Auf der A7 im Kreis Segeberg hat ein umgestürzter Sattelzug für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Verletzte gab es zum Glück nicht. Die Autobahn wurde in Richtung Norden zeitweise gesperrt.
Laut einem Sprecher der Rettungsleitstelle wurden die Einsatzkräfte gegen 2.45 Uhr alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Bad Bramstedt und Großenaspe war ein umgestürzter Lastzug gemeldet worden. Weil es zunächst hieß, dass der Fahrer eingeklemmt sei, rückte ein Großaufgebot an Rettungskräften an.
Stundenlange Sperrung nach Lkw-Unfall auf A7
Zum Glück konnte sich der Fahrer selbst befreien, er war unverletzt. Die Bergung des havarierten Lasters dauerte bis in die Morgenstunden an.
Wer keinen See oder das Meer vor der Tür hat, braucht zum Schwimmen ein intaktes Schwimmbad. Viele Kommunen können sich das kaum noch leisten. Land und Bund steuern mit Millionen entgegen.
Für die Sanierung oder den Neubau von Schwimmbädern in Schleswig-Holstein erhalten fünf Kommunen und der Landessportverband 25 Millionen Euro. Das Geld kommt aus dem Landesanteil des vom Bund geschaffenen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität.
Diese Schwimmbäder werden unterstützt
4,5 Millionen Euro gehen nach Flensburg für die Erweiterung des Campusbads und 4,0 Millionen Euro nach Husum für den Neubau einer Schwimmhalle. Laboe (Kreis Plön) erhält 4,0 Millionen Euro für den Neubau des Strandbades, Ratzeburg kann 4,5 Millionen Euro für den Neubau des „Aqua-SiWa“ einsetzen. Schließlich gehen 4,0 Millionen Euro für den Umbau der Wedeler „Badebucht“ an der Grenze zu Hamburg.
MOPO
Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt! Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
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Eine Jury mit Vertretern von Innenministerium, kommunalen Landesverbänden und Landessportverband hatte aus 17 eingegangenen Anträgen ausgewählt. Aufgrund der sportpolitischen Bedeutung wird das vom Landessportverband getragene Schwimmbad im Sport- und Bildungszentrum Malente (Kreis Ostholstein) außerhalb der Jury-Entscheidung bedacht. Für die Sanierung stehen ebenfalls vier Millionen Euro bereit.
„Wir stärken mit unserer Förderung die Schwimmsportinfrastruktur im Land“, so Innenministerin Magdalena Finke (CDU). Positiv sei, dass die Jury auch Projekte ausgewählt habe in Regionen, in denen es einen hohen Bedarf an zusätzlichen Angeboten gebe. (dpa/esk)
Offenbar durch Aquaplaning haben zwei Insassen eines Kleinwagens auf der A7 im Kreis Rendsburg-Eckernförde die Kontrolle verloren.
Der Wagen hatte bei Loop zwischen dem Dreieck Bordesholm und der Abfahrt Neumünster-Süd den Wildschutzzaun durchbrochen und überfuhr eine Wiese, bis er schließlich an einer Baumreihe zum Stehen kam. Die zwei Insassen wurden bei dem Unfall verletzt und konnten sich nicht eigenständig aus ihrem Wagen befreien – sie waren eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt.
Die Helfer befreiten die Verletzten schließlich und übergaben sie an den Rettungsdienst. Im Einsatz war auch der Rettungshubschrauber Christoph 42, der auf der Wiese landete. Während der Maßnahmen wurde der Verkehr über zwei Spuren an der Einsatzstelle vorbeigeführt.
Beim Olympia-Referendum haben die Bewohner des Bezirks Harburgs geschlossen gegen eine Bewerbung gestimmt. In keinem anderen Hamburger Bezirk waren die Gegner des Senatsvorstoßes in jedem einzelnen Stadtteil in der Mehrheit. MOPO-Chefredakteur Maik Koltermann wohnt selbst südlich der Elbe und hat eine Idee, woran das liegen könnte …
Am Montag nach dem Olympia-Referendum sprach der Bürgermeister auf einer Pressekonferenz auf Nachfrage über die Harburger. Dort fühle man sich ja öfter mal „nicht genug beachtet“, die Zahlen des Statistikamts aber würden eine andere Sprache sprechen.
Hach ja, so sind sie halt, die Harburger. Immer ein wenig jammerig und bockig.
Ernst genommen fühlt man sich als Harburger da nicht
Nun wohne ich erst seit 15 Jahren im Bezirk Harburg und kann über die historischen Traumata, die aus dem 1937 von den Nazis initiierten Anschluss der einstigen preußischen Industriestadt an „Groß-Hamburg“ entsprungen sein mögen, nicht viel sagen. Aber die Gemütslage, die der Bürgermeister da beschreibt, die kann ich schon nachvollziehen. Und wenn die so lapidar abgetan wird, das ärgert mich.
Ich selbst habe für Olympia gestimmt. Aber ich kann gut verstehen, dass Harburg als einziger Bezirk eine Bewerbung geschlossen abgelehnt hat – in keinem Stadtteil gab es hier eine Mehrheit.
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Harburg ist ein vielfältiger Bezirk. Hoher Migrationsanteil. Ein paar Villen, aber viele Hochhausburgen. Viel Armut und Kriminalität. Aber auch große Parks mit uralten Bäumen und Neubaugebiete am Stadtrand, gefüllt mit Ex-Ottensenern, die Kinder bekommen haben und einen Garten wollten.
Gemein dürfte allen Harburgern das Gefühl sein, dass hier mehr als „normal“ hingenommen wird als anderswo. Wie konnte die Gewalt rund ums Phoenix-Viertel über Jahre wachsen, bevor sich die Stadt zu einem beherzten Einschreiten durchrang? Warum wird an der Sanierung des Midsommerland-Bads seit Ewigkeiten herumgehönkelt? Na ja, Harburg halt.
Die Verkehrsanbindung an den Rest von Hamburg? Eine Qual
Sich mit seinen Sorgen eher belächelt zu fühlen, das schmerzt natürlich besonders, wenn man gerade in einer Notlage ist. Neulich war die S-Bahn von Neugraben in die Innenstadt über zwei Wochen für Sanierungsarbeiten gesperrt, der Ersatzverkehr war eine Katastrophe. Von den ständigen Ausfällen der Linie wollen wir hier gar nicht sprechen. Planungen für eine Verlängerung der U4? Kein Geld, im Norden wird ja die U5 quer durch die Stadt getrieben. Und Autofahrer werden hier dank permanenter Elbtunnel- und Elbbrücken-Sperrungen zu Meistern der Frustrationstoleranz erzogen.
Die Harburger haben auch Tausende Geflüchtete aufgenommen, in teils riesigen Unterkünften. Man hatte damals fest zugesagt, die jetzt zu schließen. Geht nicht, hieß es dann. Wir machen doch länger.
Andere haben Anwälte und Kontakte – Harburg hat keine Lobby
Die Harburger wollen helfen. Aber dass man es in Harvestehude und Blankenese für unzumutbar hält, nur eine Handvoll Geflüchtete aufzunehmen, wurde hier genau registriert. Und auch, wie die wohlhabenden Anwohner ihre Interessen dort knallhart durchsetzen konnten.
Haben Sie übrigens gesehen, welche spektakulären Planungen das Olympia-Konzept für Harburg vorgesehen hatte? Ich auch nicht. Schon bemerkenswert: keine einzige Idee für den Süden.
Aber als Gäste hätten wir schon kommen dürfen, vermute ich. Wenn der Verkehr es zulässt, zumindest.
Am Sonntagnachmittag hat in der Gemeinde Medelby (Kreis Schleswig-Flensburg) eine historische Scheune gebrannt. Die Feuerwehr war im Großeinsatz. Neben dem Gebäude wurden auch mehrere Oldtimer zerstört.
Zeugen meldeten das Feuer um kurz nach 17 Uhr. Als die ersten Feuerwehrleute den Einsatzort erreichten, brannte die Scheune schon lichterloh. Insgesamt 110 Kräfte der Feuerwehr waren mehr als drei Stunden damit beschäftigt, das Feuer zu löschen, wie ein Polizeisprecher sagte. Dabei schaffte es die Feuerwehr zu verhindern, dass der Brand auf ein Wohnhaus übergreift. Gegen 20.30 Uhr war das Feuer schließlich gelöscht.
Medelby: Großbrand zerstört Scheune und fünf Oldtimer
Durch das Feuer sei – anders als zunächst berichtet – niemand verletzt worden, betonte der Sprecher. Zudem war die Scheune unbewohnt. Die Polizei beschlagnahmte die Brandstelle und nahm Ermittlungen auf.
Zurzeit ist sowohl die Ursache des Feuers ebenso unbekannt wie die genaue Schadenshöhe. Allerdings zerstörte der Brand fünf Oldtimer, die in der Scheune standen. (mp)
In Flensburg hat es in der Nacht in einer Filiale eines Pizza-Lieferdienstes eine Explosion und einen Brand gegeben. Der finanzielle Schaden ist groß.
Ein Knall riss die Anwohner aus dem Schlaf: Gegen 1.10 Uhr war es im Engelsbyer Einkaufszentrum in den Räumen des Pizza-Lieferservice „Smiley‘s“ zu einer Explosion gekommen. Dabei sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Sachschaden belaufe sich jedoch auf etwa 500.000 Euro.
Flensburg: Pizzeria-Filiale im Einkaufszentrum komplett zerstört
Die Einsatzkräfte brachten Rauch und Flammen demnach zügig unter Kontrolle, trotzdem sei die Filiale im Erdgeschoss komplett zerstört worden. Im Obergeschoß des Gebäudes befinden sich mehrere Wohnungen: Alle Anwohner konnten das Haus nach Angaben der Polizei eigenständig verlassen. Bei der Explosion seien alle Eingangstüren der Filiale herausgesprengt worden.
Wie es zu dem Vorfall kam, müsse nun ermittelt werden. Da die Pizzaöfen mit Gas betrieben werden, könne eine Gasexplosion nicht ausgeschlossen werden. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. (dpa/mp)