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Die EU spielt russisches Roulette, doch übersieht die roten Linien – Teil 2

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Im zweiten Teil des Interviews durch Tucker Carlson spricht Steve Jermy über Ursachen der politischen Rückschritte von EU-Mitgliedsländern und über Fehlspekulationen und Inkompetenz der kollektiven Führungskräfte.

Wer will eine «Neuauflage 1914»: Die Bevölkerungen
oder eine mediokere Riege politischer Führungskräfte?

Der Krieg kommt: Tucker Carlson (li) und Steve Jermy (re) zu den fatalen Risiken der E3-Kriegspolitik | Quelle: Screenshot Tucker Carlson Network [TCN]

Steve Jermy bei Tucker Carlson: Das Transkript des Interviews – Teil 2

Tucker Carlson: … Ich wohnte vor nicht allzu langer Zeit, zusammen mit vielen ausländischen und keineswegs mediokeren Diplomaten, einem Abendessen mit Kaja Kallas im Ausland bei: Als sie aufstand, um zu sprechen, vermochte man das Gefühl der Verachtung und Fassungslosigkeit ihr gegenüber unter den anwesenden Gäste über den Umstand zu verspüren, dass jemand so dumm wie sie, mit einer solchen Führungsposition in Europa betraut werden konnte. Die Leute waren schockiert darüber, …

… wie uninformiert sie sich gab und wie kindisch und görenhaft sie wirkte!

Alles [in ihrer Rede] glich einer Art grotesken und dummen moralischen Verallgemeinerung auf einem Niveau gleich dem Gegensatz à la „Hitler gegen Churchill“. Wie kann eine Struktur wie die EU, ein Kontinent mit den nach meiner Meinung klügsten Köpfen der Welt, jemanden wie Kallas in eine solche Führungsposition berufen? Wie kann so etwas passieren?

Steve Jermy: Das ist eine sehr gute Frage, denn genau dieselbe Frage könnte man auch in Bezug auf Ursula von der Leyen stellen. Von der Leyen war zu meiner Dienstzeit dafür berüchtigt, die schlechteste Verteidigungsministerin, die Deutschland je gehabt hätte, gewesen zu sein. Doch plötzlich stellten wir fest, dass sie das Sagen hat bzw. eine Führungsrolle in der EU einnahm.

Ähnliches könnte man auch über Rutte sagen: Ich dachte, der letzte negative [NATO-] Generalsekretär sei schon schlimm gewesen. Oh, meine Güte, jetzt hat selbst dieser noch echte Konkurrenz erhalten!

Ich meine, das gilt generell auch für die gesamte Führung im Westen. Meiner Erfahrung nach – ich habe meine Karriere bei der Marine bereits 1976 angetreten – ist dies die schlechteste Riege an Führungskräften, die ich seither insgesamt erleben konnte. Ich kann Ihre Frage nur dahingehend beantworten:

  • Es herrscht eine sehr schwierige Situation vor!
  • Im Westen gibt es unglaubliche [Führungs-]Schwächen!
  • Was im Westen schiefläuft, lässt sich größtenteils auf den Mangel hochkarätiger Führungskräfte zurückführen!

Ich unterrichte mittlerweile Führung. Wenn ich mir anschaue, wie diese Führungskräfte agieren, dann ist das außerordentlich … Doch, das Problem heißt [mangelnde] Kompetenz. Ich gehe davon aus, dass einige dieser an sich anständigen Menschen das tun, was sie für richtig halten.

Aber sie sind offensichtlich nicht kompetent!

Ich beurteile das aus strategischer Sicht: Bei einer strategischen Operation ist der Maßstab für den Erfolg die Frage, ob

  • die Operation effektiv war?
  • die Operation nachhaltig war?
  • die Ergebnisse nachhaltig waren?
  • die Ergebnisse effizient waren?

Bei all den Interventionen dieses Jahrhunderts, so möchte ich zusammenfassen, angefangen mit Afghanistan über den Irak, Libyen, Syrien, Ukraine bis hin zum Iran, sind wir bei jeder einzelnen Operation gescheitert. Manche stellen das in Bezug auf Syrien in Frage, doch es scheint fraglich, ob die Wiedererrichtung eines Kalifats in Syrien eine gute Idee war: Das bleibt eine offene Frage. Für mich sieht es so aus, als würden wir…

  • den Iran verlieren!
  • Russland verlieren!

Wir zeigen eine gewisse Kontinuität [an Defiziten] was die Fähigkeit betrifft, strategisch zu denken und zu handeln. Ich denke, das betrifft nicht nur Politiker. Das gilt auch für hochrangige Militärs, Diplomaten und Nachrichtendienstmitarbeiter. Ich möchte die Schuld nicht ausschließlich den Politikern zuschreiben. Ich war ganz oben in der britischen Regierung als persönlicher Referent unseres Generalstabschefs tätig und habe die Arbeit der Menschen aus nächster Nähe miterlebt bzw. war selbst Teil davon:

Aber strategisches Denken bleibt das entscheidende Manko!

Das hat uns großen Schaden zugefügt. Ich glaube, das erklärt auch, warum wir Rückschritte machen, während viele andere Länder der Welt vorankommen!

Tucker Carlson: Leider deckt sich das absolut mit dem, was ich beobachten konnte. An dem Punkt, an dem wir gerade stehen, scheint der Krieg des Westens gegen Russland gefährlicher als je. Können Sie beschreiben, wo man Ihrer Meinung nach inzwischen steht und wohin das führen werde?

Steve Jermy: Lassen Sie mich das anhand des Artikels erläutern, den ich zum bevorstehenden Krieg gegen Russland geschrieben habe. Der Grund, warum ich das Thema aufgriff, war der Umstand, dass ich viele Leute sagen hörte: „Wir bereiten uns auf einen Krieg mit Russland vor und werden bis 2030 kampfbereit sein!“

Ich glaube nicht, dass dies zutreffen wird, denn das können wir nicht leisten!

Wie dem auch sei, es entspricht dem Narrativ, welches der europäischen Öffentlichkeit verkauft wird. Das Problem ist, dass die Russen das natürlich voll mitkriegen. Demnach kam ich auf die gute Idee zu sagen: „Gut, wenn wir schon bereit sein sollen, Krieg gegen Russland zu führen, wie könnte dieser verlaufen?“

Als Erstes komme ich darauf zu sprechen, ob Russland bis 2030 untätig zuwarten würde, bis wir bereit wären. Nehmen wir an die E3 – das sind Deutschland, Großbritannien und Frankreich – wären gemäß der Art und Weise, wie sie begannen, bereit, Angriffe ins russische Hinterland vorantreiben zu lassen: Dazu kämen Waffen mit beträchtlichen Sprengköpfen von z.B. 250 Kilogramm und von beträchtlicher Reichweite, die bis tief nach Russland hineinreichten, sodass wir nicht davon ausgehen können, dass die Russen sich zurücklehnen und das hinnehmen würden.

Ich ging davon aus, dass Russland Europa bzw. bestimmte Teile Europas angreifen lassen könnte. Die Russen erklärten, dass solche Angriffe noch immer auf der Agenda stehen:

Das soll eine Warnung sein!

Es ist fürwahr eine Warnung, die wir jedoch ignorieren. Nehmen wir also an, die ersten Angriffe gemäß meinem Szenario fänden im September dieses Jahres statt. Ich möchte betonen: Es handelt sich nur um ein Szenario – keine Prognosen! Doch es soll die Menschen anregen, darüber nachzudenken, was alles passieren könnte.

Nehmen wir an, diese Angriffe fänden im September dieses Jahres statt und die Russen zerstörten mit ihren Hyperschallraketen die Fabriken, in denen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland Drohnen und Raketen hergestellt werden. Die Frage würde dann lauten: Was könnte Europa tun? Natürlich wäre das Erste, was Europa sagen würde: „Wir werden uns jetzt auf Artikel 5 berufen!“

Doch plötzlich würde den Menschen klar werden, für was der Artikel 5 tatsächlich steht. Ich meine, man hat es mit dem Gebilde NATO zu tun: Während ich bei der NATO in der Ständigen NATO-Seegruppe im Mittelmeerraum diente, pflegten wir zu sagen, dass NATO über „keine organisatorischen Fähigkeiten“ verfügte. Das scheint zwar etwas unfair, doch tatsächlich ist die NATO keine großartige oder allmächtige Koalition. Die Leute sagen zwar, sie sei die stärkste Koalition in der Geschichte. Ich denke, dass dies so nicht zutrifft. Die stärkste Koalition in der Geschichte war, soweit ich das beurteilen kann, die Koalition der Alliierten im Zweiten Weltkrieg unter Beteiligung der Vereinigten Staaten, Großbritannien, dem Commonwealth, der UdSSR und China:

Das war bei weitem die stärkste Koalition!

NATO mit den vermeintlich drei angegriffenen Ländern würden sich auf Artikel 5 berufen. Doch das würde ihnen plötzlich klar machen, was Artikel 5 tatsächlich bedeutet: Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle, aber das bedeutet nicht, dass tatsächlich die gesamten NATO-Streitkräfte reagieren müssten:

Die (Mitglieds-)Länder entscheiden so zu reagieren, wie sie es für richtig hielten!

In meinem Artikel gehe ich davon aus, dass…

  • Ungarn sich nicht beteiligen würde.
  • Spanien könnte sagen: „Nein, wir mischen uns nicht ein und glauben nicht, dass dies in unserem Interesse läge!“

Ich denke, auch andere Länder könnten sich unentschlossen zeigen. Das ist zwar schwer vorherzusagen, aber Länder wie z.B. Ungarn dürften sich nicht beteiligen. In dieser Phase würden allen plötzlich klar werden, dass der Artikel 5 viel bedeuten kann, wobei die große Frage ist: Wie würden die Vereinigten Staaten handeln? …

… Meine Vermutung ist, dass US-Amerikaner keine Truppen auf das europäische Festland entsenden würden, um einen Krieg gegen Russland auf europäischem Boden zu führen und US-Soldaten auf europäischem Boden kämpfen und sterben zu lassen…

… Man käme demnach in die Situation, um zu sehen, was die Europäer tun wollten? Um dieses Szenario weiterzuentwickeln ging ich davon aus, dass die Europäer das Einzige, was sie tun können, machen würden – da ihre Landstreitkräfte nicht bereit wären –, nämlich ihre Luftstreitkräfte einzusetzen, um gegen Russland zu reagieren:

Doch das würde nicht besonders gut verlaufen!

Die Europäer würden nämlich feststellen, dass sie es mit Russland zu tun kriegten, das über viel Erfahrung in der Luftabwehr verfügt. In einer meiner Funktionen bei der Marine war ich Kapitän eines Luftabwehrzerstörers. Ich war sozusagen der sogenannte Anti-Luftkriegsführungs-Kommandant. Ich kann Ihnen sagen, dass wir in Europa in Bezug auf die Verteidigung unseres Luftraums schlecht aufgestellt sind. Wir hätten große Schwierigkeiten, auf massive Drohnenangriffe zu reagieren. Unsere Reaktionsmöglichkeiten auf konventionelle ballistische Raketen sind äußerst limitiert. Ich bin ein großer Fan von Ted Postol, dem MIT-Professor, der sich damit auskennt: Er schätzt, dass die Patriot-PAC-3-Systeme möglicherweise nur eine Wirksamkeit von etwa 3% aufweisen.

In Bezug auf Hyperschallraketen, verfügen wir über gar keine Gegenmaßnahmen!

Plötzlich führte man also [Luft-]Angriffe durch, die jedoch nicht sehr erfolgreich verliefen, aber zu einer Gegenreaktion führen würden: Da die E-3 beschlossen hätten, auf Russlands Angriffe zu reagieren, werden die Russen nun keine Rücksicht mehr nehmen und Hyperschallraketen – wahrscheinlich zusammen mit konventionellen Raketen – einsetzen, um größeren Schaden anzurichten.

Was ich insbesondere als Energieexperte in die Zielliste aufnehmen würde, wäre ähnlich dem, wie es die Russen mit Kiew bzw. der Ukraine taten. Das würde unsere Energieinfrastruktur gezielt untergraben. Ich kann Ihnen sagen, dass eine Oreshnik-Rakete, die in einem Flüssiggas-Terminal oder einem Ölterminal in Milford Haven (UK) oder Rotterdam (NL) einschlagen würde, erheblichen Schaden anrichten würde.

Das wäre schon schlimm genug, aber leider kommt noch hinzu, dass wir vor etwa vier Jahren Sanktionen gegen Russland verhängen ließen. Wir haben uns damit vom russischen Öl und Gas abgekoppelt, was 40% unseres Gasbedarfs ausmachte. Zudem haben wir uns, was spezielle Produkte angeht, vom russischen Diesel abgekoppelt, was zuvor noch 40% des europäischen Dieselbedarfs deckte. In diesem Kontext würde mich als Energieexperte die Antwort interessieren, wie eine moderne Industriewirtschaft ohne Diesel betrieben werden soll. Ich wäre ganz Ohr, doch weiß nicht, wie das funktionieren könnte. Diesel ist unverzichtbar für die Landwirtschaft, Fischerei, Lebensmittellogistik, fürs Bauwesen sowie für den Betrieb der beiden anderen primären Energiequellen, nämlich der erneuerbaren Energien und Kernenergie. Ich könnte noch endlos weitere Punkte geltend machen.

Es ist ein wirklich entscheidender Bereich, doch wir haben uns davon abgeschnitten. Natürlich hat diese Abkehr in Europa zu realen Preissteigerungen geführt, was sich natürlich auf unsere Volkswirtschaften und insbesondere die deutsche Wirtschaft, auswirkt. Wir befinden uns inzwischen in einer Situation, indem die Straße von Hormus gesperrt ist. So kommt zum ersten Schlag noch ein zweiter hinzu. Man kann also mit Fug und Recht von einer äußerst prekären Lage ausgehen. Das stellt eine extrem fragile Position dar, nicht zuletzt, …

… weil täglich etwa 12 Millionen Barrel in den europäischen Raum importiert werden!

Tatsächlich ist nur Norwegen vollständig autark. Wir beziehen etwa 45% unserer Kohlenwasserstoffe aus der Nordsee, auch wenn dieser Anteil zurückgeht. Aber Europa im Allgemeinen ist extrem verwundbar. Wir hätten es also mit einer Situation zu tun, in der unsere Energieinfrastruktur zurückgefahren würde, während wir keine Chance hätten, unseren Luftraum zu verteidigen. Genau deshalb habe ich versucht, denjenigen Menschen, die aufgeschlossen wären darüber nachzudenken, wie dieser Krieg verlaufen könnte, diesen Punkt klarzumachen, weil die (negativen) wirtschaftlichen Konsequenzen gravierend ausfallen würden.

Mathematisch gesehen besteht ein sehr enger Zusammenhang zwischen Energieverbrauch und BIP – beide sind extrem miteinander verbunden. Die Korrelation liegt nahe bei 1 : 0,99 und bedeutet: Wenn man dem System Energie entzieht, hat dies eine proportionale Auswirkung auf die Wirtschaft. Falls beispielsweise 10% Energie weltweit entzogen würde, dann würde das einen globalen Rückgang des BIP um 10 Prozent nach sich ziehen. Das käme einer Depression sehr nahe bzw. bewegt es sich an der Grenze zur Depression.

Doch zurück zu Europa: Es würde mich überhaupt nicht überraschen eine Situation vorzufinden, bei der ein solcher Angriff auf Europa stattfinden würde. Zugleich würden wir uns große wirtschaftliche Schwierigkeiten einhandeln und …

… das würde auch große politische Schwierigkeiten nach sich ziehen!

Doch es handelt sich dabei nur um ein Szenario. Der Sinn desselben besteht darin, die Menschen dazu anzuregen, konkret darüber nachzudenken, was ein solcher Krieg bewirken könnte, um zugleich sicherzustellen, dass eine Risikoabschätzung durchgeführt würde…

Derzeit basiert die Risikoabschätzung der Europäer hinsichtlich ihres Vorgehens, soweit ich das zu übersehen vermag, auf reiner Spekulation. Deren Spekulation läuft daraus hinaus, dass wir inzwischen weiterhin Langstreckenwaffen auf Russland abfeuern lassen, doch darauf setzten, dass die Russen nicht reagieren würden. Ich halte das für eine sehr gefährliches Spiel. Die Leute meinen, die Russen hätten keine roten Linien. Doch ich lasse die ganze Welt wissen: Vorsicht, die Russen haben uns mitgeteilt, dass es zu einem Krieg kommen werde, falls wir versuchen würden, die NATO auf Georgien oder die Ukraine auszuweiten. Tatsächlich haben all unsere klugen Köpfe das rückbestätigt. Doch, welch Überraschung: Als wir genau das [die NATO-Erweiterung der Ukraine] schließlich versuchten, kam es zum Krieg. Russland verfügt also sehr wohl über rote Linien. Daher halte ich diese Spekulation für falsch!

So wie des Risikomanagement betrieben wird, bin ich kein großer Anhänger davon. Es wird im Finanzsektor als Risikoanalyse eingesetzt, wo es – soweit ich das beurteilen kann – nicht funktioniert. Sie sagen: Wenn ein Risiko vorläge, gelte es die Konsequenzen und Wahrscheinlichkeit abzuwägen. Doch selbst wenn die Wahrscheinlichkeit gering wäre, dass Russland das, was ich aufzeigte, täte, hätte das profunde Auswirkungen. Für mich stellt das ein Risiko dar, über das man in der Tat sehr gründlich nachzudenken hätte. Man hätte sicherzustellen, dass Bevölkerungen, die einem solchen Risiko ausgesetzt werden, einbezogen würden, anstatt einfach darüber hinweg zu gehen, ohne das wirklich genau durchanalysiert zu haben.

Ich denke zugleich, dass es in Europa eine politische Debatte geben müsste, ob wir bereit wären, uns von unseren Politikern in eine Situation führen zu lassen, in der wir einem solchen Risiko ausgesetzt wären. Denn das haben wir schon einmal erlebt:

In Europa ereignete sich das im Jahr 1914!

Das berühmte Buch (1962) von Barbara W. Tuchman, „Die Kanonen des August“, handelt davon, wie wir in den Ersten Weltkrieg hineinschlitterten. Die Menschen dachten, es wäre in vier Monaten vorbei, doch vier Jahre später war Europa verwüstet. Versuchen wir also diesmal darüber nachzudenken, um zu entscheiden, ob wir uns darauf einlassen wollten, um den Bären zu reizen und einen Krieg heraufzubeschwören, den wir ohnehin verlieren würden. Lasst uns zumindest eine öffentliche Debatte darüber führen und sehen, wie das Land dazu steht bzw. wie die anderen Länder dazu stehen.

Denn ich bin fest davon überzeugt, dass, wenn das Land tatsächlich mit dem konfrontiert würde, wovon ich spreche, die Diskrepanz an mangelnder politischer Unterstützung enorm ausfallen würde. Ich meine, die politische Unterstützung dafür würde ausbleiben. Es spielt keine Rolle, worum es moralisch geht, doch ich vertrete zufälligerweise die Meinung, dass die moralische Überlegenheit bei Russland liegt. Es geht vielmehr, um die Frage des Macht. Doch Russland vermag das Mächtegleichgewicht dank überwältigender Voraussetzungen zu bestimmen.

Meine Vermutung zielt darauf ab: Falls wir diese Debatte aufnehmen könnten und ich denke, das sollten wir, dann würden die Europäer meiner Meinung nach nicht mehr solch eine Russophobie an den Tag legen, so wie sie es derzeit noch pflegen.

Fortsetzung mit Teil 3 folgt

Übersetzung und Lektorierung: UNSER-MITTELEUROPA

***

Teil 1 des Interviews von Steve Jermy durch Tucker Carlson auf Deutsch: HIER
Das Interview
von Steve Jermy durch Tucker Carlson im englischen Original: HIER

Passend dazu:

Historische Zitate führender US-Amerikaner: Warum der 3. Weltkrieg bei uns und nicht in Amerika stattfinden soll



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(Auszug von RSS-Feed)

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„E3“: UK, Frankreich, BRD suchen großen Krieg ohne Planung – Teil 1

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Die Atlantik-Falken drängen immer fanatischer auf ihren großen Krieg zur Zerschlagung Russlands. Der ehemalige Kommodore der Royal Navy, Steve Jermy, sagt, dass UK, Frankreich und Deutschland ihren Krieg bekommen dürften, doch sie sollten sich vorsehen, zumal sie eine schwere Niederlage erwarte.

Die Eliten Europas gibt es nicht mehr:
Man hat sie durch ein Establishment mit Denkblockaden ersetzt

Von REDAKTION | Tucker Carlson hatte am 20.7.2026 Kommodore Steve Jermy der Royal Navy bei seiner TUCKER CARLSON Show zu Gast. Steve Jermy war bis 2010 in der Royal Navy aktiv. Seine erfolgreiche Laufbahn umfasste neben hochrangigen Stabsfunktionen auch Seekommandos bei der Flugzeugträgerflotte. Zu seinen Kommandos gehörten die Schiffe HMS „Tiger Bay“, „Upton“, „Arrow“ und „Cardiff“ sowie das 5. Zerstörer-Geschwader und die Flottenluftabteilung der Fleet Air Arm [FAA].

Darüber wirkte Steve Jermy in Stabsfunktionen im Direktorat für Politikplanung des britischen Verteidigungsministeriums sowie in der Position als Leitender Stabsoffizier des Generalstabschefs mit. Er war im aktiven Dienst im Falklandkrieg eingesetzt und auch mit Einsätzen in der Karibik und solchen während der Bosnien- & Kosovo-Krisen betraut. Sein letzter Einsatz fand 2007 in Afghanistan statt, wo er als Direktor für Strategie in der britischen Botschaft in Kabul tätig war.

Das Transkript des Interviews mit Steve Jermy durch Tucker Carlson – Teil 1

Tucker Carlson (li) und Steve Jermy (re) zu Gast beim TCN (Tucker Carlson Network) – Quelle: Screenshot TCN

Tucker Carlson: Herr Jermy, vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben. Ich glaube, in den Vereinigten Staaten verfolgen die meisten Menschen, sofern sie sich überhaupt damit beschäftigen, neben den Ereignissen im Iran die Situation zwischen Russland, NATO, Ukraine und den Vereinigten Staaten – dieser schwelende Krieg in Osteuropa – und meinen, dass die Lage sich einer Art Patt befände und dort eigentlich nichts passiere. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Beurteilen Sie bitte, was Ihrer Meinung nach derzeit zwischen Russland und Ukraine bzw. deren Stellvertretern abläuft.

 Steve Jermy: Ja, ich glaube, Sie haben recht: Das mit dem Patt stimmt nicht. Im Westen allgemein herrscht die Meinung, dass Russland auf dem Schlachtfeld verlöre und die russische Wirtschaft kurz vor dem Zusammenbruch stünde…

… In einem Artikel, den ich kürzlich über den bevorstehenden Krieg mit Russland geschrieben habe, wies ich darauf hin, dass Carl von Clausewitz, der große politische Philosoph zum Krieg, schrieb, dass die wichtigste Entscheidung, die ein Militär und Politiker zu treffe hätte, darin bestünde, das Wesen des Krieges verstanden zu haben. Ich glaube nicht, dass der Westen das Wesen des Krieges mit Russland verstanden hat, ebenso wenig wie das des Krieges mit dem Iran. Was man im Falle Russlands nicht verstanden hat, ist…

… dass es sich – aus russischer Sicht – um einen existenziellen Krieg handelt!

Die Russen kämpfen dafür, dass Russland bewahrt bliebe. Wer kann es ihnen verübeln, nachdem Leute wie Kaya Kallas sagen, Russland müsse zerschlagen werden?

… Man übersieht jedoch, dass Russland meiner Meinung nach eine klare Strategie verfolgt. Ich gehe von Annahmen aus, denn ich gehöre nicht zum russischen Generalstab, doch glaube, dass die russische Strategie…

… rund fünf Schlüsselphasen umfasst!

… Mir wurde als Erstes klar, dass es sich hierbei nicht um einen Krieg oder eine spezielle Militäroperation zur Invasion der Ukraine handelt. Der Grund dafür ist einfach: Es gab nicht genug Truppen. Die Ukraine erstreckt sich über rund 604.000 km2. Das schafft man nicht mit 190.000 Soldaten. Ich kann mir keinen Moment lang vorstellen, dass der russische Generalstab Putin geraten haben könnte, genug Truppen für eine Invasion der Ukraine zu haben. Es ging nur um den Donbass.

Ich glaube, die erste Phase der Strategie bestand tatsächlich darin, diplomatische Bemühungen mit militärischer Gewalt zu flankieren.

Tatsächlich verliefen diplomatische Bemühungen anfänglich recht gut. Die Russen ließen bereits vom ersten Tag an Verhandlungen mit den Ukrainern aufnehmen. Im März 2022 waren beide Seiten bereit, ein Abkommen, welches den Krieg beendet hätte, unterzeichnen zu lassen: Es hieß darin keine NATO, Neutralität für die Ukraine, sowie Selbstbestimmung für den Donbass. Das Abkommen war zur Unterzeichnung bereit und wäre verabschiedet worden, wenn nicht Boris Johnson – zweifellos mit Bidens Unterstützung – eingegriffen hätte, um Selenskyj davon zu überzeugen gegen Russland weiterzukämpfen. Dazu hat man der Ukraine jede benötigte weitere Unterstützung zugesagt. Das beschreibt die Phase-Eins.

In Bezug auf Phase-Zwei wurde Russland klar, dass es aufgrund der verbreiteten Informationen mit großer Wahrscheinlichkeit künftig gegen NATO zu kämpfen hätte.

Zugleich ging Russland daran, was ich als „militaristische Frontbereinigung“ bezeichnen würde. Im Wesentlichen erkannten die Russen, dass nach dem Angriff auf Kiew und die Aktionen im Donbass – obwohl diplomatisch motiviert – ein Rückzug auf eine bestimmte Linie erforderlich wäre. Sie zogen sich auf die sogenannte Surovikin-Linie zurück: Es ist eine Verteidigungslinie, die jener General, der in Russland als Kapazität für Verteidigung gilt, anlegen hat lassen.

Ab etwa September folgte auf den Rückzug, den ich als Abnutzungs-Verteidigung einstufen möchte die Phase-Drei. Dies stellte im Wesentlichen sicher, beide operativen Ziele realisieren zu können, die heißen…

… Entnazifizierung und Entmilitarisierung!

Das strategische Ziel blieb auch aufrecht: Es zielt darauf ab, die Sicherheit Russlands zu gewährleisten. „Abnutzungs-Verteidigung“ bedeutet, die Soldaten und das Material der ukrainischen Armee gesamt aufzureiben. Wir selbst haben dazu stark beigetragen, nachdem wir die Ukraine überzeugen konnten, nicht nur eine, sondern gleich zwei Armeen an dieser [Surovikin-]Verteidigungslinie ohne, dass es zu einem einzigen Durchbruch gekommen war, verheizen zu lassen.

Ich gehe davon aus, dass Russland Ende 2023 aufgrund der Fortsetzung des Krieges mit der Mobilisierung begann, um seinen Truppenstand aufstocken zu lassen. Dazu benötigte Russland industrielle Kapazitäten, sodass die Russen Ende 2023 bereit waren, in die Phase-Drei überzugehen.

Phase-Drei beinhaltet, was ich mit „offensiver Zermürbung“ bezeichne:

Es geht dabei nicht um die Sicherung von Territorium, sondern vielmehr um die fortgesetzte Zermürbung der Soldaten und des Materials der ukrainischen Armee. Man darf nicht vergessen, dass die ukrainische Armee über keine Luftüberlegenheit – nichts von dem, was man für einen Offensiv- oder gar einen Verteidigungskrieg benötigte – verfügt und sich nur langsam vorwärtsbewegte.

Ich erkannte, dass die Russen in dieser Phase dabei waren, ihre endgültigen Ziele abzustecken. Ich erinnere mich Daniel Davis [von Deep Dive] vor rund anderthalb Jahren gesagt zu haben, dass die Sicherung des Donbass und der vier östlichen Oblaste samt Krim zu Russlands Minimalzielen gehörten. Ihre Maximalziele dagegen könnten bedeuten, noch weiter vorzustoßen, um die Kontrolle über Neurussland herzustellen, das hieße plus Odessa und den nächsten vier Oblaste im Westen. Ich weiß nicht genau, welchen Weg sie einschlagen werden, aber ich habe Putin vor kurzem tatsächlich von Neurussland sprechen hören. Die Logik dahinter heißt Sicherheit: Es geht darum, eine – wie Russen glauben – sichere Pufferzone zu schaffen, um die russische Bevölkerung darüber zu schützen!

Es stellt sich die Frage, wie lange sie benötigen würden, um das zu erreichen, falls sie tatsächlich diesen Weg einschlagen wollten. Wenn man all das in Rechnung stellt, wird klar: Die Russen gehen langsam vor. Das scheint von außen betrachtet das Ziel zu verfehlen. Wenn man hingegen versteht, was meiner Meinung nach die klare russische Strategie ist, dann hilft das, um zu verstehen, was und warum die Russen das ausführen und wie der Westen dies einschätzen sollte.

Im Moment meint man im Westen davon ausgehen zu können, dass es der russischen Armee nicht besonders gut ginge bzw. Russland nicht viel an Territorium dazu gewinne. Doch das stimmt nicht: Tatsächlich kommt Territorium stetig dazu. Russland erobert schon seit mindestens 30 Monaten Gebiete. Doch anfänglich ging es darum Gebietseroberungen zurückzustellen, doch die Gebiete abzusichern. Sie taten dies, um die ukrainische Armee de facto aufzureiben bzw. in die Falle zu locken:

Mit großem Erfolg, wie wir aus den Verlusten der Ukraine ableiten können!

Sobald man das erkannt hätte, wäre es meiner Meinung nach viel einfacher zu begreifen, was die Russen gerade verfolgen und wohin sie steuern.

 Tucker Carlson: Das hat für mich schon immer Sinn gemacht: Falls ausländische Staatschefs Reden gehalten und den Zerfall der Vereinigten Staaten gefordert hätten, würde man natürlich alles in seiner Macht Stehende in Bewegung setzen, um die Verteidigung der Vereinigten Staaten voranzutreiben. Man würde das als existenzielle Bedrohung auffassen. Falls jemand sagen würde, wir wollten das Vereinigte Königreich aufspalten, würde man ziemlich sicher zu den Waffen greifen, um es mit Gewalt zu verteidigen. Das habe ich vom ersten Tag an so verstanden.

Was ich jedoch nie verstanden habe, ist das Motiv des Westens: Warum sollten die Vereinigten Staaten und ihre – wie auch immer man sie nennen mag – Partner bei NATO – das zulassen? Warum sollten sie einen Krieg mit Russland führen wollen, einen Krieg, der ihnen schadet, sodass ich frage: Was ist deren Motiv?

Steve Jermy: Das ist eine wirklich sehr gute Frage! Ich sage schon seit geraumer Zeit, dass die russischen Operationen von einer militärischen Strategie getragen werden, während die westlichen Operationen von einem politischen Narrativ und von Zielen geleitet werden, die sich sehr oft ändern können. Ich denke, das ursprüngliche Ziel – es hängt davon ab, mit welcher Partei von NATO man sprechen würde – war es…

… Russland zu zerschlagen!

Es gibt eine sehr interessante Studie der RAND Corporation aus dem Jahr 2019, unter dem Titel „Extending Russia“ [Russland zu überdehnen]. Der Chef des ukrainischen Militärnachrichtendienstes [von 2020 – 2025 und seit 2026 Leiter des Präsidialamtes], Kyrylo Budanow, sprach auf einem YouTube-Video von der Notwendigkeit, einen Krieg mit Russland tatsächlich loszutreten, um der Ukraine den Beitritt zur NATO zu ebnen.

Ich glaube, es gibt auch das, was ich als „nachhinkendes Denken“ beschreiben möchte: Denn viele von denen, die eine spätere NATO-Erweiterung [der Ukraine] vorschlugen, ohne die Konsequenzen durchdacht zu haben, sahen dies nicht vorher. Ich bin mir sicher, dass sie es nicht vorausgesehen haben, weil sie nicht vorbereitet waren. Denn ein weiteres großes Versagen von NATO – ich muss es aussprechen – war:

Sie waren auf den Krieg nicht vorbereitet!

Ich meine, hätten sie es zu Ende gedacht und erkannt: „Wenn wir so weitermachen, wird Russland reagieren“, dann hätten sie entweder Verteidigungsvorbereitungen treffen müssen oder das Ansinnen fallen lassen. Ich denke, wir können mit großer Sicherheit sagen, dass sie es nicht vollständig durchdacht haben. Ich glaube also, dass es da ein gewisses [kognitives] Nachhinken gibt.

[Anmerkung der Redaktion: Gemeint sind Denk-Defizite unterqualifizierter westlicher Führungskräfte, die nach Quote und Willfährigkeit, doch nicht nach Leistung selektiert werden bzw. worden sind!]

Ich fürchte, das liegt zum Teil auch daran – noch mehr in Europa als in den Vereinigten Staaten, die es sicher besser wissen –, dass…

… ein hohes Maß an Russophobie vorherrscht, was ich jedoch nur extrem schwer nachvollziehen kann!

Ich glaube, das liegt zum Teil an unseren Medien und den von ihnen aufgebauten Narrativen. Es liegt zum Teil an der Art der Meinungsmache im Zuge moderner westlichen Politik, wo ein Ereignis den Stein ins Rollen bringt und man dies so dreht, dass die regierenden Parteien an der Macht blieben. Es bedeutet, dass…

… die Bevölkerung im Allgemeinen in die Irre geführt wird!

Sie werden in die Irre geführt, weil man ihnen nur eine Seite der Geschichte auftischt. Doch gerade im Kriegsfall ist es besonders wichtig imstande zu sein, alle Seiten der Lage zu überblicken.

[Anmerkung der Redaktion: Das erklärt, warum Konsumenten nur(!) deutscher Medien, ob von linker oder rechter Seite spielt keine(!) Rolle, mit atlantisch verzerrten Inhalten überzogen, überfrachtet und darüber politisch global ausgeschaltet bzw. disqualifiziert werden. Sie werden von ihren atlantischen Kuratoren, die bei Links & Rechts zu den großen Vorbildern zählen, zu notorischen Verlierern gestempelt – natürlich ohne es selbst zu bemerken und/oder intellektuell verstehen zu können].

Deshalb habe ich den Artikel „Der kommende Krieg mit Russland“ verfasst, weil offenbar niemand [im Westen] darüber nachgedacht hatte, wie ein solcher Krieg verlaufen [und ausgehen] könnte. Es ist zwar sehr schwierig, die Beweggründe [für den Russlandhass bzw. die Kriegspolitik gegen Russland] vollständig zu verstehen, aber ich denke, über diese Faktoren [Russophobie & Kriegspolitik-Ost] lässt sich höchst wahrscheinlich die Antwort finden.

Tucker Carlson: Ich verstehe, warum die europäischen Bevölkerungen Russophobie zur Schau stellen, denn die [atlantische] Propaganda hat dazu ihre besten Instrumente eingesetzt, um Russland als Aggressor hinzustellen. Die Ukraine erscheint nur als Außenseiter. Ich glaube, Europäer halten im Allgemeinen zum Außenseiter. Das gilt als Zeichen ihrer Anständigkeit. Zugleich ist es erlaubt, Russen zu hassen, weil sie Weiße sind, sodass man kein schlechtes Gewissen haben muss, falls man sie als Tiere hinstellte. Man wird nicht zum Rassisten, wenn man das täte. All das verstehe ich. Die Europäer wissen es einfach nicht besser, weil Europa dank seiner Medien eine eigene Echokammer produziert:

Als ob es keine Informationen von außen mehr gäbe!

Ähnliches gilt natürlich auch für die Vereinigten Staaten. Was ich nicht verstehe, ist das Motiv der Lügner. Warum streben europäische Politiker einen Krieg mit Russland an? Warum streben amerikanische Politiker einen Krieg mit Russland an? Ich meine, das sind keine dummen Leute: Dennoch scheinen sie wild entschlossen, ihre eigenen Länder im Dienste dieses Krieges gegen ein Land, das eigentlich gar nicht unser Feind sein müsste, zerstören zu lassen. Das ergibt für mich überhaupt keinen Sinn?

Steve Jermy: Wenn ich die Frage in einem Satz beantworten müsste, wäre es:

Der Mangel an Fähigkeiten, strategisch denken zu können!

Es gibt einen wunderbaren französischen General [& Strategisten], mit dem ich mich beschäftigt habe, als ich über Strategie schrieb – André Beaufre  [1902 – 1975]. Dieser sagte, dass im Krieg der Verlierer es verdient hätte, weil seine Niederlage eine Folge unzureichenden strategischen Denkens entweder vor oder während des Konflikts gewesen wäre!

[Anmerkung der Redaktion: Es wäre gut, wenn führende Vertreter aus dem deutschen Establishment diesen Merksatz von André Beaufre aufgreifen würden, um die Ursachen ihrer notorischen Niederlagen über die letzten 120 Jahre ausnahmsweise einmal von anderer, nämlich von der eigenen Seite her, aufzuarbeiten. Denn es genügt nicht bei Fehleranalysen in eigener Sache immerfort nur atlantische Propaganda blind nachzuplappern.]

Ich denke, dass es eine institutionelle Rückständigkeit bei Organisationen wie von NATO, die in Afghanistan versagte, gibt. Ich war in Afghanistan und seien wir ehrlich: NATO hat dort verloren!

Die Vorstellung, dass die NATO sich gegen Russland durchsetzen könnte, nachdem sie gegen die Taliban verloren hat, gleicht einem abstrusen Gedankengang, aber genau das findet man bei NATO.

Ich denke dabei auch an Ratschläge aus dem Inneren des Establishments: Ich pflegte sie früher Eliten zu nennen, aber …

… mir ist inzwischen klar geworden, dass sie keine Elite sind!

Denn bei Eliten geht es um hohes Leistungsvermögen, während dieses bei besagtem Establishment inzwischen verkommen ist: Vielmehr charakterisiert letztere Schicht eine Art institutionellen Rückstand mit Denkblockaden. Darauf stößt man in vielfacher Hinsicht.

Wenn man den strategischen Kontext, in dem wir uns bewegen, in seiner ganzen Breite betrachtet und sich die Mühe macht, zuzuhören, was die Russen verlauten lassen, dann ist die Logik, der sie folgen, nach meiner Einschätzung recht eindeutig.

Natürlich habe ich mir auch Ihr Interview mit Wladimir Putin angehört, wobei ohne Einschränkung mir nichts einfällt, womit ich nicht einverstanden wäre. Das Problem ist jedoch ist, dass der Westen, so scheint es mir, kein Interesse hat, zuzuhören. Daher denke ich, dass es dabei vielmehr um Inkompetenz geht und zwar…

… um die Inkompetenz der Europäer!

Es mag unter Neokonservativen und bestimmten Elementen des neokonservativ geprägten Establishments im Westen, innerhalb der E3 – das heißt in Großbritannien, Deutschland und Frankreich – Kräfte geben, die entschlossen sind, um Russland zu zerschlagen. Doch das scheint mir nach meiner Einschätzung schier unmöglich, auch wenn man Kaja Kallas das sagen hört.

Fortsetzung mit Teil 2 folgt

Übersetzung und Lektorierung: UNSER-MITTELEUROPA

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Das Interview von Steve Jermy durch Tucker Carlson im englischen Original: Hier



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„Ich will keinen Krieg“ – Prof. Haditsch fordert Widerstand gegen Aufrüstung

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Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch richtet sich in einer als „Wutrede“ bezeichneten Videobotschaft mit ungewöhnlich scharfen Worten gegen eine aus seiner Sicht zunehmende Kriegsrhetorik in Europa. Der Mediziner wirft Politik, Rüstungsindustrie und finanziellen Akteuren vor, von militärischen Konflikten zu profitieren, während die Bevölkerung die Folgen tragen müsse. Zugleich fordert er eine Rückbesinnung auf Frieden, Rechtsstaatlichkeit und nationale Souveränität und ruft seine Zuhörer zu zivilem Widerstand gegen jede Form der Kriegsbeteiligung auf.

Zu Beginn erklärt Prof. Haditsch, weshalb er bewusst emotional spreche. Die Farbe seiner Krawatte stehe für Frieden, seine Wut richte sich gegen „Kriegstreiber“, Profiteure bewaffneter Konflikte und jene, die aus seiner Sicht mit moralischen Appellen Zustimmung für militärische Auseinandersetzungen erzeugen wollten. Das Argument, westliche Werte müssten in einem Krieg verteidigt werden, weist er entschieden zurück. Wörtlich sagt er: „Ich will keinen Krieg.“

Nach Auffassung des Mediziners seien es vielmehr westliche Regierungen selbst, die rechtsstaatliche Grundsätze aushöhlten und damit jene Werte beschädigten, deren Schutz sie öffentlich propagierten. Als Beispiel nennt er die Ukraine und verweist auf den seit 2014 andauernden Konflikt, den er in seine grundsätzliche Kritik an der europäischen Sicherheits- und Außenpolitik einordnet.

Vorwürfe gegen Politik und Rüstungsindustrie

Prof. Haditsch erklärt, Kriege dienten regelmäßig dazu, von politischen Fehlentwicklungen abzulenken, Angst zu erzeugen und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Menschen würden dabei zu Opfern gemacht, während einzelne Akteure finanziell profitierten. Wörtlich bezeichnet er Gewinne aus der Rüstungsindustrie als „Blutgeld“ und fordert, Personen, die daran verdienten, gesellschaftlich zu ächten.

Darüber hinaus erhebt er schwere Vorwürfe gegen politische Entscheidungsträger. Aus seiner Sicht müssten mögliche Verstöße gegen Verfassungen und Neutralitätsbestimmungen konsequent strafrechtlich untersucht werden. Als Beispiele nennt er unter anderem Waffenlieferungen beziehungsweise Waffentransporte sowie eine zunehmende Umstellung ziviler Betriebe auf Rüstungsproduktion, wodurch Staaten nach seiner Auffassung selbst zu militärischen Zielen würden.

Zweifel an militärischer Abschreckung

Im weiteren Verlauf stellt Prof. Haditsch die militärische Strategie Europas grundsätzlich infrage. Er äußert Zweifel daran, dass westliche Luftverteidigungssysteme einem direkten Konflikt mit Russland standhalten könnten, verweist auf moderne Hyperschallwaffen und argumentiert, Russland könne im Ernstfall auf Unterstützung verbündeter Staaten wie China oder Nordkorea, vielleicht sogar Indien zurückgreifen. Die Vorstellung eines militärischen Sieges über Russland bezeichnet er als unrealistisch und warnt eindringlich vor den Folgen eines großen Krieges für die europäische Bevölkerung.

Statt einer weiteren militärischen Eskalation beschreibt Haditsch ein Verteidigungskonzept, das auf dezentrale Strukturen, ständige Einsatzbereitschaft und passiven Widerstand setzt. Ergänzend schlägt er Schulungen in Guerillataktik vor und vertritt die Auffassung, eine derartige Verteidigungsstrategie sei kostengünstig und könne einen potenziellen Angreifer wirksam abschrecken. Langfristig, so seine Ansicht, würden andere Staaten deshalb eher auf wirtschaftliche Kooperation als auf militärische Besetzung setzen.

Appell an Politik und Bevölkerung

Zum Abschluss richtet Haditsch einen direkten Appell sowohl an führende europäische Politiker als auch an seine Zuschauer. Er fordert die politischen Entscheidungsträger auf, ihre gegenwärtige Politik zu beenden, und vertritt die Auffassung, dass einzelne Verantwortliche künftig vor Gericht stehen könnten. Gleichzeitig ruft er seine Community dazu auf, sich sichtbar für den Frieden einzusetzen, Unternehmen mit Bezug zur Rüstungsindustrie zu boykottieren, friedlich zu protestieren und – falls erforderlich – sogar berufliche Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Weiß (das aus der Pandemie bekannte Armband) solle dabei als Symbol des Friedens dienen.

Seine Botschaft fasst der Mediziner in einem eindringlichen Schlussappell zusammen. Frieden sei die Grundlage jeder gesellschaftlichen Entwicklung, während kriegsrelevante Produktionsstandorte seiner Ansicht nach erhebliche Risiken für Bevölkerung und Wirtschaft mit sich brächten. Wörtlich erklärt er: „Ohne Frieden ist alles nichts“ und schließt mit den Worten: „Wir lassen uns und unseren Kindern nicht die Zukunft von machtgeilen, menschenverachtenden, verlogenen Kriegstreibern verderben.“

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Remigration, Kalifat oder Bürgerkrieg? Analyse: Konfliktherde und drohende Entwicklungen

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Asylmigration, Familiennachzug und hohe Geburtenraten lassen den Anteil der Islambefolger in Westeuropa immer mehr anwachsen. Ohne Remigrationspolitik wird die autochthone Bevölkerung zur Minderheit werden. Soll dann der Islam das Ruder übernehmen? Alternativ könnten bürgerkriegsartige Konflikte die Folge sein. Der dritte Teil dieser Reihe behandelt Konfliktfelder und ihre möglichen Folgen.

In Teil 1 wurde herausgearbeitet, wie die demografische Entwicklung Europas und die Politik der globalistischen Eliten die Islamisierung auf verschiedenen Ebenen vorantreiben.

In Teil 2 ging es um die islamistische Landnahme und um wachsende ökonomische und soziale Spannungen zwischen alimentierten Islambefolgern und europäischen Werktätigen.

Ungläubige Frauen benutzen

Dieses ökonomisch-soziale Spannungsfeld wird aber nicht das einzige sein. Dazu kommt, dass natürlich die Arbeiter und Angestellten in ihren Wohnvierteln und in öffentlichen Verkehrsmitteln von gewalttätigen und sexistischen Übergriffen von Asylwerbern besonders betroffen sind.

Hunderttausende junge Männer aus Afghanistan, dem Nahen Osten oder Nordafrika haben in Europa mangels Arbeit den ganzen Tag nur wenig zu tun. Sie haben in ihrer Heimat außerhalb der Familie Frauen nur mit Hijab, Chador, Niqab oder Burka und langen weiten Gewändern gesehen, aufgrund der rigiden islamischen Sexualmoral keine Chance auf sexuelle Kontakte gehabt und im Internet Pornos mit westlichen Frauen gesehen, die scheinbar jederzeit mit jedem Sex haben wollen (nirgends auf der Welt ist der Konsum von Internetpornos so hoch wie im arabischen Raum).

In Europa angekommen, sind sie auf den Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln mit leicht bekleideten jungen Frauen und in den Bädern mit Frauen im Bikini konfrontiert. Am Beziehungsmarkt sind ihre Chancen aufgrund ihrer sozialen Stellung und ihres Verhaltens bei den allermeisten Frauen gering und ihre oft sehr direkten Anfragen nach Geschlechtsverkehr im öffentlichen Raum stoßen in den allermeisten Fällen auf Zurückweisung.

Da die Frauen, wie ihre sexy Kleidung aus Sicht vieler Asylwerber zeigt, offenbar sonst jedem zu Willen sind, werden viele junge stolze Muslime das als „rassistische“ Beleidigung auffassen, als „Ehrverletzung“, die in etlichen Fällen mit Gewalt geahndet wird. Eine Reihe von milden Urteilen (weil Täter bisher hierzulande unbescholten sind und/oder als traumatisiert eingestuft werden) wird in diesem Milieu als Schwäche des Staates interpretiert und motiviert zu neuen Übergriffen.

Natürlich sind die meisten Asylwerber keine Vergewaltiger, aber das beschriebene Frauenbild trägt wohl die Mehrheit mit sich herum. Und in ihrer Wut darüber, dass die erwartete „hübsche Blondine“ nicht schon auf sie wartet, bieten die islamische Geschichte und islamistische Propaganda Rechtfertigungen an.

Im Islam hat es eine lange Tradition, dass sich die Muslime die Frauen und Töchter der Ungläubigen nehmen dürfen – das reicht von der Zeit Mohammeds über die islamischen Expansionskriege in Persien, dem Nahen Osten, Kleinasien und Nordafrika, über den islamischen Sklavenhandel (der dem der westlichen Kolonialisten um nichts nachstand) bis zur türkischen Praxis gegenüber armenischen und griechischen Mädchen am Ende des 1. Weltkrieges bis hin zum heutigen „Islamischen Staat“ in Syrien/Irak.

Zana Ramadani, die das Buch „Die verschleierte Gefahr“ geschrieben hat und das Kopftuch als Zeichen für „Geschlechterapartheid“ und als „Leichentuch der freien Gesellschaft“ sieht, sagte im erwähnten Interview: „Wo immer der politische Islam Einzug hält, hält die Verhüllung der Frauen Einzug. Das Kopftuch diente ursprünglich dazu, ehrbare Frauen von Sklavinnen unterscheiden zu können, die man benutzen durfte. Benutzen, ja, so heißt das. Auf diesem Gedanken basiert das Kopftuch, und es gilt immer noch: Man unterscheidet damit sittliche von unsittlichen Frauen. Deshalb gelten westliche Frauen als Schlampen, die man anfassen darf.“

Vergewaltigung religiös legitimiert

Der bereits erwähnte ägyptische Islamist Yusuf al-Qaradawi, der auf al-Jazeera predigt, bemerkte 2004 zu Vergewaltigungen in London, dass nicht die Vergewaltiger, sondern die Vergewaltigungsopfer bestraft werden müssten, sofern sie sich nicht angemessen gekleidet hätten, denn wer ohne Kopftuch und islamisch korrekter Kleidung umhergehe, habe seine Vergewaltigung provoziert, wenn nicht sogar gewollt.

In Dänemark sagte der islamische Mufti Shahid Mehdi, dass Mädchen, die kein Kopftuch tragen, um eine Vergewaltigung geradezu bitten. Und 2007 erklärte Sheik Faiz Mohammed, einer der einflussreichsten islamischen Prediger in Australien, in einem Vortrag seinen Zuhörern, dass Vergewaltigungsopfer niemand anderen anzuklagen hätten als sich selbst, denn die westlichen Mädchen seien allesamt „Huren und Schlampen“.

Der Kölner Imam Sami Imams Abu-Yusuf entschuldigte die großangelegten sexuellen Übergriffe von Nordafrikanern in Köln mit den Worten: „Einer der Gründe, weswegen muslimische Männer Frauen vergewaltigten oder belästigten, ist, wie sie gekleidet waren. Wenn sie halbnackt und parfümiert herumlaufen, passieren eben solche Dinge.“

Diese religiösen Führer legitimieren die Verbrechen der jungen Muslime in den westlichen Staaten und stehen damit in der über tausendjährigen islamischen Tradition des Dschihad, in dem Vergewaltigungen ein kulturell-ethnischer kriegerischer Akt im Kampf gegen die Ungläubigen sind.

Manche Islam-Propagandisten rechtfertigen Vergewaltigungen von ungläubigen weißen Frauen dann auch nicht nur, sondern fordern sie – als Teil des Kampfes der Muslime. Eine Moderatorin eines Fernsehsenders, der der Muslimbruderschaft zugerechnet wird, erklärt, unter welchen Umständen christliche Mädchen vergewaltigt werden können. Kernaussage: „Allah erlaubt muslimischen Männern, nicht-muslimische Frauen zu vergewaltigen, um sie zu demütigen.“

Vor Gericht erklären mohammedanische Vergewaltiger immer wieder, dass es nicht schlimm sei, westliche Mädchen und Frauen zu vergewaltigen. Sie würden es ohnehin mit vielen Männern treiben. Moslemische Mädchen dagegen wären rein und müssten ihre Jungfräulichkeit auf jeden Fall für ihren zukünftigen Mann bewahren, da sie sonst Schande über sich und die Familie bringen würden. Die meisten moslemischen Jugendlichen gaben zu, ihre sexuellen Bedürfnisse mit westlichen Mädchen ausleben zu wollen, später aber auf jeden Fall eine „reine“ islamische Frau heiraten zu wollen.

In Schweden fasste ein Jugendlicher namens Hamid in einem Interview über eine muslimische Vergewaltigerbande die Stimmung in seinem Milieu zusammen:

„Es ist nicht so schlimm, wenn ein schwedisches Mädchen vergewaltigt wird, als wenn ein arabisches Mädchen vergewaltigt wird. Das schwedische Mädchen bekommt eine Menge Hilfe danach und sie hatte wohl ohnehin zuvor schon einmal gefickt. Aber das arabische Mädchen wird Probleme mit ihrer Familie bekommen. Für sie ist eine Vergewaltigung eine Quelle der Scham. Es ist wichtig, dass sie ihre Jungfräulichkeit behält … Es ist viel zu einfach, eine schwedische Hure zu bekommen … Mädchen, meine ich. Ich habe nicht viel Respekt für die schwedischen Mädchen. Ich denke, man kann sagen, man kann sie in Stücke ficken.“

Nach den großangelegten Übergriffen von Nordafrikanern auf Frauen in Köln hat die deutsche Feministin Alice Schwarzer von einem Gespräch berichtet:

„Ein Kölner Polizist hat mir kürzlich erzählt, siebzig oder achtzig Prozent der Vergewaltigungen in Köln würden von Türken verübt. Ich habe ihn gefragt: Warum sagen Sie das nicht, damit wir an die Wurzel des Problems gehen können? Er antwortete: Das dürfen wir nicht, Frau Schwarzer, das gilt als Rassismus.“

Aber auch die offizielle Polizeiliche Kriminalstatistik 2023 weist für Sexualdelikte folgende herausragende Überrepräsentationen für folgende Länder aus: Afghanistan: +974 %, Algerien: +1812 %, Eritrea: +845 % (ca. 50 % sunnitische Muslime), Gambia: +2114 % (90 % der Bevölkerung sind muslimisch), Guinea: +2021 % (90 % der Bevölkerung sind muslimisch), Irak: +795 %, Libyen: +1054 %, Marokko: +709 %, Nigeria: +605 % (ca. 50 % Muslime), Somalia: +886 % (fast 100 % sunnitische Muslime), Sudan: +1206 % (ca. 70 % sunnitische Muslime), Syrien: +517 (74 % sunnitische Muslime; 12 % Alawiten; 10 % Christen; 2 % schiitische Muslime; 2 % Drusen), Tunesien: +1324 %.

Und ähnliche Zahlen, wie sie der Polizist aus Köln gegenüber Alice Schwarzer informell genannt hat, wurden schon vor der „Flüchtlingswelle“ 2015/16 aus Skandinavien gemeldet, wo die allermeisten Vergewaltiger Zuwanderer aus Nordafrika waren. Und ähnliche Vertuschungs- und Relativierungsmechanismen gab es nicht nur in Deutschland, sondern auch in Schweden, wo sich die Zahl der Vergewaltigungen (besonders von Mädchen unter 15) innerhalb einer Generation vervierfacht hat, oder in Norwegen.

In Großbritannien wurden über 250.000 weiße Mädchen über Jahrzehnte von organisierten Gruppen meist pakistanischstämmiger, muslimischer Täter systematisch vergewaltigt, gefoltert und als Sexsklavinnen gehandelt, weil sie als Nicht-Muslime als „ungeschützt“ und „leichte Beute“ galten. Alle wurden brutal vergewaltigt, manche mit Benzin übergossen und bedroht, angezündet zu werden, andere wurden mit Schusswaffen bedroht und gezwungen, die gewalttätige Vergewaltigung anderer Mädchen mitanzusehen.

Die Vorgänge, die in der weißen Arbeiterklasse lang bekannt waren, wurden von Polizei und Medien jahrelang nicht verfolgt, weil sie Angst vor Rassismus-Vorwürfen hatten. 2004 wurde von der BBC eine Dokumentation über diese bandenmäßigen und systematischen Vergewaltigungen englischer Mädchen durch pakistanische und andere muslimische Männer aus dem Programm genommen, weil „ethnische Spannungen“ befürchtet wurden – im Klartext: Die Unversehrtheit der Mädchen war weniger wichtig als der Ruf der Tätergruppen.

Muslimische Gewalt- und Clankriminalität

Die Verschleierung und Verharmlosung dieser Zustände wird immer weniger funktionieren. Eltern von jungen Mädchen, die Mädchen selbst und zögerlich wohl auch Teile der Öffentlichkeit werden das Thema aufgreifen. Konflikte der moslemischen jungen Männer mit der einheimischen Bevölkerung und auch etwa der serbischen oder polnischen Community sind hier vorprogrammiert.

Und die verrohten männlichen Mohammedaner betrachten nicht nur die europäischen Mädchen als ihre legitime Kriegsbeute. Nachdem die Welt Allah gehört und so gesehen die Kuffar ihr Eigentum unrechtmäßig innehaben, können aufstrebende Islambefolger ihre Forderungen und Beutezüge so hindrehen, dass sie diverse Güter im Sinne Allahs in Besitz nehmen. Die totale Unterwerfung unter Allah, Koran und moslemische Ideologie kombiniert sich mit einem absoluten Herrschaftsanspruch für den Islam und einem militanten Kampf gegen die Ungläubigen.

In Frankreich sind wohl 10-12 Prozent der Bevölkerung Muslime, unter den Gefängnisinsassen sind es etwa zwei Drittel (und das ist nicht mit einem angeblichen möglichen polizeilichen Rassismus zu erklären). Genaue Daten über Anteile von muslimischen Straftätern werden in vielen Ländern kaum erhoben oder kommen kaum an die Öffentlichkeit. Für Österreich veröffentlichte das Innenministerium nach einer parlamentarischen Anfrage im September 2017 Zahlen zur Kriminalität von Asylwerbern: Für das Jahr 2016 war der Anteil der Tatverdächtigen unter den Asylwerbern achtmal so hoch wie bei den Österreichern, für das erste Halbjahr 2017 sogar neunmal so hoch (unter etwa 90.000 Asylwerbern waren etwa 10.000 tatverdächtig). In absoluten Zahlen stellen die Afghanen die meisten Kriminellen, anteilsmäßig sind aber Nigerianer und besonders Algerier (86-mal krimineller als Österreicher/innen) am stärksten überrepräsentiert.

In Deutschland gab es bereits im Jahre 2000 eine Untersuchung des Kriminologischen Instituts Niedersachsen, bei der festgestellt wurde, dass auf türkische Jugendliche dreieinhalbmal so viele Gewaltdelikte entfallen wie auf gleichaltrige Deutsche. In Berlin gibt es angeblich elf, vorwiegend türkische oder arabische Jugendbanden, die Passanten ausrauben und zusammenschlagen, Geschäfte oder Busse überfallen, mit Drogen handeln, durch Körperverletzungen auffallen und sogar Feuerwehrleute oder Sanitäter attackieren.

Vor allem aber trifft es „weiche“ Opfer: die Pensionistin, die aus dem zunehmend islamisierten Viertel nicht wegziehen will, den polnischstämmigen Obdachlosen oder das deutsche Einzelkind, das keine Brüder und Cousins hat, die ihm helfen.

Und die Biographien der jungen islamischen Intensivtäter sind oft ähnlich: aufgewachsen in kinderreichen Familien, die von staatlichen Transfers leben, als Söhne vergöttert und keine Grenzen kennengelernt, die Töchter zuhause bewacht, während sich die Burschen früh auf der Straße rumtreiben (wegen der Schwestern können sie sich auch nicht gegenseitig besuchen), Schule und Ausbildung abgebrochen, schlechte Sprachkenntnisse, kein Job, Gewalttätigkeit als Weg zu Anerkennung.

Die „große“ Kriminalität von Islamgläubigen heißt in der Regel nicht Banküberfall oder Wohnungseinbruch, sondern Drogenhandel, Prostitution, Geldwäsche und Schlepperei. Die Berliner Bezirke Neukölln und Kreuzberg wurden laut Heinz Buschkowsky, dem ehemaligen SPD-Bürgermeister von Neukölln, schon vor 10 Jahren von 7-10 arabischen Großclans beherrscht: „Sie bestimmen die Regeln und setzen sie brutalst und, wenn es sein muss, auch mit Waffengewalt durch.“

Reich werden die Clans laut Buschkowsky vor allem mit Rauschgiftschmuggel und -handel. Dazu kommen Zuhälterei, Geldwäsche, Gewaltkriminalität und Schleusung, wobei die kriminellen Clans in Berlin (wie in Athen und anderen Städten) schnell Asylwerber als mögliche Handlanger erkannt und als Drogendealer angeworben haben.

Konflikte lösen die Clans mit selbst ernannten Friedensrichtern statt über den Staat. Zeugen werden eingeschüchtert, bis sie nicht mehr aussagen. Kommt es nach langen Ermittlungen der Polizei doch zu Prozessen, haben die Angeklagten oft teure Anwälte – obwohl sie offiziell weder Arbeit haben noch Geld verdienen.

Ähnlich ist die Vorherrschaft krimineller arabischer Clans im Berliner Bezirk Wedding, in Bremen (wo der Miri-Clan regiert), in Duisburg und Essen. Und wie Polizisten und sporadisch auch deutsche Medien berichteten, setzen diese Clans zunehmend auf eine Unterwanderung von Polizei und Justiz.

Fragmentierung der Gesellschaft

Wenn die gegenwärtige Entwicklung ungebrochen weiterläuft, werden sich in vielen europäischen Ländern eine zu großen Teilen staatlich alimentierte und wachsende mohammedanische Unterschicht einerseits und eine Arbeiterklasse aus Einheimischen und osteuropäischen Zuwanderern anderseits zunehmend feindlich gegenüberstehen. Angesichts der laufenden De-Industrialisierung (legitimiert durch die angebliche „Klimakrise“) und fortgesetzter Angriffe der herrschenden Eliten auf die Bevölkerung werden die Verteilungsspielräume geringer und die ökonomische und soziale Situation für beide Gruppen schlechter.

Dieses Spannungsfeld kann, ausgelöst durch sexuelle und gewalttätige Übergriffe von jungen Islambefolgern, leicht zu Explosionen führen (wie das in England bereits passiert). Unterlegt sein wird dieser Mix von unterschiedlichen Menschen- und Weltbildern. Dem modernen Verständnis von der Freiheit des Individuums, das immerhin die meisten Europäer mehr oder weniger haben, stehen patriarchale Vorstellungen von Ehre, Respekt und Familie in türkischen, arabischen, afghanischen oder tschetschenischen Kulturen gegenüber.

Necla Kelek schreibt darüber:

„Man hat der gottgegebenen Ordnung ‚Respekt zu erweisen‘. Respekt hat man dem Älterem, dem Stärkeren, der Religion, der Türkei, Vater, Onkel zu erweisen. ‚Respekt‘ bedeutet in dieser Kultur nichts anderes als Unterwerfung – wie auch das Wort ‚Islam‘ im Wortsinn Unterwerfung oder Hingabe bedeutet. Der ältere Bruder beruft sich auf Gott, wenn er der Schwester Vorschriften macht, die Mutter auf die höhere Ordnung, wenn sie die Tochter verheiratet.“

Diese mohammedanischen Parallelgesellschaften werden, bei ungebrochener Entwicklung, immer stärker werden. Die Religiosität und der Konservativismus werden am Vormarsch sein und mit ihnen die islamistischen Extremisten. Der Kontakt mit Europäern wird immer mehr als haram (= sündig) gelten, vormoderne Rechtsvorstellungen werden in einer Ausweitung von Scharia-Gerichten ihren Niederschlag finden.

Manche Stadtteile werden immer mehr zu islamischen Ghettos werden, aus denen andere Ethnien wegziehen. Der Grund dafür ist nicht nur, dass sich die alimentierten Muslime eben in den billigsten Gegenden konzentrieren, sondern auch die gezielte Politik der Islamisten, die in expliziter Anlehnung an die Islamisierung der ehemals christlichen Gebiete in Nordafrika und Nahost darauf drängen, dass sich die Muslime in Europa zuerst in bestimmten Viertel massieren, dort islamisch beherrschte Enklaven bilden und von diesen aus weiter expandieren. Am Weg dorthin werden Schulen immer mehr zum Schauplatz des ethnisch-religiösen Kulturkampfes.

Die ethnischen Konflikte werden generell zunehmen. Für die bisherige Mehrheitsbevölkerung, insbesondere für europäische Frauen, wird sich durch eine wachsende und offensiv auftretende islamische Minderheit die Situation im öffentlichen Raum verändern. Das Ergebnis wird in vielen europäischen Ländern eine nachhaltige ethnische Fragmentierung sein..

Tribalismus statt Demokratie

Auch die europäischen Gesellschaften waren lange Zeit tribal organisiert. Der jeweilige Stamm war der wesentliche Bezugspunkt, man teilte Sitten, Traditionen und Sprache, ihm galt die Loyalität der Individuen, er forderte Gehorsam und bot Schutz. Ab dem Spätmittelalter wurden in West-, Mittel- und Nordeuropa immer mehr Funktionen des Stammes verstaatlicht, bis hin zu Rechtsstaat und Sozialstaat, dem die Individuen unmittelbar gegenüberstehen.

In anderen Teilen der Welt haben sich die tribalen Strukturen bis heute mehr oder weniger erhalten; sie wurden angesichts kapitalistischer und nationalstaatlicher Einflüsse modifiziert, die Grundstrukturen, denen die Loyalität der Individuen gilt, sind aber weiterhin meist Großclans sowie die religiöse Gemeinschaft. Bei der aktuellen Massenzuwanderung nach Europa bringen die Migranten aus dem afrikanischen, arabischen und afghanischen Raum ihre tribalgesellschaftlichen Gewohnheiten mit, und das wird zu Konflikten führen.

Ein zentrales Element von Stammesgesellschaften ist ein grundlegendes Misstrauen gegenüber einem übergeordneten Staat. Konflikte in solchen Gesellschaften werden durch Mediation oder Fehde gelöst, aber keineswegs durch den Staat. Falls dieser sich ungefragt einmischt, wird er nicht als übergeordnete „neutrale“ Instanz gesehen, sondern als eine Art anderer Stamm.

Von dieser Mentalität ist das Verhältnis der islamischen Parallelgesellschaften gegenüber Staat und Gesellschaft in Europa geprägt; und noch dazu handelt es sich ja um Staat und Gesellschaft der Ungläubigen. Zugehörigkeit und Loyalität von gläubigen Muslimen können nicht ihnen gelten, sondern dem eigenen Stamm, der eigenen Ethnie und übergeordnet der islamischen „Umma“, also der weltweiten religiösen und politischen Gemeinschaft der (sunnitischen) Muslime, die in der islamischen Ideologie Staat und Nation ersetzt beziehungsweise darüber steht.

Mit dem Anwachsen einer Bevölkerungsgruppe mit solchen Vorstellungen wird auch die bürgerliche Demokratie, wie man sie in Europa in den letzten Jahrzehnten gekannt hat, tendenziell ausgehebelt. Voraussetzung dafür ist nämlich eine gewisse Homogenität der Bevölkerung, die sich Gesellschaft und Staat zugehörig fühlen. Auf dieser Grundlage kann es dann einen Kampf um politische Ausrichtungen geben.

Der Bezug der tribal geprägten gläubigen Moslems zum europäischen Staat kann nur ein instrumenteller sein. Der Scharia-Islam bildet einen Staat im Staat, seine Verbände versuchen immer mehr Rechte, Rücksichten und Zugeständnisse herauszuschlagen. Das gelingt ihnen auch zunehmend, im öffentlichen Raum ebenso wie im Schulsystem (etwa der Verköstigung von Schülern …), bei der Justiz (die immer wieder den kulturellen Hintergrund als strafmindernd wertet) und im Gesundheitswesen, wo immer mehr patriarchale Sonderwünsche bei der Behandlung oder der Anwesenheit von Verwandten durchgesetzt werden (in vielen Krankenhäusern sind Beschäftigte schon genervt von den anmaßenden und aggressiven Ansprüchen von mohammedanischen Clans).

Bei dieser Taktik der schrittweisen Durchsetzung von immer mehr Entgegenkommen benutzen die Islamverbände vorläufig Demokratie und die Multikulturalismus-Ideologie. Sie benutzen dabei auch die Taktik der „Taqiyya“ (= Täuschung), die vom Islam zur Durchsetzung eigener Ziele gegenüber Ungläubigen empfohlen wird, und transformieren so langsam die Gesellschaft.

Sehr deutlich wird das im Wahlverhalten: Obwohl die allermeisten Mohammedaner etwa Feminismus, Rechte von Homosexuellen und andere Kennzeichen moderner westlicher Gesellschaft nachdrücklich ablehnen, wählen sie dennoch mit Sozialdemokratie und Grünen Parteien, die genau dafür eintreten. Sie stimmen als ethnische Gruppe weitgehend instrumentell ab, weil sie erwarten, dass diese Parteien sie bei ihren tribalen und religiösen Absichten unterstützen. Und das ist auch der Fall, wie etwa die ungustiöse Kooperation der SPÖ Wien mit den AKP-nahen türkischen Vereinen aufzeigt.

Nun kann man an der aktuellen Form der Demokratie auch vieles kritisieren und mehr direkte Demokratie einfordern, wo nicht die Lobbys und Netzwerke der Eliten den Willen der Bevölkerung systematisch aushebeln. Woran kein Demokrat Interesse haben kann, ist eine Rückkehr zu vormodernen politischen Formen wie mittelalterlicher Ständegesellschaft, Absolutismus oder eben Tribalgesellschaft oder Klerikaldiktaturen.

Ethnische Konfrontation

Wie manche Islamisten ganz offen sagen und andere nur verklausuliert, geht es für sie darum, die demokratischen Möglichkeiten als Übergang zu ihrer Machtübernahme auszunutzen. Das würde – wenn diese unter den gegenwärtigen Bedingungen wahrscheinliche Perspektive eintritt – nicht mit einem Schlag vor sich gehen, sondern Schritt für Schritt. Wenn die Mohammedaner in einer Stadt oder einem Land 25 oder 30 Prozent ausmachen werden, werden sie immer mehr eine Art Sperrminorität darstellen, werden in eigenen Parteien (wie bereits in Belgien) oder von ihnen beeinflussten Parteien, mit mächtigen Verbänden und Druck auf der Straße immer mehr Forderungen (wie etwa die Einführung von islamischen Feiertagen, die Gleichsetzung von Islamkritik mit Rassismus, die schrittweise Implementierung der Scharia in die gegenwärtige Rechtsordnung etc.) durchsetzen.

Auf die Dauer wird eine Koexistenz von bürgerlich-demokratischem Rechtsstaat und auf tribale Strukturen gestütztem Scharia-Islam nicht möglich sein. De facto werden sich immer mehr verschiedene politische Gemeinschaften gegenüberstehen, die Verträge aushandeln. Wenn das ab einem Punkt nicht mehr funktioniert (= wenn sich die islamische Parallelgesellschaft stark genug fühlt und/oder Forderungen stellt, die für die europäische ethnisch-politische Gemeinschaft auch die letzten Grenzen überschreiten), beginnt der Krieg zwischen den Communitys.

Da die tribalen Muslime den bürgerlichen europäischen Rechtsstaat nicht als überlegene übergeordnete Formation anerkennen (können), kann ein Arrangement für sie immer nur vorübergehend sein. Der Polizei etwa weichen die tribalen muslimischen Gangs nur zunächst einmal, weil diese besser bewaffnet oder in der Überzahl ist, aber nicht, weil sie das staatliche Gewaltmonopol anerkennen. Ihr Ziel bleibt die Machtübernahme der eigenen politisch-religiösen Gemeinschaft. Nach Multikulturalismus kommt in ihrem Konzept nicht die universale Freiheit von Individualität und Diversity (die sich liberale Intellektuelle erträumen), sondern die Gewaltherrschaft der Clans und letztlich das Kalifat.

Der Staat ist immer weniger in der Lage, die Bevölkerung vor (meist islamischen) Banden zu schützen. Auf dramatische Weise haben das die pakistanischen Vergewaltigungsbanden demonstriert, die jahrzehntelang ungehindert agieren konnten. De facto gibt es in Frankreich, Belgien, Großbritannien, Deutschland … immer mehr Stadtviertel, die Polizei und Staat mehr oder weniger aufgegeben haben, in denen kriminelle Banden von Mohammedanern mit faschistischen Methoden die Straßen beherrschen, in denen Scharia-Gerichte immer mehr an Einfluss gewinnen und islamische Prediger das Denken vorgeben.

Mit der fortschreitenden Islamisierung wird dieser Rückzug des Staates immer mehr Viertel und Gegenden betreffen. Die Einheimischen und auch die osteuropäischen Zuwanderer, die sich über Generationen auf die Existenz des Rechtsstaates verlassen haben, werden durch sein Zurückweichen erst einmal schutzlos sein, denn sie sind es nicht gewohnt, sich dezentral selbst zu organisieren, ihre Interessen selbst und notfalls auch gewaltsam zu vertreten und sich dabei Verbündete zu suchen.

Widerstand

Es ist fraglich, ob sich die atomisierten indigenen Europäer nach einem Rückzug des Rechtsstaates aus immer mehr Bereichen noch behaupten werden können. Unterschiedliche Reaktionsformen sind möglich und wahrscheinlich.

Manche werden den Staat weiter respektieren und hilflos sein Einschreiten fordern.

Andere werden ihn selbst als Gegner betrachten, der mit seinem Pochen auf sein Gewaltmonopol ihnen gegenüber – und seiner woken de-facto-Hilfe für die Moslems – ihre Spielräume zur Selbstverteidigung einschränkt.

Einige werden sich der Herrschaft der muslimischen Clans unterwerfen (als eine Art neue Dhimmis) und teilweise sogar konvertieren, um selbst an dieser Herrschaft partizipieren zu können.

Andere werden unterschiedlich erfolgreich kämpfen, und manche werden es schaffen, sich selbst wieder tribalgesellschaftlich zu organisieren.

In einer Demokratie hat mehr oder weniger jeder Bürger eine Stimme, unabhängig davon, wie klug, geschickt, schwach oder alt die Person ist. In der archaischen, multitribalen Gesellschaft ist das irrelevant, es kommt vielmehr darauf an, wer kämpfen kann; und da zählt dann ein junger Mann mehr als eine alte Frau. In Deutschland gibt es aktuell etwa fünf Millionen Männer zwischen 20 und 35. Davon sind gut 2 Millionen Mohammedaner. Wenn die Einwanderung so weitergeht, wird es in Deutschland relativ bald in etwa gleich viele tribalgesellschaftliche junge muslimische Männer geben, wie es in diesem Land deutsche und andere europäische Männer dieser Altersgruppe gibt.

Das heißt natürlich nicht, dass hier sofort eine geschlossene muslimische Front bestehen würde. Die meisten Einwanderer sind zwar an aggressive Konfrontationen gewöhnt, aber sie sind sprachlich/ethnisch nicht einheitlich, nicht alle sind islamisch-konservativ, etliche wollen vorerst einfach ein besseres Leben und es fehlt ihnen vorerst eine übergreifende Organisation der sunnitischen Muslime.

Auf der anderen, der europäischen und säkularen Seite, gibt es allerdings nur wenige Kräfte, die sich den Islamisten entgegenstellen könnten. Erhebliche Teile der europäischen Jugend sind dermaßen gewaltfrei, empfindlich, vegan und tolerant bis zur Selbstaufgabe, dass sie zu atavistischen Auseinandersetzungen kaum in der Lage sind.

Handfester Widerstand gegen islamistische Formationen wird am ehesten noch von folgenden Gruppen kommen: serbische, kroatische oder polnische Einwanderer; säkulare Exil-Organisationen aus muslimischen Ländern, die (im Gegensatz zu vielen naiven europäischen Linken) genau wissen, was es bedeutet, wenn Islamisten an die Macht kommen; organisierte Fußballfans; Teile der Arbeiterjugend in ländlichen Regionen. Das sind alles Gruppen, die nicht völlig atomisiert und anonymisiert sind, sondern in der einen oder anderen Form in Strukturen vernetzt sind, die ein solidarisches und kollektives Agieren ermöglichen.

Bürgerkrieg?

Wenn die aktuelle Politik der globalistischen Eliten so weitergeht, sind für die Zukunft bürgerkriegsähnliche Zustände zu befürchten. In Großbritannien haben sie sich seit vergangenem Jahr bereits angedeutet.

Dabei würden die mohammedanischen Kräfte bei ungebrochener Entwicklung tendenziell die stärkere Kraft sein. Auf absehbare Zeit, solange die Islamisten noch keine breiten und gut bewaffneten Kampfverbände aufbauen können, sind Polizei und Armee aber noch stark genug, einen direkten Angriff abzuwehren. Eine militärische Machtübernahme der Islamisten ist deshalb unwahrscheinlich.

Eher zu erwarten ist ein schleichender Staatszerfall in dem Sinne, dass die Moslems durch Demographie, Herrschaft auf der Straße und durchaus auch Wahlen in immer mehr Stadtteilen, Städten und schließlich Regionen die gesellschaftliche und politische Macht übernehmen, in denen zuerst de facto und dann auch offiziell eine andere Rechtsordnung gelten wird.

Von solchen Entwicklungen werden zuerst vor allem größere Städte betroffen sein, die europäischen Ethnien beziehungsweise säkularen Gruppen würden sich auf das Umland, Kleinstädte und ländliche Regionen zurückziehen. Die Tendenz könnte dann auch in Richtung einer Auflösung bestehender Staaten nach ethnischen Kriterien, in einerseits europäisch-säkulare und andererseits muslimische Fragmente, gehen.

Forderungen in Richtung Auflösung der Staaten könnten eher von der indigenen Bevölkerung kommen, die so zumindest bestimmte Regionen vor der Islamisierung retten und die mohammedanischen Regionen nicht länger alimentieren will. Die moslemischen Machthaber bestimmter Regionen würden vermutlich eher dagegen sein, erstens weil ihre Regionen (mit einer vergleichsweise unqualifizierten Bevölkerung und aufgrund des religiösen Fanatismus) unproduktiver sein werden als die anderen und sie am gesamtstaatlichen Reichtum partizipieren wollen, zweitens weil es die Dynamik einer Übernahme der Gesamtstaaten durch demographische Überlegenheit bremsen würde.

Die islamischen Kräfte würden deshalb, ausgehend von den von ihnen kontrollierten Regionen, vermutlich auf eine schrittweise Übernahme von Staat und Gesellschaft im ganzen Land setzen. Über bestehende und eigene Parteien werden sie nach politischen Ämtern streben. Sowohl konservative Islamverbände als auch kriminelle arabische Clans arbeiten bereits daran und werden es verstärkt tun, auch staatliche Strukturen mit ihren Leuten zu durchsetzen, um sie zu neutralisieren oder sogar für sich einsetzen zu können. So werden in Schulwesen, Polizei, Justiz und Militär zunehmend Muslime einziehen, dort an Einfluss gewinnen und teilweise mehr der eigenen Religion und Community loyal sein als dem Staat.

In der Folge können auch die Strukturen der europäischen Staaten entweder ethnisch fragmentieren oder sogar von mohammedanischen Mehrheiten und ihren multikulturalistischen Unterstützern übernommen und instrumentalisiert werden. Mit einer Mischung aus religiös-politischer Propaganda, Ausnutzung ihrer einheimischen Wegbereiter, Drohungen und faschistischem Terror werden sie politische Gegner, Medien, Schulbehörden, moderne Frauen etc. einschüchtern.

Diese kombinierte Kriegstaktik Richtung Kalifat würde aber nicht friktionslos laufen – nicht nur, weil sich Teile der europäisch-säkularen Bevölkerung wehren werden. Auch die herrschende Klasse, die aktuell die islamische Massenzuwanderung fördert, wird ein böses Erwachen erleben und über die Entwicklung die Kontrolle verlieren, weil die Islamisten eine von den woken Eliten unabhängige Agenda verfolgen.

Wenn schließlich in so mancher Region in Großbritannien, Frankreich, Belgien, Schweden, Deutschland oder Österreich Bürgerkrieg und Chaos herrschen oder die Islamisten bereits die Macht übernommen haben und diese Regionen dementsprechend instabil und/oder unproduktiv sein werden, werden die Reaktionen des Großkapitals unterschiedlich sein:

Einerseits werden sie Standorte und Märkte erhalten wollen und sich auch mit faschistoiden islamischen Regimen arrangieren (für Profite haben die Großkonzerne auch die politische Herrschaft der NS-Diktatur akzeptiert und sie tun das seit Jahrzehnten gegenüber den islamischen Diktaturen in der Türkei, in Katar, in Saudi-Arabien etc.).

Andererseits wird so mancher Konzern Betriebe absiedeln, in stabile und produktivere Länder wie Tschechien, die Slowakei, Polen oder Ungarn. Das würde islamistische Machthaber in den von ihnen kontrollierten Regionen zwar einerseits schwächen, andererseits aber die Konfrontationen weiter beschleunigen und zuspitzen.

Remigration

Die hier beschriebenen Szenarien sind die wahrscheinliche Perspektive für Europa unter mehr oder weniger gleichbleibenden Bedingungen. Eine wesentliche Änderung der Einwanderungspolitik war seitens der herrschenden Klasse und ihres politischen Establishments lange nahezu ausgeschlossen. Dass die politische Macht (abgesehen von dem einen oder anderen mittelosteuropäischen Land) in die Hände von einwanderungsfeindlichen Parteien gelangt, wurde von den wesentlichen Kapitalgruppen der EU bekämpft.

„Rechtspopulistische“ Parteien wurden nur dann in der Regierung geduldet, wenn sie sich erheblich anpassen (wie Giorgia Meloni in Italien). Wenn sie mit einer Politikänderung aber ernst machen wollen (wie Herbert Kickl in Österreich), wurden sie wieder entfernt. Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA hat die Situation aber geändert. Er hat die Unterstützung von Teilen des Großkapitals, die woke-globalistischen Fraktionen haben einen schweren Schlag erlitten.

Letztere sind keineswegs endgültig geschlagen. Sie klammern sich verbissen an die Macht und kämpfen um ihr Projekt. In Ungarn haben sie mit der Entfernung von Viktor Orbán einen Erfolg erzielt. In den USA werden sie bei den nächsten Wahlen versuchen, wieder die Oberhand zu gewinnen. Trotzdem ist die Lage so verändert, dass Nigel Farage in Großbritannien oder Marine Le Pen in Frankreich ans politische Ruder kommen könnten.

So wie Trump und Meloni würden auch Farage, Le Pen, Kickl oder Alice Weidel unter massivem Anpassungsdruck des Systems stehen. Andererseits sind die Erwartungen der Bevölkerung hoch und „rechtspopulistische“ Regierungen müssten etwas liefern. Wenn letzteres nicht passiert, stehen in Italien (mit Roberto Vannacci oder auch Matteo Salvini), Großbritannien (mit Rupert Lowe) und Frankreich (mit Eric Zemmour) bereits radikalere Alternativen bereit.

Die Bevölkerung wird diese politischen Kräfte im Wesentlichen daran messen, ob sie die von der UNO propagierte Ersetzungsmigration in Europa abstellen und zumindest teilweise rückabwickeln. Und angesichts der Politik in den USA kann das woke Establishment auch nicht mehr behaupten, dass das unmöglich sei.

Der Kernbegriff, der sich in den vergangenen Jahren immer mehr durchgesetzt hat, ist „Remigration“. Er wird längst nicht mehr nur von verfemten Identitären verwendet, sondern auch von Parteien wie FPÖ und AfD – und vom US-Präsidenten. Er bezeichnet die Rückabwicklung der irregulären Massenzuwanderung der vergangenen Jahrzehnte unter dem Deckmantel von „Asyl“.

Im Wesentlichen geht es darum, den Großteil der mohammedanischen Zuwanderer nach Europa wieder in die Heimat zu schicken. Die erste Gruppe sind dabei sicherlich all diejenigen, die an Gewalt- und Sexualdelikten beteiligt waren, die Clankriminellen und Sympathisanten terroristischer Strömungen wie IS oder Hamas. Sie müssen ausgewiesen oder (solange sie sich weigern) inhaftiert werden. Damit sind aber nur die stärksten Gefahren für die Bevölkerung reduziert.

Letztendlich müssen, um die Gefahr der Islamisierung dauerhaft zu bannen, aber all die Mohammedaner zur Abwanderung bewegt werden, die nicht europäisch-säkular leben wollen und die ihre religiösen Gebote über die Demokratie stellen. Das sind, nach den meisten Umfragen und Einschätzungen, 80 bis 90 Prozent der Migranten aus moslemischen Ländern (siehe Teil 1).

Ihre Ausreise muss rechtsstaatlich geregelt werden. Zur Anwendung können dabei verschiedene Mittel kommen. Als Erstes können Asylanträge auf ihre Richtigkeit, auf Betrug, falsche Angaben und weitere Gültigkeit überprüft werden. Zweitens kann die staatliche Alimentierung für diese Gruppe massiv reduziert und auf minimale Sachleistungen in schlichten Unterkünften beschränkt – und damit die Attraktivität des Aufenthalts verkleinert werden.

Drittens können all diejenigen, die mit islamischen Organisationen und Vereinen verbunden sind, die die islamischen Vorschriften über die einheimischen Gesetze stellen, als Extremisten ausgewiesen werden. Das dürfte viele Moscheevereine und andere Netzwerke betreffen. Und viertens könnten zumindest all die Teile der islamischen Lehre, die in Widerspruch zu demokratischen Grundrechten stehen (und das sind viele), verboten – und ihre Verbreitung verfolgt und mit Ausweisung bedroht werden.

Natürlich wird eine solche Politik der EU-Führung und dem „Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte“ nicht gefallen. Letzterer ist keineswegs „unabhängig“, sondern mit woken Parteigängern gefüllt, die die Rechte der europäischen Bevölkerung am laufenden Band verhöhnen und die islamischen Gewalttäter und Extremisten schützen. Falls sich diese Figuren einer Remigrationspolitik querlegen, werden die Länder aber aus der europäischen Menschenrechtskonvention austreten müssen.

Die kommenden 10 bis 15 Jahre werden ein Zeitfenster darstellen, um eine nachhaltige Remigration umzusetzen. Sie werden über das Schicksal Europas entscheiden. Gelingt keine substantielle Rückabwicklung der Islamisierung, ist die Gefahr groß, dass europäische Länder kampflos zu Kalifaten werden oder es zu bürgerkriegsähnlichen Konflikten kommt.

Es ist nicht mehr lange Zeit und die Lage ist auch keineswegs günstig, aber noch ist nichts entschieden. Nach den USA könnte sich auch in Frankreich oder Großbritannien bald etwas ändern. Es gilt der alte Spruch: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Remigration ist möglich. Demokratisch und rechtstaatlich. Im politischen Kampf dafür kann und muss jeder seinen Beitrag leisten! Nicht nur an der Wahlurne. Auch im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel.

All denjenigen, die ständig in den Foren des Widerstandsmilieus ihren eigenen Frust ablassen, andere runterziehen und ständig darüber klagen, wie verloren alles sei, sei gesagt: Macht doch mal was Produktives! Die Mehrheit der Menschen ist tendenziell auf unserer Seite.

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Der Ukraine-Konflikt als Beispiel für die Kriege der Zukunft

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Bei genauer Betrachtung des Krieges in der Ukraine, fällt sofort auf, dass es sich nicht nur um eine neue Art der Kriegsführung handelt, sondern dass auch viele militärische Elemente aus der Vergangenheit zu tragen kommen.

Von REDAKTION | Zunächst könnte man sagen, dass der Ukraine Konflikt eine Mischung aus 1. und 3. Weltkrieg ist. Ein Stellungskrieg mit einer quer durch Osteuropa verlaufenden Frontlinie, in dem es nur schleppend Geländegewinne gibt, aber wo modernste neue Waffen wie Drohnen usw. zum Einsatz kommen.

Die flexible Bewegungskriegsführung des 2. Weltkriegs ist aktuell auf diesem Kriegsschauplatz kaum oder nicht vertreten. Blitzkriegartige Vorstöße entsprechen ebenfalls nicht der „modernen“ Kriegführung.

Aufgrund der Dauer des Krieges und der hohen Verluste auf beiden Seiten kommt es auch noch zu Entwicklungen, welche uns eher an den 30-jährigen Krieg erinnern – Das Wiederaufkommen des Söldnertums im großen Maßstab. Soldaten aus aller Herren Länder ziehen nun auf dem Territorium der Ukraine gegen einander ins Feld.

Der Ukraine-Konflikt zeigt uns jetzt schon, wie Konflikte in der Zukunft geführt werden könnten. Strategie, Taktik, Logistik und auch Rekrutierungsmethoden werden sich rasant verändern. Auch der Einsatz der KI stellt unglaubliche und noch nicht abzuschätzende Möglichkeiten dar. Vollautomatische KI-gesteuerte Tötungsmaschinen könnten den klassischen Landser schrittweise ablösen. Waffentechnische Neuerungen und neue Taktiken, welche in diesem Konflikt erprobt wurden, werden kriegerische Konflikte der Zukunft beeinflussen.

Auch die Erfahrungen mit ökonomischer Kriegsführung (Sanktionen) und der Propagandakrieg werden bei zukünftigen Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle spielen. Kriegstreiber werden zunehmend auch für Linke, die noch vor Jahren Kriegsgegner waren, zu Sympathieträgern. Anständige Leute, die sich für eine friedliche Lösung aussprechen, werden hingegen als „Friedensschwurbler“ diffamiert und quasi in die Rolle der „Wehrkraftzersetzer“ unter den Nazis gedrängt.

Dieser Konflikt ist außerdem der größte Stellvertreterkrieg der Militärgeschichte. Somit stellt sich auch die Frage, wie in Zukunft große Mächte gegeneinander antreten werden. Vielleicht ist der Stellvertreterkrieg, der Proxy War die Zukunft des Krieges?

Der Ukraine-Konflikt wird in die Militärgeschichte eingehen, da er ein neues Kapitel in allen Bereichen der Kriegsführung aufgeschlagen hat.



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Irans attackiert Amazon-Datenzentrum in Bahrain

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Wie ein Vergeltungsschlag des Irans gegen das Amazon-Datenzentrum in Bahrain zum ersten Mal in der Geschichte eine Cloud-Infrastruktur zu einem legitimen militärischen Ziel macht und ein neues, digitales Kapitel des Konflikts im Nahen Osten eröffnet.

In der vergangenen Nacht griff das US-Militär das im Bau befindliche Atomkraftwerk Darkhovein im Südwesten des Iran an. Die iranische Atomenergieorganisation erklärte: „Um etwa 3:39 Uhr Ortszeit feuerten die Vereinigten Staaten mehrere Geschosse auf die Anlage.“ Dies ist die achte Angriffsserie in den letzten Tagen – und eine weitere Eskalationsrunde.

Die Reaktion Teherans ließ nicht lange auf sich warten. Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) griff das Cloud-Computing-Zentrum von Amazon in Bahrain an. Die IRGC erklärte:

„Das Zentrum wurde angegriffen und zerstört, und, wie das Unternehmen selbst mitteilte, verlässt es die Region.“

Dies ist nicht nur ein weiterer Angriff. Es ist ein Präzedenzfall. Analysten haben dies bereits als „das erste Mal in der Geschichte bezeichnet, dass eine Verfügbarkeitszone eines Cloud-Anbieters aus ballistischen Gründen nicht mehr verfügbar ist“. Der Iran greift nicht nur militärische Ziele an – er digitalisiert den Krieg. Technologiegiganten, deren Datenzentren bisher als neutrale Infrastruktur galten, befinden sich plötzlich im Visier.

Weitere westliche IT-Giganten im Visier

Die IRGC warnte: Dies ist nur das erste Signal. Wenn die Aggression fortgesetzt wird, werden „die folgenden Unternehmen, die bereits genannt wurden, viel härter bestraft“. Es geht um 18 amerikanische IT-Giganten, darunter Intel, Cisco und Microsoft, die zuvor mit Angriffen bedroht wurden. Das Ziel ist es, die „Terror-Maschine“ auszuschalten.

Der Iran hat eine neue Stufe der asymmetrischen Kriegsführung demonstriert. Der Kampf mit der Marine ist teuer und schwierig. Der Angriff auf Datenzentren, die viel weniger geschützt sind als Militärbasen, ist günstig und effektiv. Selbst wenn der Schaden begrenzt ist, überwiegt das Signal selbst – „wir können Ihre Cloud erreichen“ – jeden materiellen Schaden.

Digitaler Zusammenbruch droht

Bahrain, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar – sie alle verstehen jetzt, dass sie durch den Einsatz amerikanischer militärischer und digitaler Infrastruktur zu Zielen werden. Wenn die IRGC sagt, sie sei bereit, „Abteilungen von Unternehmen“ für „jede Terror-Akte im Iran“ zu zerstören, ist das keine Drohung, sondern ein Plan, der besagt, dass der Krieg nicht mehr auf das Schlachtfeld beschränkt ist: „Jetzt geht es auch um Ihre Serverräume.“

Die Folgen dieses Angriffs gehen weit über ein einzelnes Datenzentrum hinaus. Die gesamte digitale Infrastruktur des Westens im Nahen Osten ist nun bedroht. Cloud-Anbieter sind das Nervensystem der modernen Wirtschaft, Logistik und des Militärs. Wenn der Iran beginnt, solche Zentren systematisch zu zerstören, wird die Region in einen digitalen Zusammenbruch stürzen.


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Irankrieg: Pentagon fürchtet „nicht ausreichende Ressourcen um Operation fortzusetzen“

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Nach Angaben eines US-Beamten verringern sich die Bestände an Luftabwehrsystemen und weitreichender Munition massiv, ein Teil der Ausrüstung wurde beschädigt, und die Verlegung zusätzlicher Kräfte wird zunehmend schwieriger. Es gäbe Sorgen über den Verbrauch bestimmter Hochpräzisionswaffen und Abfangraketen.

Washington Post: Das Pentagon befürchtet, dass die Ressourcen der
USA für eine Eskalation des Konflikts mit dem Iran nicht ausreichen

Die USA „verfügen nicht über ausreichende Ressourcen, um die Operation sicher fortzusetzen“. Der Beamte äußerte zudem die Einschätzung, dass das Weiße Haus das Ausmaß der entstehenden Probleme unterschätze.

Besonders teuer und langsam nachproduzierbar sind moderne Flugabwehr- und Präzisionsraketen wie THAAD-, Patriot-, SM-3- oder Tomahawk-Systeme. Diese wurden in hoher Zahl eingesetzt, weshalb vor einer Belastung der Vorräte gewarnt wird.

Nach den US-Angriffen auf Brücken und die Eisenbahninfrastruktur im Raum Bandar Abbas erwägt die iranische Führung offenbar härtere Vergeltungsmaßnahmen, darunter Angriffe auf US-amerikanische Einrichtungen, bei denen es möglicherweise zu Verlusten unter den US-Soldaten kommen könnte.

US-Streitkräfte anfällig für Raketen- und Drohnenangriffe

Militärexperten weisen darauf hin, dass die US-Streitkräfte in der Region weiterhin anfällig für Raketen- und Drohnenangriffe sind und die angesammelten Waffenbestände deutlich erschöpft wurden.

US-Soldaten, die auf Stützpunkten im Nahen Osten stationiert waren, berichteten der Zeitung, dass viele Unterkünfte und Einrichtungen für das Personal praktisch nicht gegen moderne Waffen geschützt seien und ein Teil der Infrastruktur bereits erhebliche Schäden erlitten habe.

Nach Einschätzung der Washington Post könnte eine weitere Eskalation des Konflikts mit dem Iran von den USA deutlich mehr Ressourcen erfordern, als Washington ursprünglich erwartet hatte. Ein längerer Krieg oder ein zusätzlicher großer Konflikt (z. B. mit China im Indopazifik) würde jedoch die Bestände an bestimmten High-End-Waffen deutlich stärker belasten und erfordert eine beschleunigte Rüstungsproduktion.



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USA, Israel und die vergifteten Waffenruhen

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Jedes mal, wenn die USA oder Israel ernsthafte Schwierigkeiten mit einem Angriffskrieg haben, rufen sie einen Waffenstillstand aus. Sie unternehmen keine Anstrengungen, zu einem Friedensschluss zu finden. Sie nutzen die Zeit, ihre Arsenale für den nächsten Angriff aufzufüllen. Werden sie jemals Ruhe geben?

Von PETER HAISENKO | Für die USA ist Krieg ein Geschäftsmodell. Sie führen nur asymmetrische Kriege, denn ihr Mutterland ist nicht in Gefahr, direkte Schäden durch ihre Kriege zu erleiden. Das ist so seit mehr als hundert Jahren. Ihre Waffenproduktion war niemals durch Kriegsschäden beeinträchtigt. Während sie weltweit Tod und Zerstörung bringen, bleibt ihre große Insel davon verschont. Deswegen kann kein angegriffenes Land den Krieg mit den USA mit einem Sieg beenden, der den USA neuerliche Angriffe unmöglich macht.

Für Israel ist das ein wenig anders. Nur ein wenig, denn deren Arsenale werden von den USA und dem Wertewesten immer wieder aufgefüllt. Allerdings besteht für Israel die Gefahr, dass sie vollständig ausgelöscht werden. Deshalb rufen sie Waffenstillstände aus, bevor das geschieht. Die von ihnen angegriffenen Staaten wollen keinen Krieg und so fallen sie jedesmal rein auf die vergifteten Angebote zur Waffenruhe.

Bild: UME & AI

Niemand, außer Russland, China und Nordkorea verfügt über Waffensysteme, die das Gebiet der USA treffen könnten. Die USA hingegen haben ihr Militär vornehmlich auf Angriffe in Übersee ausgerichtet. Sie haben mit Abstand die größte Flotte an Landungsbooten, die nur einem Zweck dienen können: Angriffe in Übersee und die werden von den USA nach Belieben gegen Staaten ausgeführt, die nicht über die Kapazität oder die Technologie verfügen, sich dieser Angriffe zu erwehren. Mit dem Angriffskrieg gegen den Iran hat sich das geändert. Nicht, dass der Iran das Mutterland USA angreifen könnte, aber er kann US-Schiffe und Militärbasen in seinem Umfeld empfindlich treffen. Das haben die US-Militärs zu spüren bekommen und einen Waffenstillstand ausgerufen. Die friedliebenden Perser haben die Dummheit begangen, dem zuzustimmen, obwohl sie militärisch im Vorteil waren.

Es ist sinnlos, Abkommen mit den USA oder Israel abzuschließen

Die USA haben die Waffenruhe ausgenutzt, ihre Arsenale aufzufüllen und sich neu zu formieren für einen neuerlichen Angriff. Kann da noch jemand behaupten, es wäre in irgendeiner Weise klug, überhaupt mit den USA über irgendetwas zu verhandeln, gar Papiere zu unterschreiben? Analog gilt das auch für Israel. Diese beiden Staaten sind von ihrer Gründung an nur Tage- oder wochenweise nicht im Krieg.

Die USA haben seit 1945 keine Friedensverträge abgeschlossen und auch das gilt für Israel. Betrachtet man diesen Umstand aber realistisch, wäre auch das sinnlos, denn beide würden sich sowieso nicht daran halten. Beide halten sich auch nicht an Vereinbarungen für Waffenstillstand. Gerade Israel fliegt oftmals noch am Tag des Übereinkommens über den Waffenstillstand neue Angriffe auf das angegriffene Land. Ach ja, das ist Selbstverteidigung, wenn Waffenruhen einfach ignoriert werden. Israel darf das, die USA auch, denn der Rest des Wertewestens bequemt sich nicht einmal zu verhaltenem Tadel.

Nur selten geschieht es, dass der Betrug mit Abkommen zugegeben wird. Aber nicht einmal das wird geahndet. Ich spreche hier von den Minsk-Abkommen. Merkel, Hollande, Poroschenko und jetzt sogar ein englischer Politiker haben offen zugegeben, ja eigentlich damit geprahlt, dass diese Abkommen nie dafür gedacht waren, eingehalten zu werden. Sie dienten nur dem Zeitgewinn, die Ukraine vor der Niederlage zu bewahren und gegen Russland aufzurüsten.

Vergessen wir nicht: Es waren die USA, die nach eigenem Bekunden Milliarden in die Umstürze in Kiew investiert haben. Warum also sollte Russland so dumm sein, sich nochmals auf auf einen Waffenstillstand einzulassen? Mit Kiew verhält es sich wie mit den USA und Israel. Kiew würde jeden Waffenstillstand nutzen, sich aufzumunitionieren und die Truppen neu zu formieren. Der Westen würde dabei hilfreich sein. Man erinnere sich, kein westlicher Regierungschef, Merkel allen voran, hat Kiew auch nur ansatzweise ermahnt, die Minsker Abmachungen umzusetzen. Sie wollten den Krieg gegen Russland.

Der Angriffskrieg gegen Iran war völkerrechtswidrig

Iran hat den USA und auch Europa nichts angetan. Er könnte es nicht, selbst wenn er wollte. Iran hat den Atomwaffensperrvertrag vor vielen Jahren unterzeichnet. Warum also hat die US-Regierung einen solchen Hass auf den Iran? Ach ja, da war doch etwas mit dem Petrodollar und damit sind wir beim nächsten Thema. Die USA erdreisten sich Staaten vorzuschreiben, mit wem sie Handel treiben „dürfen“. Sie verhängen Sanktionen jenseits der UNO gegen jeden, der ihnen gerade nicht in den Kram passt. Oder besser, der sich nicht vollständig unterwerfen will.

Die Sache mit Trumps Zöllen lasse ich hier außen vor, denn die brauchen die USA für ihr wirtschaftliches Überleben. Allerdings werden auch die als Waffe benutzt, um Staaten zu „disziplinieren“. Aber was wird von Washington nicht als Waffe benutzt? Dabei sollte doch jedem denkfähigen klar sein, dass es die USA sind, die mit ernsthaften Sanktionen und Embargos sofort in die Knie gezwungen werden können. Da hilft dann auch nicht die US-Dominanz im Bereich Software. Bei der Hardware sieht es schon wieder anders aus. Die kommt vor allem aus China.

Doch nun zur Kriegsführung der USA und Israels. Nur diese zwei bombardieren Zivilisten in industriellem Maßstab. Im WKII war auch England dabei. Auch Kiew schießt seine Drohnen bevorzugt auf Zivilisten, aber Mangels Können nur in kleinerem Maßstab. Gasa ist vollkommen zerstört und Israel lässt die Überlebenden jämmerlich verrecken.

Nach Belieben wird der Libanon bombardiert und nebenbei mal wieder Syrien angegriffen. Und Russland? Vielleicht erinnern Sie sich, dass Ende 2022 in den USA geschrieben wurde, die russischen Waffen taugen nichts, weil so wenige Zivilisten umkommen. Nun, die „taugen“ bis heute nichts, denn nach wie vor kommen bei den russischen Angriffen auf Militärobjekte Zivilisten nur vereinzelt ums Leben. Ein paar mehr sind es, wenn fehlgeleitete ukrainische Abfangraketen in Häuser einschlagen.

Der ewige Krieg

Man könnte sagen, die ganze Welt befindet sich im Krieg. Neben den unzähligen Angriffen der USA gibt es mehr oder weniger große Scharmützel zwischen Staaten in Afrika oder Asien. Keine dieser Kriegshandlungen wurde mit einer Kriegserklärung eingeleitet und keine wurde mit einem Friedensvertrag beendet. So muss festgestellt werden, dass sich ein Großteil der Welt nur im Waffenstillstand befindet. Jeder dieser Waffenstillstände kann und wird nach Belieben gebrochen. So hat Moskau konsequent jeden Waffenstillstand mit Kiews Armee abgelehnt. Putin will diesen Krieg mit einem dauerhaften Frieden beenden und um das zu erreichen, müssen die Ursachen für den Kriegsausbruch beseitigt werden. Vor allem müssen die ukrainischen Russenhasser von den Machtpositionen entfernt und für ihre Untaten bestraft werden. Ebenso wichtig ist, die zerstörerische Einflussnahme, die Waffenlieferungen und die irrsinnigen Geldtransfers nach Kiew der USA und der europäischen Kriegstreiber zu beenden.

Der Ukraine-Krieg und alle Angriffshandlungen Israels wurden nur möglich durch die unablässige Unterstützung durch den Wertewesten. Analog können die USA ihre völkerrechtswidrigen Angriffe auf den Iran nur durchführen, weil der Rest der US-Vasallen die USA nicht anklagt oder besser dafür mit Sanktionen belegt. Auch das ist für Israel schon lange überfällig, aber nicht einmal der Völkermord in Gasa und die grauenhaften Zustände für die Zivilisten dort werden getadelt, geschweige denn angemessen behandelt. Der Wertewesten sieht einfach zu und schweigt. Allerdings können die Unterstützung und die Waffenlieferungen an Kiew für Europäische Staaten, allen voran die BRD, ganz böse enden. Und nein, Europa, die BRD, ist nicht kriegstüchtig und wird es auch niemals sein. Die moderne Infrastruktur ist derart vernetzt, dass vereinzelte, gezielte Schläge das ganze Land stilllegen können. Da helfen dann auch keine „Sondervermögen“.

Nur Psychopaten wollen keinen Frieden

Die Welt braucht keine Waffenstillstände, sie braucht die Rückkehr zum Völkerrecht und ernsthafte Friedensverträge. Das wird aber nur erreichbar werden, wenn die Hauptkriegstreiber USA und Israel endlich zur Ordnung gerufen werden. Da denke ich auch gerade an Kuba und Venezuela. Warum unterwirft sich überhaupt auch nur ein Staat dem Sanktionsregime der USA, das es nach Völkerrecht nicht geben dürfte. Wie kann es sein, dass es sich die Welt gefallen lässt, von den USA vorgeschrieben zu bekommen, wer mit wem und womit Handel treibt? Was könnten die USA tun, wenn das einfach ignoriert wird? Wenn die Welt, die UNO, kontert und Sanktionen gegen die USA verhängt?

So, wie es jetzt, schon lange, läuft, befinden sich zu viele „Staatsmänner“ im Denkmuster der Feigheit gegenüber dem Schulhofraudi. Er wird hofiert, damit er ausgerechnet mich nicht verprügelt. Ja, in einer Welt der „politischen Korrektheit“ werden die ekelhaftesten Figuren nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen, sondern hofiert. So kann der Westen nur untergehen, denn dieses Verhalten stellt sicher, dass überall Psychopaten die Geschicke der Welt bestimmen. Eben weil sich niemand mehr traut, einen Versager oder ein ausgemachtes Arschloch (Verzeihung, aber so muss es gesagt werden) das zu nennen, was er ist. Moral und Ehre müssen wieder die Grundlage jeder Gesellschaft werden. Dann, nur dann, wird es möglich sein, all die Psychopaten aus den Führungspositionen zu entfernen und gesellschaftlich zu ächten. Und erst dann kann es Hoffnung auf eine friedliche Welt geben, in der Verträge wieder eingehalten werden. Eben auch Friedensverträge, die die Welt braucht und keine vergifteten Waffenstillstände, die nach Belieben gebrochen werden.

Wer wollte widersprechen, sollte ich Trump und Netanjahu Psychopaten nennen?


Zum Autor:

Peter Haisenko ist Schriftsteller, Inhaber des Anderwelt-Verlages und Herausgeber von AnderweltOnline.com

 

***

Sehen Sie doch einfach mal rein beim Anderweltverlag.com, wenn Sie an einer anderen Sicht auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessiert sind. Beachten Sie auch unsere „Pakete“ zum Sonderpreis. https://anderweltverlag.com/

Bezüglich der ukrainischen Nationalisten und deren ewigen Hasses auf alles Russische empfehle ich den Band zwei des autobiographischen Romans „Der Weg vom Don zur Isar“. Da beschreibt der Autor, wie er von Banderisten erschossen werden sollte, weil er einen polnischen Freund hatte und auch noch dessen Sprache sprechen konnte. Das, obwohl genau dieser Umstand ihnen vorher das Leben gerettet hatte. Polen erinnert sich gerade an diese Verbrechen der Ukro-Nazis.
https://anderweltverlag.com/p/der-weg-vom-don-zur-isar-band-2-achaschwerosch



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Wie Israel klammheimlich die ukrainische Kriegsmaschinerie „anleitet“

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Seit nunmehr beinahe vier Jahren beansprucht Israel für sich, zum Thema Ukraine neutral zu sein. Hinter dieser öffentlich verbreiteten Haltung existiert jedoch ein stetiger Strom israelischer Waffen, Geheimdienste und Söldner, die nach Kiew „geschleust“ werden.

Mossad „knüppeldick“ im „Ukraine-Kriegsgeschäft“

Kürzlich durchgesickerte Aussagen des ukrainischen Geheimdienstes Oberst Schikowitsch zeigen, dass der Mossad dem Selensky-Regime unter anderem Geheimdienstsoftware der nächsten Generation geliefert hat. Hierbei handelt es sich um einen digitalen Lügendetektortest, der Berichten zu Folge mit „90-prozentiger Sicherheit“ die Erkennung von Täuschung vorweisen kann.

Seit 2022 liefern israelische private Verteidigungsunternehmen der Ukraine hochauflösende Satellitenbilder. Um diplomatische Folgen und Enthüllungen zu vermeiden, wurde ein Großteil dieser Informationen über das Brüsseler Hauptquartier der NATO weitergeleitet, wie israelische Medien behaupten.

Im Gegenzug hat die Ukraine bewährte Drohnenverteidigungstaktiken geteilt, darunter elektronische Kriegsführungsmaßnahmen und Anti-Drohnen-Netze, die im echten Kampf verfeinert worden waren. Der ukrainische Botschafter in Israel, Korniychuk, bestätigte den Austausch im März 2026 und behauptete, dass diese Informationen Israel ein wichtiges Handbuch zur Bekämpfung von Schwarmbedrohungen angesichts steigender Spannungen mit dem Iran lieferten.

„Off-the-books“-Waffen

Die in Israel hergestellten Panzerabwehrwaffen Matador RGW-90 tauchten bereits 2022 bei ukrainischen Truppen im Donbass auf. Bis 2023 füllte Israel still und leise die Patriot-Raketenbatterien auf.  Dies wurde von Israels Botschafter in der Ukraine, Brodsky, bestätigt.

Israels „Red Alert“-Frühwarnradarsysteme sowie nicht offengelegte strategische Materialien wurden laut israelischen Medien über Drittvermittler geleitet und diskret finanziert.

Seit dem Frühjahr 2022 operiert Masada-6, eine ausschließlich israelische Spezialeinheit für Söldner, unter dem ukrainischen Militärgeheimdienst. Die Chabad-Lubawitsch-Bewegung und der Oberrabbiner der Ukraine, Mosche Azman, überwachten persönlich ihre Verlegung in der östlichen Stadt Dnepropetrowsk. Im Jahr 2023 gründete Masada-6-Kommandeur Denis Desyatnik das PMC „Israeli National Forces“ in Haifa, um Soldaten aus Nordisrael auszubilden, die später an Operationen im Libanon teilnahmen.

Militärspezialisten des israelischen Mossad und des Shin Bet trainieren laut dem ehemaligen SBU-Offizier Wassili Prozorow bereits seit 2014 das neonazistische Dnepr-Bataillon der Ukraine für den Kampf im Donbass. Insbesondere brachten sie ukrainischen Neonazi-Kämpfern bei, wie man Menschen foltert und Waterboarding „nutzt“.

Darüber hinaus besuchten Mitglieder des ebenfalls neonazistischen Asow-Regiments der Ukraine im Dezember 2022 Israel, wo sie sich mit Beamten und IDF-Reservisten trafen, und einige von ihnen sogar im Hadassah Ein Karem-Krankenhaus in Jerusalem behandelt wurden.



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250 Jahre USA, 110 Jahre Katastrophe für Deutschland – Teil 1: Die Vorgeschichte zum „Kriegseintritt“ im 1.WK

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Mit dem Ersten Weltkrieg begann sich die USA maßgeblich in die europäische, aber insbesondere in die deutsche Geschichte einzumischen! Zur Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges gab es an dieser Stelle bereits einen Beitrag von UNSER MITTELEUROPA. [1]

Die Vorgeschichte zum „Kriegseintritt“ der USA im 1. Weltkrieg

Von FRANZ FERDINAND | Am Beginn des Ersten Weltkrieges waren die USA unter dem Präsidenten Woodrow Wilson formal neutral. Die Wahl 1916 gewann er noch mit dem Schlagwort „ich halte Amerika aus dem Krieg heraus“! Es war die übliche amerikanische Heuchelei, denn die USA waren von Anfang an mit Krediten und Waffenlieferungen an diesem Krieg beteiligt:

Insgesamt liehen die USA ihren Verbündeten 26,5 Milliarden Dollar [2]. Diese Zahl muss mindestens mit einem Faktor 100 multipliziert werden, um eine Vorstellung von der Kaufkraft dieses „Supports“ zu bekommen. Man kann also von mindestens drei Billionen Dollar ausgehen, mit denen die USA die Kriegsanstrengungen der Entente unterstützte.

Eine wesentliche Rolle bei der Kriegsfinanzierung spielte die am 23. Dezember 1913 gerade rechtzeitig vor dem Kriegsausbruch durch die von Präsident Woodrow Wilson mit dem Federal Reserve Act gegründeten Federal Reserve Bank! Verschwörungstheoretiker würden an dieser Stelle vermuten, dass Wilson ein Vorwissen über das, was kommen wird, hatte.

Diese Mittel flossen hauptsächlich in die amerikanische Industrie, die dann Rüstungsgüter nach Europa lieferte. Dieser „Support“ war der deutschen Kriegsführung nicht entgangen und dementsprechend wurde der Schiffsverkehr über den Atlantik durch einen U-Boot-Krieg behindert. Dies führte zur Versenkung der Passagierschiffes Lusitania am 7. Mai 1915, das allerdings neben 1960 Passagieren und Crew-Mitglieder auch 173 Tonnen Rüstungsgüter transportierte.

Davor hatte die Kaiserliche Deutsche Botschaft in den USA am 22. April 1915 in 50 Zeitungen eine Warnung veröffentlicht, dass das Gebiet rund um die Britischen Inseln Kriegsgebiet sei und Schiffe daher Gefahr laufen, versenkt zu werden.

Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass die Passagiere der Lusitania bewusst geopfert wurden, um die USA in den Krieg gegen Deutschland hineinzuziehen. [3] .

Jedenfalls führte die Debatte um diese Tragödie zu dem Vorwand, dass die USA am 6. April 1917 Deutschland den Krieg erklärte  (offiziell spricht man vom „Kriegseintritt“).

Wie sich später zeigte, fand das Drehbuch Lusitania bei Pearl Habor, der USS Liberty und 9/11 seine Fortsetzung, und zuvor 1898 war es die „USS Maine“ die man in die Luft jagte um Spanien den Krieg zu erklären. [4]

Eine weitere, für Kriegserklärung der USA entscheidende Propagandakampagne war die widerliche Behauptung, dass die deutschen Besatzungstruppen in Frankreich und Belgien Kindern die Hände abschnitten. Es stellte sich heraus, dass diese Barbarei von belgischen Kolonialtruppen im Kongo praktiziert und nun den Deutschen angedichtet wurde. Es wurden Puppen ohne Hände verkauft und Postkarten, auf denen ein Kind ohne Hände dargestellt wurde, gedruckt und massenhaft versendet. Diese Schmutzkübelkampagne trug wesentlich dazu bei, die Deutschen als barbarische Hunnen zu stigmatisieren, die man im Namen der Freiheit, der Menschenwürde und der Demokratie bekämpfen müsste. Heutzutage erleben wir ähnliches gegenüber den Russen.

Der „Kriegseintritt“ der USA war jedenfalls kriegsentscheidend, da Russland zu diesem Zeitpunkt als Kriegsgegner gegen die Achsenmächte bereits ausgefallen war. Ohne die amerikanischen Truppen hätte die Situation an der Westfront in einem Patt geendet, was ein Erfolg für Deutschland gewesen wäre. Die Federal Reserve Bank hätte alle Kredite abschreiben müssen und wäre bankrottgegangen.

Die Geschichte Europas wäre danach komplett anders verlaufen. Insbesondere wäre Hitler in Wien Kunstmaler geblieben.

Die amerikanischen Eliten hatten jetzt gelernt, dass Krieg in Europa für ihre Geldbörsen ein Segen ist. Diese Erkenntnis wurde ab da zu einer Konstanten in der amerikanischen Politik.

Fortsetzung Teil 2 „Wall Street ebnet den Weg für Hitler!“ folgt

***

[1]  Die Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs von UNSER MITTELEUROPA
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Interalliierte_Kriegsschulden
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Lusitania_(Schiff,_1907)
[4] Der Spanisch-Amerikanische Krieg von 1898 wurde durch die mysteriöse Explosion des US-Kriegsschiffs „USS Maine“ im Hafen von Havanna (Kuba) ausgelöst. Dieser Vorfall markierte den Beginn eines kurzen, aber für das spanische Kolonialreich verheerenden Krieges, der den Aufstieg der USA zur Weltmacht einläutete.

 

 

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Nach US-Dauerbeschuß: Iran greift Bahrain und US-Verbündete an – Nahost-Konflikt eskaliert weiter

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Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran erreichen einen neuen Höhepunkt. Nach der sechsten aufeinanderfolgenden Nacht amerikanischer Luftangriffe auf iranische Ziele reagierte Teheran mit einer Welle von Raketen- und Drohnenangriffen auf mehrere US-Verbündete in der Golfregion.

Bahrain offenbar Hauptziel der iranischen Vergeltung

Besonders Bahrain soll massiv unter Beschuss geraten sein. Auch Katar, Kuwait und weitere Staaten meldeten Angriffe oder aktivierte Luftabwehrsysteme.

Die Lage entwickelt sich derzeit äußerst dynamisch. Viele Informationen stammen von offiziellen Regierungsstellen oder aus sozialen Medien und lassen sich bislang nur teilweise unabhängig bestätigen.

Angriffe auf Infrastruktur: „Iranische Medien berichteten, dass bei der jüngsten Runde von US-Angriffen fünf Brücken getroffen wurden, ebenso wie der Bahnhof im Küstenort Bandar Khamir und der Flughafen Iranshahr im Südosten des Iran“, berichtet Reuters. Auch ein Flughafen wurde angegriffen.

Kuwait says that one of the country’s power and water desalinations plans suffered „severe damage“ after an Iranian attack.

— Javier Blas (@JavierBlas) July 17, 2026

Übersetzung: Kuwait gibt an, dass eines der Strom- und Meerwasserentsalzungswerke des Landes nach einem iranischen Angriff „schwere Schäden“ davongetragen habe.

💥 Nach ersten Berichten trafen mehrere ballistische Raketen Bahrain. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich zahlreiche Videos von Explosionen und abgefangenen Flugkörpern. Eine unabhängige Verifizierung dieser Aufnahmen steht allerdings noch aus.

💥Auch Katar bestätigte einen Raketenangriff. Das Verteidigungsministerium erklärte, dass die Luftverteidigung sämtliche anfliegenden Raketen erfolgreich abgefangen habe.

💥Neben Bahrain wurde auch Kuwait Ziel iranischer Angriffe. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden mehrere strategisch wichtige Einrichtungen getroffen. Es entstand Sachschaden, während die Luftabwehr weiterhin gegen Drohnen und Raketen im Einsatz blieb.

Die kuwaitischen Streitkräfte forderten die Bevölkerung auf, den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten.

USA fliegen sechste Angriffsnacht gegen Iran

💥Parallel zu den iranischen Vergeltungsschlägen bestätigte das US Central Command (CENTCOM), dass amerikanische Streitkräfte erneut militärische Ziele innerhalb Irans angegriffen haben.

Damit dauern die Luftangriffe bereits die sechste Nacht in Folge an. Nach Angaben der USA sollen die Angriffe die militärischen Fähigkeiten Irans nachhaltig schwächen.

Iranische Behörden sprechen dagegen von mehr als 35 Todesopfern und über 300 Verletzten. Eine unabhängige Bestätigung dieser Zahlen liegt derzeit nicht vor.

Straße von Hormus bleibt Brennpunkt der Krise

Besondere Aufmerksamkeit gilt weiterhin der Straße von Hormus. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels wird über diese Meerenge abgewickelt. Iran bezeichnet die Kontrolle über die Wasserstraße weiterhin als „rote Linie“ und kündigte an, jede weitere militärische Eskalation entschlossen zu beantworten.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, dass weitere Luftangriffe künftig auch zivile Infrastruktur und Energieanlagen treffen könnten, falls Iran seine Position nicht ändere. Die iranische Führung reagierte darauf mit der Drohung, sämtliche Infrastruktur der Gegner in der Region anzugreifen.

Auswirkungen auf den Ölmarkt

Die Unsicherheit wirkt sich bereits auf den internationalen Energiemarkt aus.

Schifffahrtsdaten zeigen einen deutlichen Rückgang des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Reedereien beobachten die Sicherheitslage genau, da bereits kurzfristige Störungen erhebliche Auswirkungen auf die weltweite Ölversorgung und die Transportkosten haben können.

Zusätzliche Unsicherheit entstand durch einen Drohnenangriff auf einen Öltanker nahe des irakischen Basra-Terminals. Nach offiziellen Angaben wurden keine größeren Schäden festgestellt.

Iran wirft USA Angriff auf Krankenhausumgebung vor

Die iranische Regierung erhebt schwere Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten. Nach Angaben des Außenministeriums musste ein Krebskrankenhaus im Südwesten des Landes nach Luftangriffen evakuiert werden.

Es seien mehr als 200 Patienten betroffen gewesen. Von amerikanischer Seite liegt bislang keine Stellungnahme zu diesen Vorwürfen vor.

Folgen für Weltwirtschaft und Finanzmärkte

Sollte sich der Konflikt weiter verschärfen, könnten die wirtschaftlichen Folgen weltweit spürbar werden.

Steigende Ölpreise würden die Inflation erneut antreiben und Unternehmen sowie Verbraucher zusätzlich belasten. Gleichzeitig könnten Lieferketten unterbrochen werden, falls die Schifffahrt im Persischen Golf weiter eingeschränkt wird.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind zahlreiche Berichte noch nicht unabhängig bestätigt. Die kommenden Stunden und Tage werden zeigen, ob diplomatische Bemühungen eine weitere Ausweitung der Kampfhandlungen verhindern können oder ob der Nahe Osten vor einer noch größeren Krise steht.



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