Ab Mitte Juni beginnt in Niedersachsen die Erntezeit. Dabei ist der Druck auf die Landwirt:innen groß. Neben hohen Sprit- und Düngemittelpreisen macht ihnen auch das teils sehr wechselhafte Wetter zu schaffen. Am Montagnachmittag hat das Landvolk Niedersachsen im Klostergut Mariental im Landkreis Helmstedt eine erste Ernteprognose gewagt.
SAT.1 REGIONAL-Reporter Yannik Thiele hat über die anstehende Erntesaison mit dem Präsidenten des Landvolks, Dr. Holger Hennies, gesprochen.
Ein Mann ist in Hamburg-Harburg am Montag durch Schüsse schwer verletzt worden. Eine ähnliche Meldung über Schüsse in Harburg gab es bereits am Freitag. Verletzt wurde da nach heutigem Stand niemand. Und wiederum einen Tag davor hatten Anwohner:innen berichtet, Schüsse gehört zu haben. Im Zusammenhang mit den heutigen Schüssen sucht die Polizei nun zwei Männer – einer kräftig und 1,80 Meter groß mit blauem Shirt sowie weißer Jacke, der andere 1,70 Meter groß, schwarz, dicklich und mit blauem Kapuzenpullover. Zeug:innen sind aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden.
Die Arbeitszeit zu erfassen ist für die meisten Deutschen im Job normal, nicht aber für Lehrer:innen. In Bremen, wo das Thema sogar schonmal vor Gericht war, soll sich das nun ändern. Als erstes Bundesland startet die Hansestadt nun ein Modellprojekt, wie die Arbeitszeiterfassung laufen kann.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Auftaktspiel mit 7:1 gegen Curaçao gewonnen. Auf dem Spielbudenplatz an der Reeperbahn in Hamburg war richtig was los beim gemeinschaftlichen WM-Gucken. Die Fans feierten den deutschen Sieg ausgelassen.
Am heutigen Montag fand der 56. Tag im Prozess um Christina Block in Hamburg statt. Wer hat den Auftrag für die Entführung der Kinder aus Dänemark erteilt? Dies ist die alles entscheidende Frage. Der mutmaßliche Chef des Entführungskommandos aus Israel, David Barkay, hatte bereits ausgesagt und Christina Block belastet. Heute war er wieder als Kronzeuge vor Ort und stellte sich den Fragen der Verteidigung.
In Kiel (Schleswig-Holstein) hat Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) gemeinsam mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden eine industriepolitische Agenda verabschiedet. Das Ziel ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der schleswig-holsteinischen Unternehmen zu stärken. In Zukunft sollen daher Planungs- und Genehmigungsverfahren digitalisiert, entbürokratisiert und vereinfacht werden.
Deutschland hat das erste Spiel bei der Weltmeisterschaft mit 7:1 gegen Curaçao gewonnen. In Hannover (Niedersachsen) haben sich die Leute vom Schietwetter nicht abhalten lassen, sind zum Public Viewing gegangen und haben angefeuert und jedes einzelne Tor gefeiert.
Am Wochenende haben Hunderte Tänzer:innen Hamburgs Straßen erobert und sie in eine große Bühne verwandelt. Mit der ersten Hamburgischen Tanztriennale ist eine neue Initiative gestartet, die den Tanz sichtbarer machen und gesellschaftlich stärken soll. Die Veranstaltung läuft noch bis zum 21. Juni.
Derzeit läuft Flensburgs größte Kunstausstellung „Kunst schaffen“ im Robbe & Berking Museum. Internationale Kunstgrößen stellen dort aus und stellen sich dem Publikum – der Austausch zwischen Künstler:innen und Kunst-Interessierten ist die große Besonderheit. Wer möchte, bestaunt die Kunst nicht nur, sondern nimmt sie gleich mit nach Hause. Die Ausstellung findet noch bis zum 5. Juli statt.
Die Kostümbildner:innen der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) haben alle Hände voll zu tun, denn diesmal müssen 50 Gewänder in gut 100 Tagen rechtzeitig fertig sein. Der Druck bis zur Premiere am 27. Juni wächst Tag für Tag.
Die Freilichtbühne am Kalkberg in Bad Segeberg wird diesen Sommer zum „Tal des Todes“. Und die Hauptdarsteller:innen um Alexander Klaws als Winnetou wollen eine ganz besondere Aufführung zeigen. Die Spielzeit läuft bis zum 6. September.
Am heutigen Montag starten im Saarland die Special Olympics. Die nationalen Spiele sind das größte Sportevent für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in Deutschland. Mit dabei: ein Sportler aus Niedersachsen. Der 15-jährige Bastian Röwe reitet dort in den Disziplinen Dressur und Geschicklichkeit.
Bei einer Party in Garbsen (Niedersachsen) sind drei Frauen vermutlich durch K.-o.-Tropfen verletzt worden. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, litten mehrere Frauen bei einer Ü-30-Party am Blauen See am Samstagabend unter Übelkeit und Erbrechen, drei von ihnen mussten medizinisch versorgt werden.
Die Symptome ließen vermuten, dass ihnen K.-o.-Tropfen verabreicht wurden. Zeugenaussagen ergaben Hinweise auf drei verdächtige Männer, die weiße oder gelbe Hemden oder Shirts trugen. Die Frauen wurden in Krankenhäusern weiterbehandelt. Bislang konnten die Männer nicht ausgemacht werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Der angeschossene Polizist ist inzwischen außer Lebensgefahr. Foto: Stefan Rampfel/dpa
Ein Polizist ist in der Göttinger Innenstadt angeschossen und schwer verletzt worden. Hintergrund war eine Auseinandersetzung zwischen zwei rivalisierenden Göttinger Großfamilien, wie es von der Polizei hieß. Der Täter sei weiter auf der Flucht, teilten die Ermittler am Sonntagabend – rund 24 Stunden nach der Tat – mit.
Der angeschossene Polizist sei außer Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin. Ob er von einem Schuss oder mehreren Schüssen getroffen wurde, ist noch unklar. „Das ist Bestandteil der Ermittlungen.“
Plötzlich Schüsse – „Alle auf den Boden“
Menschen aus zwei verschiedenen Gruppen waren an der Auseinandersetzung vor der Schussabgabe beteiligt. Wer genau, werde derzeit noch geprüft, hieß es von der Polizei.
Die Situation eskalierte am Samstagabend gegen 22:15 Uhr in der Nähe einer Tankstelle. Auf einem Video ist zu sehen, wie Menschen hinter einer Mauer Schutz suchen. Ein Polizist duckt sich hinter einem Streifenwagen, jemand schreit laut: „Alle auf den Boden. Auf den Boden.“ Schüsse sind zu hören.
Bei dem Einsatz wurde ein Polizist getroffen. Sanitäter brachten ihn schwer verletzt ins Krankenhaus. Am frühen Sonntag gab die Polizei Entwarnung: „Eine akute Lebensgefahr wird nach derzeitigem Stand nicht mehr angenommen.“
Warum eskalierte der Konflikt?
Worum es bei dem Konflikt ging und warum die Situation so eskalierte, blieb vorerst unklar. Die Ermittler:innen gehen davon aus, dass die Schüsse mit einer scharfen Waffe abgegeben wurden. „Wie viele Schüsse gefallen sind, ermitteln wir noch“, sagte die Polizeisprecherin.
Polizei fahndet nach dem Täter
Laut Polizei floh ein Mensch direkt nach den Schüssen vom Tatort. Dabei könnte es sich um den Täter handeln. Zahlreiche Einsatzkräfte suchten noch in der Nacht nach ihm. Auch ein Hubschrauber kreiste zwischenzeitlich über der Stadt. „Wir wollen den Schützen kriegen. Darauf liegt jetzt unser Fokus“, betonte die Polizeisprecherin.
Dabei bitten die Ermittler:innen um Hilfe. Wer etwas Verdächtiges in der Nähe des Tatorts beobachtet hat, soll sich bei der Polizei melden. Die Beamten erhoffen sich Hinweise zur Schussabgabe und zum Schützen.
Schon kurz nach der Tat meldeten sich mehrere Zeug:innen bei der Polizei. „Wir haben Hinweise bekommen, die wir weiter auswerten“, sagte die Polizeisprecherin.
So nahm etwa ein Mann wahr, dass sich ein Mensch nach schussähnlichen Knallgeräuschen vom angrenzenden Gelände der Universität in Richtung Kreuzbergring entfernt habe. Der Zeuge konnte jedoch nicht berichten, wie die Person genau aussah. Die Einsatzkräfte werten zudem Videos von der Tat aus, die in sozialen Netzwerken kursieren.
Schüsse fielen während Stadtfest
Zum Zeitpunkt der Tat feierten Tausende Menschen in der Innenstadt die „Nacht der Kulturen“. Bei dem Stadtfest treten auf mehreren Bühnen verteilt Musiker:innen, Artist:innen und andere Künstler:innen auf.
Die Tat spielte sich laut Polizeiangaben aber ein gutes Stück entfernt am Rand der Innenstadt ab – direkt auf einem Gehweg neben der Bundesstraße 27, die aus Göttingen hinausführt. Für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden, betonten die Ermittler.
Innenministerin verurteilt Gewalt-Eskalation
Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens zeigte sich schockiert. „Diese Eskalation der Gewalt ist erschreckend und absolut inakzeptabel“, teilte die SPD-Politikerin mit. „Wer einen Polizisten auf solch brutale Weise attackiert, verachtet den Rechtsstaat und greift damit uns alle an.“
Göttingens Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn sagte, Priorität habe derzeit der Gesundheitszustand des schwer verletzten Polizisten. „Wir sind alle in Gedanken bei ihm, seinen Angehörigen, Freundinnen und Freunden und auch bei den Kolleginnen und Kollegen, die diese schreckliche Tat mit ansehen mussten.“ Es werde alles daran gesetzt, den Schützen so schnell wie möglich dingfest zu machen.
Der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, Marco Hansmann, sagte: „Es wird viel Präsenz in der Stadt geben, nicht nur um die Bürgerinnen und Bürger im Sinne der Gefahrenabwehr zu schützen, sondern ihr Sicherheitsgefühl vor dem Hintergrund dieser Tat wieder zu stärken.“
Die „Funny Girl“ erreicht am Abend Cuxhaven. Foto: Helge Toben/dpa/Archiv
Eine havarierte Helgoland-Fähre mit rund 60 Reisenden an Bord hat am Abend wieder Festland erreicht. Die „Funny Girl“ machte gegen 22:30 Uhr in Cuxhaven (Niedersachsen) fest, wie ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger der Nachrichtenagentur dpa sagte.
Wegen eines technischen Defektes hatte die Fähre mehrere Stunden manövrierunfähig vor der Nordseeinsel Helgoland getrieben. Fünf Kilometer vor der Insel sei der Motor ausgefallen, berichtete eine Sprecherin der Polizei.
Der Seenotrettungskreuzer „Herrmann Marwede“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger machte sich daraufhin auf den Weg zum Schiff, um es nach Helgoland zu schleppen. Nach Angaben der Polizeisprecherin war es aber nicht möglich, dort anzulegen.
Daraufhin wurde entschieden, die „Funny Girl“ mitsamt aller Reisenden nach Cuxhaven zu schleppen. Dafür waren zwei Schlepper im Einsatz. Westwind mit rund 60 Kilometern pro Stunde erschwerte die Aktion.
Gestartet war das Schiff am Morgen in Büsum – wie jeden Tag seit Anfang April. Normalerweise braucht es für die Fahrt zu Deutschlands einziger Hochseeinsel je nach Wetterlage und Strömung etwa zweieinhalb Stunden.
Reederei organisiert Rückreise der Fahrgäste
In Cuxhaven soll die „Funny Girl“ der zuständigen Reederei Adler & Eils zufolge einer technischen Untersuchung unterzogen werden. So soll die Ursache des Defektes festgestellt werden. Für die Fahrgäste wurde ihre Weiter- oder Rückreise organisiert. Auch für die auf der Nordseeinsel Helgoland wartenden Reisenden wurden Ersatzlösungen eingerichtet.
Die Fährfahrten zwischen Helgoland und Büsum wurden für Sonntag und Montag zunächst abgesagt. Wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, ist noch unklar.
In der ersten Phase der Inbetriebnahme nach der Korridorsanierung sind der Bahn zufolge weiterhin Verzögerungen möglich. Foto: Annette Riedl/dpa
Nach der mit Verspätung abgeschlossenen Korridorsanierung rollen die Züge zwischen Hamburg und Berlin seit dem Wochenbeginn wieder. Pendler:innen könnten ab dem heutigen Montag wie gewohnt im Zugverkehr zwischen Hamburg und Berlin unterwegs sein, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen mit. Bahn-Expert:innen hätten in der Nacht intensiv an einem stabilen Betriebsanlauf zum Wochenstart gearbeitet.
In der ersten Phase der Inbetriebnahme nach der Korridorsanierung seien aber weiterhin Verzögerungen möglich. „Wir bitten daher alle Fahrgäste, sich vor der Reise nochmals über mögliche Abweichungen der Abfahrtszeiten zu informieren“, hieß es vom Bahnsprecher.
Pendler:innen nun nicht mehr auf Ersatzverkehr angewiesen
Am Sonntag war die Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach sechs Wochen Verspätung wieder ans Netz gegangen. Der erste Fernverkehrszug fuhr nach Angaben der Bahn mit kleiner Verspätung um 5.36 Uhr vom Hamburger Hauptbahnhof Richtung Berlin ab. Tausende Pendler:innen sind nun nicht mehr auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen angewiesen.
Während der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet wurde, waren auf der Strecke monatelang keine Regionalbahnen unterwegs. Einen ersten Abschnitt hatte die Bahn Mitte Mai wieder freigegeben. Seitdem fahren Züge wieder durchgehend zwischen Hamburg und Schwerin. Die Bauarbeiten auf der Strecke begannen im vergangenen August. Eigentlich sollte die Generalsanierung Ende April abgeschlossen werden, doch der harte Winter und der zugefrorene Boden sorgten der Bahn zufolge für Verzögerungen.
Damit, dass die Beschlussvorlage zur Verschärfung des Sexualstrafrechts auf der Justizministerkonferenz in Hamburg von der Mehrheit abgelehnt wird, hatten wohl die wenigsten gerechnet. Die Verjährungsfrist für bestimmte Fälle der Vergewaltigung hingegen soll von fünf auf 20 Jahre verlängert werden. Insgesamt wurden während der Frühjahrstagung mehr als 60 Beschlussvorschläge bearbeitet. Dabei ging es neben der Verschärfung des Sexualstrafrechts auch um den Strafrahmen für verfassungsfeindliche Sabotage.
Die Fangquoten sind in der Ostsee unverändert niedrig, da sich die Fischbestände von Dorsch und Hering dort nicht wirklich erholen. Dass daran nicht die Fischer:innen Schuld sind, ist mittlerweile auch von der Wissenschaft belegt. Umwelteinflüsse spielen eine viel größere Rolle als bisher angenommen. Am Freitag fand der Landesfischereitag in Rendsburg (Schleswig-Holstein) statt. Dort ging es um die Zukunft der Fischerei.
Sie sind erst wenige Wochen alt und schon echte Publikumslieblinge: drei junge Luchse im Wildpark Schwarze Berge (Niedersachsen). Vor kurzem mussten sie zum Gesundheitscheck. Und dabei gab es sogar eine kleine Überraschung: Alle drei Jungtiere sind Weibchen.
Seit Jahren breiten sich die Eichenprozessionsspinner in Niedersachsen immer mehr aus. Der Landkreis Gifhorn ist in diesen Tagen besonders betroffen. Dort ist fast jede Eiche befallen. Das Tückische: Die Brennhaare der Raupe sind giftig.
Der Prozess um Christina Block und die Entführung ihrer Kinder aus Dänemark ist am Freitag mit regelrechten Plädoyers fortgesetzt worden. Diese werden für gewöhnlich erst am Ende gehalten. Doch heute hatten die Anwälte die Möglichkeit, Erklärungen über die Aussagen von Zeugin und möglicher Mittäterin aus Israel, Keren T., abzugeben. Diese hatte Christina Block belastet.
Ein Urteil in dem Mammutprozess könnte im August oder Herbst fallen.
Die Luftwaffen-Übung „Panther Shield“ am Hamburger Flughafen ist am Freitag offiziell zu Ende gegangen. SAT.1 REGIONAL durfte exklusiv als einziges Medienteam die Übung der Luftwaffe über mehrere Tage begleiten. Sechs Tornados haben fünf Tage lang das Starten und Landen vom Hamburger Flughafen geübt, um reibungslose Abläufe im Ernstfall garantieren zu können.
Seit Donnerstag läuft die Fußball-Weltmeisterschaft auf dem amerikanischen Kontinent. Am Sonntag steigt die deutsche Mannschaft mit ihrem ersten Spiel gegen Curaçao ins Turnier ein. Für alle Hamburger Fußballbegeisterten hat SAT.1 REGIONAL-Reporter Janik Jungk einige Public Viewing-Spots herausgesucht, wo die Spiele in Gesellschaft verfolgt werden können.
Naturkatastrophen, aber auch die Kriegsgefahr in Europa richten den Fokus in Deutschland verstärkt auf den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Das Rote Kreuz in Bremen hat den nun gebündelt: Ein neues Katastrophenschutzzentrum soll dazu beitragen, dass Hilfe im Ernstfall schnell zu den Betroffenen kommt.
Bremerhaven (Bremen) hat eine neue Touristenattraktion in luftiger Höhe: eine sogenannte High Swing-Schaukel. In 86 Metern Höhe kann man dort nun über dem Abgrund schaukeln. Noch ist sie nicht offiziell eröffnet, doch SAT.1 REGIONAL-Reporterin Johanna Fischer hat sich getraut und die Schaukel vorab getestet.
Wegen einer Vollsperrung des Elbtunnels und der A7 müssen sich Autofahrer:innen am kommenden Wochenende auf schwierige Verkehrsverhältnisse im Raum Hamburg einstellen. Die Autobahn zwischen Hamburg-Stellingen und -Heimfeld wird ab Freitagabend 22:00 Uhr bis Montagmorgen 5 Uhr voll gesperrt.
Die Umleitung für den Fernverkehr verläuft über die A1, A21 und die B 205. Innerstädtisch können Autofahrer:innen über die Neuen Elbbrücken ausweichen. Während der Vollsperrung soll die Betriebstechnik des Elbtunnels in die neue Tunnelleitzentrale integriert werden.
Gleichzeitig finden auf der Köhlbrandbrücke Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten statt. Deshalb ist die Brücke über die Elbe am Wochenende ebenfalls voll gesperrt.
Wenn 100 Frauen auf einmal zusammen spazieren gehen, ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass es sich um ein Event des Girls Clubs handelt. Frauen sollen sich dabei kennenlernen – ganz ungezwungen, in lockerer Atmosphäre. Neuerdings gibt es diese Veranstaltungen auch in Hannover (Niedersachsen). Gegründet haben den Girls Club Larissa Kraus und Lee Schiewald vor drei Monaten. Damals zogen beide für die Liebe in eine andere Stadt und kannten sich auch noch nicht.
Der junge Künstler MIK aus Hamburg ist der norddeutsche Finalist für „BahnhofBeats“ 2026. Bei diesem Wettbewerb sollen sich aufstrebende Musiker von Bahnhöfen in ganz Deutschland inspirieren lassen. So ist MIK, der sich vom Bremer Hauptbahnhof hat inspirieren lassen, auch die Idee zu seinem Song „Serotonin“ gekommen, angelehnt an das Glückshormon. Sieben Finalist:innen sind noch im Rennen bei dem Wettbewerb. Bis zum 18. Juni kann man seine Stimme noch für MIK abgeben.
Alle Reisende mussten den Bereich hinter den Sicherheitskontrollen verlassen. Frank Molter/dpa
Gut zweieinhalb Stunden nach der Sperrung des Sicherheitsbereiches des Hamburger Flughafens ist der Betrieb wieder aufgenommen worden. Die Sicherheitskontrollen seien wieder geöffnet, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. „Wir kehren wieder in den Normalbetrieb zurück.“
Nach Angaben des Hamburger Flughafens und der Bundespolizei war am Morgen, gegen 9:00 Uhr, ein Teil des Airports geräumt worden, weil ein Mann – wohl aus Versehen – einen Sicherheitsbereich betreten hatte.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann eventuell gefährliche Gegenstände im Sicherheitsbereich hinterlegt hatte oder andere Gefahren bestanden, war der leer geräumte Bereich komplett durchsucht worden. Alle Fluggäste mussten deshalb wieder vor die Sicherheitskontrollen zurück.
In einem Waldstück im Hamburger Stadtteil Rissen ist am Nachmittag eine leblose Person gefunden worden. Der Lagedienst der Polizei bestätigte entsprechende Berichte vom „Hamburger Abendblatt“ und von der „Bild“-Zeitung. Die Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen. Mehr Informationen gebe es bislang nicht, hieß es.
Dem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge hatten zwei Frauen die Leiche eines jungen Mannes an einem Golfplatz gefunden. Dem Blatt zufolge gingen Ermittler:innen von einem Gewaltverbrechen aus. Der Körper des Mannes weise erhebliche Verletzungen auf. Angeblich sei der Mann bereits längere Zeit tot gewesen und erst kürzlich am Fundort abgelegt worden sein.
Die Spurensicherung des Landeskriminalamts ist nach Polizeiangaben bereits eingetroffen und untersucht den Fundort. Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge wurden Zelte angefordert, um die Spurenlage vor Regen zu schützen.