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☐ ☆ ✇ Ost-friesische Geschichte

Von Wappen und verschwundenen Gewässern bis hin zu dunklen Kapiteln der NS-Zeit

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Das neue “Emder Jahrbuch” eröffnet abermals Einblicke in die ostfriesische Geschichte Dass unsere Sicht auf die Geschichte nicht statisch ist, sondern in einem fortwährenden Prozess des Entdeckens entsteht, beweist eindrücklich die neueste Ausgabe des „Emder Jahrbuchs für historische Landeskunde Ostfrieslands“. In insgesamt sechs Forschungsbeiträgen, die zeitlich vom 15. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit reichen, unterstreicht der aktuelle Band, dass die Geschichte der Region durch moderne Fragestellungen ständig neu beleuchtet werden kann. Der erste Beitrag stammt von Hanke Immega, Mitarbeiter der Landschaftsbibliothek, der sich für …

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☐ ☆ ✇ Ost-friesische Geschichte

Ein friesisches Nationalepos? Marten Hamckema schildert in seiner “Frisia” friesische Geschichte und Legende in Versen

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Vorschau ansehen Ein Gastbeitrag von Hanke Immega Zur Identitätsstiftung einer Volksgruppe gehört neben Sprache und Kultur auch eine eigene Geschichtsüberlieferung, die sich häufig an Helden und Herrschergestalten festmacht. In Antike und Mittelalter gab es für viele Völker dabei eine Ursprungslegende und einen Herrscherstammbaum von einem mythischen Ahnen her. So führten die Römer ihr Gemeinwesen auf den Stadtgründer Romulus und die Briten auf einen ersten König Brutus zurück. In der frühen Neuzeit inspirierten diese Legenden verschiedene Dichter zu nationalen Epen nach dem Vorbild der lateinischen Aeneis. In …

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☐ ☆ ✇ Ost-friesische Geschichte

Häuptlingswappen oder Regionalwappen? Teil 2: Das Dreililienwappen von Faldern und Oldersum

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Vorschau ansehen Ein Gastbeitrag von Hanke Immega In der Reihe der älteren Wappen ostfriesischer Häuptlingsfamilien, die bevorzugt kämpferische Raub- und Fabeltiere zeigen (sehr häufig sind es Adler und Löwen), fällt ein Wappen besonders auf, das in blauem Feld drei goldene Lilien zeigt.1 Seine Herkunft ist vermutlich in Faldern zu verorten. Haro Aildisna aus einer Linie des weitverzweigten Geschlechts der Abdena (gest. 1400), Häuptling zu Groß-Faldern und Uphusen, führte 1400 ein Siegel mit einer Abbildung der Gottesmutter und darunter einem Schild mit zwei Lilien (Abb. 1).2 Vielleicht …

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☑ ☆ ✇ Ost-friesische Geschichte

Häuptlingswappen oder Regionalwappen? Teil 1: Zur Herkunft des Norder Stadtwappens

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Vorschau ansehen Ein Gastbeitrag von Hanke Immega Seit über fünfhundert Jahren führt die Stadt Norden ihr sehr prägnantes Wappen, das drei goldene Sporenräder in Blau zeigt. In der großen Ausführung des Wappens hält der heilige Andreas, im Mittelalter der Stadtpatron, den Wappenschild (Abb. 1). Dieses Wappen ist schon in nahezu identischer Form auf einem Stadtsiegel aus dem Jahr 1498 zu sehen.1 Allerdings scheint es sich hier im Wappenschild eher um Sterne zu handeln, denn den drei Wappenfiguren fehlen die mittigen Achslöcher. Auf späteren Siegeln sind sie …

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