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Rezension zu „Blaues Gift“ von Eva Almstädt
„Blaues Gift“ – allein der Titel verspricht eine spannende Lektüre! Schon als ich die ersten Seiten aufschlug, wurde ich sofort in die düstere Atmosphäre am Ostseestrand gezogen. Eva Almstädt schafft es meisterhaft, einen Mix aus Krimi und psychologischer Spannung zu präsentieren, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
In diesem dritten Band der Kommissarin Pia Korittki-Reihe geht es um einen mysteriösen Giftmord. Eine Leiche, aufgefunden am idyllischen Strand, bringt die Lübecker Polizei auf eine heiße Spur: Aconitin, ein seltenes und tödliches Gift, ist der Übeltäter. Doch nicht nur dieser Fall wirbelt das Leben der Kommissarin durcheinander; das Verschwinden ihrer Schwägerin bringt zusätzliche Komplikationen mit sich. Während sich die Spuren zu einem längst vergessenen Familiengeheimnis verdichten, fühlt man förmlich das Knistern in der Luft.
Pia Korittki ist wirklich ein großartiger Charakter – stark, aber auch verletzlich. Sie erinnert uns daran, dass selbst Kriminalbeamte nicht vor den Schatten ihrer Vergangenheit gefeit sind. Almstädt hat ein bemerkenswertes Gespür für die psychologischen Facetten ihrer Figuren, was dem Buch zusätzliche Tiefe verleiht. Ihr Schreibstil ist klar und packend, sodass ich oft nur „noch ein Kapitel“ lesen wollte – und dann gleich zwei oder drei verschlungen habe!
Ein kleiner Kritikpunkt, den ich anmerken möchte: Manchmal schien die Auflösung des Falls etwas weit hergeholt – nicht, dass es mich groß gestört hätte, denn die emotionale Achterbahn und die mitreißenden Wendungen waren es allemal wert.
Zusammenfassend lässt sich sagen: „Blaues Gift“ ist nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch eine eindringliche Erzählung über Geheimnisse, Verlust und die Schatten der Vergangenheit. Perfekt für alle, die auf psychologische Spannung und spannende Charaktere stehen. Ich gebe diesem Buch solide 4 von 5 Sternen.



(4,1 von 5)
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Der Artikel Blaues Gift – Eva Almstädt erschien zuerst auf Nordische Post

