Familie und Freunde haben am Sonntagnachmittag am Bahnsteig der U1 in Hamburg-Wandsbek um die getötete 18-jährige Iranerin getrauert. Wegen der schnell anwachsenden Menschenmenge musste die Gedenkveranstaltung aus Sicherheitsgründen auf den Busbahnhof verlegt werden. Die Familie hatte ihr Gedenken vorverlegt, um nicht auf die Versammlung von rund 50 AfD-Anhänger:innen am Abend zu stoßen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gab es eine Demonstration gegen die Instrumentalisierung der Tat durch die AfD.
Am Donnerstagabend hatte ein 25-jähriger Mann aus dem Südsudan die junge Iranerin gepackt und sich mit ihr vor die einfahrende U-Bahn gestürzt. Beide starben. Laut Polizei war der Täter, der einen Aufenthaltstitel hatte, polizeibekannt. Medienberichten zufolge, soll er bereits mehrfach wegen Aggressions- und Gewaltdelikten aufgefallen sein. Die Hamburger Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.
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