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Mann in Hamburg-St. Georg bei Messerangriff lebensgefährlich verletzt – Polizei sucht Zeugen

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Versuchtes Tötungsdelikt in Hamburg-St. Georg: 41-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Hamburg (ots) – Am 07.06.2026, 13:40 Uhr wurde ein 41-jähriger Mann in der Hammerbrookstraße im Stadtteil St. Georg bei einem versuchten Tötungsdelikt lebensgefährlich verletzt; die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Den Angaben zufolge befanden sich eine Frau und ihr Bekannter in der Hammerbrookstraße, als ein Mann sie offenbar angriff und versuchte, ihnen die Rucksäcke zu rauben. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Männern, in deren Verlauf der zuvor Angegriffene den 41-Jährigen unvermittelt mit einem Messer lebensgefährlich verletzte.

Der Tatverdächtige flüchtete anschließend in Richtung Hauptbahnhof. Eine Rettungswagenbesatzung transportierte den Verletzten unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde; es besteht weiterhin Lebensgefahr.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit rund einem Dutzend Funkstreifenwagen, dem Polizeihubschrauber „Libelle“ und einer Drohne führten nicht zur Festnahme. Der Tatverdächtige kann folgendermaßen beschrieben werden: etwa 160 bis 170 cm groß, circa 30 bis 40 Jahre alt, schlanke Statur, sehr kurz geschnittene Haare oder glatzköpfig, ungepflegtes Erscheinungsbild, bekleidet mit einem dunklen Oberteil und weißen Socken; er trug keine Schuhe.

Die psychosoziale Akutbetreuung der Augenzeuginnen und Augenzeugen übernahm das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT). Erste Ermittlungen vor Ort führte der Kriminaldauerdienst (LKA 26); die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg übernommen. Die Ermittlerinnen und Ermittler gehen derzeit davon aus, dass sich die beteiligten Personen mutmaßlich aus dem Betäubungsmittelmilieu flüchtig kennen könnten.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizei Hamburg

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GOLDENE BILD der FRAU ehrt fünf Frauen für herausragendes soziales Engagement mit Plakatkampagne

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GOLDENE BILD der FRAU 2026: Auszeichnung für herausragendes Engagement von Frauen

Hamburg / Essen (ots) – Ab dem 9. Juni werden die fünf Preisträgerinnen der GOLDENEN BILD der FRAU 2026 im Rahmen einer bundesweiten Plakatkampagne sichtbar. Die Kampagne zeigt an Bushaltestellen, in Fußgängerzonen und auf großen Digitalboards Frauen, die durch ihr soziales Engagement beispielhaft Verantwortung übernehmen.

Preisträgerinnen

Die diesjährigen Ausgezeichneten sind:

  • Rita Ebel (68) aus Hanau, die Rollstuhlrampen aus Legosteinen baut und damit Menschen mit Einschränkungen unterstützt. Sie hat über 156 Rampen konstruiert und bietet eine Initiative „Perspektivwechsel“ an, bei der Interessierte im Rollstuhl die Stadt erleben können.
  • Charlotte Arnold (40) aus Frankfurt/Main, die mit ihrem Verein „Pro Mater Sano e.V.“ Schwangeren und krebserkrankten Müttern Hilfe bietet. Sie kennt die Herausforderungen aus eigener Erfahrung, nachdem bei ihr Brustkrebs während der Schwangerschaft diagnostiziert wurde. Ihr Verein unterstützt Betroffenen mit Informationen über zustehende Hilfen und psychologischer Beratung.
  • Jermabelle Westner (30) aus München, die ihre eigenen Erfahrungen in den Armutsvierteln Manilas nutzt, um Kinder in der Region zu unterstützen. Ihr Verein „Matulong-hilfreich e.V.“ ermöglicht über 300 Kindern den Zugang zu Bildung und hilft Bauernfamilien bei einer nachhaltigen Lebensweise.
  • Juliane Kronen (63) aus Köln, die mit „innatura“ überschüssige Produkte an soziale Einrichtungen vermittelt. Ihr Ziel ist es, die Menge an ungenutzten Waren zu reduzieren und Bedürftigen zu helfen. Bis heute hat ihr Projekt mehr als 60 Millionen Euro im Wert an sozialen Einrichtungen bereitgestellt.
  • Kara Schott (43) aus Hamburg, die mit ihrer „Tiertafel Hamburg e.V.“ tierische und menschliche Notlagen in Krisensituationen lindert. Sie versorgt nicht nur Tiere mit Futter, sondern bietet auch Unterstützung an, wenn Menschen in Not geraten.

Kampagne und Verleihung

Die Plakate der Preisträgerinnen entstehen in Zusammenarbeit mit Star-Fotografin GABO und der Hamburger Agentur Frahm und Wandelt. Die Verleihung der GOLDENEN BILD der FRAU erfolgt am 18. November im Hamburger Stage Theater an der Elbe. Über 500 Gäste werden bei der Gala erwartet, die von TV-Star Kai Pflaume moderiert wird.

Förderung und Publikumspreis

Jede Preisträgerin erhält ein Fördergeld in Höhe von 15.000 Euro vom Verein „GOLDENE BILD der FRAU hilft e.V.“. Bis zum Vorabend der Gala können die Leserinnen und Leser der BILD der FRAU per Abstimmung den Publikumspreis in Höhe von 30.000 Euro verleihen.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Webinar vermittelt Tipps für erfolgreiche Themenpitches an Journalist:innen

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Webinar zur Entwicklung effektiver Themenpitches für Journalist:innen

Hamburg (ots) – In einem bevorstehenden Webinar erfahren Teilnehmer, wie sie moderne Instrumente nutzen können, um Journalist:innen mit ihren Themenvorschlägen zu überzeugen.

Themen und Ansprache

Das Webinar zielt darauf ab, PR-Verantwortlichen und Beratern zu helfen, relevante Themen für die Medien effektiv zu kommunizieren. Die Teilnehmenden lernen, wie sie durch gezielte Ansprache aus der Vielzahl an täglichen Themenvorschlägen herausstechen können.

Inhalte des Webinars

Vera Klopprogge leitet das Webinar und vermittelt praxisnahe Tipps zur Entwicklung knackiger Themenvorschläge. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und bekommen die verwendeten Präsentationsfolien nach dem Webinar zur Verfügung. Zu den Themen gehören:

  • Aktuelle Anlässe und Aufhänger finden
  • Einen Themenpitch formulieren
  • Tipps zur zielgerichteten Ansprache von Journalist:innen
  • Checkliste für den nächsten Themenpitch
  • Inspiration durch Praxisbeispiele

Referentin und Zielgruppe

Vera Klopprogge bringt über 15 Jahre Erfahrung in PR und Marketing mit, unter anderem in Führungspositionen bei Forschungseinrichtungen und Universitäten. Seit 2023 bietet sie ihr Wissen in Form von Workshops und Vorträgen an.

Das Webinar richtet sich an PR-Verantwortliche und -Berater, die Inspiration für die Ansprache von Journalist:innen suchen.

Details zum Webinar

Das Webinar findet am Donnerstag, den 2. Juli 2026, von 11:00 bis 12:30 Uhr statt. Eine Mindestgruppengröße von 10 Teilnehmenden ist erforderlich, Stornierungen sind bis 7 Tage vor dem Termin kostenfrei möglich.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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23-Jährige bei Unfall in Bahrenfeld tödlich verletzt – Polizei sucht Zeugen

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Tödlicher Verkehrsunfall in Hamburg-Bahrenfeld – Polizei sucht Zeugen

Hamburg (ots) – In der Nacht zu Sonntag ist bei einem Verkehrsunfall in Bahrenfeld eine 23-Jährige tödlich verletzt worden; die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Der Unfall ereignete sich am 07.06.2026 um 02:40 Uhr auf der Bahrenfelder Chaussee. Nach Angaben der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) soll ein mit vier Personen besetzter Mercedes-Benz mutmaßlich im Rahmen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Stresemannstraße gefahren sein. Auf Höhe der Von-Sauer-Straße kollidierte das Fahrzeug mit einem Ampelmast und kam auf der Seite zum Liegen.

Einer der Insassen soll sich unmittelbar nach der Kollision aus dem Fahrzeug befreit und zu Fuß in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Eine 23-jährige Insassin des totalbeschädigten Pkw erlitt schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Zwei Männer (25, 33), die ebenfalls im Auto saßen, erlitten schwere Verletzungen und wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Der mutmaßliche Fahrer, der durch die Kollision ebenfalls verletzt worden sein soll, wurde trotz eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nicht angetroffen.

Ein Verkehrsunfallteam (VUT) der VD 2 übernahm die Unfallaufnahme, setzte eine Drohne zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens ein und zog einen Sachverständigen hinzu. Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Zeuginnen und Zeugen sowie Angehörigen. Die Ermittlungen werden nun bei der VD 22 geführt und dauern an.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizei Hamburg

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Drehstart für NDR-Fernsehfilm „Risotto brutale“ mit Axel Milberg und Maren Eggert in Hamburg

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Drehstart für den NDR-Fernsehfilm „Risotto brutale“

Hamburg (ots) – Der NDR hat mit den Dreharbeiten zu dem Fernsehfilm „Risotto brutale“ begonnen, der bis zum 19. Juni in Hamburg realisiert wird.

Handlung

In dem Film spielt Axel Milberg einen einflussreichen Gastrokritiker namens Elmar Schneider, der aufgrund einer Virusinfektion unbemerkt seinen Geschmacks- und Geruchssinn verliert. Während er unter Pseudonym gefürchtete Kritiken verfasst, landet eine seiner negativen Bewertungen über das neu eröffnete Spitzenrestaurant „AnnaStella“ fast mit fatalen Folgen, da sie die Existenz der talentierten Sterneköchin Anna Massi (Maren Eggert) bedroht. Elmar steht vor einer schwierigen Entscheidung zwischen Ehrlichkeit und seiner aufkeimenden Liebe zur Köchin.

Schauspieler und Team

Im Cast sind neben Milberg und Eggert auch Anna von Haebler (Stella Massi), Hedi Kriegeskotte (Conny Kruppke), Marix Turskiy (Shakira), Fridolin Sandmeyer (Alberto), Samantha Scuto Hanses (Valeria) und Anne Weber (Dr. Mende) zu sehen.

Die Produzentin des Films ist Eva Holtmann, während Nina Sollich von BBC Studios Germany GmbH als Executive Producer fungiert. Die Redaktion im NDR liegt bei Sabine Holtgreve.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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AIDA Cruises feiert 30. Geburtstag mit Schiffsparade im Hamburger Hafen

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AIDA feiert 30. Geburtstag im Hamburger Hafen

Hamburg (ots) – Der Hamburger Hafen wurde am 7. Juni 2026 zum Schauplatz einer Schiffsparade zu Ehren des 30. Geburtstags von AIDA Cruises, bei der die Schiffe AIDAperla, AIDAprima und AIDAsol gemeinsam fuhren.

Details zur Veranstaltung

Die Vorbereitungen für die Parade begannen um 18:00 Uhr und die Parade selbst startete um 19:45 Uhr. Die Route führte durch das Herz des Hamburger Hafens entlang der Landungsbrücken und der Überseebrücke.

Höhepunkte der Feier

Ein farbenfrohes Inszenierungselement setzte die Schiffe während der Parade in Szene. Diese Feierlichkeit wurde als Höhepunkt im Jubiläumsjahr von AIDA Cruises betrachtet und bot sowohl Gänsehaut-Momente als auch beeindruckende Fotomotive vor der Kulisse des Hafens.

Teilnehmer und Besucher

Tausende von Fans der Kussmundschiffe feierten den besonderen Anlass auf beiden Seiten der Elbe. Jährlich reisen rund 1,5 Millionen Gäste mit AIDA Cruises, die Flotte umfasst derzeit elf Schiffe.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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Ärzteprotest gegen Gesundheits-Spargesetz – Praxisschließungen und Millionen fehlende Termine in Deutschland

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Kritik am Gesundheits-Spargesetz: Protest von Ärzten geplant

Hamburg (ots) – Trotz erheblicher Kritik aus der Ärzteschaft plant die Bundesregierung unter Ministerin Warken, das Gesundheits-Spargesetz Ende Juni zur ersten Lesung in den Bundestag zu bringen.

Kritik an der Gesundheitsreform

Dr. Silke Lüder, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Stellvertretende Bundesvorsitzende der Freien Ärzteschaft e.V., äußert in Hamburg: „Mit Ignoranz wird im Gesundheitswesen am falschen Ende gespart und rationiert, und letztlich werden die Sozialausgaben nicht gesenkt – aber der ambulanten medizinischen Versorgung wird massiver Schaden zugefügt.“

Geplante Protestmaßnahmen

Am 10. Juni 2026 werden zahlreiche Praxen in Deutschland aus Protest geschlossen bleiben. Dr. Lüder erläutert: „Zahlreiche Berufsverbände haben zum Protest aufgerufen, die Patientinnen- und Patienten werden von den Praxen über die fatalen Auswirkungen dieser falschen Gesundheitspolitik informiert.“

Auswirkungen auf Behandlungstermine

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung prognostiziert, dass ab 2027 über 40 Millionen Behandlungstermine entfallen könnten, sollte dieses Spargesetz in Kraft treten. Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft, bemerkt: „Das ist das Gegenteil der Versprechungen der Politik für eine Termingarantie beim Facharzt.“ Dies könne dazu führen, dass viele Ärztinnen und Ärzte ihre Praxen aufgeben, während jüngere Kolleginnen und Kollegen zögern, eine Vertragsarztpraxis zu übernehmen.

Ursachen der steigenden Kosten

Dietrich betont, dass die echten Kostentreiber, wie die Pharmaindustrie und der Staat, nicht ausreichend zur Verantwortung gezogen werden. „Der Staat müsse die versicherungsfremden Leistungen, die nichts mit Krankenbehandlung zu tun haben, aus Steuermitteln zahlen“, erklärt er.

Digitale Transformation in der Medizin

Die Politik, Kassen und Apotheken versuchen, durch digitale Transformation und Verschiebung ärztlicher Tätigkeiten auf nicht-ärztliche Berufe ihre Rationierungspläne umzusetzen. Dr. Lüder warnt: „Hier werden Parallelstrukturen aufgebaut, die teuer sind, die nichts verbessern, aber ein Risiko für die Patientensicherheit darstellen.“

Forderung nach Ablehnung des Spargesetzes

Die Freie Ärzteschaft e.V. fordert die Bundestagsabgeordneten auf, das Spargesetz abzulehnen.

Über die Freie Ärzteschaft e.V.

Die Freie Ärzteschaft e. V. (FÄ) ist ein Verband, der den Arztberuf als freien Beruf verteidigt, hauptsächlich niedergelassene Haus- und Fachärzte vertritt und 2004 gegründet wurde. Ziel der FÄ ist eine unabhängige Medizin, in der Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen.

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Faraz Shariat erhält NDR Filmpreis für seinen Film „Staatschutz“ in Emden

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NDR Filmpreis für den Nachwuchs 2026 für „Staatschutz“

Hamburg (ots) – Regisseur Faraz Shariat hat am Sonntagabend, 7. Juni, den NDR Filmpreis für den Nachwuchs 2026 für seinen Film „Staatschutz“ erhalten. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des 36. Internationalen Filmfests Emden-Norderney vergeben.

Risiken/Anlass

Der NDR Filmpreis ehrt traditionell den deutschen Erstlings- oder zweiten Spielfilm, der bei dem Festival die höchste Publikumsbewertung erhält.

Filminhalt

In „Staatschutz“ ermittelt die Staatsanwältin Seyo Kim nach einem rassistischen Anschlag auf ihr Leben eigenständig, obwohl ihr dies untersagt wurde. Sie bringt einen der Täter vor Gericht und vermutet ein rechtes Netzwerk, das im Verborgenen agiert. Ihre Recherchen führen sie durch alte Akten und zu neu aufgerollten Fällen, während sie im Gerichtssaal mit der Schwierigkeit konfrontiert wird, Gerechtigkeit in einem System zu erkämpfen, das rechte Gewalt verharmlost.

Position/Zitate

„Staatsschutz“ erzählt von Widerstand und untersucht die Frage, ob sich ein korrumpiertes System auch von innen heraus retten lässt.

Einblicke in die Schaffensgeschichte

Faraz Shariat gilt als eine der bemerkenswertesten jungen Stimmen im deutschen Kino. Er studierte szenische Künste an der Universität Hildesheim und gründete 2015 die Produktionsfirma Jünglinge Film. Sein Debüt „Future Drei“ feierte 2020 Premiere im Panorama und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Neben Episoden für „The Baby“ und „Zeit Verbrechen“ produzierte er die Serie „Schwarze Früchte“.

Auszeichnung

Der NDR Filmpreis für den Nachwuchs wird seit 2007 für einen ersten oder zweiten programmfüllenden Spielfilm einer deutschsprachigen Regisseurin bzw. eines deutschsprachigen Regisseurs verliehen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird vom NDR Landesfunkhaus Niedersachsen ausgelobt.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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Online-Workshop zur digitalen Recherche und Verifikation für Journalisten in Hamburg

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Workshop zur digitalen Recherche und Faktencheck in Hamburg

Hamburg (ots) – Ein zweitägiger Online-Workshop vermittelt professionelles Wissen zu Tools und Techniken für die digitale Recherche und die Bestätigung von Informationen.

Inhalte des Workshops

Der Workshop fokussiert sich auf die Stärkung faktenbasierter Kommunikation und das souveräne Umgehen mit Desinformation. Stefan Voß, Verification Officer bei dpa, leitet die Veranstaltung und bietet die nötigen Kenntnisse für digitale Recherche und journalistische Verifikation.

Schlüsselkompetenzen

Digitale Recherche stellt eine wesentliche Fähigkeit dar, die sowohl in Newsrooms als auch in Strategiedepartements von Bedeutung ist. Teilnehmer lernen systematische Ansätze für die Recherche zu entwickeln und erfahren, wie Informationen strukturiert gefunden und visuelle Inhalte überprüft werden.

Verifikation und Archivierung

Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Verifikation durch Suchmaschinen. Voß zeigt, wie präzise Suchoperatoren verwendet werden können, um relevante Informationen schnell zu finden. Zudem wird die Archivierung behandelt, wobei Methoden vorgestellt werden, um gelöschte Inhalte zu lokalisieren.

Praktische Übungen

Der Workshop kombiniert theoretische Grundlagen mit praktischen Übungen und realitätsnahen Beispielen. Ziel ist es, Routinen zu entwickeln, die sich in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Programmübersicht

  • Fotorückwärtssuche und Analyse visueller Inhalte
  • Account-Verifikation auf Social Media
  • Professionelle Suchstrategien mit Suchoperatoren
  • Erkennung und Einordnung KI-generierter Inhalte
  • Systematische Archivierung von Inhalten
  • Entwicklung eines strukturierten Workflows für digitale Recherche

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Redakteurinnen und Redakteure aus den Bereichen Online, TV, Print und Audio sowie an Investigativ-Journalisten, Faktencheckerinnen und Newsdesk-Teams. Erste Vorkenntnisse im Bereich journalistischer Recherche sind empfohlen.

Referenten

Stefan Voß arbeitet seit 1998 als Journalist bei dpa und gilt als Experte für Social Media und Verifikation. Leo Stahlberg, Redakteur im Faktencheck-Team der dpa, wird den Workshop unterstützen.

Details zur Durchführung

Der Workshop findet am Dienstag, 30. Juni und Mittwoch, 1. Juli 2026 jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr statt. Es sind mindestens sechs und maximal 24 Teilnehmer vorgesehen. Eine Anmeldung ist bis zum 16. Juni 2026 erforderlich.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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Pfandflaschensammler verletzt Zugbegleiter in ICE am Hamburger Hauptbahnhof

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Mann soll Zugbegleiter in Gepäckablage eines ICE gestoßen haben

Hamburg (ots) – In einem ICE zwischen dem Fernbahnhof Hamburg-Harburg und dem Hamburger Hauptbahnhof soll ein 25-jähriger Mann am 05.06.2026 gegen 16.40 Uhr einen 63-jährigen DB-Zugbegleiter in die Gepäckablage gestoßen haben.

Nach Angaben der Bundespolizei soll der Beschuldigte ohne Fahrkarte am Bahnhof Harburg in den abfahrbereiten ICE eingestiegen sein, um Leergut im Zug bis zum Hauptbahnhof zu sammeln. Bei einer Kontrolle wurde der französische Staatsangehörige auf sein Fehlverhalten angesprochen.

Demnach soll der 25-Jährige den Zugbegleiter daraufhin kraftvoll zur Seite in die Gepäckablage gestoßen haben und anschließend weiter durch den Zug gegangen sein, um Pfandflaschen zu sammeln. Der Zugbegleiter klagte über starke Schmerzen im Rippenbereich; ein Rettungswagen wurde vor Ort nicht eingesetzt.

Die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg wurde telefonisch informiert. Mehrere Bundespolizisten trafen den ICE bei Einfahrt am Gleis 13 und befragten die Beteiligten. Der Beschuldigte verweigerte Angaben, wurde nach Feststellung und Überprüfung seiner Personaldaten mit einem Platzverweis für den Hamburger Hauptbahnhof entlassen. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen eingeleitet; die zuständige Ausländerbehörde wurde informiert. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

Der Beschuldigte sei bereits bundesweit wegen Erschleichens von Leistungen in Erscheinung getreten, unter anderem in Stuttgart, Nürnberg, Hannover und Hamburg, habe mehrfach Ersatzfreiheitsstrafen verbüßt und sei auch wegen Eigentumsdelikten polizeilich bekannt.

Bildunterschrift: Eine Streife der Bundespolizei an einem ICE im Hamburger Hauptbahnhof- Quelle Symbolfoto: Bundespolizei-

Original-Content: Bundespolizeiinspektion Hamburg

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Prostatakrebs Awareness Week soll für Früherkennung und offenes Gespräch sensibilisieren

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Prostatakrebs Awareness Week 2026 in Deutschland

Hamburg/München (ots) – Jährlich erhalten rund 79.600 Männer in Deutschland die Diagnose Prostatakrebs. Die Prostatakrebs Awareness Week, welche vom 8. bis 14. Juni 2026 stattfindet, wird von AstraZeneca und MSD Sharp & Dohme gemeinsam mit medizinischen Experten und Betroffenen unterstützt, um mehr Sichtbarkeit und Wissen über die Prostatakrebsfrüherkennung zu schaffen.

Aufklärung und Expertenmeinungen

Im Rahmen der Awareness Week teilen Kampagnenbotschafter auf Instagram wichtige Informationen über Prostatakrebs. Prof. Thorsten Schlomm, Direktor der Klinik für Urologie an der Charité Berlin, und Prof. Markus Graefen, Gründer der Martini-Klinik am UKE Hamburg, bieten ihren Followern umfassende Informationen und Handlungsempfehlungen zu Symptomen, Risiken und Behandlungsoptionen.

Erfahrungen von Betroffenen

Michael und Uli Roth, ehemalige Handball-Nationalspieler, teilen auf ihrem Instagram-Account ihre persönlichen Erfahrungen mit der Diagnose Prostatakrebs. Sie erläutern, welche Herausforderungen die Erkrankung mit sich bringt und wie das soziale Umfeld in solchen Zeiten eine Rolle spielt.

Kommunikation und Aktivierung

Volker Wittkamp, Urologe und Medfluencer, engagiert sich für eine offene Diskussion über Prostatakrebs und ermutigt seine Community, sich aktiv mit dem Thema zu beschäftigen. Er thematisiert auch Tabus, die oftmals mit der Erkrankung verbunden sind.

„Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland – und trotzdem sprechen wir kaum darüber. Genau deshalb engagiere ich mich für die Prostatakrebs Awareness Week: Sie schafft Aufmerksamkeit, baut Hemmschwellen ab und bringt medizinische Expertise sowie persönliche Erfahrungen zusammen.“ – Prof. Markus Graefen, Martini-Klinik am UKE Hamburg

Bedeutung der Früherkennung

Die Kampagne „Nichts verpassen“ betont die Wichtigkeit der Prostatakrebsfrüherkennung für Männer ab 45 Jahren, da nur etwa jeder Vierte von dieser Möglichkeit Gebrauch macht. Insbesondere im Frühstadium zeigt sich häufig kein Anzeichen einer Erkrankung, weshalb es wichtig ist, regelmäßige Checks in Anspruch zu nehmen.

Unterstützung für Betroffene

Der „Wegweiser Prostatakrebs“ bietet Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige. Ein grundlegendes Verständnis der Erkrankung vermittelt Betroffenen die Fähigkeit, aktiv Entscheidungen in der Behandlung zu treffen.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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Per Haftbefehl gesuchter 28‑Jähriger am Bahnhof Hamburg‑Rahlstedt festgenommen

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Gesuchter 28-Jähriger am Bahnhof Hamburg-Rahlstedt festgenommen

Hamburg (ots) – Am 06.06.2026 gegen 00.30 Uhr nahmen Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten 28‑Jährigen am Bahnsteig im Bahnhof Hamburg‑Rahlstedt fest, nachdem eine Zeugin telefonisch gemeldet hatte, dass sich eine Person im Gleisbereich befinde.

Die Einsatzzentrale ordnete zunächst eine Fahrt auf Sicht für den Zugverkehr an. Bundespolizisten erreichten den Bahnhof und stellten am Bahnsteig vier junge Männer fest; im Gleisbereich waren keine Personen mehr auffindbar, daraufhin wurde die Maßnahme aufgehoben. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien ergab sich eine Ausschreibung zur Festnahme des gebürtigen Hamburgers; er wurde seit Anfang Mai 2026 mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aurich gesucht.

Der Gesuchte war wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eines PKW verurteilt worden und hatte noch eine Restfreiheitsstrafe von 35 Tagen (ursprünglich 80 Tage) zu verbüßen; zudem war eine geforderte Geldstrafe zuzüglich Verfahrenskosten von rund 2.500 Euro nicht gezahlt. Er wurde am Bahnsteig festgenommen, zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof gebracht; ein Atemalkoholtest ergab 1,16 Promille, ein Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann einer Haftanstalt zugeführt.

Aus der Personengruppe hatte sich ein junger Mann in den Gleisbereich begeben, um nach eigenen Angaben Videoaufnahmen mit seinem Handy zu machen. Sein Alter ist nicht bekannt. Er wurde über die Gefahren im Gleisbereich aufgeklärt, zeigte sich einsichtig und erhielt eine mündliche Verwarnung vor Ort. Die Pressestelle der Bundespolizeiinspektion Hamburg wies darauf hin, dass der Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich und verboten ist.

Bildunterschrift: Funkstreifenwagen der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof- Quelle Symbolfoto: Bundespolizei-

Original-Content: Bundespolizeiinspektion Hamburg

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Bibel TV verzeichnet stabile Entwicklung und erhält Public Value Status in Hamburg

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Bibel TV verzeichnet positive Entwicklung auf Gesellschafterversammlung

Hamburg (ots) – Auf der Gesellschafterversammlung von Bibel TV am 5. Juni 2026 wurde die stabile Entwicklung des Medien- und Missionshauses festgestellt. Die Relevanz christlicher Inhalte in der Gesellschaft wurde durch den Erhalt des Public Value Status der Medienanstalten unterstrichen.

Gesellschaftliche Relevanz

In einer Zeit, in der globale Kriege, Klimawandel und wirtschaftliche Krisen zu Unsicherheiten führen, suchen viele Menschen Orientierung. Bibel TV bietet mit seinem wertebasierten Content Zugang zum christlichen Glauben, auch für Personen, die bislang keiner Kirche angehörten oder diese verlassen haben. Die Gemeinschaft umfasst über 66.000 katholische, evangelische und freikirchliche Unterstützer.

Nächste Mission

Die zentrale Frage der Aktivitäten ist, wie Medien Menschen einen einfachen Zugang zu Gott ermöglichen können. Ziel ist die NEXT MISSION, zu der unter anderem große Plakatkampagnen gehören. Diese sollen durch die Unterzeile „Mehr in deiner Kirche oder bei Bibel TV“ den Glauben in der Gesellschaft sichtbar machen.

Finanzielle Entwicklung

Obwohl das Spendenvolumen mit einem leichten Rückgang von -0,59 % im Vorjahr stagnierte, unterstützt die Spendergemeinschaft Bibel TV weiterhin verlässlich. Das Spendenvolumen betrug im letzten Geschäftsjahr 12.579.480,68 EUR. Die Werbeeinnahmen beliefen sich 2025 auf 1.824.845,58 EUR, was in einem Gesamterlös von 14.404.326,26 EUR resultierte.

Wachstum im On-Air-Bereich

Die Werbeerlöse im On-Air-Bereich wuchsen um 9,12 %. Dies wird auf Investitionen in neue Inhalte und das Vertrauen der Werbepartner zurückgeführt. Zu den neuen Inhalten zählen Serien wie „God Friended Me“ und die Fortsetzung von „Don Matteo“ sowie neue Predigtreihen.

Public Value Status

Im Jahr 2025 erhielt Bibel TV den Public Value-Status von den Medienanstalten in Deutschland. Diese Auszeichnung würdigt den Beitrag von Bibel TV zur gesellschaftlichen Wertschöpfung im Rundfunk, indem die Inhalte Orientierung und Toleranz fördern sowie den Dialog zu ethischen, sozialen und spirituellen Fragen anregen.

Reichweitenentwicklung

Die Reichweite blieb im letzten Geschäftsjahr stabil, während der Marktanteil im Gesamtmarkt gesteigert werden konnte. Dies wird den Investitionen in neue Inhalte und Angebote zugeschrieben.

Über Bibel TV

Bibel TV ist ein nach christlichen Werten orientiertes Medienhaus mit Sitz in Hamburg und bietet ein 24-stündiges TV-Programm, eine umfangreiche Mediathek sowie verschiedene Apps und Social Media-Kanäle an. Die Streaming-Plattform ermöglicht Live-Gottesdienste für über 120 Partner-Gemeinden.

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Polizeieinsatz in Hamburg: Drogen, Bargeld und Fahrzeuge nach Durchsuchungen sichergestellt

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Polizei kontrolliert mutmaßliche Drogenlieferdienste in Hamburg

Hamburg (ots) – Zivilfahnderinnen und -fahnder überprüften im Hamburger Stadtgebiet mehrere Personen im Verdacht, im Rahmen eines Lieferdienstes mit Betäubungsmitteln und Cannabis gehandelt zu haben.

Der Einsatz unter Führung der Abteilung für Rauschgiftdelikte des Landeskriminalamtes (LKA 68) fand am 04.06.2026 ab 14:00 Uhr statt und dauerte rund acht Stunden. Bei den Kontrollen durchsuchten Einsatzkräfte des LKA sowie der Schutzpolizei vier Fahrzeuge und elf Wohnungen und stellten rund 190 Gramm Marihuana, knapp 20 Gramm Haschisch, gut 12 Gramm Kokain, rund 8.900 Euro mutmaßliches Dealgeld, zwei Schreckschusswaffen, ein Messer sowie Verpackungsmaterialien und Mobiltelefone sicher.

Die Beamten identifizierten im Zusammenhang mit den Maßnahmen insgesamt 13 Männer im Alter von 17 bis 34 Jahren (neun Deutsche, zwei Türken sowie jeweils ein Italiener und ein Syrer) sowie eine 31-jährige Frau (deutsch). Gegen elf der Männer wird wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln beziehungsweise Cannabis ermittelt, gegen die übrigen wegen des Erwerbs von Kokain oder Cannabis. Alle Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen; bei sieben mutmaßlichen Rauschmittelhändlern erfolgte unter anderem eine erkennungsdienstliche Behandlung. Ein 18-jähriger deutscher Tatverdächtiger stand beim Ausliefern der Drogen offenbar unter dem Einfluss von THC und musste eine Blutprobe abgeben, nachdem er einen E‑Scooter genutzt hatte.

Bei einer Kontrolle in Barmbek-Süd wurde um kurz nach 20:00 Uhr ein 20-jähriger mutmaßlicher Kokainhändler vorläufig festgenommen und seine Wohnung in Dulsberg durchsucht. Daraus ergaben sich Hinweise auf einen weiteren Verdächtigen; dieser wurde in Neuköllner Ring (Rahlstedt) lokalisiert, flüchtete mit seinem Pkw Mercedes AMG mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und überfuhr dabei auch Gehwege. Das Fahrzeug wurde in der Ebeersreye (Farmsen-Berne) gestoppt, der 26-jährige deutsche Staatsangehörige vorläufig festgenommen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten knapp zwei Gramm Kokain, 50 Euro mutmaßliches Dealgeld sowie das Fahrzeug und den Führerschein; gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.

Bereits am Dienstagabend kontrollierten zivile Einsatzkräfte des Polizeikommissariats 38 den Fahrer eines Peugeot und fanden im Kofferraum rund zwei Kilogramm Marihuana; der 41-jährige Deutsche führte außerdem 5.500 Euro Bargeld mit sich. Bei der anschließenden, mit Durchsuchungsbeschluss begleiteten Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten weitere 100 Gramm Haschisch und rund 8.000 Euro Bargeld sicher. In der Wohnung des 41-Jährigen wurden etwa 40 Kilogramm Marihuana, rund 1,3 Kilogramm Ketamin, circa 500 Gramm Haschisch sowie Verpackungsmaterial und Mobiltelefone sichergestellt. Der Tatverdächtige steht zudem im Verdacht, sein Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt zu haben; nach Blutprobenentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, ein Haftrichter erließ inzwischen einen Haftbefehl.

Die Ermittlungen werden durch das LKA 68 in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg geführt und dauern an.

Bildunterschrift: Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: Polizei Hamburg

Der Artikel Polizeieinsatz in Hamburg: Drogen, Bargeld und Fahrzeuge nach Durchsuchungen sichergestellt erschien zuerst auf Nordische Post

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