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Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist der Haupttatverdächtige Abdul B. bei einem Polizeieinsatz am frühen Sonntagabend getötet worden. Das bestätigte die Berliner Senatsinnenverwaltung.
Laut Medienberichten wurde der 21- Jährige libanesischer Herkunft in einer Gartenlaube angeschossen und erlag den Verletzungen. B. soll mit einer Stichwaffe auf die Einsatzkräfte losgegangen sein. Zeugen wollen zwei kurz aufeinander abgefeuerte Schüsse gehört haben.
Die Gartenlaube befand sich in einer Kleingartenkolonie im Berliner Ortsteil Spandau (Bezirk Spandau). Spezialkräfte des Landeskriminalamtes (LKA) und eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) hatten die Laube in dem Areal an der Ruhlebener Straße unweit der Havel umstellt.
Nach dem blutigen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) mit einer Toten war intensiv nach B. gefahndet worden.
Fest steht: Der 21-Jährige mit libanesischem Migrationshintergrund hat den Kleinbus angemietet, der am späten Samstagabend (25. Juli) gezielt in eine Menschenmenge am Rande des sogenannten queeren Straßenfestes im Herzen der Hauptstadt fuhr. Ob B. auch am Steuer saß, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
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Die Polizei bestätigte, dass es sich bei dem Todesopfer um eine Frau handelt. Sie wurde bei der Gewalttat im Tiergarten so schwer verletzt, dass sie noch vor Ort verstarb. Zum Schutz der Angehörigen und aufgrund der laufenden Ermittlungen wurden weitere Details zu ihrer Person zunächst nicht bekanntgegeben.
Zahl der Verletzten steigt auf 29
Nachdem anfänglich von 16 zum Teil lebensgefährlich Verletzten die Rede war, korrigierte die Polizei die Zahl der Verletzten auf jetzt insgesamt 29. Es wurden auch Menschen „mit einer Stichwaffe“ verletzt. Alle Verletzten sollen inzwischen außer Lebensgefahr sein.
B. soll mit dem „Islamischen Staat“ (IS) sympathisiert haben. Von Seiten der Terrormiliz gab es allerdings auf deren einschlägigen Mitteilungswegen bislang keine Äußerung zum Geschehen in Berlin.
Mehrere Täter?
Aus Ermittlerkreisen hieß es, man gehe nicht davon aus, dass B. als Einzeltäter gehandelt habe. Tatsächlich war in der Nacht zum Sonntag noch ein Iraner festgenommen worden, von dem es zunächst hieß, er sei Beifahrer im Tatfahrzeug gewesen. Nach aktuellen Informationen der ARD hat sich ein konkreter Verdacht gegen den Mann vorerst aber nicht bestätigt.
Die Polizei überprüft im Rahmen der Ermittlungen im islamistischen Milieu jedoch weiterhin seine genaue Rolle und mögliche Verbindungen zum flüchtigen Haupttäter Abdul Ballout. Es wurden im Laufe des Sonntags mehrere Personen aus der islamistischen Hauptstadt-Szene in Gewahrsam und unter die Lupe genommen.
The post CSD-Killer von der Polizei in Berliner Gartenlaube erschossen! Generalbundesanwalt übernimmt Ermittlungen appeared first on Deutschland-Kurier.
