
Hamburg (ots) – Ein zweitägiger Online-Workshop vermittelt professionelles Wissen zu Tools und Techniken für die digitale Recherche und die Bestätigung von Informationen.
Der Workshop fokussiert sich auf die Stärkung faktenbasierter Kommunikation und das souveräne Umgehen mit Desinformation. Stefan Voß, Verification Officer bei dpa, leitet die Veranstaltung und bietet die nötigen Kenntnisse für digitale Recherche und journalistische Verifikation.
Digitale Recherche stellt eine wesentliche Fähigkeit dar, die sowohl in Newsrooms als auch in Strategiedepartements von Bedeutung ist. Teilnehmer lernen systematische Ansätze für die Recherche zu entwickeln und erfahren, wie Informationen strukturiert gefunden und visuelle Inhalte überprüft werden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Verifikation durch Suchmaschinen. Voß zeigt, wie präzise Suchoperatoren verwendet werden können, um relevante Informationen schnell zu finden. Zudem wird die Archivierung behandelt, wobei Methoden vorgestellt werden, um gelöschte Inhalte zu lokalisieren.
Der Workshop kombiniert theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen und realitätsnahen Beispielen. Ziel ist es, Routinen zu entwickeln, die sich in den Arbeitsalltag integrieren lassen.
Der Workshop richtet sich an Redakteurinnen und Redakteure aus den Bereichen Online, TV, Print und Audio sowie an Investigativ-Journalisten, Faktencheckerinnen und Newsdesk-Teams. Erste Vorkenntnisse im Bereich journalistischer Recherche sind empfohlen.
Stefan Voß arbeitet seit 1998 als Journalist bei dpa und gilt als Experte für Social Media und Verifikation. Leo Stahlberg, Redakteur im Faktencheck-Team der dpa, wird den Workshop unterstützen.
Der Workshop findet am Dienstag, 30. Juni und Mittwoch, 1. Juli 2026 jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr statt. Es sind mindestens sechs und maximal 24 Teilnehmer vorgesehen. Eine Anmeldung ist bis zum 16. Juni 2026 erforderlich.
Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash
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Hamburg (ots) – In einem ICE zwischen dem Fernbahnhof Hamburg-Harburg und dem Hamburger Hauptbahnhof soll ein 25-jähriger Mann am 05.06.2026 gegen 16.40 Uhr einen 63-jährigen DB-Zugbegleiter in die Gepäckablage gestoßen haben.
Nach Angaben der Bundespolizei soll der Beschuldigte ohne Fahrkarte am Bahnhof Harburg in den abfahrbereiten ICE eingestiegen sein, um Leergut im Zug bis zum Hauptbahnhof zu sammeln. Bei einer Kontrolle wurde der französische Staatsangehörige auf sein Fehlverhalten angesprochen.
Demnach soll der 25-Jährige den Zugbegleiter daraufhin kraftvoll zur Seite in die Gepäckablage gestoßen haben und anschließend weiter durch den Zug gegangen sein, um Pfandflaschen zu sammeln. Der Zugbegleiter klagte über starke Schmerzen im Rippenbereich; ein Rettungswagen wurde vor Ort nicht eingesetzt.
Die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg wurde telefonisch informiert. Mehrere Bundespolizisten trafen den ICE bei Einfahrt am Gleis 13 und befragten die Beteiligten. Der Beschuldigte verweigerte Angaben, wurde nach Feststellung und Überprüfung seiner Personaldaten mit einem Platzverweis für den Hamburger Hauptbahnhof entlassen. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen eingeleitet; die zuständige Ausländerbehörde wurde informiert. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.
Der Beschuldigte sei bereits bundesweit wegen Erschleichens von Leistungen in Erscheinung getreten, unter anderem in Stuttgart, Nürnberg, Hannover und Hamburg, habe mehrfach Ersatzfreiheitsstrafen verbüßt und sei auch wegen Eigentumsdelikten polizeilich bekannt.
Bildunterschrift: Eine Streife der Bundespolizei an einem ICE im Hamburger Hauptbahnhof- Quelle Symbolfoto: Bundespolizei-
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Hamburg/München (ots) – Jährlich erhalten rund 79.600 Männer in Deutschland die Diagnose Prostatakrebs. Die Prostatakrebs Awareness Week, welche vom 8. bis 14. Juni 2026 stattfindet, wird von AstraZeneca und MSD Sharp & Dohme gemeinsam mit medizinischen Experten und Betroffenen unterstützt, um mehr Sichtbarkeit und Wissen über die Prostatakrebsfrüherkennung zu schaffen.
Im Rahmen der Awareness Week teilen Kampagnenbotschafter auf Instagram wichtige Informationen über Prostatakrebs. Prof. Thorsten Schlomm, Direktor der Klinik für Urologie an der Charité Berlin, und Prof. Markus Graefen, Gründer der Martini-Klinik am UKE Hamburg, bieten ihren Followern umfassende Informationen und Handlungsempfehlungen zu Symptomen, Risiken und Behandlungsoptionen.
Michael und Uli Roth, ehemalige Handball-Nationalspieler, teilen auf ihrem Instagram-Account ihre persönlichen Erfahrungen mit der Diagnose Prostatakrebs. Sie erläutern, welche Herausforderungen die Erkrankung mit sich bringt und wie das soziale Umfeld in solchen Zeiten eine Rolle spielt.
Volker Wittkamp, Urologe und Medfluencer, engagiert sich für eine offene Diskussion über Prostatakrebs und ermutigt seine Community, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen. Er thematisiert auch Tabus, die oftmals mit der Erkrankung verbunden sind.
„Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland – und trotzdem sprechen wir kaum darüber. Genau deshalb engagiere ich mich für die Prostatakrebs Awareness Week: Sie schafft Aufmerksamkeit, baut Hemmschwellen ab und bringt medizinische Expertise sowie persönliche Erfahrungen zusammen.“ – Prof. Markus Graefen, Martini-Klinik am UKE Hamburg
Die Kampagne „Nichts verpassen“ betont die Wichtigkeit der Prostatakrebsfrüherkennung für Männer ab 45 Jahren, da nur etwa jeder Vierte von dieser Möglichkeit Gebrauch macht. Insbesondere im Frühstadium zeigt sich häufig kein Anzeichen einer Erkrankung, weshalb es wichtig ist, regelmäßige Checks in Anspruch zu nehmen.
Der „Wegweiser Prostatakrebs“ bietet Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige. Ein grundlegendes Verständnis der Erkrankung vermittelt Betroffenen die Fähigkeit, aktiv Entscheidungen in der Behandlung zu treffen.
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Hamburg (ots) – Am 06.06.2026 gegen 00.30 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten 28‑Jährigen am Bahnsteig im Bahnhof Hamburg‑Rahlstedt fest, nachdem eine Zeugin telefonisch gemeldet hatte, dass sich eine Person im Gleisbereich befinde.
Die Einsatzzentrale ordnete zunächst eine Fahrt auf Sicht für den Zugverkehr an. Bundespolizisten erreichten den Bahnhof und stellten am Bahnsteig vier junge Männer fest; im Gleisbereich waren keine Personen mehr auffindbar, daraufhin wurde die Maßnahme aufgehoben. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien ergab sich eine Ausschreibung zur Festnahme des gebürtigen Hamburgers; er wurde seit Anfang Mai 2026 mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aurich gesucht.
Der Gesuchte war wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eines PKW verurteilt worden und hatte noch eine Restfreiheitsstrafe von 35 Tagen (ursprünglich 80 Tage) zu verbüßen; zudem war eine geforderte Geldstrafe zuzüglich Verfahrenskosten von rund 2.500 Euro nicht gezahlt. Er wurde am Bahnsteig festgenommen, zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof gebracht; ein Atemalkoholtest ergab 1,16 Promille, ein Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann einer Haftanstalt zugeführt.
Aus der Personengruppe hatte sich ein junger Mann in den Gleisbereich begeben, um nach eigenen Angaben Videoaufnahmen mit seinem Handy zu machen. Sein Alter ist nicht bekannt. Er wurde über die Gefahren im Gleisbereich aufgeklärt, zeigte sich einsichtig und erhielt eine mündliche Verwarnung vor Ort. Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg wies darauf hin, dass der Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich und verboten ist.
Bildunterschrift: Funkstreifenwagen der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof- Quelle Symbolfoto: Bundespolizei-
Original-Content: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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Hamburg (ots) – Auf der Gesellschafterversammlung von Bibel TV am 5. Juni 2026 wurde die stabile Entwicklung des Medien- und Missionshauses festgestellt. Die Relevanz christlicher Inhalte in der Gesellschaft wurde durch den Erhalt des Public Value Status der Medienanstalten unterstrichen.
In einer Zeit, in der globale Kriege, Klimawandel und wirtschaftliche Krisen zu Unsicherheiten führen, suchen viele Menschen Orientierung. Bibel TV bietet mit seinem wertebasierten Content Zugang zum christlichen Glauben, auch für Personen, die bislang keiner Kirche angehörten oder diese verlassen haben. Die Gemeinschaft umfasst über 66.000 katholische, evangelische und freikirchliche Unterstützer.
Die zentrale Frage der Aktivitäten ist, wie Medien Menschen einen einfachen Zugang zu Gott ermöglichen können. Ziel ist die NEXT MISSION, zu der unter anderem große Plakatkampagnen gehören. Diese sollen durch die Unterzeile „Mehr in deiner Kirche oder bei Bibel TV“ den Glauben in der Gesellschaft sichtbar machen.
Obwohl das Spendenvolumen mit einem leichten Rückgang von -0,59 % im Vorjahr stagnierte, unterstützt die Spendergemeinschaft Bibel TV weiterhin verlässlich. Das Spendenvolumen betrug im letzten Geschäftsjahr 12.579.480,68 EUR. Die Werbeeinnahmen beliefen sich 2025 auf 1.824.845,58 EUR, was in einem Gesamterlös von 14.404.326,26 EUR resultierte.
Die Werbeerlöse im On-Air-Bereich wuchsen um 9,12 %. Dies wird auf Investitionen in neue Inhalte und das Vertrauen der Werbepartner zurückgeführt. Zu den neuen Inhalten zählen Serien wie „God Friended Me“ und die Fortsetzung von „Don Matteo“ sowie neue Predigtreihen.
Im Jahr 2025 erhielt Bibel TV den Public Value-Status von den Medienanstalten in Deutschland. Diese Auszeichnung würdigt den Beitrag von Bibel TV zur gesellschaftlichen Wertschöpfung im Rundfunk, indem die Inhalte Orientierung und Toleranz fördern sowie den Dialog zu ethischen, sozialen und spirituellen Fragen anregen.
Die Reichweite blieb im letzten Geschäftsjahr stabil, während der Marktanteil im Gesamtmarkt gesteigert werden konnte. Dies wird den Investitionen in neue Inhalte und Angebote zugeschrieben.
Bibel TV ist ein nach christlichen Werten orientiertes Medienhaus mit Sitz in Hamburg und bietet ein 24-stündiges TV-Programm, eine umfangreiche Mediathek sowie verschiedene Apps und Social Media-Kanäle an. Die Streaming-Plattform ermöglicht Live-Gottesdienste für über 120 Partner-Gemeinden.
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Hamburg (ots) – Zivilfahnderinnen und -fahnder überprüften im Hamburger Stadtgebiet mehrere Personen im Verdacht, im Rahmen eines Lieferdienstes mit Betäubungsmitteln und Cannabis gehandelt zu haben.
Der Einsatz unter Führung der Abteilung für Rauschgiftdelikte des Landeskriminalamtes (LKA 68) fand am 04.06.2026 ab 14:00 Uhr statt und dauerte rund acht Stunden. Bei den Kontrollen durchsuchten Einsatzkräfte des LKA sowie der Schutzpolizei vier Fahrzeuge und elf Wohnungen und stellten rund 190 Gramm Marihuana, knapp 20 Gramm Haschisch, gut 12 Gramm Kokain, rund 8.900 Euro mutmaßliches Dealgeld, zwei Schreckschusswaffen, ein Messer sowie Verpackungsmaterialien und Mobiltelefone sicher.
Die Beamten identifizierten im Zusammenhang mit den Maßnahmen insgesamt 13 Männer im Alter von 17 bis 34 Jahren (neun Deutsche, zwei Türken sowie jeweils ein Italiener und ein Syrer) sowie eine 31-jährige Frau (deutsch). Gegen elf der Männer wird wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln beziehungsweise Cannabis ermittelt, gegen die übrigen wegen des Erwerbs von Kokain oder Cannabis. Alle Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen; bei sieben mutmaßlichen Rauschmittelhändlern erfolgte unter anderem eine erkennungsdienstliche Behandlung. Ein 18-jähriger deutscher Tatverdächtiger stand beim Ausliefern der Drogen offenbar unter dem Einfluss von THC und musste eine Blutprobe abgeben, nachdem er einen E‑Scooter genutzt hatte.
Bei einer Kontrolle in Barmbek-Süd wurde um kurz nach 20:00 Uhr ein 20-jähriger mutmaßlicher Kokainhändler vorläufig festgenommen und seine Wohnung in Dulsberg durchsucht. Daraus ergaben sich Hinweise auf einen weiteren Verdächtigen; dieser wurde in Neuköllner Ring (Rahlstedt) lokalisiert, flüchtete mit seinem Pkw Mercedes AMG mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und überfuhr dabei auch Gehwege. Das Fahrzeug wurde in der Ebeersreye (Farmsen-Berne) gestoppt, der 26-jährige deutsche Staatsangehörige vorläufig festgenommen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten knapp zwei Gramm Kokain, 50 Euro mutmaßliches Dealgeld sowie das Fahrzeug und den Führerschein; gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.
Bereits am Dienstagabend kontrollierten zivile Einsatzkräfte des Polizeikommissariats 38 den Fahrer eines Peugeot und fanden im Kofferraum rund zwei Kilogramm Marihuana; der 41-jährige Deutsche führte außerdem 5.500 Euro Bargeld mit sich. Bei der anschließenden, mit Durchsuchungsbeschluss begleiteten Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten weitere 100 Gramm Haschisch und rund 8.000 Euro Bargeld sicher. In der Wohnung des 41-Jährigen wurden etwa 40 Kilogramm Marihuana, rund 1,3 Kilogramm Ketamin, circa 500 Gramm Haschisch sowie Verpackungsmaterial und Mobiltelefone sichergestellt. Der Tatverdächtige steht zudem im Verdacht, sein Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt zu haben; nach Blutprobenentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, ein Haftrichter erließ inzwischen einen Haftbefehl.
Die Ermittlungen werden durch das LKA 68 in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg geführt und dauern an.
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