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25 Tore in einer Halbzeit! Hamburgs Handballer siegen wie im Rausch

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Vollgas und voll Spaß! Spektakulär haben sich Hamburgs Handballer in die Sommerpause verabschiedet. Der emotionalen Abschiedsshow mit einem Sieg im letzten Heimspiel und Freibier mit den Fans am Donnerstagabend folgte eine große Tore-Show als Schlusspunkt der Saison. Drei Tage nach dem 33:32 gegen Wetzlar und der feierlichen Verabschiedung von gleich fünf Spielern triumphierte der HSVH im allerletzten Spiel beim ThSV Eisenach mit 40:33 (15:18). In der zweiten Halbzeit spielten sich die Hamburger in einen wahren Rausch, erzielten in 30 Minuten sagenhafte 25 Tore. Fast jeder Wurf war ein Treffer.

„Das hat viel Spaß gemacht!“, freute sich Rückraum-Shooter Oliver Norlyk, der in seinem zweiten Spiel nach dem Comeback und einer vorangegangen wochenlangen Verletzungspause mit sieben Toren auftrumpfte – ein Ausrufezeichen im Hinblick auf die kommende Saison, in der er Jacob Lassen ersetzen soll, der zu den Rhein-Neckar Löwen wechselt. Wie schon nach dem Wetzlar-Sieg durfte erneut gefeiert werden. „Die Rückfahrt wird super“, sagte der Däne mit einem Grinsen. „Wir haben Bier mit.“

HSV Hamburg: Moritz Sauter überragt bei Sieg in Eisenach

Überragender Akteur in den Reihen des HSVH war aber Spielmacher Moritz Sauter, dem zehn Tore bei elf Versuchen gelangen, was eine fantastische Trefferquote bedeutet.

Die Hamburger beenden die Spielzeit mit 31:37 Punkten auf einem respektablen 10. Platz in der Tabelle der stärksten Liga der Welt. Es wäre aber durchaus ein einstelliger Rang möglich gewesen, wenn im Saisonverlauf nicht immer wieder die Abwehr geschwächelt hätte, was auch im letzten Saisonspiel in den ersten 30 Minuten der Fall war. Der Sahne-Angriff machte das diesmal mehr als wett.

HSVH legt Fehlstart hin und liegt früh mit fünf Toren zurück

Dabei hatte die Partie vor 2850 Zuschauenden in der berüchtigten und stimmungsvollen Werner-Assmann Halle für die Hamburger alles andere als gut begonnen. Von Anfang waren die Gäste einem Rückstand hinterhergelaufen, der Mitte der ersten Halbzeit auf 5:10 (14.) angewachsen war. „Die ersten Minuten waren wir gefühlt noch im Bus“, meinte Trainer Torsten Jansen, dessen Mannschaft sich dann langsam fing. Zur Pause stand es dennoch 15:18. Der Angriff spielte gut, aber wie so oft hielt die Abwehr nicht dicht genug. Es waren zu viele Gegentore.

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Furios kam der HSVH aus der Kabine, legte in den fünf Minuten nach der Pause einen 5:0-Lauf hin und führte plötzlich 20:18 und baute den Vorsprung sogar noch auf 27:22 (43.) aus. „Da kam auf einmal die Leichtigkeit. Wir haben es dann vorne wie hinten überragend gemacht“, so Jansen. Fast alles gelang seinen Mannen, die mächtig aufs Tempo drückten, ihre Chancen gnadenlos nutzten, sich in einen Rausch spielten und über 31:25 (48.) und 36:29 (55.) uneinholbar davonzogen.

Eine letzte Gala für Kapitän Weller und die vier Abgänge

Eine Gala und ein perfekter Abschluss für Kapitän Niklas Weller, der seine Karriere beendet und Präsident des Klubs wird, sowie für Casper Mortensen, Jacob Lassen, Andreas Magaard und Mohamed El-Tayar, die den HSVH nun verlassen – mit einem Siegerlächeln im Gesicht. Jansen: „Schöner kann man es sich nicht wünschen.“

Tore HSVH: Sauter (10), Norlyk (7), Jørgensen (5/1), Andersen (4/1), Mortensen (4/1), Weller (3/1), Magaard (2), Kofler (2), Gadza (2), Apelt (1)

25 Tore in einer Halbzeit! Hamburgs Handballer siegen wie im Rausch wurde gefunden bei mopo.de

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„Habe diesen Müll satt!“ St. Paulis Metcalfe feuert gegen respektlose Amerikaner

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Es brodelt, es knistert und es wird krachen. Die weltweite Fußballgemeinde kann sich auf einen richtig heißen Tanz gefasst machen. Auf dem Papier ist es nur ein Vorrundenspiel, aber wenn WM-Gastgeber USA und Australien am 2. Spieltag der Gruppe D am 19. Juni in Seattle aufeinandertreffen, dann wird es zur Sache gehen. Seit Monaten gibt es Beef. Jetzt ist St. Pauli-Profi Connor Metcalfe kurz vor Beginn des Mega-Turniers auf amerikanischem Boden der Kragen geplatzt. Was ist passiert?

Die Rivalität hat sich in Rekordzeit hochgeschaukelt. Seit geraumer Zeit gibt es immer wieder Kommentare von amerikanischen Fußball-Experten und Ex-Profis, die der australischen Mannschaft mit den beiden Kiezkickern Metcalfe und Jackson Irvine die Klasse absprechen oder von einem Selbstläufer für das US-Team beim Aufeinandertreffen bei der Weltmeisterschaft sprechen.

FC St. Pauli: Connor Metcalfe kontert US-Experten

„Ich habe all das Zeug in den US-Medien über unsere Chancen gesehen, und ehrlich gesagt, habe ich es einfach satt. Das ist so viel Müll. All dieses Gerede – lasst uns einfach auf das Spiel spielen“, sagte Metcalfe bei einer Pressekonferenz der „Socceroos“ vor der WM-Generalprobe gegen die Schweiz in San Diego (1:1) am Samstag, bei dem der Mittelfeldmann zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde und mit einem perfekten Pass den Ausgleich seiner Mannschaft vorbereitete.


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In den Tagen vor dem letzten Test hatte die amerikanische Fußball-Kultfigur Alexi Lalas Australiens Auswahl als „in jeder Hinsicht durchschnittliche Mannschaft“ bezeichnet, die nur erfolgreich sei, weil sie „in ihrer Region in Asien“ spiele und nicht gegen richtig starke Konkurrenz. Zuvor hatte schon der ehemalige US-Nationalspieler und TV-Experte Mike Grella das Gruppenspiel gegen Australien als Selbstläufer bezeichnet und geunkt: „Wenn die USA nicht Australien schlagen können, dann können sie gleich zu Hause bleiben.“

Irvine und Co. „durchschnittlich“, Popovic findet es „lustig“

Irvine, Metcalfe & Co., die mit dem FC St. Pauli aus der Bundesliga abgestiegen sind und nun mit Marcel Rapp einen neuen Vereins-Trainer bekommen haben, gelten im Gastgeberland gemeinhin als schwächster Gegner des US-Teams in der Gruppe D nach Paraguay und der Türkei. Der frühere US-Stürmerstar Landon Donovan prophezeit, dass Australien die Vorrunde als Letzter der Gruppe beendet. Er spottete unlängst, dass es dann heißen werde: „Danke fürs Kommen, Aussies und Euer selbstgefälliger Coach. Ihr könnt Euer Quantas-Flugzeug besteigen und nach Hause fliegen.“

Socceroos-Coach Tony Popovic nimmt es mit Humor. „Ich finde das lustig“, sagt er zu den Kommentaren über sein Team und die Chancen. Er genieße das sogar. Seine Mannschaft werde die Antwort auf dem Rasen geben. „Ich erwarte, dass sie laut und deutlich ausfallen wird.“ Die australische Fußballlegende Mark Schwarzer, mittlerweile als TV-Experte tätig, sieht es genauso: „Mir ist egal, was sie sagen. Der beste Weg, sie zum Schweigen zu bringen, ist, sie zu besiegen.“

Vorgeschichte: Hartes Duell von Australien und den USA

Spannungen gibt es aber auch zwischen den aktuellen Teams beider Länder. Ein Testspiel-Duell im Oktober, das die gastgebenden US-Boys mit 2:1 gewonnen hatten, war zu einer sehr harten und hitzigen Angelegenheit ausgeartet, bei der 26 (!) Fouls gepfiffen worden waren. Nach einem rüden Einsteigen des australischen Verteidigers Jason Geria an US-Star Christian Pulisic, der daraufhin verletzt ausgewechselt werden musste, war Pulisics Mitspieler Chris Richards auf Geria losgegangen und es wäre beinahe zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Nach dem Spiel beschwerte sich die US-Delegation über die angeblich überharte Spielweise der Australier.

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„Es war hitzig, es war hart“, blickt Metcalfe auf das Duell im Herbst zurück und prognostiziert für den erneuten Showdown auf der großen WM-Bühne: „Und es wird wahrscheinlich wieder genauso sein.“

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