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Unfall in Adendorf: Führerschein nach Alkoholfahrt sichergestellt

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Lüneburg (ots) – Die Polizei meldet mehrere Vorfälle in Lüneburg und Umgebung, darunter einen aufgebrochenen Parkautomaten und mehrere Fälle von Fahren unter Alkoholeinfluss.

Am Freitagabend wurde in der Straße „Auf der Rübekuhle“ ein Parkplatzautomat aufgebrochen, offenbar mit dem Versuch, Münzgeld zu erlangen; der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Im Verlauf des Wochenendes wurden außerdem an mehreren Fahrzeugen im Stadtgebiet Kennzeichen gestohlen. Bei dem Stadtfest „Lüneburg feiert“ zog die Polizei ein positives Fazit: die Präsenz habe zu einem insgesamt friedlichen Verlauf geführt, es gab lediglich einzelne Platzverweise und wenige Eingriffsmaßnahmen.

Mehrere Verkehrsunfälle und Kontrollen standen im Zusammenhang mit Alkohol. Am 05.06.2026 stellte die Polizei in Adendorf den Führerschein eines 55‑Jährigen sicher, nachdem er nach Zeugenaussagen in den Gegenverkehr geraten, auf ein anderes Auto aufgefahren und eine Ampel beschädigt hatte; ein Atemalkoholtest ergab 2,16 Promille und eine Blutentnahme wurde durchgeführt. In Lüneburg kontrollierten Beamte am Samstagmorgen einen 72‑Jährigen in der Dahlenburger Landstraße (0,88 Promille) und zeitgleich einen weiteren Fahrer im Bereich der Universität (0,77 Promille); bei beiden wurden Blutproben entnommen, die Weiterfahrt untersagt und die Führerscheine sichergestellt. Im Wendland touchierte ein 42‑jähriger Radfahrer in Wustrow einen geparkten Pkw; vor Ort wurde eine Atemalkoholisierung von über 1,2 Promille festgestellt. In der Samtgemeinde Gartow ergab eine Kontrolle bei einer 67‑jährigen Pkw‑Fahrerin knapp 1,8 Promille; auch hier folgten Blutentnahme und die Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel.

In Lüchow kam es nach dem Diebstahl einer geringen Bargeldsumme zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen drei bekannten Personen (2×25, 1×21 Jahre) mit Schlägen und Tritten; niemand wurde schwer verletzt, es folgen Strafverfahren. In Bergen (Dumme) brannte in der Nacht ein selbst gebauter Unterstand; die Freiwilligen Feuerwehren aus Bergen, Clenze, Schnega, Lüchow und Nienbergen löschten den Brand, eine Brandstiftung kann nach erster Einschätzung nicht ausgeschlossen werden. In Uelzen gab es in der Gudesstraße zwei Auseinandersetzungen mit mehreren Verletzten, darunter ein schwer verletzter Mensch, der im Krankenhaus behandelt wurde; die Beschuldigten waren vor Eintreffen der Polizei bereits geflohen. Am Samstagvormittag kam es in Oldenstadt zu einem Wohnungsbrand, bei dem ein Möbelstück brannte; es entstand ein fünfstelliger Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. In der Nacht von Freitag auf Samstag drangen bislang Unbekannte gewaltsam in eine Gärtnerei in Uelzen ein und entwendeten Bargeld; die Ermittlungen dauern an.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, übermittelt durch news aktuell

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Großbrand in Mehedorf: Werkstatt vollständig zerstört, keine Verletzten

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Mehedorf (ots) – In der Nacht zum Sonntag zerstörte ein Großbrand in Mehedorf eine Werkstatt vollständig; rund 280 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer.

Die Rettungskräfte wurden um 02:34 Uhr alarmiert. Aus zunächst gemeldetem „Feuer 3/groß“ wurde wegen rascher Brandausbreitung schnell das Einsatzstichwort „Feuer 4“ erhöht.

Etwa 280 Kräfte der Feuerwehr sowie Helfer von Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Alarmiert wurden fast alle Feuerwehren des Stadtgebiets Bremervörde (Mehedorf, Bremervörde, Bevern, Hesedorf, Hönau-Lindorf, Nieder Ochtenhausen, Ostendorf, Iselersheim und Spreckens) sowie Einheiten aus Alfstedt, Ebersdorf, Oerel und Nindorf. Unterstützt wurde der Einsatz durch den Gerätewagen Atemschutz der Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) und die Feuerwehr Stade mit einer Drehleiter und einem weiteren Fahrzeug.

Geleitet wurde der Großeinsatz von Stadtbrandmeister Nils Schwarz, unterstützt von seinen Stellvertretern Martin Borchers und Holger Burfeindt sowie Kreisbrandmeister Peter Dettmer und Abschnittsleiter Jörg Suske. Mehrere Einsatzabschnitte wurden gebildet; die Drehleitern ermöglichten Löschangriffe von oben, zahlreiche Trupps gingen unter schwerem Atemschutz mit Strahlrohren gegen die Flammen vor. Ein Mobilbagger war ebenfalls eingesetzt.

Die Löschwasserversorgung musste über weite Strecken sichergestellt werden, dazu richteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen ein. Wegen starker Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zur Verpflegung der Einsatzkräfte war die DRK-Bereitschaft Bremervörde vor Ort; außerdem wurde ein SEG-Rettungswagen eingesetzt und Vertreter des Energieversorgers sowie der Unteren Wasserbehörde waren an der Einsatzstelle. Es gab keine Verletzten.

Bildunterschrift: Das Löschwasser musste über längere Wegstrecke an die Einsatzstelle herangeführt werden

Original-Content: Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme), übermittelt durch news aktuell

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