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Heute — 06. Juni 2026MOPO

Gefährlicher Extremsport: Deutscher mit Wingsuit in den Alpen tödlich verunglückt

06. Juni 2026 um 16:11

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Extremsport mit fatalem Ausgang: Ein Mann aus Brandenburg ist bei einem Wingsuit-Flug in den Alpen gestorben. Es ist bereits der zweite tragische Wingsuit-Unfall in kürzester Zeit.

Ein deutscher Wingsuit-Flieger ist in den Alpen in der Schweiz tödlich verunglückt. Der 47-Jährige stammte aus Kremmen in Brandenburg, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage sagte.

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Wingsuit-Unfall

Der Mann war nach diesen Angaben zusammen mit einem 37 Jahre alten anderen Deutschen am Freitag um kurz nach 17 Uhr im Gebiet Vättis oberhalb von Bad Ragaz auf rund 2080 Metern Höhe gestartet. Er sei als Erster gesprungen und kurz nach dem Start abgestürzt, berichtete die Polizei im Kanton St. Gallen. Die Flugrettung habe den Mann nur noch tot bergen können. Warum er abstürzte, untersucht nun die Staatsanwaltschaft. 

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Wingsuits sind fledermausartige Anzüge, bei denen Stoff zwischen Rumpf, Armen und Beinen wie Tragflächen dienen soll. Das Fliegen damit gilt als gefährliche Extremsportart. In der Schweiz war erst am Donnerstag ein 29-Jahre alter Mann bei einem Wingsuit-Flugversuch abgestürzt und ums Leben gekommen. (dpa/mp)

Gefährlicher Extremsport: Deutscher mit Wingsuit in den Alpen tödlich verunglückt wurde gefunden bei mopo.de

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Filmreife Flucht: Cleverer Bär trickst Jäger aus

06. Juni 2026 um 14:33

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In Japan haben Bärenangriffe zugenommen. Im Nordosten des Inselreiches gelang einem als besonders intelligent beschriebenen Schwarzbären nun eine filmreife Flucht.

In Japan ist einem besonders cleveren Bären nach einem Angriff auf vier Menschen eine filmreife Flucht vor seinen Häschern gelungen. Wie japanische Medien berichteten, hatte sich das Tier nach dem Vorfall in einer Fabrik in Fukushima verschanzt. Jäger und Einsatzkräfte versuchten ihn mehr als 24 Stunden lang mit Fallen und Betäubungsgewehren zu stellen. Doch vergeblich. Zwischenzeitlich wurde der Bär dabei beobachtet, wie er einen Wasserhahn bediente und daraus trank. Schließlich öffnete er nachts ein Fenster und entkam.

Dass ihm dies gelungen sei, zeige die besondere Intelligenz des Bären, hieß es in den Berichten weiter. Selbst ein auf ihn abgeschossener Betäubungspfeil verfehlte seine Wirkung. Einsatzkräfte fanden den Pfeil später wieder, das Betäubungsmittel befand sich demnach noch darin. Ob das Gerät versagte oder der Bär den Pfeil rasch abgestreift hatte, blieb unklar.

Bärenangriffe in Japan häufen sich

Nach seiner erfolgreichen Flucht durchs Fenster blies die Stadt die Jagd auf dem Fabrikgelände ab. Fukushimas Bürgermeister Yuki Baba rief die Bevölkerung jedoch zu Wachsamkeit auf.

Laut dem Umweltministerium wurden 2025 landesweit 13 Menschen durch Bären getötet – ein Rekordwert. Dass es seit Jahren vermehrt zu gefährlichen Begegnungen zwischen Bären und Menschen kommt, wird unter anderem mit der Aufgabe von Ackerflächen und der Entvölkerung ländlicher Gebiete im Zuge der Überalterung und des Bevölkerungsrückgangs begründet. Als weiterer Grund gilt, dass die Tiere nicht genug Nahrung in den Bergwäldern finden.

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Nach Regierungsangaben leben derzeit schätzungsweise mehr als 19.000 Schwarzbären in der Region Tohoku, zu der auch Fukushima gehört. (dpa)

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