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Achtung Autofahrer: Nächster Elbchaussee-Abschnitt wird früher als geplant saniert

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Seit fast einem Jahr wird auf der Elbchaussee zwischen Rathaus Altona und dem Hohenzollernring gegraben, gebaggert und gewerkelt. Gleichzeitig müssen sich Autofahrer aufgrund der Vollsperrung über Umleitungen durch die kleinen Straßen von Ottensen quälen, sehr zum Ärger der Anwohner. Bevor dieser Abschnitt fertig wird, steht nun der nächste – und finale – in den Startlöchern. Und der hat eine Überraschung für Autofahrer.

Mitte Mai 2026 sollen die Elbchausse-Arbeiten auf vier Kilometern zwischen Hohenzollernring und Parkstraße (Othmarschen) beginnen, teilte die Verkehrsbehörde am Montag mit. Das ist rund dreieinhalb Monate früher, als ursprünglich geplant. „Durch das Vorziehen des Baustarts streben wir eine Beschleunigung der gesamten Maßnahme an“, sagt Julia Bentler, Gesamtprojektleitung bei Hamburg Wasser.

Nächster Abschnitt der Elbchaussee wird komplett saniert

Zunächst werden die fast 120 Jahre alten Trinkwasserleitungen erneuert, die die Stadtteile Othmarschen, Ottensen, St. Pauli und Sternschanze mit Frischwasser versorgen. Die Hamburger Energiewerke tauschen zudem 23 Kilometer Kabel sowie mehr als 60 Jahre alte Hausanschlüsse aus.

Ist das erledigt, will der Landesbetrieb Straßen Brücken und Gewässer den Straßenraum komplett umgestalten: Auf beiden Seiten sollen durchgängige Radwege entstehen – dort, wo möglich, baulich getrennt von der Autospur. Die Gehwege werden verbreitert und barrierefrei, genauso wie die Bushaltestellen. Die historischen Pflastersteine werden wieder eingebaut, verspricht die Behörde. Und Überraschung! Nach Ende der Bauarbeiten soll es insgesamt 61 Parkplätze geben, 17 mehr als bislang.

Verkehrsführung während der Bauarbeiten steht noch nicht fest

Wo und wie die Autos während dieses Bauabschnittes fahren können, ist aktuell noch in Planung. Sicher ist, dass sich der Abschnitt mit den aktuellen Elbchaussee-Arbeiten zwischen Rathaus Altona und Hohenzollernring überschneidet, die wohl noch bis Mitte 2026 andauern sollen – inklusive der dortigen Vollsperrung. Fest steht außerdem, dass die Elbchaussee im Sommer 2026 für Autofahrer geöffnet wird, wenn die Deutsche Bahn die neue Sternbrücke einheben will und die Streseemannstraße deshalb gesperrt wird.

Wie lange zwischen Hohenzollernring und Parkstraße insgesamt gebaut wird, kann die Behörde noch nicht genau vorhersagen. Für Anwohner und Gewerbetreibende soll es noch zusätzliche Informationsveranstaltungen geben. Immerhin ist das aber der finale Bauabschnitt der insgesamt 8,6 Kilometer langen Elbchaussee.

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Extrem-Miete auf dem Kiez – warum jetzt der Bezirk einschreitet

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Von außen schmuck, innen schicker Altbau-Charme mit Holzfußboden – und das mitten auf St. Pauli: Die angebotene Wohnung an der Detlev-Bremer-Straße ist der Traum vieler Hamburger Wohnungssuchender. Wäre da nicht der Preis, der es wie so oft in sich hat. Oft sind den Behörden rechtlich die Hände gebunden, in diesem speziellen Fall aber nimmt der Bezirk nun den Eigentümer ins Visier.

Als „außergewöhnliche 4,5-Zimmer-Altbauwohnung“ wird das 135-Quadratmeter-Objekt auf der Plattform „Immonet“ angepriesen. Darin laut der Annonce enthalten: „unverbaubarer Blick“ auf das Millerntor-Stadion, „urbanes Lebensgefühl pur“ und ein „beeindruckendes Raumgefühl“. Die Wohnung sei „aufwendig und hochwertig“ komplett saniert worden. Das Fazit des Anbieters: „Eine stilvolle, großzügige Altbauwohnung in absoluter Toplage – ideal für Menschen, die das Besondere suchen und Wert auf Qualität, Charakter und Lage legen.“

Wohnung auf St. Pauli wird für 2700 Euro kalt angeboten

Um dieses Besondere auch tatsächlich zu finden, wird allerdings ein monatlicher Mietpreis von happigen 2700 Euro fällig. Das entspricht 20 Euro pro Quadratmeter. Für die Warmmiete kommen dann noch einmal 200 Euro obendrauf. Für Wohnungssuchende sind solche Angebote leider Alltag – hier fällt allerdings noch etwas anderes ins Auge.

Die Wohnung auf St. Pauli kostet im Monat 2700 Euro Kaltmiete. Screenshot Immowelt
Die Wohnung auf St. Pauli kostet im Monat 2700 Euro Kaltmiete.
Die Wohnung auf St. Pauli kostet im Monat 2700 Euro Kaltmiete.

Denn die Detlev-Bremer-Straße auf St. Pauli liegt in einem Gebiet mit sogenannter „Sozialer Erhaltungsverordnung“. Dieses politische Instrument soll vereinfacht erklärt verhindern, dass durch Luxussanierungen ärmere Menschen aus den Vierteln verdrängt werden. Eigentümer müssen sich deshalb aufwendigere Sanierungen, die später zu hohen Preisen führen können, vom Bezirksamt entsprechend genehmigen lassen. Auch eine Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen müssen die Behörden vorher abnicken.

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Doch eine solche Genehmigung ist in der Detlev-Bremer-Straße anscheinend nicht erfolgt: Das geht aus einer neuen Kleinen Anfrage der Linksfraktion hervor, die der MOPO vorliegt. Demnach habe der Eigentümer vor der im Text beschriebenen Sanierung keinen entsprechenden Antrag beim Bezirksamt Hamburg-Mitte eingereicht. Die Behörde will deswegen jetzt ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten. Ob dieses dann auch verfolgt würde, müsse aber noch geprüft werden.

Linken-Politikerin Heike Sudmann kritisiert, dass die Stadt erst durch die Kleine Anfrage auf den Fall aufmerksam wurde: „So wird das nichts mit dem Schutz der Mieter:innen“, sagt sie. „Weil das Personal vom Senat nicht bereitgestellt wird, können Vermieter:innen Luxusmodernisierungen betreiben, ohne Angst haben zu müssen, dass sie erwischt werden.“ Immerhin würde die Behörde jetzt tätig. „Hoffentlich kommt am Ende auch eine abschreckende Strafe für abzockende Vermieter:innen raus!“

Extrem-Miete auf dem Kiez – warum jetzt der Bezirk einschreitet wurde gefunden bei mopo.de

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