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Heute — 28. Februar 2026

Warnstreik lähmt Hamburger Nahverkehr weiter

28. Februar 2026 um 09:40

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Hamburg (dpa/lno) –

Durch den Warnstreik bei der Hochbahn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) ist der öffentliche Nahverkehr in Hamburg weiterhin stark eingeschränkt. Wie die Verkehrsdienstleister mitteilten, fallen auch heute viele Fahrten aus. Der Warnstreik dauert voraussichtlich bis Sonntagmorgen um 3.00 Uhr. Fahrgäste sollten, wenn möglich, auf die S-Bahn umsteigen.

Verspätungen nach Ende des Warnstreiks zu erwarten

Wegen des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi sei derzeit kein Betrieb der U-Bahn in Hamburg möglich, teilte die Hamburger Hochbahn AG am Morgen mit. Auf den Buslinien 5,7,23,24,43 und 150 wird ein Notbetrieb angeboten. Zudem fahren die Linien 16 und 114 unregelmäßig. Die Busse auf den Linien 180, 161 und 561 können normal fahren. Auch nach Beendigung des Warnstreiks sei am Sonntag noch bis in die frühen Morgenstunden mit Verspätungen zu rechnen. 

Eingeschränkter Betrieb bei VHH

Auch alle Betriebshöfe des Verkehrsdienstleisters VHH seien zum Warnstreik aufgerufen worden, so das Unternehmen. Dadurch fallen auch hier die meisten Buslinien bis Sonntagmorgen aus. Vereinzelte Strecken werden jedoch weiterhin eingeschränkt bedient. Fahrgäste werden gebeten, vor der Fahrt zu prüfen, welche Linien fahren.

Die Hamburger S-Bahn, die von der Deutschen Bahn betrieben wird, und die Fähren der Hochbahn-Tochter Hadag sind von dem Warnstreik nicht betroffen. Zudem werde der Stadtverkehr in Ahrensburg und Bargteheide (Kreis Stormarn) nicht bestreikt.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748710/1

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Milde Temperaturen und viele Wolken im Norden am Wochenende

28. Februar 2026 um 07:51

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Hamburg/Kiel (dpa) –

Menschen im Hamburg und Schleswig-Holstein können sich auf ein mildes Wochenende einstellen. Der Himmel bleibe dabei jedoch weitestgehend bedeckt, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. 

Der Tag startet in Hamburg und Schleswig-Holstein mit einem stark bewölkten Himmel. Im Laufe des Tages können vereinzelte Regenschauer hinzukommen. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 16 Grad. Am Abend und in der Nacht wird es dann vor allem im Südwesten der Region windig. Hier kann es zu Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde kommen.

Auch am Sonntag rechnet der DWD auch weiterhin mit einem wolkigen Himmel. In Hamburg und Schleswig-Holstein bleibt es im Tagesverlauf weitestgehend trocken. Zum Abend kann dann vereinzelt Regen auftreten. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 12 Grad.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748413/1

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Dachstuhlbrand in Einfamilienhaus – Hoher Sachschaden

28. Februar 2026 um 07:17

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Berge (dpa/lni) –

Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Berge (Landkreis Osnabrück) ist ein Sachschaden von rund 250.000 Euro entstanden. Der Dachstuhl des Hauses sei vollständig ausgebrannt, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. Auch das Obergeschoss sei durch die Flammen stark beschädigt worden. 

Ein Anwohner bemerkte das Feuer am frühen Morgen und informierte die Bewohner. Insgesamt befanden sich zu dem Zeitpunkt vier Personen in dem Haus. Alle konnten sich unverletzt selbst aus dem Gebäude retten. Wie es zu dem Brand kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748353/1

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Koch ein gutes Jahr vor Landtagswahl zufrieden mit Koalition

28. Februar 2026 um 06:00

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Kiel (dpa/lno) –

Ein gutes Jahr vor der nächsten Landtagswahl im Frühling 2027 hat sich der schleswig-holsteinische CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Koch zufrieden über die Zusammenarbeit in der Koalition mit den Grünen geäußert. Es sei es bei allen inhaltlichen Unterschieden ein gutes, harmonisches Miteinander. «Es ja nicht so, dass wir uns nicht streiten», sagte Koch der Deutschen Presse-Agentur. «Aber das tun wir immer hinter verschlossenen Türen.» Dort werde hart und teilweise auch lange diskutiert. Man finde aber immer gute Ergebnisse. «Das Entscheidende ist, wir vertreten das gemeinsam nach außen.»

Auch die damalige harte Diskussion um den von den Grünen angestrebten Nationalpark Ostsee habe das gute Miteinander nicht beschädigt. Das Thema war mit offenem Ausgang im Koalitionsvertrag vereinbart. Obwohl die Entscheidung gegen einen Nationalpark ausgefallen sei, habe man trotzdem etwas für die Ostsee erreicht.«Wir haben mehr Ostseeschutz realisiert als jemals zuvor. Das erkennen auch die Grünen an, selbst wenn sie ursprünglich mehr wollten.»

«Ansonsten gibt es sicherlich auf beiden Seiten die eine oder andere Unzufriedenheit», sagte Koch. Es sei aber ein großer Wert an sich, zu zeigen, dass es funktioniert, dass es nicht immer nur mit Streit und Widerspruch geht, sondern auch gemeinschaftlich. «Ein großes Maß der Politikverdrossenheit resultiert doch daraus, dass man immer alles schlechtredet, was der andere fordert und es immer besser zu wissen meint, als der andere. Das leben wir hier einfach anders vor», so der Fraktionschef.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748217/1

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Auszeichnung für Autorin Ronya Othmann

28. Februar 2026 um 06:00

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Bremerhaven (dpa) –

Die Autorin Ronya Othmann erhält den mit 10.000 Euro dotierten Bremerhavener Jeanette-Schocken-Literaturpreis. Othmann zeige in ihrer Arbeit, «was Erinnerungsarbeit wirklich leisten» könne, begründete die Jury. In ihrem autobiografisch geprägten Roman «Vierundsiebzig» schreibt die Tochter eines kurdisch-jesidischen Vaters über den Genozid, der 2014 von der Terrorgruppe Islamischer Staat an den Jesiden verübt wurde. Grundlage dafür waren Recherchen im Nordirak und innerhalb der eigenen Familie.

Othmann, die 1993 in München geboren wurde und in Leipzig lebt, gehe es darum, Spuren der begangenen Verbrechen zu sichern und diese Berichte mit ihrer eigenen Geschichte zu verweben.

Der Preis wird ihr am 10. Mai im Historischen Museum in Bremerhaven überreicht. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre in Erinnerung an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten vergeben. Die Bremerhavenerin Jeanette Schocken wurde in einem NS-Vernichtungslager ermordet.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748223/1

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Harter Winter senkt Kormoran-Bestand und treibt gen Süden

28. Februar 2026 um 05:30

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Stralsund (dpa) –

Der harte Winter hat nach Ansicht des Experten Christof Herrmann zeitweise ein Schrumpfen der hiesigen Kormoran-Population zur Folge. «Ich gehe jetzt ganz stark davon aus, dass der Brutbestand im Ostseeraum in diesem Jahr genauso einen Einbruch haben wird wie nach dem kalten Winter 2010», sagt Herrmann, der für das Landesamt für Umwelt-, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern Vogelpopulationen beobachtet und die Beringungszentrale Hiddensee leitet.

Nach dem damaligen Winter sei der Brutbestand etwa in Mecklenburg-Vorpommern um 25 Prozent eingebrochen. Auch anderswo im südwestlichen Ostseeraum, also auch in Schleswig-Holstein, Dänemark und Südschweden sei mit einem Bestandsrückgang und einem veränderten Zugverhalten zu rechnen. So könnten besonders in den kommenden Wintern Kormorane in diesen Regionen teils deutlich seltener sein.

«Wir gehen davon aus, dass die Vögel durchaus von so einem harten Winter, wie wir ihn jetzt hier hatten, lernen und in den nächsten Wintern nur noch in deutlich geringerer Zahl im Ostseeraum bleiben zum Überwintern.»

Verstärktes Zugverhalten erwartet

Das legten Januar-Wintervogelzählungen aus der Vergangenheit nahe. Nach dem kalten Winter 2009/2010 seien im Winter 2011 fast gar keine Kormorane mehr in Mecklenburg-Vorpommern geblieben. Es habe Jahre gedauert, bis der Winter-Rastbestand wieder das vorhergehende Niveau erreichte.

«Das erklärt sich nicht damit, dass die alle gestorben sind und deswegen im nächsten Winter nicht mehr da waren.» Der Brutbestand habe sich viel schneller wieder erholt. Vielmehr wanderten die Tiere wieder weiter Richtung Süden. So seien 2011 zwei beringte hiesige Kormorane im Winter in Tunesien aufgetaucht. Dass Kormorane aus dem Ostseeraum bis nach Nordafrika ziehen, habe es zuvor schon lange nicht mehr gegeben. Auch dieses Mal rechnet Herrmann mit einem Effekt auf das Rastgeschehen an der Ostseeküste für fünf bis sechs Jahre.

Eigentlich blieben Kormorane zunehmend im Norden oder zögen nicht mehr so weit wie in der Vergangenheit. Grund seien strenge Winter seltener. «In den letzten fünf Jahren machten die Vögel, die innerhalb von 500 Kilometern geblieben sind, laut Beringungsdaten 60 Prozent aus. In den 1930er Jahren betrug die kürzeste Entfernung 915 Kilometer.»

Sensibler für kaltes Wasser als andere Vögel

Dieser Winter habe den Kormoranen auf unterschiedliche Weise zugesetzt. Zum einen kamen die auf Fisch spezialisierten Vögel wegen des Eises vielerorts nicht mehr an ihre Beute. Aber auch dort, wo es kein Eis gab, seien Tiere verendet – wegen der Kälte. 

Anders als andere Wasservögel schützten sich Kormorane nicht vor ihr, indem sie ihr Gefieder einfetten. «Wenn sie zu lange im Wasser nach Nahrung tauchen müssen, dann verlieren sie zu viel Wärme, zu viel Energie.» Die Vögel seien darauf angewiesen, möglichst effizient Beute zu machen. So sei etwa nachgewiesen, dass Kormorane im Winter, gezielt größere Fische fressen.

«Das heißt also, der Kormoran kann im kalten Wasser nur leben, wenn die Fischdichte entsprechend hoch ist.» Wenn nicht, könnten die Vögel verenden.

Verendete Tiere, aber auch Abwanderung

Zahlen, wie viele Kormorane dem jüngsten Winter zum Opfer gefallen sind, sind aktuell kaum zu ermitteln. Mit einiger Verzögerung lässt sich laut Herrmann aus Ringfunddaten jedoch die Sterblichkeit berechnen, die in diesem Winter sicherlich höher gewesen sei als in den vergangenen Jahren. Ein Teil der Vögel sei offenbar aber auch während der Kälteperiode abgewandert. 

Auf der kleinen Insel Greifswalder Oie östlich des Greifswalder Boddens wurden laut Herrmann zu Beginn der Kälteperiode etwa 3.000 Kormorane gezählt. «Jetzt waren da noch 700 zum Schluss.» Auch dort seien einige tote Kormorane gefunden worden.

Auswirkung auf Fischbestände unklar

Aussterben wird der Kormoran unterdessen bei uns nicht. Laut Kormoran-Bericht Mecklenburg-Vorpommern von 2024 war der Bestand im südwestlichen Ostseeraum einschließlich Dänemark, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein abgesehen von dem Einbruch nach 2010 weitgehend konstant. Für 2025 geht Herrmann von etwa 46.000 Brutpaaren im südwestlichen Ostseeraum aus. Nach seiner Einschätzung wird sich der Bestand nach den Verlusten dieses Winters in drei bis fünf Jahren wieder erholen.

Dürfen Fischer nun auf mehr Fisch hoffen? So einfach sei es nicht, sagt Herrmann. Einfache Hochrechnungen funktionierten nicht. Fischbestände könnten bestimmte Verluste etwa durch den Kormoran ohnehin kompensieren, weshalb ein direkter Effekt schwer darzustellen sei. Für Fischteiche oder Netzkäfige könne man zwar die Verluste durch den Kormoran ermitteln. Besonders attraktive Gebiete wie Fischteichanlagen würden Kormorane aber auch bei einem niedrigeren Bestand besonders stark aufsuchen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748195/1

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Dublin-Überstellungen aus Hamburg häufiger erfolgreich

28. Februar 2026 um 04:30

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Hamburg (dpa/lno) –

In Hamburg war im vergangenen Jahr nicht einmal jede Dritte nach dem sogenannten Dublin-Verfahren angestrebte Überstellung eines Asylbewerbers in das für ihn zuständige Mitgliedsland erfolgreich. Mit knapp 30 Prozent liegt die Quote in der Hansestadt aber doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt, wie aus der Senatsantwort auf eine Große Anfrage aus der AfD-Bürgerschaftsfraktion zur Effektivität des Hamburger Dublin-Zentrums hervorgeht.

Dublin-Zentren sollen Überführungen effektiver machen

Asylbewerber, die bereits in einem anderen EU-Land oder in Norwegen, Island, der Schweiz oder in Lichtenstein um Schutz nachgesucht haben, können nach der Dublin-III-Verordnung in diesen für sie zuständigen Staat zurückgebracht werden. Solche Rückführungen sind aber bislang nur in den ersten sechs Monaten nach Einreise möglich. In der Vergangenheit scheiterten sie häufig an der Frist. 

Sogenannte Dublin-Zentren sollen die Verfahren beschleunigen. Das Hamburger Zentrum in Rahlstedt gibt es seit einem Jahr.

Bundesweit deutlich weniger Dublin-Verfahren erfolgreich

Laut der Senatsantwort auf die Große Anfrage wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1.043 Übernahmeersuchen aus Hamburg gestellt, von denen in 656 Fällen die Zustimmung des zuständigen Mitgliedstaates erteilt wurde. «In 312 Fällen konnte anschließend eine Überstellung vollzogen werden», heißt es darin weiter. Daraus ergibt sich in Bezug auf die Ersuchen eine Quote von 29,9 Prozent.

Bundesweit gab es 2025 laut dem von den Hamburger Behörden monatlich herausgegebenen Lagebild «Flüchtlinge» 35.942 Übernahmeersuchen. 23.912 wurden demnach positiv beschieden. 5.377 Mal sei eine Überstellung erfolgt – was einer Quote von 14,9 Prozent entspricht.

«Hamburg befindet sich damit im Bundesvergleich weiterhin auf einem überdurchschnittlichen Niveau bei der Durchführung von Dublin-Überstellungen», schreibt auch der Senat in seiner Antwort an die AfD. 

Viele Asylbewerber zur Überstellung nicht zu finden 

Seit März vergangenen Jahres würden im Hamburger Dublin-Zentrum ausschließlich alleinreisende, volljährige und nicht vulnerable Männer untergebracht. 201 Personen waren es im vergangenen Jahr. Zeitgleich mit der Hamburger Einrichtung war eine zweite im brandenburgischen Eisenhüttenstadt in Betrieb genommen worden.

81 im Rahlstedter Zentrum Untergebrachte hätten im vergangenen Jahr «das Unterkunftsobjekt mit unbekanntem Verbleib verlassen». Insgesamt nennt der Senat als Gründe für gescheiterte Überstellungen häufig «untergetaucht» oder «nicht angetroffen». 

Im Gegensatz zur Abschiebehaftanstalt in Glückstadt handelt es sich beim Dublin-Zentrum nicht um eine geschlossene Einrichtung.

Senat sieht positive Zeichen – Kritik von AfD 

Für eine abschließende Bewertung, inwieweit sich das Zentrum bewährt habe, «ist der bisherige Zeitraum seit der Einrichtung des Dublin-Zentrums noch zu kurz», schreibt der Senat. «Es zeichnen sich jedoch positive Entwicklungen ab, etwa im Hinblick auf verbesserte Abläufe und eine stärkere Koordinierung.»

Die AfD zeigt sich mit der Arbeit des Zentrums indes unzufrieden: «Wer ein spezialisiertes Zentrum betreibt, um Überstellungen effektiver zu gestalten, darf nicht akzeptieren, dass dutzende Asylmigranten schlicht verschwinden», sagte Fraktionschef Dirk Nockemann. 

Die hohe Zahl von untergetauchten oder nicht anzutreffenden Personen zeige: «Das Problem liegt nicht nur bei der Zustimmung anderer EU-Staaten – es liegt beim Vollzug», sagte er. Wenn es dem Senat nicht gelinge, die Durchsetzungsquote deutlich zu erhöhen, bleibe «das Dublin-Zentrum ein kostspieliges und rein symbolpolitisches Instrument mit geringer Wirkung».

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748082/1

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Neue Fernwärmeleitung zum Flughafen – Bauarbeiten beginnen

28. Februar 2026 um 04:30

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Hamburg (dpa/lno) –

Bauarbeiten für eine neue Fernwärmeleitung zum Flughafen werden den Verkehr im Hamburger Norden von diesem Montag an beeinträchtigen. Die 4,7 Kilometer lange Leitung soll entlang der Otto-Wels-Straße im Stadtteil Winterhude über die ehemalige Hindenburgstraße in Alsterdorf bis zum Flughafenareal am Weg beim Jäger (Fuhlsbüttel) gehen. Das gesamte Bauprojekt ist in zehn Abschnitte unterteilt, die teilweise parallel abgewickelt werden. Die Arbeiten sollen bis Ende 2028 dauern. 

Zunächst wird nach Angaben der Hamburger Energiewerke in der Nähe des Flughafens ein Abschnitt der ehemaligen Hindenburgstraße, die seit vergangenem Jahr Traute-Lafrenz-Straße heißt, bis voraussichtlich November gesperrt. Zwei Buslinien (23 und 28) müssen umgeleitet werden. Daran schließt sich die Sperrung eines weiteren Abschnitts der Straße bis zum Frühjahr 2027 an. Außerdem wird der Weg beim Jäger an der Einfahrt zur Lufthansa Technik ab diesem Frühjahr für mehrere Monate voll gesperrt, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion hervorgeht. 

U-Bahnline ab Juli für drei Monate unterbrochen

Mit weiteren Bautätigkeiten von Hamburg Wasser auf der Alsterkrugchaussee und der Hochbahn sei die Maßnahme abgestimmt, erklärten die Energiewerke. Über die Alsterkrugchaussee, die Teil der Bundesstraße B433 ist, verläuft die Umleitungsstrecke. Bis mindestens Mitte April ist an einer Baustelle die rechte Fahrbahn gesperrt, wie eine Sprecherin von Hamburg Wasser sagte. Die U-Bahnlinie U1 soll von Mitte Juli bis Mitte Oktober für Bauarbeiten zwischen den Stationen Lattenkamp und Fuhlsbüttel Nord unterbrochen werden. Die Ersatzbusse müssen die im Bau befindliche Fernwärmetrasse queren. Das Ersatzkonzept befinde sich noch in der Ausarbeitung, erklärte der Senat. 

Ziel des Projekts ist, den Flughafen und die Lufthansa Technik an das Fernwärmenetz anzuschließen. Dadurch können nach Angaben der Energiewerke jährlich rund 17.000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Zum Vergleich: Laut dem Klimaplan des rot-grünen Senats stieß ganz Hamburg im Jahr 2023 gut 11,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus. Das Projekt würde den Ausstoß also um knapp 0,15 Prozent verringern. Bis 2030 sollen die CO₂-Emissionen Hamburgs um 47 Prozent im Vergleich zu 2023 sinken. 

Ab 2030 keine Wärme mehr aus Steinkohle

Um das Ziel zu erreichen, soll bis spätestens 2023 keine Steinkohle mehr zur Wärmeerzeugung verwendet werden. Zwei sogenannte Energieparks im Hafen und am Kraftwerksstandort Tiefstack sollen Abwärme aus Industriebetrieben, der Müllverbrennung und aus Klärwerksprozessen ins Netz speisen. Eine zentrale Funktion wird dabei ein neues Gaskraftwerk im Hafen übernehmen. In Tiefstack soll in der nächsten Woche der Bau eines Wärmespeichers beginnen. In Moorburg dauern die Abrissarbeiten eines vor gut zehn Jahren in Betrieb genommenen großen Steinkohlekraftwerks an. Auch in anderen Stadtteilen werden zurzeit Fernwärmeleitungen gebaut. «Leider können wir nicht verhindern, dass der Verkehrsfluss auch mal beeinträchtigt wird», heißt es dazu auf der Internetseite der Energiewerke.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748100/1

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Fahrten im HVV-Gebiet haben 2025 Allzeithoch erreicht

28. Februar 2026 um 03:00

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Hamburg (dpa) –

Im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) haben Kunden vergangenes Jahr mehr Fahrten absolviert als je zuvor. Der HVV registrierte mehr als 1,1 Milliarden Fahrten, wie der Verbund der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das entspricht einem Plus um 900.000 Fahrten zu 2024. Der HVV setzt in der Statistik Fahrten mit Fahrgästen gleich. 

Der HVV erwartet auch in den nächsten Monaten steigende Fahrgastzahlen. Denn schon im Januar registrierte der Verbund zum Vorjahreszeitraum eine Zunahme um 3,6 auf 95 Millionen Fahrten. 

Im Gebiet des HVV wohnen laut Website mehr als 1,8 Millionen Hamburger, nahezu 1,2 Millionen Schleswig-Holsteiner und mehr als 600.000 Niedersachsen. Laut Website gehören 30 Verkehrsunternehmen des Nah- und Regionalverkehrs dem Verbund an. 

Zwischen 2020 und 2022 gab es wegen der Corona-Pandemie vergleichsweise wenige Fahrten im Verbundgebiet. Seit 2021 steigt die Nutzung stetig an. 

Strecke mit Umstieg zählt als zwei Fahrten

Als eine Fahrt zählt, wenn ein Kunde eine Strecke ohne Umstieg absolviert, wie ein HVV-Sprecher berichtete. Ein Beispiel: Fährt ein Pendler in Hamburg mit der U2 von der Horner Rennbahn zum Jungfernstieg, wo er in die U1 zum Stephansplatz umsteigt, zählt das als zwei Fahrten. Fährt er dieselbe Strecke zurück, hat er insgesamt vier Fahrten absolviert. 

In Schleswig-Holstein gehören die Kreise Steinburg, Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg zum HVV. In Niedersachsen sind die Landkreise Stade, Harburg und Lüneburg regulär Teil des Verbunds.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-747921/1

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Gestern — 27. Februar 2026

Flensburg müht sich zum Sieg gegen Schlusslicht Wetzlar

27. Februar 2026 um 20:10

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Flensburg (dpa/lno) –

Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat einen Arbeitssieg über die HSG Wetzlar gefeiert. Der Tabelle-Zweite aus Schleswig-Holstein setzte sich nach einigen Mühen mit 35:31 (20:17) gegen das Schlusslicht aus Mittelhessen durch. Patrick Volz mit zehn Treffern für Flensburg und Philipp Ahouansou mit neun Toren für Wetzlar waren die besten Werfer der Partie.

Die Gäste spielten in der mit 6.300 Zuschauern ausverkauften Flensburger Arena mutig mit. Auch als die SG von 7:8 (14. Minute) auf 16:10 (23.) davonzog, blieb Wetzlar fokussiert. Beim 21:22 (35.) war der Anschluss wieder hergestellt.

Flensburg verwirft zwei Siebenmeter, gerät aber nicht in Gefahr

Anders als beim 33:33 im Hinspiel, als die HSG einen ihrer bisher nur acht Punkte geholt hatte, behielten die Norddeutschen die Oberhand. Zwar scheiterte Nationalspieler Marko Grgic mit einem Siebenmeterversuch am Wetzlarer Schlussmann Andreas Palicka und setzte einen weiteren Strafwurf weit über das Tor, doch auch diese Fehlversuche brachten den Erfolg der Gastgeber nicht mehr in Gefahr.

Mit dem 33:29 durch einen Volz-Siebenmeter (57.) war alles klar. Stark agierte auch der Flensburger Torhüter Benjamin Buric, der 2018 aus Wetzlar zur SG gekommen war. Der 35 Jahre alte Bosnier kam auf insgesamt 17 Paraden.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-747414/1

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Maskierte Täter überfallen Juwelier in Auricher Innenstadt

27. Februar 2026 um 19:17

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Aurich (dpa/lni) –

Zwei Unbekannte haben in der Innenstadt von Aurich in Ostfriesland ein Juweliergeschäft überfallen und sind danach mit Schmuck geflohen. Die Diebe betraten am späten Nachmittag das Geschäft am Marktplatz, wie die Polizei mitteilte. Sie sollen «diverse Schmuckartikel» erbeutet haben. Eine Mitarbeiterin des Geschäfts blieb unverletzt.

Ob die Frau bedroht wurde, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Am Abend lief eine Fahndung nach den Tätern. 

Die Diebe sollen nach der Tat zunächst zu Fuß geflohen sein. Vor einem Geldinstitut sollen sie dann auf Fahrräder gestiegen und in unbekannte Richtung davongefahren sein. 

Die Polizei bittet mögliche Zeugen des Vorfalls, sich zu melden. Die Täter werden auf ein Alter zwischen 20 und 25 Jahren geschätzt. Sie sollen etwa 1,70 Meter groß sein. Bei der Tat waren sie mit FFP2-Masken maskiert und dunkel und sportlich bekleidet.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-747294/1

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52-Jähriger bedroht Handelsvertreter mit Schreckschusswaffe

27. Februar 2026 um 17:40

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Delligsen (dpa/lni) –

Mit einer Schreckschusswaffe soll ein Mann in der Gemeinde Delligsen (Landkreis Holzminden) einen Handelsvertreter an der Haustür bedroht haben. Er löste damit einen Polizeieinsatz aus. Als der 19 Jahre alte Handelsvertreter an der Tür des Wohnhauses klingelte, öffnete ihm zunächst ein neun Jahre alter Junge, wie die Polizei mitteilte. Als der Vater des Jungen an die Tür trat, kam es demnach zu einem Streit zwischen den Männern. Ein Angehöriger bekam den Streit mit und soll dann den 19-Jährigen mit der Schusswaffe bedroht haben, wie die Beamten weiter mitteilten. 

Der 19-Jährige lief davon, um sich in Sicherheit zu bringen. Als Polizisten eintrafen, zeigte sich der 52-Jährige den Angaben zufolge kooperativ. Er nannte den Beamten den Ort im Haus, an dem die Waffe lag. Die Polizisten stellten dann fest, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte.

Der Mann wurde festgenommen und musste mit auf das Polizeirevier, er kam aber wenig später wieder frei. Gegen den 52-Jährigen wird nun wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

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Lange Haftstrafen für tödlichen Messerangriff im Stadtpark

27. Februar 2026 um 17:38

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Hamburg (dpa/lno) –

Wegen der Ermordung eines 18-Jährigen mit rund 100 Messerstichen im Hamburger Stadtpark hat das Landgericht zwei junge Männer zu langen Haftstrafen verurteilt. Die beiden 19-Jährigen wurden wegen gemeinschaftlichen Mordes schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Einer von ihnen bekam eine Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren Haft, der andere eine Jugendstrafe von zwölf Jahren. 

Laut Anklage hatten die beiden jungen Männer am 16. April vergangenen Jahres einen 18-jährigen Bekannten in den Park gelockt und ihn betrunken gemacht. Im Anschluss stachen sie auf den durch den Alkohol beeinträchtigten Mann ein. Der 18-Jährige habe dabei rund 100 Stichverletzungen an Kopf, Hals und im Bereich des Unterkörpers erlitten. Passanten fanden seine Leiche kurze Zeit später in einem Gebüsch in der Nähe eines Planschbeckens. Die beiden Männer – nach Angaben der Polizei zwei Deutsche – wurden wenige Tage nach der Tat festgenommen. 

Heimtücke und Mordlust

Die Höchststrafe nach dem Jugendstrafrecht beträgt normalerweise zehn Jahre. Bei Heranwachsenden, also jungen Erwachsenen unter 21, können in besonderen Fällen bis zu 15 Jahre Haft verhängt werden. In diesem Fall sei die besondere Schwere der Schuld festgestellt worden, sagte der Gerichtssprecher. Nach Überzeugung der Strafkammer habe der zu zwölf Jahren verurteilte 19-Jährige bei der Tat zwei Mordmerkmale erkennen lassen: Heimtücke und Mordlust. 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte sich dieser Angeklagte vor der Tat mit der Tötung eines Menschen beschäftigt und mehrere Varianten im Freundeskreis erörtert. Außerdem habe der Mann in der Haft versucht, sich mit dem Mord zu profilieren, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft zu Prozessbeginn im vergangenen Oktober. 

Am ersten Prozesstag hatte die Jugendstrafkammer die Öffentlichkeit ausgeschlossen. In dem Verfahren würden auch die Lebensumstände der Angeklagten zur Sprache kommen, «was eine Bloßstellung und Stigmatisierung» nach sich ziehen könnte, sagte der Vorsitzende Richter. Zum Tatzeitpunkt seien beide 18 Jahre alt gewesen, sie hätten eine erhebliche, dauerhafte körperliche Behinderung und psychische Störungsbilder, die nicht öffentlich erörtert werden sollten.

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Wolfsburg ohne Kapitän Arnold zum VfB Stuttgart

27. Februar 2026 um 17:24

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Wolfsburg (dpa) –

Der VfL Wolfsburg muss im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga weiter auf Kapitän Maximilian Arnold verzichten. Der defensive Mittelfeldspieler fällt mit Problemen im Adduktoren- und Leistenbereich für die Partie beim VfB Stuttgart am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) aus. Arnold hatte schon vor einer Woche beim 2:3 gegen den FC Augsburg gefehlt.

«Wir können gar keine genaue Prognose abgeben», sagte Trainer Daniel Bauer über die Ausfallzeit von Arnold. In Stuttgart nicht dabei sein werden zudem Patrick Wimmer und Kevin Paredes. Die Wolfsburger sind aktuell nur Tabellen-15. und punktgleich mit dem FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-747024/1

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Heimstarker HSV vor Leipzig: Poulsen bereit für Duell mit Ex

27. Februar 2026 um 15:20

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Hamburg (dpa/lno) –

Der in dieser Saison so häufig verletzte HSV-Kapitän Yussuf Poulsen fiebert nach zuletzt zwei Joker-Einsätzen auf die Partie gegen seinen langjährigen Arbeitgeber RB Leipzig hin. Merlin Polzin traut seinem 31 Jahre alten Angreifer zu, dass er nach dem mehrmonatigen Ausfall wieder vollkommen bereit ist.

«Er konnte jetzt die Woche nach und nach immer mehr trainieren, nachdem er am Anfang der Woche von uns so ein bisschen im Blick gehalten wurde, und ist definitiv einsatzfähig», sagte Polzin vor der Partie am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN). Poulsen sei «maximal angespornt». 

Insgesamt verbrachte der Däne zwölf Jahre in Leipzig, ist Rekordspieler des Clubs und gilt bei den Sachsen als Idol. In der Hinrunde widmeten die RB-Fans ihm eine große Choreo-Huldigung im Stadion. 

Personell kann Polzin auch wieder auf Abwehrchef Luka Vuskovic zurückgreifen. Der bislang überragenden Kroate, der am Dienstag seinen 19. Geburtstag feierte, fehlte beim 1:1 in Mainz wegen einer Gelb-Sperre. Auch Albert Sambi Lokonga steht nach seiner Sprunggelenksverletzung zumindest wieder im Kader. Neuzugang Albert Groenbaek und Youngster Alexander Rössing-Lelesiit befinden sich noch in Reha-Maßnahmen und stehen nicht zur Verfügung. 

Genügend fittes Personal können die Norddeutschen gebrauchen, stehen sie doch vor anstrengenden sechs Tagen. Nach dem Leipzig-Spiel ist am Mittwoch Bayer 04 Leverkusen zum Nachholspiel zu Gast, am Samstag reist der Hamburger Tross dann zum abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg. 

Duell der jüngsten Bundesliga-Trainer

Gegen die Niedersachsen kassierte der HSV Ende Oktober seine letzte Heimniederlage. Seither sind die Hanseaten im Volksparkstadion in sieben Ligaspielen ungeschlagen geblieben. Vor allem gegen die Top-Clubs verkaufte sich der Club zu Hause achtbar: Der HSV erreichte Unentschieden gegen Bayern München und Borussia Dortmund. Gegen Stuttgart reichte es sogar zum Last-Minute-Erfolg. 

Nun also Leipzig, der Tabellenfünfte. Polzin sagte, man sei sehr dankbar, ein Spiel im heimischen Stadion zu erleben gegen eine Mannschaft, die um europäische Plätze spielt. «Ich glaube, wir haben dennoch auch schon gezeigt, dass die Jungs mithalten können in diesen Spielen und auch erfolgreich sein können in diesen Spielen», sagte der Coach mutig. Im Hinrundenspiel unterlagen die Hanseaten trotz einer ordentlichen Leistung mit 1:2. 

Am Sonntag treffen zudem die beiden jüngsten Trainer der Liga aufeinander. Der 35 Jahre alte Polzin beobachtet den Werdegang seines Kontrahenten Ole Werner (37) genau. «Ich glaube, das ist das Wichtigste als Trainer oder Mensch im Generellen, dass man immer versucht, besser zu werden und zu lernen. Und das kann ich definitiv von ihm», sagte Polzin. 

«Natürlich ist es so, dass man als junger Trainer dann auch andere Trainer verfolgt, die vielleicht noch nicht ganz so alt sind, um einfach den Werdegang dann auch zu sehen oder vielleicht sich auch etwas abzuschauen», fügte der HSV-Coach hinzu. 

Beide Fußball-Lehrer sind im Norden Deutschlands groß geworden. Als Werner noch Zweitliga-Trainer bei Holstein Kiel war, stand ihm Polzin in einigen Partien als Assistenztrainer aufseiten des Hamburger SV gegenüber. «Sehr angenehmer Charakter. Ich glaube, die Norddeutschen, die passen dann auch gut zusammen von der Art und Weise», meinte Polzin. 

HSV: Zehn Punkte aus sechs Spielen

Der HSV hält aktuell die Fahne des Nordens hoch und steht in der Tabelle im Vergleich zu den Rivalen FC St. Pauli und Werder Bremen am besten da. In der Tabelle belegt der Club den elften Rang mit sechs Punkten Abstand auf den Stadtrivalen St. Pauli, der sich auf dem Relegationsplatz befindet. Die Bremer stehen einen Punkt dahinter auf dem 17. Rang.

Der HSV überzeugte zuletzt mit beachtlichen Leistungen. In den vergangenen sechs Bundesligapartien holte die Mannschaft zehn Punkte. Die Niederlage in Freiburg (1:2) Anfang Januar schmälert etwas die sonst höchst zufriedenstellende 2026er-Bilanz.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-746360/1

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Löhne steigen in Niedersachsen schneller als die Preise

27. Februar 2026 um 15:00

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Hannover (dpa/lni) –

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Niedersachsen haben im vergangenen Jahr erneut von höheren Reallöhnen profitiert. Sie hatten also nach Abzug der Teuerung mehr Kaufkraft. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes in Hannover stiegen die Bruttolöhne 2025 nominal um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Weil zugleich die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent anzogen, ergab sich nach den Berechnungen der Statistiker mit Rundungen ein Reallohnzuwachs von 1,7 Prozent für das Gesamtjahr. Dies war der dritte Anstieg der Reallöhne im Vergleich zum Vorjahr in Folge in Niedersachsen.

Zuvor hatten die Arbeitnehmer deutliche Verluste ihrer Kaufkraft hinnehmen müssen. Von Mitte 2021 bis Mitte 2023 hatte es acht Quartale in Folge sinkende Reallöhne gegeben, weil in der Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine die Verbraucherpreise schneller gestiegen waren als die Löhne. Auch in der Coronazeit ab dem Frühsommer 2020 hatte es deutliche Einbußen beim Reallohn gegeben.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-746204/1

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Abgeordnete posieren mit Koffern aus Holocaust-Ausstellung

27. Februar 2026 um 15:00

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Bremen (dpa/lni) –

Ein inzwischen gelöschter Post bei Instagram bringt zwei Bremer Bürgerschafts-Abgeordnete in Bedrängnis. Die Vizepräsidentin des Landtags, Sahhanim Görgü-Philipp (Grüne), und das SPD-Fraktionsmitglied Katharina Kähler posieren lachend auf dem Foto mit je einem Koffer aus einer derzeitigen Holocaust-Ausstellung in der Bürgerschaft, wie der «Weser Kurier» berichtet. Ein Sprecher der Bürgerschaft sagte, bei den beiden Koffern handele es sich um keine Originale. Sie stünden jedoch symbolisch für das Thema Deportation.

Görgü-Philipp: «Das war dumm»

Görgü-Philipp entschuldigte sich auf ihrem Instagram-Account für das Foto: «Gestern habe ich nach der Bürgerschaftssitzung leider spontan ein unangemessenes Foto hier auf Insta geteilt. Das war dumm. Ich habe es gelöscht und bitte um Entschuldigung dafür.» Kähler soll das Foto ebenfalls auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht haben. Für die dpa war sie zunächst nicht zu erreichen. Dem «Weser Kurier» sagte sie: «Das Ganze tut mir aufrichtig leid». Es sei ein «völliger Augenblicksaussetzer» gewesen. 

Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer kritisierte die Veröffentlichung des Fotos: «Das ist vollkommen unangemessen.» Beide Abgeordnete hätten sich am Freitagvormittag bei ihr gemeldet und sie um Entschuldigung gebeten.

In der Graphic Novel-Aus­stel­lung «Das Un­vor­stell­ba­re zei­gen – Co­mics ge­gen das Ver­ges­sen» setzen sich Co­mic­zeich­ner künst­le­risch mit dem Leben in Konzentrationslagern auseinander.

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Werder-Trainer Thioune vor Heidenheim-Spiel: «Kein Endspiel»

27. Februar 2026 um 14:51

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Bremen (dpa) –

Jetzt oder nie: Für Werder Bremen geht es am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga um viel, fast schon um alles. Gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim ist der Tabellenvorletzte am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im eigenen Weserstadion zum Siegen verdammt. 

«Ich bin ein Stück weit davon entfernt, von einem Endspiel zu reden», sagte indes Werder-Trainer Daniel Thioune. Der 51-Jährige bemühte sich darum, Zuversicht zu verbreiten. «In einer ganz normalen Welt, das betone ich auch häufig, würde ich behaupten, dass der SV Werder Bremen auf einem Samstagnachmittag in der Lage sein sollte, auch den 1. FC Heidenheim zu schlagen», sagte er.

Noch kein Effekt nach dem Trainer-Wechsel

Seit 13 Spielen warten die Bremer auf ein Erfolgserlebnis. Auch der Wechsel von Horst Steffen auf Daniel Thioune vor drei Wochen brachte bislang nichts. 
In den bisherigen drei Partien unter Thioune blieb Werder ohne Punkt und erzielte nur beim 1:2 beim FC St. Pauli am vergangenen Samstag ein Tor. 

Die Folge: Der Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz, jeweils einen Punkt hinter dem FC St. Pauli (20 Punkte) auf dem Relegationsrang und dem VfL Wolfsburg auf dem retteten 15. Tabellenplatz. Nur die Heidenheimer stehen noch schlechter da und sind fünf Zähler hinter Werder. 

Thioune droht Negativrekord

Thioune muss gegen die Heidenheimer einen clubinternen Negativrekord fürchten. Sollte seine Mannschaft auch diesmal verlieren, wäre er der erste Trainer in der Werder-Geschichte mit vier Niederlagen in den ersten vier Spielen. 

Dennoch mühten sich die Werder-Verantwortlichen in den vergangenen Tagen, Thioune den Rücken zu stärken. «Es gibt überhaupt keine Trainerdiskussion bei uns», sagte Geschäftsführer Clemens Fritz dem Portal «Deichstube». 

«Er agiert sehr energetisch, vermittelt seine Inhalte präzise und arbeitet sehr lösungsorientiert mit den Jungs. Die Mannschaft nimmt seine Vorgaben gut an und arbeitet an deren Umsetzung», beschrieb der 45-Jährige die Arbeit seines wichtigsten Angestellten. Doch auch er weiß: «Natürlich ist die Situation gerade nicht einfach.»

Werders lange Ausfallliste 

Einfacher wird die Situation auch nicht, dass die Bremer mit einer langen Verletzungsliste zu tun haben. Neben den Langzeit-Ausfällen Victor Boniface (Knie-OP) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss), Amos Pieper (Knie), Wesely Adeh (Bänderriss) und Maximilian Wöber (Wadenprobleme) sind auch Karim Coulibaly (Oberschenkel), Felix Agu (Adduktoren) und nun auch Samuel Mbangula (Oberschenkel) nicht dabei. 

Druck auch bei Heidenheim

Druck spüren auch die Heidenheimer, die seit zehn Spielen ohne Erfolg sind. Wolle seine Mannschaft noch eine Chance haben, die sechs Punkte auf die rettenden Tabellenplätze an den restlichen elf Spieltagen wettzumachen, «dann musst Du irgendwann anfangen, den Rückstand abzubauen», sagte Trainer Frank Schmidt. «Klar ist, gegen Bremen sollten wir das Spiel jetzt schon gewinnen.» Dann könne Heidenheim auch weiter fest daran glauben, «dass Du doch noch eine Chance hast». 

Schmidt muss ebenfalls wichtige Spieler ersetzen. Fehlen werden dem FCH in Bremen Verteidiger Marnon Busch und Torwart Diant Ramaj, die beide krank sind. Für Ramaj wird Frank Feller im Tor stehen. 

Unabhängig von der Aufstellung müsse sein Team gegen Werder «im richtigen Moment eiskalt die richtigen Entscheidungen treffen», erklärte Schmidt. «Das wird ein besonderes Kopfspiel.»

© dpa-infocom, dpa:260227-930-746105/1

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Hoffenheim gegen St. Pauli mit Lemperle und Bernardo

27. Februar 2026 um 14:46

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Zuzenhausen (dpa/lsw) –

Da die TSG 1899 Hoffenheim an die letzte Begegnung mit dem FC St. Pauli keine guten Erinnerungen hat, wurde das Zweitrunden-Aus im DFB-Pokal Ende Oktober noch einmal intensiv aufgearbeitet. «Wir haben alle Inhalte angesehen, uns erinnert, was macht St. Pauli stark, wo kann man Schwachstellen sehen, um unser Team mit sehr viel Klarheit vorzubereiten», sagte Coach Christian Ilzer vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky). «Wir freuen uns auf die Aufgabe, werden aber sehr gefordert sein.»

Ziel sei natürlich ein Sieg, aber auch das Bewusstsein dafür zu schaffen, was dafür nötig ist. «Das ist der viel wichtigere Teil», betonte Ilzer. Auch der Ausbau des Rekords von dann neun siegreichen Heimspielen nacheinander lässt ihn kalt. «Wir sollten uns im Vorfeld nie mit Rekorden befassen. Uns soll einfach bewusst sein, wie viel Arbeit auf uns wartet und wie viel guten Fußball wir dafür brauchen. Wenn uns dann ein Sieg gelingt, werden wir uns freuen und ihn genießen», sagte der Österreicher. 

Lemperle, Bernardo und Campbell wieder im Kader

Wiederholt versuchte der 48-Jährige, die große Euphorie im Kraichgau etwas zu bremsen. «Es ist wichtig, dass uns das Umfeld mit sehr viel Energie und Zuversicht unterstützt», sagte Ilzer. Aber jeder hier sei bodenständig genug zu wissen, wie groß es wäre, mit der TSG Hoffenheim im internationalen Fußball vertreten zu sein. «Wir denken nicht in Szenarien, sondern an den nächsten Schritt», sagte er.

Und der ist das Spiel gegen St. Pauli. «Wir brauchen unglaubliche Konsequenz im Verteidigen und eine unheimliche Effektivität in unserem Angriffsspiel. Das gilt es gegen St. Pauli auf den Platz zu bringen», sagte Ilzer, der wieder auf Tim Lemperle, Bernardo und Cole Campbell setzen kann. Max Moerstedt und Ihlas Bebou fallen dagegen aus.

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Fitz, Varell und Schafmeister Gaststars im «Tal des Todes»

27. Februar 2026 um 14:23

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Bad Segeberg (dpa/lno) –

Voller Vorfreude und Tatendrang haben sich vier Monate vor der Premiere die Gaststars der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg erstmals in ihren Kostümen präsentiert. Florian Fitz als charmant-finsterer Schurke Roulin, Heinrich Schafmeister als skurriler britischer Sir John Raffley und Isabel Varell als selbstbewusst-temperamentvolle mexikanische Señorita Miranda zeigten sich begeistert von ihren Rollen und voller Vorfreude auf die Aufführungen unter freiem Himmel.

Veranstalter versprich packende Inszenierung

Die Geschäftsführerin des Veranstalters, Ute Thienel, versprach für das Stück «Im Tal des Todes» mitreißende Musik und Tänze, prächtige Kostüme, ein malerisches Bühnenbild sowie Spannung, Action und lustige Momente am Kalkberg. «Unsere Gäste können sich auf eine packende Inszenierung freuen», sagte Thienel.

Fitz (58), der vielen Fernsehzuschauern unter anderem vom «Traumschiff» oder Chefarzt Alexander von Arnstett aus der Serie «Bettys Diagnose» bekannt ist, bekam von Thienel einen glänzenden Colt überreicht. Der finstere Betreiber eines geheimen Quecksilberbergwerks und Gegenspieler von Winnetou, der zum sechsten Mal von Alexander Klaws verkörpert wird, dürfte von der Waffe reichlich Gebrauch machen.

«Theater unter freiem Himmel hat eine ganz besondere Energie», sagte Fitz. «Für mich ist es ein großes Geschenk, noch einmal eine völlig neue Fähigkeit wie das Reiten zu erlernen und dabei bewusst die eigene Komfortzone zu verlassen.»

Varel hat sichtlich große Freude an diesem ersten öffentlichen Auftritt als Señorita Miranda, die im mexikanischen Städtchen San Miguel eine Cantina betreibt. Auch die vielseitige, 64 Jahre alte Sängerin, Schauspielerin und Moderatorin lernt erst für ihre Rolle das Reiten. Für ihre Gesangseinlage «Im Tal des Todes» stattete Thienel sie mit einem Tamburin aus. «Sie ist die Vielseitigkeit in Person», so die Geschäftsführerin.

Varel: Es ist so schön, ein Teil davon zu werden

«Irgendwie ist das so vertraut hier», sagte Varel. «Ich glaube ja, dass ich einem meiner früheren Leben im wilden Westen verbracht haben muss.» Es sei ein großes Abenteuer und wie ein Geschenk, dass sie durch die Karl-May-Spiele zum Reiten gekommen sei. «Ich freue mich total, das gesamte Team kennenzulernen, das seit Jahrzehnten die Karl-May-Spiele zu diesem großen Erfolg gemacht hat. Es ist so schön, in diesem Sommer ein Teil davon zu werden.» Karl-May stehe für so wichtige Werte wie Loyalität, Freundschaft und Toleranz.

«Das ist die größte Bühne, die ich jemals betreten habe», sagte Varel mit Blick auf die Kalkberg-Arena. «Ich habe eine Menge Respekt, aber das ist so ein Geschenk, dass wir auf einen Schlag 7.500 Menschen glücklich machen können.»

Heinrich Schafmeister spielt die Rolle des etwas verschrobenen Briten Sir John Raffley, der als Reisender im Auftrag eines versnobten englischen Clubs einige Bewährungsproben zu bestehen hat. Thienel stattete den 68-Jährigen mit einer auffälligen Tabakpfeife aus. Die Figur des Raffley wird zum ersten Mal in Bad Segeberg gespielt. «Ich bin überwältigt, dass ich hier sein darf», sagte Schafmeister. «Ich freue mich da richtig drauf.»

72 Aufführungen ab 27. Juni

Premiere der Karl-May-Spiele ist am 27. Juni. Gespielt wird bis zum 6. September in 72 Aufführungen immer von Donnerstag bis Sonntag. In der vergangenen Saison waren gut 445.000 Zuschauer zu den Aufführungen des Stücks «Halbblut» nach Bad Segeberg gekommen.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-745819/1

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Werder-Trainer Thioune trotz Verletztenliste zuversichtlich

27. Februar 2026 um 14:20

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Bremen (dpa) –

Mitten im Kampf um den Klassenverbleib der Fußball-Bundesliga wird Werder Bremen vom Verletzungspech verfolgt. Gleich acht Spieler stehen Trainer Daniel Thioune im Abstiegs-Treffen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim nicht zur Verfügung. 

Neben den Langzeit-Ausfällen Victor Boniface (Knie-OP) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss), Amos Pieper (Knie), Wesely Adeh (Bänderriss) und Maximilian Wöber (Wadenprobleme) sind auch Karim Coulibaly (Oberschenkel), Felix Agu (Adduktoren) und nun auch Samuel Mbangula (Oberschenkel) nicht dabei. 

Seit 13 Spielen ohne Sieg

Die Verletzungswelle kommt für die Bremer zur Unzeit. Seit 13 Spielen warten sie auf einen Sieg. In den drei Wochen unter dem Horst-Steffen-Nachfolger Thioune blieben sie ohne Punkt und erzielten nur einen Treffer. 

Die Folge: der Sturz auf einen direkten Abstiegsplatz mit jeweils einen Punkt Rückstand zum FC St. Pauli auf dem Relegationsrang und dem VfL Wolfsburg auf dem rettenden 15. Platz. Nur die Heidenheimer sind noch schlechter als die Bremer platziert und haben fünf Zähler weniger.

Thioune droht Negativrekord 

Trotz der prekären Situation gab sich Thioune zuversichtlich. «In einer ganz normalen Welt, das betone ich auch häufig, würde ich behaupten, dass der SV Werder Bremen auf einem Samstagnachmittag in der Lage sein sollte, auch den 1. FC Heidenheim zu schlagen», sagte der 51-Jährige. 

Sollte seine Mannschaft auch gegen die Heidenheimer verlieren, wäre Thioune der erste Trainer in der Werder-Geschichte mit vier Niederlagen in den ersten vier Spielen. «Das macht nichts mit mir für den Augenblick», versicherte er.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-745799/1

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Von Frost zu Frühling – ein Februar der Wetterextreme

27. Februar 2026 um 14:09

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Bremen/Hannover (dpa/lni) –

Zugleich blieb es vielerorts trüb und niederschlagsreich. Der Februar hat sich in Bremen und Niedersachsen überwiegend winterlich gezeigt, bevor zum Monatsende eine markante Milderung einsetzte. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bestimmten zunächst zwei ausgeprägte Kältephasen das Bild, bis dann frühlingshafte Temperaturen einsetzten.

Ein Monat der Wetterkontraste

In Bremen lag die Durchschnittstemperatur im Februar bei 2,0 Grad und damit über dem Referenzwert von 1,4 Grad. Dennoch bestimmten winterliche Abschnitte über weite Strecken das Wettergeschehen. Besonders zu Monatsbeginn sowie erneut um die Monatsmitte sanken die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt. Am 15. Februar wurde mit minus 9,5 Grad der tiefste Wert des Monats gemessen. Erst in den letzten Februartagen setzte eine spürbare Erwärmung ein, die am 26. Februar mit 16,0 Grad ihren Höhepunkt erreichte.

Auch in Niedersachsen war der Monat zum Großteil winterlich geprägt. Die durchschnittliche Temperatur lag bei 2,1 Grad und damit über dem Durchschnittswert von 1,1 Grad. Nach verbreitet kalten Tagen zu Monatsbeginn folgte um die Monatsmitte eine weitere Frostphase. Besonders kalt wurde es am 19. Februar in Lüchow im Wendland mit minus 15,0 Grad. Auch hier setzte sich erst zum Monatsende mildere Luft durch, die im Süden des Landes Höchstwerte um 18 Grad brachte.

Viel Niederschlag, wenig Sonne

Mit rund 50 Litern Niederschlag pro Quadratmeter fiel in Bremen etwa ein Viertel mehr Regen als im klimatologischen Mittel. Gleichzeitig zeigte sich die Sonne nur selten: Rund 40 Sonnenstunden bedeuten ein deutliches Minus gegenüber dem vorherigen Durchschnitt von 68 Stunden Sonne.

Die Niederschlagsmenge summierte sich in Niedersachsen auf rund 55 Liter pro Quadratmeter und lag damit ebenfalls etwa 25 Prozent über dem Durchschnittswert der letzten Jahre. Die Sonnenscheindauer blieb hier mit rund 50 Stunden ebenso spürbar unter dem klimatologischen Mittel von 66 Stunden.

Insgesamt zeigt die Monatsbilanz einen Februar mit ausgeprägten Gegensätzen: längere frostige Abschnitte, trübe und feuchte Witterung – und zum Abschluss ein deutlicher Hauch von Frühling.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-745673/1

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Duell der jüngsten Trainer: Polzin lernt von Werner

27. Februar 2026 um 14:09

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Hamburg (dpa) –

Vor dem Duell der beiden aktuell jüngsten Trainer in der Fußball-Bundesliga hat Merlin Polzin vom Hamburger SV Ole Werner von RB Leipzig gelobt. Er berichtete, dass er die Arbeit des Kontrahenten genau beobachte. «Ich glaube, das ist das Wichtigste als Trainer oder Mensch im Generellen, dass man immer versucht, besser zu werden und zu lernen. Und das kann ich definitiv von ihm», sagte Polzin vor dem Aufeinandertreffen beider Teams am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN). 

Polzin ist 35, Werner 37 Jahre alt. «Natürlich ist es so, dass man als junger Trainer dann auch andere Trainer verfolgt, die vielleicht noch nicht ganz so alt sind, um einfach den Werdegang dann auch zu sehen oder vielleicht sich auch etwas abzuschauen», sagte Polzin. 

Polzin: Norddeutsche passen gut zusammen

Beide sind im Norden Deutschlands groß geworden. Als Werner noch Zweitliga-Trainer bei Holstein Kiel war, stand ihm Polzin in einigen Partien als Assistenztrainer aufseiten des Hamburger SV gegenüber. «Sehr angenehmer Charakter. Ich glaube, die Norddeutschen, die passen dann auch gut zusammen von der Art und Weise», meinte Polzin. 

Er freue sich darauf, sich wie im Hinspiel, in dem der HSV mit 1:2 unterlag, am Rande des Spiels mit Werner austauschen zu können. 

Vor dieser Saison war Werner von Ligakonkurrent Werder Bremen zu den Sachsen gewechselt. In Leipzig mache er einen «sehr, sehr guten Job», lobte Polzin den Coach des Tabellenfünften.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-745664/1

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RB-Trainer Werner: Fitness-Debatte «einfach Blödsinn»

27. Februar 2026 um 14:03

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Leipzig (dpa) –

Mangelnde Fitness ist für RB Leipzigs Trainer Ole Werner keine Erklärung für die Ergebnisdelle seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen. «Dass das jetzt ein Thema ist, dass die Mannschaft nicht ausreichend fit ist, das ist einfach Blödsinn», sagte der 37-Jährige vor dem Spiel der Sachsen in der Fußball-Bundesliga beim Aufsteiger Hamburger SV am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN).

RB hatte zuletzt häufiger in der Schlussphase noch Gegentore kassiert. Gegen Borussia Dortmund gab das Team am vergangenen Wochenende ein 2:0-Führung zur Pause noch aus der Hand. «In vier der letzten fünf Spiele sind wir in der Schlussviertelstunde beziehungsweise ab der 75. Minute mehr gelaufen als der Gegner» betonte Werner. 

«Das sagt wahrscheinlich eher was darüber aus, wie wir dann organisiert sind in dieser Phase und dass es uns eben dann nicht gelingt, so klar organisiert zu sein wie in den Minuten vorher.» Sein Team habe es bei Führungen in den Schlussphasen nicht immer geschafft, das Spiel zu beruhigen.

RB muss um Königsklasse bangen

Die Leipziger haben nur eines der letzten fünf Ligaspiele gewonnen und liegen vor dem Spieltag zwei Zähler hinter dem Vierten Stuttgart. Die direkte Qualifikation für die Champions League ist in akute Gefahr geraten.

Werner macht mangelnde Effektivität als Faktor für die geringere Ausbeute aus. «Die gibt es auf der einen Seite des Spielfelds, wenn es darum geht, Chancen zu verwerten. Die gibt es aber auch auf der anderen Seite, wenn es darum geht, dann aus wenigen Chancen, die der Gegner hat, weniger Gegentore zuzulassen», sagte der Trainer.

Mittelfeldmann Xaver Schlager wird den Sachsen in der Hansestadt wegen Adduktorenproblemen fehlen, sei aber schon wieder im Lauftraining, sagte Werner. «Da sind wir guter Dinge, dass es nicht allzu lange dauert.»

© dpa-infocom, dpa:260227-930-745598/1

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VW erreicht Marke von zwei Millionen E-Autos

27. Februar 2026 um 13:59

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Zwickau (dpa) –

Der Autobauer Volkswagen hat bei der Auslieferung von E-Autos die Marke von zwei Millionen erreicht. Das Jubiläumsfahrzeug vom Typ ID.3 sei in Zwickau gebaut und in der Gläsernen Manufaktur in Dresden an eine Kundin übergeben worden, teilte das Unternehmen mit. 

Volkswagen hat seine Palette an vollelektrischen Fahrzeugen in den vergangenen Jahren ausgebaut. Angefangen hat es 2013 mit der Einführung des e-Up, später folgten der e-Golf und die ID-Modelle. Am Standort Zwickau in Sachsen werden seit einigen Jahren ausschließlich E-Autos produziert – auch für die Marken Audi und Cupra. 

ID.Polo soll weiteren Schub bringen

Den größten Anteil an den zwei Millionen verkauften E-Autos haben laut VW die Modelle ID.4 und ID.3. Mit dem neuen ID.Polo, dessen Verkauf dieses Jahr starten soll, erhofft sich der Autobauer weiteren Schub für die Elektromobilität. «Unser Ziel ist es, attraktive, alltagstaugliche und bezahlbare Elektrofahrzeuge in das volumenstarke Kleinwagensegment zu bringen und damit den nächsten Wachstumsschritt in der Transformation einzuleiten», erklärte Vertriebsvorstand Martin Sander.

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Reeperbahn bekommt dauerhafte Rad- und Busspuren

27. Februar 2026 um 13:59

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Hamburg (dpa/lno) –

Die Hamburger Reeperbahn bekommt dauerhaft eine Rad- und Busspur in beide Richtungen. Nach der zweijährigen Erprobungsphase in den Jahren 2023 und 2024 werde die temporäre Lösung nun dauerhaft umgesetzt, teilte der Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer (LSBG) mit. Dabei werde in Zukunft auch stadtauswärts eine Rad- und Busspur geschaffen. Baubeginn hierfür ist der 2. März, hieß es. 

«Beobachtungen, Fahrzeitmessungen, Unfallanalysen sowie eine Online-Befragung zeigen, dass sich die neue Radverkehrsführung bewährt hat und der Verkehrsfluss für Kraftfahrzeuge nicht gravierend gestört wird», teilte der Landesbetrieb mit. Die Zahl der Radfahrenden sei überproportional gestiegen, Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmenden blieben selten.

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26-Jähriger bei Messerangriff schwer verletzt

27. Februar 2026 um 13:54

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Bremen (dpa/lni) –

Bei einer Auseinandersetzung ist ein 26-Jähriger in Bremen mit einem Messer schwer verletzt worden. Da der Mann wegen einer Wunde am Arm sehr viel Blut verlor, bestand zwischenzeitlich Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten leisteten demnach Erste Hilfe, dann wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. 

Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen einen 23 Jahre alten Mann. Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen kurz nach der Alarmierung am Donnerstagabend in der Nähe des Bremer Hauptbahnhofs fest. Sie stellten eine Schreckschusswaffe und ein Messer sicher. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass eine Meinungsverschiedenheit im persönlichen Umfeld der Beteiligten zu der gewaltsamen Auseinandersetzung führte.

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Mann bedroht Handwerker mit Schusswaffe

27. Februar 2026 um 13:50

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Delligsen (dpa/lni) –

Ein Mann soll einen Handwerker in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Holzminden mit einer Schusswaffe bedroht haben. Bei dem Einsatz am Freitag in Delligsen wurde niemand verletzt, wie die Polizei mitteilte. 

Die Einsatzkräfte nahmen Kontakt zu dem Verursacher auf. Nach einer Ansprache verließ der Mann laut Polizei das Haus und ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Beamten stellten demnach eine Schreckschusswaffe sicher. Der Beschuldigte wurde zur Polizei Holzminden gebracht. Die Hintergründe waren zunächst unklar, die Polizei nannte keine weiteren Details. Die Ermittlungen dauern an.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-745475/1

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Skoda eröffnet neue Hightech-Fabrik für Batteriesysteme

27. Februar 2026 um 15:25

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Mlada Boleslav (dpa) –

Die tschechische VW-Tochter Skoda hat nach weniger als einjähriger Bauzeit ein neues Montagewerk für Batteriesysteme eröffnet. In der Halle am Stammsitz in Mlada Boleslav werden Batteriesysteme für bis zu 335.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Fließband laufen, wie der Autobauer mitteilte. In den Ausbau der Batterieproduktion seien 205 Millionen Euro geflossen. Das neue Werk erstrecke sich über eine Fläche von 55.000 Quadratmetern.

Kostensenkende Fertigung

Mit dieser Investition werde Skoda zum größten Hersteller von Batteriesystemen für BEV (batterieelektrische Fahrzeuge) innerhalb des Volkswagen-Konzerns, sagte Thomas Schäfer, Chef der Wolfsburger Kernmarke VW. In der neuen Halle kommt die «Cell-to-Pack»-Technik zum Einsatz, bei welcher die Zellen ohne den Zwischenschritt über ein Modul direkt in das Akkupaket integriert werden. Die Technik zeichnet sich nach Angaben von Skoda durch Langlebigkeit, vereinfachte Fertigung und Kosteneffizienz aus.

Taktzeit von nur 60 Sekunden

Mit den neuen Batteriesystemen aus Mlada Boleslav sollen Modelle mehrerer Marken des Volkswagen-Konzerns versorgt werden. Eine hohe Automatisierungsrate und der Einsatz von 131 Industrierobotern gewährleisten Skoda zufolge eine Taktzeit von nur 60 Sekunden pro Batteriesystem. An der Eröffnungsfeier nahmen der tschechische Regierungschef Andrej Babis und Industrieminister Karel Havlicek teil.

Skoda fertigt seit September 2019 Hochvolt-Batteriesysteme. Die Tochtermarke gilt als wichtiges Zugpferd im zuletzt krisengeschüttelten Volkswagen-Konzern. Skoda lieferte im vorigen Jahr erstmals seit 2019 wieder mehr als eine Million Fahrzeuge aus. Davon war mehr als jedes fünfte ein E-Auto oder ein Plug-in-Hybrid. Der Autohersteller plant noch in diesem Jahr die Premiere des neuen vollelektrischen City-SUV Epiq sowie des Flaggschiffs Peaq mit bis zu sieben Sitzen.

Klare Arbeitsteilung

Im Dezember hatte die Konzernschwester Seat bereits ein Batteriesystem-Montagewerk in Martorell bei Barcelona eröffnet. Dort sollen Batteriesysteme für bis zu 300.000 Elektro-Kleinwagen wie den VW ID. Polo entstehen. Laut VW gilt hier innerhalb des Konzerns eine klare Arbeitsteilung: In Spanien entstehen die Batteriesysteme für die Kleinwagen mehrerer Konzernmarken, die dort in diesem Jahr in Serie gehen sollen, in Tschechien die für mittelgroße Fahrzeuge aufwärts. Auch der Skoda Epiq soll in Spanien gebaut werden.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-745316/2

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