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Hannover (ots) – Nach den Schüssen am Göttinger Weender Tor liegt ein schwer verletzter Polizeibeamter auf der Intensivstation, ist aber nicht mehr in Lebensgefahr; gegen einen 16‑jährigen Tatverdächtigen wird mit einem Europäischen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gefahndet.
Nach Angaben der DPolG Niedersachsen soll der 16‑Jährige während einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Großfamilien Schüsse abgegeben haben. Die abschließende Klärung des Tatablaufs bleibt Aufgabe der Ermittlungsbehörden.
Die Gewerkschaft fordert, kriminelle Strukturen klar zu benennen und bei einer Verurteilung die gesetzlich möglichen Strafen auszuschöpfen. Außerdem verlangt sie, alle rechtlich möglichen aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen.
Bereits wenige Tage zuvor hatte die DPolG gefordert, eingesetzte Polizeikräfte mit persönlichen, körpernah getragenen IFAK auszustatten und die taktische Erstversorgung regelmäßig zu trainieren. Der stellvertretende Landesvorsitzende Christian‑Tobias Gerlach betont, man kenne weder die konkrete Verletzung noch Einzelheiten der Erstversorgung und werde darüber nicht spekulieren; zugleich habe der Vorfall die Forderung erneut bestätigt.
Die DPolG wünschte dem verletzten Kollegen eine schnelle und vollständige Genesung und den Ermittlungs‑ und Fahndungskräften weiterhin viel Erfolg.
Bildunterschrift: Foto von Jonas Augustin (Augustin-Foto) auf Unsplash
Original-Content: DPolG Niedersachsen, übermittelt durch news aktuell
Der Artikel Polizist in Göttingen bei Schüssen am Weender Tor schwer verletzt erschien zuerst auf Nordische Post

