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Merz zur Hannover Messe: «Zuversicht, das ist der Geist»

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Hannover (dpa) –

«Wir eröffnen die Hannover Messe 2026 als Tage der Zukunft, als Tage der Zukunftszuversicht»: Mit diesem Appell hat Bundeskanzler Friedrich Merz die weltweit wichtigste Industrieschau eröffnet. Es gehe darum, nach vorn zu schauen und zu zeigen, «was wir können», sagte der CDU-Politiker. «Zuversicht, das ist der Geist, in dem wir uns einig wissen, gerade auch mit Brasilien.»

Das diesjährige Partnerland der Messe bezeichnete Merz als einen der wichtigsten Partner Deutschlands in einer sich neu ordnenden Welt. Beide Länder teilten das Interesse an einer politischen Ordnung, in der auf Verabredungen Verlass sei und globale Probleme gemeinsam gelöst werden könnten.

Regierungskonsultationen in Hannover

Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist nicht nur zur Messe-Eröffnung nach Hannover gereist, sondern auch zu Regierungskonsultationen. Am Sonntagnachmittag wurde er vor dem Schloss Herrenhausen mit militärischen Ehren empfangen.

An den Beratungen nehmen sieben Minister aus Brasilien und acht aus Deutschland teil. Ziel ist es, die Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel, Rohstoffe, Rüstung, Digitalisierung, Forschung und Klimaschutz auszubauen. Große Bedeutung kommt dabei dem Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten zu, das zum 1. Mai wirksam werden soll.

Lula wirbt für erneuerbare Energien

In seiner Eröffnungsrede unterstrich Lula die Bedeutung erneuerbarer Energien. «Brasilien kann der Europäischen Union dabei helfen, die Energiekosten zu senken und ihre Industrie zu dekarbonisieren», sagte er. Brasilien ist eines der Länder mit dem saubersten Energiemix der Welt. 92 Prozent des Stroms wird über erneuerbare Energien erzeugt.

«Der konsequente Weg bei den erneuerbaren Energien hat unsere Energiesicherheit gestärkt. Brasilien gehört zu den Ländern, die am wenigsten vom Wahnsinn des Krieges mit dem Iran betroffen sind. Wir leiden nicht unter dem Anstieg des Ölpreises, wie es andere Länder derzeit tun», sagte Lula. «Zu ihnen spricht der Präsident eines Landes, das sehr viel Erdöl produziert: Wir sind der Auffassung, dass es dringend notwendig ist, einen Weg zu finden, saubere Energieträger zu nutzen, wenn wir die Menschheit retten wollen.»

Merz will Nationalen Sicherheitsrat einberufen

Mit Blick auf die Energiekrise kündigte Merz an, den Nationalen Sicherheitsrat «zeitnah» einzuberufen. «Unser Ziel ist dabei klar: Die deutsche Wirtschaft und die Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass die Versorgung mit zentralen Produkten wie etwa Diesel, Benzin, Flugbenzin gesichert bleibt», sagte er. Derzeit sei die Lage zwar angespannt, aber die Versorgung gesichert. «Für den Fall, dass sich die Lage verschärfen sollte, sind wir auf Maßnahmen vorbereitet.»

Die schwarz-rote Bundesregierung hatte den Nationalen Sicherheitsrat im vergangenen Jahr gegründet, um auf Krisen und Bedrohungen aller Art schnell und effektiv reagieren zu können. Neben Mitgliedern der Bundesregierung und Sicherheitsbehörden können auch Vertreter der Länder zu seinen Sitzungen eingeladen werden.

Industrie fordert «großen Wurf, keine Flickschusterei»

Während die Bundesregierung auf Versorgungssicherheit setzt, fordert die Industrie derweil deutlich mehr Tempo bei Reformen. Gunther Kegel, Präsident des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI, mahnte in seiner Rede einen «großen Wurf» statt «Flickschusterei» an. Nötig seien niedrigere Steuern, ein schlankerer Sozialstaat, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt.

Zugleich nahm Kegel auch die Unternehmen in die Pflicht. «Auch wir, die Unternehmen, stehen im Obligo, unsere Hausaufgaben zu machen», sagte er. Innovation bleibe Aufgabe der Wirtschaft.

Auch Bürgermeister fordert mehr Tempo

In eine ähnliche Richtung argumentierte auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Er forderte mehr Tempo bei Reformen und mehr Entschlossenheit bei der Umsetzung. «Ich begrüße Ihren Reformwillen», sagte der Grünen-Politiker an Merz gerichtet. «Gleichzeitig appelliere ich an Ihre Entschlossenheit, die Dinge umzusetzen, die jetzt erforderlich sind für unser Land.»

Geopolitische Risiken, hohe Energiepreise und unsichere Investitionsbedingungen verlangten nach einem klaren Plan, sagte Onay. Investitionen müssten schneller umgesetzt werden. «Jede verzögerte Investition ist eine vertane Chance.»

Rüstung erstmals stärker im Fokus

Mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft zeigen von Montag an auf dem Messegelände ihre Neuheiten. Merz und Lula wollen sich am Montag bei einem Rundgang einen Überblick verschaffen. Die Industrieverbände BDI, VDMA (Maschinen- und Anlagenbau) und ZVEI (Elektro- und Digitalindustrie) geben zum Auftakt ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage.

Hauptthema der Hannover Messe sind der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Produktion, Automatisierung und Robotik. Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern.

Neben Merz haben sich auch zahlreiche weitere Bundespolitiker angekündigt, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). 2025 kamen 127.000 Besucher zu der weltweit wichtigsten Industrieschau.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966642/1

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Von der Leyen hofft auf schnelle Reformen in Ungarn

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Hamburg (dpa) –

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen setzt nach dem Wahlsieg der Opposition in Ungarn auf rasche Reformen in dem Mitgliedsland. Sie seien die Voraussetzung dafür, dass eingefrorene EU-Gelder freigegeben werden könnten, sagte die 67-Jährige bei einer Festveranstaltung zu 80 Jahren «Zeit» im Gespräch mit Chefredakteur Giovanni di Lorenzo in Hamburg. Der Zeitdruck sei «enorm hoch».

Eingefrorene EU-Gelder für Ungarn könnten im August verfallen

6,5 Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbaufonds, die Ungarn wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit unter der abgewählten Regierung von Viktor Orban nicht ausgezahlt worden seien, drohten zu verfallen, «wenn bis Ende August nicht bestimmte Schritte, Reformen und Investitionen getätigt sind», sagte die Kommissionspräsidentin.

«Das heißt, der Zeitdruck ist gigantisch.» Deshalb habe sie vor zwei Tagen ein Team ihrer «besten Beamtinnen und Beamten dorthin geschickt», um gemeinsam mit dem Team um Wahlsieger Peter Magyar dafür zu Sorgen, dass die Voraussetzung für die Auszahlung der Mittel erfüllt werden. «Ich finde, die Menschen in Ungarn, die haben es verdient, dass sie diese europäischen Gelder auch bekommen», sagte von der Leyen.

Von der Leyen: Waren «unglaublich streng» mit Orbán

Auf die Frage einer «Zeit»-Leserin, ob man in Brüssel strenger mit Orban hätte umgehen müssen, sagte von der Leyen: «Wir sind unglaublich streng mit Orban gewesen.» 17 Milliarden Euro seien eingefroren worden. «Das ist für so ein Land eine gewaltige Summe, die gefehlt hat.» Und dies sei «auch an dem weiteren Abfall in der Wettbewerbsfähigkeit Ungarns» deutlich geworden, die die Wähler letztlich an der Urne quittiert hätten.

Zudem habe man bei jeder Sanktion gegen die Regierung Orban sehr genau auf die EU-Verträge achten müssen. «Denn das Letzte, was ich mir hätte vorstellen können, ist, dass Orban vor Gericht zieht gegen die Kommission und gewinnt.»

Einstimmigkeitsprinzip im Außenministerrat soll fallen

Angesichts einer jahrelangen «systematischen Blockade» der EU durch die ungarische Regierung sprach sich von der Leyen für eine Abkehr vom Einstimmigkeitsprinzip in der EU aus – allerdings nur im Außenministerrat. Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass gerade in der Außenpolitik «zügig die Stimme Europas hörbar» sein müsse.

Wegen der Blockade durch die Regierung Orban sei das aber gerade mit Blick auf Russland oft nicht möglich gewesen, so dass «zu Recht der Rest der Welt gesagt hat: Wo ist Europa?», sagte die Kommissionspräsidentin.

Der Moment des Regierungswechsels in Ungarn sollte deshalb nun genutzt werden, um das Einstimmigkeitsprinzip mit den Staats- und Regierungschefs noch einmal grundsätzlich zu besprechen, sagte von der Leyen. Die sei jedoch nicht einfach. «Denn um die Einstimmigkeit abzuschaffen, brauchen wir Einstimmigkeit.»

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966602/1

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SVG Lüneburg erreicht erneut das Finale um die Meisterschaft

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Düren (dpa) –

Die Volleyballer der SVG Lüneburg stehen zum zweiten Mal hintereinander in der Finalserie um die deutsche Meisterschaft. Der Pokalsieger setzte sich auch bei den SWD Powervolleys Düren durch und entschied die «Best of Three»-Serie vorzeitig für sich. Dem 3:0 in der heimischen Arena ließ das Team von Trainer Stefan Hübner ein 3:1 (25:20, 26:24, 22:25, 27:25) in Düren folgen.

Das Spiel war bis in die Endphase umkämpft. Im vierten Satz lag Lüneburg schon 18:22 hinten. Nachdem der erste Matchball der SVG nach einer Schiedsrichterentscheidung wiederholt werden musste, machte der 18 Jahre alte Schwede Axel Enlund mit einem krachenden Ass alles klar.

Mittwoch Final-Rückspiel im CEV-Pokal

Gegner im Finale ist entweder Titelverteidiger BR Volleys aus Berlin oder der VfB Friedrichshafen, den die «Lüne-Hünen» im Pokal-Endspiel bezwungen hatten. In dieser Serie steht es aktuell 1:1. Das entscheidende dritte Spiel findet am kommenden Sonntag in der Hauptstadt statt.

Am Mittwoch (20.00 Uhr/Sporteurope.TV) wartet nun das Final-Rückspiel im CEV-Pokal auf die Lüneburger. Im Hinspiel gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza hatte es eine 0:3-Heimniederlage gegeben. Um noch in den Golden Set zu kommen, müssen die Niedersachsen ebenfalls mit 3:0 oder 3:1 gewinnen. Den favorisierten Italienern reicht schon eine 2:3-Niederlage zum Europapokal-Triumph.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966536/1

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Hamburger Galeristin Jenny Falckenberg unerwartet gestorben

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Hamburg (dpa) –

Die Hamburger Galeristin und Kunstkennerin Jenny Falckenberg ist tot. Die Tochter des renommierten Kunstsammlers Harald Falckenberg ist am Sonntag unerwartet im Alter von nur 45 Jahren gestorben, wie ihre Familie der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte. Sie sei in der Nacht im Schlaf gestorben. Falckenberg hinterlässt zwei erwachsene Söhne. 

Ihr 2023 gestorbener Vater Harald Falckenberg war einer der bedeutendsten Kunstsammler der Welt. Seine Sammlung ist seit 2011 Teil der Hamburger Deichtorhallen. 

Jenny Falckenberg selbst galt als eine der wichtigsten Kunst-Agentinnen des Landes. Sie sei «eine prägende Persönlichkeit der zeitgenössischen Kunstszene in Hamburg und darüber hinaus» gewesen, hieß es in der Mitteilung der Familie zu ihrem Tod. Sie habe mit «ihrem feinen Gespür für Kunst und Menschen» Plattformen für etablierte wie junge Künstler geschaffen und es verstanden, Kunst als lebendiges, verbindendes Erlebnis zu inszenieren. 

Auf Instagram trauerten zahlreiche Prominente um die Hamburgerin. So zeigten sich die Hamburger Schauspielerin Sandra Quadflieg und die Moderatoren Jochen Schropp und Nova Meierhenrich überrascht und erschüttert vom Tod der 45-Jährigen.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966526/1

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Lula hält Plädoyer für erneuerbare Energie

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Hannover (dpa) –

Bei der Eröffnung der Hannover Messe hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva die Bedeutung erneuerbarer Energien für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum unterstrichen. «Brasilien kann der Europäischen Union dabei helfen, die Energiekosten zu senken und ihre Industrie zu dekarbonisieren», sagte er als Vertreter des Partnerlandes Brasilien bei der größten Industrieschau der Welt. Brasilien ist eines der Länder mit dem saubersten Energiemix der Welt. 92 Prozent des Stroms wird über erneuerbare Energien erzeugt.

«Der konsequente Weg bei den erneuerbaren Energien hat unsere Energiesicherheit gestärkt. Brasilien gehört zu den Ländern, die am wenigsten vom Wahnsinn des Krieges mit dem Iran betroffen sind. Wir leiden nicht unter dem Anstieg des Ölpreises, wie es andere Länder derzeit tun», sagte Lula. «Zu ihnen spricht der Präsident eines Landes, das sehr viel Erdöl produziert: Wir sind der Auffassung, dass es dringend notwendig ist, einen Weg finden, saubere Energieträger zu nutzen, wenn wir die Menschheit retten wollen.»

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966463/1

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Kiel für Bewerbung als olympischer Segelstandort

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Kiel (dpa/lno) –

Die Bürgerinnen und Bürger von Kiel haben sich für eine Olympiabewerbung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt entschieden. Bei dem Bürgerentscheid votierten 63,5 Prozent der Stimmberechtigten dafür, dass sich die Stadt für künftige Spiele in Deutschland als Segelstandort empfiehlt – sei es 2036, 2040 oder 2044. 

Die Wahlbeteiligung lag bei dem Entscheid bei 29,1 Prozent. Die Entscheidung über den deutschen Bewerber soll auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September getroffen werden. 

«Dieses Ergebnis ist ein starkes Zeichen und gibt uns ganz viel Power und Rückenwind», sagte Kiels scheidender Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, der im nächsten Jahr als Spitzenkandidat der SPD in den Landtagswahlkampf geht: «Heute ist nur ein Zwischenschritt. Wir müssen uns schon noch in den kommenden Wochen und Monaten richtig ins Zeug legen, damit der Bürgerentscheid etwas gebracht hat.»

Hamburgs Bürgermeister: «Starkes Signal»

Landtagspräsidentin Kristina Herbst (CDU) ergänzte: «Das klare Votum der Kielerinnen und Kieler für Olympia in unserer Landeshauptstadt ist ein starkes Signal für Zusammenhalt, Engagement und die Sportbegeisterung in unserem Land.»

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sprach von einem «starken Signal im Wettbewerb der Regionen um die bedeutendste Sportveranstaltung der Welt». Er setzt «auf ein ebenso positives Ergebnis im Referendum am 31. Mai in Hamburg».

Kritik äußerte erneut der Kreisverband Kiel der Linken: «Der grün-roten Rathauskooperation ist es nicht gelungen, eine überzeugend große Mehrheit für Olympia zu begeistern und ihr selbst gestecktes Ziel von 70 Prozent Zustimmung zu erreichen.»

Neben Berlin bemühen sich Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr, der deutsche Kandidat zu werden. Nationaler Konkurrent von Kiel als Standort für olympische Segelregatten ist Rostock-Warnemünde.

Hamburg hat sich bereits für Kiel ausgesprochen. Sollte Berlin zum Hauptaustragungsort gewählt werden, will die Bundeshauptstadt die Segelwettbewerbe in Mecklenburg-Vorpommern austragen lassen.

In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel fanden die Segelwettbewerbe bereits bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin und 1972 in München statt.

Günther sieht Stärkung für Tourismus und Wirtschaft

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) betonte vor dem Referendum, dass er in einer Austragung der Wettkämpfe einen «riesigen Gewinn» für das Land sieht. So würden die Olympischen Spiele Tourismus und Wirtschaft im Norden stärken.

«Unser Vorteil mit dem Standpunkt Kiel ist, dass hier schon sehr viel Know-how, Logistik und Infrastruktur für die Ausrichtung großer Sportereignisse und Volksfeste vorhanden sind», sagte Günther. Das olympische Konzept der Stadt stelle außerdem sicher, dass alles, was für Olympia neu entsteht, langfristig der Bevölkerung zugutekommt.

Olympia kann Entwicklung Kiels vorantreiben

Kiels künftiger Oberbürgermeister, Samet Yilmaz, misst der Olympiabewerbung zudem strategische Bedeutung bei. Sie könne den Ausbau von Infrastruktur, Mobilität und Stadtentwicklung vorantreiben. «Durch zusätzliche Mittel von Bund und Land lassen sich Projekte, die ohnehin geplant sind, schneller und besser umsetzen, ohne den städtischen Haushalt allein zu belasten», sagte der Grünen-Politiker.

Ein Blick auf die vergangene Olympia-Austragung im Jahr 1972 zeige, was möglich ist: «Damals hat der Bund den Großteil der Kosten übernommen und Infrastruktur geschaffen, von der Kiel bis heute profitiert», erklärte Yilmaz. Olympia dürfe kein Selbstzweck sein, sondern müsse den Alltag der Menschen spürbar verbessern. Yilmaz tritt sein Amt am 21. April an und löst damit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) ab.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966444/1

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Hamburg Towers müssen nach Niederlage weiter bangen

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Hamburg (dpa/lno) –

Das Zittern um den Verbleib in der Basketball-Bundesliga geht bei den Veolia Towers Hamburg vorerst weiter. Gegen das zuletzt stark aufspielende Rasta Vechta unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Benka Barloschky daheim 83:92 (28:53). Die Gastgeber verpassten es durch die 17. Niederlage im 29. Saisonspiel, sich aller Abstiegssorgen zu entledigen. 

Die Partie vor 3.400 Zuschauern in der ausverkauften Inselpark Arena schien schon nach rund acht Minuten entschieden. Die bis dahin völlig indisponierten Towers kamen offensiv überhaupt nicht ins Spiel und leisteten sich bereits neun Ballverluste.

23 Punkte Rückstand nach dem ersten Viertel

Vechta wiederum fand immer wieder Lücken in der Hamburger Abwehr, verwandelte fünf von sechs Dreiern und lag nach dem ersten Viertel bereits mit 33:10 vorn. Im zweiten Abschnitt standen die Gastgeber defensiv dann besser, vergaben ihrerseits aber zu viele Würfe, um der Partie eine Wende zu geben.

Den Hoffnungen der Hamburger auf ein Comeback nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste mit einem 8:0-Lauf zum 61:28 schnell ein Ende. Zwar entschieden die Towers das dritte Viertel dann deutlich für sich, der Rückstand vor dem Schlussabschnitt betrug aber immer noch 17 Punkte. Martin Breunig sorgte schließlich für das zwischenzeitliche 60:71. Doch in den noch verbleibenden neun Minuten ließ sich Vechta den Erfolg nicht mehr nehmen.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966425/1

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Millionengewinn der Fernsehlotterie geht nach Oldenburg

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Oldenburg (dpa/lni) –

Ein Glückspilz aus dem Landkreis Oldenburg hat mit einem Los der Deutschen Fernsehlotterie den Hauptpreis gewonnen. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhalte 1,5 Millionen Euro, teilte die Deutsche Fernsehlotterie mit. Es sei die höchstmögliche Gewinnsumme der gemeinnützigen Lotterie. Die Inhaberin oder der Inhaber des Loses besitze dieses bereits seit 20 Jahren, hieß es weiter. Wer der oder die Glückliche ist, ist nicht bekannt.

Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Fernsehlotterie nach eigenen Angaben mehr als 70 Millionen Euro an mehr als 400 soziale Projekte ausgeschüttet. Davon flossen nach Niedersachsen 3,8 Millionen Euro in 23 Projekte.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966413/1

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Kiel spricht sich für Olympia-Bewerbung aus

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Kiel (dpa) –

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Kiel haben für sich für eine Olympia-Bewerbung der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt ausgesprochen. Bei einem Bürgerentscheid votierten 63,5 Prozent der Stimmberechtigten dafür, dass sich die Stadt als Segelstandort einer möglichen deutschen Bewerbung für die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 empfiehlt. 

Stimmberechtigt waren rund 190.000 Kielerinnen und Kieler. Die Wahlbeteiligung lag bei 29,1 Prozent. Die Entscheidung über den deutschen Bewerber soll bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 26. September getroffen werden. 

Neben Berlin bemühen sich Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr, der deutsche Kandidat zu werden. Nationaler Konkurrent von Kiel als Standort für olympische Segelregatten ist Rostock-Warnemünde.

Hamburg hat sich bereits für Kiel ausgesprochen. Sollte Berlin zum Hauptaustragungsort gewählt werden, will die Bundeshauptstadt die Segelwettbewerbe in Mecklenburg-Vorpommern austragen lassen.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966374/1

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Onay: «Jede verzögerte Investition ist eine vertane Chance»

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Hannover (dpa) –

Mit einem direkten Appell an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bei der Eröffnung der Hannover Messe mehr Tempo bei Reformen gefordert. «Ich begrüße Ihren Reformwillen», sagte der Grünen-Politiker. «Gleichzeitig appelliere ich an Ihre Entschlossenheit, die Dinge umzusetzen, die jetzt erforderlich sind für unser Land.»

Geopolitische Risiken, hohe Energiepreise und unsichere Investitionsbedingungen verlangten demnach «nach einem Plan, der unserer Wirtschaft die nötige Sicherheit gibt». Entscheidend sei auch, dass Investitionen tatsächlich ankämen und sie für Infrastruktur, Klimaneutralität und die industrielle Modernisierung eingesetzt würden. «Jede verzögerte Investition ist eine vertane Chance», sagte der Grünen-Bürgermeister.

Wer Wachstum fördern und wettbewerbsfähig bleiben möchte, müsse Energiepreise bezahlbar und verlässlich gestalten. «Die Antwort auf steigende Energiepreise kann nicht der Rückschritt in das fossile Zeitalter sein.» Zugleich kritisierte er auch die Migrationspolitik der Bundesregierung. Der Fachkräftemangel lasse sich ohne Einwanderung nicht mehr bewältigen.

Mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft zeigen von Montag an auf dem Messegelände ihre Neuheiten. Die Messe gilt als weltweit wichtigste Industrieschau. Im vergangenen Jahr zählte die Veranstaltung rund 127.000 Besucher.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966266/1

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Hannover Messe: Merz will Zeichen der Zuversicht

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Hannover (dpa) –

Kurz vor dem Start der Hannover Messe setzt Bundeskanzler Friedrich Merz auf Zuversicht für die deutsche Industrie. Deutschland solle ein «erfolgreiches, wettbewerbsfähiges Industrieland» bleiben – gerade in Zeiten großer Veränderungen, wie sie die deutsche Wirtschaft seit Jahrzehnten nicht erlebt habe, sagte der CDU-Politiker. «Deshalb müssen wir von dieser Messe aus ein Zeichen der Zuversicht geben.»

Die Bundesregierung habe bereits wichtige Reformen verabschiedet, sagte Merz. «Wir wissen, dass wir mehr tun müssen.» Das Kabinett stehe kurz vor einer grundlegenden Reform des Gesundheitssystems. Im Sommer solle eine Rentenreform folgen, Anfang kommenden Jahres eine Reform der Einkommensteuer.

Zugleich hob Merz die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit hervor. Das Mercosur-Abkommen, das im Mai in Kraft treten soll, markiere eine neue Phase der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und südamerikanischen Staaten. Brasilien ist in diesem Jahr Partnerland der Hannover Messe. Vor der Eröffnung trafen sich Merz und Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zu Gesprächen. Die beiden Länder wollen ihre strategische Partnerschaft weiter ausbauen.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966218/1

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Industrie will von Merz «großen Wurf, keine Flickschusterei»

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Hannover (dpa) –

Zum Start der Hannover Messe hat die Industrie spürbare Reformen gefordert, um den Standort Deutschland zukunftsfest zu machen. «Es braucht jetzt einen großen Wurf, keine Flickschusterei», sagte Gunther Kegel, Präsident des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI, bei der Eröffnungsfeier der Messe, an der auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) teilnahm. Nötig, so Kegel, seien niedrigere Steuern, ein schlankerer Sozialstaat, Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und endlich ein spürbarer Bürokratieabbau.

Die Unternehmen müssten ebenfalls ihren Beitrag leisten, so Kegel in seiner Rede. «Auch wir, die Unternehmen, stehen im Obligo, unsere Hausaufgaben zu machen.» Denn Innovation bleibe Sache der Unternehmen.

Als «unerschütterlicher Optimist» sei er aber überzeugt, dass es gelingen werde, gemeinsam das Ruder herumzureißen. «Machen wir den Weg frei und treffen wir mutige Entscheidungen zum Wohle des Standorts», so Kegel. «Lassen Sie uns die Ärmel hochkrempeln. Wir alle wissen doch: Machen ist wie Wollen – nur viel krasser!»

Mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft zeigen von Montag an auf dem Messegelände ihre Neuheiten. Die Messe gilt als weltweit wichtigste Industrieschau. Im vergangenen Jahr zählte die Veranstaltung rund 127.000 Besucher.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-966180/1

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Merz empfängt Lula auf Schloss Herrenhausen

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Hannover (dpa) –

Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ist zum Auftakt seines zweitägigen Deutschlandbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit militärischen Ehren am Schloss Herrenhausen in Hannover empfangen worden. Nach einem Gespräch unter vier Augen wollen die beiden am Abend gemeinsam die Hannover Messe eröffnen. Brasilien ist Partnerland der größten Industrieschau der Welt. 

Am zweiten Besuchstag schließen sich nach einem gemeinsamen Messerundgang deutsch-brasilianische Regierungskonsultationen mit insgesamt 15 Ministern auf dem Schloss an. Wirtschaftliche Themen wie das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten werden im Mittelpunkt stehen. Es dürfte aber auch um das Agieren von US-Präsident Donald Trump im Nahen Osten und in Lateinamerika gehen.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965867/1

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Hunderte erinnern bei Demonstration an getöteten Lorenz

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Oldenburg (dpa) –

Rund ein Jahr nach den tödlichen Polizeischüssen auf den 21-jährigen Lorenz haben Hunderte Menschen in Oldenburg gegen Polizeigewalt demonstriert. Die Demonstranten erinnerten an den jungen Mann, der bei einem Polizeieinsatz in der Nacht zum 20. April 2025 in der Fußgängerzone erschossen wurde. Der Polizist ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Ob der Fall vor Gericht verhandelt wird, entscheidet das Landgericht Oldenburg. Der gewaltsame Tod des Schwarzen hatte weit über die Grenzen der niedersächsischen Stadt hinaus für Entsetzen und Anteilnahme gesorgt. 

Unter dem Titel «Ein Jahr ohne Lorenz» versammelten sich auf dem Pferdemarkt nach Angaben der Polizei rund 700 Menschen. Die Initiative «Gerechtigkeit für Lorenz» hatte im Vorfeld der angemeldeten Kundgebung rund 5.000 Teilnehmer erwartet. 

Auf Bannern und Plakaten von Demonstrationsteilnehmern war etwa «Gerechtigkeit für Lorenz» und «Gerechte Aufklärung jetzt!» zu lesen. Die Initiative «Gerechtigkeit für Lorenz» und andere Aktivisten befürchten, dass die Schüsse auf den Schwarzen einen rassistischen Hintergrund haben.

Was die Demonstranten fordern

«Mit der Demonstration wollen wir unsere Solidarität mit den Angehörigen von Lorenz ausdrücken und ein würdevolles und kraftvolles Zeichen in Gedenken an Lorenz setzen», teilte die Initiative mit. Gleichzeitig will die Initiative darauf aufmerksam machen, dass der gewaltsame Tod von Lorenz aus ihrer Sicht kein Einzelfall ist. Dazu beteiligten sich an der Kundgebung auch Gruppen, die an andere durch Polizeigewalt ums Leben gekommene Menschen erinnern. 

«Wir fordern einen strukturellen Wandel», teilte die Initiative mit. Dazu gehöre unabhängige Ermittlungsstellen auf Bundes- und Landesebene, die vollständig von Polizei und Staatsanwaltschaft getrennt seien, sowie zivilgesellschaftlich getragene Untersuchungskommissionen bei jedem tödlichen Polizeieinsatz. Außerdem spricht sich die Initiative unter anderem für eine bundesweit verbindliche Bodycam-Pflicht und verpflichtende rassismuskritische Inhalte in der Polizeiausbildung aus. 

Der 21 Jahre alte Lorenz war in der Nacht zum Ostersonntag 2025 erschossen worden. Die Kugeln trafen den Deutschen von hinten in Oberkörper, Hüfte und Kopf. Der deutsche Beamte, der schoss, soll den Ermittlungen zufolge irrtümlich geglaubt haben, sich in einer Notwehrlage zu befinden. Laut der Staatsanwaltschaft wollte der 21-Jährige zum Zeitpunkt der Schüsse fliehen, um nicht festgenommen zu werden. Freunde und Familie des Getöteten fordern eine Anklage wegen Totschlags.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965838/1

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Später Punkt gegen Hertha: Braunschweig bleibt trotzdem 16.

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Braunschweig (dpa) –

Für Eintracht Braunschweig wird es im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga immer enger. Die Niedersachsen retteten beim 1:1 (0:1) gegen Hertha BSC zwar einen wichtigen Punkt. Durch den überraschenden Sieg des direkten Konkurrenten SpVgg Greuther Fürth kurz vor Schluss stehen die Niedersachsen aber weiterhin auf dem Relegationsplatz. 

Nach dem frühen 0:1 durch Fabian Reese (11. Minute) schossen die Braunschweiger den Ausgleich durch Max Marie (78.) in Überzahl. Denn Herthas Toptalent Kennet Eichhorn sah in der 73. Minute nach einem Einsatz des Videobeweises die Rote Karte.

Anfangs deutete vor 22.861 Zuschauern alles auf einen Hertha-Sieg hin. Luca Schuler lief schon früh allein auf das Braunschweiger Tor zu und wurde von Ron-Thorben Hoffmann im Strafraum gefoult. Der Eintracht-Keeper sah nur die Gelbe Karte und hielt auch den Elfmeter von Reese. Mit dem Nachschuss traf der Hertha-Kapitän jedoch zum 1:0.

Hertha verpasst zweites Tor

Nach diesem Tor vergaben die Berliner mehrere gute Chancen, um dieses Spiel frühzeitig zu entscheiden. Zweimal galt das für Reese (24./30.). Schuler traf sogar nur Pfosten (34.) und Latte (60.).

Das rächte sich und das hielt die Braunschweiger im Spiel. Ab dem Ende der ersten Halbzeit kamen sie dem Ausgleich immer näher. Florian Flick (45.+3/45.4) vergab noch vor der Pause zwei gute Möglichkeiten. Lino Tempelmann (55.) und Jovan Mijatovic (62.) scheiterten nach dem Wechsel an Hertha-Torwart Tjark Ernst. Maries Tor fiel verdient.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965632/1

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Rund 450 Menschen bei Mahnwache für überfahrenen Elfjährigen

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Hamburg (dpa) –

Zahlreiche Menschen haben bei einer Mahnwache am Unfallort in Hamburg-Wilstorf des gestorbenen Elfjährigen gedacht, der am Mittwoch bei einem Lastwagenunfall ums Leben gekommen ist. 

Die Polizei sprach von rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter waren auch viele Kinder. Zu der emotionalen Mahnwache hatte der Hamburger Landesverband des Fahrradclubs ADFC aufgerufen. Zum Gedenken an das Opfer wurde ein weißes sogenanntes Ghostbike aufgestellt. Während der Gedenkminuten legten sich viele Menschen sich mitten auf die Straße, ihre Fahrräder legten sie neben sich.  

Das Kind war am Mittwochnachmittag auf seinem Fahrrad unterwegs gewesen, als es an einer Einmündung mit einem Lastwagen zusammenstieß. Dabei habe der Junge lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten. Unfallzeugen begannen mit der Reanimation des Kindes, die von einer Rettungswagenbesatzung fortgesetzt wurde. Dennoch starb der Junge am Unfallort an seinen schweren Verletzungen.

Der ADFC fordert zum Schutz von Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern in Hamburg sichere Rad- und Gehwege sowie mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auch sollten Lastwagenfahrerinnen und -fahrer häufiger und konsequenter mit Blick auf die Geschwindigkeit beim Abbiegen kontrolliert werden. 

Zudem forderte der ADFC obligatorische Abbiege- und Notbremsassistenten oder alternativ die Einführung einer Beifahrerpflicht. Ohne diese Dinge sollten Lastwagen nicht auf Hamburgs Straßen unterwegs sein dürfen, so der ADFC weiter.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965588/1

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Mopedfahrer flüchtet rasant über Friedhof

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Sulingen (dpa/lni) –

Ein Jugendlicher ist mit seinem Moped im Landkreis Diepholz vor der Polizei geflüchtet und dabei unter anderem über einen Friedhof gefahren. Der 16-Jährige habe bei einer Polizeikontrolle in Sulingen plötzlich Gas gegeben und sei davongefahren, teilte die Polizei mit. Anschließend fuhr er durch ein Wohngebiet und den Stadtfriedhof. Dabei habe er laut Polizei mehrere Passanten gefährdet. 

Die Ermittler fassten den Mopedfahrer schließlich am Samstagabend an seiner Wohnadresse. Warum der Jugendliche vor der Polizei flüchtete, sei noch Gegenstand der Ermittlungen, hieß es. Wegen der rasanten Fahrt wird nun wegen mehrerer Straftaten gegen ihn ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965509/1

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Einbruch in Goldschmiede – Polizei stellt flüchtigen Täter

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Bremen (dpa/lni) –

Nach dem Einbruch in eine Goldschmiede in der Bremer Altstadt hat die Polizei den mutmaßlichen Einbrecher bei seiner Flucht auf einem Fahrrad verfolgt und schließlich gestoppt. Anwohner waren in der Nacht im Schnorrviertel von lauten Geräuschen geweckt worden, wie die Polizei mitteilte. Sie beobachteten einen Mann, der in der Goldschmiede Vitrinen einschlug. Der Einbrecher flüchtete danach mit Beute aus der Goldschmiede. 

Alarmierte Polizisten entdeckten kurze Zeit später ein paar Straßen entfernt einen Mann auf einem Fahrrad, auf den die Beschreibung des Einbrechers passte. Der 43-Jährige soll zunächst versucht haben, mit seinem Fahrrad zu flüchten, wie die Polizei weiter mitteilte. Auf seiner Flucht warf er einen Rucksack und das Fahrrad weg und rannte zu Fuß davon. Polizisten liefen ihm hinterher und nahmen den Mann fest. Im weggeworfenen Rucksack entdeckten sie gestohlenen Schmuck aus der Goldschmiede. Gegen den Mann ermittelt nun die Kriminalpolizei.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965501/1

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Lies: Bau chinesischer Autos in deutschen VW-Werken prüfen

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Wolfsburg (dpa) –

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies spricht sich dafür aus, den Bau von chinesischen Autos in den deutschen VW-Werken zu prüfen. Man könne nicht verhindern, dass chinesische Autobauer verstärkt in den europäischen Markt drängen, sagte der SPD-Politiker der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Für ihn stehe aber auch im Fokus, die Beschäftigung in deutschen VW-Werken zu sichern und Produktionsstätten auszulasten. «Wir müssen für die Beschäftigten eine Antwort finden, wie das gelingen kann.» 

Der Regierungschef, der auch im VW-Aufsichtsrat sitzt, sagte der Zeitung weiter, bald kämen neue Modelle auf den chinesischen Markt, die VW in China sowohl mit chinesischen Partnern, als auch allein entwickelt habe. «Da stellt sich ganz automatisch die Frage, welche Perspektiven sich daraus ergeben und ob man auch in Europa zusammenarbeiten könnte», sagte Lies. «Das muss man offen diskutieren und prüfen, ob sich daraus Chancen für die Produktionsstandorte von VW und der Zulieferindustrie ergeben könnten.» Die Mitarbeiter bei VW hätten einen enormen Beitrag dazu geleistet, die deutschen Werke zu erhalten. «Deshalb geht es darum, diese Werke auch auszulasten.»

Das Land Niedersachsen ist mit 20 Prozent der Stimmrechte zweitgrößter Anteilseigner von VW nach der Holding der Familien Porsche und Piëch. Bei wichtigen Entscheidungen hat Niedersachsen ein Veto-Recht.

Ministerpräsident auf China-Reise

Lies war in der vergangenen Woche auf einer mehrtägigen Auslandsreise in China. Dabei wollte sich der Ministerpräsident vorrangig über das China-Geschäft von Volkswagen und innovative Verkehrskonzepte informieren. VW unterhält mehr als 30 Produktionsstätten in China. 

Der SPD-Politiker sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» auch, er nehme von seiner Reise die Frage mit, wie man weiter mit China umgehen wolle. «Ist China ein Konkurrent, vor dem wir uns schützen müssen? Oder müssen wir nicht Wege finden, wie wir auch partizipieren von den Erfolgen, die wir ja selber hier auch erzielen», sagte Lies. «Ich glaube: Wir sind klug beraten, wenn wir selbst Teil der Entwicklung sind und mit China zusammenarbeiten.» Dazu bräuchte es auch eine überarbeitete nationale Chinastrategie.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965447/1

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Unfall bei Motorradkorso – Ein Fahrer schwer verletzt

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Busdorf (dpa/lno) –

Bei einem Trauerkorso eines Motorradklubs bei Busdorf (Kreis Schleswig-Flensburg) ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Der Mann sei am Samstagmittag ohne Fremdeinwirkung mit seinem Fahrzeug gestürzt, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Demnach musste er zuvor wegen eines technischen Defektes an seinem Motorrad ausweichen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. 

Abseits des Unfalls blieb die Veranstaltung auf dem Weg nach Harrislee (Kreis Schleswig-Flensburg) ohne Zwischenfälle. Zu Beginn nahmen 800 Menschen mit über 300 Motorrädern teil. Auf der Strecke seien weitere Fahrzeuge dazugestoßen. Wie viele Gefährte zum Schluss dabei waren, war laut Polizei unklar.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965431/1

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Auseinandersetzung am Jungfernstieg – Zwei Verletzte

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Hamburg (dpa/lno) –

Nach einer mutmaßlichen Schlägerei haben Einsatzkräfte am Jungfernstieg in Hamburg zwei verletzte Personen vorgefunden. Ein Zeuge habe zuvor eine Auseinandersetzung mit etwa 20 bis 30 Personen gemeldet, berichtete ein Polizeisprecher. Als die Einsatzkräfte kurz nach Mitternacht eintrafen, fanden sie von den anderen Beteiligten keine Spur.

Einer der Verletzten sei von einer Flasche getroffen worden und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die zweite Person konnte vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden. Zu den Hintergründen konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965270/1

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HSV verurteilt Derby-Vorfälle – Polizei-Gewerkschaft sauer

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Bremen (dpa) –

Nach den Vorfällen beim Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (3:1) hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine stärkere Distanzierung von gewaltbereiten Fußball-Fans und eine Neuregelung bei der Begleichung zusätzlicher Polizeikosten nach solchen Hochsicherheitsspielen gefordert.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) müsse «eine gerechte und verbindliche Kostenverteilung auf alle beteiligten Vereine sicherstellen», heißt es in einer Mitteilung der GdP. «Insbesondere bei Spielen wie dem Nordderby müsse auch der Gastverein angemessen beteiligt werden.» 

Nach dem Spiel am Samstag hatten Anhänger des HSV mehrere Leuchtraketen Richtung Werder-Fans und Werder-Spieler auf der anderen Seite des Weserstadions geschossen. Die Hamburger verurteilten das auch am Sonntag noch einmal deutlich.

HSV verurteilt Vorfälle

«Was wir in Bremen gesehen haben – insbesondere das gezielte Abschießen von Pyrotechnik in Richtung anderer Zuschauerbereiche – stellt eine deutliche Eskalation dar. Hier wurde Pyrotechnik nicht mehr als atmosphärisches Element eingesetzt, sondern als Mittel der Konfrontation», sagte Cornelius Göbel, der beim HSV als Direktor für die Bereiche Fans, Kultur und Nachhaltigkeit zuständig ist. «In dem Moment, in dem sie gezielt in Richtung von Menschen eingesetzt wird, sprechen wir nicht mehr über Fankultur, sondern über konkrete Gefährdung. Das ist eine klare Grenzüberschreitung.».

Die Polizei drängte am Samstag zur Verhinderung einer weiteren Eskalation in den Tribünenblock mit den Hamburger Fans – auch weil dort zuvor unter anderem eine Toilettenanlage in Brand gesetzt worden war, wie es in einer weiteren Polizeimitteilung heißt. Es sei an der Zeit, «dass sich die große Mehrheit der friedlichen Fans klar und unmissverständlich von den wenigen gewaltbereiten Personen distanziert», schreibt die GdP. 

Polizei zieht positive Einsatz-Bilanz

Polizei und Bundespolizei zogen insgesamt zwar eine positive Bilanz ihres Großeinsatzes bei diesem brisanten Nordduell. Auch die Abreise der vielen HSV-Anhänger verlief danach «weitestgehend störungsfrei».

Bei diesem sogenannten Risikospiel war allerdings der Einsatz zusätzlicher Polizeikräfte auch aus anderen Bundesländern nötig. Und nur in Bremen werden diese zusätzlichen Polizeikosten in sechsstelliger Höhe nach einem jahrelangen Rechtsstreit der Deutschen Fußball Liga in Rechnung gestellt.

Weil diese Gebührenbescheide stets an Werder Bremen weitergereicht werden und kein anderer deutscher Proficlub von solchen Kosten betroffen ist, fordert die GdP nun eine Neuregelung. Außerdem müsse das Bundesland Bremen sicherstellen, dass die von der DFL erhobenen Kosten «zweckgebunden eingesetzt werden und nicht zur Deckung allgemeiner Haushaltsdefizite dienen». Wenn die zusätzlichen Polizeikosten dem Land erstattet werden, solle dieses Geld auch «gezielt den Sicherheitskräften zugutekommen».

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965198/2

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Feuer in Holzlager und Heizwerk – 500.000 Euro Schaden

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Oetzen (dpa/lni) –

Bei einem Brand in einem Lager für Hackschnitzel und eines benachbarten Heizwerkes in Oetzen im Landkreis Uelzen ist ein Schaden von rund 500.000 Euro entstanden. Die Ermittler schließen den ersten Erkenntnissen nach eine Brandstiftung nicht aus, wie die Polizei mitteilte. Der Brandort wurde beschlagnahmt.

Der Einsatz begann laut Feuerwehr in der Nacht auf den Samstag und dauerte rund 16 Stunden. Das Feuer sprang vom Holzlager auf das Heizwerk über. Verletzt wurde niemand.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965098/1

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Waldboden in Brand – mögliche Ursache Pyrotechnik?

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Buchholz (Aller) (dpa/lni) –

Nach einem Feuer auf einer Waldfläche in der Gemeinde Buchholz (Aller) im Heidekreis ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Passanten hatten am Samstagmittag eine Rauchentwicklung in dem Waldstück bemerkt und einen Notruf abgesetzt, wie die Feuerwehr mitteilte. 

Die Polizei entdeckte in der Nähe des Brandortes Pyrotechnik. «Es wird daher von einer Brandstiftung ausgegangen», teilten die Beamten mit. Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen und bittet um Hinweise. 

Von dem Feuer waren nach Polizeiangaben 200 bis 300 Quadratmeter Waldboden betroffen. Die Freiwillige Feuerwehr verhinderte, dass sich der Brand ausbreitete. Niemand wurde verletzt.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-965044/1

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Von Radlader überrollt – Mann schwer verletzt

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Hamburg (dpa/lno) –

Ein Mann ist auf einer Baustelle im Hamburger Stadtteil Marienthal von einem Radlader überrollt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, wurde der 54-Jährige bei dem Unfall schwer verletzt. Einsatzkräfte wurden am Vormittag zu der Baustelle gerufen. Wie es zu dem Unfall kam, konnte die Polizei bislang nicht sagen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964975/1

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Sperrung der A7: Geringe Verzögerung für Reisende

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Hamburg (dpa) –

Die Sperrung der A7 zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Stellingen und -Heimfeld sorgt wohl nicht für größere Verzögerungen im Verkehr. Wie eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale Hamburg mitteilte, ist die eingerichtete Umleitung frei. Wie sich die Situation im Laufe des Tages entwickele, sei schlecht einzuschätzen. Auch der ADAC rechnet derzeit für Reisende in Richtung Süden mit einem geringen Zeitverlust von rund drei Minuten. 

Seit Freitagabend ist die Autobahn rund um den Elbtunnel gesperrt. Die 55-stündige Sperrung soll planmäßig am Montagmorgen aufgehoben werden. Der Verkehr wird weiträumig über die A1 und A27 durch Schleswig-Holstein umgeleitet.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964880/2

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1,3 Millionen Menschen besuchen Hamburger Frühlingsdom

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Hamburg (dpa/lno) –

Mehr als eine Million Gäste haben im März und April den Hamburger Frühlingsdom besucht. Insgesamt seien 1,3 Millionen Menschen über das große Volksfest auf dem Heiligengeistfeld geschlendert, teilte die Wirtschaftsbehörde am Mittag mit. 

«Maßgeblich für den Erfolg war insbesondere die außergewöhnlich starke Besetzung mit spektakulären Fahrgeschäften – allen voran die Rückkehr des Olympia Looping nach 14 Jahren», hieß es. Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter rund 1,4 Millionen Besucherinnen und Besucher auf dem Frühlingsdom gezählt. 

Die Schausteller sind mit den diesjährigen Zahlen zufrieden und ziehen eine durchweg positive Bilanz. «1,3 Millionen Gäste sind ein klares Signal: Der Frühlingsdom bleibt ein echter Publikumsmagnet. Die Kombination aus spektakulären Fahrgeschäften, lang ersehnten Comebacks und familienfreundlichen Angeboten hat viele Menschen begeistert», sagte Sascha Belli, der Vorsitzende des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg, laut Mitteilung. Mit diesem Frühlingsdom sei ein starker Saisonauftakt gelungen. 

Das Volksfest wird dreimal im Jahr auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli veranstaltet. Als nächstes steht der Sommerdom an. Der startet am 24. Juli und wird in diesem Jahr um eine Woche verlängert. Er endet damit erst am 30. August.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964897/1

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Brand in Mehrfamilienhaus

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Bad Rothenfelde (dpa/lni) –

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Osnabrück ist ein Schaden von rund 200.000 Euro entstanden. Den ersten Erkenntnissen der Ermittler nach, gerieten in einem Hobbyraum einer Wohnung im Erdgeschoss Akkus oder Batterien in Brand, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vor Ort in Bad Rothenfelde behandelt. 

Die betroffene Wohnung ist laut Polizei vorerst nicht mehr bewohnbar. Alle Bewohner der insgesamt 16 Wohnungen konnten am Samstagnachmittag selbstständig das Gebäude verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte.

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964872/1

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Raketen, Rote Karten, Rivalität: Werders wichtiger Derbysieg

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Bremen (dpa) –

Selten war es so gefährlich, einen Derbysieg zu feiern. Die Spieler von Werder Bremen bejubelten vor ihrer Fankurve gerade ausgelassen den verdienten 3:1 (1:1)-Erfolg gegen den Hamburger SV, als neben ihnen mehrere Leuchtraketen einschlugen. Abgeschossen wurden sie am anderen Ende des Weserstadions im Gästeblock der HSV-Anhänger. 

«Irgendwo sind Grenzen. Die Verletzungsgefahr war groß», sagte Werder-Trainer Daniel Thioune dazu. Aber immerhin: Verletzt wurde niemand. Die Polizei drängte zur Verhinderung einer weiteren Eskalation in den nicht einmal mehr halbgefüllten HSV-Block. Und auch der Hamburger Trainer Merlin Polzin meinte: «Wir wollen das in keinster Weise unterstützen oder gutheißen.»

Das Nordderby zwischen Bremen und Hamburg ist eines der brisantesten Duelle des deutschen Fußballs. Sieben Jahre lang fand es zumindest auf Erstliga-Niveau nicht mehr statt. In dieser Saison aber hat sich die Rivalität zwischen Werder und dem HSV mit voller Wucht in der Bundesliga zurückgemeldet.

Rote Karten nach Rudelbildung

«Das war ein Derby, das alles hatte vom ersten Moment an», sagte Thioune: «Sehr viel Energie. Zwei Mannschaften, die wollten. Unfassbare Tore auf beiden Seiten. Emotionen, die dazugehören. Rote Karten, die vielleicht überzogen waren.» Schon vor dem Anpfiff liefen beide Teams zu einer gigantischen Fan-Choreographie ein, die sich über mehrere Tribünen erstreckte. 

Bei aller Rivalität und allen Emotionen war es ein Geschenk für dieses hitzige Duell, dass die beiden Trainer so eng befreundet sind. Thioune und Polzin verurteilten nicht nur die Attacken aus dem HSV-Fanblock. Thioune und Polzin waren sich auch beide einig, dass gleich zwei Rote Karten als Reaktion auf eine Rudelbildung in der Nachspielzeit nicht verhältnismäßig waren. Je ein Co-Trainer musste nach dem Tor zum 3:1 durch Cameron Puertas (90.+1) vom Platz.

Punktgleich sind beide Trainer jetzt auch noch. Vier Spieltage vor dem Ende der regulären Saison haben Werder und der HSV fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Ausgangslage ist dennoch verschieden. Dieses Nordderby hat gerade die Krise der Hamburger noch einmal verschärft.

«Das war ein sehr emotionaler Nachmittag für uns mit einer Mischung aus Enttäuschung, Wut und Unzufriedenheit. Und das wird sicherlich noch ein, zwei Tage nachwirken», sagte Polzin.

HSV in der Krise

Beim HSV verstärken sich gerade mehrere Faktoren gegenseitig. Der Form- und Energieverlust ist nach nur einem Sieg in den vergangenen neun Spielen offensichtlich. Der Qualitätsverlust durch die Verletzungen von Luka Vuskovic und Sambi Lokonga kommt hinzu. Die vieldiskutierte aber regelkonforme Rote Karte für Philip Otele (79.) war bereits der achte Platzverweis in dieser Saison. «Immer in Unterzahl hinterherzulaufen, kostet Energie», sagte Nicolai Remberg. «Das ist einfach scheiße!»

Die Bremer dagegen haben im Abstiegskampf die Qualität entwickelt, immer genau die Spiele zu gewinnen, die sie gewinnen müssen: erst Heidenheim (2:0), dann Wolfsburg (1:0) – und jetzt auch gegen den HSV.

Trainer Thioune packt diese Mannschaft ganz offenbar mit seiner Ansprache und seinen taktischen Ideen. Auch die Geschichte des neuen Bremer Derby-Helden spielte er nicht herunter – ganz im Gegenteil.

Derby-Held Jens Stage

Noch bis einen Tag vor dem Spiel fehlte Jens Stage wegen einer Oberschenkel-Verletzung. «Ich war tot. Ich hatte Krämpfe am ganzen Körper. Nach 60 Minuten ging es einfach nicht mehr», sagte der Däne hinterher. Diese 60 Minuten reichten trotzdem, um das Nordderby mit zwei Toren zum 1:0 (37.) und 2:1 (57.) zu entscheiden.

«Das ist ein Junge, der in der Kabine wie Kitt alles zusammenhält», sagte Thioune. «Es war sehr eng. Das ist kein Geheimnis. Er hat gesagt: Er fühlt sich nicht perfekt. Aber für mich war es wichtig, dass er einfach dabei ist.»

© dpa-infocom, dpa:260419-930-964806/1

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