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Heute — 19. Juni 2026Nienburg

Schnelles Eingreifen verhindert Großbrand in Hoya

19. Juni 2026 um 12:30

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Ein möglicher Großbrand konnte am Donnerstagnachmittag durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Die Einsatzkräfte wurden zu einem gemeldeten Gebäudebrand in Hoya alarmiert. Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, stellte sich jedoch heraus, dass das Feuer nicht im Gebäude selbst, sondern unmittelbar dahinter an einer angrenzenden Scheune ausgebrochen war. Durch die Flammen war bereits die Scheunentür teilweise durchgebrannt, die darüber liegende Dachrinne war durchgeschmolzen. Umgehend wurde unter Leitung der Ortsbrandmeisterin Petra Guder ein Löschangriff eingeleitet.
Dank des raschen Handelns der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass sich der Brand auf die Scheune ausbreitete. Anschließend wurde das Gebäude sowohl von innen als auch von außen sorgfältig kontrolliert. Dabei kamen unter anderem Wärmebildkameras zum Einsatz, um versteckte Glutnester aufzuspüren. Besondere Aufmerksamkeit galt dem Scheunenboden, auf dem Strohballen gelagert waren. Um sicherzustellen, dass sich das Feuer nicht über die Fassade nach oben ausgebreitet hatte, begaben sich mehrere Truppe mittels Steckleiter auf den Dachboden, wo die Ballen auseinandergezogen und die betroffenen Bereiche gezielt abgelöscht wurden.
Der Eigentümer befand sich während des Einsatzes nicht vor Ort. Die Ursache des Brandes ist derzeit unklar. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Scheune mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Insgesamt waren mehr als 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bücken, Hoya und Mehringen, der Einsatzleitwagen sowie der Hygieneeinheit der Samtgemeinde Hoya, der Polizei sowie dem Rettungsdienst im Einsatz.
Während der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann und musste zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein weiterer Kamerad erlitt aufgrund der hohen Temperaturen Kreislaufprobleme, benötigte jedoch keine medizinische Versorgung.
Nach rund eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Text und Bilder: Dr. Andreas Kubier, Feuerwehrpressesprecher Samtgemeinde Hoya


(Auszug von RSS-Feed)
Ältere BeiträgeNienburg

Stromausfall beschäftigt Feuerwehr Hoya

16. Juni 2026 um 11:37

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Kurz nach 18.00 Uhr kam es in Teilen von Hoya und einigen anderen Gemeinden zu einem Stromausfall. Durch diese Situation wurde bestimmungsgemäß ein Notstromaggregat, welches sich in einem z.Zt. unbewohnten Gebäude in der Knesestraße befindet, aktiviert. Beim Start des Verbrennungsmotors entstand eine dunkle Rauchwolke im Dachbereich des Gebäudes, welche von Passanten als ein entstehender Dachstuhlbrand interpretiert wurde. Die über Notruf informierte Leitstelle alarmierte daraufhin die Ortsfeuerwehr Hoya, die Drehleiter aus Nienburg, die ELOs aus Bücken und Eystrup sowie die Hygienegruppe Hämelhausen. Vor Ort angekommen konnte weder offenes Feuer noch eine Verrauchung festgestellt werden. Auch im Inneren des Gebäudes gab während der Erkundung keine weiteren Erkenntnisse. Während im Außenbereich auf den Stromversorger gewartet wurde, lief die nächste Alarmierung auf. In diesem Fall hatte die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes ausgelöst. Ein Löschfahrzeug begab sich unmittelbar zur zweiten Einsatzstelle, aber auch hier war kein Schaden zu erkennen. Die Auslösung der Brandmeldeanlage könnte möglicherweise auch mit dem Stromausfall in Zusammenhang gebracht werden. In beiden Fällen war ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich.

(Auszug von RSS-Feed)

Alarmierung lies Schlimmes vermuten.


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„Feuer landwirtschaftliches Anwesen, brennt Schweinestall“ mit diesem Alarmstichwort wurden am Diensttagabend um 21.24 Uhr die Feuerwehren Eystrup, Gandesbergen Hämelhausen und Hassel sowie die Drehleiter der Feuerwehr Nienburg in Marsch gesetzt. Vor Ort stellte sich die Lage allerdings weniger dramatisch dar. Ein Mitarbeiter des Betriebes hatte eine Rauchentwicklung in einem der Schweineställe festgestellt und daraufhin den Notruf abgesetzt. Gleichzeitig führte er mit einem Feuerlöscher die erste Löschmaßnahme durch. Dabei zog er sich eine Rauchgasintoxikation zu und wurde nach Eintreffen des Rettungsdienstes durch diesen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Gemäß der festgelegten Alarm – und Ausrückeordnung wurde dann durch die Leitstelle in Schaumburg die Alarmierung ausgelöst. Während sich zwei Trupps unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude begaben, wurde von weiteren Kräften die Wasserversorgung von den wasserführenden Fahrzeugen sowie einer weiteren Löschwasserentnahmestelle aufgebaut. Die im Innenbereich eingesetzten Trupps stellten als Quelle der Rauchentwicklung eine defekte Lampe fest, bei der jedoch kein offenes Feuer mehr festzustellen war. Einsatzleiter Jan Brinkmann lies den Stall anschließend mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei machen und die Brandausbruchsstelle mit einer Wärmebildkamera kontrollieren. Nach einer dreiviertel Stunde konnte der Einsatz abgeschlossen werden und die eingesetzten Kräfte rückten wieder ein. Die im Stall befindlichen Schweine kamen schadlos davon. Der Sachschaden fiel dementsprechend gering aus.

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Verkehrsunfall auf der B 215 zwischen Eystrup und Hassel


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Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf der Bundesstraße 215 zwischen Eystrup und Hassel. Auf gerader Strecke war eine Pkw Fahrerin mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit der Fahrerseite gegen einen Straßenbaum geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw auf einen angrenzenden Acker geschleudert und kam dort auf den Rädern stehend, völlig demoliert, zum Halten. Da die Fahrerin massiv eingeklemmt war, alarmierten nachfolgende Verkehrsteilnehmer Rettungsdienst und Feuerwehr und leisteten bis zum Eintreffen der ersten Kräfte 1. Hilfe. Gemäß Einsatzstichwort Verkehrsunfall, Person klemmt, wurden die Feuerwehren Hassel, Eystrup, Bücken und Hämelhausen in Marsch gesetzt. Nach der Sichtung der Patientin durch den Notarzt konnte die Feuerwehr mit der patientengerechten Notfallrettung beginnen. Dazu wurde das Dach des Unfallfahrzeuges abgetrennt und die Türen der Fahrerseite geöffnet um die verletzte  Person dann mithilfe eines Spineboards schonend nach hinten aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Zur weiteren Behandlung wurde die Patientin dann zu einem bereitstehenden Rettungswagen gebracht. Zwischenzeitlich war auch der nachgeforderte Rettungshubschrauber aus Bremen gelandet, der die schwer verletzte Frau, nachdem sie im Rettungswagen stabilisiert worden war, in ein Krankenhaus nach Rotenburg brachte. Neben Rettungsdienst und Feuerwehr war auch die Polizei mit mehreren Kräften und Fahrzeugen vor Ort und richtete während der Rettungsarbeiten eine Vollsperrung der B 215 ein. Nach etwa 1 Stunde war der Einsatz abgearbeitet und die Straße konnte wieder frei gegeben werden.

(Auszug von RSS-Feed)
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