Der Bauch ist aufgebläht. Die Verdauung spielt verrückt. Nach dem Essen fühlt man sich schwer, müde oder unwohl. Viele nehmen solche Beschwerden hin, als gehörten sie einfach zum Alltag. Doch der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsrohr – er steht in engem Austausch mit Immunsystem, Stoffwechsel und Leber. Es geht darum Darmgesundheit zu verstehen. [...]
Müde nach dem Essen. Heißhunger am Nachmittag. Zu wenig Energie, obwohl eigentlich genug gegessen wurde. Und das Gewicht scheint plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln. Viele schieben solche Veränderungen auf das Alter. Doch häufig lohnt sich ein Blick auf ein System, das nahezu jede Minute unseres Lebens arbeitet: unseren Stoffwechsel. Stoffwechsel ist weit mehr als Kalorienverbrauch. [...]
(David Berger) Mit einem bundesweit wohl einmaligen Hinweisschild stellt die Stadt Penzberg nahe München katholische und evangelische Gottesdienste auf eine Ebene mit dem muslimischen Freitagsgebet. Was als „Zeichen des Miteinanders“ gefeiert wird, ist Zeichen eines selbstvergessenen, toxischen Islam-Appeasements. In Penzberg in Oberbayern wurde erstmals ein offizielles Hinweisschild aufgestellt, das neben den Gottesdienstzeiten der katholischen und […]
(David Berger) Der Kampf um die Meinungsfreiheit entscheidet sich längst nicht mehr nur in Parlamenten oder Gerichtssälen, sondern auf den großen Internetplattformen. Ein neues Video von Alliance Defending Freedom International erklärt, warum der Digital Services Act (DSA) nach Auffassung seiner Kritiker der Europäischen Kommission weitreichenden Einfluss auf den digitalen Meinungsaustausch verschafft. Die Meinungsfreiheit stirbt heute […]
(David Berger) „Unser Kind kommt nicht mehr nach Hause“ – Die Eltern des von einem sich inzwischen in die Psychiatrie eingewiesenen Afghanen erstochenen Marius (22) sprechen. Und sie stellen die Frage, der Merkel, Merz und Co seit Jahren ausweichen. Eine Woche nach der unfassbaren Bluttat von Trier gehen Thomas und Elke Dick den wohl schwersten […]
(David Berger) Die Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung kommt längst nicht mehr nur von der Opposition. Immer häufiger melden sich Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft zu Wort – und ihre Diagnose fällt vernichtend aus. Nun hat auch der Vorstandsvorsitzende des Chemieriesen Evonik, Christian Kullmann, der deutschen Energiewende ein geradezu katastrophales Zeugnis ausgestellt. Nach seinen Berechnungen […]
Matthias Helferich sitzt für die AfD im Kulturausschuss des Deutschen Bundestages. Der Jurist aus Dortmund beschäftigt sich mit Fragen der Kulturpolitik, des Postkolonialismus und der nationalen Identität. Im Gespräch mit Ed Piper erläutert er, weshalb er Kultur für das zentrale politische Schlachtfeld der Gegenwart hält, warum er das Konzept des „Postkolonialismus“ als Angriff auf das […]
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Mit einer neuen Publikation von Matthias Pausch begibt man sich auf eine historische Bilderreise Ein Gastbeitrag von Dietrich Nithack, Norderney Pünktlich zum Beginn der Sommerferien wird auch Norderney erneut von der jährlich wiederkehrenden Gästewelle überflutet. Die Annehmlichkeiten der Insel sind allzu verlockend; hier kann der Sommer in vollen Zügen genossen werden. Dabei stand Norderney als Sommerfrische nach ersten schweren Zeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Mitte jenes Jahrhunderts beinahe vor dem Aus. Vom Ersten Weltkrieg und den wirtschaftlich schwierigen Weimarer Jahren hatte …
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Die Auricher Literarische Ressource zwischen Aufklärung und preußischerAnnexion (1802-1866) Ein Beitrag von Dr. Heiko Suhr Am 2. Mai 1802, in den letzten Jahren der ersten preußischen Periode und auf der Höhe des spätaufklärerischen Sozietätswesens, gründete sich in Aurich die „Literarische Ressource“. Das gedruckte Statut, ein schmales Heft ohne Verfasser- und ohne Jahresangabe, ist in der Landschaftsbibliothek Aurich überliefert; es gliedert sich in vier Abschnitte und regelt Zweck, Verfassung, Beiträge sowie Ämterstruktur der neuen Vereinigung. Damit liegt ein frühes gedrucktes Zeugnis einer Gesellschaft vor, die …
Am 23. Februar 1837 unterschrieb Kolon Franz Wulf seinen Ablösungsvertrag. Damit endete für den Vollerben in der Bauerschaft Lechtingen die Jahrhunderte währende Leibeigenschaft. Anhand der Geschichte des Bauernhofes vom 14. Jahrhundert bis zu seiner Ablösung im 19. Jahrhundert werden die Strukturen und Auswirkungen der Leibeigenschaft in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Ständegesellschaft exemplarisch vorgestellt. Dem kurzweiligen Vortrag auf der Deele des Hofes Wulf/Grothaus folgt ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Tee und Kuchen. Abschließend werden auf einem Spaziergang die Dimensionen der zugehörigen Ländereien im Jahre 1785 gemeinsam erkundet.
Treffpunkt: Hof Grothaus, Zum Gruthügel 18, 49134 Wallenhorst-Lechtingen Verzehrkosten: 5 Euro Anmeldeschluss: 1. Juni 2026 Leitung: Thorsten Heese
Anmeldung / Teilnahmegebühren Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Dies kann schriftlich oder telefonisch erfolgen: Kontakt: Historischer Verein Osnabrück, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück E-Mail: [email protected] Telefon: 0541 3316214 Die Teilnahmegebühr kann vor Ort entrichtet werden.
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Ein Beitrag von Dr. Michael Hermann Auf den ersten Blick weckt der Titel der vorliegenden Broschüre Assoziationen zu Hermann Soeke Bakkers Dissertation „Norderney: Vom Fischerdorf zum Nordseeheilbad“ (1956, erw. Auflagen 1971 und 1980).1 Doch wo Bakker sich mit den wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen der Insulaner bis in die Zeit des Ersten Weltkriegs auseinandersetzte, konzentriert sich Karl-Wilhelm Fischer, langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter des Norderneyer Bademuseums, auf die schwierige Gründungsphase des Bades, während der aus einem bescheidenen ostfriesischen Fischerort ein konzessioniertes Seebad entstand. Fischer verortet seine Darstellung …
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Das neue “Emder Jahrbuch” eröffnet abermals Einblicke in die ostfriesische Geschichte Dass unsere Sicht auf die Geschichte nicht statisch ist, sondern in einem fortwährenden Prozess des Entdeckens entsteht, beweist eindrücklich die neueste Ausgabe des „Emder Jahrbuchs für historische Landeskunde Ostfrieslands“. In insgesamt sechs Forschungsbeiträgen, die zeitlich vom 15. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit reichen, unterstreicht der aktuelle Band, dass die Geschichte der Region durch moderne Fragestellungen ständig neu beleuchtet werden kann. Der erste Beitrag stammt von Hanke Immega, Mitarbeiter der Landschaftsbibliothek, der sich für …
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Ein Projekttag der KGS Wiesmoor zum Gedenken und Erinnern in Kooperation mit der Abteilung Aurich des Niedersächsischen Landesarchivs Ein Gastbeitrag von Isabel Scheunert (Niedersächsisches Landesarchiv – Abteilung Aurich) Geschichtsunterricht in der Schule wird oftmals mit Klischees in Verbindung gebracht: Trockene Schulbücher vermitteln historische Grundkenntnisse von der Antike bis in die Moderne, große und komplizierte Zusammenhänge sollen sich anhand von zunächst oft unverständlichen Quellen erschließen und das Auswendiglernen von Zahlen und Daten darf zum Bestehen der kommenden Klausur ebenfalls nicht fehlen. Insbesondere die Zeit des …
Archivalie des Monats März 2026 (Stadtarchiv Lingen)
Wie in Baccum und Bramsche reichen die frühesten Siedlungsspuren im Gebiet Darme bis in die Steinzeit zurück. Erstmals erwähnt wird Darme 1302, als der Famulus Matheus de Thune dem Kloster Wietmarschen für 29 Mark sein Erbe „Sudendorpe“ (später Heitel) verkaufte, das „in villa dicta Dermen“ lag. Darme, unterteilt in Niederdarme im Westen und Hohendarme im Osten, gehörte trotz seiner Lage östlich der Ems zum Kirchspiel Schepsdorf und zum Bistum Münster.
Schleuse bei Hanekenfähr (Stadtarchiv Lingen)
Das adelige Gut Haneken in Niederdarme war ursprünglich ein Sundern im Besitz der Grafen von Bentheim. Diese verkauften es 1320 an den Ritter Johann von Langen. Beschrieben wird es dabei als großes und kleines Haus in „Hanikena“ mit dem zugehörigen Sundern, mit Wäldern, einer Mühle und Fischereirechten. Die Familie von Langen errichtete hier bald darauf eine Burg. Auf einer Karte von 1645 ist von dieser Burg allerdings nur noch die Gräfte zu sehen. Die Grenze der Fischereirechte des Hauses Haneken markierte der sogenannte Ikenstein („Eckstein“) oder Fischstein, ein seit dem 15. Jahrhundert belegter Findling auf der anderen Seite der Ems.
Noch in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts verlief die Ems so nahe an Lingen vorbei, dass Überschwemmungen drohten. In Absprache mit den Münsterschen wurde deshalb bei Darme ein Durchstich vorgenommen und der Ems so ein neues Bett gegeben, das näher bei Schepsdorf lag. Doch das neue Bett versandete bald, und nach einem Hochwasser 1546 suchte sich die Ems einen neuen Weg. Das Bett wurde daraufhin vertieft, sodass die Ems hierhin zurückfand. Die vormals westlich der Ems gelegenen Gebiete – etwa ein Großteil von Reuschberge und wohl auch der Möddelhof – blieben jedoch münsterisch und gehörten damit zu Darme. Die Fehrstation wurde zur neuen Ems und damit auf münsterisches Gebiet verlegt, verblieb aber als Enklave in Lingener Hand.
Nach den „Bischofsjahren“ 1672/74 setzen die im Lingenschen nun wieder herrschenden Oranier die Reformation konsequent durch. Im März 1675 wurde katholischen Geistlichen der Aufenthalt im Lingener Land untersagt. In Darme entstanden derweil katholische Notkirchen. So besuchten die Lingener Katholiken eine als Kirche eingerichtete Scheune auf dem Möddelhof, die Thuiner und Baccumer Katholiken eine weitere auf dem Lükenhof. Heidenreich Stodtbrock, vormals katholischer Erzpriester in Lingen, war bereits 1662 nach Darme geflohen, bis ihn der Bischof von Münster 1667 mit der Schepsdorfer Pfarrei betraute. In dieser Phase lässt sich auch die Darmer Kapelle erstmals belegen. Hier findet sich ein Wappenstein von Isabella Clara Eugenia, Stadthalterin der spanischen Niederlande, und ihrem Mann Albrecht VII. Diese hatten Lingen seinerzeit katholisch beherrscht, und so diente ihr Wappen später als ein Symbol des katholischen Widerstandes gegen die reformierten Oranier.
Die Staustufe bei Hanekenfähr (Stadtarchiv Lingen)
Im 19. Jahrhundetr litt Darme unter ähnlichen ökologischen Problemen wie Bramsche und Schepsdorf. Plaggenhieb und Überweidung hatten zu einer Versandung weiter Flächen geführt. Das änderte sich erst allmählich mit einer weiträumigen Aufforstung. Um die Ems schiffbar zu machen, wurde 1824 bei Haneken ein Wehr angelegt und in der Folge der Ems-Hase-Kanal ausgehoben. Das Gut Haneken durchschnitt er dabei in gerader Linie. Das ursprünglich hölzerne Wehr in Hanekenfähr wurde 1877 durch ein neues Wehr aus Beton und Stein ersetzt. Dafür wurden auch die Megalithgräber in Gleesen und Rottum geplündert. Begonnen 1871 von französischen Kriegsgefangenen wurde bis 1904 zwischen Hanekenfähr und Nordhorn der Ems-Vechte-Kanal angelegt. Auch der Anschluss an das Eisenbahnnetz 1856 prägte die Landschaft.
Das Gasthaus zum Grünen Jäger (Stadtarchiv Lingen)
Bei den Reichstagswahlen im November 1932 holte die NSDAP in Darme 11,8%, nach Brögbern das höchste Ergebnis unter den späteren Ortsteilen. Bürgermeister Bernhard Lohmann (ab 1937 NSDAP, ab 1939 mit Parteiamt) wurde 1934 vom NS-Landrat bestätigt. Sein Beigeordneter August Spratte, Leiter der Darmer Volksschule, war bereits 1933 in die NSDAP eingetreten. 1936 bekam seine Schule die Erlaubnis zum Hissen der HJ-Fahne. In Reuschberge waren derweil auf Darmer Grund die Scharnhorst- und die Walter-Flex-Kaserne errichtet worden. Das Gebiet wurde 1936 nach Lingen umgemeindet. 1941 wurde ein Gebäude auf dem Heidhof zum Kriegsgefangenenlager umgebaut und bald darauf mit Franzosen belegt. Angesichts der vorrückenden Front sprengten die Deutschen am 7. April 1945 die Eisenbahnbrücke in Hanekenfähr, die Briten ersetzten sie zügig durch eine Pontonbrücke und konnten so in Darme einziehen.
Haus Heidhof (Stadtarchiv Lingen)
Nach dem Krieg stiegen die Bevölkerungszahlen rasch an. Hatten sich die Katholiken bisher nach Schepsdorf orientiert, bekamen sie 1959 die Christ-König-Kirche, die 1971 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Die Lutheraner hingegen konnten ab 1958 die Johanneskirche besuchen. Ende der 1950er Jahre kaufte VEW den Hof Rekkert und verschiedene Ländereien, um dort ein Elektrizitätswerk zu errichten. War zunächst von einem Kohle-, Öl- und Gaskraftwerk die Rede, zielten die Planungen schließlich auf ein Kernkraftwerk. Während die Darmer Schulchronik „Skepsis und Besorgnis“ in der Bevölkerung feststellte, begrüßte die Politik angesichts der zahlreichen neuen Arbeitsplätze das Projekt. Das 1968 in Betrieb genommene Kernkraftwerk Lingen und der in der Folge entstandene Industriepark Süd begründeten eine rasante wirtschaftliche Entwicklung. Darme war die erste Gemeinde, die mit Lingen 1968 in Verhandlungen über einen freiwilligen Zusammenschluss trat. Zusammen mit Laxten und Brockhausen wurde sie 1970 ein Lingener Ortsteil.
Quellen und Literatur:
BArch, R 9361-IX KARTEI / 26330529.
NLA OS, Rep 980, Nr. 13555, Nr.
StadtA LIN, Allgemeine Sammlung, Nr. 1287.
StadtA LIN, AV-Medien, Nr. 224.
StadtA LIN, Fotosammlung.
StadtA LIN, Lingener Volksbote vom 7.11.1932.
StadtA LIN, Slg. Schulchroniken, Nr. 12.
Bojer, Reinhard: Sag mir, wo die Gräber sind. Kriegserinnerungen aus Darme, Lingen 2002.
Eiynck, Andreas: Unterwegs in Hanekenfähr, Lingen 1992.
Fickers, Manfred: Ortsteilportrait Darme, in: Kivelingszeitung 2005, S. 201ff.
Goldschmidt, Bernhard Anton: Geschichte der Grafschaft Lingen und ihres Kirchenwesens insbesondere. Neudruck der Ausgabe Osnabrück 1850, Osnabrück 1975.
Heimatverein Darme (Hg.): Die Ems in unserer Heimat, Bad Bentheim 2008.
Interessengemeinschaft Chronik Darme (Hg.): Darme. Von einer Bauerschaft zu einem Stadtteil 1302-2002, Lingen 2002.
Lornatus, Erich: Der Wappenstein in der Kapelle zu Darme. Eine heimatkundliche Betrachtung über Vorgänge um den alten Festungsring der Stadt Lingen, in: Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes 27 (1981), S. 45-54.
Nick, Karl-Josef: Der Wandel des Landschaftsbildes im 19. und 20. Jahrhundert am Beispiel der ehemaligen Bauerschaft Darme bei Lingen anhand historischer Karten, in: JB 55 (2009), S. 201-222.
Remling, Ludwig: Im Bannkreis habsburgischer Politik. Stadt und Herrschaft Lingen im 15. und 16. Jahrhundert (Quellen und Forschungen zur Lingener Geschichte 1), Bielefeld 1997.
Schriever, Ludwig: Geschichte des Kreises Lingen, Lingen a.d. Ems 1905/1910.
Tenfelde, Walter: 300 Jahre Darmer Schützen zum Jubelfest, 1959.
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Ein Gastbeitrag von Hanke Immega In der Reihe der älteren Wappen ostfriesischer Häuptlingsfamilien, die bevorzugt kämpferische Raub- und Fabeltiere zeigen (sehr häufig sind es Adler und Löwen), fällt ein Wappen besonders auf, das in blauem Feld drei goldene Lilien zeigt.1 Seine Herkunft ist vermutlich in Faldern zu verorten. Haro Aildisna aus einer Linie des weitverzweigten Geschlechts der Abdena (gest. 1400), Häuptling zu Groß-Faldern und Uphusen, führte 1400 ein Siegel mit einer Abbildung der Gottesmutter und darunter einem Schild mit zwei Lilien (Abb. 1).2 Vielleicht …
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Ein Gastbeitrag von Hanke Immega Seit über fünfhundert Jahren führt die Stadt Norden ihr sehr prägnantes Wappen, das drei goldene Sporenräder in Blau zeigt. In der großen Ausführung des Wappens hält der heilige Andreas, im Mittelalter der Stadtpatron, den Wappenschild (Abb. 1). Dieses Wappen ist schon in nahezu identischer Form auf einem Stadtsiegel aus dem Jahr 1498 zu sehen.1 Allerdings scheint es sich hier im Wappenschild eher um Sterne zu handeln, denn den drei Wappenfiguren fehlen die mittigen Achslöcher. Auf späteren Siegeln sind sie …