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Ältere BeiträgeSAT.1 REGIONAL

Erntesaison 2026: Landvolk Niedersachsen gibt erste Prognose ab

15. Juni 2026 um 15:26

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Ab Mitte Juni beginnt in Niedersachsen die Erntezeit. Dabei ist der Druck auf die Landwirt:innen groß. Neben hohen Sprit- und Düngemittelpreisen macht ihnen auch das teils sehr wechselhafte Wetter zu schaffen. Am Montagnachmittag hat das Landvolk Niedersachsen im Klostergut Mariental im Landkreis Helmstedt eine erste Ernteprognose gewagt.

SAT.1 REGIONAL-Reporter Yannik Thiele hat über die anstehende Erntesaison mit dem Präsidenten des Landvolks, Dr. Holger Hennies, gesprochen.

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Erneut Schüsse in Hamburg-Harburg – Mann schwer verletzt

15. Juni 2026 um 14:40

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Ein Mann ist in Hamburg-Harburg am Montag durch Schüsse schwer verletzt worden. Eine ähnliche Meldung über Schüsse in Harburg gab es bereits am Freitag. Verletzt wurde da nach heutigem Stand niemand. Und wiederum einen Tag davor hatten Anwohner:innen berichtet, Schüsse gehört zu haben. Im Zusammenhang mit den heutigen Schüssen sucht die Polizei nun zwei Männer – einer kräftig und 1,80 Meter groß mit blauem Shirt sowie weißer Jacke, der andere 1,70 Meter groß, schwarz, dicklich und mit blauem Kapuzenpullover. Zeug:innen sind aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden.

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Arbeitszeiterfassung bei Lehrkräften: Modellprojekt in Bremen vorgestellt

15. Juni 2026 um 14:11

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Die Arbeitszeit zu erfassen ist für die meisten Deutschen im Job normal, nicht aber für Lehrer:innen. In Bremen, wo das Thema sogar schonmal vor Gericht war, soll sich das nun ändern. Als erstes Bundesland startet die Hansestadt nun ein Modellprojekt, wie die Arbeitszeiterfassung laufen kann.

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Public Viewing in Hamburg: Partystimmung bei deutschem WM-Sieg gegen Curaçao 

15. Juni 2026 um 14:10

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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Auftaktspiel mit 7:1 gegen Curaçao gewonnen. Auf dem Spielbudenplatz an der Reeperbahn in Hamburg war richtig was los beim gemeinschaftlichen WM-Gucken. Die Fans feierten den deutschen Sieg ausgelassen.

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Block-Prozess: Kronzeuge Barkay sagt erneut in Hamburg aus

15. Juni 2026 um 13:36

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Am heutigen Montag fand der 56. Tag im Prozess um Christina Block in Hamburg statt. Wer hat den Auftrag für die Entführung der Kinder aus Dänemark erteilt? Dies ist die alles entscheidende Frage. Der mutmaßliche Chef des Entführungskommandos aus Israel, David Barkay, hatte bereits ausgesagt und Christina Block belastet. Heute war er wieder als Kronzeuge vor Ort und stellte sich den Fragen der Verteidigung.

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Industriepakt in Schleswig-Holstein: So soll das Bundesland wettbewerbsfähiger werden

15. Juni 2026 um 13:03

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In Kiel (Schleswig-Holstein) hat Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) gemeinsam mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden eine industriepolitische Agenda verabschiedet. Das Ziel ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der schleswig-holsteinischen Unternehmen zu stärken. In Zukunft sollen daher Planungs- und Genehmigungsverfahren digitalisiert, entbürokratisiert und vereinfacht werden.

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Public Viewing in Hannover: Fans feiern Deutschlands Auftakt-Sieg bei WM

15. Juni 2026 um 12:54

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Deutschland hat das erste Spiel bei der Weltmeisterschaft mit 7:1 gegen Curaçao gewonnen. In Hannover (Niedersachsen) haben sich die Leute vom Schietwetter nicht abhalten lassen, sind zum Public Viewing gegangen und haben angefeuert und jedes einzelne Tor gefeiert.

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Weibliche U20-Handball-Nationalmannschaft stimmt sich in Hannover auf die WM ein

15. Juni 2026 um 11:41

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Beim 4-Nationen-Turnier der weiblichen U20-Nationalmannschaften in Hannover (Niedersachsen) haben sich Deutschland, Spanien, Frankreich und Portugal schon mal für die kommende Weltmeisterschaft in China warm geworfen. Drei Spiele in drei Tagen – ein hartes Programm für die jungen Frauen, aber ein guter Test, wie Trainer Christopher Nordmeyer resümiert. Nach einem Sieg gegen Portugal und einem Unentschieden gegen Frankreich haben die deutschen Talente nur knapp mit einem Tor gegen den amtierenden Weltmeister Spanien verloren – nach einer starken Aufholjagd. Jetzt reist die Mannschaft ins Land der Mitte und will zeigen, dass sie das Zeug hat, nach dem Europameistertitel auch Weltmeister werden zu können.

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Erste Tanztriennale in Hamburg gestartet

15. Juni 2026 um 10:45

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Am Wochenende haben Hunderte Tänzer:innen Hamburgs Straßen erobert und sie in eine große Bühne verwandelt. Mit der ersten Hamburgischen Tanztriennale ist eine neue Initiative gestartet, die den Tanz sichtbarer machen und gesellschaftlich stärken soll. Die Veranstaltung läuft noch bis zum 21. Juni.

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Ausstellung „Kunst schaffen“ in Flensburg: Austausch zwischen Künstlern und Besuchern

15. Juni 2026 um 10:18

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Derzeit läuft Flensburgs größte Kunstausstellung „Kunst schaffen“ im Robbe & Berking Museum. Internationale Kunstgrößen stellen dort aus und stellen sich dem Publikum – der Austausch zwischen Künstler:innen und Kunst-Interessierten ist die große Besonderheit. Wer möchte, bestaunt die Kunst nicht nur, sondern nimmt sie gleich mit nach Hause. Die Ausstellung findet noch bis zum 5. Juli statt.

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Karl-May-Spiele 2026: Kostümbildner bereiten Outfits für „Tal des Todes“ vor

15. Juni 2026 um 10:08

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Die Kostümbildner:innen der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) haben alle Hände voll zu tun, denn diesmal müssen 50 Gewänder in gut 100 Tagen rechtzeitig fertig sein. Der Druck bis zur Premiere am 27. Juni wächst Tag für Tag.

Die Freilichtbühne am Kalkberg in Bad Segeberg wird diesen Sommer zum „Tal des Todes“. Und die Hauptdarsteller:innen um Alexander Klaws als Winnetou wollen eine ganz besondere Aufführung zeigen. Die Spielzeit läuft bis zum 6. September.

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Schifffahrt reagiert erleichtert auf USA-Iran-Deal

15. Juni 2026 um 09:28

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Hamburg (dpa) –

Die deutsche Handelsschifffahrt hat erleichtert auf das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran reagiert. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, sagte: «Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung.»

Wie in der Nacht zu Montag bekanntgeworden ist, haben die USA und der Iran sich verständigt, den Krieg beizulegen. Am Freitag soll in Genf eine Vereinbarung unterzeichnet werden. Teil der Verhandlungen war die Straße von Hormus, die seit Kriegsbeginn Ende Februar weitgehend blockiert ist.

Die für den Öl- und Gashandel wichtige Meerenge soll nach der Unterzeichnung des Abkommens wieder für den Verkehr geöffnet werden, wie US-Präsident Donald Trump mitteilte. Kröger sagte, es müsse sich zeigen, ob die Passage dauerhaft wieder sicher möglich werde. «Wir sind aber vorsichtig optimistisch.»

VDR: 46 Schiffe deutscher Reedereien sitzen noch fest

Nach Angaben des VDR aus Hamburg sitzen noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest.

Auch die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) lobte die Einigung. Nach Angaben der IMO gab es seit Kriegsbeginn 46 bestätigte Angriffe auf Handelsschiffe in der Region. Dabei starben 14 Seeleute.

Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus trotz des Abkommens weiter als instabil. Eine Durchfahrt ist dem Verband zufolge nach wie vor sehr riskant.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-225097/1

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Wie Bremer Lehrkräfte ihre Arbeitszeit erfassen sollen

15. Juni 2026 um 09:26

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Bremen (dpa) –

Lehrkräfte an neun Schulen im Land Bremen erfassen künftig in einem bundesweiten Pilotprojekt ihre Arbeitszeit. «Das verändert Schule perspektivisch», sagte Bremens Bildungssenator Mark Rackles (SPD). Der Testlauf beginnt nach den Sommerferien, die ersten Schlüsse sollen Ende 2027 oder Anfang 2028 gezogen werden.

Das Projekt solle viele Fragen klären, sagte Rackles. «Darf ich am Wochenende arbeiten oder nicht? Ist die Klassenfahrt ein Thema oder nicht?» Auch strittige Themen wie der Umgang mit Teilzeit, Datenschutz oder Freiraum bei der Gestaltung von Arbeitszeit sollen geklärt werden. «Das tun wir nicht nur für Bremen, sondern das tun wir tatsächlich für alle Länder.»

Wie die Erfassung funktioniert

Die beteiligten Lehrkräfte tragen ihre Arbeitszeit in ein Tool ein, auf das sie am Handy oder am Rechner zugreifen können. Sie sollen Datum, Uhrzeit und ihre Aufgaben vermerken. Zur Auswahl steht etwa «Unterricht», «Coaching» oder «Austausch». Auch Abwesenheiten bei Krankheit oder Urlaub sollen online eingetragen werden. 

Die Lehrkräfte sollen ihre Arbeitszeit für ein Schuljahr erfassen. In den ersten Wochen sollen sie sich erst einmal mit dem Tool vertraut machen. In einer zweiten Phase werden sich Projektgruppen die ersten Ergebnisse anschauen, mit besonders belasteten Lehrkräften das Gespräch suchen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Gegen Ende des Schuljahres soll sich die Erfassung der Arbeitszeit einspielen.

Erfassung der Arbeitszeit ist verpflichtend

Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – also auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeiten vollständig dokumentieren. Bisher wurde diese Vorgabe von keinem Bundesland umgesetzt.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-225066/1

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Seit 2022: Mehr als 120 Cyberangriffe auf das Land

15. Juni 2026 um 09:13

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Kiel (dpa/lno) –

Seit 2022 hat die Landesregierung 123 Cyberangriffe und sicherheitsrelevante IT-Vorfälle auf die digitalen Strukturen des Landes registriert. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Cyberangriffen des SPD-Landtagsabgeordneten Kianusch Stender hervor. «Gleichzeitig muss sie einräumen, dass von einer noch größeren Dunkelziffer an versuchten Angriffen auszugehen ist, weil verbindliche Meldewege fehlen», sagte Stender. Zuvor hatten Medien berichtet.

«Unsere Kleine Anfrage hat offengelegt, wie verletzbar Schleswig-Holsteins Cyber-Sicherheitsinfrastruktur tatsächlich ist», sagte Stender. Sogenannte DDoS-Attacken legten Webseiten lahm, Phishing gefährde Nutzerdaten, Malware werde installiert. Außerdem würden Zugangsdaten kompromittiert und in sensiblen Bereichen stünden sogar Patientendaten im Raum. «Das ist kein abstraktes IT-Problem, das ist eine offene Flanke des digitalen Staates.»

Angriffe

Laut Landesregierung wurden aber keine monetären Schäden im engeren Sinne registriert. Stender warf der Regierung vor, die Vorfälle kleinzureden. «Der Schaden entsteht nicht erst, wenn eine Rechnung vorliegt. Der Schaden entsteht, wenn Bürgerinnen und Bürger öffentliche Dienste aufgrund von Cyberangriffen nicht erreichen oder ihre Daten gefährdet sind und auch, wenn dadurch Vertrauen in den digitalen Staat verloren geht.»

Nach Angaben der Landesregierung bekennen sich zu den DDoS-Angriffen überwiegend Gruppierungen wie «NoName057(16)» und «Overflame» zu den Taten. «Diese Gruppierungen sind häufig politisch motiviert („hacktivistisches Kollektiv“) und handeln mutmaßlich als Unterstützer der Russischen Föderation im Kontext des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine, häufig als Reaktion auf aktuelle politische Entscheidungen», schreibt das Digitalisierungsministerium.

Die Herkunft vieler Ransomwaregruppierungen lasse sich nur bedingt eindeutig feststellen, da die Täter ihre Identität bewusst verschleierten, heißt es in der Antwort. «Überwiegend könnten diese Gruppierungen Regionen wie Osteuropa und Russland zugeordnet werden. Aber auch in Asien, Lateinamerika und weiteren Regionen nimmt die internationale Vernetzung im Cybercrime-Bereich zu.» Darüber hinaus verdichteten sich Hinweise, dass die Täter aus Ländern heraus operieren, in denen die Strafverfolgung nur eingeschränkt erfolgt oder die internationale Zusammenarbeit schwierig ist.

Kritik

Stender betonte, wenn Landesportal, Schulportal, Justizportal, Bürgerportal oder kommunale Webseiten ausfielen, sei die digitale Verwaltung nicht robust genug. «Wenn ein IS-Propagandavideo es bis auf eine digitale Schultafel schafft, dürfen wir das nicht hinnehmen. Wenn die Steuerverwaltung von Phishing betroffen ist, wenn bei Kommunen Nutzerdaten potenziell abfließen und wenn ein Krankenhausdienstleister Patientendaten verliert, dann ist klar, dass die Angriffsfläche größer ist, als die Landesregierung es zugeben will.»

Die Regierung räume selbst ein Dunkelfeld ein, insbesondere beim Phishing, sagte Stender. Sie arbeite mit schwammigen Schadenskategorien. Die Antworten von Minister Dirk Schrödter (CDU) müssten ein Weckruf sein. «Sie zeigen offensichtlich, dass Schleswig-Holsteins digitale Infrastruktur angreifbar ist und die bisherigen Schutzmechanismen nicht ausreichen.»

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224995/1

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Transporter-Fahrer stirbt nach Kollision mit Lastwagen

15. Juni 2026 um 09:04

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Hinte (dpa) –

Ein 62-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern ist bei einem Verkehrsunfall in Landkreis Aurich in Niedersachsen ums Leben gekommen. Der Transporter-Fahrer sei auf der Bundesstraße 210 zwischen Emden und Georgsheil beim Abbiegen mit einem Lastwagen kollidiert, teilte die Polizei mit. Der Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen starb am Unfallort. Sein 24 Jahre alter Beifahrer erlitt schwere Verletzungen, der 46 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224932/1

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Special Olympics 2026: 15-jähriger Niedersachse kämpft im Saarland um Titel

15. Juni 2026 um 08:49

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Am heutigen Montag starten im Saarland die Special Olympics. Die nationalen Spiele sind das größte Sportevent für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in Deutschland. Mit dabei: ein Sportler aus Niedersachsen. Der 15-jährige Bastian Röwe reitet dort in den Disziplinen Dressur und Geschicklichkeit.

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Bericht: Hertha und Wolfsburg bei Reese-Transfer einig

15. Juni 2026 um 08:32

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Berlin (dpa) –

Der Wechsel von Hertha-Kapitän Fabian Reese zum VfL Wolfsburg rückt einem Medienbericht zufolge immer näher. Nachdem der 28 Jahre alte Offensivspieler bereits mit den Niedersachsen in der vergangenen Woche eine Einigung erzielt habe, berichtet der «Kicker» von einer mündlichen Einigung zwischen den Vereinen. Zuvor hatte Sky über einen bevorstehenden Wechsel berichtet. Als Ablöse werden bis zu acht Millionen Euro genannt.

Der Medizincheck des gebürtigen Kielers, der 2023 ablösefrei von Holstein Kiel an die Spree gewechselt war, steht noch aus. Reese, der mit Hertha in die Bundesliga einziehen wollte, hatte seinen Vertrag bei den Berlinern im vergangenen Sommer bis 2030 verlängert. Nun sieht der Berliner Topscorer, der bereits 13 Spiele mit Schalke 04 in der Bundesliga bestritten hatte, wohl bessere Chancen auf die Rückkehr ins Oberhaus beim Bundesligaabsteiger. Auch die Hertha soll angesichts des Gehalts von Reese und den benötigten Transfereinnahmen an einem Abgang interessiert sein.

Weitere Abgänge möglich

Nach Supertalent Kennet Eichhorn (16), der für rund neun Millionen Euro zu Bayer Leverkusen gewechselt ist, wäre Reese der zweite prominente Verlust. Auch Abgänge weiterer Leistungsträger wie Tjark Ernst sowie Marton Dardai sind durchaus wahrscheinlich und würden dem klammen Hauptstadtclub weiteres Geld für den Umbau des Kaders einbringen.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224726/1

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Kapitalerhöhung: OHB will 500 Millionen Euro einnehmen

15. Juni 2026 um 07:40

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Bremen (dpa) –

Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB will neue Aktien ausgeben und so rund 500 Millionen Euro brutto einnehmen. Der Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung soll unter anderem in die weitere Industrialisierung der Produktion, in Trägerraketen und Zukunftsprogramme investiert werden, wie das Unternehmen mitteilte. 

«Europa investiert in großem Umfang in unabhängige Raumfahrtkapazitäten und wir stehen seit über vier Jahrzehnten im Zentrum dieser Entwicklung», teilte Vorstandsvorsitzender Marco Fuchs mit. «Die geplante Transaktion wird es uns ermöglichen, unser Wachstum gemeinsam mit bestehenden und neuen Investoren voranzutreiben, die Teil der strategischen Unabhängigkeit Europas im Weltraum sein möchten.»

Die bisherigen Anteilseigner sollen zuerst die Möglichkeit erhalten, die neuen Aktien zu kaufen. Die Hauptaktionäre – die Familie Fuchs und der Investor Orchid Lux HoldCo S.à r.l. – verzichten allerdings darauf. So können die meisten neuen Aktien direkt an ausgewählte Investoren verkauft werden. Die Familie Fuchs kündigte an, weiterhin die Kontrolle über die Mehrheit der Stimmrechte behalten zu wollen. 

Angaben zum Ausgabepreis der neuen Anteile wurde nicht gemacht. An der Börse ging es für die OHB-Aktien in einer ersten Reaktion um etwa 10 Prozent nach unten. Bei einer Kapitalerhöhung sinkt der Aktienkurs zumeist, weil das Eigenkapital des Unternehmens auf mehr ausgegebene Aktien verteilt wird (Verwässerung). Zudem werden neue Aktien oft mit einem Preisabschlag ausgegeben, um Käufer zu locken.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224504/1

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Verdacht auf K.-o.-Tropfen bei Ü-30-Party in Garbsen – mehrere Frauen verletzt

15. Juni 2026 um 07:37

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Bei einer Party in Garbsen (Niedersachsen) sind drei Frauen vermutlich durch K.-o.-Tropfen verletzt worden. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, litten mehrere Frauen bei einer Ü-30-Party am Blauen See am Samstagabend unter Übelkeit und Erbrechen, drei von ihnen mussten medizinisch versorgt werden. 

Die Symptome ließen vermuten, dass ihnen K.-o.-Tropfen verabreicht wurden. Zeugenaussagen ergaben Hinweise auf drei verdächtige Männer, die weiße oder gelbe Hemden oder Shirts trugen. Die Frauen wurden in Krankenhäusern weiterbehandelt. Bislang konnten die Männer nicht ausgemacht werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

SAT.1 REGIONAL/dpa

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Polizist in Göttinger Innenstadt angeschossen und schwer verletzt

15. Juni 2026 um 07:24

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Der angeschossene Polizist ist inzwischen außer Lebensgefahr. Foto: Stefan Rampfel/dpa

Ein Polizist ist in der Göttinger Innenstadt angeschossen und schwer verletzt worden. Hintergrund war eine Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Göttinger Großfamilien, wie es von der Polizei hieß. Der Täter sei weiter auf der Flucht, teilten die Ermittler am Sonntagabend – rund 24 Stunden nach der Tat – mit.

Der angeschossene Polizist sei außer Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin. Ob er von einem Schuss oder mehreren Schüssen getroffen wurde, ist noch unklar. „Das ist Bestandteil der Ermittlungen.“

Plötzlich Schüsse – „Alle auf den Boden“

Menschen aus zwei verschiedenen Gruppen waren an der Auseinandersetzung vor der Schussabgabe beteiligt. Wer genau, werde derzeit noch geprüft, hieß es von der Polizei.

Die Situation eskalierte am Samstagabend gegen 22:15 Uhr in der Nähe einer Tankstelle. Auf einem Video ist zu sehen, wie Menschen hinter einer Mauer Schutz suchen. Ein Polizist duckt sich hinter einem Streifenwagen, jemand schreit laut: „Alle auf den Boden. Auf den Boden.“ Schüsse sind zu hören.

Bei dem Einsatz wurde ein Polizist getroffen. Sanitäter brachten ihn schwer verletzt ins Krankenhaus. Am frühen Sonntag gab die Polizei Entwarnung: „Eine akute Lebensgefahr wird nach derzeitigem Stand nicht mehr angenommen.“

Warum eskalierte der Konflikt?

Worum es bei dem Konflikt ging und warum die Situation so eskalierte, blieb vorerst unklar. Die Ermittler:innen gehen davon aus, dass die Schüsse mit einer scharfen Waffe abgegeben wurden. „Wie viele Schüsse gefallen sind, ermitteln wir noch“, sagte die Polizeisprecherin.

Polizei fahndet nach dem Täter

Laut Polizei floh ein Mensch direkt nach den Schüssen vom Tatort. Dabei könnte es sich um den Täter handeln. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten noch in der Nacht nach ihm. Auch ein Hubschrauber kreiste zwischenzeitlich über der Stadt. „Wir wollen den Schützen kriegen. Darauf liegt jetzt unser Fokus“, betonte die Polizeisprecherin.

Dabei bitten die Ermittler:innen um Hilfe. Wer etwas Verdächtiges in der Nähe des Tatorts beobachtet hat, soll sich bei der Polizei melden. Die Beamten erhoffen sich Hinweise zur Schussabgabe und zum Schützen.

Schon kurz nach der Tat meldeten sich mehrere Zeug:innen bei der Polizei. „Wir haben Hinweise bekommen, die wir weiter auswerten“, sagte die Polizeisprecherin. 

So nahm etwa ein Mann wahr, dass sich ein Mensch nach schussähnlichen Knallgeräuschen vom angrenzenden Gelände der Universität in Richtung Kreuzbergring entfernt habe. Der Zeuge konnte jedoch nicht berichten, wie die Person genau aussah. Die Einsatzkräfte werten zudem Videos von der Tat aus, die in sozialen Netzwerken kursieren.

Schüsse fielen während Stadtfest

Zum Zeitpunkt der Tat feierten Tausende Menschen in der Innenstadt die „Nacht der Kulturen“. Bei dem Stadtfest treten auf mehreren Bühnen verteilt Musiker:innen, Artist:innen und andere Künstler:innen auf.

Die Tat spielte sich laut Polizeiangaben aber ein gutes Stück entfernt am Rand der Innenstadt ab – direkt auf einem Gehweg neben der Bundesstraße 27, die aus Göttingen hinausführt. Für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden, betonten die Ermittler.

Innenministerin verurteilt Gewalt-Eskalation

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens zeigte sich schockiert. „Diese Eskalation der Gewalt ist erschreckend und absolut inakzeptabel“, teilte die SPD-Politikerin mit. „Wer einen Polizisten auf solch brutale Weise attackiert, verachtet den Rechtsstaat und greift damit uns alle an.“

Göttingens Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn sagte, Priorität habe derzeit der Gesundheitszustand des schwer verletzten Polizisten. „Wir sind alle in Gedanken bei ihm, seinen Angehörigen, Freundinnen und Freunden und auch bei den Kolleginnen und Kollegen, die diese schreckliche Tat mit ansehen mussten.“ Es werde alles daran gesetzt, den Schützen so schnell wie möglich dingfest zu machen.

Der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, Marco Hansmann, sagte: „Es wird viel Präsenz in der Stadt geben, nicht nur um die Bürgerinnen und Bürger im Sinne der Gefahrenabwehr zu schützen, sondern ihr Sicherheitsgefühl vor dem Hintergrund dieser Tat wieder zu stärken.“

SAT.1 REGIONAL/dpa

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Technischer Defekt: Havarierte Helgoland-Fähre mit 60 Reisenden erreicht Festland

15. Juni 2026 um 07:13

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Die „Funny Girl“ erreicht am Abend Cuxhaven. Foto: Helge Toben/dpa/Archiv

Eine havarierte Helgoland-Fähre mit rund 60 Reisenden an Bord hat am Abend wieder Festland erreicht. Die „Funny Girl“ machte gegen 22:30 Uhr in Cuxhaven (Niedersachsen) fest, wie ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger der Nachrichtenagentur dpa sagte.

Wegen eines technischen Defektes hatte die Fähre mehrere Stunden manövrierunfähig vor der Nordseeinsel Helgoland getrieben. Fünf Kilometer vor der Insel sei der Motor ausgefallen, berichtete eine Sprecherin der Polizei.

Der Seenotrettungskreuzer „Herrmann Marwede“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger machte sich daraufhin auf den Weg zum Schiff, um es nach Helgoland zu schleppen. Nach Angaben der Polizeisprecherin war es aber nicht möglich, dort anzulegen. 

Daraufhin wurde entschieden, die „Funny Girl“ mitsamt aller Reisenden nach Cuxhaven zu schleppen. Dafür waren zwei Schlepper im Einsatz. Westwind mit rund 60 Kilometern pro Stunde erschwerte die Aktion.

Gestartet war das Schiff am Morgen in Büsum – wie jeden Tag seit Anfang April. Normalerweise braucht es für die Fahrt zu Deutschlands einziger Hochseeinsel je nach Wetterlage und Strömung etwa zweieinhalb Stunden. 

Reederei organisiert Rückreise der Fahrgäste

In Cuxhaven soll die „Funny Girl“ der zuständigen Reederei Adler & Eils zufolge einer technischen Untersuchung unterzogen werden. So soll die Ursache des Defektes festgestellt werden. Für die Fahrgäste wurde ihre Weiter- oder Rückreise organisiert. Auch für die auf der Nordseeinsel Helgoland wartenden Reisenden wurden Ersatzlösungen eingerichtet.

Die Fährfahrten zwischen Helgoland und Büsum wurden für Sonntag und Montag zunächst abgesagt. Wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, ist noch unklar.

SAT.1 REGIONAL/dpa

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Sanierung abgeschlossen: Züge zwischen Hamburg und Berlin fahren wieder

15. Juni 2026 um 07:01

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In der ersten Phase der Inbetriebnahme nach der Korridorsanierung sind der Bahn zufolge weiterhin Verzögerungen möglich. Foto: Annette Riedl/dpa

Nach der mit Verspätung abgeschlossenen Korridorsanierung rollen die Züge zwischen Hamburg und Berlin seit dem Wochenbeginn wieder. Pendler:innen könnten ab dem heutigen Montag wie gewohnt im Zugverkehr zwischen Hamburg und Berlin unterwegs sein, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen mit. Bahn-Expert:innen hätten in der Nacht intensiv an einem stabilen Betriebsanlauf zum Wochenstart gearbeitet.

In der ersten Phase der Inbetriebnahme nach der Korridorsanierung seien aber weiterhin Verzögerungen möglich. „Wir bitten daher alle Fahrgäste, sich vor der Reise nochmals über mögliche Abweichungen der Abfahrtszeiten zu informieren“, hieß es vom Bahnsprecher. 

Pendler:innen nun nicht mehr auf Ersatzverkehr angewiesen

Am Sonntag war die Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach sechs Wochen Verspätung wieder ans Netz gegangen. Der erste Fernverkehrszug fuhr nach Angaben der Bahn mit kleiner Verspätung um 5.36 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof Richtung Berlin ab. Tausende Pendler:innen sind nun nicht mehr auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen angewiesen. 

Während der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet wurde, waren auf der Strecke monatelang keine Regionalbahnen unterwegs. Einen ersten Abschnitt hatte die Bahn Mitte Mai wieder freigegeben. Seitdem fahren Züge wieder durchgehend zwischen Hamburg und Schwerin. Die Bauarbeiten auf der Strecke begannen im vergangenen August. Eigentlich sollte die Generalsanierung Ende April abgeschlossen werden, doch der harte Winter und der zugefrorene Boden sorgten der Bahn zufolge für Verzögerungen.

SAT.1 REGIONAL/dpa

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Toter im Wald entdeckt – Polizei prüft Hinweise

15. Juni 2026 um 06:58

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Hamburg (dpa/lno) –

Nach dem Fund eines toten 27-Jährigen in einem Waldstück im Hamburger Stadtteil Rissen sind über das Wochenende mehrere Hinweise bei der Polizei eingegangen. Diese werden nun von der Fachdienststelle geprüft, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Die Polizei hatte am Freitag ein Foto des 27-Jährigen veröffentlicht. Gesucht werden Menschen, die ihn kannten oder Angaben zu seinem Wohnort, seinem Umfeld oder möglichen Angehörigen machen können.

Zwei Frauen hatten den Mann vergangenen Donnerstag in dem Wald nahe einem Golfplatz gefunden und den Angaben zufolge noch versucht, ihn wiederzubeleben. Rettungskräfte stellten seinen Tod fest. An dem Leichnam waren nach Angaben der Polizei mehrere Verletzungen festgestellt worden. Es besteht der Verdacht, dass der Mann durch äußere Gewalt gestorben ist. Unklar war zunächst auch, ob der Fundort auch der Tatort war.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224300/1

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Pendler atmen auf: Züge fahren wieder Strecke Hamburg-Berlin

15. Juni 2026 um 05:45

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Berlin (dpa) –

Nach der mit Verspätung abgeschlossenen Korridorsanierung rollen die Züge zwischen Hamburg und Berlin seit dem Wochenbeginn wieder. Pendlerinnen und Pendler könnten ab heute wie gewohnt im Zugverkehr zwischen Hamburg und Berlin unterwegs sein, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen mit. Bahn-Experten hätten in der Nacht intensiv an einem stabilen Betriebsanlauf zum Wochenstart gearbeitet.

In der ersten Phase der Inbetriebnahme nach der Korridorsanierung seien aber weiterhin Verzögerungen möglich. «Wir bitten daher alle Fahrgäste, sich vor der Reise nochmals über mögliche Abweichungen der Abfahrtszeiten zu informieren», hieß es vom Bahnsprecher. 

Pendler nun nicht mehr auf Ersatzverkehr angewiesen

Am Sonntag war die Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach sechs Wochen Verspätung wieder ans Netz gegangen. Der erste Fernverkehrszug fuhr nach Angaben der Bahn mit kleiner Verspätung um 5.36 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof Richtung Berlin ab. Tausende Pendlerinnen und Pendler sind nun nicht mehr auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen angewiesen. 

Während der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet wurde, waren auf der Strecke monatelang keine Regionalbahnen unterwegs. Einen ersten Abschnitt hatte die Bahn Mitte Mai wieder freigegeben. Seitdem fahren Züge wieder durchgehend zwischen Hamburg und Schwerin. Die Bauarbeiten auf der Strecke begannen im vergangenen August. Eigentlich sollte die Generalsanierung Ende April abgeschlossen werden, doch der harte Winter und der zugefrorene Boden sorgten der Bahn zufolge für Verzögerungen.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-224083/1

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Wolkig und windig: Wochenstart im Norden bleibt wechselhaft

15. Juni 2026 um 04:46

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Hamburg/Kiel/Schwerin (dpa/lno) –

Die Woche startet im Norden bedeckt und windig. Am Montag ist es zunächst stark bewölkt, bevor sich im Tagesverlauf die Sonne zeigt. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, bleibt es bei rund 17 Grad in Hamburg und Schleswig-Holstein meist trocken. In Richtung Fehmarn muss hingegen mit einzelnen Schauern und kurzen Gewittern gerechnet werden. An den Küsten kann ein starker und böiger Wind aufkommen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern können örtlich Schauer erwartet werden. Nachmittags soll es aufreißen. Von Rügen bis Usedom gibt es eine geringe Gewitterneigung, wobei es zu frischen Windböen kommen kann, vereinzelt auch zu stürmischen Böen im Landesinneren. 

Bedeckte Tage zum Wochenstart

Die Nacht auf Dienstag bleibt in allen Regionen überwiegend trocken, aber bewölkt. Die Minimalwerte sinken auf acht bis zehn Grad in Hamburg und Schleswig-Holstein und etwas mildere Temperaturen in Mecklenburg-Vorpommern. An der Küste weht teils ein frischer und böiger Wind. Der Dienstag verläuft ähnlich wolkig mit zeitweise etwas Sonnenschein und örtlich auch etwas Regen. Die meiste Zeit bleibt es jedoch niederschlagsfrei. Die Höchstwerte klettern auf 15 bis 20 Grad. An der See bleibt es teils böig.

In der Nacht auf Mittwoch können örtlich ein paar Tropfen fallen, überwiegend bleibt es aber bewölkt und trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen zwölf und sieben Grad. In Mecklenburg-Vorpommern kann am Morgen stellenweise Dunst und Nebel aufziehen. Bei Höchsttemperaturen zwischen 19 und 23 Grad wird es am Mittwoch weiterhin bedeckt mit gelegentlichem leichtem Regen.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-223911/1

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Lies: Bahn vernachlässigt den Nahverkehr

15. Juni 2026 um 03:45

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Hannover (dpa) –

Die Deutsche Bahn achtet aus Sicht von Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies zu wenig auf verlässliche regionale Verbindungen. «Die Bahn fokussiert alles auf den Fernverkehr. Ihr Interesse am Nahverkehr ist unterausgeprägt. Das ist schon mein Eindruck», sagte der SPD-Politiker mit Blick auf den Dauerstreit um einen Ausbau oder Neubau der derzeit gesperrten Strecke zwischen Hamburg und Hannover. «Da brauchen wir eine gemeinsame Regelung, denn unsere Aufgabe als Land, meine als niedersächsischer Ministerpräsident ist es, einen guten Nahverkehr sicherzustellen.»

Die Frage, ob die ICE-Strecke zwischen Hannover und Hamburg ausgebaut oder neu gebaut werden sollte, ist seit Jahren ein Streitpunkt zwischen der Bahn und dem Land Niedersachsen. Die Deutsche Bahn favorisiert, wie auch der Hamburger Senat und die Stadt Hannover, einen Neubau, Niedersachsens rot-grüne Landesregierung will dagegen einen Ausbau. 

«Ich glaube nicht, dass die Welt verbessert wird, wenn ich 20 Minuten eher von Hamburg nach Frankfurt komme», sagte Lies. «Das ist, glaube ich, nicht die Botschaft. Die Botschaft ist die Verlässlichkeit. Verbindungen müssen passen.»

Lies will schnellen Ausbau – nicht erst «für unsere Enkelkinder»

Es sei für ihn eine zentrale Aufgabe der Bahn, auch die Pendlerströme in den Blick zu nehmen, sagte Lies: «Das sind übrigens auch die großen Mengen, die bewegt werden, und dafür brauche ich den Kapazitätsausbau, und dafür brauche ich nicht immer neue Fernverkehrsachsen, sondern dafür brauche ich Achsen, die heute schon genutzt werden, die ich ausbauen darf.»

Niedersachsen dringt konkret auf eine Umsetzung der Ausbauvariante Alpha-E zwischen Hannover und Hamburg, für die sich schon 2015 nach jahrelangen Beratungen ein Dialogforum ausgesprochen hatte. «Diese Lösung ist wirklich schneller, denn sie ist die realistische», sagte Lies. «Die Bahn plant etwas, was 30 Jahre überhaupt nicht die Chance hat, zu wirken, wenn es denn überhaupt Chance auf Umsetzung hat. Wir müssen aber das zügig Machbare in den Mittelpunkt setzen und nicht die Option für unsere Enkelkinder.»

«So kann man nicht gut miteinander arbeiten»

Wenn der Bund nach einem Ausbau trotzdem noch eine Neubaustrecke planen wolle, könne er niemanden davon abhalten, sagte Lies. «Mir geht es um eine schnelle Lösung. Ich möchte schnell mehr Kapazität im Dreieck Hamburg-Hannover-Bremen. Ich erlebe aber die Bahn, die genau das nicht will, sondern sagt, dann habe sie ja keine Begründung mehr für eine Neubaustrecke.» An der Stelle werde es schwierig. «So kann man nicht gut miteinander arbeiten.»

Bahn verspricht schnellere Verbindungen auch im Nahverkehr

Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks unterstützt dagegen die Neubaupläne der Bahn. «Die Strecke zwischen Hamburg, Lüneburg und Hannover ist hoffnungslos kaputt, sie ist überaltert und sie ist völlig überlastet», sagte der Grünen-Politiker Ende 2025.

Die Deutsche Bahn verspricht, mit einem Neubau der ICE-Strecke würden nicht nur die Reisezeiten im Fernverkehr kürzer, sondern auch im Nahverkehr. So soll der ICE von Hamburg nach Hannover nur noch 59 Minuten unterwegs sein statt bisher 79 Minuten. Von Soltau nach Hamburg soll es 30 statt 84 Minuten dauern, von Bergen nach Hamburg 45 statt 142 Minuten und von Bergen nach Hannover dann 30 statt 67 Minuten. In Summe werde eine ganze Region damit neu für den Nahverkehr erschlossen, besonders die Heide.

Auf Lies‘ Vorwurf, der Fokus der Bahn liege zu sehr auf dem Fernverkehr, wollte das Unternehmen auf Nachfrage nicht weiter eingehen. Zur Zukunft der Strecke Hamburg-Hannover verwies ein Bahnsprecher auf die laufenden Beratungen über einen Neubau im Verkehrsausschuss des Bundestags.

Strecke Hannover-Hamburg bis 10. Juli gesperrt

Auch jetzt schon müssen Bahnreisende zwischen Hamburg und Hannover mit großen Einschränkungen zurechtkommen, denn auch derzeit wird gebaut. Die Bahn will auf der rund 163 Kilometer langen Strecke Gleise, Weichen, Oberleitungen, Bahnhöfe und Brücken erneuern und instand setzen. Auch an Stellwerken und am Bahndamm bei Eschede wird gearbeitet. 

Im Zuge der sogenannten Qualitätsoffensive der Deutschen Bahn ist die gesamte Strecke zwischen beiden Städten daher für den Zugverkehr gesperrt. Fern- und Güterzüge werden umgeleitet, im Regionalverkehr gilt ein Ersatzkonzept mit Bussen und einzelnen Zugangeboten auf Teilstrecken. Die Bauarbeiten sollen bis zum 10. Juli dauern.

Die Verbindung Hamburg-Hannover zählt zu den am stärksten belasteten Bahnstrecken Deutschlands. Sie ist wichtig für den Fernverkehr zwischen Nord und Süd, für Pendler sowie den Güterverkehr vom und zum Hamburger Hafen. Die Bahn selbst spricht von einer der unpünktlichsten Strecken Deutschlands.

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Influencer treiben Online-Käufe bei Jugendlichen in die Höhe

15. Juni 2026 um 03:30

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Hamburg (dpa) –

Influencer und soziale Medien haben inzwischen einen erheblichen Einfluss auf das Online-Shopping-Verhalten von Kindern und Jugendlichen. So werden 47 Prozent der Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren durch Werbung auf Social-Media-Plattformen auf Produkte aufmerksam, 40 Prozent durch Empfehlungen von Influencerinnen und Influencern. Dies geht aus der Mediensucht-Sonderanalyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

1,2 Prozent gelten als problematische Online-Käufer

Die starke Präsenz von Influencern und algorithmisch gesteuerter Werbung kann der Studie zufolge auch zu einer Gefahr werden. So gälten 1,2 Prozent der 10- bis 17-Jährigen bereits als problematische Online-Käufer. Mädchen seien dabei mit 1,3 Prozent etwas häufiger betroffen als Jungen mit 1,0 Prozent. Zwar gaben mehr als drei Viertel der Jugendlichen an, nie oder nur unregelmäßig online einzukaufen. Doch mit zunehmendem Alter ändere sich das: So kaufen 28,5 Prozent der 14- bis 17-Jährigen mindestens einmal monatlich online ein.

Kaufentscheidungen entstünden oft im Zusammenspiel aus sozialer 
Orientierung an Influencern sowie algorithmisch beeinflussten Wünschen und
Impulsen, sagte die Studienleiterin und ärztliche Leiterin des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am UKE, Kerstin Paschke. «Junge Menschen sind aufgrund ihrer neurobiologischen und psychologischen Entwicklung besonders empfänglich für diese manipulativen Mechanismen zur Konsumförderung.»

Ausgaben von bis zu 1.200 Euro im Jahr in Online-Shops

Der Untersuchung zufolge stöbern inzwischen fast vier von zehn Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren mindestens einmal pro Woche in Online-Shops – mit Folgen: So gaben 12,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen an, bis zu 1.200 Euro pro Jahr auszugeben. Etwa ein Drittel (32,1 Prozent) kaufe für 10 bis 20 Euro im Monat ein, bei rund einem Viertel (26,3 Prozent) liege der Betrag zwischen 21 und 50 Euro.

Beliebteste Plattform sei dabei Amazon, aber auch chinesische Plattformen wie Temu oder Shein schafften es unter die Top 5. Sie werben vor allem mit niedrigen Preisen und nutzten auch Glücksspielelemente. «Wenn Kaufimpulse vor allem über soziale Medien entstehen, müssen Kinder und Jugendliche lernen, Werbung und kommerzielle Interessen dahinter zu erkennen», sagte der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm. Für Eltern, Schulen und Politik werde es damit noch wichtiger, Jugendliche im Umgang mit kommerziellen Inhalten zu schützen und zu unterstützen.

Lifestyle- und Trendprodukte im Kauf-Fokus

Im Kauf-Fokus stehen der Studie zufolge vor allem Lifestyle- und Trendprodukte. Besonders gefragt seien Kleidung, Schuhe und Accessoires (66,9 Prozent), gefolgt von Elektronikprodukten (43,6 Prozent), Medien- und Unterhaltungsangeboten (31,2 Prozent) sowie Beauty- und Pflegeprodukten (29,7 Prozent). 

Für die repräsentative Stichprobe befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa den Angaben zufolge zwischen dem 24. September und dem 12. Oktober 2025 insgesamt 1.005 Kinder und Jugendliche sowie jeweils ein Elternteil.

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Dagmar Berghoff: Selbstvertrauen gegen Lampenfieber im Job

15. Juni 2026 um 03:18

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Hamburg (dpa) –

Die einstige «Tagesschau»-Sprecherin Dagmar Berghoff (83) hält sehr viel von der Fähigkeit, an sich selbst zu glauben. «Ich denke, das gehört zum Wichtigsten, was Menschen anstreben sollten – sich auf sich selbst zu verlassen», sagte Berghoff der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. 

«Sich zu sagen, du schaffst das schon. Oder auch: Komm, versuch es wenigstens. Das habe ich eigentlich mein ganzes Erwachsenenleben lang getan.» Schlimmstenfalls könne man scheitern, aber ohne Versuch ginge gar nichts, meinte die legendäre Nachrichtensprecherin und Moderatorin vieler Fernseh- und Radiosendungen. 

So habe sie in den Live-Sendungen – wie etwa auch im ARD-«Wunschkonzert» neben Max Schautzer – immer viel Lampenfieber gehabt. Sie habe sich darüber aber hinweggesetzt, weil sie einen guten Job gut machen wollte, sagte die in der Hansestadt lebende Medien-Prominente. 

Vor fast genau 50 Jahren, am 16. Juni 1976, las Berghoff als Entdeckung von Chefsprecher Karl-Heinz Köpcke (1922-1991) dort als erste Frau die Nachrichten der bereits seit 1952 laufenden «Tagesschau» im Ersten.

© dpa-infocom, dpa:260615-930-223755/1

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Senat will Auskunftspflicht bei Regelanfrage verschärfen

15. Juni 2026 um 03:00

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Hamburg (dpa/lno) –

Der rot-grüne Hamburger Senat will kurz vor der Bürgerschaftsdebatte über die umstrittene Regelanfrage die Auskunftspflicht im geplanten Gesetzentwurf verschärfen. Ein ergänzender Änderungsantrag der Regierungsfraktionen soll dies sicherstellen. «Wir müssen seit einigen Jahren erleben, dass Rechtsextremisten, Islamisten und andere Verfassungsfeinde immer wieder versuchen, staatliche Institutionen zu unterwandern», sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sören Schumacher, der dpa.

Mit der Regelanfrage sollen bei Neueinstellungen im öffentlichen Dienst der Hansestadt mögliche verfassungsfeindliche Aktivitäten beim Landesamt für Verfassungsschutz abgefragt werden. Voraussichtlich in der Sitzung am Mittwoch wird der im Oktober vom Senat beschlossene Gesetzesentwurf in der Bürgerschaft beraten und könnte dann bereits im August in Kraft treten. Ziel ist es, die Verwaltung vor verfassungsfeindlichen Einflüssen zu schützen.

«Der demokratische Rechtsstaat muss sich gegen solche Unterwanderungsversuche schützen können», betonte Schumacher. Ob übermittelte Informationen eine Einstellung verhindern, entscheide jedoch stets die Dienststelle, nicht der Verfassungsschutz. «Liegen Informationen vor, haben Bewerbende ein umfangreiches Auskunftsrecht und müssen vor einer Ablehnung angehört werden», erklärte der Innenexperte.

Gesetzesüberprüfung nach drei Jahren

Mit dem Zusatzantrag beabsichtigen die Regierungsfraktionen klarzustellen, dass allein die zuständigen Dienststellen die Personalentscheidungen treffen. Der Verfassungsschutz soll lediglich relevante Erkenntnisse für diese liefern. Zudem werde eine Evaluation des Gesetzes nach drei Jahren festgeschrieben.

«Die rechtlichen Beschränkungen, nach denen der Verfassungsschutz Informationen erhebt, speichert und verarbeitet, sind in Folge der Verschärfungen der letzten Jahrzehnte strikt geregelt», sagte die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Sina Imhof. Es handele sich um eine Praxis, die sich seit vielen Jahren etwa bei Einstellungen in den Polizeidienst bewährt habe und die verschiedene Sachverständige als geeignet und verhältnismäßig beurteilt hätten.

Kritik von Linken und AfD

Kritik zu dem geplanten Gesetz kam bereits im Oktober von Linken und der AfD. «Mit der geplanten Regelanfrage führt der Senat unsere Stadt zurück in die Zeiten der Berufsverbote», sagte damals der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Deniz Celik. «Statt im Kampf gegen die Feinde der Demokratie von rechts die Zivilgesellschaft und deren antifaschistisches Engagement zu stärken und Demokratiebildung auszubauen, setzen SPD und Grüne auf Misstrauen, Kontrolle und Gesinnungsschnüffelei.»

Von «Gesinnungsschnüffelei» und einem «völlig falschen Weg» sprach auch AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann. «Der rot-grüne Senat setzt damit nicht auf Leistung, Kompetenz und Verantwortung, sondern auf politische Einseitigkeit und Konformität.»

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