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Schifffahrt reagiert erleichtert auf USA-Iran-Deal

15. Juni 2026 um 09:28

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Hamburg (dpa) –

Die deutsche Handelsschifffahrt hat erleichtert auf das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran reagiert. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, sagte: «Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung.»

Wie in der Nacht zu Montag bekanntgeworden ist, haben die USA und der Iran sich verständigt, den Krieg beizulegen. Am Freitag soll in Genf eine Vereinbarung unterzeichnet werden. Teil der Verhandlungen war die Straße von Hormus, die seit Kriegsbeginn Ende Februar weitgehend blockiert ist.

Die für den Öl- und Gashandel wichtige Meerenge soll nach der Unterzeichnung des Abkommens wieder für den Verkehr geöffnet werden, wie US-Präsident Donald Trump mitteilte. Kröger sagte, es müsse sich zeigen, ob die Passage dauerhaft wieder sicher möglich werde. «Wir sind aber vorsichtig optimistisch.»

VDR: 46 Schiffe deutscher Reedereien sitzen noch fest

Nach Angaben des VDR aus Hamburg sitzen noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest.

Auch die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) lobte die Einigung. Nach Angaben der IMO gab es seit Kriegsbeginn 46 bestätigte Angriffe auf Handelsschiffe in der Region. Dabei starben 14 Seeleute.

Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus trotz des Abkommens weiter als instabil. Eine Durchfahrt ist dem Verband zufolge nach wie vor sehr riskant.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-225097/1

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Wie Bremer Lehrkräfte ihre Arbeitszeit erfassen sollen

15. Juni 2026 um 09:26

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Bremen (dpa) –

Lehrkräfte an neun Schulen im Land Bremen erfassen künftig in einem bundesweiten Pilotprojekt ihre Arbeitszeit. «Das verändert Schule perspektivisch», sagte Bremens Bildungssenator Mark Rackles (SPD). Der Testlauf beginnt nach den Sommerferien, die ersten Schlüsse sollen Ende 2027 oder Anfang 2028 gezogen werden.

Das Projekt solle viele Fragen klären, sagte Rackles. «Darf ich am Wochenende arbeiten oder nicht? Ist die Klassenfahrt ein Thema oder nicht?» Auch strittige Themen wie der Umgang mit Teilzeit, Datenschutz oder Freiraum bei der Gestaltung von Arbeitszeit sollen geklärt werden. «Das tun wir nicht nur für Bremen, sondern das tun wir tatsächlich für alle Länder.»

Wie die Erfassung funktioniert

Die beteiligten Lehrkräfte tragen ihre Arbeitszeit in ein Tool ein, auf das sie am Handy oder am Rechner zugreifen können. Sie sollen Datum, Uhrzeit und ihre Aufgaben vermerken. Zur Auswahl steht etwa «Unterricht», «Coaching» oder «Austausch». Auch Abwesenheiten bei Krankheit oder Urlaub sollen online eingetragen werden. 

Die Lehrkräfte sollen ihre Arbeitszeit für ein Schuljahr erfassen. In den ersten Wochen sollen sie sich erst einmal mit dem Tool vertraut machen. In einer zweiten Phase werden sich Projektgruppen die ersten Ergebnisse anschauen, mit besonders belasteten Lehrkräften das Gespräch suchen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Gegen Ende des Schuljahres soll sich die Erfassung der Arbeitszeit einspielen.

Erfassung der Arbeitszeit ist verpflichtend

Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – also auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeiten vollständig dokumentieren. Bisher wurde diese Vorgabe von keinem Bundesland umgesetzt.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-225066/1

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Seit 2022: Mehr als 120 Cyberangriffe auf das Land

15. Juni 2026 um 09:13

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Kiel (dpa/lno) –

Seit 2022 hat die Landesregierung 123 Cyberangriffe und sicherheitsrelevante IT-Vorfälle auf die digitalen Strukturen des Landes registriert. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Cyberangriffen des SPD-Landtagsabgeordneten Kianusch Stender hervor. «Gleichzeitig muss sie einräumen, dass von einer noch größeren Dunkelziffer an versuchten Angriffen auszugehen ist, weil verbindliche Meldewege fehlen», sagte Stender. Zuvor hatten Medien berichtet.

«Unsere Kleine Anfrage hat offengelegt, wie verletzbar Schleswig-Holsteins Cyber-Sicherheitsinfrastruktur tatsächlich ist», sagte Stender. Sogenannte DDoS-Attacken legten Webseiten lahm, Phishing gefährde Nutzerdaten, Malware werde installiert. Außerdem würden Zugangsdaten kompromittiert und in sensiblen Bereichen stünden sogar Patientendaten im Raum. «Das ist kein abstraktes IT-Problem, das ist eine offene Flanke des digitalen Staates.»

Angriffe

Laut Landesregierung wurden aber keine monetären Schäden im engeren Sinne registriert. Stender warf der Regierung vor, die Vorfälle kleinzureden. «Der Schaden entsteht nicht erst, wenn eine Rechnung vorliegt. Der Schaden entsteht, wenn Bürgerinnen und Bürger öffentliche Dienste aufgrund von Cyberangriffen nicht erreichen oder ihre Daten gefährdet sind und auch, wenn dadurch Vertrauen in den digitalen Staat verloren geht.»

Nach Angaben der Landesregierung bekennen sich zu den DDoS-Angriffen überwiegend Gruppierungen wie «NoName057(16)» und «Overflame» zu den Taten. «Diese Gruppierungen sind häufig politisch motiviert („hacktivistisches Kollektiv“) und handeln mutmaßlich als Unterstützer der Russischen Föderation im Kontext des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine, häufig als Reaktion auf aktuelle politische Entscheidungen», schreibt das Digitalisierungsministerium.

Die Herkunft vieler Ransomwaregruppierungen lasse sich nur bedingt eindeutig feststellen, da die Täter ihre Identität bewusst verschleierten, heißt es in der Antwort. «Überwiegend könnten diese Gruppierungen Regionen wie Osteuropa und Russland zugeordnet werden. Aber auch in Asien, Lateinamerika und weiteren Regionen nimmt die internationale Vernetzung im Cybercrime-Bereich zu.» Darüber hinaus verdichteten sich Hinweise, dass die Täter aus Ländern heraus operieren, in denen die Strafverfolgung nur eingeschränkt erfolgt oder die internationale Zusammenarbeit schwierig ist.

Kritik

Stender betonte, wenn Landesportal, Schulportal, Justizportal, Bürgerportal oder kommunale Webseiten ausfielen, sei die digitale Verwaltung nicht robust genug. «Wenn ein IS-Propagandavideo es bis auf eine digitale Schultafel schafft, dürfen wir das nicht hinnehmen. Wenn die Steuerverwaltung von Phishing betroffen ist, wenn bei Kommunen Nutzerdaten potenziell abfließen und wenn ein Krankenhausdienstleister Patientendaten verliert, dann ist klar, dass die Angriffsfläche größer ist, als die Landesregierung es zugeben will.»

Die Regierung räume selbst ein Dunkelfeld ein, insbesondere beim Phishing, sagte Stender. Sie arbeite mit schwammigen Schadenskategorien. Die Antworten von Minister Dirk Schrödter (CDU) müssten ein Weckruf sein. «Sie zeigen offensichtlich, dass Schleswig-Holsteins digitale Infrastruktur angreifbar ist und die bisherigen Schutzmechanismen nicht ausreichen.»

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224995/1

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Transporter-Fahrer stirbt nach Kollision mit Lastwagen

15. Juni 2026 um 09:04

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Hinte (dpa) –

Ein 62-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern ist bei einem Verkehrsunfall in Landkreis Aurich in Niedersachsen ums Leben gekommen. Der Transporter-Fahrer sei auf der Bundesstraße 210 zwischen Emden und Georgsheil beim Abbiegen mit einem Lastwagen kollidiert, teilte die Polizei mit. Der Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen starb am Unfallort. Sein 24 Jahre alter Beifahrer erlitt schwere Verletzungen, der 46 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224932/1

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Bericht: Hertha und Wolfsburg bei Reese-Transfer einig

15. Juni 2026 um 08:32

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Berlin (dpa) –

Der Wechsel von Hertha-Kapitän Fabian Reese zum VfL Wolfsburg rückt einem Medienbericht zufolge immer näher. Nachdem der 28 Jahre alte Offensivspieler bereits mit den Niedersachsen in der vergangenen Woche eine Einigung erzielt habe, berichtet der «Kicker» von einer mündlichen Einigung zwischen den Vereinen. Zuvor hatte Sky über einen bevorstehenden Wechsel berichtet. Als Ablöse werden bis zu acht Millionen Euro genannt.

Der Medizincheck des gebürtigen Kielers, der 2023 ablösefrei von Holstein Kiel an die Spree gewechselt war, steht noch aus. Reese, der mit Hertha in die Bundesliga einziehen wollte, hatte seinen Vertrag bei den Berlinern im vergangenen Sommer bis 2030 verlängert. Nun sieht der Berliner Topscorer, der bereits 13 Spiele mit Schalke 04 in der Bundesliga bestritten hatte, wohl bessere Chancen auf die Rückkehr ins Oberhaus beim Bundesligaabsteiger. Auch die Hertha soll angesichts des Gehalts von Reese und den benötigten Transfereinnahmen an einem Abgang interessiert sein.

Weitere Abgänge möglich

Nach Supertalent Kennet Eichhorn (16), der für rund neun Millionen Euro zu Bayer Leverkusen gewechselt ist, wäre Reese der zweite prominente Verlust. Auch Abgänge weiterer Leistungsträger wie Tjark Ernst sowie Marton Dardai sind durchaus wahrscheinlich und würden dem klammen Hauptstadtclub weiteres Geld für den Umbau des Kaders einbringen.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224726/1

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Kapitalerhöhung: OHB will 500 Millionen Euro einnehmen

15. Juni 2026 um 07:40

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Bremen (dpa) –

Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB will neue Aktien ausgeben und so rund 500 Millionen Euro brutto einnehmen. Der Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung soll unter anderem in die weitere Industrialisierung der Produktion, in Trägerraketen und Zukunftsprogramme investiert werden, wie das Unternehmen mitteilte. 

«Europa investiert in großem Umfang in unabhängige Raumfahrtkapazitäten und wir stehen seit über vier Jahrzehnten im Zentrum dieser Entwicklung», teilte Vorstandsvorsitzender Marco Fuchs mit. «Die geplante Transaktion wird es uns ermöglichen, unser Wachstum gemeinsam mit bestehenden und neuen Investoren voranzutreiben, die Teil der strategischen Unabhängigkeit Europas im Weltraum sein möchten.»

Die bisherigen Anteilseigner sollen zuerst die Möglichkeit erhalten, die neuen Aktien zu kaufen. Die Hauptaktionäre – die Familie Fuchs und der Investor Orchid Lux HoldCo S.à r.l. – verzichten allerdings darauf. So können die meisten neuen Aktien direkt an ausgewählte Investoren verkauft werden. Die Familie Fuchs kündigte an, weiterhin die Kontrolle über die Mehrheit der Stimmrechte behalten zu wollen. 

Angaben zum Ausgabepreis der neuen Anteile wurde nicht gemacht. An der Börse ging es für die OHB-Aktien in einer ersten Reaktion um etwa 10 Prozent nach unten. Bei einer Kapitalerhöhung sinkt der Aktienkurs zumeist, weil das Eigenkapital des Unternehmens auf mehr ausgegebene Aktien verteilt wird (Verwässerung). Zudem werden neue Aktien oft mit einem Preisabschlag ausgegeben, um Käufer zu locken.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224504/1

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Toter im Wald entdeckt – Polizei prüft Hinweise

15. Juni 2026 um 06:58

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Hamburg (dpa/lno) –

Nach dem Fund eines toten 27-Jährigen in einem Waldstück im Hamburger Stadtteil Rissen sind über das Wochenende mehrere Hinweise bei der Polizei eingegangen. Diese werden nun von der Fachdienststelle geprüft, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Die Polizei hatte am Freitag ein Foto des 27-Jährigen veröffentlicht. Gesucht werden Menschen, die ihn kannten oder Angaben zu seinem Wohnort, seinem Umfeld oder möglichen Angehörigen machen können.

Zwei Frauen hatten den Mann vergangenen Donnerstag in dem Wald nahe einem Golfplatz gefunden und den Angaben zufolge noch versucht, ihn wiederzubeleben. Rettungskräfte stellten seinen Tod fest. An dem Leichnam waren nach Angaben der Polizei mehrere Verletzungen festgestellt worden. Es besteht der Verdacht, dass der Mann durch äußere Gewalt gestorben ist. Unklar war zunächst auch, ob der Fundort auch der Tatort war.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224300/1

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Pendler atmen auf: Züge fahren wieder Strecke Hamburg-Berlin

15. Juni 2026 um 05:45

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Berlin (dpa) –

Nach der mit Verspätung abgeschlossenen Korridorsanierung rollen die Züge zwischen Hamburg und Berlin seit dem Wochenbeginn wieder. Pendlerinnen und Pendler könnten ab heute wie gewohnt im Zugverkehr zwischen Hamburg und Berlin unterwegs sein, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen mit. Bahn-Experten hätten in der Nacht intensiv an einem stabilen Betriebsanlauf zum Wochenstart gearbeitet.

In der ersten Phase der Inbetriebnahme nach der Korridorsanierung seien aber weiterhin Verzögerungen möglich. «Wir bitten daher alle Fahrgäste, sich vor der Reise nochmals über mögliche Abweichungen der Abfahrtszeiten zu informieren», hieß es vom Bahnsprecher. 

Pendler nun nicht mehr auf Ersatzverkehr angewiesen

Am Sonntag war die Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach sechs Wochen Verspätung wieder ans Netz gegangen. Der erste Fernverkehrszug fuhr nach Angaben der Bahn mit kleiner Verspätung um 5.36 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof Richtung Berlin ab. Tausende Pendlerinnen und Pendler sind nun nicht mehr auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen angewiesen. 

Während der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet wurde, waren auf der Strecke monatelang keine Regionalbahnen unterwegs. Einen ersten Abschnitt hatte die Bahn Mitte Mai wieder freigegeben. Seitdem fahren Züge wieder durchgehend zwischen Hamburg und Schwerin. Die Bauarbeiten auf der Strecke begannen im vergangenen August. Eigentlich sollte die Generalsanierung Ende April abgeschlossen werden, doch der harte Winter und der zugefrorene Boden sorgten der Bahn zufolge für Verzögerungen.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224083/1

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Wolkig und windig: Wochenstart im Norden bleibt wechselhaft

15. Juni 2026 um 04:46

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Hamburg/Kiel/Schwerin (dpa/lno) –

Die Woche startet im Norden bedeckt und windig. Am Montag ist es zunächst stark bewölkt, bevor sich im Tagesverlauf die Sonne zeigt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, bleibt es bei rund 17 Grad in Hamburg und Schleswig-Holstein meist trocken. In Richtung Fehmarn muss hingegen mit einzelnen Schauern und kurzen Gewittern gerechnet werden. An den Küsten kann ein starker und böiger Wind aufkommen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern können örtlich Schauer erwartet werden. Nachmittags soll es aufreißen. Von Rügen bis Usedom gibt es eine geringe Gewitterneigung, wobei es zu frischen Windböen kommen kann, vereinzelt auch zu stürmischen Böen im Landesinneren. 

Bedeckte Tage zum Wochenstart

Die Nacht auf Dienstag bleibt in allen Regionen überwiegend trocken, aber bewölkt. Die Minimalwerte sinken auf acht bis zehn Grad in Hamburg und Schleswig-Holstein und etwas mildere Temperaturen in Mecklenburg-Vorpommern. An der Küste weht teils ein frischer und böiger Wind. Der Dienstag verläuft ähnlich wolkig mit zeitweise etwas Sonnenschein und örtlich auch etwas Regen. Die meiste Zeit bleibt es jedoch niederschlagsfrei. Die Höchstwerte klettern auf 15 bis 20 Grad. An der See bleibt es teils böig.

In der Nacht auf Mittwoch können örtlich ein paar Tropfen fallen, überwiegend bleibt es aber bewölkt und trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen zwölf und sieben Grad. In Mecklenburg-Vorpommern kann am Morgen stellenweise Dunst und Nebel aufziehen. Bei Höchsttemperaturen zwischen 19 und 23 Grad wird es am Mittwoch weiterhin bedeckt mit gelegentlichem leichtem Regen.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-223911/1

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Lies: Bahn vernachlässigt den Nahverkehr

15. Juni 2026 um 03:45

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Hannover (dpa) –

Die Deutsche Bahn achtet aus Sicht von Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies zu wenig auf verlässliche regionale Verbindungen. «Die Bahn fokussiert alles auf den Fernverkehr. Ihr Interesse am Nahverkehr ist unterausgeprägt. Das ist schon mein Eindruck», sagte der SPD-Politiker mit Blick auf den Dauerstreit um einen Ausbau oder Neubau der derzeit gesperrten Strecke zwischen Hamburg und Hannover. «Da brauchen wir eine gemeinsame Regelung, denn unsere Aufgabe als Land, meine als niedersächsischer Ministerpräsident ist es, einen guten Nahverkehr sicherzustellen.»

Die Frage, ob die ICE-Strecke zwischen Hannover und Hamburg ausgebaut oder neu gebaut werden sollte, ist seit Jahren ein Streitpunkt zwischen der Bahn und dem Land Niedersachsen. Die Deutsche Bahn favorisiert, wie auch der Hamburger Senat und die Stadt Hannover, einen Neubau, Niedersachsens rot-grüne Landesregierung will dagegen einen Ausbau. 

«Ich glaube nicht, dass die Welt verbessert wird, wenn ich 20 Minuten eher von Hamburg nach Frankfurt komme», sagte Lies. «Das ist, glaube ich, nicht die Botschaft. Die Botschaft ist die Verlässlichkeit. Verbindungen müssen passen.»

Lies will schnellen Ausbau – nicht erst «für unsere Enkelkinder»

Es sei für ihn eine zentrale Aufgabe der Bahn, auch die Pendlerströme in den Blick zu nehmen, sagte Lies: «Das sind übrigens auch die großen Mengen, die bewegt werden, und dafür brauche ich den Kapazitätsausbau, und dafür brauche ich nicht immer neue Fernverkehrsachsen, sondern dafür brauche ich Achsen, die heute schon genutzt werden, die ich ausbauen darf.»

Niedersachsen dringt konkret auf eine Umsetzung der Ausbauvariante Alpha-E zwischen Hannover und Hamburg, für die sich schon 2015 nach jahrelangen Beratungen ein Dialogforum ausgesprochen hatte. «Diese Lösung ist wirklich schneller, denn sie ist die realistische», sagte Lies. «Die Bahn plant etwas, was 30 Jahre überhaupt nicht die Chance hat, zu wirken, wenn es denn überhaupt Chance auf Umsetzung hat. Wir müssen aber das zügig Machbare in den Mittelpunkt setzen und nicht die Option für unsere Enkelkinder.»

«So kann man nicht gut miteinander arbeiten»

Wenn der Bund nach einem Ausbau trotzdem noch eine Neubaustrecke planen wolle, könne er niemanden davon abhalten, sagte Lies. «Mir geht es um eine schnelle Lösung. Ich möchte schnell mehr Kapazität im Dreieck Hamburg-Hannover-Bremen. Ich erlebe aber die Bahn, die genau das nicht will, sondern sagt, dann habe sie ja keine Begründung mehr für eine Neubaustrecke.» An der Stelle werde es schwierig. «So kann man nicht gut miteinander arbeiten.»

Bahn verspricht schnellere Verbindungen auch im Nahverkehr

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks unterstützt dagegen die Neubaupläne der Bahn. «Die Strecke zwischen Hamburg, Lüneburg und Hannover ist hoffnungslos kaputt, sie ist überaltert und sie ist völlig überlastet», sagte der Grünen-Politiker Ende 2025.

Die Deutsche Bahn verspricht, mit einem Neubau der ICE-Strecke würden nicht nur die Reisezeiten im Fernverkehr kürzer, sondern auch im Nahverkehr. So soll der ICE von Hamburg nach Hannover nur noch 59 Minuten unterwegs sein statt bisher 79 Minuten. Von Soltau nach Hamburg soll es 30 statt 84 Minuten dauern, von Bergen nach Hamburg 45 statt 142 Minuten und von Bergen nach Hannover dann 30 statt 67 Minuten. In Summe werde eine ganze Region damit neu für den Nahverkehr erschlossen, besonders die Heide.

Auf Lies‘ Vorwurf, der Fokus der Bahn liege zu sehr auf dem Fernverkehr, wollte das Unternehmen auf Nachfrage nicht weiter eingehen. Zur Zukunft der Strecke Hamburg-Hannover verwies ein Bahnsprecher auf die laufenden Beratungen über einen Neubau im Verkehrsausschuss des Bundestags.

Strecke Hannover-Hamburg bis 10. Juli gesperrt

Auch jetzt schon müssen Bahnreisende zwischen Hamburg und Hannover mit großen Einschränkungen zurechtkommen, denn auch derzeit wird gebaut. Die Bahn will auf der rund 163 Kilometer langen Strecke Gleise, Weichen, Oberleitungen, Bahnhöfe und Brücken erneuern und instand setzen. Auch an Stellwerken und am Bahndamm bei Eschede wird gearbeitet. 

Im Zuge der sogenannten Qualitätsoffensive der Deutschen Bahn ist die gesamte Strecke zwischen beiden Städten daher für den Zugverkehr gesperrt. Fern- und Güterzüge werden umgeleitet, im Regionalverkehr gilt ein Ersatzkonzept mit Bussen und einzelnen Zugangeboten auf Teilstrecken. Die Bauarbeiten sollen bis zum 10. Juli dauern.

Die Verbindung Hamburg-Hannover zählt zu den am stärksten belasteten Bahnstrecken Deutschlands. Sie ist wichtig für den Fernverkehr zwischen Nord und Süd, für Pendler sowie den Güterverkehr vom und zum Hamburger Hafen. Die Bahn selbst spricht von einer der unpünktlichsten Strecken Deutschlands.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-223788/1

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Influencer treiben Online-Käufe bei Jugendlichen in die Höhe

15. Juni 2026 um 03:30

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Hamburg (dpa) –

Influencer und soziale Medien haben inzwischen einen erheblichen Einfluss auf das Online-Shopping-Verhalten von Kindern und Jugendlichen. So werden 47 Prozent der Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren durch Werbung auf Social-Media-Plattformen auf Produkte aufmerksam, 40 Prozent durch Empfehlungen von Influencerinnen und Influencern. Dies geht aus der Mediensucht-Sonderanalyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

1,2 Prozent gelten als problematische Online-Käufer

Die starke Präsenz von Influencern und algorithmisch gesteuerter Werbung kann der Studie zufolge auch zu einer Gefahr werden. So gälten 1,2 Prozent der 10- bis 17-Jährigen bereits als problematische Online-Käufer. Mädchen seien dabei mit 1,3 Prozent etwas häufiger betroffen als Jungen mit 1,0 Prozent. Zwar gaben mehr als drei Viertel der Jugendlichen an, nie oder nur unregelmäßig online einzukaufen. Doch mit zunehmendem Alter ändere sich das: So kaufen 28,5 Prozent der 14- bis 17-Jährigen mindestens einmal monatlich online ein.

Kaufentscheidungen entstünden oft im Zusammenspiel aus sozialer 
Orientierung an Influencern sowie algorithmisch beeinflussten Wünschen und
Impulsen, sagte die Studienleiterin und ärztliche Leiterin des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am UKE, Kerstin Paschke. «Junge Menschen sind aufgrund ihrer neurobiologischen und psychologischen Entwicklung besonders empfänglich für diese manipulativen Mechanismen zur Konsumförderung.»

Ausgaben von bis zu 1.200 Euro im Jahr in Online-Shops

Der Untersuchung zufolge stöbern inzwischen fast vier von zehn Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren mindestens einmal pro Woche in Online-Shops – mit Folgen: So gaben 12,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen an, bis zu 1.200 Euro pro Jahr auszugeben. Etwa ein Drittel (32,1 Prozent) kaufe für 10 bis 20 Euro im Monat ein, bei rund einem Viertel (26,3 Prozent) liege der Betrag zwischen 21 und 50 Euro.

Beliebteste Plattform sei dabei Amazon, aber auch chinesische Plattformen wie Temu oder Shein schafften es unter die Top 5. Sie werben vor allem mit niedrigen Preisen und nutzten auch Glücksspielelemente. «Wenn Kaufimpulse vor allem über soziale Medien entstehen, müssen Kinder und Jugendliche lernen, Werbung und kommerzielle Interessen dahinter zu erkennen», sagte der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm. Für Eltern, Schulen und Politik werde es damit noch wichtiger, Jugendliche im Umgang mit kommerziellen Inhalten zu schützen und zu unterstützen.

Lifestyle- und Trendprodukte im Kauf-Fokus

Im Kauf-Fokus stehen der Studie zufolge vor allem Lifestyle- und Trendprodukte. Besonders gefragt seien Kleidung, Schuhe und Accessoires (66,9 Prozent), gefolgt von Elektronikprodukten (43,6 Prozent), Medien- und Unterhaltungsangeboten (31,2 Prozent) sowie Beauty- und Pflegeprodukten (29,7 Prozent). 

Für die repräsentative Stichprobe befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa den Angaben zufolge zwischen dem 24. September und dem 12. Oktober 2025 insgesamt 1.005 Kinder und Jugendliche sowie jeweils ein Elternteil.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-223776/1

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Dagmar Berghoff: Selbstvertrauen gegen Lampenfieber im Job

15. Juni 2026 um 03:18

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Hamburg (dpa) –

Die einstige «Tagesschau»-Sprecherin Dagmar Berghoff (83) hält sehr viel von der Fähigkeit, an sich selbst zu glauben. «Ich denke, das gehört zum Wichtigsten, was Menschen anstreben sollten – sich auf sich selbst zu verlassen», sagte Berghoff der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. 

«Sich zu sagen, du schaffst das schon. Oder auch: Komm, versuch es wenigstens. Das habe ich eigentlich mein ganzes Erwachsenenleben lang getan.» Schlimmstenfalls könne man scheitern, aber ohne Versuch ginge gar nichts, meinte die legendäre Nachrichtensprecherin und Moderatorin vieler Fernseh- und Radiosendungen. 

So habe sie in den Live-Sendungen – wie etwa auch im ARD-«Wunschkonzert» neben Max Schautzer – immer viel Lampenfieber gehabt. Sie habe sich darüber aber hinweggesetzt, weil sie einen guten Job gut machen wollte, sagte die in der Hansestadt lebende Medien-Prominente. 

Vor fast genau 50 Jahren, am 16. Juni 1976, las Berghoff als Entdeckung von Chefsprecher Karl-Heinz Köpcke (1922-1991) dort als erste Frau die Nachrichten der bereits seit 1952 laufenden «Tagesschau» im Ersten.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-223755/1

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Senat will Auskunftspflicht bei Regelanfrage verschärfen

15. Juni 2026 um 03:00

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Hamburg (dpa/lno) –

Der rot-grüne Hamburger Senat will kurz vor der Bürgerschaftsdebatte über die umstrittene Regelanfrage die Auskunftspflicht im geplanten Gesetzentwurf verschärfen. Ein ergänzender Änderungsantrag der Regierungsfraktionen soll dies sicherstellen. «Wir müssen seit einigen Jahren erleben, dass Rechtsextremisten, Islamisten und andere Verfassungsfeinde immer wieder versuchen, staatliche Institutionen zu unterwandern», sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sören Schumacher, der dpa.

Mit der Regelanfrage sollen bei Neueinstellungen im öffentlichen Dienst der Hansestadt mögliche verfassungsfeindliche Aktivitäten beim Landesamt für Verfassungsschutz abgefragt werden. Voraussichtlich in der Sitzung am Mittwoch wird der im Oktober vom Senat beschlossene Gesetzesentwurf in der Bürgerschaft beraten und könnte dann bereits im August in Kraft treten. Ziel ist es, die Verwaltung vor verfassungsfeindlichen Einflüssen zu schützen.

«Der demokratische Rechtsstaat muss sich gegen solche Unterwanderungsversuche schützen können», betonte Schumacher. Ob übermittelte Informationen eine Einstellung verhindern, entscheide jedoch stets die Dienststelle, nicht der Verfassungsschutz. «Liegen Informationen vor, haben Bewerbende ein umfangreiches Auskunftsrecht und müssen vor einer Ablehnung angehört werden», erklärte der Innenexperte.

Gesetzesüberprüfung nach drei Jahren

Mit dem Zusatzantrag beabsichtigen die Regierungsfraktionen klarzustellen, dass allein die zuständigen Dienststellen die Personalentscheidungen treffen. Der Verfassungsschutz soll lediglich relevante Erkenntnisse für diese liefern. Zudem werde eine Evaluation des Gesetzes nach drei Jahren festgeschrieben.

«Die rechtlichen Beschränkungen, nach denen der Verfassungsschutz Informationen erhebt, speichert und verarbeitet, sind in Folge der Verschärfungen der letzten Jahrzehnte strikt geregelt», sagte die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Sina Imhof. Es handele sich um eine Praxis, die sich seit vielen Jahren etwa bei Einstellungen in den Polizeidienst bewährt habe und die verschiedene Sachverständige als geeignet und verhältnismäßig beurteilt hätten.

Kritik von Linken und AfD

Kritik zu dem geplanten Gesetz kam bereits im Oktober von Linken und der AfD. «Mit der geplanten Regelanfrage führt der Senat unsere Stadt zurück in die Zeiten der Berufsverbote», sagte damals der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Deniz Celik. «Statt im Kampf gegen die Feinde der Demokratie von rechts die Zivilgesellschaft und deren antifaschistisches Engagement zu stärken und Demokratiebildung auszubauen, setzen SPD und Grüne auf Misstrauen, Kontrolle und Gesinnungsschnüffelei.»

Von «Gesinnungsschnüffelei» und einem «völlig falschen Weg» sprach auch AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann. «Der rot-grüne Senat setzt damit nicht auf Leistung, Kompetenz und Verantwortung, sondern auf politische Einseitigkeit und Konformität.»

© dpa-infocom, dpa:260615-930-223648/1

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Elbtunnel wieder frei – Straße neben A7 gesperrt

14. Juni 2026 um 22:39

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Hamburg (dpa) –

Der seit Freitagabend gesperrte Elbtunnel ist wieder frei. Nach Angaben der Verkehrszeitstelle der Polizei in der Nacht rollt der Verkehr in beide Richtungen. Die Köhlbrandbrücke soll nach Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten voraussichtlich ab 5:00 Uhr morgens wieder befahrbar sein. 

Während der Vollsperrung der Autobahn sollte die Betriebstechnik des Elbtunnels in die neue Tunnelleitzentrale integriert werden. Auch der Bau des Lärmschutztunnels Altona und die Erweiterung der A7 auf Hamburger Gebiet südlich des Elbtunnels sollten vorangetrieben werden. 

Kurz nach der Freigabe der Autobahn wurde die Waltershofer Straße für zehntägige Bauarbeiten gesperrt. Die parallel zur A7 verlaufende und vielbefahrene Straße im Süden Hamburgs soll auf eine neue Brücke verlegt werden, wie eine Sprecherin der Projektgesellschaft Deges sagte. Auf diese Weise kann der Verkehr ab 25. Juni die Trasse der noch im Bau befindlichen A26-West queren, die bei Hamburg-Moorburg mit der A7 verbunden wird. 

Für die A7 und den Elbtunnel hat die Autobahn GmbH zwei weitere Vollsperrungen in diesem Jahr angekündigt. Sie sollen Mitte und Ende September stattfinden. 

Für Staus im Raum Hamburg dürften an den kommenden vier Wochenenden Sperrungen auf der A1 (Bremen – Lübeck) sorgen. Wegen vorbereitender Maßnahmen für den Neubau der Süderelbbrücke wird der Verkehr zwischen Harburg und Stillhorn umgeleitet. Am nächsten Wochenende (19. bis 22. Juni) und am darauffolgenden ist die Fahrtrichtung Lübeck betroffen, an den beiden ersten Wochenenden im Juli die Fahrtrichtung Bremen.

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Lübecker bei Explosion von Campingkocher schwer verletzt

14. Juni 2026 um 16:13

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Lübeck (dpa/lno) –

In der Lübecker Altstadt hat ein Mann in seiner Wohnung mit einem Campingkocher gekocht und so eine Explosion ausgelöst. Der Mann sei dabei schwer verletzt worden, sagte ein Mitarbeiter der Polizeileitstelle in Kiel. Er wurde am Nachmittag in eine Klinik nach Hamburg geflogen. Durch die Druckwelle sei zudem eine Leichtbauwand in der Wohnung des Mannes umgefallen. 

Nachdem ein Statiker die Stabilität des Hauses geprüft hatte, wurden fünf Menschen aus dem Gebäude evakuiert. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei zunächst nichts sagen. Durch die Explosion sei kein offenes Feuer entstanden.

Warum es zu der Explosion kam, war zunächst unklar. Die Ermittlungen dauern dem Polizeimitarbeiter zufolge noch an.

© dpa-infocom, dpa:260614-930-222513/1

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Feuerwehr rückt zu gut einem Dutzend Wetter-Einsätzen aus

14. Juni 2026 um 14:53

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Hamburg (dpa/lno) –

Wegen des stürmischen Wetters ist die Hamburger Feuerwehr zu mehr als einem Dutzend Einsätzen ausgerückt. Es habe seit 7.00 Uhr morgens bis etwa 15.30 genau 14 wetterbedingte Einsätze gegeben, sagte ein Mitarbeiter des Feuerwehr-Lagezentrums in Hamburg. Verletzt worden sei aber niemand. 

Die Feuerwehrleute seien vor allem ausgerückt wegen herabfallender Äste, umgestürzter Bäume oder Gegenständen, die abzustürzen drohten. Es sei aber kein Baugerüst umgestürzt, auch seien keine Keller vollgelaufen oder Straßen gesperrt worden. 

Den Daten des Deutschen Wetterdienstes zufolge wurden mittags an der Messstation in Hamburg-Fuhlsbüttel Windgeschwindigkeiten von fast 60 Stundenkilometern gemessen.

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Mit wem die Linke in den Wahlkampf zieht

14. Juni 2026 um 14:19

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Bremen (dpa/lni) –

Die Bremer Linken stellen sich mit Sofia Leonidakis für den Wahlkampf auf. Die Fraktionsvorsitzende soll Spitzenkandidatin für die Bürgerschaftswahl im Mai 2027 werden, wie die Linken auf ihrem Landesparteitag beschlossen. Leonidakis wird unterstützt von Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard, Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt und dem Co-Fraktionsvorsitzenden Nelson Janßen (alle Linke).

«Wir gehen entschlossen in den Bürgerschaftswahlkampf im kommenden Jahr», kündigte Landessprecher Max Petermann an. «Gemeinsam werden wir an Haustüren klopfen, Plakate aufhängen, Gespräche führen und an Werkstoren Flyer verteilen.» Offiziell wird die Partei Leonidakis und ihr Team im September aufstellen, das Wahlprogramm soll im November beschlossen werden.

Auf ihrem Parteitag legte die Linke aber schon erste Inhalte für den Wahlkampf fest. Themen sind unter anderem bezahlbares Wohnen, soziale Gerechtigkeit und ein kritischer Umgang mit der Rüstungsindustrie.

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Bericht: Werder mit Schweizer WM-Fahrer Itten einig

14. Juni 2026 um 13:59

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Bremen (dpa) –

Fußball-Bundesligist Werder Bremen steht nach Informationen des Portals «Deichstube» vor der Verpflichtung des Schweizers Cedric Itten. Der Stürmer ist aktuell mit der Nationalmannschaft seines Landes bei der WM. Die Bremer und der 29-Jährigen sollen sich laut «Deichstube» mündlich geeinigt haben. Der Wechsel soll noch während der WM perfekt gemacht werden. 

Itten spielte zuletzt bei Fortuna Düsseldorf. Seine 15 Saisontore konnten den Zweitliga-Abstieg der Rheinländer aber nicht verhindern. Sein Vertrag in Düsseldorf hat für die 3. Liga keine Gültigkeit mehr. Somit könnte er ablösefrei an die Weser kommen. 

Er kennt bereits Werder-Trainer Daniel Thioune. Nach Ittens Wechsel im vergangenen Sommer von den Young Boys Bern nach Düsseldorf arbeiteten beide bis Thiounes Freistellung als Fortuna-Trainer im Oktober zusammen.

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Motorradgottesdienst am Michel: Besucherzahl stark gesunken

14. Juni 2026 um 13:19

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Hamburg (dpa/lno) –

Bereits zum 43. Mal feiern Motorradliebhaber und -liebhaberinnen den alljährlichen Motorradgottesdienst am Michel in Hamburg. Mit Musik, Segensbändchen und Totengedenken wird in diesem Jahr unter dem Motto «Achtung erfahren…» für ein respektvolles Miteinander auf den Straßen und im Leben eingestanden, wie der Verein Mogo Hamburg in der Nordkirche e.V. mitteilt. 

Einstiges Massenereignis verliert Zulauf 

Etwa 170 Menschen fanden sich zum Beginn des Gottesdienstes in der Kirche ein, eine Teilnehmerzahl, die kaum erahnen lässt, dass der Motorradgottesdienst mit dem anschließenden Konvoi einst Massen von bis zu 30.000 Menschen angezogen hat. 

Nach Angaben des Organisators handelte es sich um den größten Gottesdienst für Motorradfahrer in ganz Europa. Bereits in den vergangenen Jahren ging die Teilnehmeranzahl zurück. 

Der traditionelle Konvoi der Motorräder findet, wie bereits in den letzten beiden Jahren, nicht statt. Im vergangenen Jahr hätte die Ausfahrt noch ein letztes Mal stattfinden sollen, fiel jedoch wegen mangelnder Finanzierung aus.

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Sperrungen sorgen für Stau auf Hamburgs Straßen

14. Juni 2026 um 11:31

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Hamburg (dpa/lno) –

Wer heute in Hamburg mit dem Auto unterwegs ist, kommt nur schleichend voran. Besonders auf der B 4 im Stadtbereich stockt der Verkehr in beide Richtungen, wie eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale mitteilt. Auch auf der A 1 in Richtung Süden herrschen acht Kilometer Stau. 

Grund für das hohe Verkehrsaufkommen ist die Sperrung des Elbtunnels und der Köhlbrandbrücke aufgrund von Bauarbeiten. Bereits am Samstag kam es daher auf allen Ausweichrouten zu Staus und zähen Autofahrten.

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Kubicki: Keine Zusammenarbeit mit der AfD

14. Juni 2026 um 11:15

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Neumünster (dpa) –

Der FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat Kooperationen mit der AfD erneut kategorisch abgelehnt. «Niemand bei klarem Verstand in der Freien Demokratischen Partei denkt über irgendeine Form der Zusammenarbeit mit der AfD nach oder hat das jemals getan», sagte Kubicki auf einem Landesparteitag in Schleswig-Holstein. «Wer etwas anderes behauptet, betreibt allein das Geschäft unserer politischen Gegner.»

An die Liberalen appellierte er, etwaige Diskussionen über das Verhältnis der FDP zu anderen Parteien beenden. Die Liberalen definierten sich nicht über den Abstand zur CDU, zur AfD oder anderen Parteien, sondern nur über inhaltliche Aussagen. «Wir sind eine eigenständige politische Kraft.»

Düstere Gestalten

In der AfD bewegten sich teilweise «düstere Gestalten», sagte Kubicki. Dabei griff er den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke an. Der hatte mit einer provokanten Ost-West-These für Diskussionen auch in der eigenen Partei gesorgt: Ostdeutsche seien «deutscher» als Westdeutsche.

Kubicki berichtete, er habe Höcke daraufhin als Fall für den Arzt eingestuft und deswegen wütende Zuschriften bekommen. Einer Frau habe er sogar zurückgeschrieben: «Björn Höcke ist kein Fall für den Arzt. Er ist ein Trottel, und das ist nicht behandlungsfähig», sagte Kubicki.

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Autofahrer fährt gegen Baum und stirbt

14. Juni 2026 um 11:05

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Lindwedel (dpa/lni) –

Ein 65 Jahre alter Autofahrer ist mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt und tödlich verletzt worden. Der Mann fuhr am Samstagnachmittag in Richtung Lindwedel (Heidekreis), als er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abkam, wie die Polizei mitteilte. Er stieß frontal gegen den Baum und wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Straße war mehrere Stunden gesperrt.

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Rollstuhlfahrer stürzt auf U-Bahn-Gleise in Hamburg

14. Juni 2026 um 10:59

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Hamburg (dpa/lno) –

Ein Rollstuhlfahrer ist an der U-Bahn-Station Niendorf Markt auf die Gleise gestürzt. Passanten wählten nach dem Vorfall am Sonntagmorgen sofort den Notruf. Daraufhin sei der Strom abgestellt und eine Gleissperrung veranlasst worden, teilte die Feuerwehr mit. Der etwa 60 Jahre alte Mann wurde leicht verletzt gerettet. Warum der Mann auf die Gleise stürzte, ist noch unklar. Zuvor hatte die «Hamburger Morgenpost» berichtet.

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19-Jähriger stürzt von Laterne

14. Juni 2026 um 10:56

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Eschede (dpa/lni) –

Bei einer nächtlichen Kletteraktion in Eschede ist ein 19-Jähriger von einer Laterne gestürzt. Dabei zog er sich nur kleinere Kratzer zu und kam mit einem Schrecken davon, wie die Polizei berichtete. 

Den Angaben zufolge beobachtete ein Anwohner, wie der junge Mann kurz nach 1.00 Uhr im Beisein von zwei Freunden auf die Laterne kletterte. Als er den 19-Jährigen ansprach, erschrak dieser und stürzte hinab, wie es hieß. Dabei sei er mit dem Fuß an einer Regenrinne eines Schuppens hängengeblieben und habe diese aus der Verankerung gerissen.

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Feuerwerk sorgt für nächtliche Vollsperrung auf der A1

14. Juni 2026 um 10:30

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Ratekau (dpa/lno) –

Bereits abgebrannte Feuerwerkskörper haben in einem Wagen auf der Autobahn 1 bei Ratekau (Kreis Ostholstein) plötzlich wieder zu qualmen angefangen. Das Fahrzeug befand sich gerade auf dem Rückweg einer Veranstaltung, bei der das Feuerwerk gezündet wurde, wie die Polizei mitteilte. Um ein Feuer im Auto zu verhindern, stiegen die Insassen aus und zogen die Reste der Feuerwerkskörper aus dem Fahrzeug.

Während das Feuerwerk den Angaben zufolge schließlich vollständig abbrannte, musste die Autobahn in der Nacht rund eine Stunde lang gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

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Feuer in Osnabrücker Mehrparteienhaus – Frau verletzt

14. Juni 2026 um 10:13

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Osnabrück (dpa/lni) –

In einem Mehrparteienhaus in Osnabrück ist es in der Nacht zum Sonntag zu einem Brand gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde aus einer Dachgeschosswohnung eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt. Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf weitere Wohnungen übergriffen. Eine Bewohnerin wurde bei dem Feuer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden liegt derzeitigen Schätzungen zufolge im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt.

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Nord-FDP will Klimaziele anpassen

14. Juni 2026 um 11:16

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Neumünster (dpa/lno) –

Zehn Monate vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein bringt sich die FDP mit prominenter Hilfe in Stellung. In einem Leitantrag fordert die Oppositionspartei unter anderem, die Klimaziele des Landes an das europäische Klimaziel 2050 anzupassen. Dies würde einen Wettbewerbsvorteil der Wirtschaft und eine Kostenfalle der Menschen im Norden abschaffen.

Schwarz-Grün will den Norden bis 2040 zu einem klimaneutralen Industrieland umbauen. «Schleswig-Holstein ist das schönste Bundesland der Welt, aber Schleswig-Holstein ist nicht der klimapolitische Nabel der Welt», sagte der neue Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki. Er forderte Klimarationalismus. «Auch auf Bundesebene gibt es immer noch diejenigen, die europäische Vorgaben ständig übertreffen wollen.» Je kleinteiliger Klimaziele geografisch formuliert würden, desto geringer sei ihre tatsächliche Wirkung auf das Weltklima.

Daneben setzen die Liberalen auf die Bildungspolitik. «Bildung muss im Haushalt oberste Priorität haben», sagte der Landesvorsitzende Christopher Vogt. Im Leitantrag formulierten die Liberalen, Chancengerechtigkeit und gute Bildungsergebnisse entstünden nicht durch Gleichmacherei, sondern durch individuelle Förderung. Das Schulsystem arbeite noch zu oft nach starren Vorgaben.

Personalfragen

Bereits am Samstag hatte die FDP ihre Liste für die Landtagswahl am 18. April aufgestellt. Spitzenkandidat Vogt erhielt 186 der 197 Delegiertenstimmen. Die Frage nach dem Unterschied zwischen ihm und seinem Nachfolger als Fraktionschef im Landtag beantwortet Parteichef Kubicki so: «Er ist sympathischer.»

Vogt forderte seine Partei auf, die Voraussetzungen für ein «bundesweites Comeback» der Partei zu schaffen. «Die FDP lebt, ist äußerst lebendig», sagte der 42-Jährige. An Ostern habe sich Kubicki entschieden, für den Bundesvorsitz zu kandidieren – seitdem sei wieder «Stimmung in der Bude». «Wir wollen nicht nur mit einem starken Ergebnis in den Landtag einziehen, wir wollen, wenn es passt, wieder Regierungsverantwortung übernehmen.» Man wolle den Grünen nach 23 Jahren in der Regierung eine Pause in der Opposition gönnen. 

Auf Listenplatz 2 folgt Heiner Garg, der Parlamentarische Geschäftsführer, der bereits zweimal Gesundheitsminister im Norden war. Garg kritisierte Kürzungen des Politikunterrichts im Norden. Es sei unverständlich, dass es beim derzeitigen Aufwuchs von Extremisten weniger Politikunterricht gebe. Es müsse angesichts der Entwicklung mehr und früher Politikunterricht an Schulen geben und nicht weniger davon. 

Auf den Listenplätzen 3 und 4 folgen Annabell Krämer und Anne Riecke. Krämer ist seit 2017 Mitglied und Vizepräsidentin des Landtags. Riecke sitzt seit Ende 2024 im Landtag. Auf Listenplatz 5 folgt Finn Flebbe, der sich gegen Helmer Krane und Tobias Maack durchsetzte. Flebbe ist seit September 2025 Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen.

Bei der Landtagswahl 2022 erreichte die FDP 6,4 Prozent. Von 2017 bis 2022 war sie Teil der sogenannten Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP. Vogt müsse Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) das Fürchten lehren, riet Kubicki. Der Regierungschef müsse gelegentlich auf dem Rechtsweg daran erinnert werden, sich an die Verfassung zu halten.

Das Landesverfassungsgericht hatte nicht nur vergangene Landeshaushalte als verfassungswidrig erklärt, sondern zuletzt auf Klage der Liberalen auch entschieden, dass die Landesregierung im Falle der Wandelanleihe für den Pleite gegangenen schwedischen Batteriehersteller Northvolt ihre Informationspflichten gegenüber dem Landtag verletzt habe.

© dpa-infocom, dpa:260614-930-221141/2

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Verdacht auf K.-o.-Tropfen bei Ü-30-Party

14. Juni 2026 um 09:58

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Garbsen (dpa/lni) –

Bei einer Party in Garbsen sind drei Frauen vermutlich durch K.-o.-Tropfen verletzt worden. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, litten mehrere Frauen bei einer Ü-30-Party am Blauen See am Samstagabend unter Übelkeit und Erbrechen, drei von ihnen mussten medizinisch versorgt werden. 

Die Symptome ließen vermuten, dass ihnen K.-o.-Tropfen verabreicht wurden. Zeugenaussagen ergaben Hinweise auf drei verdächtige Männer, die weiße oder gelbe Hemden oder Shirts trugen. Die Frauen wurden in Krankenhäusern weiterbehandelt. Bislang konnten die Männer nicht ausgemacht werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

© dpa-infocom, dpa:260614-930-221051/1

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Mahnwache gegen AfD-Jugend – Polizei löst Sitzblockaden auf

14. Juni 2026 um 09:32

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Dötlingen (dpa/lni) –

Die Polizei hat Sitzblockaden gegen ein Treffen der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland in Dötlingen (Landkreis Oldenburg) aufgelöst. Die Einsatzkräfte schritten «in einzelnen Fällen unter Anwendung einfachen körperlichen Zwangs ein», teilte die Polizei mit. Was das konkret bedeutet und ob dabei jemand verletzt wurde, blieb unklar. 

Der Landesverband der AfD-Jugendorganisation traf sich am Samstag zu einer nicht öffentlichen Veranstaltung. Das Bündnis «Brettorf bleibt Bunt» (Brettorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Dötlingen) organisierte nachmittags eine Mahnwache, an der sich laut Polizei zeitweise bis zu 100 Menschen beteiligten. 

Mehrere Demonstrierende sollen die Zufahrtswege zum Veranstaltungsort mit Sitzblockaden blockiert haben, wie die Polizei weiter mitteilte. Sie sollen Äste und ein Straßenschild auf die Fahrbahn gelegt haben, um die Anreise zu erschweren. Die Polizei forderte die Menschen nach eigenen Angaben auf, ihren Protest zu verlagern. Doch dem Aufruf seien nicht alle gefolgt, sodass die Beamten schließlich mit Zwang durchgriffen.

© dpa-infocom, dpa:260614-930-221002/1

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