NDS-News

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Industrie will von Merz «großen Wurf, keine Flickschusterei»

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hannover (dpa) –

Zum Start der Hannover Messe hat die Industrie spürbare Reformen gefordert, um den Standort Deutschland zukunftsfest zu machen. «Es braucht jetzt einen großen Wurf, keine Flickschusterei», sagte Gunther Kegel, Präsident des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI, bei der Eröffnungsfeier der Messe, an der auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) teilnahm. Nötig, so Kegel, seien niedrigere Steuern, ein schlankerer Sozialstaat, Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und endlich ein spürbarer Bürokratieabbau.

Die Unternehmen müssten ebenfalls ihren Beitrag leisten, so Kegel in seiner Rede. «Auch wir, die Unternehmen, stehen im Obligo, unsere Hausaufgaben zu machen.» Denn Innovation bleibe Sache der Unternehmen.

Als «unerschütterlicher Optimist» sei er aber überzeugt, dass es gelingen werde, gemeinsam das Ruder herumzureißen. «Machen wir den Weg frei und treffen wir mutige Entscheidungen zum Wohle des Standorts», so Kegel. «Lassen Sie uns die Ärmel hochkrempeln. Wir alle wissen doch: Machen ist wie Wollen – nur viel krasser!»

Mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft zeigen von Montag an auf dem Messegelände ihre Neuheiten. Die Messe gilt als weltweit wichtigste Industrieschau. Im vergangenen Jahr zählte die Veranstaltung rund 127.000 Besucher.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966180/1

The post Industrie will von Merz «großen Wurf, keine Flickschusterei» appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Merz empfängt Lula auf Schloss Herrenhausen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hannover (dpa) –

Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist zum Auftakt seines zweitägigen Deutschlandbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit militärischen Ehren am Schloss Herrenhausen in Hannover empfangen worden. Nach einem Gespräch unter vier Augen wollen die beiden am Abend gemeinsam die Hannover Messe eröffnen. Brasilien ist Partnerland der größten Industrieschau der Welt. 

Am zweiten Besuchstag schließen sich nach einem gemeinsamen Messerundgang deutsch-brasilianische Regierungskonsultationen mit insgesamt 15 Ministern auf dem Schloss an. Wirtschaftliche Themen wie das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten werden im Mittelpunkt stehen. Es dürfte aber auch um das Agieren von US-Präsident Donald Trump im Nahen Osten und in Lateinamerika gehen.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965867/1

The post Merz empfängt Lula auf Schloss Herrenhausen appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Hunderte erinnern bei Demonstration an getöteten Lorenz

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Oldenburg (dpa) –

Rund ein Jahr nach den tödlichen Polizeischüssen auf den 21-jährigen Lorenz haben Hunderte Menschen in Oldenburg gegen Polizeigewalt demonstriert. Die Demonstranten erinnerten an den jungen Mann, der bei einem Polizeieinsatz in der Nacht zum 20. April 2025 in der Fußgängerzone erschossen wurde. Der Polizist ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Ob der Fall vor Gericht verhandelt wird, entscheidet das Landgericht Oldenburg. Der gewaltsame Tod des Schwarzen hatte weit über die Grenzen der niedersächsischen Stadt hinaus für Entsetzen und Anteilnahme gesorgt. 

Unter dem Titel «Ein Jahr ohne Lorenz» versammelten sich auf dem Pferdemarkt nach Angaben der Polizei rund 700 Menschen. Die Initiative «Gerechtigkeit für Lorenz» hatte im Vorfeld der angemeldeten Kundgebung rund 5.000 Teilnehmer erwartet. 

Auf Bannern und Plakaten von Demonstrationsteilnehmern war etwa «Gerechtigkeit für Lorenz» und «Gerechte Aufklärung jetzt!» zu lesen. Die Initiative «Gerechtigkeit für Lorenz» und andere Aktivisten befürchten, dass die Schüsse auf den Schwarzen einen rassistischen Hintergrund haben.

Was die Demonstranten fordern

«Mit der Demonstration wollen wir unsere Solidarität mit den Angehörigen von Lorenz ausdrücken und ein würdevolles und kraftvolles Zeichen in Gedenken an Lorenz setzen», teilte die Initiative mit. Gleichzeitig will die Initiative darauf aufmerksam machen, dass der gewaltsame Tod von Lorenz aus ihrer Sicht kein Einzelfall ist. Dazu beteiligten sich an der Kundgebung auch Gruppen, die an andere durch Polizeigewalt ums Leben gekommene Menschen erinnern. 

«Wir fordern einen strukturellen Wandel», teilte die Initiative mit. Dazu gehöre unabhängige Ermittlungsstellen auf Bundes- und Landesebene, die vollständig von Polizei und Staatsanwaltschaft getrennt seien, sowie zivilgesellschaftlich getragene Untersuchungskommissionen bei jedem tödlichen Polizeieinsatz. Außerdem spricht sich die Initiative unter anderem für eine bundesweit verbindliche Bodycam-Pflicht und verpflichtende rassismuskritische Inhalte in der Polizeiausbildung aus. 

Der 21 Jahre alte Lorenz war in der Nacht zum Ostersonntag 2025 erschossen worden. Die Kugeln trafen den Deutschen von hinten in Oberkörper, Hüfte und Kopf. Der deutsche Beamte, der schoss, soll den Ermittlungen zufolge irrtümlich geglaubt haben, sich in einer Notwehrlage zu befinden. Laut der Staatsanwaltschaft wollte der 21-Jährige zum Zeitpunkt der Schüsse fliehen, um nicht festgenommen zu werden. Freunde und Familie des Getöteten fordern eine Anklage wegen Totschlags.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965838/1

The post Hunderte erinnern bei Demonstration an getöteten Lorenz appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Später Punkt gegen Hertha: Braunschweig bleibt trotzdem 16.

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Braunschweig (dpa) –

Für Eintracht Braunschweig wird es im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga immer enger. Die Niedersachsen retteten beim 1:1 (0:1) gegen Hertha BSC zwar einen wichtigen Punkt. Durch den überraschenden Sieg des direkten Konkurrenten SpVgg Greuther Fürth kurz vor Schluss stehen die Niedersachsen aber weiterhin auf dem Relegationsplatz. 

Nach dem frühen 0:1 durch Fabian Reese (11. Minute) schossen die Braunschweiger den Ausgleich durch Max Marie (78.) in Überzahl. Denn Herthas Toptalent Kennet Eichhorn sah in der 73. Minute nach einem Einsatz des Videobeweises die Rote Karte.

Anfangs deutete vor 22.861 Zuschauern alles auf einen Hertha-Sieg hin. Luca Schuler lief schon früh allein auf das Braunschweiger Tor zu und wurde von Ron-Thorben Hoffmann im Strafraum gefoult. Der Eintracht-Keeper sah nur die Gelbe Karte und hielt auch den Elfmeter von Reese. Mit dem Nachschuss traf der Hertha-Kapitän jedoch zum 1:0.

Hertha verpasst zweites Tor

Nach diesem Tor vergaben die Berliner mehrere gute Chancen, um dieses Spiel frühzeitig zu entscheiden. Zweimal galt das für Reese (24./30.). Schuler traf sogar nur Pfosten (34.) und Latte (60.).

Das rächte sich und das hielt die Braunschweiger im Spiel. Ab dem Ende der ersten Halbzeit kamen sie dem Ausgleich immer näher. Florian Flick (45.+3/45.4) vergab noch vor der Pause zwei gute Möglichkeiten. Lino Tempelmann (55.) und Jovan Mijatovic (62.) scheiterten nach dem Wechsel an Hertha-Torwart Tjark Ernst. Maries Tor fiel verdient.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965632/1

The post Später Punkt gegen Hertha: Braunschweig bleibt trotzdem 16. appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Rund 450 Menschen bei Mahnwache für überfahrenen Elfjährigen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hamburg (dpa) –

Zahlreiche Menschen haben bei einer Mahnwache am Unfallort in Hamburg-Wilstorf des gestorbenen Elfjährigen gedacht, der am Mittwoch bei einem Lastwagenunfall ums Leben gekommen ist. 

Die Polizei sprach von rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter waren auch viele Kinder. Zu der emotionalen Mahnwache hatte der Hamburger Landesverband des Fahrradclubs ADFC aufgerufen. Zum Gedenken an das Opfer wurde ein weißes sogenanntes Ghostbike aufgestellt. Während der Gedenkminuten legten sich viele Menschen sich mitten auf die Straße, ihre Fahrräder legten sie neben sich.  

Das Kind war am Mittwochnachmittag auf seinem Fahrrad unterwegs gewesen, als es an einer Einmündung mit einem Lastwagen zusammenstieß. Dabei habe der Junge lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Unfallzeugen begannen mit der Reanimation des Kindes, die von einer Rettungswagenbesatzung fortgesetzt wurde. Dennoch starb der Junge am Unfallort an seinen schweren Verletzungen.

Der ADFC fordert zum Schutz von Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern in Hamburg sichere Rad- und Gehwege sowie mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auch sollten Lastwagenfahrerinnen und -fahrer häufiger und konsequenter mit Blick auf die Geschwindigkeit beim Abbiegen kontrolliert werden. 

Zudem forderte der ADFC obligatorische Abbiege- und Notbremsassistenten oder alternativ die Einführung einer Beifahrerpflicht. Ohne diese Dinge sollten Lastwagen nicht auf Hamburgs Straßen unterwegs sein dürfen, so der ADFC weiter.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965588/1

The post Rund 450 Menschen bei Mahnwache für überfahrenen Elfjährigen appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Mopedfahrer flüchtet rasant über Friedhof

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Sulingen (dpa/lni) –

Ein Jugendlicher ist mit seinem Moped im Landkreis Diepholz vor der Polizei geflüchtet und dabei unter anderem über einen Friedhof gefahren. Der 16-Jährige habe bei einer Polizeikontrolle in Sulingen plötzlich Gas gegeben und sei davongefahren, teilte die Polizei mit. Anschließend fuhr er durch ein Wohngebiet und den Stadtfriedhof. Dabei habe er laut Polizei mehrere Passanten gefährdet. 

Die Ermittler fassten den Mopedfahrer schließlich am Samstagabend an seiner Wohnadresse. Warum der Jugendliche vor der Polizei flüchtete, sei noch Gegenstand der Ermittlungen, hieß es. Wegen der rasanten Fahrt wird nun wegen mehrerer Straftaten gegen ihn ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965509/1

The post Mopedfahrer flüchtet rasant über Friedhof appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Einbruch in Goldschmiede – Polizei stellt flüchtigen Täter

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bremen (dpa/lni) –

Nach dem Einbruch in eine Goldschmiede in der Bremer Altstadt hat die Polizei den mutmaßlichen Einbrecher bei seiner Flucht auf einem Fahrrad verfolgt und schließlich gestoppt. Anwohner waren in der Nacht im Schnorrviertel von lauten Geräuschen geweckt worden, wie die Polizei mitteilte. Sie beobachteten einen Mann, der in der Goldschmiede Vitrinen einschlug. Der Einbrecher flüchtete danach mit Beute aus der Goldschmiede. 

Alarmierte Polizisten entdeckten kurze Zeit später ein paar Straßen entfernt einen Mann auf einem Fahrrad, auf den die Beschreibung des Einbrechers passte. Der 43-Jährige soll zunächst versucht haben, mit seinem Fahrrad zu flüchten, wie die Polizei weiter mitteilte. Auf seiner Flucht warf er einen Rucksack und das Fahrrad weg und rannte zu Fuß davon. Polizisten liefen ihm hinterher und nahmen den Mann fest. Im weggeworfenen Rucksack entdeckten sie gestohlenen Schmuck aus der Goldschmiede. Gegen den Mann ermittelt nun die Kriminalpolizei.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965501/1

The post Einbruch in Goldschmiede – Polizei stellt flüchtigen Täter appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Lies: Bau chinesischer Autos in deutschen VW-Werken prüfen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Wolfsburg (dpa) –

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies spricht sich dafür aus, den Bau von chinesischen Autos in den deutschen VW-Werken zu prüfen. Man könne nicht verhindern, dass chinesische Autobauer verstärkt in den europäischen Markt drängen, sagte der SPD-Politiker der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Für ihn stehe aber auch im Fokus, die Beschäftigung in deutschen VW-Werken zu sichern und Produktionsstätten auszulasten. «Wir müssen für die Beschäftigten eine Antwort finden, wie das gelingen kann.» 

Der Regierungschef, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, sagte der Zeitung weiter, bald kämen neue Modelle auf den chinesischen Markt, die VW in China sowohl mit chinesischen Partnern, als auch allein entwickelt habe. «Da stellt sich ganz automatisch die Frage, welche Perspektiven sich daraus ergeben und ob man auch in Europa zusammenarbeiten könnte», sagte Lies. «Das muss man offen diskutieren und prüfen, ob sich daraus Chancen für die Produktionsstandorte von VW und der Zulieferindustrie ergeben könnten.» Die Mitarbeiter bei VW hätten einen enormen Beitrag dazu geleistet, die deutschen Werke zu erhalten. «Deshalb geht es darum, diese Werke auch auszulasten.»

Das Land Niedersachsen ist mit 20 Prozent der Stimmrechte zweitgrößter Anteilseigner von VW nach der Holding der Familien Porsche und Piëch. Bei wichtigen Entscheidungen hat Niedersachsen ein Veto-Recht.

Ministerpräsident auf China-Reise

Lies war in der vergangenen Woche auf einer mehrtägigen Auslandsreise in China. Dabei wollte sich der Ministerpräsident vorrangig über das China-Geschäft von Volkswagen und innovative Verkehrskonzepte informieren. VW unterhält mehr als 30 Produktionsstätten in China. 

Der SPD-Politiker sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» auch, er nehme von seiner Reise die Frage mit, wie man weiter mit China umgehen wolle. «Ist China ein Konkurrent, vor dem wir uns schützen müssen? Oder müssen wir nicht Wege finden, wie wir auch partizipieren von den Erfolgen, die wir ja selber hier auch erzielen», sagte Lies. «Ich glaube: Wir sind klug beraten, wenn wir selbst Teil der Entwicklung sind und mit China zusammenarbeiten.» Dazu bräuchte es auch eine überarbeitete nationale Chinastrategie.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965447/1

The post Lies: Bau chinesischer Autos in deutschen VW-Werken prüfen appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Unfall bei Motorradkorso – Ein Fahrer schwer verletzt

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Busdorf (dpa/lno) –

Bei einem Trauerkorso eines Motorradklubs bei Busdorf (Kreis Schleswig-Flensburg) ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Der Mann sei am Samstagmittag ohne Fremdeinwirkung mit seinem Fahrzeug gestürzt, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Demnach musste er zuvor wegen eines technischen Defektes an seinem Motorrad ausweichen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. 

Abseits des Unfalls blieb die Veranstaltung auf dem Weg nach Harrislee (Kreis Schleswig-Flensburg) ohne Zwischenfälle. Zu Beginn nahmen 800 Menschen mit über 300 Motorrädern teil. Auf der Strecke seien weitere Fahrzeuge dazugestoßen. Wie viele Gefährte zum Schluss dabei waren, war laut Polizei unklar.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965431/1

The post Unfall bei Motorradkorso – Ein Fahrer schwer verletzt appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Auseinandersetzung am Jungfernstieg – Zwei Verletzte

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hamburg (dpa/lno) –

Nach einer mutmaßlichen Schlägerei haben Einsatzkräfte am Jungfernstieg in Hamburg zwei verletzte Personen vorgefunden. Ein Zeuge habe zuvor eine Auseinandersetzung mit etwa 20 bis 30 Personen gemeldet, berichtete ein Polizeisprecher. Als die Einsatzkräfte kurz nach Mitternacht eintrafen, fanden sie von den anderen Beteiligten keine Spur.

Einer der Verletzten sei von einer Flasche getroffen worden und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die zweite Person konnte vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden. Zu den Hintergründen konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965270/1

The post Auseinandersetzung am Jungfernstieg – Zwei Verletzte appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

HSV verurteilt Derby-Vorfälle – Polizei-Gewerkschaft sauer

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bremen (dpa) –

Nach den Vorfällen beim Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (3:1) hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine stärkere Distanzierung von gewaltbereiten Fußball-Fans und eine Neuregelung bei der Begleichung zusätzlicher Polizeikosten nach solchen Hochsicherheitsspielen gefordert.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) müsse «eine gerechte und verbindliche Kostenverteilung auf alle beteiligten Vereine sicherstellen», heißt es in einer Mitteilung der GdP. «Insbesondere bei Spielen wie dem Nordderby müsse auch der Gastverein angemessen beteiligt werden.» 

Nach dem Spiel am Samstag hatten Anhänger des HSV mehrere Leuchtraketen Richtung Werder-Fans und Werder-Spieler auf der anderen Seite des Weserstadions geschossen. Die Hamburger verurteilten das auch am Sonntag noch einmal deutlich.

HSV verurteilt Vorfälle

«Was wir in Bremen gesehen haben – insbesondere das gezielte Abschießen von Pyrotechnik in Richtung anderer Zuschauerbereiche – stellt eine deutliche Eskalation dar. Hier wurde Pyrotechnik nicht mehr als atmosphärisches Element eingesetzt, sondern als Mittel der Konfrontation», sagte Cornelius Göbel, der beim HSV als Direktor für die Bereiche Fans, Kultur und Nachhaltigkeit zuständig ist. «In dem Moment, in dem sie gezielt in Richtung von Menschen eingesetzt wird, sprechen wir nicht mehr über Fankultur, sondern über konkrete Gefährdung. Das ist eine klare Grenzüberschreitung.».

Die Polizei drängte am Samstag zur Verhinderung einer weiteren Eskalation in den Tribünenblock mit den Hamburger Fans – auch weil dort zuvor unter anderem eine Toilettenanlage in Brand gesetzt worden war, wie es in einer weiteren Polizeimitteilung heißt. Es sei an der Zeit, «dass sich die große Mehrheit der friedlichen Fans klar und unmissverständlich von den wenigen gewaltbereiten Personen distanziert», schreibt die GdP. 

Polizei zieht positive Einsatz-Bilanz

Polizei und Bundespolizei zogen insgesamt zwar eine positive Bilanz ihres Großeinsatzes bei diesem brisanten Nordduell. Auch die Abreise der vielen HSV-Anhänger verlief danach «weitestgehend störungsfrei».

Bei diesem sogenannten Risikospiel war allerdings der Einsatz zusätzlicher Polizeikräfte auch aus anderen Bundesländern nötig. Und nur in Bremen werden diese zusätzlichen Polizeikosten in sechsstelliger Höhe nach einem jahrelangen Rechtsstreit der Deutschen Fußball Liga in Rechnung gestellt.

Weil diese Gebührenbescheide stets an Werder Bremen weitergereicht werden und kein anderer deutscher Proficlub von solchen Kosten betroffen ist, fordert die GdP nun eine Neuregelung. Außerdem müsse das Bundesland Bremen sicherstellen, dass die von der DFL erhobenen Kosten «zweckgebunden eingesetzt werden und nicht zur Deckung allgemeiner Haushaltsdefizite dienen». Wenn die zusätzlichen Polizeikosten dem Land erstattet werden, solle dieses Geld auch «gezielt den Sicherheitskräften zugutekommen».

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965198/2

The post HSV verurteilt Derby-Vorfälle – Polizei-Gewerkschaft sauer appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Feuer in Holzlager und Heizwerk – 500.000 Euro Schaden

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Oetzen (dpa/lni) –

Bei einem Brand in einem Lager für Hackschnitzel und eines benachbarten Heizwerkes in Oetzen im Landkreis Uelzen ist ein Schaden von rund 500.000 Euro entstanden. Die Ermittler schließen den ersten Erkenntnissen nach eine Brandstiftung nicht aus, wie die Polizei mitteilte. Der Brandort wurde beschlagnahmt.

Der Einsatz begann laut Feuerwehr in der Nacht auf den Samstag und dauerte rund 16 Stunden. Das Feuer sprang vom Holzlager auf das Heizwerk über. Verletzt wurde niemand.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965098/1

The post Feuer in Holzlager und Heizwerk – 500.000 Euro Schaden appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Waldboden in Brand – mögliche Ursache Pyrotechnik?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Buchholz (Aller) (dpa/lni) –

Nach einem Feuer auf einer Waldfläche in der Gemeinde Buchholz (Aller) im Heidekreis ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Passanten hatten am Samstagmittag eine Rauchentwicklung in dem Waldstück bemerkt und einen Notruf abgesetzt, wie die Feuerwehr mitteilte. 

Die Polizei entdeckte in der Nähe des Brandortes Pyrotechnik. «Es wird daher von einer Brandstiftung ausgegangen», teilten die Beamten mit. Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen und bittet um Hinweise. 

Von dem Feuer waren nach Polizeiangaben 200 bis 300 Quadratmeter Waldboden betroffen. Die Freiwillige Feuerwehr verhinderte, dass sich der Brand ausbreitete. Niemand wurde verletzt.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965044/1

The post Waldboden in Brand – mögliche Ursache Pyrotechnik? appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Von Radlader überrollt – Mann schwer verletzt

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hamburg (dpa/lno) –

Ein Mann ist auf einer Baustelle im Hamburger Stadtteil Marienthal von einem Radlader überrollt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurde der 54-Jährige bei dem Unfall schwer verletzt. Einsatzkräfte wurden am Vormittag zu der Baustelle gerufen. Wie es zu dem Unfall kam, konnte die Polizei bislang nicht sagen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964975/1

The post Von Radlader überrollt – Mann schwer verletzt appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Sperrung der A7: Geringe Verzögerung für Reisende

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hamburg (dpa) –

Die Sperrung der A7 zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen und -Heimfeld sorgt wohl nicht für größere Verzögerungen im Verkehr. Wie eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale Hamburg mitteilte, ist die eingerichtete Umleitung frei. Wie sich die Situation im Laufe des Tages entwickele, sei schlecht einzuschätzen. Auch der ADAC rechnet derzeit für Reisende in Richtung Süden mit einem geringen Zeitverlust von rund drei Minuten. 

Seit Freitagabend ist die Autobahn rund um den Elbtunnel gesperrt. Die 55-stündige Sperrung soll planmäßig am Montagmorgen aufgehoben werden. Der Verkehr wird weiträumig über die A1 und A27 durch Schleswig-Holstein umgeleitet.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964880/2

The post Sperrung der A7: Geringe Verzögerung für Reisende appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

1,3 Millionen Menschen besuchen Hamburger Frühlingsdom

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hamburg (dpa/lno) –

Mehr als eine Million Gäste haben im März und April den Hamburger Frühlingsdom besucht. Insgesamt seien 1,3 Millionen Menschen über das große Volksfest auf dem Heiligengeistfeld geschlendert, teilte die Wirtschaftsbehörde am Mittag mit. 

«Maßgeblich für den Erfolg war insbesondere die außergewöhnlich starke Besetzung mit spektakulären Fahrgeschäften – allen voran die Rückkehr des Olympia Looping nach 14 Jahren», hieß es. Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter rund 1,4 Millionen Besucherinnen und Besucher auf dem Frühlingsdom gezählt. 

Die Schausteller sind mit den diesjährigen Zahlen zufrieden und ziehen eine durchweg positive Bilanz. «1,3 Millionen Gäste sind ein klares Signal: Der Frühlingsdom bleibt ein echter Publikumsmagnet. Die Kombination aus spektakulären Fahrgeschäften, lang ersehnten Comebacks und familienfreundlichen Angeboten hat viele Menschen begeistert», sagte Sascha Belli, der Vorsitzende des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg, laut Mitteilung. Mit diesem Frühlingsdom sei ein starker Saisonauftakt gelungen. 

Das Volksfest wird dreimal im Jahr auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli veranstaltet. Als nächstes steht der Sommerdom an. Der startet am 24. Juli und wird in diesem Jahr um eine Woche verlängert. Er endet damit erst am 30. August.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964897/1

The post 1,3 Millionen Menschen besuchen Hamburger Frühlingsdom appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Brand in Mehrfamilienhaus

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bad Rothenfelde (dpa/lni) –

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Osnabrück ist ein Schaden von rund 200.000 Euro entstanden. Den ersten Erkenntnissen der Ermittler nach, gerieten in einem Hobbyraum einer Wohnung im Erdgeschoss Akkus oder Batterien in Brand, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vor Ort in Bad Rothenfelde behandelt. 

Die betroffene Wohnung ist laut Polizei vorerst nicht mehr bewohnbar. Alle Bewohner der insgesamt 16 Wohnungen konnten am Samstagnachmittag selbstständig das Gebäude verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964872/1

The post Brand in Mehrfamilienhaus appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Raketen, Rote Karten, Rivalität: Werders wichtiger Derbysieg

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bremen (dpa) –

Selten war es so gefährlich, einen Derbysieg zu feiern. Die Spieler von Werder Bremen bejubelten vor ihrer Fankurve gerade ausgelassen den verdienten 3:1 (1:1)-Erfolg gegen den Hamburger SV, als neben ihnen mehrere Leuchtraketen einschlugen. Abgeschossen wurden sie am anderen Ende des Weserstadions im Gästeblock der HSV-Anhänger. 

«Irgendwo sind Grenzen. Die Verletzungsgefahr war groß», sagte Werder-Trainer Daniel Thioune dazu. Aber immerhin: Verletzt wurde niemand. Die Polizei drängte zur Verhinderung einer weiteren Eskalation in den nicht einmal mehr halbgefüllten HSV-Block. Und auch der Hamburger Trainer Merlin Polzin meinte: «Wir wollen das in keinster Weise unterstützen oder gutheißen.»

Das Nordderby zwischen Bremen und Hamburg ist eines der brisantesten Duelle des deutschen Fußballs. Sieben Jahre lang fand es zumindest auf Erstliga-Niveau nicht mehr statt. In dieser Saison aber hat sich die Rivalität zwischen Werder und dem HSV mit voller Wucht in der Bundesliga zurückgemeldet.

Rote Karten nach Rudelbildung

«Das war ein Derby, das alles hatte vom ersten Moment an», sagte Thioune: «Sehr viel Energie. Zwei Mannschaften, die wollten. Unfassbare Tore auf beiden Seiten. Emotionen, die dazugehören. Rote Karten, die vielleicht überzogen waren.» Schon vor dem Anpfiff liefen beide Teams zu einer gigantischen Fan-Choreographie ein, die sich über mehrere Tribünen erstreckte. 

Bei aller Rivalität und allen Emotionen war es ein Geschenk für dieses hitzige Duell, dass die beiden Trainer so eng befreundet sind. Thioune und Polzin verurteilten nicht nur die Attacken aus dem HSV-Fanblock. Thioune und Polzin waren sich auch beide einig, dass gleich zwei Rote Karten als Reaktion auf eine Rudelbildung in der Nachspielzeit nicht verhältnismäßig waren. Je ein Co-Trainer musste nach dem Tor zum 3:1 durch Cameron Puertas (90.+1) vom Platz.

Punktgleich sind beide Trainer jetzt auch noch. Vier Spieltage vor dem Ende der regulären Saison haben Werder und der HSV fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Ausgangslage ist dennoch verschieden. Dieses Nordderby hat gerade die Krise der Hamburger noch einmal verschärft.

«Das war ein sehr emotionaler Nachmittag für uns mit einer Mischung aus Enttäuschung, Wut und Unzufriedenheit. Und das wird sicherlich noch ein, zwei Tage nachwirken», sagte Polzin.

HSV in der Krise

Beim HSV verstärken sich gerade mehrere Faktoren gegenseitig. Der Form- und Energieverlust ist nach nur einem Sieg in den vergangenen neun Spielen offensichtlich. Der Qualitätsverlust durch die Verletzungen von Luka Vuskovic und Sambi Lokonga kommt hinzu. Die vieldiskutierte aber regelkonforme Rote Karte für Philip Otele (79.) war bereits der achte Platzverweis in dieser Saison. «Immer in Unterzahl hinterherzulaufen, kostet Energie», sagte Nicolai Remberg. «Das ist einfach scheiße!»

Die Bremer dagegen haben im Abstiegskampf die Qualität entwickelt, immer genau die Spiele zu gewinnen, die sie gewinnen müssen: erst Heidenheim (2:0), dann Wolfsburg (1:0) – und jetzt auch gegen den HSV.

Trainer Thioune packt diese Mannschaft ganz offenbar mit seiner Ansprache und seinen taktischen Ideen. Auch die Geschichte des neuen Bremer Derby-Helden spielte er nicht herunter – ganz im Gegenteil.

Derby-Held Jens Stage

Noch bis einen Tag vor dem Spiel fehlte Jens Stage wegen einer Oberschenkel-Verletzung. «Ich war tot. Ich hatte Krämpfe am ganzen Körper. Nach 60 Minuten ging es einfach nicht mehr», sagte der Däne hinterher. Diese 60 Minuten reichten trotzdem, um das Nordderby mit zwei Toren zum 1:0 (37.) und 2:1 (57.) zu entscheiden.

«Das ist ein Junge, der in der Kabine wie Kitt alles zusammenhält», sagte Thioune. «Es war sehr eng. Das ist kein Geheimnis. Er hat gesagt: Er fühlt sich nicht perfekt. Aber für mich war es wichtig, dass er einfach dabei ist.»

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964806/1

The post Raketen, Rote Karten, Rivalität: Werders wichtiger Derbysieg appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

25.000 Menschen bei der Langen Nacht der Museen in Hamburg

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hamburg (dpa/lno) –

Die diesjährige Lange Nacht der Museen in Hamburg hat rund 25.000 Besucherinnen und Besucher angezogen. Insgesamt nahmen 53 Museen an der Kulturnacht teil und boten Interessierten rund 600 Veranstaltungen, berichtete die Sprecherin der Langen Nacht der Museen Hamburg.

Publikumsliebling war die Hamburger Kunsthalle mit rund 10.000 Besuchen. Aktuell wird dort die Doppelschau «Malfluss = Lebensfluss» gezeigt, in der Werke von Edvard Munch (1863-1944) denen Gemälden der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919-2014) gegenübergestellt werden. 

Mit rund 8.500 Besuchen teilten sich die Deichtorhallen und das Internationale Maritime Museum den zweiten Platz in der Besuchergunst bei der Langen Nacht der Museen. Auf dem dritten Platz lag das beliebte Museumsschiff Rickmer Rickmers mit rund 4.500 Besuchen. Wann die Veranstaltung 2027 stattfindet, steht noch nicht abschließend fest.

Mit dem Ergebnis der Langen Nacht der Museen zeigte sich die Leitung rundum zufrieden, wie die Sprecherin sagte. Die Besucherzahlen aus dem Vorjahr seien übertroffen worden. «Die Lange Nacht der Museen ist ein Gradmesser für die kulturelle Kraft dieser Stadt», sagte Anna Eisenberg, Projektleiterin beim Museumsdienst Hamburg. Im vergangenen Jahr besuchten rund 24.000 Menschen die Kulturnacht.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964786/1

The post 25.000 Menschen bei der Langen Nacht der Museen in Hamburg appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Wolfsburg sendet Lebenszeichen – Endspiel gegen Pauli?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Berlin (dpa) –

Der Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga steuert auf ein Finale Furioso am letzten Spieltag zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli zu. Der Tabellenvorletzte aus Niedersachsen nutzte den Patzer des Kiezclubs gegen Köln (1:1) und verkürzte mit dem 2:1-Sieg beim 1. FC Union Berlin den Rückstand auf zwei Punkte. Ausgerechnet beim Saisonfinale Mitte Mai treffen beide Teams in Hamburg aufeinander. 

«Die Mannschaft lebt, sie will unbedingt», erklärte Dieter Hecking, der mit diesem Erfolg seinen ersten Sieg seit seinem Amtsantritt Anfang März feiern konnte. Insgesamt war es erst der zweite Erfolg für den VfL Wolfsburg in diesem Kalenderjahr. Zuvor hatte das Team zuletzt Mitte Januar gewonnen – ausgerechnet gegen Pauli.

«Zumindest wäre jetzt theoretisch das Endspiel möglich, wo wir an ihnen noch vorbeiziehen können. Wir werden alles dafür tun, dieses Endspiel zu haben», schickte Hecking als Kampfansage Richtung Norden. 

Hecking spricht von «erstem Lebenszeichen»

Der Sieg war angesichts des Spielverlaufs zwar etwas glücklich, aber von enormer Bedeutung. Ein Traumtor aus der Distanz mit dem Außenrist von Patrick Wimmer (11. Minute) sowie der Treffer von Dzenan Pejcinovic (46.) verdarben das historische Debüt der Union-Cheftrainerin Marie-Louise Eta. Die 34-Jährige musste von der Seitenlinie aus mit ansehen, wie ihr Team zahlreiche Großchancen ungenutzt ließ und durch Oliver Burke (86.) lediglich noch der späte Anschlusstreffer gelang. 

Hecking wertete den Sieg seiner Mannschaft als «erstes Lebenszeichen. Wir wissen auch, es müssen weitere kommen», forderte der VfL-Coach und verriet über die Stimmung in der Kabine: «Dieser Sieg hat richtig gutgetan». 

Für weite Teile der Union-Berlin-Familie war das erste Spiel nach der Trennung von Steffen Baumgart zweifellos von besonderer Emotionalität geprägt – nicht zuletzt wegen der gesellschaftlichen Signalwirkung, die Etas Beförderung mit sich brachte. Doch die Tränen und großen Gefühle gab es auf der Wolfsburger Seite. 

Arnold weint nach 400. Bundesliga-Spiel

Angesprochen auf sein 400. Bundesliga-Spiel pustete Kapitän Maximilian Arnold mehrmals kräftig durch und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. «Es ist brutal. Schon besonders», sagte der Kapitän nach seinem Jubiläum beim TV-Sender Sky.

Ein einzelnes Spiel aus den 400 wollte Arnold nicht herauspicken und als das besondere hervorheben. «Ich würde lügen, wenn ich sagen würde: Ich hätte alle genossen. Jeder Sieg, den man in der Bundesliga feiert, ist etwas Besonderes. Ich genieße es einfach, Bundesliga zu spielen», befand der frühere Nationalspieler.

Anschließend richtete Arnold noch eine Liebeserklärung an seine Frau Jenny. Auf die Frage, welche Person in den Jahren die wichtigste gewesen sei, sagte Arnold: «Meine Frau. Ich bin nicht ganz einfach zu Hause. Sie nimmt mich so, wie ich bin. Ich bin manchmal echt sehr, sehr schwierig. Sie ist mein Fels in der Brandung», schwärmte der Wolfsburger.

Besonderer Jahrestag für Torjäger Wimmer

Auch Teamkollege Wimmer redete wenige Minuten später in der Interviewzone über seine Frau Sarah. «Mit meiner Frau habe ich heute einen besonderen Tag, wie lange wir schon zusammen sind. Es ist witzig, dass ich die ganz genauen Zahlen weiß. Es sind 400 Wochen genau und 2.800 Tage genau. Es sind alles gerade Zahlen», verriet der Österreicher.

Dass er diese Zahlen so exakt parat hatte, kommt nicht von ungefähr. «Ich muss sagen, ich habe schon eine App, die mitzählt.» Das besondere Datum habe ihm zusätzliche Energie verliehen. Ob der Höhenflug auch nach 401 Wochen anhält, wird sich beim Heimspiel am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach zeigen.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964477/1

The post Wolfsburg sendet Lebenszeichen – Endspiel gegen Pauli? appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Polizei kontrolliert 400 Fahrzeuge im Landkreis Wesermarsch

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Brake (dpa/lni) –

Bei einer Großkontrolle im Landkreis Wesermarsch hat die Polizei rund 400 Fahrzeuge überprüft. Neun Fahrer und Fahrerinnen durften nicht mehr weiterfahren, weil sie Drogen genommen, Alkohol getrunken, oder ihre Brille nicht dabei hatten, wie die Polizei mitteilte. Die Kontrollen am Samstag fanden an zwei Stellen in Brake und Berne statt. Vor Ort war auch ein Rauschgiftspürhund.

Bei einem Autofahrer fanden die Beamten mehr als 10.000 Euro Bargeld. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. Bei einem weiteren Fahrer entdeckte die Polizei eine geladene Schreckschusspistole unter seinem Sitz. Weil er dafür keine Berechtigung hatte, wurde die Waffe sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964296/1

The post Polizei kontrolliert 400 Fahrzeuge im Landkreis Wesermarsch appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Freundliches Wetter zum Wochenstart im Norden erwartet

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hamburg/Kiel/Schwerin (dpa) –

Mit ungemütlichem Wetter startet die Woche in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Im weiteren Verlauf soll es im Norden der Republik jedoch Sonnenschein und milde Temperaturen geben, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. 

Der Montag beginnt voraussichtlich mit Wolken und Regen im Norden. Im Tagesverlauf lockert sich der wolkige Himmel von Osten her auf und die Sonne zeigt sich. Die Höchsttemperaturen erreichen im gesamten Gebiet 12 Grad Celsius und es ist windig, an den Küsten kann es auch stärker wehen. An der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern rechnet der DWD sogar mit Sturmböen. 

In der Nacht flaut der Wind ab und es bleibt klar und trocken. In Hamburg und Schleswig-Holstein fallen die Temperaturtiefstwerte dabei in Teilen auf  minus 1 Grad. Im Nordosten bleiben sie zwischen 0 und 4 Grad und es kann zu leichtem Frost in Bodennähe kommen. 

Am Dienstag wird es im Tagesverlauf im gesamten Norden sonnig und es bleibt dabei voraussichtlich trocken. An den Küsten steigen die Temperaturen auf bis zu 12 Grad. Im Binnenland zeigt das Thermometer bis zu 15 Grad. 

Auch am Mittwoch ist das schöne Wetter ein ständiger Begleiter in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Bei viel Sonne steigen die Temperaturen hier voraussichtlich auf Höchstwerte von bis zu 17 Grad.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964075/1

The post Freundliches Wetter zum Wochenstart im Norden erwartet appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Die teils überraschende Chronologie des Ostsee-Buckelwals

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Wismar (dpa) –

Erste Sichtungen hat es Anfang März gegeben. Seitdem beschäftigt die Geschichte des Buckelwals viele Menschen. Eine Chronologie der Ereignisse:

Sichtung im Hafen von Wismar

3. März: Der Buckelwal taucht im Hafen von Wismar auf und lockt Schaulustige an die Kaikante. Einsatzkräfte entfernen Netzreste vom Tier, allerdings nicht komplett. Auch die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd ist mit einem Schiff vor Ort. Gegen Abend schwimmt der Wal wieder Richtung Ostsee. Das Deutsche Meeresmuseum geht zunächst noch von einem Finnwal aus.

4. März: Der Wal wird wieder in der Lübecker Bucht vor Brook westlich von Wismar gesichtet. Sea Shepherd versucht, noch verbleibende Leinenreste zu entfernen. Das gelingt vom größeren Schiff «Triton» aus aber nicht.

7. März: Nach einer Sichtung vor Scharbeutz sucht Sea Shepherd in der Lübecker Bucht erneut nach dem Wal und findet ihn gegen Abend vor Boltenhagen. Von einem Schlauchboot aus gelingt es, Netzreste zu entfernen.

8. März: Auch weiter östlich gibt es Walsichtungen. So erreichen das Deutsche Meeresmuseum Meldungen aus Westmecklenburg und Graal-Müritz östlich von Rostock und am Nachmittag aus Wustrow und Ahrenshoop. 

10. März: Vor der Küste bei Steinbeck in Nordwestmecklenburg verfängt sich der Wal laut Wasserschutzpolizei in einem Fischernetz. Ein örtlicher Fischer holt das Netz ein, wobei es durchtrennt wird. Anschließend schwimmt das Tier wieder seewärts.

14. und 15. März: Am Wochenende werden Walsichtungen vor der Küste Nordwestmecklenburgs vor Warnkenhagen, Steinbeck und Boltenhagen gemeldet. 

19. März: Am Abend beobachtet Sea Shepherd von der «Triton» aus, wie der Wal vor Travemünde in die Trave schwimmt.

20. März: Nach einer Sichtung in der Lübecker Bucht bei Haffkrug und Scharbeutz wird Sea Shepherd von der Wasserschutzpolizei verständigt. Der Organisation gelingt es von einem Schlauchboot aus, einen Teil der am Tier verbleibenden Leine mit einem Spezialwerkzeug zu entfernen. Später schwimmt der Wal weiter mit Netzresten am Körper Richtung offenes Meer.

1. Strandung vor Timmendorfer Strand

23. März: Der Wal wird auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand entdeckt. Er sitzt im flachen Wasser fest. Danach besteht Konsens, dass es sich um einen Buckelwal handelt. Tagelange Rettungsversuche laufen an, unter anderem graben Bagger eine Rinne.

27. März: Der Wal ist befreit. Nachdem er sich am Abend des 26. März bereits ein Stück bewegt hat, liegt er am frühen Morgen des 27. März nicht mehr im Uferbereich vor Timmendorfer Strand. Stattdessen schwimmt er in der Lübecker Bucht.

2. Strandung in der Wismarbucht

28. März: Der Wal strandet auf einer Sandbank in der Wismarbucht südlich der Insel Walfisch. 

3. Strandung in der Wismarbucht

29. März: Bei steigendem Wasserstand befreit sich der Wal in der Nacht kurzzeitig, liegt aber wenige Meter weiter in der Wismarbucht wieder auf.

30. März: Am späten Abend schwimmt der Wal wieder. Zuvor hatten Experten versucht, das Tier mit Lärm zu animieren. Der Wal schwamm anschließend laut Schweriner Umweltministerium aber in die falsche Richtung. Er wird am Hafen von Wismar gesehen, ist später aber seewärts Richtung Seebrücke unterwegs.

4. Strandung vor der Insel Poel

31. März: Der Buckelwal wird erneut vor Wismar gesichtet und schwimmt frei. Später sitzt er erneut fest, diesmal im Kirchsee, einem Teil der Wismarbucht, vor der Insel Poel.

1. April: Die Verantwortlichen geben die Einstellung weiterer Rettungsversuche bekannt, um den laut Experten geschwächten Wal in Frieden zu lassen.

2. April: Ein Vermessungsboot beginnt damit, die Umgebung des Wals zu erkunden, um eine spätere Bergung des Tierkörpers vorzubereiten.

Ergebnisse eines Gutachtens werden vorgestellt

7. April: Die Experten stellen gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) erste Erkenntnisse des Gutachtens zum Zustand des Wals vor. Das Tier sei «schwerstkrank», sagt er. Die Experten verweisen auf den sich verschlechternden Hautzustand und gehen wegen des Aufliegens auch von Organschäden aus. Das Tier könne bei einer möglichen Rettungsaktion am Stress sterben.

11. April: Es wird doch noch ein weiterer Versuch unternommen, den Wal zu mobilisieren. Unter Wasser werden Walgesänge abgespielt. Dies bleibt aber ohne Erfolg.

Behörden geben grünes Licht für privaten Rettungsversuch 

15. April: Überraschend informiert Backhaus auf einer Pressekonferenz, dass die Behörden das Rettungskonzept einer privaten Initiative geprüft und erlaubt haben. Demnach soll das Tier lebend in die Nordsee und gegebenenfalls den Atlantik transportiert werden. Das Konzept sieht eine Anhebung des Tiers mit Luftkissen und einen Transport auf einer Plane zwischen Pontons vor.

Frühere Pläne für Rettungsaktionen hatte die Behörde noch abgelehnt, weil sie Fachleuten zufolge noch mehr Stress und Leid für den Wal bedeutet hätten. Die Experten empfahlen, den Wal in Ruhe sterben zu lassen.

Die Vorbereitungen für den Rettungsversuch laufen

16. April: Die von Unternehmerin Karin Walter-Mommert und dem Mediamarkt-Gründer Walter Gunz finanzierte Rettungsaktion beginnt. Ein Lkw-Konvoi mit Mobilkränen, riesigen Schwimmpontons und Rohren trifft am Hafen von Kirchdorf ein. Helfer sind direkt beim Wal und legen schützende Tücher auf seine Haut.

17. April: Ein Bagger auf einer schwimmenden Plattform fährt langsam in Richtung Wal. Nach der Annäherung durch einen Taucher reagiert der Buckelwal überraschend heftig mit starken Bewegungen. Das Tier schlägt heftig mit der Schwanzflosse, den Brustflossen und dreht sich um beinahe 90 Grad. Nach wenigen Minuten beruhigt sich der Wal wieder und liegt erneut still im Wasser. 

18. April: Tücher auf dem Wal, schwimmende Arbeitsplattform und wohl erste Probespülungen in der Nähe des Tieres. Darüber hinaus ist noch nicht viel zu sehen. Das Tier buckelt nur gelegentlich leicht. Helfer versuchen erneut, in das Maul des Buckelwals zu schauen, um mögliche Netzreste zu entfernen – allerdings ohne Erfolg.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964044/1

The post Die teils überraschende Chronologie des Ostsee-Buckelwals appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Merz und Lula wollen strategische Partnerschaft ausbauen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hannover (dpa) –

Deutschland und Brasilien wollen ihre strategische Partnerschaft bei zweitägigen Beratungen in Hannover weiter ausbauen. Heute empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den brasilianische Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva am Schloss Herrenhausen mit militärischen Ehren zu einem Gespräch unter vier Augen. Am Abend eröffnen beide im Congress Centrum die Hannover Messe, die als weltweit wichtigste Industrieschau gilt. 

Am Montag finden dann im Schloss die deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen statt, an denen aus Brasilien sieben und auf deutscher Seite acht Minister teilnehmen. Ziel ist es, die Beziehungen in Bereichen wie Handel, Rohstoffe, Rüstung, Digitalisierung, Forschung und Klimaschutz weiter auszubauen. 

Es dürfte auch um Trump gehen

Es wird aber auch um Außenpolitik gehen. Unter anderem dürfte das Agieren von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran, aber auch gegenüber lateinamerikanischen Ländern wie Venezuela und Kuba eine Rolle spielen.

«Trump wurde nicht zum Kaiser der Welt gewählt», sagte Lula vor seinem Deutschlandbesuch dem «Spiegel». «Er kann anderen Ländern nicht pausenlos mit Krieg drohen.» Der US-Präsident hatte vor wenigen Tagen gesagt: «Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen, wenn wir hiermit fertig sind.» Damit meinte er den Iran-Krieg, den er zusammen mit Israel angefangen hatte.

Lula will der Großmachtpolitik Trumps eine Reform der Vereinten Nationen entgegensetzen und strebt wie Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat an. Alle Versuche, das Gremium zu reformieren, sind in den vergangenen Jahrzehnten aber gescheitert. Derzeit hat der Sicherheitsrat fünf permanente Mitglieder, die Vetorecht besitzen: USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich – alles Atommächte. 

Mercosur-Abkommen kann ab 1. Mai angewendet werden

Es ist das erste Treffen von Merz und Lula seit der Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur. Das Abkommen kann ab dem 1. Mai vorläufig angewendet werden. Dadurch entsteht eine neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen angekurbelt werden. Besonders große Chancen werden für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche erwartet.

Deutschland ist der viertgrößte Handelspartner Brasiliens mit einem Volumen von 20,9 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr und etwa 38 Milliarden Dollar an Direktinvestitionen. Mit rund 1.000 ansässigen deutschen Unternehmen ist beispielsweise der Großraum São Paulo Deutschlands größter Industriestandort im Ausland.

Brasilien will sich als innovative Industriemacht präsentieren 

Auf der Hannover Messe will sich Brasilien der Welt «als nachhaltige, innovative und wettbewerbsfähige Industriemacht» präsentieren, wie der Leiter der Abteilung für Handels- und Investitionsförderung im brasilianischen Außenministerium, Carlos Henrique Moscardo sagt.

Bei den Konsultationen im Schloss dürfte auch der Klimaschutz ein wichtiges Thema werden. Deutschland hatte bei der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im vergangenen November für einen neuen Fonds zum Schutz des Regenwalds eine Milliarde Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren zugesagt. 

Lula will Wurst vom Straßenimbiss 

Die Teilnahme des Bundeskanzlers an der Konferenz mitten im Amazonasgebiet blieb in Brasilien aber aus einem Grund in Erinnerung. Nach seiner Rückkehr hatte Merz sich auf eine Weise über die arme Stadt Belém geäußert, die viele Brasilianer als beleidigend und abschätzig empfanden. Die deutsche Delegation sei froh gewesen, «von diesem Ort, an dem wir da waren, in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder nach Deutschland zurückgekehrt» zu sein, hatte er gesagt. Auch Lula hatte ihn zunächst dafür kritisiert, sich dann aber beim G20-Gipfel in Johannesburg wieder mit ihm versöhnt. 

Für seinen Besuch in Hannover hat Lula nun bei Merz einen besonderen Wunsch angemeldet. «Ich habe ihm gesagt, wenn ich nach Deutschland reise, esse ich gerne Wurst vom Straßenimbiss», sagte Lula, der bei seiner Reise von seiner Frau Janja begleitet wird, dem «Spiegel». «Das letzte Mal, als ich im Büro von Angela Merkel war, habe ich eine Wurst gegessen, die ich an einem Stand gekauft hatte. Wenn ich im Ausland bin, versuche ich die örtlichen Speisen zu probieren.»

Am Sonntagabend steht statt Straßenimbiss allerdings zunächst einmal ein Dinner mit Wirtschaftsvertretern im Schloss Herrenhausen auf dem Programm.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964002/1

The post Merz und Lula wollen strategische Partnerschaft ausbauen appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Olympia-Bewerbung: Kieler Referendum hat begonnen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Kiel (dpa/lno) –

In Kiel hat der Bürgerentscheid über eine Olympia-Bewerbung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt begonnen. Die Wahllokale schließen um 18.00 Uhr. Bis dahin können die Einwohnerinnen und Einwohner darüber abstimmen, ob Kiel sich als Segelstandort an einer deutschen Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligen soll. Stimmberechtigt sind rund 190.000 Menschen.

Die vier deutschen Kandidaten für eine Olympia-Bewerbung sind Hamburg, München, Berlin und die Region Rhein-Ruhr, in der es an diesem Sonntag ebenfalls ein Referendum gibt. Hamburg hat sich bereits für Kiel als Segelstandort ausgesprochen, Berlin für den Kieler Konkurrenten Rostock-Warnemünde. 

Die Entscheidung über den deutschen Bewerber soll bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September getroffen werden.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-963883/1

The post Olympia-Bewerbung: Kieler Referendum hat begonnen appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Einsatzkräfte retten betrunkene Männer aus der Oker

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Braunschweig (dpa/lni) –

Die Polizei Braunschweig hat in der Nacht zwei Betrunkene aus der Oker gerettet. Beide Männer wurden dabei leicht verletzt, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Die Situation sei potenziell lebensgefährlich gewesen.

Die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr wurden in der Nacht zum Eisenbütteler Wehr alarmiert. Beim Eintreffen habe eine zufällig anwesende Streife der Braunschweiger Polizei die beiden Betrunkenen bereits aus dem Wasser gezogen. Weitere Maßnahmen waren demnach nicht notwendig. Ein bereits gerufenes Rettungsboot und Taucher der Feuerwehr Wolfsburg brachen die Anfahrt deshalb ab. 

Die beiden Männer im Alter von 26 und 27 Jahren wurden unterkühlt in ein Krankenhaus gebracht. Wie die beiden Männer in die Oker gelangten, war laut einem Sprecher der Polizei unklar.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-963867/2

The post Einsatzkräfte retten betrunkene Männer aus der Oker appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

AfD-Vize: «Bin überzeugt, dass sie damit nicht durchkommen»

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hannover (dpa/lni) –

Niedersachsens AfD-Vize Stephan Bothe sieht hinter der Kritik im eigenen Landesverband persönliche Motive und Interessen. «Es sind aus meiner Sicht einzelne Personen, die ihren Karriereweg nicht so gegangen sind, wie sie es wollten, und nun versuchen, mit einer Empörungskampagne einem erfolgreichen Landesvorsitzenden zu schaden», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Ich bin überzeugt, dass sie damit nicht durchkommen.»

Am Samstag, 25. April, kommt die AfD Niedersachsen in Dötlingen (Landkreis Oldenburg) zu ihrem Landesparteitag zusammen. Dort soll ein neuer Vorstand gewählt werden. Bothe zeigte sich zuversichtlich, dass Landeschef Ansgar Schledde mit großer Mehrheit bestätigt werde. Er selbst wolle erneut als stellvertretender Landesvorsitzender kandidieren.

Schwere Vorwürfe gegen Landesverband

Doch im Vorfeld des Parteitags sorgen interne Konflikte für Unruhe. Hintergrund sind zwei sogenannte Brandbriefe an den Bundesvorstand der Partei um die Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla, in denen die AfD-Europaabgeordnete Anja Arndt und weitere Parteimitglieder schwere Vorwürfe gegen den niedersächsischen Landesverband erheben. 

Zu den Unterzeichnern des ersten Schreibens vom 2. Februar zählt unter anderem der frühere niedersächsische AfD-Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzende Stefan Marzischewski-Drewes.

Worum es geht

Im ersten Schreiben ist unter anderem von einem «korrupten System» und einer «Parallelorganisation» die Rede. Man sei in tiefster Sorge um den AfD-Landesverband. Die Unterzeichner fordern den Bundesvorstand auf: «Ohne Ihr zügiges und beherztes Eingreifen ist unsere Partei der Alternative für Deutschland in Niedersachsen verloren.» 

Im zweiten Schreiben vom 18. Februar wird unter anderem der Vorwurf erhoben, Bewerber um ein Bundestagsmandat würden gedrängt, Einfluss auf einen Teil der ihnen zustehenden Mitarbeiterstellen abzugeben. Diese würden dann durch den Landesvorstand mit Gefolgsleuten besetzt. So entstehe ein Netzwerk von Abhängigkeiten; Beschäftigte in den Abgeordnetenbüros könnten nach Darstellung des Schreibens auch für Parteiarbeit eingesetzt werden.

Mitarbeiter von Abgeordneten werden aus öffentlichen Mitteln bezahlt. Sie dürfen während ihrer Arbeitszeit ausschließlich Aufgaben zur Unterstützung der parlamentarischen Arbeit wahrnehmen.

Ermittlungen und parteiinterne Prüfung

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt – unter anderem wegen des Verdachts der Untreue und wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Parteiengesetz. Der Landesvorstand weist die Vorwürfe zurück. Zur Prüfung der Vorwürfe hat der Bundesvorstand eine «Vertrauensgruppe» nach Niedersachsen entsandt, wie Bothe sie nennt.

Gegen Arndt läuft unterdessen ein Parteiausschlussverfahren. Nach einem Beschluss des Landesschiedsgerichts der AfD, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sollen ihr bis zu einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren die Mitgliedsrechte entzogen werden.

Bothe greift Arndt an

Durch Arndts Schreiben sei «erheblicher Schaden» für die Partei entstanden, sagte Bothe. «Deshalb sehe ich für sie keine Zukunft in der AfD Niedersachsen.» Wenn es ihr um die Aufklärung von Missständen gegangen wäre, hätte sie sich persönlich an den Bundesvorstand gewandt, statt Brandbriefe zu verfassen.

Zudem äußerte Bothe die Einschätzung, Arndt habe eigene Ambitionen auf den Landesvorsitz und nutze die Situation, um Parteichef Schledde zu schaden. Arndt äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

Konfliktlinie verläuft auch durch Fraktion

Mit Blick auf den Landtagsabgeordneten Marzischewski-Drewes, der den Brandbrief mitunterzeichnet hatte, sagte Bothe, dies sei «schon enttäuschend». Marzischewski-Drewes habe «möglicherweise nicht alle Hintergründe gekannt und ist hier vielleicht für etwas benutzt worden». Er gehe davon aus, dass es sich um Missverständnisse handele, die sich ausräumen ließen.

Marzischewski-Drewes teilte auf Anfrage mit: «Ich arbeite seit Jahren konstruktiv und gut mit Stephan Bothe im Landtag zusammen. Und das wird auch so bleiben!»

© dpa-infocom, dpa:260419-930-963696/1

The post AfD-Vize: «Bin überzeugt, dass sie damit nicht durchkommen» appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Wenn der Rabe ein Gänseküken jagt – Kann ich es retten?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Hamburg (dpa/lno) –

Ein einzelnes Gänseküken rennt Mitte April an der Außenalster entlang – und wird von einem Raben gejagt. Er steuert immer wieder direkt auf das kleine Tier zu. Dann erwischt er es. Mit dem Gänslein im Schnabel fliegt der große schwarze Vogel davon, Alster-Spaziergänger schreien an dem sonnigen Frühlingstag entsetzt auf. Sie fragen sich: Hätten sie das Tier retten sollen – und können?

Eine Chance für den Raben

«Für uns Menschen und das Tier ist es schrecklich. Aber das ist Natur», sagt Olaf Nieß vom Hamburger Schwanenwesen über das Geschehen. «Deswegen bekommen Tiere so viele Kinder.» Enten zum Beispiel bekämen 12 bis 14 Küken – und am Ende der Saison bleibe davon nur ein brutfähiges Pärchen übrig. «Die Natur hat es sich so ausgedacht, dass die Schlauesten und Kräftigsten durchkommen», erklärt Nieß der Deutschen Presse-Agentur. «Der Rabe hat die Ausnahme-Situation gesehen und seine Chance genutzt.» 

Den Angreifer vertreiben? 

Sollten und könnten Passanten einen Raben in solch einer Situation vertreiben? «Dann ist ja das Küken wieder alleine und kommt in die nächste Gefahrensituation», sagt Nieß. Aber: «Wenn man das Küken greifen kann, dann kann man es in eine Wildtierstation bringen.» Wenn das Jungtier schon verletzt ist, etwa weil ein Rabe es schon körperlich attackiert hat, sei es meist allerdings nicht mehr zu retten. 

Ist das Küken eine Trophäe für den Raben?

«Tiere gehen nicht los und verspeisen etwas als Trophäe. Entweder verspeisen sie es selbst – oder versorgen damit ihre Jungtiere», berichtet Nieß. Viele Jungtiere würden deshalb zur Beute. «Wenn der Fuchs junge Hasen fängt oder junge Rehkitze gefressen werden – oft bekommt das der Mensch nicht mit.»

Gänse-Eltern können nicht zählen

Ob an der Alster oder anderen Gewässern, ob Gänse oder Enten: Meist sind die Küken mit ihren Geschwistern und Eltern unterwegs, immer in der schützenden Nähe der Erwachsenen – und immer piepend. «Elterntiere können nicht zählen. Sie reagieren nur auf Rufe und Bewegung», beschreibt der Vogel-Experte. «Sie ziehen weiter, wenn sie nichts mehr hören.»

Dutzende Küken beim Hamburger Schwanenwesen 

Das Hamburger Schwanenwesen, das dem Umweltdezernat des Bezirksamtes Hamburg-Nord angegliedert ist, rettet in Not geratene Wildtiere. Aktuell kümmere es sich schon um 60 bis 70 Küken, sagt Nieß. «Wir ziehen jährlich zwischen 600 und 800 verwaiste Jungtiere auf.» Darunter sind neben Küken von Gänsen, Enten und Schwänen zum Beispiel auch junge Füchse.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-963702/1

The post Wenn der Rabe ein Gänseküken jagt – Kann ich es retten? appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ SAT.1 REGIONAL

Wieder Rot, wieder Pleite: HSV-Krise geht weiter

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bremen (dpa) –

Nach der verdienten Niederlage im Nordderby war der Frust bei HSV-Coach Merlin Polzin groß. «Es ist eine Mischung aus Enttäuschung, Wut und Unzufriedenheit», sagte der Hamburger Trainer nach dem 1:3 (1:1) beim Erzrivalen Werder Bremen, durch das der Aufsteiger weiter mitten im Abstiegskampf steckt. Zwar beträgt der Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz 16 noch fünf Punkte, nach nur einem Sieg aus den vergangenen neun Spielen sind beim HSV aber die Sorgen groß.

Vor allem, weil die Hamburger die hektische und emotionsgeladene Partie im Weserstadion wieder einmal nicht mit elf Spielern beendeten. Dieses Mal sah der erst kurz zuvor eingewechselte Philip Otele wegen groben Foulspiels die Rote Karte. Es war bereits der achte Feldverweis für einen HSV-Profi in der laufenden Spielzeit. Damit haben die Hamburger nun mehr Platzverweise als Siege (sieben) zu Buche stehen. In Bremen wurde zudem am Ende noch Co-Trainer Loïc Favé auf die Tribüne geschickt.

Platzverweise als Problem

«Wenn du als Aufsteiger in der Liga bestehen willst, dann hilft es mehr, wenn du mit elf gegen elf antrittst oder vielleicht sogar einer mehr bist, als wenn du einer weniger bist», sagte Polzin zu den vielen Roten und Gelb-Roten Karten. «Mit so vielen Roten Karten kannst du in der Bundesliga kein Spiel gewinnen», sagte auch Nicolai Remberg.

Doch auch ohne Rot für Otele wäre es für den HSV schwer geworden, in Bremen zu gewinnen. Vor allem im zweiten Durchgang fanden die Gäste offensiv fast nicht mehr statt. «Insgesamt war es ein verdienter Sieg für Werder, uns haben die Torchancen gefehlt», sagte Robert Glatzel, der mit seinem Traumtor zum 1:1 für zwischenzeitliche Hoffnung beim HSV gesorgt hatte.

Ausfälle wiegen schwer

Doch wie schon beim 0:4 in Stuttgart in der Woche zuvor konnten die Hamburger die Ausfälle von Schlüsselspielern wie Luka Vuskovic oder Sambi Lokongo nicht verkraften. Angesichts des schweren Restprogramms mit Partien gegen Hoffenheim, Frankfurt, Freiburg und Leverkusen sowie des seit Wochen andauernden Leistungsabfalls ist der einstige Bundesliga-Dino noch lange nicht auf der sicheren Seite.

Doch bei aller Niedergeschlagenheit über das verpatzte Nordderby ist Remberg weiter absolut davon überzeugt, dass es auch in der kommenden Saison zwei Duelle mit dem großen Rivalen aus Bremen geben wird. «Wir gehen nicht in die Zweite Liga. Das kann ich hier felsenfest sagen», versprach Remberg.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-963684/1

The post Wieder Rot, wieder Pleite: HSV-Krise geht weiter appeared first on SAT.1 REGIONAL.

(Auszug von RSS-Feed)
❌