In Ahrensburg hat sich am späten Sonntagnachmittag ein Opel Corsa aus bisher ungeklärter Ursache überschlagen, bei dem es sich wohl um einen Lieferdienst für Essen handelte. Er kam in ein Krankenhaus.
Die Polizei bestätigte der MOPO am Abend den Unfall, der sich in der Straße „Brauner Hirsch“ auf Höhe des Ahrensburger Tennisclubs ereignet hat. Der rote Opel Corsa überschlug sich aus bisher ungeklärter Ursache und landete auf dem Dach.
Ein Reporter vor Ort sprach von einem Lieferdienst, auf den Fotos ist eine Tasche von „Lieferando“ zu sehen. Angaben zum Fahrer oder der Fahrerin konnte der Polizei-Lagedienst nicht machen, wohl aber zu seiner oder ihrer Verletzung: Die Person kam mit leichten Schnittwunden an der Hand in ein Krankenhaus. (prei)
Nachdem drei Frauen von einer Sandbank vor St. Peter-Ording gerettet werden mussten, appelliert die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) an Strandbesucher, sich vor Wattwanderungen mit dem Gezeitenkalender vertraut zu machen. Jeder Gast sollte wissen, wie die Tide ist und bei auflaufendem Wasser nicht ins Watt gehen, sagte eine DGzRS-Sprecherin am Sonntag.
Die drei Frauen waren am späten Samstagmittag auf einer Sandbank vor St. Peter-Ording von der Nordsee umschlossen worden und standen schon bis zum Bauch im Wasser – dann rettete sie ein Hubschrauber. Alle blieben den Angaben zufolge unverletzt. Die Frauen hatten mit Rufen und Winken auf ihre verzweifelte Lage aufmerksam gemacht.
Die alarmierten Retter im Helikopter zogen die Frauen mit einer Winde hoch und setzten sie am Ufer ab. Zu dem Notfall in Nordfriesland waren auch der Seenotkreuzer „Theodor Storm“ und ein weiteres Rettungsboot losgeschickt worden.
Watt: Volllaufende Priele können Rückweg abschneiden
Vermutlich hatte ein volllaufender Priel den Frauen die Rückkehr zum Festland unmöglich gemacht, sagte die DLRG-Sprecherin. Oft werden die tieferliegenden Flächen der Priele bei Niedrigwasser gar nicht beachtet oder als solche erkannt, wenn sie ganz trocken gefallen sind. Bei einsetzender Flut laufen diese oft zuerst voll und können Strandspaziergängern und Wattwanderern den Weg abschneiden.
Der DLRG-Ortsverband St. Peter-Ording schreibt auf seinen Internetseiten, dass sie mehrmals im Jahr alarmiert werden, um Wattwanderer und Spaziergänger aus gefährlichen Situationen zu retten, „in die sie sich in vielen Fällen durch Unvorsichtigkeit selbst gebracht haben“.
MOPO
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Die Rettungsschwimmer des Nordseebades weisen ebenso wie die DGZrS darauf hin, dass man niemals bei auflaufendem Wasser, also Flut, zu einer Wattwanderung aufbrechen sollte. Zudem sollte man sich unbedingt den Zeitpunkt des Niedrigwassers merken und die Zeit für den Rückweg berechnen, bevor man los wandert. „Bei Flut laufen zuerst die Priele voll und haben dann starke Strömung. Liegt nach Niedrigwasser noch ein Priel zwischen Ihnen und dem Festland, treten Sie bitte sofort den Rückweg an“, heißt es beim DLRG St. Peter-Ording.
Insbesondere weiter ins Watt gehen sollten Ortsunkundige nie, wie Experten verschiedener Rettungsorganisationen betonten. Besser sei es, sich einem kundigen Wattführer anzuschließen, teilte etwa die DGzRS mit. „Unternehmen Sie längere Touren nur mit erfahrener Wattführung!“ Denn bei Unkenntnis könnten Tücken wie Senken, Priele, Löcher, Muschelfelder, Steilkanten und Schlickfelder lebensgefährlich werden. (dpa)
Auf der B202 bei Witzwort (Kreis Nordfriesland) hat sich in der Nacht zu Sonntag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein junger Mann prallte mit seinem Kleinwagen gegen mehrere Bäume und wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Eine brisante Aussage im Rettungswagen sorgte für einen Drohnen-Einsatz.
Nach Polizeiangaben hatte sich der Unfall gegen Mitternacht ereignet, als der 24-Jährige aus Richtung Husum in einer leichten Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Wagen prallte gegen einen Straßenbaum, drehte sich und krachte mit dem Heck gegen einen weiteren Baum. Der Kleinwagen wurde bei dem Aufprall stark deformiert.
Fahrer behauptet, nicht allein unterwegs zu sein – Drohne im Einsatz
Die Helfer kümmerten sich um die Rettung des Fahrers, der im Rettungswagen angab, nicht allein unterwegs gewesen zu sein. Die Einsatzkräfte suchten daraufhin die Umgebung mit einer Drohne ab, konnten jedoch niemanden finden. Dass sich eine weitere Person im Fahrzeug befunden hatte, schließen die Beamten aus.
Die B202 musste für die Maßnahmen in beide Richtungen voll gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Witzwort, Oldenswort, Koldenbüttel sowie die Feuerwehr Simonsberg mit der Drohne. Außerdem landete ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle. Zum Unfallhergang teilte die Polizeileitstelle Nord mit, dass Alkoholeinfluss nicht ausgeschlossen werden könne und eine Blutentnahme angeordnet worden sei.
Das wird teuer! Auf der A24 und der A1 krachen innerhalb weniger Stunden zwei Porsche-Fahrer gegen die Leitplanke. Drei Menschen werden dabei verletzt.
Wie die Polizei bestätigte, ereignete sich der erste Unfall am Samstagnachmittag. Ein Fahrer war mit seinem Porsche 911 Turbo S auf der A1 bei Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Er soll die geringere Geschwindigkeit eines vor ihm fahrenden Autos unterschätzt haben. Beim Abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden, geriet sein Flitzer ins Schleudern.
Der teure Sportwagen durchbrach eine Leitplanke und landete im Grünstreifen. Der Fahrer kam leicht verletzt in eine Klinik. Am Flitzer entstand erheblicher Sachschaden.
Unfälle im Norden: Drei Insassen aus Porsche verletzt in Klinik
In der Nacht zu Sonntag kam es zum nächsten Crash – diesmal auf der A24 bei Reinbek (Kreis Stormarn). Gegen 2.05 Uhr kam der Fahrer eines teuren 911-Cabriolets aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrspur ab und krachte mit hoher Geschwindigkeit in die Mittelleitplanke. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Während die Polizei die Autobahn in Richtung Osten sperrte, versorgten Rettungsdienst und Notarzt zwei verletzte Insassen. Beide kamen in eine Klinik. Die Autobahn war für rund eine Stunde gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
Am Sonntagnachmittag hat in der Gemeinde Medelby (Kreis Schleswig-Flensburg) eine historische Scheune gebrannt. Die Feuerwehr war im Großeinsatz. Neben dem Gebäude wurden auch mehrere Oldtimer zerstört.
Zeugen meldeten das Feuer um kurz nach 17 Uhr. Als die ersten Feuerwehrleute den Einsatzort erreichten, brannte die Scheune schon lichterloh. Insgesamt 110 Kräfte der Feuerwehr waren mehr als drei Stunden damit beschäftigt, das Feuer zu löschen, wie ein Polizeisprecher sagte. Dabei schaffte es die Feuerwehr zu verhindern, dass der Brand auf ein Wohnhaus übergreift. Gegen 20.30 Uhr war das Feuer schließlich gelöscht.
Medelby: Großbrand zerstört Scheune und fünf Oldtimer
Durch das Feuer sei – anders als zunächst berichtet – niemand verletzt worden, betonte der Sprecher. Zudem war die Scheune unbewohnt. Die Polizei beschlagnahmte die Brandstelle und nahm Ermittlungen auf.
Zurzeit ist sowohl die Ursache des Feuers ebenso unbekannt wie die genaue Schadenshöhe. Allerdings zerstörte der Brand fünf Oldtimer, die in der Scheune standen. (mp)
In Flensburg hat es in der Nacht in einer Filiale eines Pizza-Lieferdienstes eine Explosion und einen Brand gegeben. Der finanzielle Schaden ist groß.
Ein Knall riss die Anwohner aus dem Schlaf: Gegen 1.10 Uhr war es im Engelsbyer Einkaufszentrum in den Räumen des Pizza-Lieferservice „Smiley‘s“ zu einer Explosion gekommen. Dabei sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Sachschaden belaufe sich jedoch auf etwa 500.000 Euro.
Flensburg: Pizzeria-Filiale im Einkaufszentrum komplett zerstört
Die Einsatzkräfte brachten Rauch und Flammen demnach zügig unter Kontrolle, trotzdem sei die Filiale im Erdgeschoss komplett zerstört worden. Im Obergeschoß des Gebäudes befinden sich mehrere Wohnungen: Alle Anwohner konnten das Haus nach Angaben der Polizei eigenständig verlassen. Bei der Explosion seien alle Eingangstüren der Filiale herausgesprengt worden.
Wie es zu dem Vorfall kam, müsse nun ermittelt werden. Da die Pizzaöfen mit Gas betrieben werden, könne eine Gasexplosion nicht ausgeschlossen werden. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. (dpa/mp)