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HSV-Sprinter Ansah stellt neuen Rekord über 100 Meter auf

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Owen Ansah hat einen neuen deutschen Rekord über 100 Meter aufgestellt. Der HSV-Sprinter unterbot beim Meeting in Regensburg seine eigene Bestmarke um eine Hundertstelsekunde und posierte im Anschluss an seinen Super-Lauf sichtbar stolz vor der Stoppuhr. Den Erfolg widmete er seinem verletzten Trainer.

„Superglücklich“ sei er, strahlte Ansah im Anschluss an seinen Rekordlauf beim Leichtathletik-Meeting „Sparkassen-Gala“ in Regensburg. „Ich wusste, dass ich schnell bin. Ich wollte es heute unbedingt auf die Bahn bringen. Und ich meine, die Zeit spricht für sich.“ Vor fast genau zwei Jahren war Ansah der erste Deutsche, der unter zehn Sekunden lief. Jetzt hat er seine Bestzeit noch einmal verbessert.

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Seinen Sprint widmete er seinem frisch an der Schulter operierten Trainer. Ich habe mich gut gefühlt. „Die Konkurrenz war da. Das ist das, was man als Sprinter braucht. Ich bin superglücklich“, sagte der 25-Jährige. Zur Einordnung: Usain Bolts Weltrekord von 2009 hat mit 9,58 Sekunden noch immer Bestand. Die Weltjahresbestzeit lief der Nigerianer Kayinsola Ajayi Ende Mai in Lexington (USA), als er nach 9,84 Sekunden ins Ziel kam.

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Kampfloser Finaleinzug: Zverev-Gegner durfte sich ausruhen

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Alexander Zverev blieb gelassen – mal wieder. „Nicht wirklich“ ein Vorteil sei der kampflose Einzug ins Finale der French Open für seinen italienischen Gegner Flavio Cobolli, erklärte der Hamburger, „denn mir geht es gut. Ich hatte keine extrem langen Matches. Ehrlich gesagt, könnte ich jetzt schon wieder spielen.“

Während Zverev sich in drei Stunden gegen Jakub Mensik in das Finale hatte arbeiten müssen, durfte sich Cobolli in der Runde der letzten vier schonen. Sein Landsmann Matteo Arnaldi konnte kurzfristig nicht zum ersten italienischen Halbfinale bei einem Grand Slam antreten, ein Virus bremste ihn aus.

Zverev bleibt auf Titeljagd bei French Open cool

„So stellt man sich ein Grand-Slam-Halbfinale nicht vor“, sagte Zverev: „Aber ich habe Matteo auch in der Umkleidekabine gesehen, und er sah furchtbar aus. Ich verstehe das. Er kann nicht viel dagegen tun.“ So etwas komme vor, führte der Tokio-Olympiasieger weiter aus. „Wir sind alle nur Menschen. Wir wollen nicht, dass so etwas passiert, aber es passiert nun mal“, sagte Zverev: „Ich glaube nicht, dass das am Sonntag einen großen Unterschied machen wird.“

Alexander Zverev steht im Finale der French Open. IMAGO / NurPhoto
Zverev auf dem Tennisplatz.
Alexander Zverev steht im Finale der French Open.

Das bittere Aus Arnaldis, der am Montag von Platz 104 auf Rang 34 der Weltrangliste klettern wird, war die nächste Wendung in einem verrückten Turnier an der Seine. Doch Zverev blieb auf dem Weg zum ersehnten ersten Grand-Slam-Titel bislang cool – und will nun gegen Cobolli den letzten Schritt gehen.

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„Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert. Und das werde ich auch weiterhin tun“, sagte der 29-Jährige. Natürlich sei es „ein sehr wildes Turnier“ gewesen, meinte Zverev, „aber das Einzige, worauf ich Einfluss habe, ist mein nächstes Match. Und wer mein nächster Gegner ist. Alles andere kann ich nicht kontrollieren, werde ich nicht kontrollieren, will ich auch gar nicht kontrollieren“ (sid/sil)

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