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☐ ☆ ✇ Deutschland-Kurier

Neuwahlen bei der NRW-AfD: Starkes Bundestags-Duo tritt gegen angeschlagenen Noch-Landeschef Vincentz an!

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Die AfD-Bundestagsabgeordneten Christian Zaum (56) und Fabian Jacobi (52) wollen beim Landesparteitag der nordrhein-westfälischen AfD im März gegen Noch-Landeschef Martin Vincentz (39) als gemeinsame Doppelspitze für den Vorsitz des mitgliederstärksten AfD-Landesverbandes kandidieren (der Deutschland-Kurier berichtete zuerst).

Was steckt dahinter?

Wie bei jeder Personalentscheidung in der Politik geht es auch bei diesem demokratischen Führungswettstreit um eine Richtungsentscheidung: Soll der „bürgerlich-liberale“ Kurs im bevölkerungsreichsten Bundesland unter Martin Vincentz fortgesetzt werden? Oder will die NRW-AfD nach dem insgesamt hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Ergebnis bei der Kommunalwahl im September 2025 mit einer stärkeren Akzentuierung des national-konservativen Elementes nach dem Vorbild der erfolgreichen Landesverbände in Ostdeutschland neu durchstarten?

Treibende Kraft hin zu einem betont national-konservativen Kurs ist der in der Bundes-AfD hervorragend vernetzte Dortmunder Bundestagsabgeordnete und Kulturpolitiker Matthias Helferich (37). Er gilt hinter den Kulissen als „starker Mann“ der AfD an Rhein und Ruhr. Vincentz hingegen sei „angeschlagen“ und „geschwächt“, heißt es in mehreren Medienberichten übereinstimmend.

Der amtierende Chef des mitgliederstärksten AfD-Landesverbands ist zugleich Vorsitzender der Düsseldorfer AfD-Landtagsfraktion. Vor allem die Ermittlungen gegen seinen Vertrauten, den AfD-Landtagsabgeordneten Klaus Esser, dürften Vincentz massiv geschadet haben. Seit mehr als einem Jahr ermittelt die Staatsanwaltschaft Aachen gegen Esser wegen des Vorwurfs der Urkundenfälschung und des Titelmissbrauchs. Der Vincentz-Vertraute bestreitet die Vorwürfe.

Wahl mit Signalwirkung: Wer ist das neue NRW-Doppel?

Christian Zaum gilt als Veteauter Helferichs. Fabian Jacobi, bislang Stellvertreter von Vincentz, stehe „in between“, heißt es in der NRW-AfD. Seine Bewerbung sei ein Kompromissangebot auch an den Vincentz-Flügel. Die „Siegener Zeitung“, aus deren Einzugsbereich Zaum kommt, spekuliert bereits: Der Überraschungscoup mit der Doppelkandidatur der beiden AfD-Bundestagsabgeordneten könnte zu einem „riesigen Erfolg“ für Helferich und das national-konservative Lager werden. Das Blatt schreibt: „Sollte die Doppelspitze den größten Landesverband der AfD tatsächlich übernehmen, wäre dies ein klares Zeichen: für eine härtere Gangart der AfD auch in westdeutschen Bundesländern.“

Garant für einen klaren patriotischen Kurs mit den Schwerpunkten Remigration und Kampf gegen links-„grün“-woke Ideologieirrsinn auch an Rhein und Ruhr dürfte gewiss Christian Zaum sein. Der 56 Jahre alte Burschenschaftler, von Beruf Gymnasiallehrer (Deutsch, Geschichte), gehört der AfD-Bundestagsfraktion seit der Neuwahl vor einem Jahr an. Zaum ist stellvertretender Sprecher des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein und zudem Sprecher des Bezirks Arnsberg. Für seinen engen Draht zu Helferich spricht, dass Letzterer Gastredner beim Neujahrsempfang der AfD Siegen-Wittgenstein war – nicht zum ersten Mal übrigens.

Mainstream schnappatmet

Die bevorstehende demokratische Machtprobe in Nordrhein-Westfalen hat bereits die Mainstream-Medien auf den Plan gerufen:  „Sollte die Doppelspitze den größten Landesverband der AfD tatsächlich übernehmen, wäre dies ein klares Zeichen für die zunehmende Radikalisierung der AfD auch in westdeutschen Bundesländern“, schnappatmet die linksgrüne „Zeit“.

Man könnte es natürlich auch so sehen: Zwar liegt die AfD an Rhein und Ruhr laut einer aktuellen Infratest-Umfrage derzeit mit 15 Prozent auf Platz 3 vor den „Grünen“ (13 Prozent), aber da geht mit einem klaren Profil ganz sicher noch mehr!

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☐ ☆ ✇ Welt.de

„Rachegelüste gegenüber Moskau“ – Wadephul weist Lawrow-Äußerungen zurück

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Vorschau ansehen Außenminister Wadephul weist Moskauer Revanchismus-Vorwürfe im Zusammenhang mit der deutschen Unterstützung für die von Russland angegriffene Ukraine strikt zurück. WELT-Reporter Christoph Wanner berichtet aus Kiew.

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Iran meldet Festnahme von 139 Ausländern nach Protestwelle

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Vorschau ansehen Während der jüngsten Protestwelle im Iran wurden laut staatlichen Medien 139 ausländische Staatsbürger festgenommen. Die Behörden werfen ihnen vor, an der Organisation und Anstiftung der Unruhen beteiligt gewesen zu sein, während internationale Organisationen das Vorgehen der Sicherheitskräfte kritisieren.
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☐ ☆ ✇ Welt.de

„Warum regt es diese Menschen nicht auf?“ – Linke-Politiker wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwurf

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Vorschau ansehen Nach scharfen Worten gegen einen israelischen Gast steht der Neuköllner Linke Ahmed Abed im Fokus breiter Kritik. Warum regt es diese Menschen nicht auf, fragt er in Richtung der Kritiker – und stellt eine Forderung.

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☐ ☆ ✇ TAG24

Mercedes landet auf dem Dach: 23-Jähriger verursacht 160.000 Euro Schaden

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Vorschau ansehen Ein 23-jähriger Autofahrer hat am späten Montagabend auf der K1913 bei Winnenden einen folgenschweren Unfall verursacht.

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☐ ☆ ✇ Report24

Turin: Brutale Antifa-Gewalt gegen Polizisten

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Die Turiner Polizei räumte das Antifa-Zentrum “Askatasuna”. Die linke Szene sorgte für eine Protestaktion. Dabei griffen die Linksextremisten die Polizisten mit Molotowcocktails, Feuerwerkskörpern und Hämmern an. Mehr als hundert von ihnen wurden – teils schwer – verletzt.

Die angeblich so friedfertigen Linken, die ja so menschenfreundlich sind, haben sich in der italienischen Stadt Turin heftige Gefechte mit den Sicherheitskräften geliefert. Aus der linken Demonstration tagsüber wurde ein Schlachtfeld am Abend.

Vermummte Gruppen gingen gezielt auf Konfrontation, attackierten Polizeiketten mit Brandsätzen und Pyrotechnik und setzten Fahrzeuge in Brand. Eine organisierte Gewaltorgie gegen den Staat und dessen Ordnungskräfte. Das “Askatasuna” ist ein seit Jahrzehnten geduldeter rechtsfreier Raum, in dem sich gewaltbereite Linksextremisten ausleben konnten. Und mit entsprechender Gewalt sind sie gegen die Räumung des illegal besetzten Gebäudes vorgegangen.

Eine Gruppe Linksextremisten schlug dabei mit Hämmern auf einen Polizisten ein, der nur durch den heldenhaften Einsatz eines Kollegen gerettet werden konnte. Ministerpräsidentin Meloni sprach bei einem Besuch der verletzten Polizisten im Krankenhaus von einem “Angriff auf den Staat” und von einer “versuchten Tötung”.

Das sind Szenen, die man von rechten Protesten nicht kennt. Denn im Gegensatz zu den Linken, respektiert man von rechter Seite den Staat und die staatliche Ordnung weitestgehend. Offensichtlich ist es an der Zeit, die wahren Staatsfeinde zu benennen.

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☐ ☆ ✇ Welt.de

„Die Abweichler wollten sich vor der Verantwortung drücken“, sagt der Mercosur-Verhandler

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Vorschau ansehen Kaum ist das Mercosur-Abkommen unterzeichnet, legen EU-Abgeordnete es auf Eis. Als Chefunterhändler hat Rupert Schlegelmilch den Deal jahrelang auf europäischer Seite verhandelt. Im Interview mit WELT erklärt er, warum er die Begründung der Mercosur-Gegner für vorgeschoben hält.

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☐ ☆ ✇ ZUERST!

Gewaltmetropole Berlin: Schüsse, Messer, Clankriminalität

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Berlin. In Berlins Straßen fällt durchschnittlich alle 17 Stunden ein Schuß. Zu Silvester gehören Schreckschußwaffen ohnehin zum Stadtbild. Im Dezember flog sogar eine Handgranate in […]

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☐ ☆ ✇ Journalistenwatch

Für immer im Klimaknast?

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Vorschau ansehen Der Klimawandel schlägt mit voller Wucht zu. Erstmals seit 40 Jahren ist die Danziger Bucht wieder zugefroren. Das im heißesten Januar aller Zeiten, nachdem sich Europa doppelt so schnell erwärmt hatte wie alle anderen Kontinente. CO2 Steuer wirkt. *Ironie off (Netzfund) Immer mehr Länder um uns herum, aber auch weiter weg, kommen zur Vernunft und […]
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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Russland verzichtet auf Teilnahme

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Vorschau ansehen Die russische Regierung hat bisher kein Interesse an der Münchner Sicherheitskonferenz signalisiert, während die Ukraine wie gewohnt vertreten sein wird. MSC-Chef Wolfgang Ischinger betont, dass Russland derzeit keinen ernsthaften Dialog anstrebt und Sanktionen eine Teilnahme zusätzlich erschweren.
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☐ ☆ ✇ Welt.de

Epstein-Opfer beklagen Todesdrohungen – Fotos und Daten waren nicht geschwärzt

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Vorschau ansehen Das US-Justizministerium hat nach eigenen Angaben Tausende Dokumente und Medien aus der jüngsten Veröffentlichung von Ermittlungsakten im Fall Epstein wieder zurückgezogen.

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☐ ☆ ✇ Welt.de

CDU-Ministerpräsident hält Zahnarzt-Debatte für „völlig daneben“ – Veronika Grimm hält dagegen

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Vorschau ansehen Der Vorschlag, Zahnarztleistungen zu privatisieren, bringe Deutschland nicht weiter, sagt der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Laut Schweitzer gehe es der CDU darum, Arbeitnehmer zu quälen. Anders äußert sich die Wirtschaftsweise Veronika Grimm.

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☐ ☆ ✇ Welt.de

In 38 Punkten angeklagt – Marius Borg Høiby bestreitet Vergewaltigungs-Vorwürfe

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Zum Start der Gerichtsverhandlung gegen ihn hat der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit die schwersten Vorwürfe gegen ihn bestritten.

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☐ ☆ ✇ Politikversagen

„Rechtsextremer Etikettenschwindel“ – Neue AfD-Jugend möglicherweise verfassungsfeindlich

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Die Bundesregierung sieht bei der neuen AfD-Jugend „Generation Deutschland“ keine ideologische Mäßigung. Laut Aussagen des Innenministeriums seien bei der Organisation extremistische Verbindungen und verfassungsfeindliche, völkische Aussagen aufgefallen.
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☐ ☆ ✇ TAG24

Klarer Sieg für Ramelow: Als die AfD den Regierungschef stürzen wollte

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow erinnert sich mit gemischten Gefühlen an das Misstrauensvotum, das einst gegen ihn angestoßen wurde.

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☐ ☆ ✇ Deutschland-Kurier

Im „besten Deutschland aller Zeiten“: Rund 13,3 Millionen Menschen armutsgefährdet

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Rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland gelten als armutsgefährdet – das entspricht 16,1 Prozent der Bevölkerung. Insgesamt waren im vergangenen Jahr sogar 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Damit bleibt das Problem auf hohem Niveau verfestigt, wie neue Daten des Statistischen Bundesamts zeigen. Besonders alarmierend: Trotz Rekordsummen für Sozialleistungen gelingt es dem Staat nicht, immer mehr Menschen aus der Armutszone herauszuführen.

Besonders stark betroffen sind Alleinlebende, Alleinerziehende und Arbeitslose. Fast zwei Drittel aller Erwerbslosen gelten als armutsgefährdet, aber auch Rentner und Nichterwerbstätige liegen deutlich über dem Durchschnitt. Armutsgefährdung beginnt dabei längst nicht mehr am Existenzminimum: Wer als Alleinstehender weniger als 1.446 Euro netto im Monat zur Verfügung hat, gilt statistisch bereits als arm. Für Familien mit zwei Kindern liegt die Schwelle bei gut 3.000 Euro.

Die Zahlen werfen ein Schlaglicht auf ein strukturelles Problem: Ein immer größerer Teil der Bevölkerung kommt trotz Transfers, Mindestlohn und wachsender Bürokratie kaum über die Runden.

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Altersarmut droht - Audretsch warnt vor Merz Rentenplänen

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Vorschau ansehen Grünen-Politiker Audretsch kritisiert Merz für Pläne, die gesetzliche Rente zu schwächen. Er fordert Reformen sowie einen öffentlichen Bürgerfonds und Schweden soll das Vorbild liefern.
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Warum in Syrien noch immer kein Frieden herrscht – und was das für Europa bedeutet

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Vorschau ansehen Heftige Kämpfe haben zuletzt den Nordosten Syriens erschüttert. Nun schweigen die Waffen, Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa will das ganze Land unter seine Kontrolle bringen – doch das Risiko neuer Gewalt ist groß. Ein Überblick zeigt, welche Gefahren in Syrien und Europa drohen.

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☐ ☆ ✇ Welt.de

CDU zieht in Umfrage erstmals seit Monaten mit AfD gleich – auch SPD legt zu

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Vorschau ansehen Eine neue Umfrage dürfte Optimismus bei den Koalitionspartnern verbreiten. Die Union erreicht in einer Umfrage erstmals seit Monaten wieder den gleichen Wert wie die AfD.

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

UNO vor Zahlungsunfähigkeit: Trump bietet Hilfe an - USA kritisieren Agenda

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Vorschau ansehen US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Vereinten Nationen aus finanziellen Gründen ihr Hauptquartier in New York aufgeben müssten. Zugleich betonte er das „gewaltige Potenzial“ der Organisation – stellte aber klar, dass Reformen und eine Neuausrichtung notwendig seien.
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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Billig und viel: So verändern Chinas Elektroautos die Weltmärkte

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Vorschau ansehen Chinesische Elektrofahrzeuge verändern die globale Automobilbranche grundlegend: Günstige Preise und massive Exporte setzen etablierte Hersteller unter Druck. Während Kanada seinen Markt teilweise öffnet, ergreifen Europa und Südamerika Schutzmaßnahmen.
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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Industrie verliert Wettbewerbsfähigkeit weltweit

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Vorschau ansehen Knapp jedes dritte deutsche Industrieunternehmen sieht seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Ländern außerhalb der EU rückläufig. Besonders betroffen sind Metall-, Chemie- und Maschinenbauunternehmen, während die Automobilbranche in Europa leicht zulegt.
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☐ ☆ ✇ Unser Mitteleuropa

Berliner Gymnasien: Deutsche Literatur in einfacher Sprache

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Das Schreiben und das Lesen ist nie mein Ding gewesen, singt der Schweinefürst in der Operette Der Zigeunerbaron. Mittlerweile greift dieses Unvermögen auch in Berlin um sich. Es wird nicht bedauert, sondern zur Norm erklärt. Die Folgen dieser Bildung sehen wir in Gesetzestexten, Behördenbriefen und in der Presse, oder schreibt man presse klein oder mit scharfem s?

An Berliner Gymnasien werden deutsche Literaturklassiker zunehmend in vereinfachter Sprache gelesen. Goethe, Schiller, Lessing. Texte, die einmal dazu da waren, jungen Menschen beizubringen, dass Denken Arbeit macht, werden sprachlich entschärft. Nicht als Ausnahme. Nicht als Notbehelf. Sondern ganz offiziell. Faust ohne Faust. Handlung statt Sprache. Inhaltsangabe statt Auseinandersetzung.

Wie Focus Online am 11. Januar 2026 berichtet, greifen Lehrkräfte zu diesen Fassungen, weil viele Schüler mit den Originaltexten nicht mehr zurechtkommen. Auch in höheren Klassen. Alte Sprache gilt als sperrig. Längere Sätze als Zumutung. Gedankengänge, die sich nicht sofort erschließen, als Risiko für den Unterrichtsablauf. Also wird nicht geübt, sondern angepasst. Nicht erklärt, sondern verkürzt.

Ein Verlag liefert dafür das passende Material. Die Reihe heißt „Einfach klassisch“. Behutsam gekürzt, sprachlich vereinfacht, mit dem Versprechen höherer Lesemotivation. Was für Haupt- und Gesamtschulen gedacht war, steht heute im Gymnasium als Klassensatz im Regal. Eine Berliner Deutschlehrerin sagt offen, sie nutze diese Ausgaben vor allem aus Zeitgründen. Es gehe ihr um die Handlung, nicht um die Sprache.

Man muss diesen Satz wirken lassen. Nicht um die Sprache. Also nicht um das Denken. Nicht um Rhythmus, Klang, Widerstand. Sondern um den bloßen Ablauf. Wer tritt auf. Wer liebt wen. Wer stirbt. Literatur reduziert auf den nackten Plot.

Einige Lehrer melden Zweifel an. Sie fragen, ob man den Schülern wirklich nichts mehr zutraut. Ob man ihnen die Schönheit und auch die Härte klassischer Sprache nicht mehr zumuten will. Der Vergleich mit der Musik liegt nahe. Niemand käme auf die Idee, Mozart zu vereinfachen, indem man Noten streicht. In der Literatur scheint genau das inzwischen als fortschrittlich zu gelten.

Was hier als Pragmatismus verkauft wird, ist eine Kapitulation. Nicht vor Goethe. Sondern vor der Aufgabe. Das Gymnasium war einmal der Ort, an dem man lernen durfte, sich anzustrengen. Heute wird der Text verkleinert, damit er in die Aufmerksamkeit passt. Die Sprache wird reduziert, damit sie niemandem mehr wehtut. Unvermögen wird nicht mehr überwunden, sondern verwaltet.

Wie das Ergebnis aussieht, muss man nicht diskutieren. Man kann es zeigen.

+++

Beispiel aus der Feder des Autors:

Goethes Faust in einfacher Sprache

Faust ist ein Mann.

Er hat viel gelernt.

Er hat viele Bücher gelesen.

Trotzdem ist Faust nicht zufrieden.

Er denkt:

Ich weiß zu wenig.

Das Leben ist schwierig.

Faust sitzt in seinem Zimmer.

Es ist Nacht.

Er ist traurig.

Faust sagt:

Ich bin schlau.

Aber ich bin nicht glücklich.

Faust denkt über den Tod nach.

Das findet er kurz gut.

Dann hört er draußen Menschen singen.

Faust denkt:

Vielleicht ist das Leben doch noch okay.

Plötzlich kommt Mephisto.

Mephisto ist der Teufel.

Er ist klug und frech.

Mephisto sagt:

Ich kann dir helfen.

Faust sagt:

Gut.

Sie machen einen Vertrag.

Faust bekommt ein besseres Leben.

Der Teufel bekommt seine Seele.

Später.

Faust trifft Gretchen.

Gretchen ist jung.

Sie ist nett.

Sie verlieben sich.

Es gibt Probleme.

Am Ende ist alles sehr traurig.

Faust lebt weiter.

Er erlebt viel.

Er denkt weiter nach.

Das ist Faust

***


Meinrad Müller.

MEINRAD MÜLLER (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf UNSER MITTELEUROPA gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.




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☐ ☆ ✇ Journalistenwatch

AfD-Kandidatin zur Schweriner OB-Wahl mit Unterstellungen zu Escort-Kuppelei angefeindet

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Vorschau ansehen In ihrem Kampf gegen die AfD schrecken die Linksmedien inzwischen nicht einmal mehr davor zurück, sich als Hüter der ansonsten so verhassten bürgerlich-spießigen Sexualmoral aufzuspielen. Petra Federau, mecklenburg-vorpommersche Landtagsabgeordnete und AfD-Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl in Schwerin, sagte ein Interview mit dem Regionalsender „TV Schwerin“ ab, nachdem Moderator Thomas Böhm (nicht zu verwechseln mit dem langjährigen […]
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☐ ☆ ✇ Report24

Ausweitung der „nuklearen Abschreckung“: Kommt die deutsche Atombombe?

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Nukleare Aufrüstung in Europa? Laut dem Zwei-plus-Vier-Vertrag darf Deutschland keine eigenen Atomwaffen entwickeln. Doch im europäischen Verbund könnte man auch den Atomwaffensperrvertrag übergehen.

Deutschland und andere europäische Länder wollen sich offensichtlich nicht mehr auf den nuklearen Schutzschirm der Amerikaner verlassen. Die wachsenden Spannungen mit Washington und die zunehmend aggressive Haltung gegen Moskau werfen sicherheitspolitische Fragen auf. Denn das nukleare Abschreckungspotential der Europäer (Frankreich besitzt 290 nukleare Sprengköpfe, Großbritannien 225), ist begrenzt.

Nun prescht Berlin vor. Laut Bundeskanzler Friedrich Merz befindet sich Deutschland mit anderen europäischen Ländern in Gesprächen zur Ausweitung der nuklearen Abschreckung Europas. Der Bundeskanzler betonte, es werde weder schnell eine Entscheidung geben, noch werde dies “im Widerspruch zur nuklearen Teilhabe mit den Vereinigten Staaten von Amerika” stehen.

Ein deutscher Alleingang ist angesichts der Verpflichtungen aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag und dem Atomwaffensperrvertrag unwahrscheinlich. Auch fehlt es Deutschland dank des Atomausstiegs an den nötigen nuklearen Ressourcen, so dass man ohnehin auf auswärtige Unterstützung angewiesen wäre.

In Berlin scheint man insbesondere infolge der russischen Warnungen, im Falle von NATO-Aggressionen nicht vor einem Einsatz von nuklear bestückten Hyperschallwaffen gegen taktische Ziele in Europa zurückzuschrecken, alarmiert zu sein. Doch anstatt verbal abzurüsten, will man nun nuklear aufrüsten.

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Drei Festnahmen in Hessen - Hunderte Kilo Drogen in Industriegebiet sichergestellt

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Vorschau ansehen Ermittler haben in einem Industriegebiet in Hessen mehrere Hundert Kilogramm Drogen entdeckt und drei Tatverdächtige festgenommen. Die Beschuldigten im Alter von 17, 18 und 22 Jahren sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.
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☐ ☆ ✇ Politikversagen

Wegen Trennung: Migrant sticht seine Ex im Maisfeld nieder

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Vorschau ansehen Münster, NRW. Nach der Trennung drohte dem Aserbaidschaner die Abschiebung. Sie war es offenbar leid, ihren arbeitslosen, oft betrunkenen Mann zu ertragen. Er wollte sie einen Tag vor seiner Ausreise dafür abstrafen, dass diese sich von ihm getrennt hatte. Die Messer trafen Gesicht, Hals, Rücken, Brust, Bauch, Oberschenkel, Gesäß und Hände.
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☐ ☆ ✇ Journalistenwatch

Sparkassen-Roulette: Wie Lokalpolitiker mit fremden Geld Wall Street spielen

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Vorschau ansehen Mit fremden Geld auf dicke Hose machen: Kommunalpolitiker und Sparkassendirektoren haben vor allem bei Prestigeobjekten der “Grünen Energiewende“ überhaupt kein Risikobewusstsein mehr (Symbolbild:Grok) Der jüngste Fall der Milliardenverluste wegen des gefloppten Windpark-Projekts von EnBW brachte es wieder einmal auf den Punkt: Der Ausstieg aus britischen Meereswindpark, in den trotz aller Warnungen investiert wurde, bedeutet auch […]
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☐ ☆ ✇ Report24

EU-Steuerzahler sollen jetzt Abtreibungsreisen ins Ausland finanzieren

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Die FPÖ schlägt Alarm gegen neue Pläne aus Brüssel: EU-Steuergeld soll künftig Abtreibungsreisen über Ländergrenzen hinweg finanzieren. Die freiheitliche EU-Abgeordnete Elisabeth Dieringer und Familiensprecherin Ricarda Berger sehen darin einen massiven Angriff auf Lebensschutz, nationale Zuständigkeiten und ethische Grundwerte. Statt Frauen zu helfen, werde ein ideologisches Projekt vorangetrieben, das ungeborenes Leben systematisch entwerte und jede ernsthafte Alternative ausblende.

Basierend auf einer Presseaussendung der FPÖ

Die FPÖ-EU-Abgeordnete Elisabeth Dieringer und die freiheitliche Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger kritisieren die geplante EU-weite Finanzierung von Abtreibungsreisen. Statt Schutz des Lebens werde ein fataler Individualismus gefördert, warnen die Freiheitlichen. „Wenn die EU Steuergeld dazu verwenden will, um Frauen gezielt in Länder mit liberaleren Abtreibungsgesetzen zu schicken, dann ist eine rote Linie überschritten“, betonte Dieringer. Gemeinsam mit Berger übt sie scharfe Kritik an der im EU-Parlament diskutierten Unterstützung der Initiative My Voice, My Choice, die Abtreibungen europaweit erleichtern möchte.

Laut Dieringer droht mit der finanziellen Förderung von Abtreibungsreisen ein weiterer Schritt hin zu einem „gesellschaftsschädlichen Brutal-Individualismus“. Während Europa mit sinkenden Geburtenraten kämpft, werde das Töten ungeborener Kinder nicht nur bagatellisiert, sondern sogar organisiert: „Das ist ethisch nicht zu rechtfertigen und politisch ein Skandal“, so Dieringer.

Besonders kritisch sehen die beiden Freiheitlichen, dass dabei Steuermittel für einen ideologisch motivierten Eingriff in nationale Gesetzgebungen verwendet werden sollen. Dieringer erinnert daran, dass es in Österreich keine offiziellen Zahlen zu Abtreibungen gibt – Schätzungen gehen jedoch von 25.000 bis 30.000 Schwangerschaftsabbrüchen pro Jahr aus. „Das sind bis zu 82 pro Tag – und trotzdem wird jede Diskussion über Alternativen unterdrückt“, ergänzt Berger.

Die Abgeordneten fordern stattdessen echte Hilfe für Frauen in Notlagen: „Adoption, Pflegeeltern oder anonyme Geburt müssen ernsthafte Optionen sein – nicht der organisierte Schwangerschaftsabbruch auf EU-Kosten“, so Berger. Studien zeigten, dass viele Frauen nach einem Abbruch psychisch belastet seien. Beratung könne hier Leben retten – das der Frauen wie das der Kinder.

„Die EU missbraucht ihren Einfluss, um Lebensschutz zu unterwandern“, warnt Dieringer. Die Politik müsse endlich Verantwortung übernehmen und das Recht auf Leben als zentrales Menschenrecht wieder ernst nehmen – besonders für jene, die sich selbst nicht wehren können.

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