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Schwerer Unfall mit zwei Lastwagen – A7 weiter gesperrt

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Stau-Chaos auf der A7: Nach einem schweren Verkehrsunfall geht seit Freitagmorgen in Richtung Hamburg nichts mehr.

Nach einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Lastwagen ist die Autobahn 7 am Walsroder Dreieck in Fahrtrichtung Hamburg weiterhin voll gesperrt. Zwei Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer, wie die Polizei mitteilte. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten werden nach derzeitigem Stand bis in die späten Abendstunden andauern. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Westenholz abgeleitet, wie die Polizei weiter mitteilte. Die Fahrzeuge stauen sich auf mehreren Kilometern. In Fahrtrichtung Hannover ist aktuell der linke Fahrstreifen gesperrt.

Reifenplatzer vermutlich Ursache für den Unfall

Nach bisherigen Erkenntnissen platzte am Freitagmorgen ein Reifen an einem Lastwagen, der 50 Jahre alte Fahrer stoppte auf dem Seitenstreifen. Ein nachfolgender 52 Jahre alter Sattelzugfahrer prallte mit seinem Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf den stehenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sattelzug gegen die Mittelschutzplanke geschleudert. Dabei durchschlugen die geladenen Rohre eine Wand des Containers und ragten danach auf den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn in Richtung Hannover.

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Der 50 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt, der 52 Jahre alte Sattelzugfahrer erlitt schwere Verletzungen. Beide wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. (dpa/mp)

Schwerer Unfall mit zwei Lastwagen – A7 weiter gesperrt wurde gefunden bei mopo.de

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NDR startet Publikumsaktion VEREINt im Norden zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts

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NDR startet Publikumsaktion „VEREINt im Norden“ zu generationsverbindenden Vereinen

Hamburg (ots) – Die NDR Publikumsaktion „VEREINt im Norden 2026“ hat begonnen und richtet sich an Vereine, Initiativen und Projekte, die Generationen zusammenbringen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Aktionen und Angebote

Unter dem Motto „Zusammen stärker – Vereine, die Generationen verbinden“ rief der NDR Vereine aus Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg zur Bewerbung auf. Bis zum 4. Mai gingen etwa 550 Bewerbungen ein.

Vom 5. bis 14. Juni setzen die NDR-Redaktionen zusammen mit Ehrenamtlichen aus Norddeutschland zahlreiche Aktionen um. Dazu gehören Vereinsbesuche bei „DAS! Rote Sofa“ und der „NDR Talk Show“, ein gemeinsames Konzert mit dem NDR Kultur Moderator und Pianisten Philipp Schmid sowie seiner Kollegin Julia Westlake und ein Tag mit Ernie aus der „Sesamstraße“. Vereine haben außerdem die Gelegenheit, ihre Geschichten im „Hamburg Journal“ und bei „NDR 1 Welle Nord“ zu präsentieren.

Umfrageergebnisse

Begleitend zur Publikumsaktion hat das Team von #NDRfragt eine Umfrage durchgeführt, an der über 22.000 Menschen teilnahmen. Die Umfrage thematisiert die Wichtigkeit von Vereinen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Motivation der Mitglieder und die Zukunft des Vereinslebens.

Laut den Ergebnissen halten 93 Prozent der Teilnehmenden Vereine für wichtig. Allerdings identifiziert eine Mehrheit, 79 Prozent, ein Nachwuchsproblem. Die Befragten nennen attraktivere Angebote für jüngere Menschen (56 Prozent) und eine stärkere Förderung des Ehrenamts (53 Prozent) als wichtige Maßnahmen gegen ein potenzielles Vereinssterben. Zudem sehen 74 Prozent der Vereinsmitglieder, dass in ihrem Verein junge und ältere Menschen aktiv zusammenarbeiten.

Über die #NDRfragt-Community

#NDRfragt ist die Umfrageplattform für Norddeutschland mit rund 68.000 Mitgliedern. Die Plattform ermöglicht regelmäßige Online-Befragungen zu gesellschaftlich relevanten Themen. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, jedoch statistisch gewichtet. Menschen ab 16 Jahren aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg oder Bremen können teilnehmen.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Norddeutscher Rundfunk: Vielfalt und Qualität im Norden Deutschlands

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Norddeutscher Rundfunk: Ihr Tor zur Welt der Medien

Inmitten des malerischen Ganderkesee, in der Am Sender 66, versorgt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) seine Zuhörer und Zuschauer mit einer breiten Palette an Medieninhalten. Als einer der führenden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands spielt der NDR eine zentrale Rolle in der Informations- und Unterhaltungslandschaft Norddeutschlands.

Ein breites Spektrum an Angeboten

Der Norddeutsche Rundfunk zeichnet sich nicht nur durch seine qualitativ hochwertigen Radioprogramme und Fernsehsendungen aus, sondern auch durch seine umfangreiche Online-Präsenz und Mediathek. Hier finden die Nutzer eine Vielzahl an Podcasts, Nachrichten, Dokus und Streams, die sich sowohl mit lokalem, als auch mit internationalem Geschehen befassen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Kultur und Bildung. Der NDR bietet regelmäßig Programmformate, die zum Nachdenken anregen und bildet einen wichtigen Teil der norddeutschen Medienlandschaft.

Philosophie und Werte

Der NDR setzt sich für Transparenz, Unabhängigkeit und Vielfalt ein. Durch investigativen Journalismus und tiefgehende Recherchen trägt der Sender zur Meinungsbildung in der Gesellschaft bei. Sein Ziel ist es, alle gesellschaftlichen Schichten zu erreichen und mithilfe eines breiten Spektrums an Formaten abzubilden.

Zudem engagiert sich der NDR aktiv in der Region, etwa durch lokale Veranstaltungen und Kooperationen mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Dies unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, als Ansprechpartner und Stimme für die Menschen in Norddeutschland zu fungieren.

Serviceinformationen

Der Norddeutsche Rundfunk hat folgende Öffnungszeiten:

  • Montag – Freitag: 10:00 – 18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 – 15:00 Uhr
  • Sonntag: Geschlossen

Für Anfragen oder weitere Informationen können Sie den NDR unter der Adresse Am Sender 66, 27777 Ganderkesee, Deutschland kontaktieren. Eine umfassende Übersicht über Programme und Angebote finden Sie auf der offiziellen Website: www.ndr.de.

Fazit

Der Norddeutsche Rundfunk ist weit mehr als nur ein Sender; er ist ein integraler Bestandteil der norddeutschen Kultur und Gemeinschaft. Mit einem starken Fokus auf Qualität, Vielfalt und regionale Relevanz, ist der NDR ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und informiert werden. Schauen Sie vorbei, entdecken Sie die vielfältigen Angebote und werden Sie Teil der NDR-Familie!

Besuchen Sie uns und erleben Sie die Welt des Norddeutschen Rundfunks hautnah!

#Norddeutscher #Rundfunk

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Kubicki befürwortet Pfandlotterie in Deutschland

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Pfandflaschen abgeben, gewinnen und gleichzeitig Gutes tun: Ein in Norwegen erfolgreiches Modell soll auch nach Deutschland kommen. Wer sein Pfand spendet, erhält statt einer Auszahlung die Chance auf einen Gewinn, während ein Teil der Einnahmen an gemeinnützige Organisationen fließt. Unterstützt wird die Idee unter anderem von FDP-Chef Wolfgang Kubicki.


Zusammenfassung:

  • Bei der Pfandlotterie werden Pfandflaschen gespendet, dafür erhält man eine Gewinnchance.
  • Das norwegische Modell ist seit Jahren erfolgreich, über 100 Mio. Euro flossen in wohltätige Zwecke.
  • Unterstützung: FDP-Chef Wolfgang Kubicki befürwortet die Idee.

Pfandflaschen landen normalerweise im Automaten – und das Geld anschließend im Portemonnaie. Doch was wäre, wenn der Pfandbon stattdessen zum Lotterielos würde? Genau dieses Konzept steckt hinter der Pfandlotterie. Das Modell verbindet Recycling, Glücksspiel und gemeinnützige Zwecke und wird bereits seit Jahren erfolgreich in Norwegen eingesetzt.

Die Pfandflaschen-Lotterie: Glücksspiel bei dem jeder profitiert?

Die Idee dahinter ist einfach: Wer eine Pfandflasche zurückgibt, kann sich den Betrag auszahlen lassen oder ihn direkt in ein Los umwandeln. Ein Teil der Einnahmen fließt an wohltätige Organisationen, insbesondere an das Rote Kreuz. Nach Angaben der Betreiber wurden in Norwegen auf diese Weise bereits mehr als 100 Millionen Euro für gemeinnützige Projekte ausgeschüttet.

Die Initiatoren wollen das Konzept nun auch in Deutschland etablieren. Dafür setzen sie auf eine bundesweite Zulassung, damit die Pfandlotterie nicht nur an einzelnen Standorten, sondern flächendeckend angeboten werden kann.

Kubicki: „Die Deutsche Pfandlotterie ist gemeinnützig, nicht gewinnorientiert“

Prominente Unterstützung erhält das Projekt von Wolfgang Kubicki. Der neue FDP-Bundesvorsitzende ist seit Mai 2025 ehrenamtlicher Geschäftsführer der Deutschen Pfandlotterie. Nach Informationen der „Zeit“ hält er zudem vier Prozent der Gesellschaftsanteile. Recherchen der „Zeit“ und von abgeordnetenwatch.de zeigen außerdem, dass es im Kontext des Projektes mehrfach Kontakte zum schleswig-holsteinischen Innenministerium gab.

Kritiker sehen die Verbindung von Glücksspiel und politischem Einfluss skeptisch. Kubicki weist die Vorwürfe zurück. Gegenüber der „Zeit“ betonte er: „Die Deutsche Pfandlotterie ist gemeinnützig, nicht gewinnorientiert.“ Seine Tätigkeit sei ehrenamtlich, ein Gehalt oder Gewinnausschüttungen erhalte er nicht.

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Ob das Modell künftig auch an deutschen Pfandautomaten zum Einsatz kommt, ist bislang offen. Die Initiatoren hoffen jedoch darauf, den norwegischen Erfolg auf den deutschen Markt übertragen zu können.

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Soldat gesteht vier Morde: „Gefühlt wie im Einsatz: rein, suchen, vernichten“

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Eine Ehe kriselt, am Ende sind vier Menschen tot. Nach monatelanger Verhandlung äußert sich erstmals der Angeklagte – und gibt Einblick in seine grausamen Pläne.

Ob er es bereue, vier Menschen erschossen zu haben? „Ja, doch“, antwortet der Angeklagte. Ohne sichtbare Emotionen, ohne Regung. Der Vorsitzende Richter am Landgericht im niedersächsischen Verden bohrt nach: „Können Sie dazu noch ein bisschen mehr sagen als ‚Ja, doch‘?“ Der Soldat schweigt für einen Moment, redet dann, eine Antwort auf die Frage findet er aber nicht.



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Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

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Nach fast einem halben Jahr Verhandlung äußert sich der Fallschirmjäger erstmals vor Gericht zur Mordserie im Landkreis Rotenburg (Wümme). Die Erklärung, die die Verteidigerin in seinem Namen vorliest, umfasst mehrere Seiten. Es geht darin von ersten Gewalterfahrungen in der Kindheit bis zum Haftbefehl wegen Mordverdachts. Auch Fragen beantwortet der 33-Jährige, spricht dann schnell und monoton.

Nach Rückkehr von Bundeswehr-Einsatz „emotionsloser, gleichgültiger Zombie“

Bei der Bundeswehr sei er abgestumpft, heißt es in der verlesenen Erklärung. Immer wieder Schikane, Schläge, Tritte habe es gegeben. Er sei an der Waffe ausgebildet worden, zum Töten. Bei einem Einsatz in Mali habe er monatelang sein Leben riskiert, Attentäter abgewehrt und Bilder von verstümmelten Kindern danach nicht mehr aus seinem Kopf bekommen. „Ich kam als emotionsloser, gleichgültiger Zombie nach Hause“, liest die Verteidigerin die Worte des Angeklagten vor. Hilfe habe er sich aus Sorge um seine Karriere nicht geholt.

Schließlich habe er seine Frau kennengelernt, einen Sohn bekommen und ein Haus gekauft, führt die Anwältin weiter aus. Nach fünf gemeinsamen Jahren habe seine Frau eine Affäre begonnen, die Scheidung verlangt und ihn aus dem gemeinsamen Haus werfen wollen. Immer wieder sei es zu Konflikten gekommen, bis am 26. Februar 2024 die Polizei für eine Gefährderansprache vor der Tür stand. Der neue Partner seiner Frau hatte Anzeige erstattet.

Töten wie beim Militär – „rein, suchen, vernichten“

Noch in der Nacht habe er einen Plan gefasst, gibt der Angeklagte vor Gericht an. Der neue Partner und die beste Freundin seiner Frau sollten sterben – beide hätten seine Ehe sabotiert. Auch die Eltern des neuen Partners habe er im Visier gehabt, weil sie die neue Beziehung unterstützt hätten. „Die primären Ziele wollte ich auf jeden Fall vernichten“, sagt der 33-Jährige vor Gericht. Dazu zählte er den neuen Partner und die Freundin. „Die anderen waren nicht so wichtig.“ Seine schwangere Frau habe er verschont, weil sie die Mutter seiner Kinder sei.

Bei den Morden in der Nacht zum 1. März 2024 sei er wie sonst bei der Bundeswehr vorgegangen, berichtet der Angeklagte. Er habe seine Waffen geladen, einen Rucksack mit Munition und Proviant gepackt und seine schusssichere Weste übergezogen. Seine Ziele – zwei Einfamilienhäuser in Scheeßel und Bothel – habe er zuvor ausgespäht und sei schließlich wie beim Häuserkampf vorgegangen. „Ich habe mich gefühlt als wäre ich im Einsatz“, sagt der Fallschirmjäger. „Rein, suchen, vernichten, fertig.“

Am Ende sind vier Menschen aus dem Umfeld seiner damaligen Ehefrau tot – der 30-jährige neue Partner und dessen 55 Jahre alte Mutter, die 33 Jahre alte Freundin und deren dreijährige Tochter. Das Mädchen lag in den Armen ihrer Mutter und war von einer Decke verdeckt. Er habe sofort geschossen und nicht darauf geachtet, beteuert der Angeklagte. Das Gericht erteilt später einen rechtlichen Hinweis: Im Falle einer Verurteilung handle es sich bei dem Kind nicht um Mord, sondern um fahrlässige Tötung.

Angehörige warten noch immer auf eine Entschuldigung

Wenige Stunden nach der Tat stellte sich der Soldat vor einer Kaserne in Rotenburg (Wümme). Ein Polizist sagt später vor Gericht aus, dass ihm der 33-Jährige wie ein „eiskalter Killer“ vorgekommen sei. Als ihn ein Anwalt mit der Aussage konfrontiert, schüttelt der Angeklagte nur den Kopf. „Ich sehe mich als Mann, der alles verloren hat“, sagt er und schiebt nach: „Und viel vernichtet hat.“ Sollte er jemals wieder in Freiheit leben, hätten die Überlebenden nichts von ihm zu befürchten. „Soll jeder sein Glück suchen“, meint er.

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Angehörige kämpfen während der Vernehmung mit den Tränen, ein Nebenkläger verlässt schließlich den Saal. Auf eine Entschuldigung warten sie bisher vergeblich. „Das macht natürlich mit Hinterbliebenen etwas“, sagt ihr Anwalt nach der Verhandlung. „Sie hatten die Hoffnung, dass ein bisschen mehr Wärme vielleicht zu erkennen ist, ein bisschen Reue, ein bisschen Entschuldigung. Irgendeine Emotionalität – aber das war nicht zu erkennen.“

Soldat gesteht vier Morde: „Gefühlt wie im Einsatz: rein, suchen, vernichten“ wurde gefunden bei mopo.de

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