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Ältere BeiträgeOsnabrücker Geschichtsblog

Führung durch den Silbersee Steinbruch und den Besucherstollen am Hüggel


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Samstag 4. Juli 2026, 15 Uhr

Der Historische Verein Osnabrück lädt zu einer Führung durch den Silbersee Steinbruch und den Besucherstollen am Hüggel ein.

Unter der Leitung von TERRA.vita führt der Ausflug in das sogenannte Mittelgebirgs Watt bei Hasbergen.

Der Hüggel bietet eine ungewöhnliche Perspektive auf einen uralten Küstenboden: Das hier sichtbare Watt ist rund 240 Millionen Jahre alt und im Laufe der Zeit zu festem Gestein geworden. Ein etwa 250 Meter langer Stollen im Grund des Steinbruchs ermöglicht Einblicke zwischen die Gesteinsschichten. Besucherinnen und Besucher können Spuren von Krebsen, Wattwürmern und sogar Fußabdrücke von Vorläufern der Dinosaurier entdecken.

Treffpunkt und nähere Informationen bei Anmeldung
Kontakt: Historischer Verein Osnabrück, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0541 3316214
Kosten: 15 Euro, Anmeldeschluss: 25. Juni 2026

Eine Veranstaltung im Rahmen des Exkursionsprogramm 2026 des Historischen Vereins.

(Auszug von RSS-Feed)

History Trail – Auf den Spuren der NS‑Zeit rund um das Stadion an der Bremer Brücke


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Donnerstag, 25. Juni 2026, 16 Uhr
Stadion an der Bremer Brücke

Der Historische Verein Osnabrück lädt zu einem digitalen Stadtteilrundgang rund um das Stadion an der Bremer Brücke ein.

Unter der Leitung von Mona Weber und Tina Schröter verbindet der Rundgang historische Orte im Stadtteil Schinkel mit den Lebenswelten und Biografien junger Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus.

Der Rundgang entstand im Rahmen des Projekts „Dem Vergessen die rote Karte zeigen – Wege des Erinnerns schaffen“. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 12 des Graf‑Stauffenberg‑Gymnasiums Osnabrück haben gemeinsam mit dem VfL‑Fanprojekt die NS‑Geschichte ausgewählter Orte im Schinkel aufgearbeitet. Unterstützung erhielten sie vom VfL‑Bündnis „Tradition lebt von Erinnerung“.

Ausgehend vom Stadion an der Bremer Brücke beleuchtet der History Trail insbesondere die Situation von Jugendlichen im Nationalsozialismus. Auch der Fußball selbst hat eine NS‑Geschichte: Er war schon damals ein Ort der Begegnung – und der Ausgrenzung. Der Startpunkt am Stadion des VfL Osnabrück knüpft daran an und führt in das Thema ein. Das Projekt möchte Erinnerung lebendig, lokal und persönlich erfahrbar machen.


Treffpunkt und nähere Informationen bei Anmeldung
Kontakt: Historischer Verein Osnabrück, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0541 3316214
Anmeldeschluss: 15. Juni 2026

Eine Veranstaltung im Rahmen des Exkursionsprogramm 2026 des Historischen Vereins.

(Auszug von RSS-Feed)

Wulfs Erbe – Eine Hofgeschichte zwischen Leibeigenschaft und „Bauernbefreiung“


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Exkursion des Historischen Vereins zum Hof Grothaus in Wallenhorst
Sonntag, 7. Juni, 14 – 17 Uhr

Der Bauernhof „Wulfs Erbe“ heute
© Thorsten Heese, 2019

Am 23. Februar 1837 unterschrieb Kolon Franz Wulf seinen Ablösungsvertrag. Damit endete für den Vollerben in der Bauerschaft Lechtingen die Jahrhunderte währende Leibeigenschaft. Anhand der Geschichte des Bauernhofes vom 14. Jahrhundert bis zu seiner Ablösung im 19. Jahrhundert werden die Strukturen und Auswirkungen der Leibeigenschaft in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ständegesellschaft exemplarisch vorgestellt. Dem kurzweiligen Vortrag auf der Deele des Hofes Wulf/Grothaus folgt ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Tee und Kuchen. Abschließend werden auf einem Spaziergang die Dimensionen der zugehörigen Ländereien im Jahre 1785 gemeinsam erkundet.

Treffpunkt: Hof Grothaus, Zum Gruthügel 18,
49134 Wallenhorst-Lechtingen
Verzehrkosten: 5 Euro
Anmeldeschluss: 1. Juni 2026
Leitung: Thorsten Heese

Anmeldung / Teilnahmegebühren
Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Dies kann schriftlich oder telefonisch erfolgen:
Kontakt: Historischer Verein Osnabrück, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0541 3316214
Die Teilnahmegebühr kann vor Ort entrichtet werden.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Exkursionsprogramm 2026 des Historischen Vereins.

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Osnabrücker Steinwerke. Bauhistorische Untersuchung einer komplexen Profanarchitektur des ausgehenden Hochmittelalters


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Vortrag von Carolin Sophie Prinzhorn, Altenbücken

Donnerstag, 23. April 2026, 19 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Vortragssaal

Steinwerk in der Bierstraße 7, © Museumsquartier Osnabrück

Als „Steinwerke“ werden in der westfälischen Stadt Osnabrück bruchsteinerne Hinterhäuser bezeichnet, die als älteste Teile der städtischen Wohnbauten bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und Spiegel der Bau- und Wohnkultur der hochmittelalterlichen Stadt sind. Die Hinterhäuser bildeten zusammen mit einem der Straße zugewandten niederdeutschen Dielenhaus einen zweiteiligen Hauskomplex. Singulär im deutschen Profanbau wurden die Osnabrücker Steinwerke im Dachgeschoss mit einem steinernen Tonnengewölbe überdeckt, wodurch eine vollständig geschlossene, feuersichere Hülle entstand.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

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Ossietzkys Rückkehr ins Emsland. Erinnerungskultur Esterwegen


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Vortrag von Gerhard Kromschröder und Hermann Vinke

Donnerstag, 12. März 2026, 19 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Vortragssaal

Buchcover “Ossietzkys Rückkehr ins Emsland”

Vertuscht, verdrängt, verleugnet: In den 1960ern drohte die KZ-Vergangenheit des Emslandes dem Vergessen anheimzufallen. Zwei junge Redakteure stemmten sich dagegen. Ihre berufliche Laufbahn ist eng damit verwoben: Gerhard Kromschröder und Hermann Vinke waren in den 1960er Jahren Redakteure der „Ems-Zeitung“. Trotz heftiger Gegenwehr vor Ort rückten sie das Geschehen in den 15 Emslandlagern während der NS-Zeit und ihren prominentesten Häftling, den Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky, in ihrer Berichterstattung immer wieder in die breite Öffentlichkeit.
Der Vortrag zeigt ein Bild von der verbreiteten Erinnerungsabwehr im Emsland. Die beiden jungen Journalisten bezahlten ihr Engagement gegen das Vergessen mit ihrem Arbeitsplatz. Doch auf dem Gelände des ehemaligen KZ Esterwegen steht heute eine Gedenkstätte, in der Carl von Ossietzky einen würdigen Platz gefunden hat. Er ist also an den Ort seines Leidens zurückgekehrt, wo er als Mahner gegen die aktuell vermehrt auftretenden Feinde der Demokratie weiterwirkt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss an den Vortrag findet die Jahreshauptversammlung 2026 des Vereins statt.

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Jahreshauptversammlung 2026 des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück


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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Donnerstag, 12. März 2026
Museumsquartier, Vortragssaal

Programmpunkte:
1. Bericht des Vorsitzenden
2. Kassenbericht
3. Entlastung des Vorstandes
4. Wahlen
5. Bericht der Justus-Möser-Gesellschaft
6. Bericht des Arbeitskreises Stadt- und Regionalgeschichte
7. Digitale Medien und Öffentlichkeitsarbeit
8. Planungen
9. Verschiedenes

Die Jahreshauptversammlung beginnt gegen 20.30 Uhr im Anschluss an den Vortrag von Gerhard Kromschröder und Hermann Vinke.

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