Immer mehr Hamburger steigen aufs Rad – während die Zahl der Autos und Autofahrten sinkt. Die Verkehrsbehörde wertet diese Entwicklung als Zeichen für nachhaltige Mobilität.
Der Radverkehr in Hamburg hat nach Berechnungen der Verkehrsbehörde im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Gleichzeitig ist der Autoverkehr rückläufig. Nach Angaben der Behörde stieg der Radverkehr im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 um vier Prozent. Im Vergleich zu 2019 betrug das Plus sogar 32 Prozent. Und seit 2000 habe sich der Radverkehr mit 118 Prozent mehr als verdoppelt.
Autoverkehr in Hamburg geht immer weiter zurück
Der Autoverkehr sei dagegen im vergangenen Jahr um ein Prozent zurückgegangen, nachdem er bereits 2024 um zwei Prozent gesunken sei. Seit 2019 habe der Kfz-Verkehr um 12 Prozent in Hamburg abgenommen, im Vergleich zum Jahr 2000 um 19 Prozent. Die Zahl der in Hamburg zugelassenen Autos sank den Angaben zufolge im vergangenen Jahr um rund 3000 – während die Einwohnerzahl der Hansestadt weiter steigt.
Dass der Radverkehr weiter zunehme und der Autoverkehr zurückgehe, sei ein weiteres Signal für den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität, sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). „Wir arbeiten daran, die Alternativen zum eigenen Auto so attraktiv zu gestalten, dass sie die bessere Wahl für immer mehr Bewohner unserer Stadt sind.“ (dpa/mp)
In Norwegen hat die Gerichtsverhandlung gegen Mette-Marits Sohn begonnen. Zum Start bestreitet Marius Borg Høiby die schwersten Vorwürfe gegen ihn. Andere Taten räumt er teilweise ein.
Zum Start der Gerichtsverhandlung gegen ihn hat der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) die schwersten Vorwürfe gegen ihn bestritten. Marius Borg Høiby antwortete leise mit „Nein“ auf die Frage, ob er die Strafschuld wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs mehrerer Frauen einräume. Er bestreitet außerdem, die mutmaßlichen Opfer während der Taten gefilmt zu haben.
Der 29-Jährige war nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB in einem grünen Pullover über einem Hemd und grüner Hose vor Gericht erschienen. Fotos oder Videos des Angeklagten zu machen ist verboten. Der Norweger muss sich wegen Dutzender teils schwerer Vergehen verantworten. Zu den 38 Anklagepunkten zählen auch Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung, Drogen- und Verkehrsdelikte. Einige dieser Taten hat Marius Borg Høiby zugegeben.
Erneute Festnahme vor dem Prozess
Kurz vor Prozessbeginn war Marius Borg Høiby am Wochenende erneut festgenommen worden. Er soll mit einem Messer gedroht und gegen ein Kontaktverbot verstoßen haben. Wegen Wiederholungsgefahr muss er vier Wochen in Untersuchungshaft verbringen.
Nach dem Vorfall am Sonntag befand sich Marius Borg Høiby laut Medien im Krankenhaus. Das berichtete die norwegische Nachrichtenagentur NTB am Dienstagmorgen unter Berufung auf Quellen. Zuvor hatte die Zeitung „Verdens Gang“ Bilder veröffentlicht, die die norwegische Kronprinzenfamilie vor dem Krankenhaus zeigen sollen. (dpa)
Ein 24-Jähriger mit einer 37-Millimeter-Granate im Gesäß versetzt in Frankreich Ärzte und Sprengstoffexperten in Aufregung. Was passierte nach der Entdeckung im OP?
Mit einer deutschen Weltkriegsgranate im Gesäß ist ein junger Mann laut Medienberichten in die Notaufnahme einer Klinik im französischen Toulouse gekommen und hat damit den Kampfmittelräumdienst auf den Plan gerufen. Erst nach der operativen Entfernung des Objekts sei den Medizinern aufgefallen, dass es sich um Munition gehandelt habe, sie hätten daraufhin die Sprengstoffexperten alarmiert, meldeten französische Medien unter Berufung auf Krankenhausbeschäftigte. Demnach räumte der 24-Jährige ein, sich das Geschoss selbst eingeführt zu haben. Die Gründe blieben offen.
Granate stammte aus dem ersten Weltkrieg
Bei der Granate habe es sich um ein deutsches 37 Millimeter-Geschoss aus dem Ersten Weltkrieg mit einer Länge von 16 Zentimetern gehandelt, berichtete der Sender France 3. Der Kampfmittelräumdienst sperrte demnach zunächst einen Sicherheitsbereich in der Klinik ab. Es habe sich aber herausgestellt, dass von dem aus dem Jahr 1918 stammenden Geschoss keine Gefahr mehr ausgegangen sei, berichtete die Zeitung „Le Figaro“ unter Verweis auf die Polizei. Von Ermittlungen wegen unerlaubten Munitionsbesitzes, die zunächst im Raum standen, werde daher abgesehen, erfuhr die Zeitung von der Staatsanwaltschaft in Toulouse.
Es ist nicht der Fall dieser Art in Frankreich. 2022 bereits musste ein 88 Jahre alter Mann im südfranzösischen Toulon operiert werden, bei dem sich ein noch etwas größeres Geschoss aus dem Ersten Weltkrieg im Gesäß befand. (mp/dpa)
Ein kleines Dorf bei Wacken steht nach einem schrecklichen Verbrechen unter Schock: Eine 65-Jährige wurde tot in ihrem Haus gefunden, ein Angehöriger steht unter Mordverdacht. Der Mann war nach der Tat mit einem Auto geflüchtet und wurde schließlich festgenommen. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass es sich um ein vollendetes Tötungsdelikt handelt. Die Ermittlungen dauern weiter an.
Ungewöhnlich viel Blaulicht in einem kleinen Dorf nahe Wacken – Ende Oktober erschütterte ein Gewaltverbrechen die Gemeinde Besdorf. In dem nicht einmal 250 Einwohner zählenden Ort wurde eine 65-jährige Frau tot in ihrem Haus aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen steht ein naher Angehöriger unter Verdacht, die Frau getötet zu haben – offenbar aus Habgier. Die Polizei leitete sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, nachdem der Verdächtige mit einem Auto in zwei Unfälle verwickelt war. Die Staatsanwaltschaft hat nun auf Nachfrage neue Informationen zu den laufenden Ermittlungen veröffentlicht.
Frau nahe Wacken tot aufgefunden – Mordverdacht
Ereignet haben soll sich die Tat zwischen Sonntagabend, 26. Oktober, 20 Uhr, und Montagnachmittag, 27. Oktober, 14.42 Uhr – dem Zeitpunkt, als ihr Lebensgefährte sie leblos in ihrem gemeinsamen Haus im Mühlenweg entdeckte. Schnell stand ein 20-jähriger Angehöriger im Verdacht, für das Tötungsdelikt in der nicht einmal 250 Einwohner zählenden Gemeinde verantwortlich zu sein. Nachdem er im Kreis Pinneberg mit seinem weißen Golf, nach dem die Polizei schnell öffentlich gefahndet hatte, zwei Unfälle verursacht hatte, war er am Abend des 27. Oktobers in Itzehoe festgenommen worden. Zeugen hatten den Wagen in der Straße Hinter dem Sandberg gesehen und die Polizei informiert.
Staatsanwaltschaft äußert sich
Eine Haftrichterin am Amtsgericht Itzehoe erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Mordes aus Habgier und Heimtücke. Denn nach anfänglichem Ermittlungsstand bestand der Verdacht, „dass es im Rahmen der für das Opfer überraschend ausgeführten Tat zu einer Diebstahlshandlung kam“, hatte Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow seinerzeit mitgeteilt. Der Mann kam in eine JVA, die Mordkommission der Itzehoer Kripo übernahm die Ermittlungen.
Wie aber ist jetzt, mehr als drei Monate später, der Stand der Ermittlungen? Steht inzwischen der genaue Todeszeitpunkt fest? Und wie die Frau starb, durch welchen Verwandten (war es der Enkel?) und welche Handlungen genau? Gab es eventuell ein Geständnis?
Beschuldigter weiterhin in U-Haft
Dazu teilt Müller-Rakow auf aktuelle Nachfrage der SHZ-Redaktion mit, dass er aufgrund der laufenden Ermittlungen „keine detaillierten Auskünfte“ geben könne. Aber: Der Beschuldigte befinde sich weiter in U-Haft und „hat sich im Laufe des Verfahrens zu den Vorwürfen eingelassen – jedoch kein Geständnis abgelegt“. Zu einem konkreten Verwandtschaftsverhältnis zwischen Täter und Geschädigter könne „aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen keine Auskunft“ erfolgen, „da eine solche möglicherweise zur Identifizierung des Täters führen würde“.
Der Oberstaatsanwalt weist zudem darauf hin: „Aus tatsächlichen und rechtlichen Gründen“ handele es sich um „ein vollendetes Tötungsdelikt“: Gegen den Beschuldigten bestehe „der dringende Tatverdacht des Mordes“. (Dieser Artikel erschien zuerst auf shz.de)
Mehr als ein Jahr wurde in Hamburg das bunte Broadway-Musical „& Julia“ gespielt – nun ist dort Schluss. Doch Stage Entertainment hat verraten, wo und wann es ein Wiedersehen gibt.
Tschüss Hamburg und hallo Stuttgart: Das Popmusical „& Julia“ hat Sonntagabend in der Hansestadt Abschied gefeiert und wird ab Oktober in Stuttgart zu sehen sein. Die bunte Show werde im Stage Palladium Theater gespielt, gab Stage Entertainment bekannt.
Musical „& Julia“ in Hamburg: Eine halbe Million Zuschauer
Die Abschiedsvorstellung von „We Will Rock You“ ist den Angaben zufolge in diesem Stuttgarter Theater Anfang September geplant. Die Stage Entertainment Gruppe präsentiert „& Julia“ zudem ab September im Beatrix Theater in Utrecht in den Niederlanden.
Rund eine halbe Million Zuschauer sahen das Musical seit der Deutschlandpremiere am 30. Oktober 2024 im Stage Operettenhaus an der Reeperbahn. Es sei ein bemerkenswerter Erfolg, sagte Stephan Jaekel von Stage Entertainment auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Weil es uns gelungen ist, Publikumsinteresse für ein zuvor gänzlich unbekanntes Stück zu wecken.“
Das Jukebox-Musical mit den größten Hits unter anderem von Britney Spears, Katy Perry und den Backstreet Boys zeigt eine neue Interpretation von Shakespeares großem Liebesdrama. Es geht darum, wie das Leben von Romeos Julia wohl weitergegangen wäre, wenn sie sich nach dem Tod ihres Liebsten nicht mit einem Dolchstich ins Herz das Leben genommen hätte. (dpa)
Nase dicht am Morgen, juckende Augen, Hustenreiz nach dem Aufstehen? Das liegt nicht immer an Pollen. Gerade im Winter haben Hausstaubmilben Hochsaison – und genau jetzt, bei knackiger Kälte, ist der richtige Moment, ihnen einen Dämpfer zu verpassen. Der simpelste Trick: Matratzen raus an die kalte Luft. Gewinnen Sie der arktischen Kälte also etwas Positives ab!
Hausstaubmilben lieben es nämlich warm und feucht. Beheizte Wohnungen, wenig Lüften und dicke Bettdecken sind für sie ein Paradies. Wichtig: Die Milben selbst lösen die Allergie nicht aus, sondern ihr Kot, der sich im Staub sammelt und eingeatmet wird. Typische Beschwerden sind dann eine verstopfte Nase, Niesreiz und juckende Augen – oft besonders morgens.
Kälte ist der natürliche Milben-Killer – also raus mit den Matratzen!
Hausstaubmilben sind kälteempfindlich. Temperaturen unter null Grad setzen ihnen stark zu. Genau deshalb ist das aktuelle Winterwetter in Hamburg die ideale Gelegenheit, um Matratzen, Decken und Kissen gründlich auszulüften. Die kalte, trockene Luft senkt die Feuchtigkeit – und damit die Lebensgrundlage der Milben. Zudem sorgt die Kälte dafür, dass Milben absterben können.
So lüften Sie Matratzen richtig aus
Am besten an einem trockenen, kalten Tag. Matratze auf den Balkon oder die Terrasse stellen, möglichst hochkant, damit Luft von beiden Seiten drankommt. Ein bis zwei Stunden reichen oft schon. Wichtig: Die Matratze sollte trocken bleiben – bei Schnee oder Nebel lieber warten. Danach gut absaugen, um Milben und Kot zu entfernen, zurück ins Bettgestell, frische Bettwäsche drauf.
Auch Decken und Kissen profitieren von der Kältekur. Wer keinen Balkon hat, kann sie alternativ bei Frost weit geöffnet ans Fenster hängen.
Weitere Tipps gegen Milben im Bett
Regelmäßiges Waschen der Bettwäsche bei mindestens 60 Grad ist empfohlen – am besten alle ein bis zwei Wochen. Milbendichte Bezüge (Encasings) können zusätzlich helfen. Im Schlafzimmer gilt: kühl, trocken, gut gelüftet. Teppiche, schwere Vorhänge und offene Kleiderschränke sammeln Staub – weniger ist hier mehr.
Hausstaubmilben lassen sich nicht komplett verbannen – aber man kann ihnen das Leben schwer machen. Der Winter liefert dafür die besten Bedingungen. Das Lüften an der kalten Luft ersetzt natürlich nicht die Tiefenreinigung. Wer jetzt allerdings Matratzen und Bettzeug raus in die Kälte stellt, kann die Allergenbelastung trotzdem deutlich senken – und morgens wieder freier durchatmen.
Das Eis im Gefrierfach wächst still und heimlich. Erst ein dünner Belag, dann richtige Schollen. Irgendwann geht die Schublade kaum noch zu – und der Stromzähler läuft heiß. Die gute Nachricht: Bei den aktuell frostigen Temperaturen in Hamburg ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um das Tiefkühlfach abzutauen. Draußen ist es kalt genug für das Gefriergut – drinnen sparen Sie bares Geld.
Vereisung des Tiefkühlfachs ist nicht nur nervig, sie ist teuer. Schon eine Eisschicht von etwa einem Zentimeter erhöht den Stromverbrauch eines Gefrierschranks um rund 10 bis 15 Prozent. Das liegt daran, dass das Gerät stärker arbeiten muss, um die Kälte im Fach durch das Eis hindurchzuhalten.
Wer das Tiefkühlfach abtaut, spart Strom
Verbraucht ein Gefriergerät etwa 200 Kilowattstunden Strom im Jahr, gehen durch Eis schnell 20 bis 30 Kilowattstunden zusätzlich drauf – völlig unnötig. Bei den aktuellen Strompreisen macht sich das spürbar auf der Rechnung bemerkbar. Regelmäßiges Abtauen lohnt sich also nicht nur fürs Gewissen, sondern auch fürs Portemonnaie. Ein bis zwei Mal im Jahr sollte das passieren.
Winterzeit ist Abtauzeit
Bei Minusgraden können Sie Tiefkühlkost kurzzeitig auf Balkon oder Terrasse zwischenlagern. Am besten in einer Kiste, Tasche oder Styroporbox, damit alles geschützt bleibt. Wichtig ist es dabei, die Lebensmittel vor Sonne zu schützen und nicht direkt auf den Boden zu stellen.
So tauen Sie das Tiefkühlfach richtig ab
Zuerst Gerät ausschalten und Stecker ziehen. Schubladen herausnehmen, Handtücher auslegen. Dann heißt es: Geduld statt Gewalt. Auch wenn es verlockend erscheinen mag: Messer, Schraubenzieher oder Kratzen können das Gerät beschädigen. Wer den Tauvorgang beschleunigen will, stellt eine Schüssel mit heißem (nicht kochendem) Wasser ins Fach und schließt die Tür – das Eis löst sich deutlich schneller.
Danach gründlich reinigen
Ist das Eis weg, Innenflächen mit warmem Wasser und etwas Spülmittel auswischen, trockenreiben – fertig. Anschließend Gerät wieder einschalten, kurz auf Temperatur kommen lassen, dann das Gefriergut zurückräumen.
So bleibt das Eis länger weg
Das Gefrierfach auf –18 Grad einstellen, Tür nicht unnötig lange offenlassen und keine warmen Speisen einfrieren. Wer das beachtet, muss deutlich seltener abtauen.
Wenn Sie schon dabei sind …
Frost draußen, Eis drinnen – das ist die perfekte Gelegenheit. Wer jetzt sein Tiefkühlfach abtaut, spart bis zu 15 Prozent Strom, schont das Gerät und nutzt die winterlichen Temperaturen sinnvoll aus. Ein kleiner Aufwand mit großem Effekt. Und wenn Sie schon dabei sind, säubern Sie auch gleich den Kühlschrank. Der ist nämlich alle vier Wochen dran.
Gianni Infantino will russischen Teams wieder die Teilnahme an internationalen Wettbewerben ermöglichen. „Oh, auf jeden Fall. Das müssen wir. Ja … zumindest auf Jugendebene. Dieses Verbot hat nichts gebracht“, antwortete der Präsident des Fußball-Weltverbands FIFA auf die Frage in einem Interview des britischen Senders Sky, ob die FIFA ihr Verbot aufheben sollte. „Es hat nur zu mehr Frustration und Hass geführt“, argumentierte Infantino.
Die FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA hatten russische Teams von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Formal geschah dies jedoch nicht als Reaktion auf den militärischen Überfall auf die Ukraine, sondern aufgrund der Gefährdung der „Integrität des Wettbewerbs“, wie es in der fußball-politischen Sprache heißt.
Russland bestreitet trotz FIFA-Ausschluss Länderspiele
Russlands Männer-Nationalmannschaft bestreitet auch weiterhin Länderspiele abseits großer Turniere und wird in der offiziellen FIFA-Weltrangliste auf Platz 36 geführt. Das Gleiche gilt für die Frauen-Auswahl, die in der Weltrangliste 28. ist.
Auch UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte den Ausschluss russischer Jugendteams von offiziellen Wettbewerben mehrfach kritisch hinterfragt und Lockerungen angeregt. Der Slowene begründete dies damit, dass die junge russische Generation sonst international dauerhaft isoliert werde. (mp/dpa)
Der frühere US-Präsident Bill Clinton und seine Ehefrau, die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton, haben sich zu einer Aussage vor dem Kongressausschuss in der Affäre um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bereit erklärt. Das Ehepaar Clinton freue sich darauf, „einen Präzedenzfall zu schaffen, der für alle gilt“, erklärte der Sprecher des Ex-Präsidenten am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst X.
Zuvor hatte das Ehepaar Clinton eine Aussage vor dem von den Republikanern dominierten Ausschuss verweigert. Die Anwälte des Paares argumentieren, beide hätten den Abgeordneten bereits „vorsorglich und freiwillig“ alle verfügbaren Informationen zur Verfügung gestellt.
Clintons Sprecher wiederholte, das Ehepaar habe „unter Eid gesagt, was sie wissen“, doch das sei den Abgeordneten „egal“. Die Clintons hätten „in gutem Glauben verhandelt, Sie nicht“, erklärte der Sprecher an die Mitglieder des Ausschusses gerichtet.
Epstein-Affäre: US-Präsident Trump versucht, Aufmerksamkeit von sich abzulenken
Die Zusage der Clintons erfolgte vor dem Hintergrund einer drohenden Anklage durch das US-Justizministerium gegen das Paar. Eine Abstimmung über eine entsprechende Empfehlung war im US-Repräsentantenhaus bereits in die Wege geleitet worden. Nach der Zusage des Ex-Präsidenten und seiner Ehefrau beschloss das verantwortliche Komitee der Unterkammer jedoch, die Abstimmung vorerst auszusetzen.
US-Präsident Donald Trump hatte Bill Clinton unterstellt, dieser habe deutlich mehr mit Epstein zu tun gehabt als er selbst. Trump veranlasste deshalb Ermittlungen gegen den früheren Präsidenten und weitere Demokraten-Politiker. Clintons Name tauchte wie der von Trump und die Namen zahlreicher weiterer Politiker und Prominenter in den bisher veröffentlichten Akten zur Epstein-Affäre auf. Ein persönliches Fehlverhalten konnte aber weder Clinton noch Trump nachgewiesen werden.
Epstein-Affäre belastet US-Präsident Trump seit Monaten
Der Fall Epstein belastet Trump seit Monaten. Dem bis in höchste Kreise vernetzten Finanzberater und Millionär Epstein wurde vorgeworfen, in der Vergangenheit mehr als tausend Mädchen und Frauen missbraucht und teils Prominenten zugeführt zu haben.
Der über Jahre mit Trump befreundete Epstein war bereits 2008 verurteilt worden, weil er die Dienste von minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen hatte. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft lautete die Strafe damals aber nur 18 Monate Gefängnis.
2019 wurde Epstein unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Rund einen Monat nach seiner Festnahme wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden. Nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben. (dpa)
Der Winter lässt Hamburg und den Norden nicht los. Bei anhaltender Eiseskälte rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) ab Donnerstag erneut mit Schneefall – der regional auch kräftiger ausfallen kann.
Diese Woche bleibt es bitterkalt: In Hamburg steigen die Temperaturen am Montag nur auf minus sechs Grad, dazu weht ein teils starker Ostwind. Niederschläge sind zunächst kein Thema, dafür droht in den Nächten strenger Frost.
In der Nacht zum Mittwoch zieht von Südwesten her Schneefall auf, der am Mittwoch noch anhält. Die Temperaturen bleiben dabei unter null. Nach einer kurzen Beruhigung folgt der nächste Wintergruß: Am Donnerstag setzt erneut Schnee ein, der sich in der Nacht zum Freitag besonders im Norden und Nordosten zeitweise verstärkt.
Hamburg: Schneefall gegen Ende der Woche
In der Deutschlandübersicht heißt es dazu: „Am Donnerstag schneit es im Nordosten und Norden, regional auch recht kräftig. Der Winter bleibt uns dort also erhalten.“ Währenddessen zeigt sich der Südwesten bei Plusgraden teils sonnig.
Dieser Januar ist so kalt wie lange nicht. Unter dem Frost leiden auch die Asphaltdecken der Straßen. Schlaglöcher sind typische Winterschäden. Die CDU will wissen, wie der Senat damit umgeht.
Wegen der anhaltend frostigen Temperaturen warnt der ADAC vor Schlaglöchern auf norddeutschen Straßen. Auch der Hamburger Senat geht davon aus, dass es vermehrt zu Winterschäden kommt – kann aber keine Zahlen nennen, was den Umgang damit angeht, wie aus der Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Philipp Heißner hervorgeht.
Auf die Frage, wie viele Schlaglöcher pro Jahr gemeldet und instand gesetzt werden, heißt es lediglich: „Eine Statistik im Sinne der Fragestellung wird nicht geführt.“
Hamburg: Verkehrsgefährdende Schäden werden vorrangig bearbeitet
Das Hamburger Straßennetz habe eine Gesamtlänge von über 4000 Kilometern. „Es liegt in der Natur der Sache, dass bei ungünstigen Witterungsverhältnissen und einer hohen Verkehrsbelastung auch Schäden vorkommen, die nicht unmittelbar nach ihrer Entstehung beseitigt werden können“, schreibt der Senat weiter.
Auch auf die Frage, wie lange es in Hamburg von der Meldung eines Schlaglochs bis zu dessen Reparatur braucht, verweist er auf die fehlende Statistik. Nur so viel: „Die Bearbeitungszeit variiert und ist abhängig von der Dringlichkeit des Schadens, der Lage, der Größe sowie der Verfügbarkeit von Fachfirmen und Einsatzkräften.“
Verkehrsgefährdende Schäden würden dabei in der Regel kurzfristig, „häufig innerhalb weniger Tage, gesichert und behoben“. Nicht verkehrsgefährdende Schäden „im Rahmen der laufenden Straßenunterhaltung nach Priorität“ abgearbeitet.
CDU-Verkehrsexperte kritisiert Senat: „Vage Zahlen und Ausreden“
Zudem verweist der Senat auf ein Programm, mit dem Deckschichten von Straßenzügen großflächig saniert werden sollen. „Hierfür wurden bereits für das Jahr 2026 8 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.“ In den vergangenen Jahren habe man so den Sanierungsstau auf den Hauptverkehrsstraßen aufgelöst „und ein gutes Zustandsniveau erreicht“.
Vor allem auf nicht sanierten Streckenabschnitten entstünden aber im Winter mit „nass-kalter Witterung und der Beanspruchung aus vielen Frost-Tauwechseln immer wieder Schäden wie Schlaglöcher“, hieß es. „Dies stellt alle Beteiligten, insbesondere die örtlich zuständigen Straßenbaureviere immer wieder vor große Herausforderungen.“
Dem Verkehrsexperten der CDU-Bürgerschaftsfraktion ist das nicht genug: „Vage Zahlen und Ausreden“ ersetzten keine Bestandsaufnahme, sagte Philipp Heißner der dpa. „Der Senat behauptet ein ,gutes Zustandsniveau‘, während viele Hamburger täglich über Buckel- und Schlaglochpisten fahren.“ Verkehrssicherheit entstehe nicht durch vage Behauptungen, „sondern durch Straßen, die wirklich in Ordnung sind“, sagte er. (dpa)
Er tut der Mannschaft richtig gut. Das wiederholen nicht nur seine Mitspieler und sein Trainer fast gebetsmühlenartig, das kann auch jeder sehen, wenn der Kapitän des FC St. Pauli mit den Kiezkickern auf dem Rasen kämpft. Trotz anhaltender Probleme mit dem linken Fuß haut sich der Kapitän in jeden Zweikampf, beißt auf die Zähne und sorgt mit seinen Einwechslungen für einen Energieschub. Aber wann kann er wieder von Beginn an ran? Oder ist genau das die größte Gefahr?
Die Lage ist verdammt knifflig, wenn es um das richtige Maß an Belastung und damit Einsatzzeit von Irvine geht. Vor jedem Spiel muss die Situation neu bewertet werden. Wie viel geht beim Käpt’n? Was hält der linke Knöchel aus? Wann ist es genug – und ab wann zu viel? Am Zustand hat sich nichts geändert. Man könnte sagen: Das ist gut und schlecht zugleich.
Feiert Irvine in Leverkusen sein Startelf-Comeback?
„Ich bin täglich mit ihm im Austausch und wir reden da ganz offen“, berichtet Trainer Alexander Blessin auf Nachfrage. „Wir sind beide sehr, sehr überrascht, dass ihm auf der einen Seite die 20 bis 30 Minuten, die er gerade bringt, guttun, also das er seine Leistung dann auch bringt.“ Und deshalb „spricht eigentlich nichts“ gegen einen Einsatz von Beginn an, beispielsweise am Dienstag im DFB-Pokalspiel in Leverkusen (20.45Uhr/Liveticker bei mopo.de), so der Coach, bevor das große Aber kommt.
MOPO
Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt! Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
Dubioser Psychologe: Berater der Blocks gerät in den Fokus
Doppelt dämlich!Suff-Eklat um HSV-Star Dompé
40-Millionen-Euro-Wette: Wie es mit dem Fernsehturm weitergehen soll
Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
16 Seiten Sport: Debatte um WM-Boykott, HSV-„Rambo“ im Interview & St. Paulis neuer Stürmer
28 Seiten Plan 7: Das Festival „Fokus Tanz“, „Holiday On Ice“ mit Max Giesinger & Ausgeh-Tipps für jeden Tag
St. Pauli will nicht zu viel Risiko gehen und mit einer zu langen Spielzeit – im Falle eines Startelf-Comebacks von Irvine wären es mindestens 45 Minuten – eine Verschlimmerung der Probleme provozieren. Bislang hat der 32-Jährige seit dem Wiederaufbrechen seiner knöchernen Stressreaktion zu Jahresbeginn und einer Zwangspause drei Einsätze von rund 30 und zweimal 20 Minuten absolviert.
St. Pauli-Kapitän Irvine: „Ich will dem Team helfen“
„Ich mache alles dafür, verfügbar zu sein“, sagt Irvine zu seiner Herangehensweise. „Ich will dem Team helfen, das ist meine Rolle.“ Was die Möglichkeit eines Einsatzes von Beginn an und möglicherweise über die volle Spielzeit betrifft, hatte er sich zuletzt zurückhaltend geäußert: „Das muss man sehen. Ich war noch nie in einer solchen Situation. Wir kämpfen um alles.“
Es bleibt eine Gefühlssache. Der Körper, in den Irvine permanent hineinhorcht, ist sein wichtigster Ratgeber. „Es geht darum, wie stark die Schmerzen kommen, und wie wir dem Einhalt gebieten können“, erklärt Blessin den Prozess. „Wir gucken da immer wieder, von Spiel zu Spiel, stecken jeden Tag die Köpfe zusammen. Er hat da gerade ein gutes Gefühl, zwar immer noch Schmerzen, aber die Frage ist, kommen bei mehr Belastung, auch mehr Schmerzen? Das ist jetzt die Frage.“
St. Pauli-Trainer Blessin zwischen Prognose und Hoffnung
Die aktuelle Situation ist besser als nach dem Rückfall und Ausfall zu Jahresbeginn befürchtet, aber keine, die Irvine und St. Pauli glücklich macht, wie Blessin zugibt. „Mit dem Momentum sind wir gerade nicht zufrieden, aber wir können beide gut damit leben. Aber das heißt nicht, dass wir da nicht vielleicht mal wieder reingehen und sagen, dass er mal wieder von Anfang an zum Zug kommt“, betont der Coach.
Mehr Irvine wagen. Das ist das Ziel. Ein baldiger Einsatz des australischen Nationalspielers von Beginn an sei etwas, dass sich Blessin „sehr gut vorstellen kann“, wie er sagt und es klingt nach einer Mischung aus Prognose und Hoffnung. „Weil er einfach extrem wichtig für uns ist. Wie gesagt: Er ist der Kapitän und er geht voran. Das brauchen wir gerade.“
Der Block-Prozess geht weiter, am Dienstag soll erneut der mutmaßliche Kopf der Entführerbande, der Israeli David Barkay, befragt werden. Wird er Christina Block weiter belasten? Wir berichten wie immer in unserem Liveticker direkt aus dem Gerichtssaal:
Viele Millionen deutscher Fernsehzuschauer sind Wintersport-Fans. Während der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina kommen sie auf ihre Kosten und haben eine riesige Auswahl bei drei Sendern. Ein Teil des TV-Angebots ist kostenpflichtig.
220 Stunden Olympia zeigen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF in den Hauptprogrammen. Am Freitag startet das Erste mit der Eröffnungsfeier (20 Uhr). Kommentator Tom Bartels bekommt im Fußballstadion San Siro in Mailand Unterstützung von Giovanni di Lorenzo. Der Chefredakteur der „Zeit“ und Moderator der Talkshow „3nach9“ von Radio Bremen erlebt bei der Eröffnungsfeier seine Sport-Premiere in der ARD.
Deutsche Eishockey-Frauen starten schon vor Eröffnungsfeier
Das sportliche Programm in den Hauptprogrammen beginnt schon einen Tag vorher im ZDF mit einem Eishockeyspiel. Ab 12 Uhr zeigt das Zweite am Donnerstag das erste Spiel der deutschen Frauen gegen Schweden. Der erste komplette Olympia-Tag ist Samstag, wenn die ARD um 10 Uhr startet und bis 23 Uhr sendet. An den meisten Tagen beginnen die Übertragungen bereits um 9 Uhr.
MOPO
Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt! Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
Dubioser Psychologe: Berater der Blocks gerät in den Fokus
Doppelt dämlich!Suff-Eklat um HSV-Star Dompé
40-Millionen-Euro-Wette: Wie es mit dem Fernsehturm weitergehen soll
Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
16 Seiten Sport: Debatte um WM-Boykott, HSV-„Rambo“ im Interview & St. Paulis neuer Stürmer
28 Seiten Plan 7: Das Festival „Fokus Tanz“, „Holiday On Ice“ mit Max Giesinger & Ausgeh-Tipps für jeden Tag
Die Olympia-Übertragungen enden am 22. Februar mit der Schlussfeier ab 20.30 Uhr, die Stefan Bier in Verona für das ZDF kommentiert. Bis dahin gibt es nach Angaben der öffentlich-rechtlichen Sender alle Entscheidungen mit deutschen Medaillenchancen live, im Fall paralleler Wettbewerbe in Form von Konferenzschalten.
Der erste Wettbewerb der Olympischen Winterspiele ist Curling
Das Erste und Zweite haben zudem ein gemeinsames Angebot von insgesamt 1400 Stunden mit bis zu sieben parallelen Kanälen im Internet auf „sportschau.de“ und „sportstudio.de“ sowie in den Mediatheken. Das Livestream-Angebot beginnt am Mittwoch ab 19.05 Uhr mit Curling. „Bei diesem ersten großen Highlight im Sportjahr 2026 verpassen die Zuschauerinnen und Zuschauer nichts“, sagte ZDF-Sportchef Yorck Polus.
So sah die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking ausimago/Laci Perenyi
So sah die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking aus
Die deutschen TV-Zuschauer sind Wintersportfans, vor allem beim Biathlon und Skispringen schauen regelmäßig mehrere Millionen Menschen zu. Und nach 20 Jahren gibt es wieder Übertagungen von den Winterspielen ohne Zeitverschiebung. „Gerade bei Olympia in Peking waren wir mitten in der Nacht auf Sendung, das war ein bisschen schade, weil dann der Sport an den Sehgewohnheiten vorbeigeht“, sagte ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein. „Dieses Mal können wir von vorne bis hinten alles live erleben.“
TV-Sender erwartet deutlich höhere Quoten als noch in Peking
ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sagte: „Vor zwei Jahren in Paris haben wir gesehen, welch einen großen Unterschied es für die Begeisterung der Menschen in Deutschland ausmacht, ob Olympia in der Ferne oder quasi vor unserer Haustür stattfindet. Und wir haben gesehen, dass das Interesse an Olympia beim TV-Publikum ungebrochen hoch ist.“ Die Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Paris sahen 10,44 Millionen Menschen in der ARD. Balkausky geht bei den Winterspielen in Norditalien „davon aus, dass die absoluten Zuschauerzahlen deutlich über denen von Peking 2022 liegen werden. Schließlich haben wir dieses Mal großartige Höhepunkte auch im Vor- und Hauptabendprogramm“.
Olympiarechte hält auch Warner Bros. Discovery (WBD). Im frei empfangbaren Fernsehen wird der zum US-Konzern gehörende Spartensender Eurosport 260 Stunden Olympia live senden. Zum Angebot gehören auch der jüngst in Deutschland gestartete Streaminganbieter HBO Max sowie die ebenfalls kostenpflichtige Plattform discovery+. Sie bieten 850 Stunden Live-Sport, davon 680 Stunden mit deutschsprachigem Kommentator.
Diese Kommentatoren-Duos moderieren die Olympischen Winterspiele
Bei der Moderation gibt es im Vergleich zu den bisher letzten Spielen in Peking gleich mehrere Änderungen. Die ARD setzt bei der Moderation dabei wieder auf ein reines Frauen-Team: Esther Sedlaczek und Stephanie Müller-Spirra sind die Nachfolgerinnen von Jessy Wellmer und Julia Scharf, sie präsentieren das Olympia-Programm des Ersten aus dem gemeinsamen Studio der öffentlich-rechtlichen Sender in Mainz. Für das Zweite moderieren Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer, der Rudi Cerne nachfolgt. Bei Eurosport führen Birgit Nössing, Oliver Sequenz und Fabian Hambüchen durch das Programm.
Alle Sender setzen auf ehemalige Sportler und Trainer als Experten, die teilweise auch als Co-Kommentatoren zum Einsatz kommen. Für das Erste arbeiten Katarina Witt (Eiskunstlauf), Erik Lesser (Biathlon), Arnd Peiffer (Biathlon), Mariama Jamanka (Bob, Rodeln, Skeleton), Sven Hannawald (Skispringen) und Felix Neureuther (Ski Alpin).
Das Zweite setzt auf Sven Fischer und Denise Herrmann-Wick (Biathlon), Ronja Jenike (Eishockey), Benedikt Mayr (Freestyle Ski), Johannes Ludwig (Rodeln), Marco Büchel (Ski alpin) und Severin Freund (Skispringen). Das größte Expertenteam bietet Warner Bros. Discovery mit rund 30 ehemaligen Athleten. (dpa/vb)
Große Aktivitäten auf dem Winter-Transfermarkt sind oft ein Hinweis darauf, dass in der vorherigen Wechselperiode nicht alles nach Plan gelaufen ist. Beim HSV gibt es in diesem Winter so viele Kader-Bewegungen wie noch nie zuvor in der Geschichte. Auf Fehler in der Vergangenheit sind diese Transfers aber nur bedingt zurückzuführen.
Der Deadline Day hatte es für den HSV noch einmal in sich. Gleich vier Transfer-Entscheidungen wurden am letzten Tag der Transferperiode im Volkspark getroffen. Mit Immanuel Pherai (SV Elversberg) und Aboubaka Soumahoro (Saint-Étienne) wurden zwei Profis verliehen. Otto Stange (Leihvertrag in Elversberg abgebrochen) ist hingegen ab sofort zurück in Hamburg. Philip Otele (vom FC Basel ausgeliehen) wurde als letzter Winter-Zugang präsentiert.
HSV hat im Winter 13 Transfer-Entscheidungen getroffen
Damit hat sich die Zahl der Ab- und Zugänge des Winters beim HSV auf 13 erhöht. Mit Daniel Peretz (Southampton), Jonas Meffert (Kiel), Anssi Suhonen (Odense), Emir Sahiti (Tel Aviv), Silvan Hefti (Washington), Gui Ramos (Peking), Pherai und Soumahoro haben acht Spieler den Klub verlassen. Dem gegenüber stehen mit Damion Downs (Southampton), Sander Tangvik (Trondheim), Albert Grønbæk (Rennes), Otele und Stange fünf neue Profis im Team. Auffällig: Fast die Hälfte (sechs) der Winter-Transfers sind Leihgeschäfte.
Welcome back, Otto! ??
Unser Eigengewächs kehrt vorzeitig zu uns zurück und unterschreibt eine bereits im Vorfeld vereinbarte Vertragsverlängerung. ?
Warum gibt es nach dem XXL-Umbruch im Sommer jetzt schon wieder so viele Veränderungen im HSV-Kader? Einerseits sollte das Aufgebot verkleinert werden, um die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin kompakter zu halten. Das ist mit der Reduzierung von 31 auf 28 Profis gelungen. Auf der anderen Seite musste auf Verletzungsprobleme und mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive reagiert werden.
Vier der fünf Winterzugänge sind Offensivspieler. Mit ihnen bekommt Polzin im Angriff mehr Optionen, der Konkurrenzkampf wird erhöht. Zu hoch sollten die Erwartungen allerdings nicht sein. Grønbæk (nur drei Joker-Einsätze in den vergangenen vier Monaten) hat – wie Downs – vor seinem Wechsel zum HSV zuletzt kaum gespielt und wird Zeit brauchen. Eine echte Soforthilfe könnte hingegen Otele sein. Der 26-jährige Nigerianer war in Basel in dieser Saison Stammspieler. Bei 32 Pflichtspieleinsätzen sorgte er für neun Tore und vier Vorlagen.
Eisschnellläuferin Josephine Schlörb darf bei den am Freitag beginnenden Olympischen Winterspielen in Mailand nicht mit ihren gewohnten Schuhen starten. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) untersagte der 22-Jährigen ihren Angaben zufolge wegen der aufgedruckten Botschaften die Nutzung.
„Auf meinem alten Maßschuh hatte ich relativ viele Statements aufgedruckt. Zum Beispiel: Hass ist keine Meinung. Diskriminierung ist ein Verbrechen“, sagte Schlörb der „Sächsischen Zeitung“. Deshalb hatte die Vize-Europameisterin von 2024 frühzeitig Kontakt zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) aufgenommen.
IOC sprach Verbot für Schuh-Aufdrucke aus
Ein knappes halbes Jahr später kam vom IOC das Verbot mit Verweis auf die Regel 50 der olympischen Charta. Das Wettkampffeld „muss komplett frei von politischen Gedanken sein. Du darfst drumherum alles machen, alles tragen, alles sagen – aber beim Wettkampf selbst darfst du keine politischen Statements bringen“, sagte die Dresdnerin.
MOPO
Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt! Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
Dubioser Psychologe: Berater der Blocks gerät in den Fokus
Doppelt dämlich!Suff-Eklat um HSV-Star Dompé
40-Millionen-Euro-Wette: Wie es mit dem Fernsehturm weitergehen soll
Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
16 Seiten Sport: Debatte um WM-Boykott, HSV-„Rambo“ im Interview & St. Paulis neuer Stürmer
28 Seiten Plan 7: Das Festival „Fokus Tanz“, „Holiday On Ice“ mit Max Giesinger & Ausgeh-Tipps für jeden Tag
Daraufhin machte Schlörb die Aufschriften unkenntlich, doch diese Version untersagte das IOC ihr zufolge ebenfalls. Es könne ja Nachfragen geben, was darauf gestanden habe, habe es geheißen.
Schlörb musste beweisen, dass der Aufdruck keine Botschaft ist
Schlörb entwickelte ein neues Design, druckte eine Weltkarte aus dem Wort Respekt in verschiedenen Farben auf die Schuhe. Dies wurde vom IOC genehmigt, allerdings steckte für Schlörb viel Arbeit dahinter. Sie musste nachweisen, dass alle Wörter tatsächlich „Respekt“ bedeuten.
„Ich habe dafür extra eine Excel-Tabelle erstellt. Mit der wörtlichen Übersetzung, alternativen Übersetzungsmöglichkeiten und welche Quellen ich genutzt habe. Ich wollte wirklich auf Nummer sicher gehen“, sagte die Athletin. Der neue Schuh ist ebenfalls maßgefertigt und Schlörb sagte, sie „liebe diesen Schuh“. In der Teamverfolgung will Schlörb mit Lea Sophie Scholz und Josie Hofmann um die Medaillen mitlaufen. (dpa/vb)
Er soll sein Opfer ausgepeitscht und ihm eine Pistole in den Mund gesteckt haben. Wegen eines Transporters, der samt 55 Kilo Marihuana verschwand, soll ein 25-Jähriger einen Mann über Stunden gefoltert haben. Nun steht er deshalb vor dem Landgericht. Der Angeklagte schilderte den Tathergang selbst – das Opfer schwieg. Auftraggeber der Bestrafungsaktion soll ein weltweit gesuchter Hamburger Drogenboss sein.
Angeklagt ist Muhammed K. Wegen Drogenhandels ist er bereits zu sieben Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Am Montag ging es unter anderem um erpresserischen Menschenraub, gefährliche Körperverletzung sowie bewaffnetes Handeltreiben mit Cannabis.
Auslöser der Tat: 55 Kilo Marihuana, die verschwanden
Die Tat soll sich in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 2024 in einem Haus an der Jevenstedter Straße (Lurup) ereignet haben. Auslöser des Gewaltexzesses war laut Anklage der Verlust von knapp 55 Kilogramm Marihuana, verpackt in 56 verschweißten Kunststoffpäckchen. Als kurzzeitiges Lager für die Drogen diente ein Transporter, der in Dulsberg vor einem Fitnessstudio geparkt war. Die Polizei wurde damals auf Männer aufmerksam, die sich im Umfeld verdächtig verhielten. In dem Wagen fanden die Beamten die Drogen in Umzugskartons und stellten den Transporter sicher.
Doch davon, dass die Polizei den Wagen einkassiert hatte, bekamen die Gangster anscheinend nichts mit. Mehrere am Drogenhandel Beteiligte gerieten in den Verdacht, den Transporter gestohlen zu haben. Der mutmaßliche Auftraggeber machte seine Komplizen für das vermeintliche Verschwinden der Drogen verantwortlich. Über den Angeklagten Muhammed K. soll er von ihnen die Wiederbeschaffung des Marihuanas verlangt haben.
Der Auftraggeber war per Live-Übertragung dabei
In einem Haus an der Jevenstedter Straße kam es laut Anklage zur Abrechnung. Unter den anwesenden Männern war auch der Angeklagte. Der Drogenboss im Hintergrund hatte die Anwesenden zu dem Treffpunkt bestellt und war per Videoanruf zugeschaltet.
Muhammed K. soll die Männer zur Rede gestellt und sie mit einem Messer bedroht haben. Dabei soll er gesagt haben: „Ich werde euch töten, wenn ihr lügt.“
Folter: Opfer wurde ausgepeitscht
Schließlich wurde ein 49-jährige Familienvater aus der Gruppe herausgezogen und in einem Raum festgehalten. Sein Oberkörper wurde entkleidet, er wurde mit verbundenen Augen auf den Bauch gelegt. Mit einem Elektro-Verlängerungskabel soll Muhammed K. immer wieder auf den nackten Rücken des Mannes eingeschlagen haben. Zudem habe er ihm mit dem Tod gedroht und ihm dabei eine möglicherweise gefährliche Waffe vorgehalten und in den Mund gesteckt haben.
Die Misshandlungen zogen sich laut Anklage über mehrere Stunden hin. Zwischen den Schlägen sei der Mann immer wieder befragt worden, wo die Drogen seien. Er habe jedoch stets bestritten, etwas damit zu tun zu haben. Der Auftraggeber soll über die gesamte Zeit per Live-Übertragung dabei gewesen sein und dem Angeklagten weitere Anweisungen gegeben haben. Die Verletzungen führten zu Blutungen und Hautschäden, die bis heute vernarbt sein sollen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich bei dem Drogenboss im Hintergrund um Mansour Ismail handelt, der weltweit gesucht wird.
Angeklagter: Er sei „entgleist“
Zum Prozessauftakt ließ der Angeklagte über seinen Verteidiger eine Erklärung vorlesen, später trug er zusätzlich eine handschriftliche, emotional gehaltene Stellungnahme vor. Darin bedauerte er seine Taten.
„Es ist wirklich ekelhaft, was ich gemacht habe“, erklärte er. Er sei „entgleist“ und in eine „Gangsterwelt“ geraten, die eigentlich nicht seine sei. Eine direkte Bezahlung habe es für ihn nicht gegeben. Später habe er lediglich „ein paar tausend Euro mehr“ als Bezahlung der Drogengeschäfte erhalten.
Das mutmaßliche Opfer erschien zwar als Zeuge vor Gericht, machte jedoch keine Angaben. Der 49-Jährige berief sich auf sein Auskunftsverweigerungsrecht und verließ den Saal kommentarlos. Dabei traf sein Blick den Angeklagten, der daraufhin bewusst wegsah. Der Prozess wird fortgesetzt.
Reality-Star Ariel stichelte im Dschungelcamp immer wieder wegen des Davidstern-Skandals gegen Sänger Gil Ofarim. Dieser überraschte Ariel nun mit einer versöhnlichen Geste.
In der neuen Folge des Dschungelcamps sind die verbliebenen neun Kandidaten von einem weiteren Rauswurf verschont geblieben. Zwar konnten die Zuschauer abstimmen – allerdings zählen die Stimmen erst für die kommende Folge der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, wie Moderator Jan Köppen zu Beginn erklärte.
Am Ende wurde den Kandidaten trotzdem verkündet, wer die wenigsten Zuschauerstimmen sammeln konnte: Schauspieler Stephen Dürr (51) und Bauer Patrick Romer (30). Normalerweise folgt danach die Verkündung, wer das Camp verlassen muss. Die kam aber dieses Mal nicht – was für Verwunderung sorgte. Die Auflösung kommt für die Kandidaten in der nächsten Folge.
Gil reicht Ariel die Hand
Es war nicht die einzige Überraschung an dem Abend – eine weitere gab es bei Gil und Ariel. Ariel hatte Gil immer wieder wegen dessen Davidstern-Skandals attackiert. In der neuen Folge erzählte Ariel, dass sie gerne die Tochter ihres Ex-Freundes Giuliano adoptiert hätte. Doch dazu kam es nicht.
Ariel provoziert nicht nur Ofarim pausenlos.picture alliance/dpa/RTL
Ariel provoziert nicht nur Ofarim pausenlos.
Gil war von Ariels Schilderungen so beeindruckt, dass er aufstand und ihr die Hand reichte. „Ich habe einen Heidenrespekt vor dir“, sagte Gil. Ariel schaute ihn irritiert und ohne zu lächeln an und fragte: „Was?“ Sie schüttelte aber seine Hand und bedankte sich.
Gil bricht in Tränen aus
Gil erzählte nach der Szene im Dschungeltelefon, dass er dabei an seine Frau und seine Kinder denken musste. Auch sagte er dort, dass er seine Familie und seine Freunde vermisse – die, die ihm geblieben seien. Die hätten auch viel mitgemacht, sagte Gil weiter. Er bedankte sich bei ihnen: „Ohne sie würde ich nicht mehr heute hier sitzen.“ Danach brach der Sänger in Tränen aus.
Im Jahr 2021 machte Ofarim deutschlandweit Schlagzeilen, als er sich bei Instagram als Opfer von antisemitischen Äußerungen eines Hotelmitarbeiters darstellte. Später stellten sich diese Vorwürfe als falsch heraus; Ofarim musste seine Darstellung zurücknehmen.
Nur drei Sterne bei Dschungelprüfung
Nicht wirklich heiterer ging es bei der Prüfung zu, in die Patrick, Simone Ballack (49), Schauspieler Hardy Krüger jr. (57) und Reality-Star Hubert Fella (58) mussten. Die vier sollten aus vier Toiletten ein Werkzeug fischen, mit denen sie dann neun Sterne frei schrauben sollten. Das gemeinsame Schrauben klappte jedoch nicht so gut. Und so holten die vier nur drei Sterne. „Verschissen“, fasste Moderatorin Sonja Zietlow zusammen. (dpa)
In einem Vereinsheim in Baden-Württemberg kommt es zu einem Unglück – ein Mädchen stirbt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Ein siebenjähriges Mädchen ist in einem Fastnacht-Vereinsheim in Baden-Württemberg von einer umstürzenden Theke getroffen und tödlich verletzt worden.
Kind stirbt bei Selbstverteidigungskurs in Vereinsheim
Der Vorfall ereignete sich bereits vergangenen Mittwoch in Sulz (Landkreis Rottweil), wie die Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage bestätigte. Zuvor hatte der „Schwarzwälder Bote“ berichtet.
Demnach fand zu dem Zeitpunkt in dem Vereinsheim im Ortsteil Bergfelden ein Selbstverteidigungskurs für Kinder statt. Wie es zu dem Unglück kam, werde ermittelt, so die Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Sulz am Neckar liegt rund 60 Kilometer südwestlich von Stuttgart. (dpa)
Pünktlich zum runden Jubiläum legt VW beim Golf GTI noch einmal nach und spendiert dem Breitensportler 325 PS. Das macht ihn zum stärksten GTI – zumindest bislang.
VW feiert den 50. Geburtstag des Golf GTI und macht seinen Fans ein besonderes Geschenk. Denn zum Jubiläum legen die Niedersachsen den Breitensportler jetzt als Edition 50 auf und steigern die Leistung dafür auf bislang unerreichte 239 kW/325 PS. Allerdings hat dieses Geschenk einen Haken – die GTI-Fans müssen tief dafür in die Tasche greifen: Los geht es dem Hersteller zufolge bei 54.540 Euro.
Neuer Golf GTI: Spitzentempo von 270 km/h
Dafür gibt es neben dem um knapp zehn Prozent erstarkten 2,0-Liter-Turbo für einen Sprintwert von 5,3 Sekunden (0-100 km/h) und ein Spitzentempo von 270 km/h auch ein Update fürs Fahrwerk. So hat das Editionsmodell strammere Federn und Dämpfer, mit denen es 15 Millimeter tiefer liegt. Wer zudem das Performance-Paket bestellt, spart mit neuen Rädern und einem Titanauspuff 30 Kilo und bekommt speziell für die Rennstrecke optimierte Reifen.
Zwar rühmt sich der Geburtstags-GTI als stärkster seiner Art, wird diesen Superlativ aber wohl nicht lange halten können. Denn VW hat schon angekündigt, dass es bald auch einen ID.Golf geben wird – von dem später auch ein GTI-Modell kommt. Und nachdem der aktuelle ID.3 GTX bereits auf bis zu 240 kW/326 PS kommt, müsste der nächste GTI fast schon an der 400-PS-Schwelle kratzen. (dpa)
Es ist fast auf den Tag genau 20 Jahre her, dass der FC St. Pauli letztmals das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht hat. Am Dienstag (20.45 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) bietet sich bei Bayer Leverkusen erneut die Chance, die Hürde ist ähnlich hoch wie anno 2006 – und damals gelang Braun-Weiß das Husarenstück, wenngleich unter denkwürdigen Umständen. Ein Torschütze von damals blickt in der MOPO zurück.
„Natürlich erinnere ich mich. Gerade jetzt, wo wieder viel Schnee draußen liegt“, sagt Michél Dinzey im Gespräch mit der MOPO, angesprochen auf das legendäre 3:1 des damaligen Drittligisten am 25. Januar 2006 gegen Werder Bremen. Auf einem Untergrund, der für vieles getaugt hatte, aber gewiss nicht zum Fußballspielen.
Michél Dinzey erinnert sich an legendäres Pokalspiel 2006
„Wir haben ja morgens das Abschlusstraining auf dem Platz gemacht, sind da – wie später im Spiel – gerutscht, wo es nur ging. Du konntest Ideen haben noch und nöcher, es hat alles nicht geholfen“, erklärte der Mann, der mit seinem Treffer zum 1:0 nach zehn Minuten die Weichen auf Sieg gestellt hatte.
Michél Dinzey zählte beim 3:1 gegen Werder (hier Johan Micoud) zu den St. Pauli-Torschützen.imago/Baering
Michél Dinzey zählte beim 3:1 gegen Werder (hier Johan Micoud) zu den St. Pauli-Torschützen.
„Das war schön, keine Frage. Das tolle, alte Millerntor-Stadion ist da einmal komplett umgekippt durch das Tor“, erinnert sich Dinzey. „Aber auch dadurch, wie wir alle zusammen die 90 Minuten abgerockt haben. Das war phänomenal.“ Auf der anderen Seite hatte er durchaus Verständnis für die Bremer Beschwerden, dass überhaupt gespielt wurde.
St. Pauli will erneut ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen
„Ich hätte an deren Stelle auch gemeckert ohne Ende. Aber wir als Underdog haben da halt unsere Chance gesehen und etwas Außergewöhnliches geschafft.“ Auch, weil sich nach Dinzey und Fabian Boll sogar Timo Schultz als Torschütze feiern lassen durfte. „Unser Abräumer hoch zehn“, sagt Dinzey schmunzelnd. „Aber Bremen war sein Ex-Verein, er kommt aus der Region, da war er natürlich noch mal extra motiviert.“ Und so wurde der frostige Januar-Abend zu einem „unvergesslichen Moment“ für alle in Braun-Weiß.
Ähnliches soll sich am Dienstag wiederholen, wenngleich auf fremdem Terrain. St. Pauli ist bei Bayer Leverkusen naturgemäß erneut krasser Außenseiter, wenn es darum geht, sich die 3,39 Millionen Euro für den Einzug ins Halbfinale zu sichern. Zwar genießt der Liga-Alltag – vor allem angesichts der prekären sportlichen Lage – absolute Priorität, aber sich (wie schon in Gladbach) im Pokal Schwung für die Punktspiele zu holen, wäre natürlich sehr wünschenswert.
Schwerer Unfall an der A7: An der Anschlussstelle Eidelstedt sind am Montagabend zwei Fahrzeuge kollidiert. Eine Frau wurde verletzt.
Die Ampel war grün, als ein Mercedes-Fahrer um 20.50 Uhr von der A23 kommend die Kreuzung zur A7 auf der Holsteiner Chaussee überqueren wollte. Doch da kam von rechts ein Ford – und prallte frontal in den Kotflügel des Mercedes.
Schwerer Unfall an der A7: Rote Ampel missachtet?
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes gegen eine Betonmauer geschleudert. Der Ford kam erst rund zehn Meter weiter auf dem A7-Zubringer zum Stehen.
Zufällig anwesende Feuerwehrleute leisteten umgehend Erste Hilfe. Die Fahrerin des Ford, die in ihrem Fahrzeug eingeklemmt war und erst befreit werden musste, war nicht ansprechbar. Sie wurde mit einem Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Mercedes konnte sein Fahrzeug selbstständig verlassen und erlitt nach ersten Erkenntnissen nur leichte Verletzungen.
Die Holsteiner Chaussee wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Allem Anschein nach hat die Fahrerin des Ford eine rote Ampel übersehen. (mp)
Bundestrainer Alfred Gislason hat nach der EM-Silbermedaille mit Deutschlands Handballern gegen seine Kritiker ausgeteilt. „Wir wissen alle, dass die nicht allzu viel Ahnung haben“, wird der Isländer von der „Bild“ zitiert: „Wenn du ein Podcaster bist und du musst eine Stunde die Woche irgendwas erzählen, dann… Keiner von denen war jemals Trainer. Ich kenne deren taktisches Verständnis. Und keiner von denen hat damals in der Abwehr gestanden.“
Nach der Vorrunden-Niederlage gegen Serbien (27:30) hatten sich die früheren Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar, Pascal Hens und Michael Kraus im „Harzblut“-Talk von Dyn kritisch über Gislason geäußert. Es habe „die Führung von außen gefehlt“, monierte 2007er-Weltmeister Hens. Man habe im Angriff „keinen Plan B“. Kraus, ein weiterer WM-Champion von vor 19 Jahren, wählte noch deutlichere Worte: „Alfred, scheiße gecoacht, vercoacht.“
Gislason: „Jeder von diesen Selbstdarstellern ist bereit, uns ans Bein zu pinkeln“
Gut zwei Wochen nach dem drohenden Vorrunden-Aus holte Deutschland am Sonntag die erste EM-Medaille im Handball seit dem Titelgewinn 2016. „Wenn es nur ein klein bisschen ein halbes Dreckspiel ist, dann ist jeder von diesen Selbstdarstellern bereit, uns ans Bein zu pinkeln“, sagte Gislason: „Also kann ich in Ruhe weitermachen.“ Der 66-Jährige freut sich „extrem“ über die Entwicklung seiner Mannschaft. „Es freut mich noch mehr als die Silbermedaille. Und die Entwicklung ist noch nicht vorbei.“ (sid/vb)
Norwegens Skispringer sind beim Weltcup in Willingen bestohlen worden. Wie ein Sprecher der Polizei Korbach bestätigte, haben Unbekannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus dem Lagerraum des norwegischen Teams Skisprunghelme und anderes Equipment gestohlen.
Angaben zur Schadenshöhe konnte er zunächst nicht machen, da noch nicht klar war, was alles entwendet wurde. Die Ermittlungen laufen demnach.
Norwegens Skispringer beim Weltcup bestohlen
Zuvor hatte der Sportdirektor von Norwegens Skispringern, Jan-Erik Aalbu, der Tageszeitung „Dagbladet“ den Vorfall geschildert. „Eine Menge Ausrüstung ist weg. Sie haben keine Ski und Stiefel mitgenommen. Aber Helme, Jacken, Mützen, Handschuhe und Brillen sind weg“, wurde der bestürzte Aalbu zitiert.
Unter anderem sollen aus der Garderobe die Helme von Johann Andre Forfang und Halvor Egner Granerud gestohlen worden sein, wie Videoaufnahmen zeigen würden. (mp/dpa)
Zu seinem 80. Geburtstag bringt Udo Lindenberg ein prall gefülltes Best-of-Album heraus. Über die Songauswahl darf jeder mitentscheiden. Warum ein Lied aber bereits feststeht.
Der Panikrocker veröffentlicht zu seinem 80. Geburtstag ein Best-of-Album – welche Songs darauf sind, entscheiden Fans. Von jedem seiner 40 Studioalben soll es jeweils ein Lied auf das sogenannte Birthday-Package schaffen, wie die Medienagentur des Künstlers mitteilte. Über die Auswahl können Fans abstimmen.
Udo Lindenberg: Abstimmung über Lieblingssong bis 8. Februar
Insgesamt sollen 41 Songs in der Compilation enthalten sein. Denn eines der Lieder steht bereits fest: Die Single „Komet“, die der Wahl-Hamburger 2023 gemeinsam mit dem Rapper Apache 207 veröffentlichte, ist demnach auf Lindenbergs persönlichen Wunsch mit dabei. Die Abstimmung läuft bis zum 8. Februar auf der Webseite des Musikers.
Udo Lindenberg, 1946 im westfälischen Gronau geboren, wird am 17. Mai 80 Jahre alt. Schon zwei Tage vorher, am 15. Mai, soll die Compilation unter dem Titel „Alles unter einem Hut“ in den Handel kommen. (dpa/mp)
Drei Männer haben am Sonntagabend versucht, einen Kiosk in Barmbek-Nord zu überfallen. Die Täter drohten mit einer Schusswaffe. Beute machten sie nicht – der Inhaber vertrieb sie mit einem Fingerzeig.
Der Vorfall spielte sich gegen 21.35 Uhr am Elligersweg ab. Laut Polizei betraten drei Männer einen Kiosk, bedrohten den Inhaber (58) mit einer Schusswaffe und forderten Geld.
Barmbek-Nord: Inhaber des Kiosks vertreibt die Täter
Der 58-Jährige weigerte sich, Geld herauszugeben, und zeigte auf eine Videoüberwachungskamera. Die Täter traten die Flucht an. Mehrere Streifenwagen fahndeten vergeblich nach ihnen.
Nun sucht die Polizei nach den Männern. Täter 1 ist etwa 25 bis 30 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß, er ist laut Polizei schwarz. Er trug dunkle Kleidung. Täter 2 ist circa 1,60 Meter groß, er hat eine dünne Statur und trug dunkle Kleidung. Täter 3 ist circa 25 bis 30 Jahre alt und etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, er ist laut Polizei schwarz. Er trug dunkle Kleidung und einen Anglerhut. Hinweise an Tel. 4286 56789.
Bis zu 10.000 Menschen sind am Abend von einem großflächigen Stromausfall betroffen. Am späten Abend dann sind alle wieder am Netz.
In Neustadt in Holstein (Kreis Ostholstein) ist am Abend eine Zeit lang großflächig der Strom ausgefallen – mehrere Tausend Menschen sind betroffen gewesen. Die Störung sei nun vollständig behoben, teilten die Stadtwerke mit. Zum genauen Auslöser des Stromausfalls könnten noch keine abschließenden Angaben gemacht werden. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen handle es sich sehr wahrscheinlich um eine technische Ursache.
Stromausfall im Norden: Das ist der wahrscheinliche Auslöser
Seit etwa 18.00 Uhr waren den Angaben zufolge weite Teile des Stadtgebiets von dem großflächigen Ausfall betroffen. „Die Stadtwerke Neustadt in Holstein haben umgehend mit der Fehlersuche begonnen und arbeiten seitdem mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung“, hieß es zu Beginn.
Ein Unternehmenssprecher hatte dem NDR am frühen Abend gesagt, es seien etwa 8.000 bis 10.000 Menschen betroffen. Die Westseite der Stadt war den Angaben zufolge zu keiner Zeit betroffen. Bürgermeister Mirko Spiekermann (parteilos) geht dem Bericht zufolge von einem Fehler im Umspannwerk in Roge aus. (dpa/mp)
Die Tat eines Geflüchteten aus dem Südsudan im Hamburger U-Bahnhof Wandsbek sorgt für Entsetzen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Der Ruf nach Konsequenzen wird lauter – auch beim Bürgermeister.
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat sich nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau im U-Bahnhof Wandsbek für die Abschiebung gefährlicher Geflüchteter ausgesprochen. In der vergangenen Woche hatte sich ein Südsudanese zusammen mit einer auf dem Bahnhof wartenden 18-Jährigen vor einen einfahrenden Zug geworfen. Der Fall verdeutliche aus Sicht Tschentschers „die Dringlichkeit rechtlicher Regelungen zur Rückführung von Flüchtlingen, die zu einem Risiko für die Sicherheit werden“, sagte Regierungssprecher Christopher Harms.
„Die Tat wirft aus Sicht des Ersten Bürgermeisters ernste Fragen zur Teilnahme und konkreten Umsetzung von Aufnahmeprogrammen und anderen Regelungen auf, die über das Asylrecht hinausgehen.“
Täter war im Rahmen eines Bundesprogramms in Hamburg
Der 25 Jahre alte Südsudanese befand sich den Angaben zufolge seit Sommer 2024 im Rahmen eines sogenannten Resettlement-Programms der Bundesregierung in Deutschland. Er sei Hamburg durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugewiesen worden, sagte Harms. Laut Staatsanwaltschaft war der Mann bereits vor der Tat am vergangenen Donnerstag strafrechtlich in Erscheinung getreten.
Am Donnerstagabend hatte er nach bisherigen Erkenntnissen die ihm unbekannte Frau auf dem Bahnsteig gegriffen und sich mit ihr vor die einfahrende U-Bahn gestürzt. Der Südsudanese und die junge Frau mit iranischer Staatsbürgerschaft starben noch im Gleisbett.
Der Bürgermeister sei „bestürzt über den Tod der jungen Frau“, sagte Harms. Er spreche ihrer Familie und Angehörigen das tief empfundene Beileid des Senats aus. Tschentscher lasse sich fortlaufend über die Aufklärung der Ereignisse und den Stand der Ermittlungen informieren. (mp/dpa)
Ob Fisch, Löwe, Zwilling oder ein anderes Sternbild – für alle Sternzeichen gibt es jeden Tag einen Blick in die Zukunft. Für viele Menschen ist ein Horoskop eine kleine, wertvolle Entscheidungshilfe. Lesen Sie hier, wie die Sterne für Sie stehen: Das Tageshoroskop gibt’s täglich kostenlos auf MOPO.de!
Horoskop für Dienstag, 3. Februar 2026
Horoskop heute: Widder
Bereiten Sie den Ablauf der kommenden Tage gründlich vor. Sie müssen mit zusätzlichen Arbeiten rechnen, es kann turbulent werden. Sichern Sie sich nachmittags Unterstützung.
Horoskop heute: Stier
Der heutige Tag ist vielversprechend. Sie können berufliche Vorteile erzielen. Gehen Sie am späten Vormittag freundlich auf einen anderen Menschen zu.
Verschießen Sie Ihr Pulver heute nicht zu früh. Überdenken Sie bei einem Vorhaben grundsätzliche Hindernisse noch einmal. Mit Sturheit entfremden Sie sich abends von anderen.
Horoskop heute: Krebs
Nehmen Sie sich heute die Zeit, eine nüchterne Bilanz zu ziehen. Überlegen Sie, in welchen Bereichen Sie erfolgreicher sein könnten. Am späten Abend sollten Sie nicht zweifeln.
Horoskop heute: Löwe
Eine Flaute in Ihrer positiven Entwicklungsphase ist schnell vorbei und vergessen. Bleiben Sie auf Ihrem Kurs und bewahren Sie sich dadurch Ihre kostbaren Freiräume.
Horoskop heute: Jungfrau
Regen Sie sich heute nicht über Menschen auf, die anders handeln, als sie reden. Über Mittag sollten Sie es nicht zu persönlich nehmen, wenn Sie unabsichtlich beleidigt werden.
Horoskop heute: Waage
Soweit Sie die Zeit dazu haben, sollten Sie heute immer wieder für andere einspringen. Vor allem nachmittags behalten Sie den Überblick. Geben Sie abends einen guten Rat.
Horoskop heute: Skorpion
Ihr Tag verläuft in harmonischen Bahnen. Aber Wunschdenken ist heute tabu. Bleiben Sie bei der Realität, sonst geraten Sie mit Ihren hochtrabenden Plänen in eine Sackgasse.
Horoskop heute: Schütze
Hüten Sie sich heute vor Vorurteilen. Richten Sie sich nur danach, wie sich ein anderer Mensch Ihnen gegenüber verhält. Denken Sie abends über einen Neuanfang nach!
Horoskop heute: Steinbock
Vormittags sollten Sie einen Vorteil entschlossen nutzen. Zum Abend hin ist es für Sie ratsam, sich zurückzuhalten. Es könnten unbeherrschbare Turbulenzen entstehen.
Horoskop heute: Wassermann
Treiben Sie vormittags eine offene Forderung ein. Am späten Nachmittag sollten Sie ein interessantes Angebot annehmen. Sie können Ihre finanzielle Situation verbessern!
Horoskop heute: Fische
Gehen Sie heute auf Abstand zu allem, was Sie bedrückt oder belastet. Über Mittag sollten Sie misstrauisch werden, wenn man Ihnen mit übertriebener Freundlichkeit begegnet.