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Gegner steht fest: Polzin freut sich auf ein besonderes Wiedersehen im DFB-Pokal

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Der erste HSV-Pflichtspielgegner für die neue Saison steht fest. Und er sorgt direkt für einige Geschichten. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin tritt am vorletzten August-Wochenende (21.-24.8.) in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Drittligisten SC Verl an. Für die Hamburger kommt es dabei zum Wiedersehen mit U17-Weltmeister Bilal Yalcinkaya, der gerade zu den Ostwestfalen gewechselt ist. Kurios: Noch hat Verl keinen Trainer für die anstehende Spielzeit.

Um 18.38 Uhr zog „Losfee“ Deniz Aytekin am Samstagabend im Fußballmuseum in Dortmund den HSV als Gegner des SC Verl aus der Lostrommel. Auf die Hamburger wartet mit dem Sechstplatzierten der abgelaufenen Drittliga-Saison eine harte Aufgabe – und zugleich eine Premiere. Noch nie zuvor hat es ein Pflichtspiel zwischen dem HSV und dem SC Verl gegeben.

Polzin will mit dem HSV „eine Runde weiterkommen“

„Für uns ist es das erste Pflichtspiel in der neuen Saison – da wollen wir voll da sein, unserer Rolle als Bundesligist unbedingt gerecht werden und eine Runde weiterkommen“, sagt Polzin, der den DFB-Pokal als „überragenden Wettbewerb“ bezeichnet. „Wir freuen uns auf das Aufeinandertreffen mit dem SC Verl und das Wiedersehen mit Bilal.“

HSV-Gegner Verl sucht noch einen neuen Trainer

Bilal Yalcinkaya, der seit der Jugend für den HSV spielte, 2023 mit Deutschland die U17-WM gewann, es aber nie zu einem Einsatz bei den Profis schaffte, war erst vor wenigen Wochen nach Verl gewechselt. Welchen Trainer er dort künftig haben wird, ist noch offen. Nach dem Wechsel von Chefcoach Tobias Strobl nach Wolfsburg sind die Ostwestfalen weiter auf der Suche nach einem Nachfolger.

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Stolper-Wahrscheinlichkeit liegt bei 18 Prozent

Wie hoch ist die Stolpergefahr für die Hamburger in der ersten Runde? Für den HSV ist es die 72. Teilnahme am DFB-Pokal. Kein anderes Team ist häufiger in diesem Wettbewerb an den Start gegangen. Für den dreifachen Pokalsieger (1963, 1976, 1987) gab es bereits 13 Erstrundenniederlagen. Die Wahrscheinlichkeit für ein Aus direkt zum Auftakt liegt damit bei 18,31 Prozent. Die bislang letzte Pokal-Pleite in Runde eins kassierte der HSV vor sechs Jahren in Dresden (1:4). Für Merlin Polzin war es das erste Spiel als HSV-Trainer – damals noch als Assistent von Daniel Thioune.

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Als Cheftrainer saß Polzin beim HSV bislang in drei Pokalspielen auf der Bank. Alle Auftritte waren in der vergangenen Saison. In der ersten Runde gab es einen sehr knappen 2:1-Sieg nach Verlängerung beim Fünftligisten FK Pirmasens, in der zweiten Runde ein 1:0 in Heidenheim, im Achtelfinale folgte das Aus im Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel. Zumindest die ersten beiden Runden sollen auch diesmal wieder überstanden werden. Verl ist die erste Hürde. Bei der bislang letzten DFB-Pokal-Teilnahme schafften es die Ostwestfalen 2019/20 immerhin bis ins Achteilfinale und schaltete auf dem Weg dahin in der ersten Runde den Bundesligisten FC Augsburg aus.

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Welchem Profi der HSV beim Abschied keine Steine in den Weg legen will

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Seit drei Wochen ist die HSV-Saison mittlerweile vorbei. Die ersten Entscheidungen auf der Ab- und Zugangsseite sind gefallen. Viele weitere werden im Laufe des Sommers noch folgen. Den Volkspark werden dabei auch einige Profis verlassen, die noch einen Vertrag besitzen. Eine Ablösesumme wird es aber nicht für jeden geben.

Abgangskandidaten gibt es im aktuellen HSV-Kader genug. Dazu gehören unter anderem Robert Glatzel, Jean-Luc Dompé und Fábio Baldé. Für sie soll auch noch Geld fließen. Bei Noah Katterbach sieht die Ausgangslage anders aus. Für den Außenverteidiger steht im Vordergrund, überhaupt erst einmal einen neuen Verein zu finden. Dafür ist Geduld gefragt. Katterbach steckt in einer schwierigen Situation.

Katterbach wechselte gleich zweimal zum HSV

Sein Vertrag im Volkspark läuft noch bis 2027. Eine Zukunft hat er beim HSV jedoch nicht mehr. Schon die Vergangenheit war für ihn schwierig. Im Januar 2023 war er zunächst als Leihspieler aus Köln nach Hamburg gekommen. Unter dem damaligen Trainer Tim Walter war der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler die erhoffte Soforthilfe. Kurz vor dem Saisonende wurde er dann durch einen Kreuzbandriss gestoppt und musste zurück nach Köln.

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Im Januar 2024 gab es den nächsten Wechsel zum HSV, diesmal als feste Verpflichtung. Nur knapp zwei Wochen später musste Walter gehen. Mit Steffen Baumgart bekam Katterbach seinen Ex-Trainer aus Köln. Er kämpfte sich zurück auf den Platz. Als er wieder in der Startelf gesetzt war, kam das Aus für Baumgart. Unter Nachfolger Merlin Polzin machte Katterbach dann im Dezember 2024 allerdings nur ein Liga-Spiel, weil er sich danach erneut das Kreuzband riss. Den Weg zurück fand er anschließend nicht mehr.

Im Winter gab es keine Freigabe vom HSV

Seit mittlerweile 18 Monaten hat Katterbach kein Spiel mehr für die HSV-Profis gemacht. Lediglich für die U21 der Hamburger kam er zwischenzeitlich in der Regionalliga zum Einsatz. Schon im vergangenen Winter wollte er den HSV eigentlich verlassen. Einen passenden Klub fand er jedoch erst kurz vor Transferschluss – und bekam keine Freigabe mehr.

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Jetzt darf und soll er gehen. Die Gespräche laufen. Ohne Spielpraxis im Profi-Bereich und mit seiner Verletzungshistorie stehen die Interessenten allerdings nicht Schlange. Konkrete Anfragen gibt es bislang nicht. Die Suche kann sich auch noch eine Weile hinziehen. Der HSV will Katterbach unterstützen und ihm keine Steine in Form einer Ablöseforderung in den Weg legen. Auch das Gehalt soll kein Knackpunkt sein. Katterbach will in erster Linie zurück auf den Platz. Die Zweite Liga und das Ausland stehen im Fokus. Mit einer schnellen Entscheidung ist jedoch nicht zu rechnen.

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