Der vertrauliche Bericht der französischen Regierung zur Muslimbruderschaft sollte in ganz Europa aufmerksam gelesen werden. Nicht, weil er etwas völlig Neues enthüllt, sondern weil er offiziell bestätigt, was viele Bürger seit Jahren beobachten und wofür sie oft als alarmistisch oder intolerant bezeichnet wurden.
Von REDAKTION | Der Bericht beschreibt keine terroristische Bedrohung im klassischen Sinn. Er beschreibt etwas, das langfristig möglicherweise gefährlicher ist: den schrittweisen Aufbau gesellschaftlicher Einflussstrukturen durch Organisationen, die nicht auf offene Konfrontation, sondern auf Geduld, Vernetzung und institutionelle Präsenz setzen.
Schleichende Islamisierung
Die Muslimbruderschaft verfolgt nach den Erkenntnissen der französischen Behörden eine Strategie des Entrismus. Vereine, Moscheen, Bildungseinrichtungen und soziale Organisationen werden genutzt, um Einfluss auf lokale Gemeinschaften zu gewinnen. Dabei geht es nicht um die Integration in bestehende gesellschaftliche Strukturen, sondern um deren langfristige Veränderung im Sinne einer politischen und religiösen Ideologie.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Warnung nicht von sogenannten „Rechtspopulisten“ oder den ach so bösen alternativen Medien stammt. Sie kommt aus dem Herzen des französischen Staates. Wenn ein Regierungsbericht von gezielter Einflussnahme auf Schulen, Vereine und Kommunen spricht, dann handelt es sich nicht um eine „ausländerfeindliche Verschwörungstheorie“, sondern um eine sicherheitspolitische Einschätzung.
Normaldenkende von Linken und Gutmenschen als „islamophob“ beschimpft
Natürlich wird sofort der Vorwurf erhoben, jede Kritik an solchen Entwicklungen sei Islamophobie. Doch genau diese reflexhafte Abwehr hat eine offene Debatte über Jahre erschwert. Wer auf Parallelgesellschaften, Integrationsprobleme oder islamistische Netzwerke hingewiesen hat, wurde häufig moralisch diskreditiert, statt sachlich widerlegt.
Dabei ist die Existenz von Parallelmilieus in vielen europäischen Großstädten längst keine bloße Behauptung mehr. Wo eigene soziale Regeln entstehen, staatliche Autorität schwindet und religiöse Identität zunehmend über nationale Zugehörigkeit gestellt wird, entstehen Spannungen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden können.
Radikale Islamistern und Religionsphanatiker sind das Problem
Die eigentliche Herausforderung besteht darin, zwischen friedlichen Muslimen und islamistischen Organisationen zu unterscheiden. Die überwältigende Mehrheit der Muslime in Europa lebt friedlich und respektiert die demokratische Ordnung. Gerade deshalb darf Kritik an islamistischen Akteuren nicht mit einem Angriff auf alle Muslime gleichgesetzt werden.
Der französische Bericht ist vor allem eines: ein Warnsignal. Er erinnert daran, dass Demokratien nicht nur durch Gewalt, sondern auch durch ideologische Bewegungen bedroht werden können, die langfristig gesellschaftlichen Einfluss gewinnen wollen. Dass muslimische Jugendliche radikalisiert werden, zeigen die jüngsten Umfragen, beispielsweise in Österreich. Dort stellen Jugendliche ihre religiösen Gebote über die österreichischen Gesetze. Lediglich die FPÖ will die radikale Islamisierung konsequent stoppen.
Ross und Reiter benennen
Europa muss endlich lernen, Probleme klar zu benennen, ohne dabei in pauschale Feindbilder zu verfallen. Wegsehen, Beschönigen oder jede Kritik reflexhaft als Vorurteil abzutun, löst keine Probleme. Eine offene Gesellschaft braucht den Mut, auch unangenehme Entwicklungen ehrlich zu diskutieren und dann die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.
Ob Frankreich und Europa die richtigen Antworten finden werden, ist offen, solange Kräfte das Sagen haben, die übergeordnete Agenden verfolgen und nicht den Mehrheitswillen der Bevölkerung umsetzen wollen. Fest steht in jedem Fall: Die Debatte lässt sich nicht länger durch moralische Schlagworte beenden. Wer den gesellschaftlichen Zusammenhalt erhalten will, muss bereit sein, die Realität nüchtern zu betrachten – auch wenn sie unbequem ist. (CR)
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Die US Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) untersucht nunmehr fieberhaft die Eigenschaften von Graphen. Was steckt hinter diesen „hektisch“ anmutenden Bestrebungen?
Graphen ist das dünnste, stärkste und leitfähigste Material der Welt
Es wird beispielsweise in Flugzeuge integriert, um leichtere, stärkere und kraftstoffeffizientere Konstruktionen zu ermöglichen.
Durch die Verstärkung von Kohlefaserverbundstoffen und die Verbesserung der Schutzbeschichtungen kann das Gewicht reduzieret, die Enteisungsfunktionen unterstützt und die Luftqualität im Innenraum verbessert werden.
Für das US-Militär, das Luftstreitkräfte selbst über den weiten Pazifik „versenden“ will, sind diese Eigenschaften besonders attraktiv.
Was sucht DARPA eigentlich?
DARPA untersucht dabei, wie Graphen heute produziert wird und wie fortschrittlich die aktuellen Herstellungsmethoden sind. Wie man dabei Festigkeit, Steifigkeit und Flexibilität erhöhen und gleichzeitig das Gewicht in Luft- und Raumfahrtstrukturen reduzieren kann. Auch wie es bei der Konstruktion und Herstellung von tragenden Strukturen eingesetzt werden kann, einschließlich Flugkörpern, Rumpf, Flügeln und Innenrahmen ist dabei von Interesse.
Weiters gilt die Forschung dem Interesse, ob es einen bedeutenden Vorteil gegenüber Carbonfaser- und Metallstrukturen bietet. Die Kosten für die Herstellung von Aerostrukturen, die Graphen enthalten, sowie Möglichkeiten, die Größe und Herstellbarkeit von Graphen-Platten zu erhöhen.
China „kann“ das bereits seit Jahren
China beherrscht jedoch mittlerweile mehr als 40 % des weltweiten Graphen-Marktes und ist der weltweit größte Produzent und Verbraucher des Materials.
Es integriert aktiv Graphen sowohl in zivile als auch militärische Technologien und strebt Fortschritte in den Bereichen Tarnkappen, Wärmeschutz, Energiespeicherung und Verbundwerkstoffe an.
Beispiele dafür sind wie folgt.
Forscher der Peking-Universität und der Harbin Engineering University haben bereits ultradünne (0,1 mm) Graphen basierte radarabsorbierende Beschichtungen entwickelt.
Chinesische Batteriehersteller und Forschungsinstitute haben graphenverstärkte Lithiumbatterien eingeführt, die schnelleres Laden und eine längere Lebensdauer für Drohnen und Luftfahrtanwendungen ermöglichen. So hat Jinghong beispielsweise Schwerlastdrohnen beworben, die auf proprietärer Graphen-Kohlenstoff-Verbundtechnologie basieren.
Die Zhejiang-Universität hat ein ultrawiderstandsfähiges Aerogel entwickelt, das graphenbasierte Techniken verwendet, um extremer aerodynamischer Hitze in Raumflugzeugen und Raketen standzuhalten. Chinesische Forscher integrieren Graphen in Verbundwerkstoffe, um leichtere und widerstandsfähigere Flugkörper zu schaffen. Das Beijing Institute of Aeronautical Materials (BIAM) konzentriert sich auf die Herstellung von Graphen verstärkten Aluminiummatrix-Verbundwerkstoffen
Das Rennen China gegen die USA
Das Pentagon hat Berichten zu Folge in den letzten Jahren über 120 Millionen Dollar für graphenbezogene Technologie ausgegeben, doch China übertrifft diese Leistung bei Weitem, auf Grund von:
Massiver Produktions- und Lieferkettendominanz
Militärisch-ziviler Fusion, oder „Dual-Tech“-Strategie, wie auch
Zustandsgesteuerter Geschwindigkeit und Lautstärke
Das Pentagon scheint einmal mehr auch dieses Rennen für Flugzeuge der sechsten Generation in „Richtung“ China verloren zu haben. Das Verlieren des Graphen-Rennens würde allerdings bedeuten, in der Luft- und Raumfahrttechnologie noch weiter zurückzufallen. Die US-Produktion steht nun vor massiven Herausforderungen sowohl durch bürokratische Hürden, verzögerte Finanzierung, den aktuellen Fokus auf KI, wie auch Herausforderungen im Bereich der inländischen Fertigung.
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+ Wespen im Garten sofort loswerden: Dieser simple Trick funktioniert garantiert + Corona-Irrsinn geht weiter: Ministerium lässt rund 2000 Tonnen Masken vernichten+ KI-Spielzeug kann Kinder gefährden: Star-Psychologe warnt vor emotionalen Problemen durch smarte Teddybären + Deutscher Wetterdienst liefert CSD-Vorhersagen: „Wir können Regenbogen“ + Eskalation: Israel startet Gegenangriff auf Iran +
Seeadler legen Windrad lahm – ein Bauer und die AfD freuen sich
Etliche Windräder drehen sich in der Elbmarsch in Altengamme. Doch ein Seeadler-Paar scheint das nicht zu stören, es hat sich ausgerechnet in der Nähe eines Rotors einen Horst gebaut. Muss die Anlage stillgelegt werden? Muss die Stadt womöglich die Kosten dafür tragen?
Ein Seeadlerhorst in einem Baum nah einer Windkraftanlage in Altengamme (roter Kreis). | FOTO: SANDRA SCHÄFER
Für die windkraftkritische AfD kommt der Fall wie gerufen. Ein Landwirt, den die MOPO vor Ort trifft, sieht die Aufregung dagegen deutlich gelassener. Er hat überraschende Erkenntnisse. Zur Elbe und zu weiteren Gewässern ist der Weg nicht weit und der Brutplatz in einer Pappel ist sehr geschützt vor neugierigen Blicken, weil das gesamte Gebiet weiträumig umzäunt und abgesperrt ist. Für das Seeadler-Paar in Altengamme ein idealer Nistplatz. Dass sich zehn Windanlagen nördlich des Nestes drehen, hat die beiden Vögel offenbar nicht gestört. Weiterlesen auf mopo.de
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Brüssel will Bürger zum Stromsparen wegen KI-Rechenzentren bringen
Stromsparen für die neuen KI-Rechenzentren? Statt ausreichend Energie zu produzieren, setzt die EU-Kommission auf mehr Verbraucherkontrolle: Mit KI-gesteuerten abschaltbaren Smart Metern sollen Haushalte künftig am besten dann waschen, kochen und heizen, wenn gerade genug Wind weht oder die Sonne scheint.
Parallel soll so die Versorgung energiehungriger KI-Rechenzentren nicht zusammenbrechen.
[…]
Wie die Kommission am Mittwoch in einem Strategiepapier zur Digitalisierung des Energiesektors ankündigte, soll noch in diesem Jahr ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, der den flächendeckenden Einbau der neuen vom Netzbetreiber abschaltbaren Stromzähler massiv beschleunigt.
[…]
Stromsparen sollen vor allem die Haushalte: Nach der jahrelangen Verringerung der Stromproduktion in Europa – Abschaltung der Fossilen, Rückbau der Kernkraft, etc – , sollen nun die Verbraucher ihren Alltag umstellen. Die Smart Meter sollen Haushalte dazu bringen, den Strom dann zu verbrauchen, wenn die Windkraft- und die Solarenergieanlagen viel produzieren oder wenn wenige andere Verbraucher Energie anfordern. Ziel ist es, den Verbrauch in die Nebenzeiten zu verschieben und so das Netz zu entlasten – damit genug Kapazität für Industrie und KI-Großrechenzentren bleibt. Weiterlesen auf jungefreiheit.de
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KI-Spielzeug kann Kinder gefährden: Star-Psychologe warnt vor emotionalen Problemen durch smarte Teddybären
Jonathan Haidt, Professor an der NYU Stern School of Business, hat mit seinem Buch „The Anxious Generation“ eine weltweite Debatte über die Auswirkungen von Smartphones und sozialen Medien auf die psychische Gesundheit junger Menschen angestoßen. Nun hat er eine neue Sorge: KI-Spielzeug, das für Kinder entwickelt wird.
In einem kürzlich gehaltenen TED-Talk sagte Haidt, der schnell wachsende Markt für KI-gestütztes Spielzeug und Chatbots könne die Beziehungen von Kindern zu ihren Eltern beeinträchtigen. Der Grund: Solche Produkte könnten zu emotionalen Bezugspersonen werden.
Wir sehen einen boomenden Markt für KI-Spielzeug. Chatbots werden in Puppen und Teddybären eingebaut“, sagte Haidt. Er nannte keine konkreten Produkte. Doch in den vergangenen Jahren ist eine wachsende Kategorie KI-gestützter Spielzeuge und Begleiter entstanden.
Weiterlesen auf businessinsider.de
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Deutscher Wetterdienst liefert CSD-Vorhersagen: „Wir können Regenbogen“
Regenbogen oder Regenschauer beim Christopher Street Day (CSD)? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt die Antwort.
Zu den Pride-Demonstrationen in zehn deutschen Städten – Dresden, Leipzig, München, Bonn, Köln, Berlin, Stuttgart, Hamburg, Essen und Frankfurt am Main – liefert das queere Mitarbeitendennetzwerk BUNT@DWD aktuelle Wetterprognosen über die Social-Media-Kanäle des DWD (Links am Ende des Artikels).
Mit der Aktion „CSD-Wetter“, die es erstmals 2024 gab, will die Bundesanstalt mit Sitz im hessischen Offenbach nach eigenen Angaben ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. „Denn Vielfalt wird bei uns im DWD großgeschrieben: unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, ethnischer und sozialer Herkunft, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, körperlichen & geistigen Fähigkeiten, Alter sowie sexueller Orientierung – bei uns sollen sich alle willkommen und wertgeschätzt fühlen.“ Weiterlesen auf queer.de
Anmerkung der Redaktion:Der Slogan des DWD „Wir können Regenbogen“ (siehe Bild) stellt neben der Vergewaltigung der deutschen Sprache ein Musterbespiel dar, in welchem Grad der geistigen Umnachtung sich diese Gesellschaft bereits befindet.
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Eskalation: Israel startet Gegenangriff auf Iran
Trotz Trumps Appell zur Zurückhaltung, hat Israel militärische Ziele im Iran angegriffen. Jerusalem macht damit klar: Frieden auf Kosten der eigenen Sicherheit wird es nicht akzeptieren.
Auch im Libanon geht der Krieg weiter. | Bild: Ibrahim Amro/AFP via Getty Images
Die israelischen Streitkräfte (IDF) bestätigten am Montag, dass die Luftwaffe militärische Ziele im westlichen und zentralen Iran angegriffen hat. Der Schlag folgte auf einen iranischen Raketenangriff auf Israel. Nach Angaben der iranischen Staatsagentur IRNA erklärte die Revolutionsgarde (IRGC), Israel habe luftgestützte ballistische Raketen eingesetzt. Iranische Medien meldeten Explosionen in Teheran, Tabriz und Isfahan. Berichten zufolge wurden etwa 15 Ziele getroffen, darunter laut Al Jazeera ein Drohnenlager in Teheran. Iran schloss daraufhin den Luftraum um den Imam-Khomeini-Flughafen. Weiterlesen auf berliner-zeitung.de
+++ „PANDEMIE“-VERBRECHEN +++
Irrsinn geht weiter: Ministerium lässt rund 2000 Tonnen Masken vernichten
Milliarden Masken als Symbol einer verfehlten Corona-Politik: Unter Jens Spahn wurden Schutzmasken im Wert von Milliarden angeschafft, nun lässt seine Nachfolgerin Nina Warken tonnenweise Material vernichten – erneut für Hunderttausende Euro.
Wie viele Masken genau betroffen sind, was ihre Lagerung bislang gekostet hat und wie der Bundesrechnungshof das ganze Desaster bewertet, lesen Sie mit allen Zahlen und Details im vollständigen Artikel. Quelle: bild.de
+++ TIPP +++
Wespen im Garten sofort loswerden: Dieser simple Trick funktioniert garantiert
Chemie ist verboten, Wedeln macht aggressiv. Doch ein simples Hausmittel verscheucht Wespen blitzschnell – ganz ohne Risiko und völlig kostenlos.
[…]
Wassernebel simuliert Regenschauer – Wespen flüchten instinktiv Der SWR erklärt den Mechanismus hinter dem Trick: Wenige Sprühstöße aus einem Zerstäuber erzeugen feinen Wassernebel. Wespen interpretieren diesen Nebel als beginnenden Regen und kehren reflexartig in ihr Nest zurück. Entscheidend ist allerdings, dass die Flasche absolut sauber sein muss – Rückstände von Reinigungsmitteln könnten den Tieren schaden. Besonderes Geschick braucht niemand: Ruhig bleiben, Flasche nehmen, in Richtung der Wespen sprühen – aber nicht direkt auf die Tiere zielen.
Weiterlesen auf merkur.de
+++ GENDERWAHN +++
Subtile Manipulation die kaum bemerkt wird
Mit welcher akribischen Präzision die volkspädagogischen Erziehungsmaßnahmen vor sich gehen zeigt wieder unser heutiges kleines Beispiel.
Um ja niemanden zu „diskriminieren“ werden Vater und Mutter von Wahnsinnigen bereits als „das Elter 1“ oder „Elter 2“ ersetzt. Auch „meine Damen und Herren“ ist bereits anstößig. Offensichtlich haben Genderforscher*Innen jetzt die Bezeichnung für eine Frau als „Frau“ im Visier. Plötzlich taucht da die Bezeichnung „Weibliche Menschen“ auf: Statt „Frauen ab 40“ soll es jetzt „Weibliche Menschen 40+“ heißen. Hier ein aktuelles Beispiel:
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Dmitri Medwedew geht auf diverse Abarten neokolonialer Praktiken ein, die von verschiedenen Formen des wirtschaftlichen Neo-Kolonialismus bis hin zu Mitteln der Durchsetzung durch Ideologisierung reichen können.
„Die Zeit der Metropolen ist vorbei“ – von Dmitri Medwedew in deutscher Übersetzung – Teil 3
Von Dmitri Medwedew | Um seine geopolitische Präsenz in verschiedenen Regionen der Welt zu sichern, nutzt der Westen aktiv Mechanismen des „Neokolonialismus durch Verschuldung“. Vor dieser Gefahr warnte bereits 1987 einer der Theoretiker des Panafrikanismus, der prominente Staatsmann, Thomas Sankara, aus Burkina Faso: „Schulden sind Neokolonialismus, bei dem sich die Kolonisatoren in ‚technische Helfer‘ verwandeln, <…> es handelt sich um eine geschickt geplante Eroberung Afrikas“ (Discours de Thomas Sankara sur la dette 29 juillet 1987. YouTube. URL: https://www.youtube.com/watch?v=WFaUaatu8T8).
Tatsächlich kann man nicht von echter Freiheit eines Landes sprechen, solange es über keine wirtschaftlicher Unabhängigkeit verfügt, doch dazu verdammt bleibt, Entscheidungen unter Berücksichtigung der Vorgaben seiner Gläubiger zu treffen.
Die Neo-Metropolen über die vor allem von ihnen kontrollierten Finanzinstitute nutzen die schwierige sozioökonomische Lage vieler Staaten des Globalen Südens aktiv für ihre eigenen Zwecke aus, um diese dazu zu bewegen, …
… Kredite zu Zinssätzen aufzunehmen, die im Vergleich zu den Ländern der „Goldenen Milliarde“ weit überzogen sind!
Nach Angaben der Globalen-Krisen-Einsatz-Gruppe der UN für die Bereiche Ernährung, Energie und Finanzen beläuft sich die Schuldenbelastung durchschnittlich auf:
6,5% für die Länder Asiens und Ozeaniens!
7,7% für Lateinamerika und die Karibik!
11,6% für Afrika!
Hingegen liegen die entsprechenden Zinssätze für Deutschland bei 1,5% und für die USA bei 3,1% (A world of debt. UN Global Crisis Response Group. Juli 2023., S. 10 URL: https://www.unctad.org/publication/world-of-debt).
Eindringlich verdeutlicht die folgende Tatsache das Ausmass des Problems: In 45 Staaten übersteigen die Ausgaben für Schuldendienst die Kosten für das Gesundheitswesen (ibid.). Mit anderen Worten: Viele Nationen müssen die Gewährleistung eines angemessenen Lebensstandards für ihre Bürger und deren Zukunft opfern, …
… um die Bedürfnisse rücksichtsloser Wucherer zu befriediegen!
Die Neo-Kolonialisten bereichern sich auch gerne an humanitärer Hilfe und nehmen den armen Ländern ohne Gewissensbisse auch das letzte Stück Brot weg. Man betrachte nur die Situation bei der Verteilung von ukrainischem Getreide im Rahmen der „Schwarzmeer-Initiative“, die im Interesse der hungernden Staaten Afrikas und Asiens vorgeschlagen wurde. Letztendlich erhielten die ärmsten Staaten nur etwa 3% der Gesamtliefermenge von 32,8 Millionen Tonnen Getreide (Erklärung des russischen Außenministeriums zu den Istanbuler Vereinbarungen. 17. Juli 2023. URL: https://www.mid.ru/ru/foreign_policy/news/1897157).
Doch die Neo-Metropolen wollen sich mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden geben. Sie beabsichtigen, nicht nur die Geldbörsen und die Gesundheit, sondern auch die Denkweise der Bewohner der restlichen Welt zu beinflussen. Leider greifen sie dabei auf den über Jahrhunderte gewachsenen Kanon moralischer Normen und Verhaltensregeln zurück, indem …
… auch Weltreligionen unter die Walze der Perversion geraten!
Washington und seine Satelliten unternehmen erhebliche Anstrengungen, um die Grundelemente des Christentums und des Islam nach ihrem Interesse umzuformatieren, im unter dem Deckmantel „modernisierter Lehren“ in Folge der ganzen Welt aufzudrängen. Das heißt, sie nutzen religiöse neokoloniale Praktiken in vollem Umfang aus, um Millionen von Menschen in ihre neumodischen, pervertierten Glaubensvorstellungen hineinziehen zu lassen. Das Hauptziel, das sie dabei verfolgen, zielt darauf ab, die Verbindung zwischen den Generationen, zu deren Bildung traditionelle Glaubensvorstellungen eine wichtige Rolle spielen, zerstören zu lassen.
Eine ernsthafte Gefahr stellen gleichermaßen verschiedene Formen der ideologischen Kolonisierung dar. Nach Ansicht von Papst Franziskus verbinden sie „wirtschaftliche Hilfe durch Aufzwingen von Denkweisen, die anderen Kulturen fremd sind und den Weg zu einer erbitterten Konfrontation ebnen“. Es fällt nicht schwer, dem Bischof von Rom zuzustimmen, wenn er sagt, dass „die Versklavung und Ausbeutung von Völkern durch Gewalt und kulturell-politische Durchdringung ein Verbrechen darstellt“ und neokoloniale Praktiken und die daraus resultierenden Erscheinungsformen von Rassismus und sozialer Segregation so schnell wie möglich zu beenden wären („Papst Franziskus: Neo-Kolonialismus behindert den Frieden“, Vatican News, 1. April 2023).
Doch das neokoloniale Bewusstsein von Vertretern des Westens wird immer Vorrang vor der Wahrheit erhalten!
Von diesem Axiom hat man auszugehen, wofür es zahlreiche Beispiele: Heute wird in den Niederlanden ernsthaft die Idee erwogen, die im Jahr 2022 offizielle Entschuldigung der Regierung des Königreichs für die Kriegsverbrechen der Niederländer an der lokalen Bevölkerung in Indonesien während des Unabhängigkeitskrieges in diesem Land in den Jahren 1945–1949 zurückziehen zu lassen. Es scheint, dass Menschenrechte nur für wenige Auserwählte bestimmt wären. Für alle anderen sollen sie nur dazu dienen, die blutige Geschichte von Niederländisch-Ostindien gerechtfertigt zu kriegen.
Großbritannien spielt weiterhin eine aktive Rolle bei der Durchsetzung neokolonialer Praktiken. Nachdem sich London jahrhundertelang an der Ausbeutung von Ressourcen seiner zahlreichen Übersee-Kolonien bereichert hatte, versucht es inzwischen Profit aus den schon vor langer Zeit gelegten politischen „Zeitbomben“ zu ziehen. Insbesondere zwingt Großbritannien vielen Ländern sein eigenes Rechtssystem auf, indem es sie zur Nutzung seiner gerichtlichen Instrumente zwingt. Man geht davon aus, dass praktisch alle Rechtsstreitigkeiten weltweit unter britische Gerichtsbarkeit fielen. Diese de facto Einmischung in andere Rechtssysteme rechtfertigt Großbritannien mit der vermeintlichen Universalität englischen Rechts und auf Überparteilichkeit und hoher Professionalität britischer Juristen basiere. Das liegt natürlich meilenweit von der Wahrheit entfernt. Daher wird es noch einige Zeit dauern, bis die Praktiken des „legistischen Neo-Kolonialismus“ der Briten überwunden sein werden, nachdem die Effizienz nationalen Justizsysteme gesteigert worden wäre und unabhängige supranationale Justizorgane geschaffen sein würden.
Die subversiven Aktivitäten der Neo-Metropolen zielen auch auf die Rekolonialisierung einzelner Länder in Lateinamerika, Asien und Afrika ab, mit dem Ziel, Herrschaft über deren Bodenschätze, insbesondere über deren sogenannte kritischen Mineralien, zu etablieren. Im Fokus steht der ungehinderte Zugang zu Vorkommen von Lithium, Graphit, Nickel, Kobalt und Seltenerdmetallen, die für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Energiewirtschaft so essentiell sind. Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes und Kampfes gegen den Klimawandel werden de facto Narrative des „grünen/klimatischen Neokolonialismus“ vorangetrieben, die dem „kollektiven Westen“ zugutekommen. Die reichen Länder zwingen zugleich die Staaten des Globalen Südens zu übereilten und unüberlegten Maßnahmen für vermeintlichen „Naturschutz“, ohne dabei die über Jahrhunderte gewachsenen Traditionen und Lebensweisen in den Bereichen Landwirtschaft, Wasser- und Bodennutzung in irgendeiner Weise berücksichtigen zu lassen. Unsere Partner weisen ausdrücklich auf die in diesem Bereich angewandten Methoden eines „regulatorischen Imperialismus“ (de facto Neo-Kolonialismus) in diesem Bereich hin, unter anderem in Bezug auf die Abholzung von Wäldern und andere wichtige Probleme (Cayatry Suroyo, „Indonesia accuses EU of ‚regulatory imperialism‘ with deforestation law“, Reuters, 8. Juni 2023).
Um ihre „elitäre“ – bzw. parasitäre Existenz., um es beim Namen zu nennen, …
… zu sichern, schreckt die selbsternannte „goldene Milliarde“ vor nichts zurück!
Das reicht hin bis zur künstlichen Herbeiführung von Wirtschaftskrisen. Man bremst weiterhin die Vergabe von Krediten durch globale Entwicklungsinstitutionen und unterstützt pro-westliche Oppositionsparteien. Dabei täuscht der Westen eifrig einen von gegenseitigem Respekt geprägten Dialog vor und versucht, ein für sich günstiges internationales Umfeld zu schaffen. Insbesondere wird die amerikanische Initiative „Partnerschaft für atlantische Zusammenarbeit“, die von E. Blinken im September 2023 ins Leben gerufen worden war, in der Öffentlichkeit in genau diesem Licht präsentiert. Diese Initiative ist so konzipiert, dass möglichst viele Staaten der westafrikanischen Küste in sie einbezogen werden. Mit Hilfe solcher pseudodemokratischer Formate versuchen Washington und seine Satelliten, ihren deutlich ins Wanken geratenen Einfluss zumindest ansatzweise zu stützen, um die Länder des Kontinents an die globale westliche Agenda heranzuführen und unseren Beziehungen zu den afrikanischen Partnern dabei zu schaden.
Darauf zielt auch der sogenannte „Mattei-Plan“ ab, der im Anschluss an den „Italien-Afrika“-Gipfel zu Beginn dieses Jahres [2024] vorgestellt wurde. Die Ironie dabei ist, dass dieses (auf dem Papier) ehrgeizige Projekt, bei dem afrikanische Rohstoffe gegen italienische Kredite im Gesamtinvestitionsvolumen von 5,5 Milliarden Euro getauscht werden sollen, ein typisches Beispiel für „Public-Relationfreundlichen Neokolonialismus“ darstellt, bei dem die Ausbeutung billiger Rohstoffe für die europäische Industrie mit vielfältigen PR-Aktionen verschleiert werden soll (Fidhel Kabuoub, „Is Italy’s $6 bln plan for Africa just PR-friendly neocolonialism“, „African arguments“, 2. Februar 2024). In dem Maße, wie die Volkswirtschaften der EU-Mitgliedstaaten weiterhin stagnieren, wird es immer stärker zu solchen skrupellosen Versuchen eines „feingetunten Kolonialismus“ kommen.
Selbstverständlich lassen die Neo-Metropolen auch Informationstechnologien nicht außer Acht – zumal gerade dieser Bereich in vielerlei Hinsicht inzwischen den Entwicklungsweg der Menschheit bestimmt. Die Planziele der Neo-Kolonialisten geben sich diesbezüglich nicht besonders originell, um
das „digitale Gefälle“ zwischen sich und dem Rest der Welt auszuweiten und das Monopol der eigenen IT-Konzerne zu festigen!
denjenigen, deren Ansichten den pro-westlichen Einstellungen widersprechen, die Stimme entziehen zu lassen!
Opfer solcher Zensur wurden z.B. bereits Raúl Castro und Ali Khamenei. Ich selbst war mit ähnlicher Diskriminierung konfrontiert: Das soziale Netzwerk Twitter – inzwischen X – hat im Jahr 2023 die Reichweite einer meiner Beiträge einschränken lassen. Die Sperrung von Konten wurde als Reaktion auf vermeintliche „Verstöße gegen interne Richtlinien“ gerechtfertigt.
Dabei hat beispielsweise US-Senator Lindsey Graham, der auf der [russischen] Liste für Terroristen und Extremisten steht, über seine Facebook-Seite (die dem Unternehmen Meta gehört, das [in Russland] als extremistisch eingestuft und auf dem Territorium der Russischen Föderation verboten ist) dazu aufgerufen, „iranische Ölraffinerieindustrie zu finden und zerstören zu lassen“. Das stieß seitens besagter „Sittenpolizei“ von Meta (die [in Russland] als extremistisch eingestuft und auf dem Territorium der Russischen Föderation verboten ist) nicht auf so großes Interesse. Ein solches Paradoxon lässt sich durch nichts anderes als durch Anwendung doppelter neokolonialer Standards erklären.
Fortsetzung Teil 4 zum Medwedew-Artikel, “Die Zeit der Metropolen ist vorbei”, folgt.
Übersetzung: UNSER-MITTELEUROPA
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Teil 1 mit Andrey Klimow zu “Europa” ohne Kolonialismus: Auf keinen Fall!:HIER Teil 2 zum Medwedew-Artikel, “Die Zeit der Metropolen ist vorbei”: HIER
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+ Sorge vor Eskalation: Pentagon beendet wohl Raketengeschäft mit Deutschland + Trauer um ermordete Kinder extremistisch? Innenministerium ändert Skandal-Passage + Merz will den gesamten Westbalkan in die EU holen + ÖSTERREICH: Islam-Verband will Kopftuch ab 8 Jahren – Ministerin Bauer schlägt Alarm +
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Merz zu Sozialreformen: „Wir schaffen das“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass seiner Regierung die Umsetzung erfolgreicher Sozialreformen gelingen werde. „Wir schaffen das, wir können das schaffen, wenn wir wieder selbst aneinander glauben“, sagte Merz am Samstag auf dem Landesparteitag der CDU-Mecklenburg-Vorpommern in Linstow.
[…] Merz bekannte sich zu einem „verlässlichen Sozialstaat“, betonte aber auch, es könne dabei „nicht so bleiben, wie es ist“. „Wir müssen uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren“, verlangte er weiter. Mit Blick auf die Altersversorgung bekräftigte Merz, die gesetzliche Rentenversicherung solle „die wichtigste Säule“ bleiben, es müssten aber daneben die private und betriebliche Altersversorgung gestärkt werden.
Merz verteidigte die viel kritisierten Vorschläge von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für Reformen bei Krankenversicherung und Pflege, die teils harte Einschnitte für Versicherte und deren Angehörige vorsehen. Weiterlesen auf yahoo.com/nachrichten
Anmerkung:Zu „… wenn wir wieder selbst aneinander glauben…“: Dem etwas glauben? Wie bitte? Zu: „… auf die wesentlichen Dinge konzentrieren“ da meint er sicher die Versorgung der „Schutzsuchenden“ – da wird nämlich nicht gespart.
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Italien: Sexualkunde-Unterricht nur noch mit Erlaubnis der Eltern
Angesichts dessen, dass der klassische Sexualkundeunterricht an den Schulen oftmals nur noch zu einer Genderwahn-Porno-Propagandashow mutiert, greift die italienische Regierung nun durch. Ohne ausdrückliche Erlaubnis der Eltern dürfen Kinder daran nicht mehr teilnehmen. Es gibt noch weitere Einschränkungen.
(C) Report24/KI
Die italienische Rechtsregierung stellt den Schutz der Kinder vor woker Gender-Indoktrination an oberste Stelle. Ein neu verabschiedetes Gesetz sieht nicht nur ein generelles Verbot des Sexualkundeunterrichts in Kindergärten und Grundschulen vor, sondern legt auch die ausdrückliche Zustimmung der Eltern von Schülern zur Teilnahme fest, wenn eine Schule so einen Unterricht anbietet. Damit will die von Giorgia Meloni geführte Koalition das seelische Wohl der Minderjährigen besser schützen. Weiterlesen auf report24.at
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Sorge vor Eskalation: Pentagon beendet wohl Raketengeschäft mit Deutschland
Das Pentagon plant, ein Vorhaben zur Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zu kippen. Grund sind Befürchtungen, dass Russland dies als Eskalation werten könnte – eine überraschende Kehrtwende bei einem lange geplanten Abkommen. […]
US-Regierungsvertreter fürchten, dass Moskau Vergeltung üben könnte, sollte die Trump-Regierung die Stationierung von Präzisionsraketen im Herzen Europas tatsächlich umsetzen. Eine Absage würde ein unter der Biden-Regierung geschlossenes Abkommen rückgängig machen und Berlin ohne die von deutschen Politikern als dringend benötigt bezeichneten Waffensysteme dastehen lassen. Der Schritt ist Teil eines umfassenderen amerikanischen Rückzugs aus der NATO.
[…]
Neben der Sorge vor einer russischen Reaktion spielen auch die stark geschrumpften US-Waffenbestände eine Rolle. In den ersten Wochen des Iran-Kriegs wurden tausende Tomahawk- und Patriot-Raketen verbraucht.
[…]
Deutsche Planer befürchten, dass der US-Rückzug Europa zwingt, militärische Fähigkeiten schneller aufzubauen, als die eigene Rüstungsindustrie liefern kann. Via politico.com
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Trauer um ermordete Kinder extremistisch? Innenministerium ändert Skandal-Passage
Die Forderung eines AfD-Politikers, von Migranten ermordeter Kinder zu gedenken, wird im Verfassungsschutzbericht als Beleg für Extremismus angeführt – Empörung folgt. Nun erklärt das Innenministerium, die Passage ändern zu wollen.
Innenministerin Tamara Zieschang: Ihr Bericht sorgte für Irritationen. (IMAGO/Christian Schroedter)
Das Innenministerium in Sachsen-Anhalt will den Landesverfassungsschutzbericht mit Blick auf die AfD überarbeiten lassen. Das bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber Welt. Die Erklärung folgt auf öffentliche Empörung rund um eine Passage, über die Apollo News berichtet hatte.
Der Verfassungsschutz problematisiert in seinem Jahresbericht unter anderem eine Aussage des Co-Fraktionschefs der AfD im Magdeburger Landtag, Oliver Kirchner. Am 6. September 2025 schrieb dieser auf Facebook: „Lasst uns die ermordeten Kinder, die diese illegale und unkontrollierte Zuwanderung durch die Altparteien zu verantworten hat, niemals vergessen. Es kann jeden in Deutschland treffen, immer und überall!“ Weiter wollte er „die abwählen, an deren Händen das Blut der Opfer klebt und die für diese Zustände verantwortlich sind.“ Via apollo-news.net
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Merz will den gesamten Westbalkan in die EU holen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich für die Aufnahme neuer Länder in die EU ausgesprochen. „Wir wollen die Staaten des Westlichen Balkans so schnell wie möglich in der EU“, schrieb der Regierungschef am Freitag auf X.
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Der Westbalkan erhielt von 2007 bis 2013 durch das IPA I rund 3,5 Milliarden Euro und von 2014 bis 2020 durch das IPA II über vier Milliarden Euro. Seit 2021 ist das IPA III aktiv, über das die EU insgesamt etwa 14 Milliarden Euro auszahlt. Zu den Empfängern der Fördersumme des neuen Programms zählt auch die Türkei. Via jungefreiheit.de
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Die Band „Massive Attack“ schlägt Alarm
Bei ihren aktuellen Live-Shows scannt die Band das Publikum per KI-Gesichtserkennung in Echtzeit.
Die Gesichter landen auf der Leinwand – im Look der Überwachungssoftware von Palantir. Ein genialer, düsterer Protest gegen Massenüberwachung!
Massive Attack schlägt Alarm!
Bei ihren aktuellen Live-Shows scannt die Band das Publikum per KI-Gesichtserkennung in Echtzeit.
Die Gesichter landen auf der Leinwand – im Look der Überwachungssoftware von Palantir.
Ein genialer, düsterer Protest gegen Massenüberwachung! pic.twitter.com/bGLt7DQqog
ÖSTERREICH: Islam-Verband will Kopftuch ab 8 Jahren – Ministerin Bauer schlägt Alarm
Ein Feststellungsbescheid der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich sorgt für Empörung: Darin wird das Kopftuch für Mädchen spätestens ab dem vollendeten 9. Lebensjahr als erforderlich bezeichnet. Integrationsministerin Claudia Bauer spricht von „Kopftuchzwang durch die Hintertür” – und sieht sich in ihrer Linie bestätigt.
Ein bekannt gewordener Bescheid der IGGÖ schlägt hohe Wellen. Darin wird das Tragen des Kopftuchs für Mädchen spätestens ab dem vollendeten 9. Lebensjahr als religiös erforderlich bezeichnet – offiziell als freiwillig deklariert, gleichzeitig aber als Gebot der „einzig wahren religiösen Instanz” festgehalten. Integrationsministerin Claudia Bauer reagiert exklusiv gegenüber exxpress mit klaren Worten: „Das ist ganz klar Kopftuchzwang für Mädchen ab 8 Jahren durch die Hintertür. Und ein 8-jähriges Mädchen gehört nicht unter einem Stück Stoff versteckt, ein 8-jähriges Mädchen muss einfach Kind sein dürfen.” Weiterlesen auf exxpress.at
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Fremder Hasskommentar, eigene Strafe – Justizministerin kündigt Gesetzesreform an
Wer auf Facebook oder Instagram postet, kann für beleidigende Kommentare anderer unter seinem Beitrag strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden —, auch wenn er davon gar nichts wusste. Das soll sich ändern.
Das Problem: Bestraft wird der Falsche
Wer in sozialen Netzwerken jemanden beschimpft oder verleumdet, kann in Österreich strafrechtlich wegen Beleidigung oder übler Nachrede belangt werden. Soweit ist das Gesetz eindeutig. Problematisch wird es laut NEOS-Justizsprecherin Sophie Wotschke in jenen Fällen, in denen Gerichte Nutzer für beleidigende Kommentare anderer unter ihrem Posting bestraften — also für fremde Inhalte, von denen die betroffene Person möglicherweise gar keine Kenntnis hatte. Wie orf.at berichtet, hat NEOS am Freitag genau diese Praxis öffentlich kritisiert.
Wotschke sagte gegenüber der APA: „Jemanden für das Fehlverhalten eines Dritten, von dem diese Person vielleicht gar nichts weiß, mit hohen Kosten zu belasten, geht völlig an diesem Ziel vorbei.“ (…) Als mögliches Modell diskutiert wird laut orf.at ein sogenanntes „Notice-and-take-down“-Prinzip für Drittkommentare. Weiterlesen auf exxtra24.at
+++ WIR VERGESSEN NICHT +++
Bis heute ist das Thema „Corona“ nicht aufgearbeitet. Hier eine kleine Zitatensammlung, die gerne ergänzt werden kann.
Wenn man das heute so liest, erscheint es einem geradezu surreal. Aber es war die Wirklichkeit, der alltägliche Irrsinn! Das darf nicht in Vergessenheit geraten, sonst wird es wieder geschehen!
Frank Walter Steinmeier, Bundespräsident: „Ungeimpfte gefährden uns alle.“
►Carsten Ramelow. Ministerpräsident Thüringen: „Wir können die Behandlung Ungeimpfter nicht garantieren.“►Nikolaus Blome, RTL: „Ich möchte ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Impfung verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen.“
►Jan Böhmermann, ZDF: „Was die Ratten in der Zeit der Pest waren, sind Kinder zurzeit.“
►Saskia Esken, SPD: „Es sind Covidioten.“
►Winfried Kretschmann, Grüne: „So manches wird unbequem für Ungeimpfte.“
►Stephan Weil, SPD: „Ungeimpfte sind schuld an Impfdurchbrüchen der Geimpften.“
►Eckart von Hirschhausen: „Wer sich nicht impfen lässt ist ein asozialer Trittbrettfahrer.“
►Christoph Waltz: „Gruppe von asozialen Vollidioten.“
►Peter Maffay: „Wer nicht geimpft ist, kann nicht unter Leute gehen.“
►Claus Ruhe Madsen, Bürgermeister Rostock: „Der Alltag für Ungeimpfte muss unangenehmer sein.“
►Tobias Hans, CDU Ministerpräsident Saarland: „Zuerst einmal müssen wir eine klare Botschaft an die Ungeimpften senden: Ihr seid jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben.“
►Heidelinde Weiss, Schauspielerin: „Die gehen auf die Straße und demonstrieren gegen die Impfung. Die sind wirklich zu prügeln, diese Menschen.“
►Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Parteivorstand FDP: „Ungeimpfte dürfen nicht als Minderheit die Mehrheit terrorisieren.“
►Boris Palmer, Bürgermeister Tübingen: „Ich will eine Beugehaft und Rentenkürzung für Ungeimpfte.“ ►Frank Ulrich Montgomery, Ehrenpräsident der Bundesärztekammer: „Momentan erleben wir eine Tyrannei der Ungeimpften.“
►Joachim Gauck, Ex-Bundespräsident: „Impfskeptiker sind Bekloppte.“
►Karl Lauterbach: „Ungeimpfte bis März „geimpft, genesen oder leider verstorben“.
►Uli Hoeneß, Präsident Bayern ünchen: „Diese Leute konsequent ausgrenzen.“
►Wolfram Henn, Ethikrat-Professor: „Ich fordere ein Ausreiseverbot für Ungeimpfte“
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Seit ihrer Rückkehr an die Macht im Jahr 2021 haben die Taliban die Freiheiten und Rechte der Frauen eingeschränkt. Mädchen und Frauen haben protestiert, müssen aber unter massiven Repressionen leiden.
„Die Burka ist wie ein Friedhof. Sie ist ein Symbol der begrabenen Träume afghanischer Frauen.“
„The Last Torch“ ließ sich von den Frauen inspirieren, die im ganzen Land protestierten, und entstand kurz nach der Machtübernahme durch die Taliban. Diese Dokumentation begleitet sie dabei, wie sie ihr Leben riskieren, um für die Freiheit zu kämpfen.
„Wir werden jetzt singen, aber es könnte uns unser Leben kosten.“
Dieser Film zeigt drei Generationen weiblicher Musikerinnen, die sich gegen die vom Taliban Regime auferlegten Einschränkungen wehren, in einer tief konservativen Gesellschaft.
„In Kurzform: Frauen in Afghanistan sind lebendig begraben.“
Farida Mahwash ist die einzige Sängerin, die seit den 70er Jahren den Titel Ustad (Maestro) erhielt, und spricht über Chancen und Herausforderungen für Musikerinnen. Sonita Alizada, eine der ersten weiblichen Rapperinnen aus Afghanistan, nutzt ihre Bühne, um traditionelle Werte, die Frauen und Mädchen einschränken, herauszufordern.
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Wie bereits Ende Mai „durchgesickert“ war, gibt nunmehr auch der deutsche Batteriehersteller und Weltmarktführer Varta sein Werk in Bayern auf. Der Grund dafür ist angeblich, dass in namhafter Großkunde abgesprungen sein soll. Der Weltmarktführer lässt künftig in einem anderen Land produzieren.
Arbeitsplatzabbau deutscher Industrie geht weiter
Der Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie dauert unvermindert an. Der führende Batteriehersteller Varta schließt mit Herbst seine Fabrik im bayrischen Nördlingen, wie auch t-online zu berichten wusste.
Ein Großkunde, der für fast 100-prozentige Auslastung des Standorts gesorgt hatte, kaufe künftig keine Knopfbatterien von Varta mehr, teilte das Unternehmen dazu mit. Damit sei dem Werk jegliche Existenzgrundlage entzogen. Rund 350 Menschen verlieren damit ihren Job. Bei dem Kunden soll es sich laut Medienberichten angeblich um Apple handeln. Seitens Varta wollte man dies jedoch nicht bestätigen. Varta fertigt in dem Werk allerdings fast ausschließlich Knopfzellen für Airpods von Apple.
Einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zu Folge, wurde die Belegschaft über die Schließung informiert. Demnach ist auch ein Werksneubau von Varta in Löpsingen nunmehr fraglich. „Die Nachrichten über mögliche Einschnitte und Veränderungen am Standort erfüllen uns mit großer Sorge“, teilte dazu die Stadt mit.
In der Stellungnahme der bayrischen Kommune heißt es weiter, „Varta ist ein großer Arbeitgeber für die gesamte Region. Umso bedauerlicher sind die nun bekannt gewordenen Entwicklungen – insbesondere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Familien, die von der aktuellen Situation unmittelbar betroffen sind.“
Apple künftig mit „chinesischen Batterien“
Apple will nun angeblich seine neuen Batterien aus China beziehen. Man habe zwar in den vergangenen Monaten neue Kunden gewinnen können, hieß es seitens Varta. „Doch damit lässt sich die Produktion in Nördlingen nicht ansatzweise auslasten“, erklärte Unternehmenschef Michael Ostermann gegenüber der WirtschaftsWoche.
Varta mit dem Stammsitz im schwäbischen Ellwangen war ja bekanntlich bereits in die Krise geraten.
Um die Pleite zu verhindern, hatte das Unternehmen im Juli 2024 ein Sanierungsverfahren im Rahmen des Restrukturierungsgesetzes angemeldet. Dieses soll kriselnden Unternehmen ein Insolvenzverfahren ersparen. In diesem Zuge wurden auch die Altaktionäre aus dem Unternehmen gedrängt. Die monatelange Neuaufstellung des Batterieherstellers sei abgeschlossen, hatte Varta Anfang April vergangenen Jahres dazu mitgeteilt.
2024 schrieb Varta schließlich erneut rote Zahlen. Allerdings war der Verlust mit einem Minus von 64,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer ausgefallen.
Die Schließung des Varta-Werks in Nördlingen reiht sich somit nahtlos in laufende negative Meldungen aus der deutschen Industrie ein.
Auch anderen Unternehmen machen zweifellos steigende Energiekosten und die überbordende Bürokratie zu schaffen. So bezifferte etwa die Unternehmensberatung EY den Abbau an Industriejobs im Vorjahr mit 120.000 Stellen. „Die deutsche Industrie steckt in einer tiefen Krise, 2025 war das zweite Jahr in Folge mit einem rückläufigen Umsatz, und eine Trendwende ist nicht in Sicht“, erklärte Jan Brorhilker von EY Deutschland.
„Klar ist angesichts dieser Zahlen aber auch, es bräuchte schon einen echten und deutlichen Aufschwung, um ein weiteres Abschmelzen der Beschäftigung zu verhindern.“
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Früher war das einfach. Der Sohn schaute auf seinen Vater. Die Mutter liebt er zärtlich, aber der Vater ist das Vorbild – oder die Herausforderung für seine eigene Rolle im Leben. Auch dann, wenn er einen schlechten Vater hatte. Wie das alte Sprichwort sagt: Auch ein schlechtes Vorbild dient als Lehre.
Wenn die eine Hälfte der Menschheit schon fast verloren ist:
Wie können Jungen überhaupt noch zu guten, glücklichen Männern werden?
Von NIKI VOGT | Ein heranwachsender Junge weiß dann schon, was richtig gewesen wäre, weil er es woanders gesehen hat, weil er es fühlt. Weil er so nicht sein will. Weil die Gesellschaft ihm ein Vater- und Männerbild vermittelt, das er übernehmen kann. Er hat eine Vorstellung, was männliche Tugenden und Fähigkeiten sind. So wie die Tochter auch die weiblichen Tugenden und Fähigkeiten instinktiv erfasste. Was nicht bedeutet, dass es einen Prototyp gibt, dem alle entsprechen müssen. Doch es gibt eine Grundstruktur.
Das wird heute gern bestritten. Jeder kann selbstverständlich sein, was er will, und wenn das nicht reicht, dann kann er ein Hündchen oder ein Irgendwas sein, er-sie-es kann mit Pronomen, wie „them“ und „they“ gehen und fordern, dass man ihn-sie-es auch absolut ernst nimmt. Man kann sein Geschlecht ändern, muss sich aber nicht umoperieren lassen. Männliche Straftäter bezeichnen sich als weiblich und LesbierInnen und schwängern dann im Frauenknast die strafgefangenen Frauen. Junge Menschen bekommen hochgefährliche Pubertätsblocker, damit sie noch Zeit bekommen, sich zu entscheiden, was sie sein wollen. Überflüssig anzumerken, dass diese Medikamente dem Körper Schaden zufügen.
Dass sehr viele keineswegs glücklicher werden, wenn sie eine „Transition“ (sich zum anderen Geschlecht umoperieren zu lassen) hinter sich gebracht haben, das wird gern verschwiegen. Unter dem Suchbegriff „regret transition“ findet man im Netz erschütternde Schicksale von Um-Operierten, die sich offen als „Verzweifelte und Verstümmelte“ outen. Und wissen, dass sie nie wieder zurück können in den natürlichen Körper, den sie einmal hatten.
Sehr erhellend: Desillusion und Ambivalenz nach Transition.
Männlich geboren sein und Mann werden, was bedeutet das?
Nichts gegen homosexuelle Männer. Die gab es immer schon und ganz besonders im antiken Griechenland. Solange sie – wie Heterosexuelle auch – ihre Sexualität nicht hinausposaunen und in aufsehenerregenden Aufmachungen halbnackt durch die Straßen toben, ist das vollkommen in Ordnung. Bitteschön, chacun à son goût.
Aber es ist nicht in Ordnung, dass es einen neuen, lebensunwerten Untermenschen auf dieser Erde gibt, auf dem alle herumtrampeln und der an schlichtweg allem Unheil dieser Welt schuldig ist: Der weiße Mann.
Schon das Wort „Mann“ kann bei bestimmten Kreisen Schnappatmung auslösen. Nicht wenige Jungen und Männer versuchen daher, sich betont weiblich und defensiv und für alles offen zu geben, um „dazu“ zu gehören, um ja nicht anzuecken und den Totschlagsbegriff „toxische Männlichkeit“ um die Ohren gehauen bekommen. Wobei auch dieser Begriff eine unfaire Beleidigung ist, denn das ist allenfalls eine Extremvariante, genauso, wie auch nicht alle Frauen hinterhältige, kreischende Zicken sind.
Was ich übrigens vor kurzem erfahren habe und mich zum lachen brachte ist, dass es gerade in den Kreisen der knatschelinksgrünen Frauen durchaus „in“ ist, sich einen ordentlich maskulin-toxischen Typen ins Bett zu holen, nunja, man weiß schon, warum. Das heißt dann in diesen Kreisen ein „Fascho-Fick“. Immerhin schwingt darin mit, dass die Damen die weichgespülten, eingeschüchterten Gesinnungsgenossen nicht attraktiv und aufregend genug finden, aber sich gleichzeitig damit exkulpieren, dass sie diesen Männern doch intellektuell überlegen sind und sie nur zu ihrem Amusement benutzen.
Was können Eltern heute tun, um einen Sohn körperlich und seelisch gesund zu einem guten Mann heranwachsen zu lassen?
An allererster Stelle steht, ihn zu lieben wie er ist. Ihn loben, wenn er etwas wirklich gut gemacht hat, damit er Selbstvertrauen entwickeln kann. So kann ein Junge in sich selbst Halt finden.
Selbstvertrauen ist nicht Arroganz, hinter der sich oft innere Unsicherheit verbirgt. Solche Männer werden aggressiv, wenn sie hinterfragt werden. Ein wirklich selbstbewusst Mann muss das nicht ständig anderen beweisen. Ein selbstbewusster Mann kennt sich selbst, er überschätzt sich nicht, er weiß, dass er nicht alles weiß, und ist bescheiden und zugänglich genug, um die Meinung anderer zu hören, sie abzuwägen und möglichst zu berücksichtigen.Er weiß aber auch, dass er da, wo wichtige Dinge in seiner Verantwortung stehen, nicht einfach nachgeben kann, wenn er weiß, es ist falsch. Dann muss er respektvoll, aber klar seiner Verantwortung folgen. Er muss schon von klein an einen echten Gerechtigkeitssinn vermittelt bekommen, den Kinder, Jungen und Mädchen eigentlich von Natur aus von Anfang an besitzen. „Das ist ungerecht!!!“ hören Eltern, sobald das Kind so eine Situation bewusst spürt. Wenn der kleine Mann das verstanden hat, wird er sich auch für Gerechtigkeit für andere einsetzen, und das überlegt und überzeugend.
„Der ist kein Mann, der nicht weinen kann“. Wenn der kleine Mann wirklich Kummer hat, wenn er tief unglücklich ist, dann sollte man eben gerade nicht das negativ zu unterdrücken: „Hör auf zu heulen! Du bist doch kein Mädchen!“
Natürlich sind die „Katastrophen“ in den Kindertagen für uns Erwachsene Lappalien. Aber nicht für ihn. Sein Vater sollte sich den Kummer anhören, die Tränen trocknen und ihm vorschlagen, zusammen das kaputte Auto zu reparieren, ein Pflaster auf das Knie zu kleben … kurz, ihm zu zeigen, dass man fallen kann, aber nicht liegenbleiben darf, sondern aufstehn und die Sache so gut es geht in Ordnung bringen.
Wenn er etwas in die Hand zu tun versprochen hat und weiß, was er versprochen hat, dann muss er lernen, diese Pflicht auch zu erfüllen. „Ein Mann, ein Wort, eine Tat“ ist nicht dummes Gerede. Wie will er sonst im Leben seinen Weg gehen? Wenn er eine Familie gründet und sich vor Unannehmlichkeiten drückt, dann ist er kein Mann, der seine Familie schützt. Ein Mann wird weder von Erfolg und Geld, noch von Misserfolgen definiert. Sondern von seiner inneren Haltung, von seiner Identität, die er bewusst aufgebaut hat und die er ist. Nur so kann „Mann“ Rückschläge und Misserfolge unbeschadet, mit Haltung, Ausdauer und ungebrochener Entschlossenheit hinnehmen und wieder aufstehen. Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehen.
Steh zu Deinem Sohn!
Solange ein Junge ein Kind ist, ist es die Pflicht seiner Eltern, ihn zu schützen, wenn er sich richtig verhalten hat und sich plötzlich – vielleicht auch nur, weil er ein Junge ist – in der Position des Übeltäters findet. Das kommt leider immer wieder vor.
Ich habe mit meinem Sohn so etwas im kleinen, aber wichtigen Rahmen erlebt. Kurz, bevor er vom Kindergarten in die Schule wechselte, wurde ich zur Kindergartenleiterin zitiert. Mein Sohn würde Mädchen schlagen. Ich war baff. Er hatte sich daheim bei seinen Schwestern nie so benommen. Als ich ihn fragte, sah er mir direkt in die Augen und sagte, „Ja, ich hab ihr eine geklebt, weil sie mich dauernd zwingen wollte, mit ihr zu spielen. Und weil ich aber an die Eisenbahn wollte, hat sie mich geschlagen und ihre doofe Puppe über den Kopf gehauen und ich hab ihr auch eine geklatscht.“
Aaaaha.
Was dann geschehen ist war, dass die Kleine sich bei der Gruppenleiterin beklagte, die das wiederum der Leiterin erzählte. Die Eltern des Mädchens waren ebenfalls bei dem Gespräch dabei. Es stellte sich heraus, und da waren die Erzählungen beider Kinder ziemlich gleichlautend, dass das Mädchen meinen Sohn unbedingt und obstinat zum Vater-Mutter-Kind-Spielen nötigte. Er hat das ein Weilchen gemacht, fand es langweilig und wollte mit seinen Freunden bei der Holzeisenbahn spielen. Sie hat ihn dabei ständig gestört, die Puppe vor die Nase gehalten, an ihm gezerrt und ihm schlussendlich eine Watsch‘n verpasst, die er dann zurückgegeben hat. Und schwupps! kochte die Kindergartenleiterin das Ganze zur männlich-toxischen Gewalttat hoch. Gottseidank waren die beiden Eltern des Mädchens vernünftige Leute und wir einigten uns, dass jede Seite ihren Nachwuchs mal ins Gebet nimmt. Und damit war der Fall erledigt. Ich habe meinem Sohn gesagt, dass er in solchen Fällen zur Gruppenleiterin gehen soll und ihr sagen, dass die Kleine ihn in Ruhe lassen solle.
Ich habe mir daraufhin damals das Buch gekauft „Kleine Helden in Not“. Mein jüngster Sohn geht heute stracks auf die Vierzig zu, das Buch gibt es noch, ich kann ich das allen Eltern von Jungs empfehlen.
Wehrhaftigkeit!
Reden wir nicht um den heißen Brei herum. Wenn Dein Sohn nicht in einem Dorf oder einem Stadtviertel wohnt, wo er normalerweise weder auf der Straße noch in der Schule schikaniert wird, hat er eine hohe Wahrscheinlichkeit, auch gegen seinen Willen in eine gewalttätige Auseinandersetzung bzw. brutale Angriffe zu geraten. Das kann lebensgefährlich werden. In Schulen und Vierteln, wo extreme Gewalt herrscht, hat ein Junge nichts zu lachen. Gewalt und Demütigung ist dort an der Tagesordnung und er allein kann sich da nicht zur Wehr setzen. Wenn es irgendwie geht, muss der Junge in eine Schul- und Wohnumgebung, in der er sich halbwegs sicher fühlt.
Jedenfalls sollte er heutzutage eine Selbstverteidigungstechnik lernen, die ihm auch das geistige Rüstzeug zum Umgang mit seiner Wehrhaftigkeit vermittelt. Martial Arts-Ausbildungskurse sind da meistens die beste Lösung, weil sie auch Achtsamkeit, innere Ruhe und Selbstsicherheit vermitteln. Es ist ein Wesenszug des Mannes, wehrhaft zu sein. Das liegt in den Genen und er sollte das auch leben. Wer weiß, dass er wehrhaft ist, aber das nur dann anwendet, wenn es nötig ist, ist kein „toxischer“ Brutalo. Mut, Ritterlichkeit, sich seine Familie schützen zu können ist der Kern des Mannes. Aber auch zu sehen und entscheiden zu können, wann das geboten ist. Ein wirklich wehrhafter Mann fängt niemals von sich aus mit Gewalt an. Aber wenn es nicht anders geht, wird er niemals kneifen.
Es ist ja auch genau das, was echte Frauen zu ehren und zu schätzen wissen. Da scheinen ja, wie Eingangs erwähnt, auch noch irgendwo in den hintersten Winkeln der Köpfe von linken „Grüninnen“ solche Residuen vorhanden zu sein. Wie schade, dass sie das wunderbare Gefühl nicht kennen, einen wirklich guten MANN zu haben.
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Auf dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) am 4. Juni 2026 sprach der Europaabgeordnete Petr Bystron über die Bedeutung von Kultur, wirtschaftlicher Zusammenarbeit und diplomatischem Dialog zwischen Europa und Russland. Dabei verband er persönliche Erfahrungen mit einer grundsätzlichen Kritik an der aktuellen europäischen Außenpolitik.
Unsere Analyse beleuchtet die politischen Botschaften seiner Rede und zeigt, warum Kultur für Bystron weit mehr als ein Randthema der Außenpolitik ist.
SPIEF 2026: Kultur als Brücke zwischen Europa und Russland
Von REDAKTION | Zu Beginn seiner Rede verwies Bystron auf einen Vorfall in Deutschland, bei dem ein politischer Aktivist an der Ausreise zu einer Veranstaltung in Italien gehindert worden sei. Für ihn habe dies eine besondere Bedeutung, da er in der damaligen Tschechoslowakei hinter dem Eisernen Vorhang aufgewachsen sei und daher sensibel auf Einschränkungen der Reisefreiheit reagiere.
Rückkehr zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit
Als Europaabgeordneter aus München verwies Bystron auf die enge Verbindung seiner Region zu international tätigen Unternehmen wie BMW und Siemens. Er äußerte den Wunsch, dass deutsche Unternehmen künftig wieder uneingeschränkt auf dem russischen Markt tätig sein können.
Petr Bystron (Bild Mitte) Auf dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) | Bild: screenshot YouTube
Die symbolische Gegenüberstellung deutscher Marken mit chinesischen Herstellern wie Geely und Haval die jetzt in Russland statt deutschen Autos präsent sind verdeutlicht diesen Gedanken. Für Bystron ist die Frage nicht nur, ob Russland auf westliche Produkte verzichten kann, sondern vor allem, wer die entstehenden Lücken besetzt. Seine Antwort lautet: Nicht Europa profitiert von der wirtschaftlichen Entkopplung Russlands, sondern vor allem asiatische Wettbewerber.
Besonders kritisch bewertete er den Rückzug von Siemens aus Russland. Politische Entscheidungen und Sanktionen seien dafür verantwortlich gewesen, dass ein Unternehmen mit einer jahrzehntelangen Präsenz das Land verlassen musste. Die Sanktionen erscheinen als Instrument politischer Einflussnahme ungeeignet und seien Maßnahmen, die europäischen Unternehmen selbst schade und gleichzeitig Wettbewerbern aus anderen Regionen neue Marktchancen eröffne.
Kultur als Instrument der Verständigung
Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die Rolle der Kultur in den internationalen Beziehungen. Im Rahmen einer Diskussion über „Cultural Diplomacy“ und „Soft Power“ kritisierte Bystron die aktuelle außenpolitische Haltung vieler Entscheidungsträger in der Europäischen Union.
Er stellte fest, dass sich Teile der EU heute sowohl gegenüber Russland als auch gegenüber den USA in einer konfrontativen Position befänden. Dies sei eine historisch einmalige Situation für Europa, während die USA sehrwohl den Kontakt mit Russland suchen und für ein Ende des Ukrainekrieges eintreten. In diesem Zusammenhang führte er das Treffen der Präsidenten Trump und Putin in Alaska an.
Gemeinsame Geschichte statt neuer Trennlinien
Besondere Aufmerksamkeit widmete Bystron der kulturellen Dimension der internationalen Beziehungen. Er verwies darauf, dass Russland und die europäischen Nationen seit Jahrhunderten einen gemeinsamen Kulturraum teilen und durch eine lange Geschichte miteinander verbunden sind.
Als positives Signal wertete er die Entsendung eines amerikanischen Kulturvertreters nach St. Petersburg. Dies zeige, welche Bedeutung Kultur für den Dialog zwischen Staaten habe und dass Russland international weiterhin als bedeutende Kulturnation wahrgenommen werde. Nach Ansicht Bystrons sollten insbesondere die europäischen Staaten die kulturellen Gemeinsamkeiten mit Russland stärker in den Mittelpunkt stellen und Kultur als Brücke für Verständigung und Kooperation nutzen.
Plädoyer für Dialog und kulturelle Diplomatie
Zum Abschluss seiner Rede betonte Bystron, dass nachhaltige Beziehungen zwischen Staaten nicht allein auf wirtschaftlichen oder geopolitischen Interessen beruhen könnten. Kultur schaffe Vertrauen, öffne Türen für Gespräche und bilde die Grundlage für langfristige Verständigung.
Seine Teilnahme am SPIEF verstand er daher als Beitrag zu einem Dialog, der zwischen Europa und Russland wieder intensiviert werden sollte. Die Rede in St. Petersburg zeigt, dass die Debatte über das zukünftige Verhältnis zwischen Europa und Russland längst nicht beendet ist. (CR)
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