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20 Jahre Schnee-Sensation: Wie St. Pauli Werder düpiert hat

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Es ist fast auf den Tag genau 20 Jahre her, dass der FC St. Pauli letztmals das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht hat. Am Dienstag (20.45 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) bietet sich bei Bayer Leverkusen erneut die Chance, die Hürde ist ähnlich hoch wie anno 2006 – und damals gelang Braun-Weiß das Husarenstück, wenngleich unter denkwürdigen Umständen. Ein Torschütze von damals blickt in der MOPO zurück.

„Natürlich erinnere ich mich. Gerade jetzt, wo wieder viel Schnee draußen liegt“, sagt Michél Dinzey im Gespräch mit der MOPO, angesprochen auf das legendäre 3:1 des damaligen Drittligisten am 25. Januar 2006 gegen Werder Bremen. Auf einem Untergrund, der für vieles getaugt hatte, aber gewiss nicht zum Fußballspielen.

Michél Dinzey erinnert sich an legendäres Pokalspiel 2006

„Wir haben ja morgens das Abschlusstraining auf dem Platz gemacht, sind da – wie später im Spiel – gerutscht, wo es nur ging. Du konntest Ideen haben noch und nöcher, es hat alles nicht geholfen“, erklärte der Mann, der mit seinem Treffer zum 1:0 nach zehn Minuten die Weichen auf Sieg gestellt hatte.

Michél Dinzey zählte beim 3:1 gegen Werder (hier Johan Micoud) zu den St. Pauli-Torschützen. imago/Baering
Michél Mazingu Dinzey im Zweikampf mit Johan Micoud
Michél Dinzey zählte beim 3:1 gegen Werder (hier Johan Micoud) zu den St. Pauli-Torschützen.

„Das war schön, keine Frage. Das tolle, alte Millerntor-Stadion ist da einmal komplett umgekippt durch das Tor“, erinnert sich Dinzey. „Aber auch dadurch, wie wir alle zusammen die 90 Minuten abgerockt haben. Das war phänomenal.“ Auf der anderen Seite hatte er durchaus Verständnis für die Bremer Beschwerden, dass überhaupt gespielt wurde.

St. Pauli will erneut ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen

„Ich hätte an deren Stelle auch gemeckert ohne Ende. Aber wir als Underdog haben da halt unsere Chance gesehen und etwas Außergewöhnliches geschafft.“ Auch, weil sich nach Dinzey und Fabian Boll sogar Timo Schultz als Torschütze feiern lassen durfte. „Unser Abräumer hoch zehn“, sagt Dinzey schmunzelnd. „Aber Bremen war sein Ex-Verein, er kommt aus der Region, da war er natürlich noch mal extra motiviert.“ Und so wurde der frostige Januar-Abend zu einem „unvergesslichen Moment“ für alle in Braun-Weiß.

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Ähnliches soll sich am Dienstag wiederholen, wenngleich auf fremdem Terrain. St. Pauli ist bei Bayer Leverkusen naturgemäß erneut krasser Außenseiter, wenn es darum geht, sich die 3,39 Millionen Euro für den Einzug ins Halbfinale zu sichern. Zwar genießt der Liga-Alltag – vor allem angesichts der prekären sportlichen Lage – absolute Priorität, aber sich (wie schon in Gladbach) im Pokal Schwung für die Punktspiele zu holen, wäre natürlich sehr wünschenswert.

20 Jahre Schnee-Sensation: Wie St. Pauli Werder düpiert hat wurde gefunden bei mopo.de

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