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Medikamententransporter verunglückt – Fahrer schwer verletzt

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Bookholzberg (dpa/lni) –

Im Landkreis Oldenburg ist der Fahrer eines Medikamententransporters auf der B212 von der Fahrbahn abgekommen und schwer verletzt worden. Der Transporter und der 28 Jahre alte Fahrer wurden am frühen Samstagmorgen in der Nähe von Bookholzberg von einem weiteren Verkehrsteilnehmer entdeckt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilt.

Die Fahrertür des Transporters habe nicht geöffnet werden können, weshalb die Feuerwehr den Fahrer aus dem Fahrzeug befreien musste. Dieser sei mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus in Oldenburg gebracht worden. Bisher sei noch unklar, wie es zu dem Unfall kam.

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181518/1

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Wie zwei Seniorinnen Hann. Münden ein Stück sauberer machten

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Hann. Münden (dpa/lni) –

Das Panorama der historischen Altstadt, die rauschende Werra – und zahlreiche Zigarettenstummel prägten bisher das Bild an der alten Werrabrücke im südniedersächsischen Hann. Münden. Zwei Seniorinnen hatten genug von den Kippenresten und stellten nach eigenen Angaben in einer «Nacht- und Nebelaktion» zahlreiche Eimer auf. Inzwischen wurden sie durch Aschenbecher ersetzt, auf die andere Städte ein Auge werfen. Was hat es damit auf sich?

«Einmal im Jahr gibt es in Hann. Münden eine Putzaktion in der Stadt. Doch nach einer Woche ist meist alles wieder wie vorher», erinnerte sich Cornelia Schulze, eine der beiden Initiatorinnen. Das sollte im Frühjahr 2025 nicht passieren: «Wir haben deshalb einfach ohne zu fragen mit Sand gefüllte Eimer in der Stadt aufgestellt.» Darauf geklebt war ein laminierter Zettel mit der Aufschrift «Steck‘ die Kippe in den Sand.»

Nachfrage statt Rüffel

Die Reaktion sei sehr positiv gewesen: «Wir haben keinen Rüffel von der Stadt bekommen. Stattdessen haben Kaufleute nach den Eimern gefragt, um sie vor ihre Läden stellen zu können», sagte Schulze. Gut ein Jahr lang leerten sie und Heike Tauer-Schneider die Behälter selbst. Allein im rund 100 Meter langen Brückenbereich sammelten sie dabei etwa 60 Zigarettenstummel pro Tag. Eine Dauerlösung waren die Eimer aber nicht – dafür waren sie schlicht nicht schick genug.

Seit Pfingsten hängen auf der Brücke und im angrenzenden Uferbereich kleine Edelstahl-Aschenbecher. Wie ihre Vorgänger sind sie mit Sand gefüllt, auch der Spruch «Steck‘ die Kippe in den Sand» ist geblieben, zudem gab es einen Regenschutz und sie werden nun von der Stadt gereinigt. Äußerlich ähneln die Behälter zwar vielen öffentlichen Aschenbechern. Was macht das Hann. Mündener Modell also besonders?

«Sie sind so bequem wie möglich», erklärte Schulze. Es gebe kein enges Gitter zum Ausdrücken der Kippe und stattdessen eine große Öffnung, um die Zigarette loszuwerden, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Zudem betrage der Abstand zwischen den Edelstahlbehältern nur wenige Meter, sodass möglichst immer einer in Reichweite sei.

Edelstahleimer aus Preisgeld finanziert

Bürgermeister Tobias Dannenberg (CDU) freut’s: «Wir haben seit vier Jahren das Ziel, die Sauberkeit in der Stadt voranzutreiben.» So sei etwa ein Saugfahrzeug angeschafft worden, mit dem bei Bedarf nun auch die neuen Kippen-Behälter gereinigt werden können, die in Zusammenarbeit mit den Göttinger Werkstätten entstanden sind. 

Das Problem der fehlenden Aschenbecher im Bereich der Brücke hatte die Stadt bisher nicht gelöst – jetzt kam es frei Haus. Die Kosten für die neuen Behälter, 149 Euro das Stück, haben die beiden Seniorinnen aus ihrem Preisgeld für den Gewinn des NDR-Ehrenamtspreises für ihr Eimer-Projekt bezahlt. 

20 Stück sollen zunächst in Hann. Münden aufgestellt werden. Andernorts werden es bald womöglich noch mehr. Anna-Lena Wiegräfe von der Wirtschaftsförderung weiß: «Es gibt bereits Anfragen aus mehreren anderen Kommunen.»

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181425/1

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Hamburg hat bundesweit höchsten Wert an Organspendern

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Hamburg (dpa/lno) –

In Hamburg leben im Bundesvergleich prozentual die meisten Organspenderinnen und Organspender. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) aus Anlass des Tags der Organspende am 6. Juni herausgegeben hat. 

Demnach kommen in der Hansestadt rechnerisch 35,0 Organspender auf eine Million Einwohnerinnen und Einwohner. Der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei 13,1 Organspendern auf eine Million. Mecklenburg-Vorpommern liegt bei einem Wert von 18,5, Schleswig-Holstein bei 17,2. 

Die Zahl der in Hamburg von Januar bis Ende Mai transplantierten Organe lag nach den Zahlen der DSO bei 105, das ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als es 86 Transplantationen waren, 2024 lag die Zahl Ende Mai bei 50.

Zahl der gespendeten Organe leicht gestiegen

Die Zahl der in Hamburg bis Ende Mai gespendeten und entnommenen Organe, die bundesweit oder im Ausland transplantiert wurden, stieg leicht auf 66, im Vorjahreszeitraum waren es 62, 2024 waren es 44. Insgesamt zählt Hamburg jetzt 27 Organspender, 2025 waren es 17 und 2024 nur 14 Organspender. 158 Menschen in Hamburg warten derzeit auf eine Organspende, 159 Organe werden benötigt, davon 150 Nieren.

Bundesweit ist die Zahl der Organspender von Januar bis Ende Mai um 6,1 Prozent auf 452 gestiegen, 2024 waren es zu diesem Zeitpunkt 426, 2024 waren es 382. Die Anzahl der gespendeten Organe liegt bei 1.405, ein Plus von 12,1 Prozent gegenüber 2025 (1253). 2024 waren es Ende Mai 1.140. Auch die Zahl der transplantierten Organe stieg bundesweit um 8,3 Prozent auf 1.464, vor einem Jahr waren es 1.352, vor zwei Jahren 1.231 Organe.

Der bundesweite Tag der Organspende findet unter dem Motto «Zeit, Zeichen zu setzen» statt. Mit zahlreichen Aktionen beteiligen sich Institutionen des Gesundheitswesens, um über das Thema aufzuklären und alle, die noch keinen Organspendeausweis besitzen, zu einer persönlichen Entscheidung zu motivieren.

Sozialsenatorin für Widerspruchslösung

«Ich setze mich für die Widerspruchslösung ein», sagt Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD). Viele Menschen in Deutschland würden Organspenden befürworten, hielten ihre Entscheidung aber nicht verbindlich fest. In einer ohnehin schweren Situation müssten dann die Angehörigen eine Entscheidung treffen – und diese falle häufig gegen eine Spende aus, obwohl der oder die Verstorbene es vielleicht anders gewollt hätte. «Lassen Sie uns den Tag nutzen, um über das Thema ins Gespräch zu kommen», erklärte die Senatorin. 

Im Bundestag wird erneut die Einführung einer Widerspruchsregelung diskutiert, nach der alle Bürgerinnen und Bürger als Organspenderinnen und Organspender gelten, sofern kein Widerspruch vorliegt. Die zentrale bundesweite Veranstaltung zum Tag der Organspende findet am 6. und 7. Juni 2026 in Leipzig statt.

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181358/1

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Zahl der Organspenden in Schleswig-Holstein gestiegen

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Kiel (dpa/lno) –

In Schleswig-Holstein ist die Zahl der gespendeten Organe leicht gestiegen. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) herausgegeben hat. Anlass ist der Tag der Organspende am 6. Juni.

Demnach sind von Januar bis Ende Mai dieses Jahres 47 Organe in Schleswig-Holstein entnommen und später bundesweit oder im Ausland transplantiert worden. 2025 waren es im gleichen Zeitraum 34 Organe, 2024 von Januar bis Ende Mai 23. 

Auch die Zahl der in Schleswig-Holstein transplantierten Organe ist von Januar bis Ende Mai auf 51 gestiegen (2025: 48, 2024: 41). Insgesamt gab es in Schleswig-Holstein aber nur 13 Organspender (2025: 11, 2024: 8).

Vor allem Nierenspenden werden benötigt

Ende Mai dieses Jahres standen in Schleswig-Holstein 392 Patienten auf der Warteliste für eine Organspende. Insgesamt 404 Organe wurden benötigt, mehr als die Hälfte davon sind Nieren (228).

Rechnerisch kommen in Schleswig-Holstein 17,2 Organspender auf eine Million Einwohnerinnen und Einwohner. Hamburg liegt in dieser Statistik an der Spitze mit 35 Spendern pro einer Million Einwohnerinnen und Einwohner, in Mecklenburg-Vorpommern sind es 18,5 Spender. Der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei 13,1.

Bundesweit ist die Zahl der Organspender von Januar bis Ende Mai um 6,1 Prozent auf 452 gestiegen, 2025 waren es zu diesem Zeitpunkt 426, 2024 waren es 382. Die Anzahl der gespendeten Organe liegt bei 1.405, ein Plus von 12,1 Prozent gegenüber 2025 (1.253). 2024 waren es Ende Mai 1.140. Auch die Zahl der transplantierten Organe stieg bundesweit um 8,3 Prozent auf 1.464, vor einem Jahr waren es 1.352, vor zwei Jahren 1.231 Organe.

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181364/1

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Konferenz soll Schutzlücken im Sexualstrafrecht schließen

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Hamburg (dpa) –

Zehn Jahre nach der Reform des Sexualstrafrechts sollen die Justizministerinnen und -minister der Länder weiter bestehende Schutzlücken schließen. Bei ihrer Frühjahrstagung in der kommenden Woche in Hamburg liegen dazu allein aus dem Vorsitzland drei Beschlussvorschläge vor. Für die Vorsitzende, Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne), ist das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen ein Schwerpunkt der Konferenz. 

Insgesamt gebe es für das Treffen am Donnerstag und Freitag in der historischen Speicherstadt 60 Beschlussvorschläge mit einer großen Bandbreite. «Von den Themen zur sexuellen Selbstbestimmung über organisierte und extremistisch motivierte Kriminalität bis hin zur Resilienz des Rechtsstaats und Beschleunigung von Verfahren ist alles dabei», sagte Gallina.

Von «Nein heißt Nein» zu «Nur Ja heißt Ja» 

Die Grünen-Politikerin sieht vor allem im Sexualstrafrecht Handlungsbedarf. Gemeinsam mit ihrem nordrhein-westfälischen Kollegen Benjamin Limbach (Grüne) hat sie einen Vorschlag für ein sogenanntes «Nur Ja heißt Ja»-Modell eingebracht, das das seit der Reform 2016 geltende «Nein heißt Nein»-Modell ablösen soll. 

Vorgesehen ist, dass künftig das Fehlen einer freiwilligen und erkennbaren Zustimmung zu einer sexuellen Handlung als zentrales Kriterium für deren Strafbarkeit gilt.

Zwar hatte schon das «Nein heißt Nein»-Modell die Opferposition gestärkt, weil sexuelle Handlungen grundsätzlich bestraft werden können, wenn sie gegen den erkennbaren Willen einer Person vorgenommen werden. 

Viele Opfer sexualisierter Gewalt konnten Willen nicht äußern

Das Problem sei nur, dass nicht alle Opfer in der Lage seien, ihren Willen zu äußern. «Wir haben die Situation, dass viele Opfer einer solchen Straftat in Schockstarre verfallen», sagte Gallina. Manche Studien gingen von bis zu 40 Prozent aus. «Das ist dann der Moment, in dem ich keinen entgegenstehenden Willen äußern kann, weil es mir einfach nicht möglich ist. Und darin sehen wir noch eine erhebliche Schutzlücke.»

Auch an die Verjährungsfristen für Sexualstraftaten müsse man noch mal ran, sagte Gallina. Damit auch bei erst spät bekanntgewordenen Taten sexualisierter Gewalt der Opferschutz gestärkt und eine effektive Strafverfolgung gewährleistet werden könne. 

«Seit der Reform des Sexualstrafrechts vor zehn Jahren ist es zu Fallkonstellationen gekommen, in denen auch schwerwiegende sexuelle Übergriffe – insbesondere unter Ausnutzung der Unfähigkeit der Opfer, ihren Willen zu äußern – nicht mehr verfolgt werden konnten», sagte Gallina. Vor allem, wenn die Opfer keinen Widerstand hätten leisten können und selbst erst später von den Taten erfahren hätten – wie etwa im Fall der Französin Gisèle Pelicot.

Längere Verjährungsfristen sollen bei der Tat sedierten Opfern helfen

Unter Umständen verjährten solche Taten – auch wenn dabei in den Körper des Opfers eingedrungen wurde – bereits nach fünf Jahren, weil sie nur als Vergehen verfolgt werden könnten. Vor der Reform galt eine solche Tat immer als Verbrechen mit einer Verjährungsfrist von 20 Jahren. «Ich kann mir vorstellen, dass man bei der Reform solche Fallkonstellationen, wie wir sie jetzt vor Augen haben, noch gar nicht gesehen hat», sagte Gallina.

Inzwischen wisse man, dass es auch in Deutschland Netzwerke gibt, in denen sich zu Taten verabredet wird, bei denen die Opfer sediert werden. «Es ist natürlich besonders dramatisch, wenn das Opfer erst durch die Aufklärungsarbeit von Strafverfolgungsbehörden oder durch Zufall von der Tat erfährt und dann keine Chance mehr auf Strafverfolgung hat, weil die Taten schon länger zurückliegen.»

So wurde in Hamburg nach Angaben der Behörde beispielsweise im vergangenen Jahr ein Verfahren gegen einen Mann geführt, dem die Staatsanwaltschaft vorwarf, in 67 Fällen sexuelle Handlungen an seiner zur Willensbildung und -äußerung nicht fähigen Ehefrau vorgenommen zu haben. 65 der 67 Taten wurden trotz umfangreicher Beweislage wegen Verjährung eingestellt.

Anzeigepflicht für schwere Sexualstraftaten 

Ein dritter Hamburger Beschlussvorschlag zielt darauf ab, künftig auch die Nichtanzeige von geplanten schweren Sexualstraftaten unter Strafe zu stellen. Bei anderen schweren Straftaten wie beispielsweise Hoch- oder Landesverrat, Mord oder räuberischer Erpressung ist das in Paragraf 138 Strafgesetzbuch geregelt: Wer von solchen geplanten Taten zu einer Zeit Kenntnis erlangt, in der sie noch abgewendet werden könnten, und sie nicht anzeigt, dem drohen bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe. 

Gallina will erreichen, dass der Straftatenkatalog des Paragrafen 138 um schwere Sexualdelikte erweitert wird und deren Planung dann ebenfalls unter Strafandrohung angezeigt werden muss – «insbesondere solche zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen», wie es in ihrem Beschlussvorschlag heißt.

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181295/1

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Isabel Varell freut sich auf wilden Sommer am Kalkberg

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Bad Segeberg (dpa/lno) –

Schauspielerin, Sängerin und Autorin Isabel Varell genießt die Proben für die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg. «Es ist unfassbar, ich stehe manchmal in der Arena beim Proben und muss mich kneifen, ob ich das alles wirklich erlebe», sagt die 64-Jährige. 

«Das ist ein solches Highlight meines Lebens und ein Geschenk, das vom Himmel gefallen ist.» Sie sei früher einmal als Zuschauerin dabei gewesen: «Das ist meine Welt, ich liebe diese Sprache. Ich habe ja noch ein großes Kind in mir.»

Vielseitige Rolle als Señorita Miranda

Varell wird ab dem 27. Juni als Señorita Miranda im Stück «Im Tal des Todes» auftreten und kann dabei eine Bandbreite ihres Könnens zeigen. Die zwielichtige Mexikanerin tanzt und singt in einer Cantina im Städtchen San Miguel, darf aber als Komplizin des üblen Verbrechers Roulin – gespielt von Florian Fitz – auch eine dunkle Seite zeigen.

Sie habe nach der Anfrage keine Sekunde gezögert, sagt Varell, die vielen Zuschauern aus Serien wie «Rote Rosen» oder «Das Rätsel der Sandbank», Filmen, als Fernsehmoderatorin und Sängerin sowie als Buchautorin bekannt ist. «Es ist ein großes Glück», sagt sie bei einem Treffen am Rande der Arena zu dieser Vielfalt. «Dass es immer wieder anders ist, ist das, was mich so begeistert.» Damit seien immer wieder auch Ängste verbunden. «Mein Sport ist, Ängste überwinden, das man immer wieder Neues anfängt.»

Menschen glücklich machen

Varell freut sich auf die beeindruckende Kulisse der Kalkbergarena. Sie kenne ein so großes Publikum von Konzerten, nicht jedoch vom Theater. «Ich finde das so schön, dass wir hier jeden Tag 15.000 Menschen glücklich machen können.» Von donnerstags bis samstags werden jeweils zwei Aufführungen gespielt, sonntags eine. «Im Tal des Todes» läuft bis zum 6. September 72 Mal. In der vergangenen Saison waren mehr als 445.000 Besucher gekommen.

Besonders schön sei es auch, mal nicht als Solistin unterwegs zu sein, sondern als Rädchen in einem Uhrwerk zu wirken und alles zu teilen. «Den Erfolg teilen, die Stressmomente teilen», sagt sie und betont, was Gaststars in Bad Segeberg immer wieder unterstreichen: «Die Kollegen sind ein Traum». Die Erfahrenen nähmen die Neuen an die Hand. «Das ist echt schön.»

Im großen Kalkbergrund müssen die Darsteller mit allen Varianten des schleswig-holsteinischen Sommerwetters umgehen. Da hat Varell wenig Bedenken. Sie könne Hitze gut vertragen – und was die Aussicht auf Regen anbelangt, sagt sie: «Ich bin nicht aus Zucker, wird schon gehen.»

Böse Charaktere geben dem Stück Reize

Beim Studium ihrer Rolle habe sie ein paar Gemeinsamkeiten mit Miranda, aber auch große Unterschiede entdeckt, sagt Varell und lacht. «Die Miranda und Isabel, wir haben oft im Leben die falschen geküsst. Wir haben viel Mist erlebt mit Männern, das haben wir gemeinsam. Aber Isabel hat es nicht verbittert.» Miranda sei wegen ihrer Geschichte skrupellos geworden, aber sie habe einen Restfunken an Gutherzigkeit in sich. Letztlich überlasse sie alles ihrem Komplizen Roulin – und der habe gar nichts Gutes an sich.

«Aber auch die bösen Charaktere sind eine Art Vorbild, weil man sieht, was man nicht werden will.» Ohne die bösen Charaktere würde man das Gute nicht so erkennen – und nicht, was Solidarität und Freundschaft bedeuten. «Das alles transportiert Karl May», sagt die Schauspielerin.

Schon vor der Premiere sei ihr klar, sagt Varell, dass sie erst einmal in ein Loch fallen werde, wenn die tolle Zeit in Bad Segeberg vorüber sei. Das kenne sie von früheren Engagements. «Dann überfällt einen der Blues, weil es so schön war.» Danach werde es aber auch schnell weitergehen. «Der Terminkalender ist ziemlich voll.» 

Sie werde mit ihrem Programm auf Tour gehen. Auch für ein drittes Buch habe sie Pläne. «Ich habe noch viel zu erzählen», sagt Varell und verabschiedet sich mit dem für sie typischen Lachen zu einer Probe in der Wild-West-Kulisse, der Handwerker gerade noch den letzten mexikanischen Look verpassen.

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181232/1

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Warum Hilfskräfte für Gratis-Rucksäcke «um ihr Leben rennen»

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Hannover (dpa) –

Wenn die Messe Interschutz morgens um 9.00 Uhr ihre Pforten öffnet, rennen Hunderte Besucher – darunter vor allem Feuerwehrleute – so schnell sie können zur Halle 15. Alle haben ein Ziel: Sie wollen einen von 1.000 kostenlosen Rucksäcken ergattern. Das führt zu Schweiß und sogar Tränen. 

«Bei manchem glaubt man, er renne um sein Leben», sagt ein Helfer kurz vor Messestart. Da stehen schon über 200 Menschen vor der Halle in der Schlange: Es sind Aussteller und Messehelfer. Auch sie wollen ihn haben, den «stylischen Rolltop-Rucksack im exklusiven „United by Fire“ Look», wie die offizielle Beschreibung lautet. 

Die schnellsten Sprinter unter den normalen Messebesuchern sind teils entsetzt, dass die Schlange vor der Messehalle schon so lang ist. Ein kleines Mädchen in der Jacke einer Kinderfeuerwehr bricht gar in Tränen aus. Sie hat alles gegeben und ist gelaufen, so schnell sie konnte. Ob sie noch einen Rucksack bekommen wird?

Die Ausgabe der Rucksäcke beim Aussteller Haix, der für Funktionsschuhe und Bekleidung bei Einsatzkräften bekannt sind, geht geordnet über die Bühne. «An allen sechs Messetagen gibt es immer 1.000 Rucksäcke», sagt Pressesprecher Manuel Köppl. Das habe schon seit mehreren Messen Tradition. Insbesondere bei Feuerwehrleuten seien die Rucksäcke begehrt und Kult.

Wer an diesem Morgen leer ausgegangen ist, kann sein Glück am nächsten Messetag wieder versuchen. Oder auf die Suche in Kleinanzeigenportalen im Internet gehen. Dort werden die Rucksäcke für bis zu 180 Euro angeboten. Dabei kann man den limitierten Rucksack auch einfach am Messestand für 25 Euro käuflich erwerben. 

Alternativ gibt es noch den Interschutz-Bierkrug für fünf Euro. Das Besondere: Man kann ihn zur Messe den ganzen Tag kostenlos wieder auffüllen lassen. Und auch sonst scheint alles mit Haix-Logo begehrt zu sein: «Unseren Mitarbeitern sind schon Trinkflaschen geklaut worden», berichtet Pressesprecher Köppl.

Für das kleine Mädchen gibt es auch ein Happy End. Sie bekommt an diesem Morgen einen Rucksack. Wieder fließen Tränen. Dieses Mal vor Freude.

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181220/1

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DRK-Präsident Gröhe drängt auf Tempo bei Krisenvorsorge

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Kiel (dpa) –

Für den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, ist die dezentrale Aufstellung des Katastrophenschutzes Stärke und Schwäche zugleich. «Wir sind nicht so aufgestellt, wie wir aufgestellt sein müssen», sagte Gröhe der Deutschen Presse-Agentur bei einem Besuch des Landesverbandes in Schleswig-Holstein. «Unsere Stärke ist, die Entscheidung im Katastrophenschutz ist in weiten Teilen vor Ort geregelt.» Diese Ortsnähe der Hilfe sei im Katastrophenfall zwar ein Vorteil, resultiere aber auch in einem Flickenteppich.

Katastrophenschutz liegt in der Zuständigkeit von Ländern und Kommunen. «Krisenvorsorge ist mitunter viel Geld für wenig Sichtbarkeit und konkurriert natürlich mit der Frage: Wird endlich der Sportplatz saniert?», sagte Grohe. In der Folge gebe es bei der Ausstattung – ähnlich wie bei den Feuerwehren – große Unterschiede. Notwendig sei ein wirklich umfassender vorausschauender Blick.

Nachlaufen im Zivilschutz

Als Beispiel nannte Gröhe die bereits 2020 beschlossene Anschaffung von zehn sogenannten mobilen Betreuungsmodulen. «Die sind wie eine transportable Kleinstadt», sagte der frühere Bundesgesundheitsminister. Doch bislang gebe es in Deutschland nur anderthalb. «Wenn wir in dem Tempo weitermachen, ist das jedenfalls viel, viel zu langsam.» Eine Einheit koste 35 Millionen Euro.

Das CDU-Mitglied verweist auf den geplanten, rasanten Anstieg der Militärausgaben und warnt vor einem «Nachlaufen» beim Zivilschutz. «Wir müssen aufpassen, dass unser Föderalismus und unsere kommunale Stärke nicht zum Dickicht wird. Wir können nicht Zeit verlieren, weil es eine Diskussion gibt, welche Teile am mobilen Betreuungsmodul sind eigentlich eher Katastrophenschutz- Länder – und was ist Zivilschutz – Bund. Es sind dieselben Ehrenamtler, es sind dieselben Zelte. Es ist das, was du brauchst.»

«Ich hoffe, dass Deutschland keinen Krieg mehr erlebt», sagte Gröhe. «Aber ich weiß, dass Deutschland wieder Pandemien erleben wird.» Gleiches gelte für Stromausfälle, Hochwasser, Dürre und Waldbrände. Durch vorbereitendes Handeln ließen sich nur Wahrscheinlichkeiten absenken. «Das beste Löschflugzeug muss nicht fliegen. Aber ehrlich gesagt, Du kannst nicht im Waldbrand sagen: Wie wär’s, wir bauen mal ein Löschflugzeug.»

Nachholbedarf

Angesichts wissenschaftlicher Warnungen, dass Extremwetterereignisse häufiger werden, und der veränderten Sicherheitslage in Europa macht Gröhe großen Nachholbedarf aus. «In vielen Landtagen ist das Thema jetzt auch angekommen. Wie sieht es um die Krisenfestigkeit unseres Gesundheitssystems aus? Welche Krankenhäuser haben eigentlich welche Form von unabhängiger Stromversorgung? Und auch da denken wir nicht immer in der Kategorie von Bunker und Krieg, sondern in der Frage von Krisenfestigkeit.»

Das Thema sei angekommen, sagte Gröhe. «Wir müssen jetzt nur konsequent bleiben.» Vor gut einem Jahr beschloss die schwarz-grüne Landesregierung in Schleswig-Holstein eine Taskforce für zivile Verteidigung, der neben der Landesregierung die Bundeswehr, die Landespolizei, die kommunalen Landesverbände, das Technische Hilfswerk, der Landesfeuerwehrverband, die Hilfsorganisationen und die Industrie- und Handelskammer angehören sollen. 

Die Taskforce soll die Bundeswehr bei der Umsetzung des Operationsplans Deutschland in Schleswig-Holstein unterstützen. Es geht dabei um die Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen, den Zivilschutz, die Versorgung der Bevölkerung und die Unterstützung der Streitkräfte.

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181208/1

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Niedersachsen und Bremen arbeiten an neuem Küstenschutz-Plan

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Norden (dpa/lni) –

Niedersachsen und Bremen erfassen den Zustand ihrer Hauptdeichlinie und wichtiger Küstenschutzbauwerke, um so notwendige Baumaßnahmen für den künftigen Hochwasserschutz zu planen. Dazu wird der sogenannte Generalplan Küstenschutz Festland überarbeitet und fortgeschrieben, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Landkreis Aurich) auf Anfrage mitteilte. 

Solche Generalpläne sind die zentralen Planungsinstrumente im Küstenschutz, um die hinter den Deichen lebenden Menschen vor Hochwasser zu schützen. 

Im neuen Generalplan wird nicht nur der Zustand von Deichen, Sperrwerken und anderen Anlagen zum Küstenschutz erfasst. Auch die nötigen Anpassungen und deren Kosten mit Blick auf die Folgen des Klimawandels und den erwarteten Anstieg des Meeresspiegels werden darin zusammengefasst. Der Plan werde mit dem Umweltministerium in Hannover und der bremischen Umweltsenatorin abgestimmt und soll 2027 veröffentlicht werden, teilte der NLWKN mit.

Wie schnell die in dem Plan festgehaltenen Maßnahmen und Bauvorhaben nach der Veröffentlichung abgearbeitet werden, hänge vor allem vom Ist-Zustand der Anlagen des Küstenschutzes und künftigen Entwicklungen ab, hieß es.

Schutz von mehr als einer Million Menschen

Der Plan umfasst der Behörde zufolge die sturmflutgefährdeten Gebiete in Niedersachsen und Bremen. Diese reichen von der deutsch-niederländischen Grenze bis zur Elbe. Allein in Niedersachsen umfasst diese Fläche rund 6.500 Quadratkilometer mit rund 1,1 Millionen Einwohnern. Dazu gehören die fast 618 Kilometer lange Küstenschutzlinie mit den Hauptdeichen und 16 Sturmflutsperrwerke. 

In Niedersachsen müssen nach früheren Angaben von Umweltminister Christian Meyer (Grüne) viele Deiche in den nächsten Jahrzehnten erhöht werden. Denn der Klimawandel wird absehbar zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen. Aktuell sind die niedersächsischen Deiche an der Küste zwischen acht und zehn Metern hoch. 

Um sich für höhere Hochwasserscheitel etwa bei Sturmfluten zu wappnen, haben sich die norddeutschen Küstenländer vor einiger Zeit auf ein höheres Vorsorgemaß, quasi einen Sicherheitsaufschlag bei der Deichhöhe, von einem Meter verständigt. Das soll für die nächsten 100 Jahre ausreichend Sicherheit und Reaktionszeit für Anpassungen geben, falls der Meeresspiegel stärker ansteigen sollte als bislang prognostiziert. 

Zudem sollen künftige Verstärkungen der Deiche als sogenannte Klimadeiche gebaut werden, so dass diese Bauwerke bei Bedarf noch weiter erhöht werden könnten. Dazu werde mehr Platz am Deichfuß an der Binnenseite eingeplant. Das gebe bei einer ungünstigen Entwicklung des Anstiegs des Meeresspiegels eine kurzfristige Möglichkeit zum Handeln, um den Deich auf dieser Fläche um bis zu einem Meter zusätzlich erhöhen zu können, teilte der NLWKN weiter mit.

© dpa-infocom, dpa:260606-930-181138/1

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Nosferatu-Spinne wohl inzwischen bundesweit verbreitet

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Berlin/Schwerin (dpa) –

Die Nosferatu-Spinne ist inzwischen vermutlich bundesweit verbreitet. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden die achtbeinigen Tiere zuletzt vermehrt gesichtet. «Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass sich die Spinne dort etabliert», sagte Alexander Wirth von der Umweltorganisation Nabu. «Womöglich ist sie bereits im letzten bisher noch nicht besiedelten Bundesland zu Hause.»

Die aus dem Mittelmeergebiet stammende Art breitet sich seit ihrer Entdeckung in Deutschland im Jahr 2005 rasant aus. 2022 war ein erstes Exemplar in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet worden. Diese Spinne war aber nachweislich in einem Koffer mitgereist, also eingeschleppt worden. Laut Nabu gab es jedoch inzwischen mehrfache Sichtungen der Spinne sogar auf den Inseln Rügen und Usedom.

Raues Klima in Norddeutschland scheint die Spinne nicht zu stören

Aus Schleswig-Holstein kommen seit einiger Zeit ebenfalls deutlich mehr Meldungen, so der Nabu. So habe die Spinne inzwischen Lübeck erobert. Seit 2024 gibt es Fotos von der Art aus der Hansestadt. «Die Nosferatu-Spinne wird immer häufiger aus Norddeutschland gemeldet», erläutert Wirth. «Das rauere Klima scheint sie nicht zu stören. In der kalten Jahreszeit zieht sie sich in geheizte Häuser und Wohnungen zurück, wo es für sie angenehmer ist.»

Der Körper der Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) wird etwa ein bis zwei Zentimeter lang. Die Beinspannweite könne bis zu fünf Zentimeter betragen, so der Nabu. «Der Name leitet sich von der charakteristischen Zeichnung auf dem Vorderkörper ab, die viele kreative Betrachter an die Fratze des Vampirs aus dem gleichnamigen Kinofilm Nosferatu erinnert», schrieb des Karlsruher Naturkundemuseums im April.

Ein Biss ist für Menschen in der Regel ungefährlich

Durch ihr Gift, einen robusten Körperbau und ihre Geschicklichkeit bei der Jagd wird die überwiegend nachtaktive Spinne den Angaben zufolge auch mit recht großer Beute fertig. Sie gehöre zudem zu den wenigen Arten, die mit ihren Giftklauen die menschliche Haut durchdringen können, heißt es. Der Biss sei in der Regel aber ungefährlich.

Nach den aktuellen Angaben des Nabu gibt es bundesweit jedes Jahr zwischen 3.000 und 5.000 Meldungen mit Foto. In diesem Frühjahr kamen besonders viele Beobachtungen hinzu: Mehr als 2.500 Fotos gingen von Januar bis Mai ein. «Wenn das so weitergeht, wird 2026 wieder ein gutes Nosferatu-Jahr», sagt Wirth und ergänzte: «Wir freuen uns, wenn weiter jeder Fund gemeldet wird, am besten mit Foto. So können wir die weitere Entwicklung der Bestände und die Lebensweise der neuen Art gut nachvollziehen.»

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Mobiles Blutspende-Angebot startet in Schleswig-Holstein

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Kiel (dpa/lno) –

Ein Blutspendemobil soll künftig in Schleswig-Holstein unterwegs sein. Der umgebaute Wohnwagen soll die bestehenden Blutspende-Angebote des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein ergänzen. Einsätze sind sowohl bei Unternehmen und Institutionen als auch auf öffentlichen Plätzen vorgesehen, hieß es. 

Ministerin spendet Blut

Bei der Eröffnung spendete Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) Blut. «Blutspenden sind ein Akt der Gemeinschaft, der Verantwortung und der Mitmenschlichkeit. Das Mobil bringt die Möglichkeit zur Blutspende näher zu den Menschen und stärkt damit die Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein», sagte sie. 

Hintergrund sei die sinkende Zahl verfügbarer Blutspenderinnen und Blutspender. Das Mobil solle helfen, neue Zielgruppen zu erreichen und bestehende Spender besser einzubinden. In anderen Bundesländern gibt es bereits ähnliche Projekte.

Viele Blutspenden in kurzer Zeit

Das Fahrzeug ist mit vier Plätzen für die Blutspende ausgestattet und soll bis zu 60 Spenden innerhalb von vier Stunden ermöglichen. Außerdem gibt es einen Wartebereich mit Sitzgelegenheiten und eine kleine Küchenzeile.

Alle gesunden Menschen ab 18 Jahren, die mehr als 50 Kilogramm wiegen, können Blut spenden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte Anfang des Jahres mitgeteilt, in Schleswig-Holstein und Hamburg würden täglich zusammen rund 500 Blutspenden benötigt, um den Bedarf der KIiniken und Arztpraxen zu decken.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-180630/1

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Nach Attacke auf Frau: Hamburger Wolf wahrscheinlich tot

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Hamburg (dpa) –

Vor gut zwei Monaten hat ein Wolf eine Frau in einer Hamburger Einkaufspassage verletzt – nun ist das Tier laut Umweltbehörde wahrscheinlich tot. Der junge männliche Wolf war nach der Attacke im Stadtteil Altona in der Innenstadt eingefangen und bei seiner Auswilderung mit einem Sender versehen worden. 

Die automatisierten Sendedaten des Ortungshalsbandes liegen laut dem Behördensprecher bis Ende Mai vor. Dann sei das Signal abgerissen. «Die verwendeten Sender sind technisch äußerst verlässlich und erprobt; ein Defekt oder ein herkömmlicher Verlust des Halsbandes wird nach so kurzer Laufzeit als unwahrscheinlich eingeschätzt», sagte er. 

Umfangreiche Suchaktionen blieben erfolglos

Umfangreiche Suchaktionen nach dem jungen Wolf seien erfolglos geblieben. «Es konnten bislang weder das Tier noch der Sender lokalisiert werden», so der Sprecher. «Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse ist der Tod des Tieres wahrscheinlich.» Zuvor hatte der NDR berichtet. 

Vor dem Zwischenfall war der Wolf tagelang durch Hamburg geirrt. Nach der Attacke lief er durch die Innenstadt und sprang in die Binnenalster, wo ihn die Polizei einfangen konnte. Er wurde in eine Wildtierstation nach Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg gebracht und Anfang April im südlichen Stadtgebiet von Hamburg wieder ausgewildert. 

Anschließend habe sich der Wolf unauffällig in einem festen Revier in einem ländlichen Bereich in Niedersachsen, über 150 Kilometer weit weg von Hamburg, niedergelassen, teilte der Sprecher jetzt mit. «Auf seiner gesamten Route hat sich das Tier völlig unauffällig und wolfstypisch verhalten.» 

Frau soll auf panisches Tier zugegangen sein

Nach früheren Angaben geht die Hamburger Umweltbehörde davon aus, dass der Wolf die Frau gebissen hat, als diese mutmaßlich auf das panische Tier zugegangen sei, um es durch die gläsernen Automatiktüren der Einkaufspassage nach draußen zu lassen. 

Naturschützer bezweifeln, dass der Wolf die Frau angegriffen und gebissen hat. Sie verweisen etwa auf eine Zeugin, die gesehen haben will, dass der Wolf die Frau angesprungen, aber nicht gebissen habe. Dabei habe er sie möglicherweise mit der Pranke verletzt.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-180534/2

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Hamburger Polizei ermittelt gegen mutmaßliche Drogendealer

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Hamburg (dpa/lno) –

Bei einem größeren Einsatz hat die Polizei in Hamburg Marihuana, Haschisch, Kokain, ein Messer und zwei Schreckschusswaffen sichergestellt. Zudem wurde rund 8.900 Euro mutmaßliches Dealgeld beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben gegen elf Männer im Alter von 17 bis 34 Jahren, die Drogen verkauft haben sollen.

Bei dem achtstündigen Einsatz wurden am Donnerstag an verschiedenen Orten im Stadtgebiet Autos kontrolliert, mit dem Ziel sogenannte Lieferdienste für Drogen zu finden, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Der Einsatz habe zu Durchsuchungen von vier Fahrzeugen und elf Wohnungen geführt. Es werde außerdem gegen zwei Männer und eine Frau wegen des Erwerbs von Kokain oder Cannabis ermittelt.

Zwei Tage zuvor: Polizei stellt 42 Kilogramm Marihuana sicher

Bereits am Dienstag habe eine Streife der Polizei Hamburg bei einer Überprüfung eines Autos zwei Kilogramm Marihuana und 100 Gramm Haschisch gefunden. Zudem hätten sich Hinweise ergeben, dass der 41 Jahre alte Fahrer Drogen verkauft. Bei der darauffolgenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes seien weitere Drogen – rund 40 Kilogramm Marihuana, rund 1 Kilogramm Ketamin und rund 500 Gramm Haschisch – sichergestellt worden.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-180225/1

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Erste Heuler der Saison in Aufzuchtbereich der Seehundstation Friedrichskoog

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Die ersten drei Heuler der Saison haben am Freitag in der Seehundstation Friedrichskoog (Schleswig-Holstein) den Schritt aus der Quarantäne in den Aufzuchtbereich gemacht. Tilda, Hedda und Ida bringen gerade einmal acht bis zwölf Kilogramm auf die Waage und müssen noch ordentlich zulegen, bevor sie ins Meer zurückkehren dürfen.

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RC-Regatta-Segeln: Deutsche Meisterschaften 2026 am Steinhuder Meer

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Am Steinhuder Meer (Niedersachsen) finden gerade die Deutschen Meisterschaften im RC-Regatta-Segeln statt. Bis Sonntag gibt es jeden Tag mehrere Rennen mit kleinen ferngesteuerten Segelbooten. Und bei den Wettkämpfen wird schnell klar: Das ist kein Spielzeug für Erwachsene, sondern richtiger ernster Sport.

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Nach Unwetter-Absage: Nena holt Konzert am Einheitstag nach

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Braunschweig (dpa) –

Das wegen Unwetters abgesagte Konzert von Nena in Braunschweig wird am Tag der Deutschen Einheit nachgeholt. Die 66 Jahre alte Sängerin («99 Luftballons») wird am 3. Oktober in der Volkswagen-Halle auftreten, wie die Veranstalter mitteilten. Tickets für das Konzert vom Donnerstagabend behalten ihre Gültigkeit. Wer nicht zum Ersatztermin kommen kann, könne seine Karte bei der Vorverkaufsstelle zurückgeben.

Eine Stunde vor dem geplanten Beginn des Konzerts am Donnerstag hatte der Veranstalter Undercover die Gäste aufgefordert, den Lokpark zu verlassen. Grund war eine amtliche Warnung des deutschen Wetterdienstes vor starkem Gewitter und Sturmböen. Zum Zeitpunkt der Absage waren schon einige Hundert Fans auf dem Gelände gewesen. «Die Evakuierung lief ruhig ab, sodass das Gelände bereits nach wenigen Minuten geräumt war», hieß es. 

Die Open-Air-Show war mit rund 2.500 Tickets ausverkauft. Erst am vergangenen Freitag musste an der gleichen Spielstätte ein Konzert der Band Sportfreunde Stiller wegen eines Unwetters abgebrochen werden.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179879/1

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Die ersten Heuler der Saison heißen Ernie und Bert

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Norden (dpa/lni) –

Sie heißen Ernie und Bert – doch statt in der Sesamstraße leben sie im niedersächsischen Wattenmeer: Es sind die ersten zwei mutterlosen Seehunde der Saison. Die Heuler wurden im Mai auf den Inseln Borkum und Norderney entdeckt und werden nun in der Seehundstation Norddeich aufgezogen, wie die Station mitteilte. Später sollen sie wieder ausgewildert werden.

Gefunden wurden Ernie und Bert mit einem Gewicht von 8,3 und 7,9 Kilogramm. Fachleute beobachteten zuerst, ob es sich wirklich um verwaiste Jungtiere handelte. Dann kamen sie erst in Quarantäne und schließlich in die Aufzuchtstation. 

Mehr als 150 Tiere pro Jahr in Aufzuchtstation

Sie werden wohl nicht die einzigen Heuler in dieser Saison bleiben. Für gewöhnlich nimmt die Seehundstation jährlich mehr als 150 Seehunde und Kegelrobben auf. Es handelt sich um mutterlose, verletzte oder kranke Tiere. 

Jungtiere werden meist von ihren Müttern verlassen, weil sie von Menschen – etwa am Himmelfahrtswochenende mit vielen Touristen – gestört werden. Die Seehundstation empfiehlt daher, mindestens 300 Meter Abstand von den Tieren zu halten.

Fachleute kümmern sich um Heuler 

Nach Angaben der Seehundstation steht die Geburtenphase und somit die Aufzuchtphase der Seehunde in der dritten Juniwoche vor ihrem Höhepunkt. Für gewöhnlich steigt dann auch die Zahl der gefundenen Heuler. Viele Jungtiere, die allein entdeckt werden, sind allerdings keine Heuler. Meist handelt es sich um Tiere, die kurz abgelegt wurden, während die Mutter nach Nahrung sucht.

Wer dennoch einen Heuler vermutet, soll die Seehundstation anrufen. Die Fachleute kümmern sich dann. Einzelne, unverletzte Tiere, die nach August entdeckt werden, müssen nicht gemeldet werden. Sie sind so erwachsen, dass sie ohne ihre Mutter leben.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179830/1

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Bedrohung und Angriffe – Wie sich Bürger wappnen sollten

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Bremen (dpa/lni) –

Bremens Innensenatorin Eva Högl fordert Bürgerinnen und Bürger auf, sich besser für Notfälle und gegen drohende Angriffe zu rüsten. «Je besser wir uns wappnen, desto weniger wahrscheinlich ist es auch, dass wir angegriffen werden», sagte die SPD-Politikerin der «Nordsee-Zeitung». Was die Senatorin empfiehlt: 

  1. Vorrat für 72 Stunden anlegen
    «Naturkatastrophe, Anschlag, Krise bis hin zu Krieg: 72 Stunden müssen Sie zurechtkommen – im Sommer wie im Winter», sagte Högl. Jeder Haushalt müsse für die Zeit über ausreichend Vorräte an Wasser, Lebensmittel und Medikamente verfügen.
  2. Grundausstattung für Stromausfall
    Bürgerinnen und Bürger sollten in der Lage sein, eine Weile ohne Strom auszukommen. «Es ist gut, zu Hause eine Kerze zu haben oder Notstromaggregat», empfiehlt die Innensenatorin.
  3. Handlungssicherheit gewinnen
    Viele hätten verlernt, wie sie sich im Notfall verhalten müssen. «Was mach’ ich denn, wenn der Alarm läutet?», sagte Högl. Es sei wichtig, Handlungssicherheit zu gewinnen und sich vorab zu überlegen, welche Schritte im Zweifel notwendig sind.
  4. Hilfsstrukturen aufbauen
    Die SPD-Politikerin rät dazu, sich ein Hilfsnetz in der Nachbarschaft aufzubauen. Dazu zähle etwa ein Alarmsystem oder das Vereinbaren von Treffpunkten.
  5. Verlässliche Informationen suchen
    Bürgerinnen und Bürger sollten sich an verlässlichen Quellen orientieren. Dazu zählen Angaben von Behörden, Verwaltung, Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Berichte von objektiven Medien. Hilfreich seien auch Broschüren vom Amt für Katastrophenschutz sowie Apps, die im Notfall Alarm schlagen. «Es gibt mehrere Warn-Apps, ich habe Nina», sagte Högl. Die Innensenatorin spricht sich zudem dafür aus, Kinder und Jugendliche in der Schule über richtiges Verhalten im Ernstfall zu sensibilisieren.
  6. Schutz von Unternehmen
    Wer ein Unternehmen leite, sollte vorsichtig mit Daten umgehen. Die Innensenatorin empfiehlt, Angestellte sorgsam auszuwählen und kritische Infrastruktur zu sichern – etwa mit Zäunen oder Schutzmechanismen gegen Cyberangriffe. «Das Wesentliche ist, dass Angriffe erkannt werden und man dann auch schnell darauf reagiert», sagte Högl.
  7. Verantwortung übernehmen
    Es sei nicht die alleinige Aufgabe der Bundeswehr, Frieden, Freiheit und demokratische Werte zu schützen. «Da müssen alle mithelfen», sagte Högl. «Wir verteidigen unseren Frieden.»

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179739/1

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25 Millionen vom Bund für Schwimmbäder in Schleswig-Holstein

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Kiel (dpa/lno) –

Für die Sanierung oder den Neubau von Schwimmbädern in Schleswig-Holstein erhalten fünf Kommunen und der Landessportverband 25 Millionen Euro. Das Geld kommt aus dem Landesanteil des vom Bund geschaffenen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität.

4,5 Millionen Euro gehen nach Flensburg für die Erweiterung des Campusbads und 4,0 Millionen Euro nach Husum für den Neubau einer Schwimmhalle. Laboe (Kreis Plön) erhält 4,0 Millionen Euro für den Neubau des Strandbades, Ratzeburg kann 4,5 Millionen Euro für den Neubau des «Aqua-SiWa» einsetzen. Schließlich gehen 4,0 Millionen Euro für den Umbau der Wedeler «Badebucht» in den Kreis Pinneberg.

Eine Jury mit Vertretern von Innenministerium, Kommunalen Landesverbänden und Landessportverband hatte aus 17 eingegangenen Anträgen ausgewählt. Aufgrund der sportpolitischen Bedeutung wird das vom Landessportverband getragene Schwimmbad im Sport- und Bildungszentrum Malente (Kreis Ostholstein) außerhalb der Jury-Entscheidung bedacht. Für die Sanierung stehen ebenfalls vier Millionen Euro bereit.

«Wir stärken mit unserer Förderung die Schwimmsportinfrastruktur im Land», so Innenministerin Magdalena Finke (CDU). Positiv sei, dass die Jury auch Projekte ausgewählt habe in Regionen, in denen es einen hohen Bedarf an zusätzlichen Angeboten gebe.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179719/1

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25 Jahre Miniatur Wunderland: Deutsche Bahn tauft ICE auf „Knuffingen“

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Ein ICE der Deutschen Bahn wurde am Freitag auf den Namen „Knuffingen“ getauft. Die Taufe ist ein Geschenk an die Gründer des Miniatur Wunderlandes in Hamburg. Das Miniatur Wunderland feiert in diesem Jahr seinen 25-jährigen Geburtstag und Knuffingen ist eine der Miniaturwelten, mit der vor 25 Jahren alles angefangen hat. Der Zug ist künftig in Deutschland und der Schweiz unterwegs.

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Entwurf für Antidiskriminierungsgesetz eingereicht

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Kiel (dpa/lno) –

Ein schleswig-holsteinisches Antidiskriminierungsgesetz rückt näher. Die Koalitionsfraktionen von CDU und Grünen reichten einen entsprechenden Entwurf ein. Mit dem Gesetzentwurf werde es potenziell Betroffenen erleichtert, sich gegen Diskriminierung zu wehren, teilte CDU-Fraktionschef Tobias Koch mit.

Ein wesentlicher Punkt sei, dass Betroffene Diskriminierung künftig nicht vollumfänglich beweisen müssten, sondern lediglich Tatsachen beweisen, die es als überwiegend wahrscheinlich erscheinen ließen, dass die unterschiedliche Behandlung durch Behörden auf einer Diskriminierung beruhe, erklärte Koch. 

«Dennoch können wir als CDU-Fraktion festhalten: in Schleswig-Holstein wird es keine Beweislastumkehr geben.» Die CDU-Fraktion vertraue den Beamtinnen und Beamten in den Behörden. «Die Entscheidung, ob eine Diskriminierung vorlag oder nicht, obliegt dann im Zweifel den Gerichten.»

Gesetz gilt nur für Landesbehörden

Sollte ein Gericht tatsächlich einen durch Diskriminierung entstandenen Schaden feststellen, werde dieser stets durch die verantwortliche Dienststelle beglichen, nie aber durch den einzelnen Beamten oder die Beamtin, betonte der Fraktionschef.

Das Landesantidiskriminierungsgesetz gilt dem Entwurf zufolge für alle öffentlichen Stellen des Landes. Gemeinden, Kreise und Ämter seien nicht betroffen. Weitere Ausnahmen sind Justiz und Polizei, wenn sie im Auftrag von Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig sind.

Gewerkschaft der Polizei hält Gesetz für nicht nötig

Die Sprecherin für Antidiskriminierung der Grünen-Landtagsfraktion, Nelly Waldeck, betonte, gerade in Zeiten, in denen Diskriminierung, Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zunähmen, sei es wichtig, den Schutz vor Diskriminierung auf alle Bereiche auszuweiten. «Das Gesetz stärkt zudem Antidiskriminierungsverbände, die Betroffene beraten, unterstützen und Verstöße gegenüber öffentlichen Stellen beanstanden können.»

Die Gewerkschaft der Polizei nannte das Gesetz überflüssig. Es schaffe massiven bürokratischen Mehraufwand und stelle die Beschäftigten der inneren Sicherheit unter einen unberechtigten Generalverdacht, so der Landesvorstand.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179597/1

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200 Jahre Nordseeheilbad: Großes Fest auf Helgoland

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Helgoland (Schleswig-Holstein) feiert 200 Jahre Nordseeheilbad. Am Samstag steht ein großes Fest mit einer schwimmenden Inselumrundung, buntem Programm mit Musik, einem historischen Umzug und Feuerwerk an. Es ist ein wichtiger Tag für die Insulaner:innen, denn ohne das Projekt Nordseeheilbad würde es ihre Insel so nicht geben. Doch auch abseits der Feierlichkeiten hat die Insel einiges zu bieten.

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Erdkunde-Finale: Wie wird man Geographie-Champion?

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Braunschweig (dpa) –

Die Atmosphäre gleicht einer spannenden TV-Quizsendung – die Aula ist abgedunkelt, das Scheinwerferlicht auf die Teilnehmer gerichtet: Wer setzt sich im Bundesfinale des «Diercke Wissen»-Wettbewerbs in Braunschweig durch? Am Ende wurde der 15-jährige Nic Möller aus Thüringen das Erkunde-Ass. Wie hat er das gemacht?

Der Schüler vom Staatlichen Gymnasium Goetheschule aus Ilmenau setzte sich in Niedersachsen gegen 16 Kontrahenten durch, die alle zuvor in ihrem jeweiligen Bundesland sowie an einer Deutschen Auslandsschule gewonnen hatten. Den zweiten Platz belegte Johan Caspar Hirsch-Hoffmann aus Bremen (Ökumenisches Gymnasium) und Rang drei holte sich Kajetan Röglin aus Hamburg (Gymnasium Bondenwald).

Bundesweit rund 300.000 Teilnehmer 

Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich um den größten Geographiewettbewerb Deutschlands, weil bundesweit rund 300.000 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Dazu seien etwa 3.500 Teilnehmer von Deutschen Schulen weltweit dabei gewesen. Ziel der Organisatoren ist es, das Fach Geographie und seine gesellschaftsrelevanten Themen zu stärken. 

Im Braunschweiger Wilhelm-Gymnasium absolvierten die Landessieger zunächst drei Vorrunden, bevor sich die drei Finalisten für die Endrunde qualifizierten. Es galt mehr als 20 Fragen aus den Kategorien Deutschland/Europa/Welt zu beantworten, die oft weit über den üblichen Schulstoff hinausgingen. 

Ordnen, wissen, schätzen

Sie sollten unter anderem deutsche Großstädte nach ihrer «Fahrradfreundlichkeit» und europäische Länder nach der aktuellen Lebenserwartung der Männer ordnen. Sie wurden gefragt, wie viele Kilometer in Wirklichkeit zwischen zwei Städten liegen, die auf einer Karte mit Maßstab 1 zu 500.000 zwei Zentimeter auseinander sind (Antwort: zehn Kilometer). 

Geschätzt werden sollte, wann der «Country Overshoot Day 2026» für Deutschland ist. Dabei handelt es sich um den Tag, an dem alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht sind, die die Erde innerhalb eines Jahres nachhaltig zur Verfügung stellen kann, wenn alle Menschen so leben würden wie die Menschen in Deutschland (Antwort: 10. Mai).

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179395/1

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Philipp will in Hamburg erneut triumphieren

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Hamburg (dpa) –

Triathletin Laura Philipp will bei der Ironman-EM der Frauen in Hamburg zum dritten Mal ganz oben auf dem Podest stehen. Im Kampf um Gold zählt sie am Sonntag (6.15 Uhr) über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den abschließenden Marathon zu den Favoritinnen. Als stärkste Herausforderin für die Titelverteidigerin gilt Weltmeisterin Solveig Lovseth aus Norwegen. 32 Profi-Frauen sind gemeldet. Dazu kommen rund 3000 Athletinnen und Athleten aus 83 Nationen, die in den Age-Grouper-Rennen antreten.

Im vergangenen Jahr hatte Philipp nach 8:03:13 Stunden das Ziel auf dem Jungfernstieg erreicht, musste sich dabei allerdings auf den letzten Kilometern durch sintflutartigen Regen kämpfen. Ungeachtet des für Sonntag angekündigten wechselhaften Wetters dämpfte Philipp aber aus einem andern Grund die Erwartungen an eine Zeit von unter acht Stunden.

«Die lange Wechselzone ist bestimmt ein Punkt, weil wir im Vergleich zu anderen Rennen sicher deutlich länger brauchen, um zum Fahrrad zu laufen und wieder zurück», sagte die Heidelbergerin. Sie räumte aber ein: «Ich weiß auch, dass es hier logistisch schwierig ist, es anders zu machen.»

Kritik an Radstrecke

Auch den Verlauf der Radstrecke, die zweimal absolviert werden muss, sieht Philipp kritisch. Nachdem bei der Männer-EM vor drei Jahren der Fahrer eines Begleitmotorrades nach einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Radfahrer verstorben war, war die Passage in den Vier- und Marschlanden aus Sicherheitsgründen verändert worden.

Aufgrund von Anwohnerbeschwerden wegen der starken Verkehrseinschränkungen führt ein Teilstück am Deich nun aber wieder in beide Richtungen. Philipp, die diese Problematik von ihrem Rennen 2022 bereits kennt, sagte: «Ich erinnere mich, dass es sehr eng war. Gerade die zweite Runde, wo ich ja eigentlich auf der Überholspur fahre.»

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179361/1

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Mann mit Fahrrad an Hamburger Bahnübergang von S-Bahn erfasst und schwer verletzt

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Ein 59-jähriger Mann ist am Donnerstagabend bei einem Zusammenprall mit einer S-Bahn schwer verletzt worden. Gegen 19:15 Uhr befand er sich mit seinem Fahrrad im Gleisbereich eines halbbeschrankten Übergangs in Hamburg-Sülldorf. Der Triebfahrzeugführer des herannahenden S-Bahnzuges konnte trotz einer Schnellbremsung eine Kollision nicht verhindern. Der Mann erlitt schwere Verletzungen am Schulterbereich sowie weitere Knochenbrüche. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

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Kieler Woche steht im Zeichen von Verbindungen

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Kiel (dpa/lno) –

Die Kieler Woche steht in diesem Jahr im Zeichen des gesellschaftlichen Zusammenhalts. «Die Kieler Woche verbindet Sport, Kultur, Ehrenamt, Wissenschaft und ein einzigartiges internationales Flair», sagte Oberbürgermeister Samet Yilmaz (Grüne) vor seiner ersten Kieler Woche im neuen Amt. «Ich bin besonders begeistert von all den großartigen und kreativen Aktionen, die die Menschen auf ganz viele Arten zusammenbringen.»

Die Kieler Woche, die als eine der größten Segelsportveranstaltungen der Welt gilt und gleichzeitig ein riesiges Volksfest ist, beginnt am 20. Juni und endet am 28. Juni. Zur Eröffnung wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet. Zuletzt hatte die Veranstaltung rund 3,3 Millionen Besucher angezogen.

Sport auf dem Wasser, Volksfest an Land

Während sich auf der Kieler Förde Segler aus aller Welt in den unterschiedlichen Bootsklassen messen, läuft an Land entlang des Ufers und an weiteren Orten in der Landeshauptstadt ein Programm aus Kultur, Musik und Vergnügen. Klassiker sind unter anderem der Internationale Markt, die Spiellinie oder das Hoftheater. Neu sind etwa die Maskottchenparade an der Kiellinie und die Aktion «KiWo goes Blaupark», die einen Begegnungsort im Sport- und Begegnungspark auf dem Ostufer schafft.

«Kieler Woche verbindet – das ist für uns kein neues Etikett, sondern Teil der DNA dieser Woche», betonte der Leiter des Kieler-Woche-Büros, Philipp Dornberger. Die Kieler Woche bringe Menschen zusammen, mache Wasser und Stadt gemeinsam erlebbar und verbinde Wissen mit Neugier. «Genau das wollen wir 2026 besonders sichtbar machen.»

Segler aus mehr als 50 Nationen

Sportlich möchte sich Kiel nach dem erfolgreichen Olympiaentscheid in der Stadt als möglicher Austragungsort für olympische Segelregatten präsentieren. Nach Angaben der Veranstalter werden Aktive aus mehr als 50 Nationen in 21 Bootsklassen segeln.

Ebenfalls Teil der Kieler Woche ist die Deutsche Marine, die in diesem Jahr 27 Schiffe mit zusammen gut 2.500 Seeleuten begrüßen wird. Beim Open Ship am 20. und 21. Juni können verschiedene Schiffe im Marinestützpunkt besichtigt werden.

Erstmals offizielles Kieler-Woche-Schiff

Bei den Traditionsschiffen wird es erstmals ein offizielles Kieler-Woche-Schiff geben. Diese Rolle nimmt nach Angaben der Veranstalter der Großsegler «Mare Frisium» ein.

Wissenschaftliches gilt es an verschiedenen Orten zu entdecken. Das internationale Projekt «Science Comes to Town» wird von Kiel und der KielRegion gemeinsam mit den Städten Brest (Frankreich) und Split (Kroatien) gestaltet. Im Mittelpunkt steht eine Stadtrallye mit 22 über das Veranstaltungsareal verteilten Stationen.

Musik im Mittelpunkt

Ohne Musik keine Kieler Woche. Rund 500 Konzerte soll es während der Veranstaltungswoche geben. Auf der Rathausbühne sind unter anderem Kettcar, Mia und Heinz-Rudolf Kunze dabei. Ebenfalls in Kiel erwartet werden auf der Fördebühne Max Giesinger und Michael Schulte. Auf der Freilichtbühne Krusenkoppel treten unter anderem Gustav Peter Wöhler und Macy Gray auf.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-179205/1

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Recycling von Gewerbe- und Industrieabfällen in modernem Rohstoffwerk in Bremen

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Gewerbe- und Industrieabfälle landen häufig auf einer Deponie oder werden verbrannt. In Bremen sollen sie zukünftig umweltfreundlich recycelt werden: bis zu 350.000 Tonnen Holz, Metall und Kunststoff sollen pro Jahr verarbeitet werden. Das neue Rohstoffwerk ist das modernste seiner Art in Deutschland.

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FC St. Pauli: Marcel Rapp als neuer Cheftrainer bestätigt

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Marcel Rapp (Mitte) als neuer Cheftrainer beim FC St. Pauli verpflichtet. Foto: FC St. Pauli
Marcel Rapp (Mitte) als neuer Cheftrainer beim FC St. Pauli verpflichtet. Foto: FC St. Pauli

Der FC St. Pauli hat einen neuen Cheftrainer verpflichtet. Zur kommenden Saison steht Marcel Rapp bei den Braun-Weißen an der Seitenlinie. Das gab der Verein am Freitagnachmittag bekannt. Er folgt auf Alexander Blessin, von dem sich der Kiezclub 19 Tage nach dem Bundesliga-Abstieg trennte.

Rapp führte Holstein Kiel in die Bundesliga

Zuletzt hatte Rapp die KSV Holstein für knapp viereinhalb Jahre trainiert. Parallel zum FC St. Pauli waren die Störche unter Rapp 2024 in die Bundesliga aufgestiegen, konnten die Klasse in der Debütsaison im Oberhaus allerdings nicht halten. Vor seiner Zeit in Kiel arbeitete der frühere Innenverteidiger mehr als acht Jahre in verschiedenen Positionen im Nachwuchsbereich der TSG Hoffenheim, wo er interimsweise auch als Cheftrainer der Profis tätig war.

„Sehr spannende Aufgabe“ für Rapp

Der 47-jährige Marcel Rapp äußerte am Freitag in einer Pressemitteilung des FC St. Pauli seine Vorfreude auf die neue Aufgabe. „Beim FC St. Pauli wartet eine sehr spannende Aufgabe und ich habe große Lust, sofort in die Vorbereitung auf die neue Saison einzusteigen. Der Verein ist ambitioniert, hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Jetzt möchte ich die nächsten Schritte an der Kollaustraße und im Millerntor aktiv mitgestalten. Das Stadion und die Fans kenne ich bereits aus meiner Kieler Zeit als Gast, umso mehr freue ich mich darauf, die Atmosphäre bald als Heimtrainer zu erleben.“, sagte Rapp.

Auch St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann freut sich über die Verpflichtung des neuen Cheftrainers. „Wir freuen uns, dass wir in Marcel Rapp einen Trainer gewinnen, der Erfahrung im deutschen Profifußball mitbringt und bereits bewiesen hat, dass er sowohl Teams formen als auch Spieler weiterentwickeln kann. Für die Zweite Bundesliga werden wir unsere Ausrichtung erneut ein Stück weit anpassen müssen. Marcel hat uns in einem offenen Austausch mit seinen Ideen, Vorstellungen und viel Tatendrang absolut überzeugt.“, sagte Bornemann.

SAT.1 REGIONAL/ FC St. Pauli

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Marcel Rapp neuer Trainer beim FC St. Pauli

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Hamburg (dpa) –

Marcel Rapp wird neuer Trainer beim FC St. Pauli. Der 47-Jährige tritt beim Absteiger aus der Fußball-Bundesliga die Nachfolge von Alexander Blessin an. Von ihm hatten sich die Kiezkicker am Donnerstag rund drei Wochen nach dem verpassten Klassenerhalt getrennt.

Rapp war von 2021 bis Februar 2026 Trainer von Holstein Kiel. Er führte den Club aus Schleswig-Holstein 2024 in die Bundesliga und durfte auch nach dem direkten Wiederabstieg zunächst bleiben. Als der nächste Abstieg in Liga drei drohte, trennten sich die Kieler von Rapp.

«Beim FC St. Pauli wartet eine sehr spannende Aufgabe und ich habe große Lust, sofort in die Vorbereitung auf die neue Saison einzusteigen. Der Verein ist ambitioniert und hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt», sagte Rapp.

Keine Einigung mit Blessin

Mit Blessin hatten sich die Verantwortlichen in der Zeit nach dem Abstieg nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen können. «Alex‘ Qualitäten als Trainer sind unbestritten; wir sind nach unserer Analyse aber zu dem Schluss gekommen, dass eine Trennung und ein frischer Start mit voller Überzeugung in diesem Sommer der richtige Weg sind», sagte Sportchef Andreas Bornemann über Blessin, der am Millerntor noch einen Vertrag bis Sommer 2027 besaß.

In Rapp hoffen die Verantwortlichen, den richtigen Coach für die Mission Wiederaufstieg gefunden zu haben. «Wir freuen uns, dass wir in Marcel Rapp einen Trainer gewinnen, der Erfahrung im deutschen Profifußball mitbringt und bereits bewiesen hat, dass er sowohl Teams formen als auch Spieler weiterentwickeln kann», sagte Bornemann.

Kader bekommt neues Gesicht

Genau das wird auf Rapp bei den Kiezkickern nun zukommen. Denn das Gesicht der Mannschaft wird sich stark verändern. «Für die 2. Bundesliga werden wir unsere Ausrichtung erneut ein Stück weit anpassen müssen. Marcel hat uns in einem offenen Austausch mit seinen Ideen, Vorstellungen und viel Tatendrang absolut überzeugt», sagte Bornemann zum nun anstehenden Prozess des Neuaufbaus.

© dpa-infocom, dpa:260605-930-178832/1

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