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100 Meter in die Tiefe gestürzt: Deutscher Wanderer stirbt in den Alpen

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Ein deutscher Wanderer ist beim Abstieg von einem Berg in den Kitzbüheler Alpen tödlich verunglückt. Der 69-Jährige war Teil einer neunköpfigen Wandergruppe, die am Donnerstagvormittag zum Gipfel des Großen Rettenstein aufgebrochen war, wie die österreichische Polizei sagte. 

Beim Abstieg mit drei weiteren Wanderern rutschte der Mann an der nordöstlichen Seite des Berges aus noch ungeklärten Gründen über den Steig hinaus. Daraufhin schlug er auf einem grasbewachsenen Hang auf und stürzte über eine Schotterrinne etwa 100 Meter in die Tiefe.

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Seine Begleiter versuchten ihn noch wiederzubeleben und alarmierten die Rettungskräfte, doch ohne Erfolg. (dpa/mp)

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„Top Gun“-Schauspieler im eigenen Vorgarten erstochen

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Der Schauspieler James Handy hatte in den Filmen „Top Gun: Maverick“ und „Jumanji“ kleinere Rollen. Nun starb er in seinem Garten infolge einer Stichattacke.

Der „Top Gun: Maverick“-Schauspieler James Handy ist laut Polizei in Los Angeles niedergestochen und dabei tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte wurden in den Nordwesten der Stadt gerufen. Die Polizei bestätigte in einer Mitteilung, dass sie den 81-Jährigen im Vorgarten seines Anwesens gefunden hat – bewusstlos und mit einer Stichwunde in der Brust. 

James Handy verstarb im Krankenhaus

Das Opfer wurde demnach von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht und später für tot erklärt. Ein Verdächtiger stellte sich vor Ort der Polizei – er soll der Sohn der Freundin des Toten sein.

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Der 44-Jährige sei festgenommen worden, hieß es von der Polizei weiter. Ein Sprecher des Schauspielers bestätigte „Variety“ den Tod des Schauspielers. Handy spielte in der Actionfilm-Fortsetzung „Top Gun: Maverick“ (2022) den Barkeeper Jimmy. Darüber hinaus hatte er eine Rolle in dem Abenteuerfilm „Jumanji“ (1995), in dem er einen Kammerjäger spielte. (dpa)

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Von wegen Timmy: Toter Buckelwal war ein Weibchen

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Über Wochen machte der als Timmy bekannte Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend beendet worden.

Klar ist nun: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.

Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.

Timmy ist ein Weibchen

Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen. Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.

Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie unter anderem die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte. Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.

Buckelwal Timmy: Verletzung nicht zu erkennen

Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.

Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den vergangenen Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es. Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.

Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten. „Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.

Biologin: Obduktion für Forschung wertvoll

Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiteten Container. Für das Team ist die Arbeit damit erledigt, die Experten verlassen die Insel am Morgen. In der Dunkelheit wurden nach der Obduktion die letzten Reste des Wals weggeräumt.

Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag. Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wildlebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.

Was passiert mit den Überresten?

Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte. Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.

Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.

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Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in ihre Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt. Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.

Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen. (dpa)

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