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Rezension zu „The Faith of Beasts“ von James S. A. Corey
Ein intergalaktisches Epos, das dich nicht mehr loslässt!
Wenn du schon immer davon geträumt hast, in ein Universum einzutauchen, in dem die Grenzen der Menschheit auf die Probe gestellt werden und die alles verzehrenden Fragen nach Loyalität, Identität und Überleben nie zu enden scheinen, dann ist „The Faith of Beasts“ genau das, wonach du gesucht hast. Ich muss gestehen, nach der ersten Seite war ich sofort gefesselt – die Wortgewalt und die emotionalen Tiefen dieser Geschichte haben mich einfach mitgerissen.
Worum geht es?
In der Fortsetzung der Captive’s War-Serie folgen wir Dafyd Alkhor, einem Mensch, der in einem brutalen intergalaktischen Krieg gefangen ist, ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich den monströsen Carryx zu fügen. Doch dieser Schlüsselcharakter ist alles andere als das, was er zu sein scheint. Während die Schlachten toben und Geheimnisse ans Licht kommen, werden unsere Erwartungen immer wieder auf den Kopf gestellt. Wer ist hier wirklich der Feind? Und was bin ich bereit zu opfern, um die Menschheit zu retten?
Was macht die Charaktere aus?
Die Protagonisten sind komplex und vielschichtig, besonders Dafyd. Man bewundert seine List und seine unkonventionellen Strategien, während man gleichzeitig mit ihm leidet. Der Konflikt zwischen seinen inneren Widersprüchen und der Realität des Krieges hat mich oft schockiert und erweckt authentische Emotionen. Die Figur des Swarm, eine Art „Waffe“, die sich in menschlichen Gefilden bewegt, sorgt zudem für spannende philosophische Fragestellungen.
Schreibstil? Einfach großartig!
Coreys Schreibstil verbindet lebendige Beschreibungen mit packendem Tempo und bringt selbst die komplexesten Schauplätze und Techniken auf eine ergreifende Art rüber. Ich war nicht nur in der Handlung gefangen, sondern fühlte mich auch gleichsam in die Szenerie integriert. Es ist Raumfahrt-Science-Fiction at its best, ganz ohne langweilige technische Exkurse – nur pure, aufregende Abenteuerlust.
Kritik?
Klar, auch dieses Buch hat seine kleinen Schwächen. Die Nebenschauplätze könnten manchmal etwas klarer strukturiert sein, vor allem bei den vielen Charakteren, die manchmal verwirrend wirken. Aber hey, das ist Science-Fiction! Das braucht ein bisschen Chaos!
Fazit:
„The Faith of Beasts“ ist ein beeindruckendes Werk, das die Leser:innen sowohl emotional berührt als auch intellektuell herausfordert. Wenn du dich für epische Geschichten mit scharfer Charakterentwicklung und unerwartetem Plot-Twists interessierst, dann schnapp dir dieses Buch! Ich vergebe 4 von 5 Sternen! ![]()
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Der Artikel The Faith of Beasts – James S. A. Corey erschien zuerst auf Nordische Post
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