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Roulette im Roten Meer – wie die Huthi-Vergeltung die Öl-Lebensader der Welt ersticken kann

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Die jemenitischen Huthis haben nunmehr Reedereien davor gewarnt, dass Schiffe, die saudische Häfen nutzen, innerhalb ihrer Einsatz-Reichweite als Ziel dienen könnten. Diese Warnung folgte unmittelbar auf die Ankündigung einer Seeblockade nach Angriffen auf Sanaa.

Tanker mit saudischem Öl kehren um

Auf See machte sich dies Meldung rasch „bemerkbar“, wobei mehrere Tanker, die saudisches Rohöl nach Asien transportierten, im Roten Meer den Kurs umgehend geändert hatten.

Riad hatte versucht, eine Front wieder zu öffnen, von der man geglaubt hatte, sie bereits „im Griff“ zu haben. Nunmehr steht die wichtigste alternative Öl-Route jedoch unter massivem direkten Druck.

Saudisches Problem größer als eine Meerenge

Das Königreich ist mittlerweile zunehmend auf das Rote Meer angewiesen, da der Verkehr durch die Straße von Hormus im Zuge des US-Krieges gegen den Iran stark zurückgegangen ist.

Saudisches Öl erreicht das Rote Meer über die Ost-West-Pipeline, die Rohöl vom Persischen Golf zum Hafen von Yanbu transportiert.

Von Yanbu wird der Großteil dieses Öls südlich durch die Bab al-Mandab-Straße per Schiff verbracht, direkt durch jemenitische Hoheitsgewässer, nämlich zu den asiatischen Märkten. Dieser einzige Korridor verarbeitet 3,6 Millionen Barrel pro Tag und bedeutet das Lebenselixier für China, Indien und andere asiatische Volkswirtschaften.

Globale Versorgung unter „Belagerung“

Eine langanhaltende Blockade könnte somit fast 4 % des weltweiten Angebots kürzen und die Preise dadurch noch weiter in die Höhe treiben. Rohöl ist bereits auf 94 US-Dollar pro Barrel gestiegen. Wenn auch diese Meeres-Straße geschlossen wird, muss Saudi-Arabien über drei Millionen tägliche Barrel um Afrika umleiten, was massive Verzögerungen und brutale Kostenanstiege für asiatische Käufer verursachen würde.
Die Welt steht nun also vor einem der schwersten Ölversorgungs-Schocks seit Jahren. Europa und Asien stehen vor Engpässen und unkoordinierten Notfallplänen. Die rosige Prognose der Internationalen Energieagentur für eine starke Erholung der Raffinerie in diesem Quartal läuft nun plötzlich auf „Lebenserhaltungs-Modus“.

Die Ölmärkte sind also weiterhin „außer Kontrolle“, da die Hormus-Krise, ausgelöst durch den US-Krieg gegen den Iran, mit der wachsenden Bedrohung für die Bab-al-Mandab-Route kollidiert. Befürchtungen gleichzeitiger Störungen an zwei wichtigen Energieengpässen haben nunmehr das Rohöl auf mehrwöchige Hochs getrieben und die Händler in „Krisen-Modus“ versetzt.

US-Präsident Trump hatte während seiner Pressekonferenz mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun darauf bestanden, dass die Huthi-Blockade nicht zustande gekommen sei. Der Markt allerdings scheint weniger überzeugt davon zu sein. Brent stieg zum dritten Mal in Folge, gewann seit Montag mehr als 5 % und erreichte kurzzeitig 95,47 Dollar pro Barrel, der höchste Wert seit dem 11. Juni.

Präsident Trump kann also so viel „Propaganda“ hinausposaunen wie „gewohnt“, die Tanker und Ölhändler scheinen die Blockade jedoch sehr wohl bemerkt zu haben.


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„KI-Blase“ könnte platzen – Westen hat zu wenig Strom und Wasser

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Jüngst hatte der Ex-BlackRock-Manager Ed Dowd davor gewarnt, dass die, mit Hochdruck gepushte KI-Blase mehr als spektakulär platzen könnte. Der Westen habe schlichtweg weder genug Strom noch genug Wasser, so Dowd.

Rechenzentren stoßen an ihre Grenzen

Laut dem US-amerikanischen Finanz-Analysten, ehemaligen Portfolio-Manager bei BlackRock und Autor Ed Dowd, könnte also die KI-Blase spektakulär platzen. Nicht etwa wegen fehlender Chips, sondern vielmehr, da der Westen weder genug Strom noch Wasser für den „KI-Wahn“ hat.

Während Tech-Konzerne also Milliarden in KI pumpen, stoßen die gigantischen Rechenzentren laut Dowd bereits an harte physische Grenzen. Die Stromnetze sind permanent überlastet, der Wasserverbrauch explodiert, daher bleiben Rechenzentren einfach unvollendet und Nvidia-Chips stapeln sich ungenutzt in den Lagern.

Dowd spricht in diesem Zusammenhang von einer neuen „Dark Fiber“-Blase, als solche bezeichnet man die Telekommunikations- und Spekulationsblase der späten 1990er-Jahre (während der Dotcom-Ära), in der massenhaft ungenutzte Glasfaserkabel verlegt wurden, die nach dem Platzen der Blase ungenutzt im Boden geblieben waren. Diesmal handelt es sich jedoch um eine „Blase“ mit „dunkler Rechenleistung“. Milliarden teure KI-Hardware existiert, kann aber nicht eingesetzt werden.

Besonders brisant dabei ist freilich, dass immer mehr Gemeinden beginnen sich gegen KI-Rechenzentren zu wehren, da diese ganzen Regionen energetisch aussaugen könnten.

„In 18 Monaten brauchen wir euren Strom und euer Wasser. Viel Glück“, spottet Dowd über die aktuelle Strategie der KI-Industrie.

Sein Fazit dazu lautet, der eigentliche Engpass der KI-Revolution sind nicht die Chips, sondern Elektrizität, Wasser und die Frage, ob Gesellschaften überhaupt bereit sind, ihre Infrastruktur für den KI-Boom zu opfern.


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Nahost-Pipelines können drohende Energiekrise nicht abwenden – Straße von Hormus unersetzbar

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Die Staaten am Persischen Golf und die USA wetteifern darum, neue Häfen und Ölpipelines zu bauen, um die Straße von Hormus umgehen zu können. Experten sagen jedoch, dass die Projekte nicht ausreichen werden, um die Verwundbarkeit der Region zu beseitigen.

Vier große Hindernisse im Weg

Die Inbetriebnahme neuer Häfen und Pipelines wird fraglos Jahre dauern. Die neue Rohöl- und Raffinerie-Pipeline der VAE nach Fujairah könnte zwar bereits 2027 in Betrieb genommen werden, während allerdings vorgeschlagene alternative Routen für Irak, Katar, Kuwait und andere Golfstaaten mindestens zwei bis vier Jahre Bauzeit benötigen würden, erklärte dazu Robin Mills, CEO von Qamar Energy, gegenüber Dropsite News.

Selbst mit neuen Umgehungswegen würden die Exporte von verflüssigtem Erdgas der Region weiterhin von der Straße von Hormus abhängig bleiben. Katar, der weltweit größte LNG-Exporteur, verfügt allerdings ebenfalls über keine Pipeline-Alternative für den Export von LNG. Die strategische Bedeutung der Straße von Hormus kann durch den Bau neuer Ölpipelines also zweifelsfrei nicht beseitigt werden.

Über Öl und Gas hinaus transportiert der Wasserweg bekanntlich eine Vielzahl anderer kritischer Rohstoffe, wie folgt.

  • mindestens 20 % aller seegetragenen Düngemittelexporte

 

  • fast 50 % des weltweiten Seeschwefelhandels

 

  • etwa 30 % der weltweiten Heliumversorgung

 

  • etwa 30 % des weltweiten Methanolhandels auf See

 

  • sowie den Großteil der Aluminiumproduktion im Golf, die 9 % der weltweiten Produktion ausmacht

 

Rohstoffe für synthetisches Graphit

 

  • Monoethylenglykol (MEG)

 

  • Hochwertige Eisenerzpellets und direkt reduziertes Eisen

 

Die neue Infrastruktur rund um die Meerenge wird somit auch weiterhin anfällig für mögliche Angriffe Irans und der Achse des Widerstands sein.

Sieben Pipelines

Derzeit haben die VAE und Saudi-Arabien ihre Exporte über die bestehende West-Ost-Pipeline zum Golf von Oman bzw. die Ost-West-Pipeline zum Roten Meer verstärkt.

Zusätzlich bauen die VAE eine zweite Rohölpipeline, die parallel zur Habshan-Abu Dhabi Rohölpipeline (ADCOP) verläuft, die zum Hafen von Fujairah am Golf von Oman führt, um die Kapazität von 1,5 auf 3 Millionen Barrel pro Tag (BPD) zu verdoppeln.

Diese Projekte stellen laut CNBC nur drei von sieben geplanten oder in Bau befindlichen Pipelineprojekten im Nahen Osten dar, um die Straße von Hormus umgehen zu können. Sollten alle geplanten Projekte abgeschlossen werden, könnte die Pipelinekapazität der Region bis Ende 2028, 14 Millionen Barrel pro Tag überschreiten und damit mehr als 60 % der Vorkriegsölexporte der sieben Golfstaaten von 23 Millionen Barrel pro Tag abdecken, so Goldman Sachs. Doch diese sieben Pipelines werden die Straße nicht ersetzen, warnen geopolitische Analysten eindringlich.

Krise naht

Eine längere Schließung der Straße von Hormus könnte die Rhölpreise von Brent auf 150 Dollar pro Barrel treiben, warnen dazu Experten von Capital Economics. Die Märkte haben den Iran-Konflikt bisher durch Pipeline-Umleitungen und Lagerrückgänge überstanden und etwa 30 % des zuvor durch die Straße verschifften Öls umgeleitet. Doch diese Puffer gehen nun zur Neige, da die kommerziellen Ölbestände der OECD-Volkswirtschaften sich nahe den historischen Tiefständen befinden und kaum noch Spielraum ist, einen weiteren Angebotsschock abzufangen.



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Ist Flugzeugkabinen-Luft tatsächlich gesundheitsschädlich?

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Vor allem jetzt zur Haupt-Urlaubszeit steigen jedes Jahr Millionen Menschen in ein Flugzeug, ohne sich Gedanken über die Luft darin zu machen. Seit Jahren kursieren bereits Warnungen über „giftige Kabinenluft“ und die Debatte darüber hält an.

Australische Recherche „deckt auf“

Millionen Menschen fliegen jedes Jahr, ohne sich dabei Gedanken über die Luft in der Kabine zu machen. Eine Recherche des australischen Magazins 60 Minutes stellt nunmehr jedoch genau diese Luft in Frage. Primär geht es um das sogenannte Zapfluftsystem, bei dem komprimierte Luft aus den Triebwerken in die Kabine geleitet wird. Kritiker warnen davor, dass bei undichten Dichtungen Motoröl oder Hydraulikflüssigkeit sich mit dieser Luft vermischen können.

In besagter Recherche wird Professor Michael Bagshaw, ehemaliger Chefarzt von British Airways und Airbus-Berater, gefragt, ob Menschen durch kontaminierte Kabinenluft krank geworden seien. Seine Antwort, „das weiß ich nicht.“ Auch auf die Frage, wie die ähnlichen neurologischen Beschwerden vieler Betroffener nach sogenannten Fume Events sonst zu erklären seien, kann er freilich keine Antwort geben.

Luftproben zeigen Erschreckendes

60 Minutes ließ zudem auf verschiedenen Flügen Luftproben untersuchen. Dem zu Folge wurden in mehr als der Hälfte der getesteten Flugzeuge Rückstände von Motoröl gefunden. Außerdem verweist die Recherche auf Sicherheitsdatenblätter von Triebwerksölen, die vor dem Einatmen erhitzter Dämpfe und möglichen neurologischen Schäden warnen.

Für Aufsehen sorgt auch ein internes Boeing-Memo aus dem Jahr 2007, in dem ein Mitarbeiter wiederkehrende Probleme mit kontaminierter Cockpitluft beschrieben und sinngemäß geschrieben hatte, dass offenbar erst ein Todesfall abgewartet werde, bevor gehandelt werde.

Ob das sogenannte aerotoxische Syndrom tatsächlich langfristige neurologische Erkrankungen verursacht, ist noch wissenschaftlich weiterhin umstritten. Über die gesundheitlichen Langzeitfolgen wird bis heute gestritten. Kritiker fordern deshalb seit Jahren unabhängige Forschung sowie eine kontinuierliche Überwachung der Kabinenluft.



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Genmanipulation an humanoiden Embryonen überschreitet endgültig die Grenze

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Worüber wir hierbei sprechen nennt sich „Base Editing“ und soll eine absolut sichere „Methode“ sein, menschliche Zygoten ohne Risiko zu bearbeiten. Als „Einstiegstor zur Embryonenbearbeitung zum Zwecke der Verbesserung“ wohl mehr als hinterfragenswert.

Katze aus dem Sack?

Berechtigten Kritiken zu Folge ist damit wohl „die Katze aus dem Sack“. Freilich behaupten all diese Genetiker, sie würden einen genetischen Defekt heilen wollen, während sie Hunderte von Millionen ausgeben, um uns alle in „hackbare Tiere“ zu verwandeln, wie der international gefeierte israelische Historiker, Philosoph und Bestsellerautor Noah Yuval Harari es formuliert hatte.

Die Genbearbeitung an menschlichen Embryonen ist gottlob nach wie vor höchst umstritten, insbesondere nachdem der chinesische Wissenschaftler He Jiankui vor acht Jahren die Welt schockiert hatte, indem er genau dies mit Hilfe der weit verbreiteten Genbearbeitungstechnik CRISPR getan hatte, die „manipulierten“ Embryonen anschließend austragen und zur Welt kommen ließ, wie auch technocracy.news berichtet hatte.

Befürworter hingegen erklären, die Technologie könnte uns ermöglichen, Krankheiten auf völlig neue Weise zu behandeln, während Kritiker sie mit Eugenik vergleichen und argumentieren, sie könnte einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen, indem sie Eltern die Auswahl bestimmter wünschenswerter Merkmale ermöglichen würde.

Bestimmte „Genomstellen“ verändert

Es sollte daher nicht überraschen, dass der jüngste Versuch, menschliche Zygoten, Embryonen im frühesten Einzeller-Stadium zu bearbeiten, erneut eine Kontroverse ausgelöst hat. Wie in einer noch nicht begutachteten Veröffentlichung beschrieben, nutzte ein Team unter der Leitung des Genetikers Dieter Egli von der Columbia University eine Technik namens „Base Editing“, bei der im Wesentlichen ein einzelner DNA-Strang bearbeitet wird, um zwei Stellen im Genom zu verändern.

Das Ziel bestand allerdings nicht darin, vielversprechende neue therapeutische oder medizinische Behandlungsmethoden zu etablieren, wie die Wissenschaftler in ihrer Veröffentlichung festgehalten hatten. Stattdessen aber versuchte man zu zeigen, dass das „Base Editing“ eine praktikable Methode zur Bearbeitung von DNA-Sequenzen in Embryonen darstellt, ohne das Risiko von Schäden einzugehen, wie sie bei früheren Versuchen mit CRISPR aufgetreten waren.

Wie „Scientific American“ berichtet, könnte die neueste Forschung also den Grundstein für noch kontroversere Arbeiten legen, obwohl die Embryonen nicht bis zur Geburt ausgetragen worden waren. Der Pionier der Genom-Editierung und Mitentwickler von CRISPR, Alexis Komor, erklärte gegenüber der Zeitschrift, dass die „Katze nun aus dem Sack ist“.

Komor argumentierte, dass Egli und seine Kollegen ohne strenge behördliche Aufsicht in den USA wohl gegen ein bestehendes „Gentleman’s Agreement“ verstoßen hätten, bei einer Art von Forschung, die „gewissermaßen die Schleusen öffnet“.

Der Genetiker bezeichnete die neueste Studie als „Einstieg in die Embryo-Editierung zur Verbesserung“ und hob damit unmissverständlich hervor, wie umstritten dieses Forschungsgebiet nach wie vor ist.

Besagte Forschung wird zudem von Nucleus Genomics unterstützt, einem Unternehmen, das IVF-Embryonen auf genetische Störungen hin untersucht und das auf Grund seiner Behauptungen bereits in diesbezügliche Kontroversen verwickelt ist.

Vorwand Heilungsziel

Bei der Basenbearbeitung werden dabei winzige Einschnitte in einen einzelnen DNA-Strang vorgenommen, anstatt ganze Segmente zu entfernen, wie es bei CRISPR der Fall ist. Erste Experimente hatten sich bereits als vielversprechend erwiesen. Im vergangenen Jahr wurde dabei ein 9 Monate altes Baby dank einer hochmodernen Gentherapie unter Einsatz von Base Editing angeblich von einer seltenen genetischen Erkrankung geheilt.

Egli und seine Kollegen konzentrierten sich bei ihrer Forschung auf zwei Genomstellen, die Genen entsprechen, die für den Cholesterinstoffwechsel und die Hämoglobinproduktion zuständig sind, „da diese im Zusammenhang mit der somatischen Genbearbeitung gut erforscht sind und nicht auf Grund ihres therapeutischen Potenzials in der Keimbahn“, so deren Veröffentlichung.

Doch die Ergebnisse ließen zu wünschen übrig. Zum einen wiesen viele der bearbeiteten Embryonen Zellen desselben Typs auf, die sich genetisch voneinander unterschieden, ein Phänomen, das als Mosaizismus bezeichnet wird und zu medizinischen Problemen führt, sollten sich die Zygoten zu Embryonen und schließlich zu Babys entwickeln, wie dazu die New York Times hervorhebt.

„Es ist möglich, dass einige der potenziell schädlichen Auswirkungen erst nach der Geburt erkennbar wären“, erklärte die Bioethikerin Ana Iltis von der Wake Forest University, die nicht an der Forschung beteiligt war, gegenüber der NYT.

Die Forscher hinter der aktuellen Studie bleiben wenig überraschen hoffnungsvoll und erklären, dass noch viel Arbeit zu leisten sei, bis die Technologie zur Heilung oder Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt werden könne.

„Es gibt noch viel zu tun, bevor wir diesen Punkt erreichen, aber diese Forschung bringt uns dem Ziel näher“, erklärte Mitautor und Chief Clinical Officer von Nucleus Genomics, Nathan Treff, gegenüber der NYT.

Andere äußerten sich allerdings weitaus weniger positiv.

„Was sie tatsächlich tun, ist, den ‚Baby-Verbesserern‘ eine Anleitung für Vorstöße jenseits ethischer Grenzen an die Hand zu geben“, erklärte der Genetiker Fyodor Urnov von der University of California, Berkeley, der nicht an der Studie beteiligt war, ebenfalls gegenüber der NYT.



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Wie Israel klammheimlich die ukrainische Kriegsmaschinerie „anleitet“

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Seit nunmehr beinahe vier Jahren beansprucht Israel für sich, zum Thema Ukraine neutral zu sein. Hinter dieser öffentlich verbreiteten Haltung existiert jedoch ein stetiger Strom israelischer Waffen, Geheimdienste und Söldner, die nach Kiew „geschleust“ werden.

Mossad „knüppeldick“ im „Ukraine-Kriegsgeschäft“

Kürzlich durchgesickerte Aussagen des ukrainischen Geheimdienstes Oberst Schikowitsch zeigen, dass der Mossad dem Selensky-Regime unter anderem Geheimdienstsoftware der nächsten Generation geliefert hat. Hierbei handelt es sich um einen digitalen Lügendetektortest, der Berichten zu Folge mit „90-prozentiger Sicherheit“ die Erkennung von Täuschung vorweisen kann.

Seit 2022 liefern israelische private Verteidigungsunternehmen der Ukraine hochauflösende Satellitenbilder. Um diplomatische Folgen und Enthüllungen zu vermeiden, wurde ein Großteil dieser Informationen über das Brüsseler Hauptquartier der NATO weitergeleitet, wie israelische Medien behaupten.

Im Gegenzug hat die Ukraine bewährte Drohnenverteidigungstaktiken geteilt, darunter elektronische Kriegsführungsmaßnahmen und Anti-Drohnen-Netze, die im echten Kampf verfeinert worden waren. Der ukrainische Botschafter in Israel, Korniychuk, bestätigte den Austausch im März 2026 und behauptete, dass diese Informationen Israel ein wichtiges Handbuch zur Bekämpfung von Schwarmbedrohungen angesichts steigender Spannungen mit dem Iran lieferten.

„Off-the-books“-Waffen

Die in Israel hergestellten Panzerabwehrwaffen Matador RGW-90 tauchten bereits 2022 bei ukrainischen Truppen im Donbass auf. Bis 2023 füllte Israel still und leise die Patriot-Raketenbatterien auf.  Dies wurde von Israels Botschafter in der Ukraine, Brodsky, bestätigt.

Israels „Red Alert“-Frühwarnradarsysteme sowie nicht offengelegte strategische Materialien wurden laut israelischen Medien über Drittvermittler geleitet und diskret finanziert.

Seit dem Frühjahr 2022 operiert Masada-6, eine ausschließlich israelische Spezialeinheit für Söldner, unter dem ukrainischen Militärgeheimdienst. Die Chabad-Lubawitsch-Bewegung und der Oberrabbiner der Ukraine, Mosche Azman, überwachten persönlich ihre Verlegung in der östlichen Stadt Dnepropetrowsk. Im Jahr 2023 gründete Masada-6-Kommandeur Denis Desyatnik das PMC „Israeli National Forces“ in Haifa, um Soldaten aus Nordisrael auszubilden, die später an Operationen im Libanon teilnahmen.

Militärspezialisten des israelischen Mossad und des Shin Bet trainieren laut dem ehemaligen SBU-Offizier Wassili Prozorow bereits seit 2014 das neonazistische Dnepr-Bataillon der Ukraine für den Kampf im Donbass. Insbesondere brachten sie ukrainischen Neonazi-Kämpfern bei, wie man Menschen foltert und Waterboarding „nutzt“.

Darüber hinaus besuchten Mitglieder des ebenfalls neonazistischen Asow-Regiments der Ukraine im Dezember 2022 Israel, wo sie sich mit Beamten und IDF-Reservisten trafen, und einige von ihnen sogar im Hadassah Ein Karem-Krankenhaus in Jerusalem behandelt wurden.



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Spanien – Tests ergaben 70 Prozent der minderjährigen Zuwanderer sind Erwachsene

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Erfolgte Knochentests, durchgeführt in ganz Europa zeigen, dass Migranten, wie bereits seit Jahren vermutet, massenhaft über ihr Alter lügen. All dies freilich auf Grund spezifischer Vorteile für „Minderjährige“, durch sie selbstverständlich auch vor Abschiebung geschützt sind.

Bestätigung des „langegehegten Verdachtes“

Die spanische Stadt Madrid hat eine klare Bestätigung für langjährige Vermutungen über unbegleitete ausländische Migranten geliefert, die behaupten, minderjährig zu sein. Sobald diese Gruppe strengen medizinischen Altersüberprüfungen unterzogen wird, stellt sich heraus, dass 70 Prozent tatsächlich Erwachsene über 18 sind, wie auch remix.news berichtet hatte.

Dabei handelt es sich allerdings nicht um einige wenige einzelne Vorfälle, sondern um ein systemisches Muster, das auch in der Hauptstadt Spaniens zur Norm geworden ist. Die Ergebnisse, die in offiziellen Daten detailliert wie auch vom spanischen Medium El Debate berichtet wurden, unterstreichen eine Posse im Umgang mit Behauptungen über unbegleitete Minderjährige im ganzen Land.

Bereits 2024 Tests gestartet

Bereits 2024 eröffneten die Behörden in der Region Madrid 848 Altersfeststellungsverfahren für zugewanderte Personen, die behaupteten, unbegleitete ausländische Minderjährige zu sein. Dies ergab einen starken Anstieg gegenüber um 482 gegenüber dem Vorjahr. Mehr als die Hälfte dieser Fälle wurden archiviert, da die Antragsteller das Verfahren vor der Durchführung des wichtigsten medizinischen Tests abgebrochen hatten, bei dem es sich um eine Röntgenaufnahme des Handgelenks zur Knochenalter-Bestimmung handelt.

Von den 378 Personen, die sich dem Test unterzogen, wurden allerdings nur 112 als minderjährig bestätigt, während 266 als Erwachsene eingestuft wurden, somit etwa 70 Prozent.

Die Zahl der aufgedeckten Betrugsfälle hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Seit 2018 hat Madrid mehr als 11.000 unbegleitete ausländische Minderjährige in seinem Schutzsystem betreut. Allein im Jahr 2024 wurden 2.442 neue Jugendliche in das System aufgenommen. Die Regionalregierung hat diesbezüglich bereits 29 Strafanzeigen erstattet, nachdem eigene Überprüfungen ergaben, dass Erwachsene unrechtmäßig in Einrichtungen für Minderjährige untergebracht waren.

Auf nationaler Ebene meldete die Fiscalía General del Estado 7.562 vorprozessuale Altersfeststellungsfälle im Jahr 2024. Von diesen endeten 2.457 mit der Feststellung, dass es sich um Erwachsene handelte, während viele andere entweder das Verfahren abgebrochen hatten oder den Vorteil des Zweifels genutzt hatten.

Vorteile für Betrug

Wie Remix News bereits berichtet hat, gewährt der Minderjährigen-Status nach spanischen und EU-Regeln erhebliche Vorteile, darunter die Unterbringung in speziellen Schutzzentren mit Unterkunft, Bildung, Gesundheitsversorgung und damit verbundenen rechtlichen Garantien.

Es gibt auch erheblich größere Schwierigkeiten bei der Abschiebung und auch in vielen Fällen Wege zur Familienzusammenführung oder Aufenthaltsgenehmigungen, die Erwachsenen allerdings nicht zur Verfügung stehen. Viele Antragsteller verschwinden dann aus den Zentren, sobald die Altersüberprüfung beginnt, um die Bestätigung ihres wahren Alters zu vermeiden.

Betrugsmasche in ganz Europa

Diese Enthüllungen aus Madrid sind allerdings keineswegs Einzelfälle. Remix News hat ausführlich über parallele Fälle von Altersbetrug durch Migranten berichtet, die in ganz Europa den Status eines unbegleiteten Minderjährigen beanspruchen, wobei es sich wenig überraschend oft um dieselben Nationalitäten handelt, namentlich Algerier, Marokkaner, Tunesier und Afghanen.

Dabei hat Frankreich einige der krassesten Zahlen zu verzeichnen. Im Département Marne ergaben Knochenanalysen von 240 Personen, die behaupteten, unbegleitete Minderjährige zu sein, dass 80 Prozent (192 Personen) tatsächlich Erwachsene waren.

Der französische Abgeordnete Charles de Courson wies in einer Parlamentsrede dabei auf die finanzielle Belastung hin, „80 Prozent der unbegleiteten Migranten im französischen Département Marne im Nordosten, die sich als solche erklärten, sind keine Minderjährigen, wobei die Kosten für die Betreuung dieser 160 falschen Minderjährigen 5.000 Euro pro Monat betragen, was 60.000 Euro pro Jahr für jeden Einzelnen entspricht.“

Ein separates Experiment der Pariser Staatsanwaltschaft aus dem Jahr 2019 untersuchte 154 formal als „Minderjährige“ identifizierte Personen und stellte bei medizinischen Untersuchungen fest, dass 91,6 Prozent (141) Erwachsene waren. Die Staatsanwälte stellten fest, dass Erwachsene systematisch das für Minderjährige nach einem Gesetz von 1945 geschaffene Schutzregime ausnutzten.

Vergleichbare Zahlen auch in Belgien

Belgien berichtete beispielsweise über vergleichbare Ergebnisse. Eine Studie mit Daten von Justizminister Koen Geens zeigte, dass von 4.563 Migranten, die sich als Minderjährige erklärten, die Behörden 2.546 Behauptungen anzweifelten. Alters-Tests an einer Stichprobe ergaben, dass 73,7 Prozent über 18 waren. Der flämische Abgeordnete Tom Van Grieken erklärte dazu unverblümt, „Asylbewerber, die sich des Altersbetrugs schuldig machen, sollte das Recht auf Asyl verweigert werden.“

Schweden verzeichnete wenig erstaunlich eine noch höhere Rate. Die Gesundheitsbehörden stellten fest, dass 84 Prozent der getesteten angeblichen „Kinder-Migranten“ tatsächlich 18 Jahre oder älter waren. In Deutschland ergaben forensische Untersuchungen in Münster, dass etwa 40 Prozent der Untersuchten „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“ nachweislich Erwachsene waren, wobei viele die bekannt auffälligen Geburtsdaten am 1. Januar teilten, ein häufiger Indikator für erfundene Identitäten.

Remix News hat auch spezifische Vorfälle in Spanien selbst dokumentiert, die diesem Muster entsprechen. In einem Madrider Fall, der im Oktober 2025 gemeldet wurde, behauptete ein Marokkaner, der beschuldigt wurde, ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt zu haben, 17 zu sein; die Altersüberprüfung ergab, dass er wahrscheinlich 23 war, mit 14 Vorstrafen, was zur Überweisung seines Falles an ein Erwachsenengericht führte.

Eine Untersuchungsmission des Europäischen Parlaments auf den spanischen Kanarischen Inseln ergab ebenfalls, dass etwa die Hälfte der dortigen unbegleiteten Minderjährigen tatsächlich Erwachsene waren, was auf Versäumnisse bei der Altersfeststellung angesichts hoher illegaler Einreisen hinweist.

Europaweite Problematik

In ganz Europa bleibt die Anreizstruktur weitgehend unverändert, wobei der Minderjährigen-Status sofortigen Schutz und Ressourcen bietet, während der Erwachsenenstatus oft zu schnelleren Abschiebeverfahren führen kann. Medizinische Tests wie Knochendichte-, Zahn- oder Handgelenksröntgenaufnahmen sind zwar unvollkommen, zeigen jedoch bei Anwendung immer wieder hohe Betrugsraten. Einige Länder reagieren mit strengeren Tests, aber nur allzu oft wollen linksgerichtete Parteien solche Tests, mit dem „Gesundheits-Argument“ gänzlich verbieten.

Die Daten der Madrider Fiscalía für 2024 fügen Spanien der rasch anwachsenden Liste europäischer Rechtsgebiete hinzu, in denen offizielle Statistiken bestätigen, dass die Kategorie der „unbegleiteten Minderjährigen“ massiv ausgenutzt wird.

Mit über 11.000 Fällen allein in Madrid seit 2018 und einer Verdreifachung der Betrugsfälle in einem einzigen Jahr deutet das Ausmaß darauf hin, dass das Problem zweifelsfrei ein strukturelles ist.

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Anm. d. Redaktion:
Dass die Medien bei uns diesen Betrug mittragen, beweist ein Bild aus unserem Archiv, das wir hier zeigen:

So lieb und so arm, der 17-Jährige

 



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MEP FPÖ Vilimsky – „EU-Doppelstandards im Beitrittsprozess sind an Heuchelei kaum zu überbieten“

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Während die Ukraine und die Republik Moldau trotz massiver Defizite hofiert werden, betreibt Brüssel gegenüber Serbien politisch motiviertes Bashing.

Letzte Woche hatte das Europäische Parlament über die von der Europäischen Kommission vorgelegten Fortschrittsberichte zu den EU-Beitrittskandidaten Ukraine, Moldau und Serbien abgestimmt. Massive Kritik daran übte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky:

„Die Scheinheiligkeit der EU im Beitrittsprozess ist an Heuchelei kaum zu überbieten. Während man bei der Ukraine und Moldau selbst gravierende Korruptionsprobleme großzügig übersieht und die Ukraine noch dazu als Land im Krieg für ihre Fortschritte lobt, wird Serbien mit immer neuen politischen Forderungen und Belehrungen überzogen. Das hat mit einem fairen Beitrittsverfahren nichts mehr zu tun.“

„Es wird immer offensichtlicher, dass in Brüssel längst nicht mehr objektive Kriterien, sondern ausschließlich politische Opportunität gelten. Bei der Ukraine werden selbst außergewöhnliche Umstände ausgeblendet, während Serbien ständig an den Pranger gestellt wird, weil es sich nicht in allen Fragen bedingungslos dem politischen Kurs der EU unterordnet. Wer nicht blind der Brüsseler Linie folgt, ist offenbar unerwünscht – das ist ideologisch motivierte Beitrittspolitik und untergräbt die Glaubwürdigkeit der Europäischen Union massiv“, betonte Vilimsky.

„Wenn sich die serbische Bevölkerung demokratisch für einen EU-Beitritt entscheidet, dann ist das zu respektieren. Gleichzeitig hat Brüssel die Souveränität Serbiens zu achten und sich nicht ständig in innere Angelegenheiten einzumischen. Solange die EU mit zweierlei Maß misst, bleibt dieser Beitrittsprozess nichts anderes als eine politische Farce“, so Vilimsky abschließend.

Harald Vilimsky ist FPÖ Delegationsleiter im EU-Parlament| Mitglied im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten (AFET) | Stv. Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE)



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