NDS-News

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ MOPO

Hamburger Tennis-Fans müssen zittern! Sagt Zverev für den Rothenbaum ab?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Nach seinem Halbfinal-Aus in München erwägt Alexander Zverev, doch nicht alle drei anstehenden Sandplatzturniere als Vorbereitung auf die French Open zu bestreiten. Das könnte bedeuten, dass er das ATP-500-Event in seiner Geburtsstadt Hamburg vom 16. bis 23. Mai auslässt. „Das werden wir sehen“, antwortete Zverev auf die Frage, ob er bei den Masters von Madrid und Rom und dann noch am Rothenbaum starten werde. Eine Zverev-Absage wäre bitter für die Tennis-Fans in der Hansestadt und das ganze Turnier.

Kurz vor seinem 29. Geburtstag am Montag war Zverev bei den BMW Open in der bayerischen Landeshauptstadt im Halbfinale gegen den Italiener Flavio Cobolli ausgeschieden. Er führte dies auch darauf zurück, dass er erschöpft war von den vielen Turnieren und Matches seit Jahresbeginn.

Hamburg-Turnier: Start von Zverev offen

Nun freut er sich auf eine kurze Pause bis zum Beginn des Masters in Madrid. „Ein paar freie Tage werden jetzt auch schon hilfreich. Und die habe ich jetzt, ich glaube sechs Tage bis zu meinem nächsten Match. Das sind mehr, als ich gehabt habe in den letzten paar Monaten“, sagte Zverev.

Der Olympiasieger von 2021 richtet seine Planungen ganz auf die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni aus. „Das Hauptziel ist, in Paris das beste Tennis zu zeigen“, unterstrich er. Deshalb gehe es nun darum, seine gute Form zu halten oder gar zu steigern. „Da muss ich meinen Spielplan schlau gestalten.“

Vorbild Alcaraz und Sinner: Weniger Turniere als Strategie

Zverev will sich auch ein Beispiel nehmen an den Branchengrößen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. „Ich glaube, so ein Carlos und so ein Jannik machen es schon schlau, dass sie nicht jede Woche spielen, auch wenn es Masters-Turniere sind, auch wenn es vielleicht Turniere zu Hause sind.“ Der Spanier Alcaraz etwa lässt Madrid – auch wegen einer Verletzung – aus.

In der spanischen Hauptstadt wird Zverev an den Start gehen. Was er dann in Rom und Hamburg macht, das hängt wohl vom Abschneiden bei den Turnieren davor ab. Kommt er beispielsweise in Madrid bis ins Halbfinale oder Finale, dann ist ein Verzicht in Rom denkbar.

Das könnte Sie auch interessieren: „Möchte keine Namen nennen“: Boris Becker spricht über Trainer-Comeback

Sollte der Deutsche in Italien dagegen lange dabei sein, dann könnte er sich für eine Absage in Hamburg entscheiden. Das ATP-500-Event in der Hansestadt ist die Generalprobe für Paris – nur einen Tag nach dem Finale am Rothenbaum beginnen die French Open. (dpa/dj)

Hamburger Tennis-Fans müssen zittern! Sagt Zverev für den Rothenbaum ab? wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Titel-Coup in Spanien: Ex-Bundesliga-Coach schreibt im Rekord-Finale Geschichte

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Der einstige Bundesliga-Trainer Pellegrino Matarazzo hat Real Sociedad San Sebastián an einem dramatischen Abend zum Triumph in Spaniens Copa del Rey geführt und damit auch einen persönlichen Meilenstein gesetzt. Das Team aus dem Baskenland gewann das Finale gegen den Champions-League-Halbfinalisten Atlético Madrid am Samstag mit 4:3 im Elfmeterschießen.

Nach 120 Minuten hatte es 2:2 (2:2, 2:1) gestanden. Torwart Unai Marrero hielt zwei Elfmeter, San Sebastián feierte damit den vierten Pokalerfolg der Vereinsgeschichte. Für Matarazzo ist es der erste Titel als Chefcoach, er ist zudem der erste US-amerikanische Trainer, der in den europäischen Top-5-Ligen einen Titel gewinnt.

Matarazzo gewinnt mit Real Sociedad San Sebastián die Copa del Rey

Im Olympiastadion von Sevilla legte sein Team einen Rekordstart hin: Ander Barrenetxea traf nach 14 Sekunden per Kopf, es war das schnellste Finaltor in der langen Geschichte der Copa del Rey – der bisherige Rekord aus dem Jahr 1952 hatte bei 17 Sekunden gelegen. Der frühere Leipziger Ademola Lookman (19.) glich für Atlético aus, das sich nur vier Tage zuvor im spanischen Duell mit dem FC Barcelona für das Halbfinale der Königsklasse qualifiziert hatte.

Real Sociedads Trainer Pellegrino Matarazzo mit dem Pott. IMAGO / NurPhoto
Real Sociedads Trainer Pellegrino Matarazzo mit Pokal
Real Sociedads Trainer Pellegrino Matarazzo mit dem Pott.

Noch vor der Pause gelang Kapitän Mikel Oyarzabal per Foulelfmeter (45.+1) aber die erneute Führung. Atlético rannte in der zweiten Halbzeit an, Real Sociedad gingen zusehends die Kräfte aus. Matarazzos Team kam phasenweise nicht mehr kontrolliert aus der eigenen Hälfte, dem erlösenden Schlusspfiff aber immer näher – doch der argentinische Weltmeister Julian Alvarez traf doch noch sehenswert zum Ausgleich (83.). Die Verlängerung war teilweise ein offener Schlagabtausch, die Entscheidung fiel erst vom Punkt.

Das könnte Sie auch interessieren: „Unerträgliche Schande“: Barcelona reicht erneut Beschwerde bei der UEFA ein

Matarazzo hatte den Job in Spanien kurz vor dem Jahreswechsel angetreten, sein Co-Trainer ist der einstige Bundesligaprofi Ömer Toprak. In der Bundesliga trainierte Matarazzo die TSG Hoffenheim und den VfB Stuttgart – nun hat er seinen Platz in der Klubgeschichte von La Real sicher. Der Klub hatte zuletzt 2020 den Pokal während der Corona-Pandemie gewonnen, davor 1987 und 1909. Atlético, bereits zehnmal Pokalsieger, wartet seit 2013 auf den nächsten Triumph. (sid/dj)

Titel-Coup in Spanien: Ex-Bundesliga-Coach schreibt im Rekord-Finale Geschichte wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

„Enttäuscht“: Niederlage von „Fußballgöttin“ Eta ärgert auch St. Pauli und den HSV

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Nach Tagen im prallen Rampenlicht hielt sich Marie-Louise Eta zunächst im Hintergrund, als sich ihre Schützlinge gemeinsam mit den Fans auf den Abstiegskampf einschworen. Dann versammelte sie die Profis des 1. FC Union Berlin nach ihrer historischen Premiere als erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga der Männer am Mittelkreis. Grund zum Feiern gab es indes nicht: Auch die 34-Jährige hat die Negativserie der Köpenicker beim 1:2 (0:1) gegen den Tabellenvorletzten VfL Wolfsburg zunächst nicht stoppen können. 

Die Niedersachsen hingegen feierten den ersten Sieg unter Dieter Hecking und schöpfen neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Bis auf zwei Punkte rückte der VfL an den FC St. Pauli heran. Der HSV liegt noch sieben Punkte vor Wolfsburg. Patrick Wimmer (11. Minute) mit einem Traumtor und Dzenan Pejcinovic (46.) erzielten die Treffer für extrem effiziente Gäste. Union vergab zahlreiche Chancen und kam durch Oliver Burke (86.) nur noch zum Anschlusstreffer.

Marie-Louise Eta verliert ihr Debüt als Cheftrainerin

„Wir sind natürlich enttäuscht“, sagte Eta nach ihrem viel beachteten Debüt. Als sie vor Anpfiff aus den Katakomben gekommen war, richtete sich nahezu jedes Objektiv im Stadion auf die Trainerin. „Ich war total im Fokus. Es geht nicht um mich, es geht um Fußball“, stellte die frühere HSV-Spielerin klar.  

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Es war das erste Spiel in einer der fünf europäischen Top-Ligen mit einer Frau als Cheftrainerin an der Seitenlinie. Als „Fußballgöttin“ begrüßte der Großteil der 22.012 Fans die 34-Jährige.

Trimmel spricht von Trainerwechsel-Effekt

Bei noch vier ausstehenden Partien haben die Eisernen sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und können trotz der Pleite relativ sicher für ihre achte Bundesliga-Spielzeit planen. „Die Lage ist in Ordnung. Wir sind immer noch in einer sehr guten Ausgangsposition“, befand Eta. Dennoch war es eine Woche nach der Niederlage gegen Schlusslicht Heidenheim der nächste harte Dämpfer.  

Kapitän Christopher Trimmel sprach trotzdem von einem Trainerwechsel-Effekt. „Es kommt neue Energie auf den Platz. Wenn du 26-mal versuchst, aufs Tor zu schießen, machst du viel richtig. Die Art und Weise war echt gut heute“, befand der Österreicher.

Union Berlin durch Eta im internationalen Rampenlicht

Etas Beförderung hatte die sonst so unscheinbaren Köpenicker auch aufgrund der gesellschaftlichen Signalwirkung in den internationalen Fokus gerückt. Der Medienauflauf beim Premierentraining und der ersten Pressekonferenz war so groß wie vielleicht noch nie bei Union.  

Wolfsburg konnte sich dagegen nahezu ungestört auf das richtungsweisende Spiel im Abstiegskampf vorbereiten. „Es war ein erstes Lebenszeichen. Wir wissen auch, es müssen weitere kommen“, forderte Hecking nach dem Sieg in der Hauptstadt.

Wimmer und Pejcinovic treffen aus der Distanz

Wolfsburg startete stark in die Partie: Wimmer nutzte die Freiräume im Mittelfeld, zog ungestört nach vorn und traf sehenswert mit dem Außenrist zur frühen Führung. Union wirkte davon zunächst wachgerüttelt, ließ durch Ilyas Ansah jedoch zwei klare Chancen ungenutzt. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass bis zur Pause beide Torhüter nur selten eingreifen mussten.

Das könnte Sie auch interessieren: Im Sky-Interview nach dem Spiel: Bundesliga-Star bricht in Tränen aus

Direkt nach dem Seitenwechsel schlug Wolfsburg erneut zu: Pejcinovic hatte viel Platz und erhöhte – wie schon Wimmer – mit einem Distanzschuss. Danach setzte Union den VfL zunehmend unter Druck, erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten und kam durch Burke zum verdienten Anschlusstreffer. In der Schlussphase drängten die Gastgeber weiter, konnten ihre weiteren großen Chancen jedoch nicht nutzen. (dpa/lam)

„Enttäuscht“: Niederlage von „Fußballgöttin“ Eta ärgert auch St. Pauli und den HSV wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Kleiner Klub mit großen Träumen: Spielt Elmshorn bald in der 3. Liga?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Jörn Maier meint es ernst. Der neue Sportdirektor verfolgt mit dem Siebtligisten FC Elmshorn aus der Bezirksliga Hamburg das ambitionierte Ziel, in den Profifußball vorzustoßen. Wie soll das gelingen?

Die Footballer der Elmshorn Fighting Pirates führte Jörn Maier bereits in die erste Liga, nun hat er mit dem FC Elmshorn große Pläne. Seit Jahresbeginn ist er Sportdirektor und Leiter Strategie der Fußballer des Klubs. Die Ziele könnten höher kaum sein: „Wir wollen mit dem FCE in den Profifußball.“

FC Elmshorn träumt vom Sprung in die 3. Liga

Aktuell kicken die Elmshorner in der Hamburger Bezirksliga 1, Deutschlands siebthöchster Spielklasse. Dort haben sie in einem Dreikampf mit dem Kummerfelder SV und dem TuS Germania Schnelsen vor dem am Sonntag anstehenden Spiel gegen die zweite Mannschaft des Niendorfer TSV (11 Uhr) die besten Titelchancen.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Der Strategieplan von Maier sieht vor, dass im Mai der Sprung in die Landesliga gelingt; weitere Aufstiege sollen im Zwei-Jahres-Rhythmus folgen. Für 2032 oder 2033 wird demnach der Drittliga-Aufstieg in Elmshorn angepeilt.

Das könnte Sie auch interessieren: Sebastian Hertner: Der tragische Tod des Hamburger Oberliga-Profis (†34)

Ziel sei es, sich in Schleswig-Holstein mindestens als Nummer drei hinter Holstein Kiel und dem VfB Lübeck zu etablieren. Aktuell suchen die Verantwortlichen gemeinsam mit der Stadt Elmshorn und unterstützt vom Immobilienunternehmer Torben Semmelhaack nach geeigneten Grundstücken für einen Stadionbau. Zudem zeigt sich Maier „offen für Investoren“, wolle aber „nie abhängig von einem Geldgeber werden“. Hier dienen etwa der FC Teutonia 05 oder der ETSV Hamburg als abschreckende Beispiele.

Kleiner Klub mit großen Träumen: Spielt Elmshorn bald in der 3. Liga? wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Ganz bittere Nummer: Süle kann wohl nie wieder für den BVB spielen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Saison von Niklas Süle ist wahrscheinlich vorzeitig beendet. Der Verteidiger von Borussia Dortmund, der den BVB nach der Spielzeit verlassen wird, erlitt am Samstag beim 1:2 (0:1) bei seinem Ex-Klub TSG Hoffenheim eine Knieverletzung. Der 30 Jahre alte Süle hat in seiner bisherigen Karriere bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten.

„Es besteht schon der Verdacht auf eine schwere Verletzung. Er sitzt mit einer Bandage am Knie in der Kabine“, berichtete Sport-Geschäftsführer Lars Ricken nach dem Abpfiff: „Jetzt müssen wir die weiteren Untersuchungen abwarten.“

Süle verletzt sich und verschuldet Strafstoß gegen BVB

Süle war ohne Fremdeinwirkung gegen Ende der ersten Halbzeit bei einer Defensivaktion ausgerutscht und musste anschließend vom Platz. Zu allem Überfluss spielte der frühere Nationalspieler, dessen Vertrag vom BVB nicht verlängert wurde, in dieser Szene den Ball mit der Hand. Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) entschied nach Ansicht der Videobilder auf Strafstoß. Andrej Kramaric brachte Hoffenheim in Führung.

Das könnte Sie auch interessieren: „Das gehört sich nicht!“ BVB-Boss kritisiert eigene Fans

„Natürlich ist es immer schön, wenn man bei seinen alten Klubs spielt. Das war auch meine Intention bei Niki“, sagte Dortmunds Trainer Niko Kovac: „Wir wissen noch nichts Genaues. Er konnte zumindest auftreten. Das ist immerhin ein gutes Zeichen.“ Dennoch deutet vieles darauf hin, dass Süle in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Da sein Vertrag nicht verlängert wird, war es damit wohl ein ganz bitteres Ende seiner Dortmunder Zeit. (sid/dj)

Ganz bittere Nummer: Süle kann wohl nie wieder für den BVB spielen wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Feuer, Feuer, das wird teuer! Raketen, Rauch, Verzögerung – St. Pauli erwartet Strafe

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Getöse mit Tradition, spektakulär, bunt und verdammt laut. Am Freitagabend platzte das dritte und letzte Feuerwerk des diesjährigen Hamburger Frühlings-Doms auf dem Heiligengeistfeld mitten in die umkämpfte Nachspielzeit des St. Pauli-Heimspiels hinein. Bumm! Boom! Bäng! Es war aber nur das zweite große Feuerwerk auf dem Kiez an diesem Abend. Das wird mal wieder teuer für den FC St. Pauli, den eine Strafe durch den DFB erwartet, aber deutlich teurer für den 1. FC Köln, dessen Anhang im Millerntorstadion vor dem Anpfiff Silvester feierte.

Die sportlich bedeutsame Partie gegen die Kölner war auch in beiden Fankurven zum Pyro-Wettstreit geraten. Während sich die St. Pauli-Ultras auf der Südtribüne beim Einmarsch beider Mannschaften auf das Entzünden roter Bengalos beschränkt hatten, um die eigene Kurve zu erleuchten, waren im Gästeblock gegenüber auch noch Rauchtöpfe gezündet und Raketen abgeschossen worden – und das nicht zu knapp.

St. Pauli gegen 1. FC Köln mit viel Pyro – Anpfiff verspätet

Dicke Rauchschwaden hingen über der Spielfeldhälfte vor der Nordtribüne und zogen nur langsam ab, denn es war fast windstill. Die schlechte Sicht sorgte dafür, dass erst mit fünfminütiger Verzögerung angepfiffen werden konnte. Die Spieler beider Mannschaften hielten sich mit kurzen Sprints und anderen Übungen warm.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Es war auch diese Verzögerung, die dafür sorgte, dass das um 22.30 Uhr beginnende Dom-Feuerwerk ins laufende Spielgeschehen platzte und nicht erst nach Anpfiff des Spiels ertönte.

Mehr als 50 Bengalos in der Südkurve von St. Pauli

Das gesamte Spiel über war in beiden Kurven immer wieder Pyrotechnik gezündet worden, und jedes Mal hatte der Stadionsprecher gebetsmühlenartig verlesen, dass dies nicht erlaubt sei, was auch auf der Anzeigetafel zu lesen war. Allein: beides blieb – wenig überraschend – total wirkungslos.

Mit meiner Anmeldung stimme
ich der Werbevereinbarung zu.

Während in der Kurve der Köln-Fans immer wieder mal nur ein Bengalo gezündet wurde – vielleicht ein ökonomischer Ansatz der Sparsamkeit, oder aber sie hatten das Pulver schon gleich am Anfang nahezu komplett verschossen –, leuchtete es in der Südkurve der St. Pauli-Ultras mehrmals üppig. In der 23. Spielminute, in der 57. und 70. Minute sowie in der Nachspielzeit (90.+2) wurden jeweils rund ein Dutzend rote Fackeln gezündet.

Köln in Strafentabelle Zweiter hinter HSV, St. Pauli Neunter

Das Abbrennen von Pyrotechnik wird vom DFB pauschal mit 1000 Euro Geldstrafe pro Gegenstand sanktioniert, bei abgeschossenen Pyros sind es jeweils 3000 Euro. Eine Spielunterbrechung oder Verzögerung des Anpfiffs wird je nach Dauer noch härter bestraft: Ab einer Minute erhöht sich die Gesamtsumme um 50 Prozent, ab fünf Minuten um 100 Prozent. Das wird in diesem Fall den 1. FC Köln treffen. Die hohe Anzahl an Bengalos bei den St. Pauli-Ultras dürfte mit 50.000 bis 60.000 Euro zu Buche schlagen dürfte.

Das könnte Sie auch interessieren: Liebe, Leiden und der Kampf um eine gewisse Lotta: St. Paulis Beziehungen zu Köln

In der Strafentabelle der Bundesliga sind die Fans des 1. FC Köln mit einer Gesamtsumme von 604.000 Euro bislang übrigens Zweiter hinter dem HSV (634.400). St. Pauli liegt in diesem Ranking mit vergleichsweise bescheidenen 147.600 Euro auf Rang neun.

Feuer, Feuer, das wird teuer! Raketen, Rauch, Verzögerung – St. Pauli erwartet Strafe wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Riesen-Wut auf den Schiri: Für welche Worte es beim HSV Rot gegeben haben soll

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Wenn ein Schiedsrichter beim Fußball während des Spiels zu sehr im Mittelpunkt steht und auch nach dem Abpfiff noch ein großes Streitthema ist, dann ist das in der Regel kein gutes Zeichen. So war es bei der 1:3-Derbypleite der Hamburger in Bremen. Gleich vier Rote Karten verteilte Referee Florian Exner. Hinterher wurde auf beiden Seiten mit dem Kopf geschüttelt.

Richtig wild wurde es im Weserstadion zu Beginn der Nachspielzeit. Cameron Puertas hatte gerade das 3:1 für Werder geschossen. Zum Jubeln ging es auch vor die Gästekurve. Das gefiel den Hamburgern gar nicht. Es folgte eine Rudelbildung, in die auch beide Trainerbänke involviert waren. Die Folge: Exner zeigte beim HSV dem Physiotherapeuten Tim Roussis und kurz darauf auch Co-Trainer Loic Favé die Rote Karte. Bei Werder erwischte es Co-Trainer Jan Hoepner.

Auch Werder-Coach Thioune sieht den Referee kritisch

„Ich war mittendrin, habe aber wenige Dinge in dieser Rangelei gesehen, wo eine Rote Karte nötig gewesen wäre. Ich fand es ein Stück weit übertrieben, auch dann noch mal die Karten zu verteilen“, sagte Merlin Polzin. Werder-Coach Daniel Thioune war ebenfalls nicht einverstanden. Sein Kommentar: „Es ist sicherlich streitbar, wie man mit so einer Situation umgeht. Es war ein wenig überhöht. Vielleicht lässt sich das auch anders lösen.“

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Pikant: Favé soll zu dem Referee lediglich gesagt haben: „Du bist nervös, wie auf Pauli.“ Der Co-Trainer spielte damit auf Exners Auftritt zum Ende der vergangenen Saison bei einer 0:1-Niederlage der Kiezkicker gegen den VfB Stuttgart an. Damals hatte der Schiedsrichter gleich zwei St.-Pauli-Profis vom Platz gestellt und reichlich Kritik für seinen Auftritt bekommen. Dass diese Aussage nun direkt zu einer Roten Karte geführt haben soll, wirft Fragen auf. Zu sehen war, dass Exner nach Favés Worten keine Sekunde zögerte, sondern sofort Rot zückte.

Ärger über Rote Karte gegen HSV-Profi Philip Otele

Für den HSV war es im Nordderby nicht der einzige Schiri-Ärger. Auch dass vor Werders 2:1 kein Foul gegen Warmed Omari gepfiffen wurde, machte die Hamburger wütend. Hinter vorgehaltener Hand sprach man beim HSV von einer Konzessionsentscheidung, weil es auch vor dem HSV-Tor zum 1:1 einen härteren Zweikampf gegeben hatte. Auch die Rote Karte gegen Philip Otele, die es erst nach VAR-Einsatz gab, war diskutabel. Die Entscheidung sei „zu 100 Prozent“ falsch, sagte Polzin und hatte auch den Sky-Experten Martin Harnik auf seiner Seite, während mit Didi Hamann ein anderer Sky-Experte von einer klaren Rote Karte sprach.

Das könnte Sie auch interessieren: Hässliche Szenen nach Derby-Abpfiff! Eskalation der Gewalt im HSV-Fanblock

„Diese Situationen und Entscheidungen haben sicherlich nicht dazu beigetragen, dass wir heute als Sieger vom Feld gehen können“, sagte Polzin, der allerdings auch betonte, dass die Gründe für die Niederlage in erster Linie in den eigenen Reihen gesucht werden müssen. Denn klar ist auch: Der HSV kassiert in dieser Saison viel zu viele Platzverweise.

Riesen-Wut auf den Schiri: Für welche Worte es beim HSV Rot gegeben haben soll wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Nimm das, Bayern: Einer der beliebtesten Biergärten Deutschlands liegt an der Elbe

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bayern gilt als Biergarten-Hochburg – doch auch der Norden kann offenbar ganz vorne mitspielen. In einem neuen, bundesweiten Biergarten-Ranking hat es auch ein Biergarten bei Hamburg unter die besten 25 Deutschlands geschafft.

Dabei handelt es sich um den Biergarten „Willkomm-Höft“ in Wedel (Kreis Pinneberg). Der beliebte Spot an der Elbe landet im aktuellen Ranking von „Tui“ auf Platz 12.  An der Spitze des bundesweiten Rankings stehen das Hofbräuhaus München (Bayern), die Burg Hohenzollern (Baden-Württemberg) und das Bräustüberl Tegernsee (Bayern). Zunächst berichtete „t-online“.

Ranking von Tui: Biergarten bei Hamburg unter Top 25

Für die Auswertung hat „Tui“ nach eigenen Angaben mehr als 7800 Biergärten in ganz Deutschland anhand ihrer Google-Bewertungen verglichen. In den sogenannten Biergarten-Score flossen die durchschnittliche Sternebewertung und der Anteil der Fünf-Sterne-Bewertungen ein. Am Ende schafften es mehr als 5400 Betriebe in das große Ranking. 

Das könnte Sie auch interessieren: Hamburger Kultkneipe wird verkauft: Gastronom nimmt herzzerreißend Abschied

Dass ausgerechnet Wedel so weit oben auftaucht, kommt für viele Ausflügler im Norden wohl nicht überraschend. Das Willkomm-Höft kommt laut dem Ranking im Schnitt auf 4,7 Sterne bei Google. Besonders stark: 66,4 Prozent der 7457 Google-Bewertungen entfallen auf fünf Sterne. In der separaten „Tui“-Liste der besten Biergärten außerhalb Bayerns liegt das Willkomm-Höft sogar auf Rang sieben. 

Wedel: Biergarten an der Elbe mit Blick aufs Wasser

Der Reiz des Biergartens liegt vor allem in seiner Lage. Das Willkomm-Höft gehört zum Neuen Schulauer Fährhaus und liegt direkt an der Elbe, eingebettet in die bekannte Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel. Gäste sitzen dort mit freiem Blick aufs Wasser, während Container- und Kreuzfahrtschiffe vorbeiziehen. Wer also ein kühles Bier mit Elbblick sucht, findet jetzt nicht nur einen Klassiker im Umland – sondern offiziell auch einen der beliebtesten Biergärten des Landes. (aba)

Nimm das, Bayern: Einer der beliebtesten Biergärten Deutschlands liegt an der Elbe wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Chancen auf eine Super-Sternschnuppennacht steigen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Abgelegene Orte, klare Nächte und Geduld: Wer Sternschnuppen sehen will, sollte am 22. April früh aufstehen, sagt ein Experte aus dem Planetarium Hamburg. Spielt das Wetter auch mit?

Es ist wieder Sternschnuppenzeit: Wie jedes Jahr schießt rund um den 20. April ein wahrer Sternschnuppenstrom über den Himmel, die sogenannten Lyriden. In der zweiten Hälfte des Aprils kommt es nun wieder zu dem auffälligen Sternschnuppenstrom, wie der Direktor des Planetariums Hamburg, Björn Voss, erklärt. Chancen auf einen wolkenfreien Himmel sind im Norden durchaus vorhanden. 

Wolkenfreier Himmel in den Sternschnuppennächten

Von Dienstag (21. April) an, also einen Tag vor dem Höhepunkt des großen Sternschnuppenstroms, soll der Himmel über Deutschland zunehmend wolkenfrei werden, heißt es vom Deutschen Wetterdienst. Wer sich die Sternschnuppen anschauen will, sollte sich allerdings warm anziehen: Die Temperaturen können in der Nacht auf bis zu minus 2 Grad Celsius sinken.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Und wann sind die Chancen am höchsten? 

Die meisten Sternschnuppen sollen in den frühen Morgenstunden des 22. Aprils zu sehen sein, also in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Planetariumsdirektor Voss empfiehlt, auf dem abgelegenen Land in klaren, dunklen Gebieten nach den Sternschnuppen Ausschau zu halten. Rund 20 Schnuppen pro Stunde seien durchaus drin. Die sandkorngroßen Himmelskörper seien mit etwa 49 Kilometern pro Sekunde unterwegs.

30 Minuten Handypause, um Sternschnuppen sehen zu können

Um das Himmelsschauspiel sehen zu können, müssen sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen. Deshalb gelte es, den Augen gut 30 Minuten Zeit zu lassen, um sich an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen, sagt Voss. Der Experte empfiehlt, während dieser 30 Minuten weder auf das Handy noch auf den Mond zu schauen.

Das könnte Sie auch interessieren: Das Urgestein vom Turmwegflohmarkt: „Früher herrschte hier Goldgräberstimmung“

Der Ausstrahlungspunkt des Sternschnuppenstroms ist das Sternenbild Leier. Der lateinische Name dafür ist Lyra, daher auch der Name Lyriden. Das Sternenbild besteht aus vier Sternen, die verbunden ein Parallelogramm ergeben und dem vergleichsweise hellen Hauptstern Wega, der oberhalb des Rechtecks zu finden ist. Wenn das Sternenbild Leier nach Mitternacht hoch am Firmament steht, sind die Chancen für die Sichtung von Sternschnuppen am höchsten. 

Tipps für das Fotografieren von Sternschnuppen

Wer die Sternschnuppen fotografieren will, sollte laut Björn Voss ein stabiles Stativ und ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv mit hohen Iso-Werten verwenden. 

Mit einer langen Belichtungszeit von 15 bis 20 Sekunden sollte nicht erst beim Sichten einer Schnuppe fotografiert werden. Stattdessen sei es sinnvoll, im Intervall-Modus regelmäßig Fotos machen. Daher empfiehlt der Experte: „Die Powerbank nicht vergessen!“ (dpa/mp)

Chancen auf eine Super-Sternschnuppennacht steigen wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

„Die Picassos kommen“: Große Kunst mit wenigen Strichen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Picasso, der Titan der Kunst, der nimmermüde Superschöpfer. Es ist gar nicht so einfach, über ihn zu schreiben und nicht in Klischees zu verfallen. Doch ist die Faszination des spanischen Meisters  bis heute ungebrochen. Neben seinem malerischen Werk begeistert vor allem sein Schaffen als Zeichner und Plakatkünstler. Seine grafischen Arbeiten fassen die großen Themen des Künstlers zusammen: die Liebe zur Kunst der Antike und Afrikas, zum Theater, zu Zirkus und Stierkampf, aber auch zu den alten Meistern und Erotik.

Doch Pablo Picasso konnte auch anders. Wie seine Tierzeichnungen zeigen: Sein kleiner Pinguin aus dem Jahr 1907 entstammt einer ganzen Reihe von Tierbildern und machte als Poster oder Massenedition eine Riesenkarriere: Ganz schnell, mit einem einzigen Strich zu Papier gebracht, zeigt Picasso hier, was für ein minimalistischer Zauberer er sein konnte. „Le Pingouin“ ist eine seiner bekanntesten Zeichnungen, aber auch seine anderen Tierbilder, etwa des Dackels „Lump“ oder einer Eule, sind weltweit bekannt.

Mehr als 80 Originalwerke

Mehr als 80 seiner Originalplakate und Lithografien aus Privatsammlungen sind nun unter dem Titel „Die Picassos kommen!“ in der Fabrik der Künste zu sehen: Werke eines Meisters, der in der Zeichnung und Grafik stets ein wichtiges Experimentierfeld gesehen hat. Diese Arbeiten wirken in besonderer Weise auf den Betrachter. „Um zu wissen, was man will, muss man anfangen zu zeichnen“, hat Picasso selbst die Bedeutung seines grafischen Werks beschrieben.

Das könnte Sie auch interessieren: Meister der Ordnung: Ausstellung zeigt Bilder des Hamburger Fotografen Hans Hansen

Die Plakatkunst entsteht bei Picasso oft mit nur wenigen schnellen Strichen. Und die Ausstellung führt die handwerkliche Präzision eines Künstlers vor Augen, der sich immer wieder mit dem Medium Plakat auseinandergesetzt hat – und das in einer beeindruckenden Stilvielfalt, bei der er zwischen Farblithografie und Linolschnitt, zwischen Schrift, Zeichnung und Motiv wechselte – und sich um klassische Gestaltungsregeln herzlich wenig scherte – „Die Picassos kommen!“ muss man sehen!

Fabrik der Künste: Bis 26.4., Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa-So 12-18 Uhr, Kreuzbrook 12, Eintritt frei; „Collector’s Talk“ am 18.4., 17 Uhr, fabrikderkuenste.de

Der Plan7 vom 17. April 2026 MOPO
Der Plan7 vom 17. April 2026
Der Plan7 vom 17. April 2026

Dieser Tipp kommt aus Plan7, der Kultur- und Veranstaltungsbeilage in der neuen WochenMOPO (jeden Freitag neu am Kiosk, hier im günstigen Kennenlern-Abo). Plan7 – das sind 28 Seiten voller Kultur und Inspiration für Ihre Freizeit: Kultur-Tipps für jeden Tag der Woche, Tipps für Gastro-Fans und für Hamburg- und Umland-Entdecker. Dazu gibt’s Interviews und Verlosungen für Konzerte, Lesungen, Shows und mehr.

„Die Picassos kommen“: Große Kunst mit wenigen Strichen wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Spritpreise rauf, Streiks drohen: Hier gibt’s trotzdem noch Urlaubs-Schnäppchen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Nicht nur die Fahrt mit dem Auto wird wegen der aktuell horrenden Spritkosten zum Luxusvergnügen: Auch die Kerosinpreise haben sich infolge des Krieges im Nahen Osten fast verdoppelt – was sich wiederum auf die Ticketpreise von Flugreisen niederschlägt. Wer diesen Sommer einen Urlaub außerhalb von Balkonien plant, wird also tiefer in die Tasche greifen müssen. Mit welchen Auswirkungen des Iran-Krieges noch zu rechnen ist, ob die Urlaubsplanung zusätzlich durch Streiks gefährdet wird und wie man noch ein Urlaubsschnäppchen ergattern kann, das erfahren Sie hier.

Kommt es in den Sommerferien zu Streiks?

Vergangene Woche haben sowohl die Piloten als auch das Kabinenpersonal der Lufthansa an mehreren Tagen gestreikt. Die Folge: Am Flughafen Hamburg wurden zahlreiche Flüge gestrichen. Auch bei Eurowings legten die Piloten ihren Dienst nieder – obwohl ein Sprecher auf MOPO-Anfrage sich bezüglich der Tarifverhandlungen zuversichtlich gezeigt hatte. Mit dem Ausstand fordern die Piloten eine Anhebung der betrieblichen Altersvorsorge und höhere Löhne für die Beschäftigten der Lufthansa Cityline, während die Flugbegleiter für bessere Arbeitsbedingungen nach dem Manteltarifvertrag kämpfen. Ein erster Schlichtungsversuch am Mittwoch scheiterte – eine Einigung ist nicht in Sicht. Daher können auch für die kommenden Monate keine Streiks ausgeschlossen werden. Übrigens auch in den Nachbarländern: Aktuell kam es in Italien und Spanien zu Fluglotsenstreiks.

Wie teuer werden die Ticketpreise?

Durch den Nahostkrieg ist der Öltransport in der Straße von Hormus zum Erliegen gekommen. Das Kerosin wird knapp und daher teuer. Das wird sich auf die Ticketpreise von Flugreisen niederschlagen. Während der Osterreisezeit haben viele Airlines in Europa zwar noch auf bestehende Terminkontrakte verwiesen, mit denen sie sich auf längere Sicht günstigere Treibstoffpreise gesichert haben. Die Preise ziehen trotzdem an: Die Mitarbeiterin eines Hamburger Reisebüros spricht von deutlichen Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Medienberichten zufolge hat sich der Kerosinpreis seit Ausbruch des Krieges mehr als verdoppelt!


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Die Lufthansa teilt auf Anfrage mit: „Weil das geopolitische Umfeld weiterhin sehr volatil und von kurzfristigen Veränderungen sowie Marktschwankungen geprägt ist, können sich die Ticketpreise weiter erhöhen. Derzeit ist jedoch eine unverändert hohe Nachfrage nach Reisen zu verzeichnen, obwohl bereits Ticketpreiserhöhungen durchgeführt werden mussten.“ Experten gehen von bis zu 26 Prozent Steigerung aus.

Für die Preiserhöhung nutzen die Fluggesellschaften auch das altbekannte Instrument von Kerosinzuschlägen. Diese verstecken sich bei den Airlines der Lufthansa Group und anderen in dem Posten „International Surcharge“, der je nach Ziel stark variieren kann.

Ist mit Flugstreichungen zu rechnen?

Aufgrund des Konflikts im Nahen Osten hat die Lufthansa-Gruppe alle Flüge vom Hamburger Flughafen in den Nahen Osten bis zum 30. April gestrichen. Außerdem werden aus „operationellen Gründen“ mehrere Fluglinien in die Kriegsregion bis zum 24. Oktober ausgesetzt. Das betrifft Destinationen wie Abu Dhabi, Beirut, Riad und Teheran. Flüge nach Tel Aviv und Dubai sind bis zum 31. Mai ausgesetzt.

An dem seit März veröffentlichten Sommerflugplan gibt es darüber hinaus zurzeit keine Änderungen, so eine Sprecherin des Hamburg Flughafens.

Wird ein gebuchter Flug gestrichen, hat man nach europäischem Recht das Recht auf die Erstattung des Ticketpreises oder kann auf die Umbuchung auf einen anderen Flug verlangen. Das gilt dann, wenn die Airline ihren Sitz in der EU hat oder der Flug von einem EU-Flughafen starten soll.

Welche Urlaubsziele werden jetzt beliebter?

Die Nachfrage nach bewährten Reisezielen steigt in Krisensituationen. Dazu gehören etwa Spanien, Portugal und Griechenland. Auch aufgrund der erhöhten Nachfrage können hier die Ticketpreise steigen. Und bei zusätzlichen Flügen heißt es: schnell sein. Denn diese sind aktuell fix ausgebucht.

Wo kann ich noch ein Schnäppchen machen?

Ja, das geht! Eine Mitarbeiterin eines Hamburger Reisebüros verrät, wie: „Seit Ausbruch des Krieges merkt man eine deutliche Verschiebung der Reisepräferenzen von Ost nach West.“ Daher lockten gerade die Urlaubsregionen, die relativ nahe am Krisengebiet im Nahen Osten liegen, nun mit attraktiven Preisen. Darunter Ägypten und die Türkei. Für diese Regionen hat das Auswärtige Amt (AA) keine Reisewarnung ausgesprochen. Es ist allerdings ratsam, bei der diesjährigen Reiseplanung die Warnungen des AA im Auge zu behalten.

Und wer kann, sollte seine Urlaubsplanung auf die Zeit außerhalb der Sommerferien schieben. Wem nichts anderes übrig bleibt, rät sie zum regelmäßigen Preisvergleich. Denn: Die Kosten für Flüge ändern sich täglich.

Ein weiterer Geheimtipp für alle, die günstig verreisen wollen: Auf das Flugzeug verzichten und Urlaubsziele unweit der deutschen Grenze ins Auge fassen. „Vor allem Dänemark, die Niederlande und Polen sind gerade im Kommen“, verrät sie.

Urlaub in den Nachbarländern lohnt sich dieses Jahr: Dänemark, die Niederlande und Polen sind besonders beliebt. Imago
Urlaub in den Nachbarländern lohnt sich dieses Jahr: Dänemark, die Niederlande und Polen sind besonders beliebt.
Urlaub in den Nachbarländern lohnt sich dieses Jahr: Dänemark, die Niederlande und Polen sind besonders beliebt.

Lohnt sich Urlaub in Deutschland?

Das Mittelmeer ist schön, keine Frage. Doch auch Nord- und Ostsee haben was zu bieten und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Der Hamburger FeWo-Anbieter Travanto hat ein Ranking der beliebtesten Küstenorte für die Sommersaison 2026 herausgegeben: Ferienwohnungen auf den Nordseeinseln Norderney und Föhr sind demnach bereits zu 62 Prozent belegt! Teuer wird es vor allem, man ahnt es, auf Sylt. Rund 1634 Euro für einen einwöchigen Aufenthalt in einer Ferienwohnung für vier Personen.

Das könnte Sie auch erkunden: Im historischen Omnibus von 1962 Hamburg erkunden: Hier starten jetzt Rundfahrten

Wesentlich günstiger und damit ein echter Geheimtipp ist nach Travanto-Auswertung die Nordseeinsel Föhr. Hier liegt der Durchschnittspreis bei gleichen Konditionen bei nur 990 Euro. Auch Ferienwohnungen in den Ostseebädern Rerik und Dahme sind für gut 1000 Euro zu haben und bieten somit eine preiswerte Alternative zu den teureren Nordseeinseln. Nach einer internen Analyse seien die Preise für Unterkünfte im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent gestiegen.

Spritpreise rauf, Streiks drohen: Hier gibt’s trotzdem noch Urlaubs-Schnäppchen wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Noch nichts vor? Das geht heute in Hamburg

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Kinderprogramm am Nachmittag über Theater, Comedy und Konzerte bis zu großen Shows am Abend: Unser täglicher Überblick zeigt, was in Hamburg los ist – für Familien, Kulturfans, Nachtschwärmer und alle, die spontan das Haus verlassen wollen.

Sonntag, 19. April 2026


Sterntaler – Vom Universum belohnt

Musikalisches Märchen für Kinder ab 4 Jahren als Planetarium-Inszenierung nach den Gebrüdern Grimm.
Ort & Uhrzeit: Planetarium Hamburg, Linnering 1, 22299 Hamburg · 12:30 Uhr
Preis: Kinder 7,70 €; Erwachsene 12,30 €


Vorlesen für Kinder

Vorlesestunde für Kinder von 4 bis 10 Jahren in der Kinderbibliothek der Zentralbibliothek.
Ort & Uhrzeit: Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg · 15:30–16:30 Uhr
Preis: kostenlos



Verpassen war gestern! Der MOPOP-Kulturnewsletter weiß Bescheid. Musik, Theater und Kino, Ausstellungen, Festivals und Literatur: Wir haben die besten Tipps und sagen Ihnen, was sich wirklich lohnt. Immer donnerstags. Immer persönlich. Immer kurz und knapp. Und immer direkt in Ihr Postfach. Natürlich kostenlos. Hier klicken und anmelden.



Flohmarkt – Innenstadt Altona

Großer Straßenflohmarkt zwischen Bahnhof Altona und IKEA mit rund 150 Ständen (Secondhand, Möbel, Bücher, Krimskrams).
Ort & Uhrzeit: Neue Große Bergstraße 22, 22767 Hamburg · 10:00–17:00 Uhr
Preis: kostenlos


Theater – Der Überläufer

Schauspielabend in den Hamburger Kammerspielen (Vorstellung am Sonntagabend).
Ort & Uhrzeit: Hamburger Kammerspiele, Hartungstraße 9–11, 20146 Hamburg · 18:00 Uhr
Preis: ab 24 €


Theaterpremiere – Deutschstunde: Biller in Flammen

Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigt das Ohnsorg-Theater diesen Klassiker nach Siegfried Lenz als plattdeutsche Erstaufführung.
Ort & Uhrzeit: Ohnsorg-Theater (Großes Haus), Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg · 18:00 Uhr
Preis: ab 34,60 €


Planetarium – Cosmic Jazz

Jazz-Klassiker treffen auf Sternenbilder und Weltraumvisuals in der Kuppelprojektion.
Ort & Uhrzeit: Planetarium Hamburg, Linnering 1, 22299 Hamburg · 19:30 Uhr
Preis: 12,30 €


Fahrradflohmarkt – HausDrei

Markt rund ums Fahrrad (Kauf/Verkauf von Rädern und Zubehör) vor dem HausDrei.
Ort & Uhrzeit: HausDrei, Hospitalstraße 107, 22767 Hamburg · 10:00–15:00 Uhr
Preis: kostenlos


Noch mehr Kultur, Events und Tipps finden Sie auf unserer Rausgehen-Seite und auf MOPOP.


Comedy-Bingo

Bingo-Show mit Comedy-Moderation und Musik (laut Veranstalterinfo: „frivolste Comedy-BINGO-Show der Welt“).
Ort & Uhrzeit: Anleger 15, Davidstraße 15, 20359 Hamburg · 17:00 Uhr
Preis: 22 €


Dokumentarisches Theaterprojekt – #armutsbetroffen

Dokumentarisches Theaterprojekt über Armut in Deutschland – erzählt aus Stimmen, Geschichten und Perspektiven Betroffener.
Ort & Uhrzeit: LICHTHOF Theater, Mendelssohnstraße 15, 22761 Hamburg · 18:00 Uhr
Preis: 20 €

Noch nichts vor? Das geht heute in Hamburg wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Diesmal an der Elphi! Mysteriöser Countdown erscheint erneut

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Rätselhafte Zahlen über der Elbe, am Fernsehturm und nun auf der Elbphilharmonie: In Hamburg sorgen ungewöhnliche Licht-Aktionen seit Tagen für Aufsehen – und werfen Fragen auf.

Am Dienstagabend staunten Spaziergänger und Nachtschwärmer nicht schlecht: Um 20.30 Uhr erschien an den Docks im Hamburger Hafen ein riesiger Countdown. In leuchtend weißen Ziffern tickte die Uhr, beginnend mit 160 Stunden, im Sekundentakt rückwärts – mehrere Meter groß, direkt über dem Wasser sichtbar.

Der Countdown als Projektion auf den Docks im Hafen Privat.
Docks Hafen Elbe Projektion
Der Countdown als Projektion auf den Docks im Hafen

Zwei Tage später, am Donnerstag, ein ähnliches Schauspiel am Fernsehturm: Um 20.46 Uhr erschien ein Countdown mit riesigen Zahlen. Er startete bei 111 Stunden, 43 Minuten und 47 Sekunden. Die Projektion endete um 22.10 Uhr bei 110 Stunden, 19 Minuten und 27 Sekunden.

Am Donnerstagabend erstrahlt ein riesiger Countdown am Fernsehturm. Was steckt dahinter? Privat.
Fernsehturm
Am Donnerstagabend erstrahlt ein riesiger Countdown am Fernsehturm. Was steckt dahinter?

Am Samstagabend lief der Countdown wieder. Schlag 21 Uhr tauchten die Zahlen auf der Elbphilharmonie auf. Von 63 Stunden, 29 Minuten und 35 Sekunden wurde heruntergezählt. Schluss war um 21.58 Uhr bei nun 62 Stunden, 31 Minuten und 28 Sekunden.

Viel spricht dafür, dass es sich um eine gezielte Guerilla-Marketing-Aktion handelt. Solche Aktionen tauchen meist überraschend an prominenten Orten auf – ohne offizielle Ankündigung, dafür mit maximaler Aufmerksamkeit.

Mysteriöser Countdown: Logo oder Hinweis auf Urheber fehlen

Woher die Projektionen kamen, blieb unklar. Weder ein Logo noch Hinweise auf den Urheber waren zu sehen. Nach einiger Zeit verschwanden die Installation so plötzlich, wie sie aufgetaucht waren. Doch eines fiel auf: Der Countdown läuft offenbar auf den Dienstag in der kommenden Woche hinaus.

Das könnte Sie auch interessieren: „Ficken statt Facebook“: Anti-Smartphone-Aktivisten mit Guerilla-Aktion in Hamburg

Auffällig: Genau zu der finalen Uhrzeit ist auf dem Hamburger Rathausmarkt eine größere Aktion der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ geplant. Hintergrund ist der sogenannte „Meat Exhaustion Day“ – also der Tag, an dem die empfohlene Jahresmenge an Fleisch rechnerisch bereits erreicht ist.

Diesmal an der Elphi! Mysteriöser Countdown erscheint erneut wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Schwerer Schlag für Nagelsmann: Bayern-Star droht die WM zu verpassen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Serge Gnabry vom FC Bayern muss um seine WM-Teilnahme bangen. Der 30 Jahre alte Offensiv-Star der deutschen Nationalmannschaft zog sich „einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel“ zu. Das teilte der deutsche Rekordmeister aus München weniger als 24 Stunden vor der möglichen erneuten Titelkrönung in der Bundesliga mit. Mit einem Remis gegen den VfB Stuttgart an diesem Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) wäre den Bayern der 35. Meistertitel vier Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr zu nehmen.

Die schwere Verletzung von Gnabry dürfte die Vorfreude auf die Krönung dämpfen. Der FC Bayern München müsse „für längere Zeit“ auf ihn verzichten, hieß es in der Mitteilung am Samstagabend. Wann genau und wie der 59-malige Auswahlspieler die Verletzung erlitten hat, war zunächst nicht klar. 

Das könnte Sie auch interessieren: Schalke erhält unerwartete Unterstützung im Bundesliga-Aufstiegskampf

Für die DFB-Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann beginnt die WM-Endrunde am 14. Juni gegen Curaçao. Weitere Gegner sind am 20. Juni die Elfenbeinküste und am 25. Juni Ecuador. Ob Gnabry dann dabei sein kann, ist offen. Am 12. Mai wird Nagelsmann seinen WM-Kader nominieren. Bis dahin wird Gnabry kein Spiel absolvieren können. Entscheidend für die Entscheidung des Bundestrainers dürften daher die Einschätzungen der Ärzte sein, die die Frage beantworten müssen, wann Gnabry wieder einsatzbereit sein könnte.

Schwerer Schlag für Nagelsmann: Bayern-Star droht die WM zu verpassen wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

So lecker schmecken pflanzliche Burger-Pattys

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Ein Brioche-Brötchen, ein Patty, Salat, Gewürzgurken, Tomate (wer’s mag), mal Käse, Sauce: Grob ist das der Baukasten für einen Burger – viele Varianten sind je nach Geschmack möglich. Das A und O ist sicher das Patty. Und davon gibt’s auch ein breites Sortiment aus rein pflanzlichen Zutaten. Die MOPO ließ für diese Kolumne, die ziemlich genau vor zwei Jahren erstmals erschien, Pattys testen.

Zwölf verschiedene Burger-Pattys aus Supermarkt, vom Discounter und aus dem Bioladen habe ich eingekauft – immer zwei Stück in der Packung. Die billigsten kosten umgerechnet 99 Cent für 100 Gramm, die teuersten etwas mehr als das Doppelte. Beim Vergleich der Zutaten oder Hersteller-Adresse fällt später auf, dass zwei Produkte einen Doppelgänger haben (siehe Testergebnis).

Der MOPO-Tester gründete ein Food-Start-up

Arne Ewerbeck, Doktor in Quantenatomphysik, aber schon während des Studiums begeisterter Food-Blogger, ist der Tester. Er ist Co-Betreiber der veganen Kochschulen Kurkuma in Eimsbüttel und Wandsbek. Und Mitgründer von „The Raging Pig“. Das Food-Start-up legte 2022 mit einem veganem Bacon los, „da gab’s noch nichts“, sagt Ewerbeck. „Ein sehr emotionales Produkt, besonders für Fleischesser.“

Dann folgten auf „Erbsenbasis mit Pilz verschiedene Bratwürste“, so Ewerbeck. Und jetzt ganz neu ist ein Smash-Burger-Patty aus Erbsenprotein und Pilz im Sortiment. „Unser Schwerpunkt liegt zu 98 Prozent darin, den Großhandel für die Gastronomie zu beliefern“, sagt Ewerbeck. Die Wurst gibt es aber beispielsweise auch bei Edeka in der Rindermarkthalle (St. Pauli).

Drei der Pattys in der Pfanne – sie sind mit Zahlen gekennzeichnet, der Tester kennt die Produktnamen zunächst nicht. / Florian Quandt
Burger-Pattys in der Pfanne.
Drei der Pattys in der Pfanne – sie sind mit Zahlen gekennzeichnet, der Tester kennt die Produktnamen zunächst nicht.

Während das Bratöl in zwei Pfannen heiß wird und auf die Pattys wartet, erzählt Arne Ewerbeck von seinen beiden Kochschulen. „Wir bieten so 40 Kurse im Monat an“, sagt er. Und was ist gerade besonders beliebt? Ewerbeck: „Koreanisch. Getränke, Süßkram, Musik, Kimchi – vieles aus Korea ist in Europa gerade angesagt.“ Und eben auch Kochkurse. „Aber auch andere Länderküchen, italienisch, indisch, südamerikanisch, thailändisch oder mexikanisch.“

Das könnte Sie auch interessieren: Neues Restaurant in Hamburg mit Gottes Segen

Die Pattys brutzeln vor sich hin, in jedem steckt ein schwarzes Fähnchen mit einer Zahl – Arne Ewerbeck erfährt erst nach seiner Bewertung, welches Patty in welche Verpackung gehört. Stück für Stück probiert er sich durch die gebratenen Burgerscheiben, bewertet Biss und Geschmack. Am Ende ist klar: Es gibt drei Sieger – „aber fünf Punkte sind nicht dabei.“ Null aber auch nicht.

Und wer keine Lust hat, Burger selber zu machen – hier zwei Gastro-Empfehlungen: „Happenpappen“ (Feldstraße, St. Pauli) oder „The Vegan Eagle“ (Wischhöfen, Langenhorn).

So wurde bewertet: Von 0 (ungenießbar) bis 5 Punkte (sehr lecker) konnte der MOPO-Tester die Burger-Pattys beurteilen.

Diese zwölf Burger-Pattys wurden für die MOPO getestet. / Florian Quandt
Zwölf Packungen mit Burger-Pattys.
Diese zwölf Burger-Pattys wurden für die MOPO getestet.

Beyond Burger Original (TK)

mit Erbsenprotein, 226 g, 3,99 Euro: „Grobe Struktur, schön saftig – man merkt an der Würzung sofort, dass das Beyond Meat ist. Guter Biss, das Patty ist ein bisschen zu dick, kräftig gewürzt mit rauchiger Note, ein guter Burger.“
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Sensational Burger, Garden Gourmet

aus Sojaprotein, 226 g, 2,49 Euro: „Schöne Färbung und saftig geblieben, aber relativ schwach gewürzt, erinnert geschmacklich eher an Hühnchen, weniger an Rind, aber das ist o.k. Struktur sehr grob, die ist gut fürs Kaugefühl.“
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Premium Burger (TK), Redefine Meat

aus pflanzlichem Eiweiß (Soja / Erbse), 240 g, 3,99 Euro: „Ist schön gebräunt und saftig, angenehmer Biss und passende Textur. Zurückhaltend gewürzt, aber geschmacklich sehr gut. Das Patty ist relativ hoch, es könnte flacher und breiter sein, aber ein gutes Produkt.“
Bewertung: 4 von 5 Punkten

Hack-Tastisch Burger, The Vegetarian Butcher

auf Sojabasis, 160 g, 3,29 Euro: „Sehr kompakt, leider auch sehr trocken, geschmacklich aber gut, rund abgeschmeckt. Konsistenz etwas zäh, aber trotzdem noch gut zu kauen – angenehmer Biss. Auch in Größe und Form o.k.“
Bewertung: 3 von 5 Punkten

No Beef please vegane Burger, Velmondo / Lidl

aus Sojaprotein, 227 g, 2,25 Euro: „Schöne Textur und angenehmes Kaugefühl. Gut gewürzt, schmeckt aber eher nach einer Frikadelle, was nicht schlimm ist. Außen knusprig und innen saftig, das Patty ist etwas dick.“
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Take it veggie vegane Burger, Kaufland

aus Sojaprotein, 200 g, 1,99 Euro: Identische Zutaten wie der Patty von Velmondo, nur ein geringeres Gewicht.
Bewertung: 3 von 5 Punkten

Bio Cashew-Black-Bean-Burger, Soto

auf Basis schwarzer Bohnen mit Cashew, 160 g, 3,29 Euro (Biomarkt): „Ein klassischer Gemüsebratling mit Paprika und Bohnen. Gut knusprig, die Konsistenz ist aber relativ weich. Die Masse hält nicht richtig gut, ist etwas bröckelig.“
Bewertung: 2 von 5 Punkten

Pilz-Patties, Mush-Roots

auf Basis von Champignons mit Weizenprotein, 170 g, 3,49 Euro (Rewe):  „Schön gebräunt, aber relativ trocken. Die Konsistenz ist ein bisschen breiig, teigiges Bissgefühl. Ist geschmacklich nicht schlecht, erinnert aber wenig an einen klassisches Burger.“
Bewertung: 2 von 5 Punkten

MyVay Veganer Burger, Aldi

mit Rapsöl, Soja- und Erbsenprotein 227 g, 2,25 Euro: „Sieht nach einer Frikadelle aus, für ein Burger-Patty zu dick. Aber guter Biss, Würzung etwas lasch, geschmacklich ist das nicht meiner.“
Bewertung: 2 von 5 Punkten

Black Bean Cashew Burger, Alnatura

auf Basis schwarzer Bohnen mit Cashew, 160 g, 2,99 Euro (Biomarkt): Zutaten und Bewertung identisch mit dem Produkt von Soto.
Bewertung: 2 von 5 Punkten

MyVeggie vegane Burger (TK), Edeka

aus Erbsenprotein, 230 g, 2,29 Euro: „Das Patty ist sehr dick für einen Burger. Schön gefärbt, leicht rötlich.  Sehr kompakt, wie zusammengepresst und ohne Textur. Leider wenig und nicht gut gewürzt.“
Bewertung: 1 von 5 Punkten

Bio Superhero Burger, Wheaty

aus Seitan (Weizeneiweiß), 180 g, 2,99 Euro (Biomarkt): „Als Erstes fällt die Form auf, die nicht ganz rund ist. Der Patty ist teigig, von der Konsistenz erinnert es an einen Bratling, sehr kompakt, man muss lange darauf herumkauen. Intensiv gewürzt, aber nicht das, was man bei einem Burger erwarten würde.“
Bewertung: 1 von 5 Punkten

So lecker schmecken pflanzliche Burger-Pattys wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Todes-Schock am Nürburgring: Fahrer stirbt nach schrecklichem Massencrash

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Ein Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) ist am Samstag nach einem schockierenden Unfall mit Todesfolge abgebrochen worden. Der schwedische BMW-Fahrer Juha Miettinen (66) verstarb im Medical Center an der Rennstrecke, das teilten die Veranstalter am Samstagabend mit. Das Rennen, an dem auch Formel-1-Star Max Verstappen teilnahm, gehört zum Qualifikationsprogramm für das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife (16./17. Mai).

Kurz nach dem Rennstart kam es auf der dritten Runde zu einem schweren Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen. Um 17.55 Uhr unterbrach die Rennleitung den Lauf mit der Roten Flagge. „Trotz der unmittelbar eintreffenden Hilfe konnten die Notfallmediziner nach der erfolgten Bergung aus dem Fahrzeug den beteiligten Piloten Juha Miettinen nicht retten. Der Fahrer verstarb im Medical Center, nachdem alle Reanimationsversuche erfolglos blieben“, teilte der Veranstalter am Abend mit: „Die Gedanken aller Beteiligten bei den 24h Nürburgring sind bei den Hinterbliebenen von Juha Miettinen.“

Sechs Fahrer müssen medizinisch versorgt werden

Die weiteren beteiligten „sechs Piloten wurden zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht. Es besteht für keinen der Verletzten Lebensgefahr“, hieß es in der Mitteilung weiter. Verstappen war zum Zeitpunkt des Unglücks nicht auf der Strecke, auch sein Teamkollege Lucas Auer im gemeinsamen Mercedes war nicht in den Unfall involviert.

Das könnte Sie auch interessieren: Verstappen denkt über Rücktritt nach! „Lohnt sich das noch?“

Das Rennen am Samstagabend wurde nicht wieder aufgenommen. Der zweite Lauf am Sonntag (13 Uhr) soll wie geplant stattfinden. „Im Rahmen der Startaufstellung wird es eine Gedenkminute für den verstorbenen Motorsportler geben“, teilte die NLS mit. (sid/dj)

Todes-Schock am Nürburgring: Fahrer stirbt nach schrecklichem Massencrash wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Horoskop: So stehen die Sterne am Sonntag für Sie

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Ob Fisch, Löwe, Zwilling oder ein anderes Sternbild – für alle Sternzeichen gibt es jeden Tag einen Blick in die Zukunft. Für viele Menschen ist ein Horoskop eine kleine, wertvolle Entscheidungshilfe. Lesen Sie hier, wie die Sterne für Sie stehen: Das Tageshoroskop gibt’s täglich kostenlos auf MOPO.de!

Horoskop für Sonntag, 19. April 2026

Horoskop heute: Widder

Sie haben jetzt eine Phase besonderer Kraft und Kreativität vor sich. Bereiten Sie die Umsetzung eines Planes vor. Nachmittags können Sie eine vielversprechende Vereinbarung treffen.

Horoskop heute: Stier

Stellen Sie heute keine zu hohen Forderungen an Ihren Partner, lassen Sie ihm Freiraum! Am späten Abend sollten Sie einen Vorsatz verwirklichen. Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst!

Neugierig auf die Entwicklungen des ganzen Monats? Sehen Sie sich hier an, was Ihr aktuelles Monatshoroskop verrät.

Horoskop heute: Zwillinge

Sie können aus eigener Kraft schöne Fortschritte machen, haben aber von außen weniger zu erwarten. Verlieren Sie sich abends nicht in unbegründeten Hoffnungen!

Horoskop heute: Krebs

Ein sehr guter Tag für gemeinsame Vorhaben. Am späten Vormittag treffen Sie jemanden, der Ihnen eine wichtige Anregung geben kann. Holen Sie sich Rat!

Horoskop heute: Löwe

Sie kommen mit der Unruhe, die dieser Tag mit sich bringen kann, nicht immer gut zurecht. Halten Sie Abstand, lassen Sie sich nicht überfordern. Gehen Sie geduldiger mit anderen um!

Horoskop heute: Jungfrau

Vormittags haben Sie eine Erfolgschance, die Sie entschlossen nutzen sollten. Am frühen Abend können Sie ein Problem lösen. Setzen Sie sich ernsthaft damit auseinander.

Horoskop heute: Waage

Heute ist Ihr Tag zum Handeln! Sie haben die Chance zu einem Neuanfang oder zur Verwirklichung eines Vorhabens. Nehmen Sie mittags ruhig die Hilfe eines Freundes in Anspruch.

Horoskop heute: Skorpion

Lassen Sie sich heute emotional nicht unter Druck setzen. Bleiben Sie auch in schwierigen Situationen sachlich und objektiv. Abends werden Sie mit einer Belastung fertig.

Horoskop heute: Schütze

Verwirklichen Sie vormittags ein Vorhaben. Sie haben die richtigen Einfälle und können die passenden Kontakte herstellen. Handeln Sie am frühen Nachmittag nicht unter Zwang.

Horoskop heute: Steinbock

Fordern Sie heute von einem anderen ein Bekenntnis. Zögern Sie nicht, die Konsequenzen zu ziehen, wenn Sie nicht gebraucht werden! Nehmen Sie sich abends Zeit zur Erholung.

Horoskop heute: Wassermann

Morgens kann es Unruhe und Aufregung geben. Verhalten Sie sich defensiv, auch wenn andere Anlass zum Streit bieten würden. Abends finden Sie wieder Ihr Gleichgewicht.

Horoskop heute: Fische

Freuen Sie sich vormittags am Glück eines anderen mit. Neid ist unnötig. Nachmittags bekommen Sie die Möglichkeit, eine offene Angelegenheit in Ihrem Sinn in Ordnung zu bringen.

Horoskop: So stehen die Sterne am Sonntag für Sie wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

„Alle einmal schütteln“: DFB-Frauen erleben Abend zum Vergessen in der WM-Quali

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die DFB-Frauen kommen in Österreich nur zu einem 0:0. Das WM-Ticket ist dennoch zum Greifen nah.

Christian Wück vergrub nach der enttäuschenden Nullnummer seine Hände tief in den Hosentaschen, dann versammelte er die deutschen Fußballerinnen noch auf dem Rasen zu einer ersten Aufarbeitung. Nach dem überraschenden Dämpfer in Österreich war die Laune nicht nur beim Bundestrainer sichtlich getrübt. Die Gastgeberinnen feierten das 0:0 in der WM-Qualifikation dagegen wie einen Sieg.

Janina Minge sieht die Rote Karte gegen Österreich

„Wir sind alle unzufrieden, wir hatten uns etwas anderes vorgenommen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Aber es ist ja nicht viel passiert, wir haben alles noch in der eigenen Hand. Wir müssen uns jetzt einmal schütteln“, sagte Wück nach dem zweiten Nachbarschaftsduell mit Österreich innerhalb weniger Tage in der ARD.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Nach dem Remis geht die deutsche Mannschaft aber deutlich angeschlagen in ihr erstes Matchball-Spiel der WM-Qualifikation. Am kommenden Spieltag (5. Juni) kann die DFB-Auswahl gegen Norwegen in Köln mit einem Sieg eines der begehrten Tickets für die Endrunde 2027 in Brasilien lösen. Fehlen wird dann Janina Minge, die am Samstag in der Schlussphase die Rote Karte sah (79.).

Sjoeke Nüsken: „Es hat vorn und hinten nicht gepasst“

Gerade offensiv ließ die deutsche Mannschaft einiges zu wünschen übrig und liegt in der Gruppe A4 bei noch zwei ausstehenden Partien nur noch einen Zähler vor Norwegen, das am Samstag 3:2 in Slowenien gewann. „Wir sind noch immer Tabellenerster“, sagte Nationalspielerin Sjoeke Nüsken, gab aber auch zu: „Damit habe ich nicht gerechnet, ehrlich gesagt. Es hat heute vorn und hinten nicht gepasst.“

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Schon nach dem 5:1 gegen Österreich am vergangenen Dienstag in Nürnberg hatte Wück Kritik an seiner Mannschaft geübt. Es seien „nur sehr wenige an ihre Leistungsgrenze gekommen“, sagte der Trainer. Entsprechend forderte er vor dem schnellen Wiedersehen mehr Souveränität und Stabilität „in den Basics“ – und nahm wie angekündigt einige Änderungen an seiner Startelf vor.

Minge und Dallmann mit Chancen in der Endphase

Wück betrachtete an der Seitenlinie dann eher stoisch, wie sich seine Spielerinnen in der Offensive ein ums andere Mal verrannten. Gerade die Präzision im letzten Drittel dürfte beim Bundestrainer Fragen aufgeworfen haben, aber immerhin defensiv stand seine Mannschaft bei den wenigen Konterchancen der Österreicherinnen stabil.

Das könnte Sie auch interessieren: Auf Anraten seiner Frau: Nagelsmann hat sich bei Undav entschuldigt

Dennoch: Zufrieden konnte Wück auf keinen Fall sein, spätestens in der zweiten Halbzeit wurde das auch deutlich. Der 52-Jährige schimpfte deutlich hörbar und schüttelte immer wieder den Kopf, noch immer strahlte die DFB-Elf so gut wie keine Gefahr aus – bis zur 72. Minute. Minge traf mit einem Kopfball aus kurzer Distanz nicht das leere Tor, sondern die Latte – und flog wenig später nach einer Notbremse vom Platz. In Unterzahl wäre Linda Dallmann fast noch das Siegtor (90.+4) gelungen. (sid/dj)

„Alle einmal schütteln“: DFB-Frauen erleben Abend zum Vergessen in der WM-Quali wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Im Konvoi: Kreuzfahrtschiffe haben Straße von Hormus passiert

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Durch den Iran-Krieg im Persischen Golf gestrandete Kreuzfahrtschiffe haben erfolgreich die Straße von Hormus durchquert und sind auf dem Weg nach Europa. Darunter sind „Mein Schiff 4“ und „Mein Schiff 5“ von TUI Cruises und die „MSC Euribia“ der Schweizer Gesellschaft MSC.

Die Schiffe seien am Samstag im Konvoi durch die Meerenge vor dem Iran gefahren, sagte ein MSC-Sprecher. „Die Durchfahrt erfolgte in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden“, hieß es.

Die TUI-Schiffe seien auf dem Weg Richtung Mittelmeer, teilte das Unternehmen in Hamburg mit. Weitere Details zum Routenverlauf und Zeitplan will die Reederei mitteilen, sobald diese verlässlich feststehen. Die „MSC Euribia“ fährt nach Angaben ihrer Gesellschaft nach Nordeuropa. Die Kreuzfahrt der „Euribia“ ab Kiel am 16. Mai werde wie geplant stattfinden.

Straße von Hormus angeblich wieder zu

Die USA und der Iran hatten gerade erst die Öffnung der Straße von Hormus verkündet, doch machte ein Sprecher des Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte dies laut Nachrichtenagentur Fars dies am Samstag wieder rückgängig. Der Iran gehe militärisch gegen Schiffe vor, hieß es. Als Grund nannte er die anhaltende Blockade iranischer Häfen durch die USA.

Nach Angaben des Schiffsdatendienstes MarineTraffic war das Kreuzfahrtschiff „Celestial Discovery“ – die ehemalige „Aida aura“ – am Freitag das erste, das seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar die Straße von Hormus durchquerte. Mehrere Kreuzfahrtschiffe waren unter anderem in verschiedenen Häfen gestrandet, nachdem die USA und Israel Ende Februar Angriffe aus den Iran starteten und der Iran einen Beschuss von Schiffen in der Meerenge androhten.

Die „MSC Euribia“ saß in Dubai fest, „Mein Schiff 4“ in Abu Dhabi und die „Mein Schiff 5“ in Doha. Nach der Evakuierung der Passagiere waren kleine Crews an Bord verblieben. Deutschlands größter Kreuzfahrtanbieter Aida Cruises hat keine Schiffe in der Golfregion. Die Reederei hatte vergangenen Sommer entschieden, aufgrund der Lage keine Reisen in der Region anzubieten. (mp/dpa)

Im Konvoi: Kreuzfahrtschiffe haben Straße von Hormus passiert wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Was man im TV nicht sah: HSV-Star nach Abpfiff in Rage – Stress im Kabinengang

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Er war überhaupt nicht zu bremsen, dabei war das Derby doch schon 20 Minuten lang vorbei. Weit nach Abpfiff der aus Hamburger Sicht so bitter verlaufenen Partie stürmte Jordan Torunarigha plötzlich aus der HSV-Kabine durch die Katakomben des Weserstadions wieder in Richtung Spielfeld und legte sich dort auf die Lauer, um einen Bremer abzupassen. Auch Teamkollegen und Mitarbeiter der HSV-Presseabteilung konnten den erbosten Abwehrmann zunächst nicht bremsen. Was genau war passiert?

Ausgangspunkt der Wut des HSV-Profis waren die Szenen nach dem Treffer zu Werders 3:1 (90.+1). Bei den heftigen Rangeleien vor der HSV-Ersatzbank, die zu drei Roten Karten für HSV-Assistent Loic Favé, Hamburgs Physio Tim Roussis und Bremens Co-Trainer Jan Hoepner führten, fiel auch zumindest ein Satz, der Torunarigha komplett auf die Palme brachte. Bereits da war er schon außer sich vor Wut. Emotionen, die nach Abpfiff dann aus ihm herausplatzten. Offenbar hatte Torunarigha noch eine Rechnung offen.

HSV-Profi Torunarigha hatte nach Abpfiff eine Rechnung offen

Zunächst positionierte sich der 28-Jährige am Ausgang des Spielertunnels und wartete dort auf einen Bremer. Die Werder-Profis und Offiziellen feierten zu diesem Zeitpunkt noch mit ihren Fans. Nach einiger Zeit des Wartens wanderte Torunarigha zusammen mit HSV-Sportdirektor Claus Costa in Richtung Werder-Kabine. Dort sollte die Angelegenheit dann geklärt werden.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Darüber, welche Worte den Abwehrmann so außer Rand und Band brachten, herrschte hinterher Rätselraten. „Was bei Jordan genau an Worten gefallen ist, weiß ich nicht“, so HSV-Trainer Merlin Polzin. „Man kann es sich vielleicht vorstellen, weil er ansonsten eher ein ruhiger Charakter ist. Das war sicherlich etwas, was ihm weniger Freude gemacht hat.“

HSV-Profi Remberg unterstützt seinen Kollegen Torunarigha

Mittelfeldmann Nicolai Remberg ergänzte: „So, wie Jordan reagiert hat, war es etwas, das nicht korrekt war. Emotionen hin und her – es war irgendetwas, was ihm überhaupt nicht gefallen hat. Schon auf dem Platz, während des Spiels in der Situation, und auch danach.“

Das könnte Sie auch interessieren: Gleich fünf Fünfen! Schlechte MOPO-Noten für den HSV nach der Derby-Pleite

Zuletzt erlebte man Torunarigha derart aufgebracht vor mehr als sechs Jahren. Im Februar 2020, damals noch im Dress von Hertha BSC, wurde er während der Pokalpartie der Berliner auf Schalke rassistisch beleidigt.

Was man im TV nicht sah: HSV-Star nach Abpfiff in Rage – Stress im Kabinengang wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Abschiedstournee: Deutsche Pop-Band sagt „Tschüssi“

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Popband Die Prinzen („Millionär“, „Alles nur geklaut“) will kommendes Jahr auf Abschiedstournee gehen. Unter dem Motto „Tschüssi, macht’s gut!“ kündigte die Leipziger Band rund um Frontmann Sebastian Krumbiegel für 2027 eine Tour mit rund 20 Terminen in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet.

Der Auftakt ist laut einer Mitteilung am 22. Oktober in Hof (Saale) in Bayern geplant. Dann folgen Konzerte unter anderem in Berlin, Dresden, München, Köln, Leipzig und Hamburg, bevor die Tournee am 16. Dezember in Zürich enden soll.

Tickets für Abschiedstournee der Prinzen ab Dienstag

Karten seien ab Dienstag (21. April) um 10.00 Uhr online beim Ticketvermarkter CTS Eventim erhältlich sowie ab Donnerstag (23. April) an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Die Abschiedstournee soll ein „großes Dankeschön an das Publikum“ sein, das sich auf „besondere Arrangements, persönliche Momente und vielleicht auch die eine oder andere Überraschung freuen“ dürfe, hieß es.

Für die Band sei nach mehr als drei Jahrzehnten der Moment gekommen, Abschied zu nehmen. Der Bild sagte die Band, man hätte gemeinsam „nach reiflicher Überlegung“ beschlossen, „unsere Karriere zu einem würdigen Abschluss zu bringen“.

„Wenn es am schönsten ist, hör auf“, sagte Sebastian Krumbiegel der Zeitung. Band-Mitglied Wolfgang Lenk ergänzte: „Lieber jetzt an dieser Stelle eine Traurigkeit spüren, als irgendwann eine Peinlichkeit erleben. Nichts wäre schlimmer für uns, als wenn die Menschen irgendwann fragen würden, wann wir endlich abtreten als Band. Deswegen haben wir den Schlusspunkt freiwillig gesetzt.“

Die Prinzen gehören zu den bekanntesten deutschen Bands. In diesem Jahr ist eine gemeinsame Tour mit der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach geplant. (dpa/mp)

Abschiedstournee: Deutsche Pop-Band sagt „Tschüssi“ wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Manipulation? Hipp ruft Babynahrung in Österreich zurück – Polizei ermittelt

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Lebensgefahr durch manipulierte Babynahrung? Hipp ruft in Österreich Gläschen zurück. Was Eltern wissen müssen – und warum die Polizei noch wenig bekannt gibt.

Der Babynahrungshersteller Hipp hat in Österreich sein gesamtes Sortiment aus den Spar-Supermärkten zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Gläser mit Karotte und Kartoffel manipuliert worden seien, teilte das Unternehmen mit. „Der Verzehr eines solchen Gläschens kann lebensgefährlich sein“, warnte es. „Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um einen externen kriminellen Eingriff“, sagte ein Sprecher von Hipp.

Hipp ruft Babynahrung in Österreich zurück

Die Produktions-, Qualitäts- und Kontrollprozesse des Unternehmens seien nicht berührt. Er könne wegen der laufenden Ermittlungen keine weiteren Details nennen, so der Sprecher. 

Das könnte Sie auch interessieren: Nach Rechtsstreit: Babynahrungsfirma insolvent!

Die Supermarktkette habe inzwischen alle Gläschen aus den Regalen genommen, sagte der Polizeisprecher im Burgenland südöstlich von Wien, Helmut Marban. Dabei sei kein verdächtiges Produkt gefunden worden. Möglich sei aber, dass vor der Räumung möglicherweise manipulierte Gläser gekauft worden seien. Deshalb seien Eltern aufgerufen, ungenutzte Gläschen in den Supermarkt zurückzubringen und sich bei der Polizei zu melden, falls ihnen etwas Verdächtiges aufgefallen sei. Dies sei auch nötig, um gegebenenfalls ein Beweismittel zu haben. Die Ermittlungen liefen mit Hochdruck, sagte Marban.

Manipulierte Hipp-Gläschen? Hintergrund noch unklar 

Weitere Angaben will die Polizei aus taktischen Gründen nicht machen. Es ist deshalb unklar, ob Erpressung im Spiel ist, wie viele Gläschen betroffen sind oder welcher Art die Manipulation ist. Für besorgte Eltern in Österreich stand am Wochenende ein telefonischer Hipp-Beratungsdienst zur Verfügung. 

Die Ursprünge des in Pfaffenhofen in Bayern gegründeten Familienunternehmens gehen mehr als 120 Jahre zurück. Sitz der Hipp Holding AG ist in Sachseln im Schweizer Kanton Obwalden. (dpa/mp)

Manipulation? Hipp ruft Babynahrung in Österreich zurück – Polizei ermittelt wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Es lag wohl nicht am Pyro-Exzess: Darum stürmte die Polizei in den HSV-Block

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Als der Schlusspfiff ertönte, war das Derby noch lange nicht vorbei. Und was dann passierte, war genauso unschön wie überflüssig: Erst flogen Raketen aus dem HSV-Fanblock in Richtung Werder-Anhang, dann kam es im Hamburger Block zu massiven Schlägereien mit der Polizei.

Die aufgestaute Wut und der Frust des HSV-Anhangs entluden sich zügig nach dem Spiel. Als der Werder-Sieg feststand, warfen Hamburger Anhänger zunächst kleinere Leuchtfeuer in den mit Bremer Zuschauern gefüllten benachbarten Tribünenblock. Anschließend schossen sie Leuchtraketen mit einer so großen Reichweite ab, dass sie bis zum Werder-Fanblock auf der gegenüberliegenden Stadionseite flogen, wo die Bremer Spieler feierten und entsetzt zurückwichen. „Das ist brutal gefährlich“, erklärte Werder-Abwehrmann Amos Pieper: „Krasse Geschosse! Dass die über den ganzen Platz fliegen können, damit haben wir nicht gerechnet.“

HSV-Trainer Polzin verurteilte das Verhalten der Fans

Auch die Trainer der beiden Vereine verurteilten das Vorgehen der HSV‑Fans. „Ich habe es nicht gesehen, wir waren schon in der Kabine“, sagte HSV-Coach Merlin Polzin zwar, gab aber zu bedenken: „Das Derby steht für Emotionen. Aber es sollte immer darum gehen, dass das alles fair und vor allem verletzungsfrei abläuft. Wenn das scheinbar nicht gegeben war, wollen wir das natürlich in keiner Weise unterstützen oder gutheißen.“ Sein Bremer Kollege Daniel Thioune stellte fest: „Irgendwo sind Grenzen. Wenn die überschritten werden, gehört das auf keinen Platz und in keine Kabine.“


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Heftig ging es in den Minuten nach den Pyro-Vergehen im HSV-Block zu. Mit zahlreichen Einsatzkräften marschierte die Polizei in den zu diesem Zeitpunkt nicht mehr voll besetzten Hamburger Fan-Bereich. Dabei kam es zu Schlägereien. Schlimme Bilder, die niemand brauchte. Die Polizei stürmte aber offenbar nicht wegen der gefährlichen Pyro-Aktionen der HSV-Fans in den Block. Ein Brand auf einer Toilette im Gästeblock sei der Auslöser für den Einsatz gewesen, teilten die Bremer Beamten dem „Abendblatt“ mit. Daraufhin sei die Feuerwehr in Begleitung von Polizisten in den Block gegangen. Das vorrangige Ziel war es demnach, das Feuer zu löschen.

Das könnte Sie auch interessieren: Drei Mal Rot! HSV verliert das Derby und die Nerven

„Es war klar, dass es in der Situation, in der beide Vereine stecken, aufgeheizt sein wird“, sagte Pieper. „Trotzdem sollten gewisse Grenzen nicht überschritten werden.“ Auch diesbezüglich wird das Derby ein Nachspiel haben. Die Polizei bestätigte, dass Beamte von HSV-Fans angegriffen worden seien. Es habe unter den Ordnungskräften allerdings keine Verletzten gegeben. Ob es Verletzte unter den HSV-Anhängern gab, ist aktuell noch nicht bekannt.

Es lag wohl nicht am Pyro-Exzess: Darum stürmte die Polizei in den HSV-Block wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Ekstase bei Altona 93: Riesen-Jubel nach total verrücktem Drama im Abstiegskampf

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Das tat Altona 93 so richtig gut! Im Kellerduell gegen Blau-Weiß Lohne konnte der AFC einen wichtigen 3:2-Sieg feiern. Damit schaffte das Team unter Interimstrainer André Trulsen einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt. Die Partie hatte alles, was das Fußballerherz braucht: Tore, Comebacks, Emotionen, Feuerwerk – und vor allem eine dramatische Schlussphase.

„Wir wussten, wenn wir noch mitreden wollen, war das hier eins von sechs Endspielen“, gab Trulsen, der nach dem Aus von Andreas Bergmann erst sein zweites Spiel als Cheftrainer leitete, nach dem Spiel zu. Es war das Duell des Letzten gegen den Vorletzten, und für Altona 93 wohl das erste richtige Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt.

Regionalliga Nord: Altona 93 besiegt Blau-Weiß Lohne

Vergangene Woche unterlag Altona 93 noch deutlich mit 0:4 beim VfL Oldenburg. Vor Anpfiff baten die AFC-Fans um Unterstützung in Oldenburg. Dabei ging es jedoch nicht um die anstehende Partie zwischen Oldenburg und der U23 von St. Pauli, die ein direkter Konkurrent im Keller sind. Die Botschaft war eine weitaus bedeutsamere. „Morgen 14.00 Uhr – Pferdemarkt Oldenburg – Ein Jahr ohne Lorenz“, stand auf einem gezeigten Banner. Hintergrund ist der Todesfall von Lorenz A., der sich am 20. April jährt. Der 21-Jährige wurde damals von drei Schüssen eines Polizisten tödlich getroffen. Die Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ spricht von strukturellem Rassismus.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Auf dem Platz erwischte Altona 93 den besseren Start. Erstmals gefährlich wurde es, als Moritz Göttel vor Lohne-Keeper Marko Dedovic auftauchte, den Ball jedoch nicht richtig traf (9.). Anschließend waren es vor allem Standardsituationen, durch die der AFC Gefahr ausstrahlen konnte. Dabei handelte es sich keineswegs nur um Ecken und Freistöße. Speziell die Einwurf-Schleuder von Moritz Grosche brachte das Heimteam zu aussichtsreichen Chancen. Dreimal katapultierte er den Ball binnen weniger Minuten in den gegnerischen Strafraum, zweimal scheiterte Michael Ambrosius nur knapp mit seinen Kopfbällen (12., 15.). 

Rasmus Tobinski erzielt erstes Tor seit November 2025

Für den großen Jubel sorgte dann aber doch ein Freistoß. Aus dem Halbfeld flankte Gianluca Prondziono den ruhenden Ball auf Ambrosius, der die Übersicht behielt und auf Rasmus Tobinski ablegte, der zum 1:0 einschob (24.). Es war das erste Tor seit Anfang November für den AFC‑Stürmer. Lohne kam in der ersten Hälfte hingegen kaum vor das Tor der Altonaer. Und wenn, dann war stets ein Bein des Gastgebers im Weg. So ging es mit der verdienten 1:0-Führung für Altona 93 in die Halbzeit.

„Wir haben die Zeit nach der Pause ein wenig verschlafen“, sagte Rasmus Tobinski nach dem Spiel. So war es, und natürlich waren es die Standardsituationen, die erneut im Fokus standen. In der 51. Minute schlug Tom Kankowski eine Ecke in den Strafraum, wo der Ball im Chaos verschwand, unglücklich abgefälscht wurde und im Tor landete. Offiziell wurde der Treffer als Eigentor von Gideon Baur gewertet.

Aus 1:0 wird 1:2! Lohne dreht das Spiel bei Altona 93

Doch es kam noch schlimmer für Altona 93. Nur wenige Minuten später war es quasi die identische Szene wie schon beim vorherigen Ausgleich. Dieses Mal herrschte nach einem Freistoß Chaos im Strafraum von Altona (63.). Lohne-Verteidiger Luke Schierenbeck war entscheidend dran und sorgte dafür, dass der Ball langsam über die Linie kullerte. Das 1:2: ein Schock für den AFC, der die Punkte im Abstiegskampf so dringend benötigte.

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Dass sich die Altonaer dessen bewusst waren, zeigten sie in den anschließenden Aktionen. In der 68. Minute der Ausgleich zum 2:2, resultierend aus einer Standardsituation – natürlich. Tatsächlich war es dieses Mal ein Einwurf von Grosche, der durch die gesamte Defensive von Lohne rutschte. Und wieder war es Tobinski, der die Kugel im Netz versenkte.

Ekstase und Zittern: Wahnsinn in der Nachspielzeit

In den letzten Minuten wurde es dann völlig wild. In der 90. Minute kam Moritz Göttel an der Seitenlinie an den Ball, legte quer auf Tobinski, der zum dritten Mal traf. Ekstase auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn. Pure Erleichterung auf und neben dem Platz. Alle herzten sich und ließen den Frust der letzten Wochen heraus. Es folgte ein Feuerwerk hinter den Altona-Fans, Raketen schossen in den Himmel. Nichts konnte die Party mehr zerstören. Oder etwa doch?

Sechs Minuten Nachspielzeit zeigte Schiedsrichter Benjamin Schmidt an. In der 90.+10 wurde es dann noch einmal richtig laut auf den Rängen. Schmidt gab noch einen Freistoß für Lohne, Entfernung vom Tor: 18 Meter. Die Aufregung wurde abgelöst von einem kurzen Moment der Stille. Alle AFC-Fans hielten den Atem an. Der Ball flog, und flog, und flog – an die Unterkante der Latte! Von dort aus prallte der Ball auf den Boden. Lohne forderte das Tor, doch das Schiedsrichterteam hat den Ball nicht hinter der Linie gesehen. Schluss. Jubel. Erleichterung.

Lohne-Trainer Neidhart zweifelt Entscheidung an

„Da sind dann einfach alle Dämme gebrochen“, beschrieb Matchwinner Tobinski die Szene. „Ich bin Stürmer und hatte eine lange Durststrecke. Dann direkt drei zu machen, das ist das beste Gefühl gerade. Das war super wichtig.“ Lohne-Trainer Christian Neidhart wurmte die letzte Szene nach Abpfiff: „Ich habe mir das Video jetzt ein paar mal angesehen. Brutal schwer für den Schiedsrichter, das zu entscheiden“, zeigte er zunächst Verständnis. „Der Ball springt nicht gerade runter, sondern geht nach hinten weg und springt dann auch wieder so zurück. Insofern muss ich schon sagen, dass der Ball drin war, das ist meine Sicht der Dinge.“

Das könnte Sie auch interessieren: Titel-Rennen in England: Pep erhöht vor Topspiel den Druck auf Arsenal

Auf der anderen Seite war Altona-Coach Trulsen sichtlich erleichtert: „Es war wirklich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wir sind erleichtert, dass wir gewonnen haben.“ Den Sieg widmete er unter anderem den Fans. 2089 Zuschauende fanden sich an der Adolf-Jäger Kampfbahn zum Kellerduell ein. Und das trotz des parallel laufenden Nordderbys zwischen dem HSV und Werder Bremen.

Altona 93-Trainer Trulsen: „Alle glücklich gemacht“

„Unsere Fans sind einfach fantastisch“, zeigte sich Trulsen dankbar. „Das haben wir auch vorher angesprochen, dass wir alle Fans glücklich machen wollen, die mit uns mitgelitten haben – ein toller Tag. Alle, die ein AFC-Herz haben, haben wir heute glücklich gemacht“, so der Bergmann-Nachfolger.

Nach dem Sieg herrschte pure Erleichterung bei den Fans und Spielern von Altona 93. IMAGO/Niklas Heiden
Fans und Spieler von Altona 93 jubeln
Nach dem Sieg herrschte pure Erleichterung bei den Fans und Spielern von Altona 93.

Für Altona 93 stehen jetzt noch fünf Endspiele an. „Das wird eine enge Gesichte“, war sich Trulsen der Sache nach dem Spiel bewusst. Trotz des Sieges bleibt Altona 93 Tabellenletzter. Nur ein Punkt fehlt ihnen auf das rettende Ufer. Die letzten fünf Team trennen nur zwei Punkte voneinander. Von den unmittelbaren Konkurrenten spielt Altona lediglich noch gegen die Zweitvertretung des FC St. Pauli.

Ekstase bei Altona 93: Riesen-Jubel nach total verrücktem Drama im Abstiegskampf wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Tödlicher Unfall im Norden: Wohnmobil kracht gegen Baum – Fahrer stirbt

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Am Samstagnachmittag kam es zu einem schrecklichen Unfall auf der B207: Ein Wohnmobil kam von der Straße ab und krachte gegen einen Baum – der Fahrer konnte nur noch tot geborgen werden.

Um kurz vor 16 Uhr waren der 70-jährige Fahrer und seine 53-jährige Lebensgefährtin aus dem Landkreis Rosenheim mit ihrem Wohnmobil auf der B207 Richtung Ratzeburg unterwegs. Laut eines Sprechers des Polizei-Lagedienstes sei das Fahrzeug auf Höhe Buchholz in einer leichten Rechtskurve dann plötzlich von der Fahrbahn abgekommen.

Unfall Buchholz: Wohnmobil kracht gegen Baum – Fahrer stirbt

Das Wohnmobil fuhr in den Graben und knallte gegen einen Baum. Der 70-jährige Fahrer wurde dabei eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Seine Lebensgefährtin konnte das Wohnmobil mit leichten Verletzungen selbstständig verlassen und kam vorsorglich in ein Krankenhaus.

Das könnte Sie auch interessieren: Auf Hamburger Verkehrsader: Kind angefahren und lebensgefährlich verletzt

Mit dabei im Wagen war auch der Hund des Paares. Ein Pressevertreter vor Ort nahm diesen an sich und brachte ihn in eine Tierklinik zur Erstversorgung. Das Tier soll ebenfalls nur leichte Verletzungen erlitten haben.

Die Feuerwehr räumte die Unfallstelle auf, klemmte die Batterie ab, nahm die Gasflaschen aus dem Fahrzeug, streute ab und sammelte die Trümmerteile ein. Die Straße war bis kurz nach 18 Uhr vollgesperrt. (aba)

Tödlicher Unfall im Norden: Wohnmobil kracht gegen Baum – Fahrer stirbt wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Céline Dion: Comeback mit neuem Song – so feiert Google die Sängerin

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Vor ihrem geplanten Bühnen-Comeback hat Céline Dion am Freitag ihren ersten Originalsong seit mehr als sechs Jahren veröffentlicht. Google nahm das zum Anlass, um die schwer erkrankten Kanadierin zu feiern.

Wer den Namen der 58-jährigen Sängerin in die Google Suchleiste eingibt, bei dem erscheint plötzlich ein blauer Ballon. „Welcome back Céline“ – Willkommen zurück Céline – steht dort.

Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt. Screenshot Google
Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt.
Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt.

2022 hatte die Kanadierin öffentlich gemacht, dass sie am Stiff-Person-Syndrom leidet, einer seltenen Autoimmunerkrankung. Seitdem war sie nur noch selten aufgetreten. Ob sie verreisen oder auftreten konnte, hing jeweils von ihrer Tagesform ab. Einen großen Auftritt hatte sie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris, bei der sie vor dem Eiffelturm „Hymne à l’amour“ von Édith Piaf sang.

Céline Dion: Google feiert Comeback der Sängerin

Jetzt meldete sich Dion mit ihrer neuen Single „Dansons“ (Lasst uns tanzen) zurück. In der Ballade geht es um Lebensfreude, Resilienz und das Überwinden von schwierigen Zeiten durch Tanz und Liebe.

Ihr Bühnen-Comeback will sie im Herbst in der „La Défense“ Arena in Paris feiern. Auch das greift Google auf, in einer kleinen Notiz, die unter dem Ballon erscheint. „Bon Retour Paris 2026“ steht dort – Willkommen zurück. Und weiter: „The high note we’ve all been waiting for“ – eine Anlehnung an die hohen Noten, die Dion traditionellerweise immer trifft. Ihre Stimme ist aufgrund der Autoimmunerkrankung allerdings auch in Mitleidenschaft gezogen. (aba)

Céline Dion: Comeback mit neuem Song – so feiert Google die Sängerin wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Im Sky-Interview nach dem Spiel: Bundesliga-Star bricht in Tränen aus

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Der Druck im Abstiegskampf, dazu das besondere Jubiläum – nach dem erlösenden Erfolg des VfL Wolfsburg übermannten Maximilian Arnold die Emotionen. Zunächst bezeichnete der Kapitän der Wölfe das 2:1 (1:0) bei Union Berlin als „brutal wichtig“, bei der Frage nach seinem 400. Bundesliga-Spiel kamen ihm dann die Tränen.

„Es fällt mir richtig schwer, die richtigen Worte zu finden. In den letzten Wochen haben wir nur auf die Fresse bekommen“, sagte der 31-Jährige, der 2009 zum VfL gekommen war, über das Spiel bei Sky. Der VfL stehe als Tabellenvorletzter „mit dem Rücken zur Wand“, deshalb sei er „sehr stolz“ auf den ersten Sieg nach zwölf Spielen ohne Erfolg.

Maximilian Arnold richtet Dank an seine Frau

Und das 400. Ligaspiel im Wolfsburger Trikot? Arnold überlegte lange. Es sei „brutal“, sagte die Identifikationsfigur, er atmete tief durch und wischte sich eine Träne aus dem Auge. „Schon besonders, ja“, sagte der sichtlich angefasste Anführer des VfL. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte alle genossen, das stimmt nicht.“

Das könnte Sie auch interessieren: Kurios: Schiri pfeift Spiel in Leipzig an – aber Fußballer weigern sich, zu spielen

Arnold blieb emotional und richtete einen Dank an seine Frau. Sie sei die wichtigste Person in all den Jahren gewesen. „Ich bin nicht ganz einfach zu Hause. Und sie nimmt mich so, wie ich bin. Sie ist mein Fels in der Brandung“, sagte Arnold. „Sie nimmt mich so, wie ich bin. Und ich bin schon schwierig zu Hause.“ (mp/sid)

Im Sky-Interview nach dem Spiel: Bundesliga-Star bricht in Tränen aus wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

„Scheiß-Tag für uns“: Dreimal Rot! HSV verliert das Derby und die Nerven in Bremen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Mit großen Hoffnungen waren sie die 125 Kilometer vom Volkspark rüber nach Bremen gedüst. Doch frustrierender hätte das Nordderby für den HSV nicht verlaufen können. Ohne die verletzten Leistungsträger Luka Vuskovic und Albert Sambi Lokonga verlor der Aufsteiger nicht nur die Partie mit 1:3 (1:1), sondern auch die Nerven und kassierte insgesamt drei Platzverweise. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen vier Partien beginnt plötzlich wieder das Zittern um den Klassenerhalt. Trainer Merlin Polzin fasste zusammen: „Das war ein Scheiß-Tag für uns!“

Sie schäumten vor Wut – und das aus vielerlei Gründen. Der HSV war sauer auf Schiedsrichter Florian Exner und sich selbst, noch lange nach dem Abpfiff entluden sich die Emotionen. Denn diese Pleite, begleitet vom Jubel, Hohn und Spott des Werder-Anhangs, tat richtig weh. „Heute muss sich jeder von uns schlecht fühlen“, erklärte Mittelfeldmann Nicolai Remberg. „Wir tragen eine große Wut in uns“, ergänzte Trainer Polzin.

Glatzel glich für den HSV vor der Pause aus

Vorangegangen war eine Partie voller Emotionen, packender Szenen und reichlich Derby-Folklore. Nachdem Jens Stage Werder in Führung geköpft (37.) und Robert Glatzel sehenswert ausgeglichen hatte (41.), nahm der Wahnsinn in Hälfte zwei seinen Lauf. Und das vor allem zum Nachteil für den HSV.


MOPO

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Luisa Neubauer im MOPO-Interview: „Ich bin immer noch das Mädchen, das seinen Vater zu früh verlor”
  • Sommerurlaub: Wird alles teurer? Wo’s noch Schnäppchen gibt
  • Plattdeutsch-Boom: Ihre Kurse sind ständig ausgebucht
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
  • 16 Seiten Sport: Vor dem Derby! Legende Ailton packt aus
  • 28 Seiten Plan 7: Endlich wieder nachts ins Museum & Ausgeh-Tipps für jeden Tag


Abermals Stage brachte die Bremer per Traumtor mit 2:1 in Front (57.). Was in den Minuten danach geschah, dürfte auch in den nächsten Tagen noch für allerlei Diskussionen sorgen. Zunächst wurde Philip Otele des Feldes verwiesen, nachdem der VAR einschritt und Exner vor den Bildschirm bat. Nach Ansicht der Bilder wertete der Referee Oteles Einsteigen gegen Cameron Puertas als rotwürdig (79.). Eine harte Entscheidung.

Der Platzverweis für HSV-Profi Jatta wurde zurückgenommen

Weiter ging’s mit dem Wahnsinn an der Weser. Auch Bakery Jatta wurde nach seinem Einsteigen gegen Marco Grüll des Feldes verwiesen (85.), diesmal aber kassierte Exner die Rote Karte nach Ansicht der Bilder ein, zückte stattdessen Gelb.

Das könnte Sie auch interessieren: Das Spiel im Liveticker zum Nachlesen

Nachdem Puertas kurz darauf dann das 3:1 für Werder (90.+1) erzielte und die Partie entschied, kam es noch richtig dicke für den HSV. Nach dem Bremer Treffer spielten sich vor der HSV-Bank tumultartige Szenen und Handgemenge ab, in deren Verlauf HSV-Physio Tim Roussis und Assistenzcoach Loic Favé Rot sahen. Auch Werders Co-Trainer Jan Hoepner wurde von Exner nicht verschont, sah ebenfalls Rot.

Remberg kritisierte seine HSV-Kollegen

Reichlich was los – doch Remberg war weit davon entfernt, dem Schiedsrichter die Schuld geben zu wollen. „Es ist nicht fair, dem Schiri irgendetwas anzukreiden“, so der 25-Jährige, der sich allenfalls über die Kommunikation mit Exner ärgerte: „Ich habe oft das Gefühl, dass er denkt, er wäre etwas Besseres.“

Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach.
Mit meiner Anmeldung stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Grundsätzlich aber nahm Remberg seine Kollegen und sich in die Verantwortung. Niemals zuvor in der Vereinsgeschichte sah der HSV so oft Rot wie in dieser Spielzeit, Oteles Feldverweis war bereits der achte dieser Saison (dreimal Rot, fünfmal Gelb-Rot). „Ich verstehe nicht, wie man so viele Rote Karten sehen kann“, schimpfte Remberg. Und weiter: „Ich will hier keinen anzählen, aber das ist dann oft fehlende Cleverness und einfach doof. Wir rennen dann wieder mit einem Mann weniger hinterher.“

HSV-Fans benahmen sich in Bremen daneben

Äußerst doof war auch das Benehmen einiger HSV-Fans, die sich als schlechte Verlierer präsentierten und nach dem Spiel Raketen in den gegenüberliegenden Bremer Fanblock schossen. Wenig später kam es im Hamburger Block zu heftigen Schlägereien mit Einsatzkräften der Polizei. Schlimme Bilder, die dem HSV nicht gut taten.

Das könnte Sie auch interessieren: Schlechtes Derby, schlechte Noten: Fünf Fünfen für den HSV in Bremen

Im Endeffekt ein Tag zum Vergessen an der Weser. Bei noch fünf Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang steigt der Druck vor den abschließenden vier Saison-Spieltagen. Der HSV muss dringend wieder punkten, um ein mögliches Drama nicht weiter zu forcieren. „Wir wollen am 34. Spieltag gegen 17.25 Uhr unser Ziel erreicht haben“, bekannte Polzin, wusste vor der Abreise aus Bremen aber: „Es wird eine unruhige Nacht, soviel steht fest.“

„Scheiß-Tag für uns“: Dreimal Rot! HSV verliert das Derby und die Nerven in Bremen wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ MOPO

Auto erfasst Mädchen auf E-Scooter – 14-Jährige stirbt

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Die Teenager sind zu zweit auf dem Scooter unterwegs. Als sie die Straße überqueren, kommt es zu einem tödlichen Zusammenstoß.

Die gemeinsame Fahrt zweier Mädchen auf einem E-Scooter durch Berlin-Neukölln endet dramatisch: Die 14 Jahre alte Fahrerin stirbt nach dem Zusammenstoß mit einem Auto, ihre gleichaltrige Beifahrerin kommt mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. 

Berlin: Auto erfasst Mädchen auf E-Scooter – 14-Jährige stirbt

Die Jugendlichen wurden am Freitagabend von einem Auto erfasst, als sie zwischen Britz und Buckow den Buckower Damm überqueren wollten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet.

Die Scooter-Fahrerin wurde zunächst noch reanimiert und kam in eine Klinik. Dort starb die 14-Jährige jedoch. Auch ihre Beifahrerin kam ins Krankenhaus. Bei ihr bestehe nach aktuellem Kenntnisstand keine Lebensgefahr mehr, sagte die Polizeisprecherin.

Tödlicher Unfall mit E-Scooter: Autofahrer alkoholisiert? 

Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden zunächst auf einem Fahrradweg unterwegs. Gegen 20.45 Uhr wollten sie dann die Straße überqueren. Dabei sollen sie nach Polizeiangaben bei Rotlicht über eine Fußgängerampel gefahren sein. Der 42 Jahre alte Fahrer konnte demnach nicht mehr rechtzeitig bremsen und sein Auto erfasste die Mädchen. Nach den Angaben beobachteten mehrere Menschen den Unfall.

Der Mann soll unter Alkoholeinfluss gestanden haben, wie die Polizeisprecherin sagte. Ihm wurde Blut abgenommen. Auto und E-Scooter wurden sichergestellt zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs. 

Immer wieder Unfälle mit E-Scootern

Nach Zahlen der Polizei sind in diesem Jahr (Stand: 7. April) bislang bei Verkehrsunfällen auf Berlins Straßen sieben Menschen gestorben – die 14-Jährige dürfte demnach das achte Todesopfer sein. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei insgesamt 137.373 Verkehrsunfälle. Dabei starben 37 Menschen. 

Immer wieder kommt es wie auch in anderen deutschen Städten teils zu schweren Unfällen mit E-Scootern. So ist Mitte März in Frankfurt/Main ein 18-Jähriger gestorben, nachdem er von einer Tram erfasst wurde. Sein gleichaltriger Mitfahrer wurde schwer verletzt.

In Berlin hat in der vergangenen Woche laut Polizei ein betrunkener Vater seine neunjährige Tochter auf einem E-Scooter mitgenommen und dann in Spandau einen Unfall gebaut. Vater und Tochter wurden bei dem Sturz verletzt, wie die Polizei mitteilte. Nach jüngsten Angaben der Berliner Polizei gibt es etwa 70.000 E-Scooter in der Hauptstadt.

Trotz Verbot häufig zu zweit auf E-Scootern unterwegs

Wie in den vorliegenden Fällen sind häufig zwei Menschen gemeinsam auf einem E-Scooter unterwegs – obwohl dies verboten ist. Wer elektrische Tretroller zu zweit benutzt, riskiert eine Geldbuße – und seine Gesundheit. 

Wie eine Studie der Björn-Steiger-Unfallforschung zeigt, die im vergangenen Oktober vorgestellt wurde, gingen fast die Hälfte der Unfälle mit schwer verletzten oder getöteten Scooter-Fahrern auf Alleinunfälle zurück. Und bei 43 Prozent dieser Alleinunfälle – also ohne Beteiligung oder Schuld eines anderen Verkehrsteilnehmers – war Alkohol im Spiel. Weitere 14 Prozent dieser Unfälle hatten Ursachen wie einhändiges Fahren, Ablenkung oder starkes Abbremsen.

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat sich die Zahl der E-Scooter-Unfälle allein 2024 bundesweit im Vorjahresvergleich um mehr als ein Viertel auf fast 12.000 erhöht. 27 Menschen kamen demnach ums Leben. (dpa/mp)

Auto erfasst Mädchen auf E-Scooter – 14-Jährige stirbt wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)
❌