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Ältere BeiträgeOst-friesische Geschichte

Norderney zwischen Nachkriegsnot und Neubeginn

09. Juli 2026 um 07:00

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Mit einer neuen Publikation von Matthias Pausch begibt man sich auf eine historische Bilderreise Ein Gastbeitrag von Dietrich Nithack, Norderney Pünktlich zum Beginn der Sommerferien wird auch Norderney erneut von der jährlich wiederkehrenden Gästewelle überflutet. Die Annehmlichkeiten der Insel sind allzu verlockend; hier kann der Sommer in vollen Zügen genossen werden. Dabei stand Norderney als Sommerfrische nach ersten schweren Zeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Mitte jenes Jahrhunderts beinahe vor dem Aus. Vom Ersten Weltkrieg und den wirtschaftlich schwierigen Weimarer Jahren hatte …

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“Durch Lesen und Sprechen (…) nützlich und angenehm”

09. Juni 2026 um 13:14

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Die Auricher Literarische Ressource zwischen Aufklärung und preußischerAnnexion (1802-1866) Ein Beitrag von Dr. Heiko Suhr Am 2. Mai 1802, in den letzten Jahren der ersten preußischen Periode und auf der Höhe des spätaufklärerischen Sozietätswesens, gründete sich in Aurich die „Literarische Ressource“. Das gedruckte Statut, ein schmales Heft ohne Verfasser- und ohne Jahresangabe, ist in der Landschaftsbibliothek Aurich überliefert; es gliedert sich in vier Abschnitte und regelt Zweck, Verfassung, Beiträge sowie Ämterstruktur der neuen Vereinigung. Damit liegt ein frühes gedrucktes Zeugnis einer Gesellschaft vor, die …

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Vom Fischerdorf zum Staatsbad: Karl-Wilhelm Fischers Publikation zur Frühgeschichte des Seebades Norderney


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Ein Beitrag von Dr. Michael Hermann Auf den ersten Blick weckt der Titel der vorliegenden Broschüre Assoziationen zu Hermann Soeke Bakkers Dissertation „Norderney: Vom Fischerdorf zum Nordseeheilbad“ (1956, erw. Auflagen 1971 und 1980).1 Doch wo Bakker sich mit den wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen der Insulaner bis in die Zeit des Ersten Weltkriegs auseinandersetzte, konzentriert sich Karl-Wilhelm Fischer, langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter des Norderneyer Bademuseums, auf die schwierige Gründungsphase des Bades, während der aus einem bescheidenen ostfriesischen Fischerort ein konzessioniertes Seebad entstand. Fischer verortet seine Darstellung …

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Von Wappen und verschwundenen Gewässern bis hin zu dunklen Kapiteln der NS-Zeit


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Das neue “Emder Jahrbuch” eröffnet abermals Einblicke in die ostfriesische Geschichte Dass unsere Sicht auf die Geschichte nicht statisch ist, sondern in einem fortwährenden Prozess des Entdeckens entsteht, beweist eindrücklich die neueste Ausgabe des „Emder Jahrbuchs für historische Landeskunde Ostfrieslands“. In insgesamt sechs Forschungsbeiträgen, die zeitlich vom 15. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit reichen, unterstreicht der aktuelle Band, dass die Geschichte der Region durch moderne Fragestellungen ständig neu beleuchtet werden kann. Der erste Beitrag stammt von Hanke Immega, Mitarbeiter der Landschaftsbibliothek, der sich für …

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“Ich hätte niemals gedacht, dass in ‘Klein-Ostfriesland’ solche unmenschlichen Taten begangen wurden”

17. März 2026 um 07:00

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Ein Projekttag der KGS Wiesmoor zum Gedenken und Erinnern in Kooperation mit der Abteilung Aurich des Niedersächsischen Landesarchivs Ein Gastbeitrag von Isabel Scheunert (Niedersächsisches Landesarchiv – Abteilung Aurich) Geschichtsunterricht in der Schule wird oftmals mit Klischees in Verbindung gebracht: Trockene Schulbücher vermitteln historische Grundkenntnisse von der Antike bis in die Moderne, große und komplizierte Zusammenhänge sollen sich anhand von zunächst oft unverständlichen Quellen erschließen und das Auswendiglernen von Zahlen und Daten darf zum Bestehen der kommenden Klausur ebenfalls nicht fehlen. Insbesondere die Zeit des …

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Häuptlingswappen oder Regionalwappen? Teil 2: Das Dreililienwappen von Faldern und Oldersum

15. Januar 2026 um 09:02

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Ein Gastbeitrag von Hanke Immega In der Reihe der älteren Wappen ostfriesischer Häuptlingsfamilien, die bevorzugt kämpferische Raub- und Fabeltiere zeigen (sehr häufig sind es Adler und Löwen), fällt ein Wappen besonders auf, das in blauem Feld drei goldene Lilien zeigt.1 Seine Herkunft ist vermutlich in Faldern zu verorten. Haro Aildisna aus einer Linie des weitverzweigten Geschlechts der Abdena (gest. 1400), Häuptling zu Groß-Faldern und Uphusen, führte 1400 ein Siegel mit einer Abbildung der Gottesmutter und darunter einem Schild mit zwei Lilien (Abb. 1).2 Vielleicht …

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Häuptlingswappen oder Regionalwappen? Teil 1: Zur Herkunft des Norder Stadtwappens

04. Dezember 2025 um 07:00

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Ein Gastbeitrag von Hanke Immega Seit über fünfhundert Jahren führt die Stadt Norden ihr sehr prägnantes Wappen, das drei goldene Sporenräder in Blau zeigt. In der großen Ausführung des Wappens hält der heilige Andreas, im Mittelalter der Stadtpatron, den Wappenschild (Abb. 1). Dieses Wappen ist schon in nahezu identischer Form auf einem Stadtsiegel aus dem Jahr 1498 zu sehen.1 Allerdings scheint es sich hier im Wappenschild eher um Sterne zu handeln, denn den drei Wappenfiguren fehlen die mittigen Achslöcher. Auf späteren Siegeln sind sie …

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