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☐ ☆ ✇ Deutschland-Kurier

Gewinner und Verlierer der Woche

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Doppel-Gewinner

Eine Million Unterschriften ist das Ziel, schon gut ein Fünftel des Weges ist in nur einer Woche geschafft: Stand 6. Juni haben 207.000 Menschen europaweit den „Safe Europa Act“ für Remigration und Masseneinwanderungs-Stopp unterschrieben, den der europäische Patriot Martin Sellner (37) aus Österreich und die rechtskonservative Influencerin Eva Vlaardingerbroek (29) aus den Niederlanden beim jüngsten Europäischen Remigrationsgipfel am 30. Mai in Porto (RESUM 26) vorgestellt hatten. Allein 100.000 Unterschriften kamen bereits in den ersten drei Tagen zusammen – was für ein Riesenerfolg!

Die meisten Teilnehmer an dieser tatkräftigen Bürgerinitiative kommen wenig verwunderlich aus Ländern, in denen es besonders viele Migranten gibt: Holland, Italien, Deutschland, Großbritannien und Spanien.

„Brüssel wird bald erfahren, dass europäische Patrioten eine Kraft sind, mit der man rechnen muss. Vielen Dank an euch alle! Wir halten euch auf dem Laufenden – lasst uns die Zahl noch weiter steigern – packen wir es an!“, schreibt Eva Vlaardingerbroek auf Instagram. „A huge thank you to everyone“ postete Martin Sellner.

Der Deutschland-Kurier meint: Noch ist Europa nicht verloren!

 

Doppel-Verlierer

Ein Mensch gewordener Friesenwitz als Außenminister – ein Pinocchio-Kanzler, der am Rande der Hybris glaubt, er sei eine Art Bismarck der Weltpolitik. Mit Johann Wadephul (63) und Friedrich Merz (70) hat sich der woke Klimasonderling Deutschland in dieser Woche wieder einmal vor aller Welt bis auf die Knochen blamiert. Die Bewerbung der Bundesrepublik um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat, dem wichtigsten internationalen Gremium, endete in einem einzigen diplomatischen Fiasko: Wir müssen leider draußen bleiben! Und das, obwohl Deutschland nach den USA zweitgrößter Financier der Weltorganisation ist.

Die internationale Presse klopft sich vor Schadenfreude auf die Schenkel. „Ganz offensichtlich verfügt das Land international nicht über die nötige Strahlkraft, die für die angestrebte Führungsrolle vonnöten wäre“, ätzt die NZZ. Deutschland werde nicht als der verlässliche Partner gesehen, „für den es sich selbst so gern hält“. Die britische BBC wertet die Blamage Berlins als einen „herben Rückschlag“ für Merz. Die türkische Zeitung HÜRRIYET schreibt lapidar: „Die UN-Mitglieder hielten Deutschland für ungeeignet.“

Der Deutschland-Kurier meint: Am woken deutschen Klimawesen will die Welt nicht länger genesen!

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☐ ☆ ✇ Unser Mitteleuropa

Harald Martenstein: Meine Meinung kostete mich den Job

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Seit drei Jahrzehnte gilt Harald Martenstein als eine der bekanntesten Stimmen des deutschen Journalismus. Seine Kolumnen im Tagesspiegel wurden von vielen Lesern geschätzt, weil sie pointiert, ironisch und oft bewusst gegen den Strom geschrieben waren.

Von DAVID BERGER | Doch nach 33 Jahren endete seine Zeit bei der Zeitung abrupt – ausgelöst durch eine öffentliche Debatte über seine politischen Aussagen und Positionen. Im legendären Youtube-Kanal „{ungeskriptet} by Ben“, bestätigt.

Martenstein selbst sieht darin ein Symptom einer zunehmend aufgeheizten Diskussionskultur. Besonders kritisch betrachtet er den Umgang mit politischen Meinungsverschiedenheiten in Deutschland. Für ihn wird der Vorwurf des Nationalsozialismus oder Antisemitismus inzwischen viel zu schnell erhoben. Dadurch verliere die historische Bedeutung dieser Begriffe an Gewicht. Wenn jede kontroverse Meinung sofort moralisch verurteilt werde, so seine Sichtweise, führe das nicht zu einer stärkeren Demokratie, sondern zu einer Verengung des öffentlichen Diskurses.

Im Gespräch schildert er außerdem die Ereignisse rund um seine Rede im Hamburger Thalia-Theater. Dort sprach er sich gegen ein Verbot der AfD aus – nicht aus politischer Nähe zur Partei, sondern aus grundsätzlichen demokratischen Überzeugungen. Er argumentierte, dass eine Demokratie politische Konflikte inhaltlich austragen müsse und nicht durch Verbote lösen dürfe. Die Rede verbreitete sich anschließend überraschend schnell im Internet und löste heftige Reaktionen aus.

Die Möglichkeit frei sprechen und reden zu können

Auffällig sei für ihn gewesen, dass kurz darauf mehrere Medien und öffentliche Stimmen nahezu zeitgleich seine Positionen kritisierten oder ihn aus dem gesellschaftlichen Diskurs ausschließen wollten. Ob dies tatsächlich koordiniert gewesen sei oder lediglich ein Zufall, lässt Martenstein offen. Dennoch beschreibt er eine Atmosphäre, in der Abweichungen vom vorherrschenden Meinungsklima schnell persönliche Konsequenzen haben können.

Im Mittelpunkt seiner Kritik steht die Frage, wie viel Widerspruch eine offene Gesellschaft noch aushält. Martenstein warnt davor, politische Debatten zunehmend moralisch statt argumentativ zu führen. Wer bestimmte Ansichten äußere, werde heute oft nicht mehr als Gesprächspartner betrachtet, sondern als Problem, das aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden müsse.

Gleichzeitig zeigt das Gespräch auch die persönliche Seite der Entwicklung. Nach Jahrzehnten im etablierten Medienbetrieb erlebt Martenstein nun, wie schnell sich öffentliche Anerkennung in Ablehnung verwandeln kann. Ob es für ihn eine Rückkehr in den klassischen journalistischen Mainstream geben wird, lässt er offen. Entscheidend sei für ihn inzwischen weniger die Zugehörigkeit zu bestimmten Medienhäusern als die Möglichkeit, frei sprechen und schreiben zu können.

Dieser Beitrag erschien auf PHILOSOPHIA PERENNIS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION

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Dazu passend:

Neues aus dem Freiluft-Irrenhaus: Nach Martenstein-Rede therapieren sich Linke gegenseitig

 




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