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„Verbot hat nichts gebracht“: FIFA-Boss Infantino fordert Rückkehr von Russland

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Gianni Infantino will russischen Teams wieder die Teilnahme an internationalen Wettbewerben ermöglichen. „Oh, auf jeden Fall. Das müssen wir. Ja … zumindest auf Jugendebene. Dieses Verbot hat nichts gebracht“, antwortete der Präsident des Fußball-Weltverbands FIFA auf die Frage in einem Interview des britischen Senders Sky, ob die FIFA ihr Verbot aufheben sollte. „Es hat nur zu mehr Frustration und Hass geführt“, argumentierte Infantino.

Die FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA hatten russische Teams von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Formal geschah dies jedoch nicht als Reaktion auf den militärischen Überfall auf die Ukraine, sondern aufgrund der Gefährdung der „Integrität des Wettbewerbs“, wie es in der fußball-politischen Sprache heißt.

Russland bestreitet trotz FIFA-Ausschluss Länderspiele

Russlands Männer-Nationalmannschaft bestreitet auch weiterhin Länderspiele abseits großer Turniere und wird in der offiziellen FIFA-Weltrangliste auf Platz 36 geführt. Das Gleiche gilt für die Frauen-Auswahl, die in der Weltrangliste 28. ist.

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Auch UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte den Ausschluss russischer Jugendteams von offiziellen Wettbewerben mehrfach kritisch hinterfragt und Lockerungen angeregt. Der Slowene begründete dies damit, dass die junge russische Generation sonst international dauerhaft isoliert werde. (mp/dpa)

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Epstein-Affäre: Ehepaar Clinton zu Aussage vor Kongress bereit

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Der frühere US-Präsident Bill Clinton und seine Ehefrau, die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton, haben sich zu einer Aussage vor dem Kongressausschuss in der Affäre um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bereit erklärt. Das Ehepaar Clinton freue sich darauf, „einen Präzedenzfall zu schaffen, der für alle gilt“, erklärte der Sprecher des Ex-Präsidenten am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst X.

Zuvor hatte das Ehepaar Clinton eine Aussage vor dem von den Republikanern dominierten Ausschuss verweigert. Die Anwälte des Paares argumentieren, beide hätten den Abgeordneten bereits „vorsorglich und freiwillig“ alle verfügbaren Informationen zur Verfügung gestellt.

Clintons Sprecher wiederholte, das Ehepaar habe „unter Eid gesagt, was sie wissen“, doch das sei den Abgeordneten „egal“. Die Clintons hätten „in gutem Glauben verhandelt, Sie nicht“, erklärte der Sprecher an die Mitglieder des Ausschusses gerichtet.

Epstein-Affäre: US-Präsident Trump versucht, Aufmerksamkeit von sich abzulenken

Die Zusage der Clintons erfolgte vor dem Hintergrund einer drohenden Anklage durch das US-Justizministerium gegen das Paar. Eine Abstimmung über eine entsprechende Empfehlung war im US-Repräsentantenhaus bereits in die Wege geleitet worden. Nach der Zusage des Ex-Präsidenten und seiner Ehefrau beschloss das verantwortliche Komitee der Unterkammer jedoch, die Abstimmung vorerst auszusetzen.

US-Präsident Donald Trump hatte Bill Clinton unterstellt, dieser habe deutlich mehr mit Epstein zu tun gehabt als er selbst. Trump veranlasste deshalb Ermittlungen gegen den früheren Präsidenten und weitere Demokraten-Politiker. Clintons Name tauchte wie der von Trump und die Namen zahlreicher weiterer Politiker und Prominenter in den bisher veröffentlichten Akten zur Epstein-Affäre auf. Ein persönliches Fehlverhalten konnte aber weder Clinton noch Trump nachgewiesen werden.

Epstein-Affäre belastet US-Präsident Trump seit Monaten

Der Fall Epstein belastet Trump seit Monaten. Dem bis in höchste Kreise vernetzten Finanzberater und Millionär Epstein wurde vorgeworfen, in der Vergangenheit mehr als tausend Mädchen und Frauen missbraucht und teils Prominenten zugeführt zu haben.

Der über Jahre mit Trump befreundete Epstein war bereits 2008 verurteilt worden, weil er die Dienste von minderjährigen Prostituierten in Anspruch genommen hatte. Wegen eines umstrittenen Deals mit der Staatsanwaltschaft lautete die Strafe damals aber nur 18 Monate Gefängnis.

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2019 wurde Epstein unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen. Rund einen Monat nach seiner Festnahme wurde er erhängt in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden. Nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben. (dpa)

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„Ausreden“: Frostwinter sorgt für Schlaglöcher – Senat bleibt cool

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Dieser Januar ist so kalt wie lange nicht. Unter dem Frost leiden auch die Asphaltdecken der Straßen. Schlaglöcher sind typische Winterschäden. Die CDU will wissen, wie der Senat damit umgeht.

Wegen der anhaltend frostigen Temperaturen warnt der ADAC vor Schlaglöchern auf norddeutschen Straßen. Auch der Hamburger Senat geht davon aus, dass es vermehrt zu Winterschäden kommt – kann aber keine Zahlen nennen, was den Umgang damit angeht, wie aus der Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Philipp Heißner hervorgeht.

Auf die Frage, wie viele Schlaglöcher pro Jahr gemeldet und instand gesetzt werden, heißt es lediglich: „Eine Statistik im Sinne der Fragestellung wird nicht geführt.“ 

Hamburg: Verkehrsgefährdende Schäden werden vorrangig bearbeitet

Das Hamburger Straßennetz habe eine Gesamtlänge von über 4000 Kilometern. „Es liegt in der Natur der Sache, dass bei ungünstigen Witterungsverhältnissen und einer hohen Verkehrsbelastung auch Schäden vorkommen, die nicht unmittelbar nach ihrer Entstehung beseitigt werden können“, schreibt der Senat weiter.

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Auch auf die Frage, wie lange es in Hamburg von der Meldung eines Schlaglochs bis zu dessen Reparatur braucht, verweist er auf die fehlende Statistik. Nur so viel: „Die Bearbeitungszeit variiert und ist abhängig von der Dringlichkeit des Schadens, der Lage, der Größe sowie der Verfügbarkeit von Fachfirmen und Einsatzkräften.“

Verkehrsgefährdende Schäden würden dabei in der Regel kurzfristig, „häufig innerhalb weniger Tage, gesichert und behoben“. Nicht verkehrsgefährdende Schäden „im Rahmen der laufenden Straßenunterhaltung nach Priorität“ abgearbeitet. 

CDU-Verkehrsexperte kritisiert Senat: „Vage Zahlen und Ausreden“

Zudem verweist der Senat auf ein Programm, mit dem Deckschichten von Straßenzügen großflächig saniert werden sollen. „Hierfür wurden bereits für das Jahr 2026 8 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.“ In den vergangenen Jahren habe man so den Sanierungsstau auf den Hauptverkehrsstraßen aufgelöst „und ein gutes Zustandsniveau erreicht“.

Vor allem auf nicht sanierten Streckenabschnitten entstünden aber im Winter mit „nass-kalter Witterung und der Beanspruchung aus vielen Frost-Tauwechseln immer wieder Schäden wie Schlaglöcher“, hieß es. „Dies stellt alle Beteiligten, insbesondere die örtlich zuständigen Straßenbaureviere immer wieder vor große Herausforderungen.“

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Dem Verkehrsexperten der CDU-Bürgerschaftsfraktion ist das nicht genug: „Vage Zahlen und Ausreden“ ersetzten keine Bestandsaufnahme, sagte Philipp Heißner der dpa. „Der Senat behauptet ein ,gutes Zustandsniveau‘, während viele Hamburger täglich über Buckel- und Schlaglochpisten fahren.“ Verkehrssicherheit entstehe nicht durch vage Behauptungen, „sondern durch Straßen, die wirklich in Ordnung sind“, sagte er. (dpa)

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Neue Gesichter bei Olympia: So berichten die Sender von den Spielen

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Viele Millionen deutscher Fernsehzuschauer sind Wintersport-Fans. Während der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina kommen sie auf ihre Kosten und haben eine riesige Auswahl bei drei Sendern. Ein Teil des TV-Angebots ist kostenpflichtig.

220 Stunden Olympia zeigen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF in den Hauptprogrammen. Am Freitag startet das Erste mit der Eröffnungsfeier (20 Uhr). Kommentator Tom Bartels bekommt im Fußballstadion San Siro in Mailand Unterstützung von Giovanni di Lorenzo. Der Chefredakteur der „Zeit“ und Moderator der Talkshow „3nach9“ von Radio Bremen erlebt bei der Eröffnungsfeier seine Sport-Premiere in der ARD.

Deutsche Eishockey-Frauen starten schon vor Eröffnungsfeier

Das sportliche Programm in den Hauptprogrammen beginnt schon einen Tag vorher im ZDF mit einem Eishockeyspiel. Ab 12 Uhr zeigt das Zweite am Donnerstag das erste Spiel der deutschen Frauen gegen Schweden. Der erste komplette Olympia-Tag ist Samstag, wenn die ARD um 10 Uhr startet und bis 23 Uhr sendet. An den meisten Tagen beginnen die Übertragungen bereits um 9 Uhr.


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Die Olympia-Übertragungen enden am 22. Februar mit der Schlussfeier ab 20.30 Uhr, die Stefan Bier in Verona für das ZDF kommentiert. Bis dahin gibt es nach Angaben der öffentlich-rechtlichen Sender alle Entscheidungen mit deutschen Medaillenchancen live, im Fall paralleler Wettbewerbe in Form von Konferenzschalten.

Der erste Wettbewerb der Olympischen Winterspiele ist Curling

Das Erste und Zweite haben zudem ein gemeinsames Angebot von insgesamt 1400 Stunden mit bis zu sieben parallelen Kanälen im Internet auf „sportschau.de“ und „sportstudio.de“ sowie in den Mediatheken. Das Livestream-Angebot beginnt am Mittwoch ab 19.05 Uhr mit Curling. „Bei diesem ersten großen Highlight im Sportjahr 2026 verpassen die Zuschauerinnen und Zuschauer nichts“, sagte ZDF-Sportchef Yorck Polus.

So sah die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking aus imago/Laci Perenyi
Eröffnungsfeier Olympische Winterspiele 2022 in Peking
So sah die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking aus

Die deutschen TV-Zuschauer sind Wintersportfans, vor allem beim Biathlon und Skispringen schauen regelmäßig mehrere Millionen Menschen zu. Und nach 20 Jahren gibt es wieder Übertagungen von den Winterspielen ohne Zeitverschiebung. „Gerade bei Olympia in Peking waren wir mitten in der Nacht auf Sendung, das war ein bisschen schade, weil dann der Sport an den Sehgewohnheiten vorbeigeht“, sagte ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein. „Dieses Mal können wir von vorne bis hinten alles live erleben.“ 

TV-Sender erwartet deutlich höhere Quoten als noch in Peking

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sagte: „Vor zwei Jahren in Paris haben wir gesehen, welch einen großen Unterschied es für die Begeisterung der Menschen in Deutschland ausmacht, ob Olympia in der Ferne oder quasi vor unserer Haustür stattfindet. Und wir haben gesehen, dass das Interesse an Olympia beim TV-Publikum ungebrochen hoch ist.“ Die Eröffnungsfeier der Sommerspiele in Paris sahen 10,44 Millionen Menschen in der ARD.  Balkausky geht bei den Winterspielen in Norditalien „davon aus, dass die absoluten Zuschauerzahlen deutlich über denen von Peking 2022 liegen werden. Schließlich haben wir dieses Mal großartige Höhepunkte auch im Vor- und Hauptabendprogramm“.

Olympiarechte hält auch Warner Bros. Discovery (WBD). Im frei empfangbaren Fernsehen wird der zum US-Konzern gehörende Spartensender Eurosport 260 Stunden Olympia live senden. Zum Angebot gehören auch der jüngst in Deutschland gestartete Streaminganbieter HBO Max sowie die ebenfalls kostenpflichtige Plattform discovery+. Sie bieten 850 Stunden Live-Sport, davon 680 Stunden mit deutschsprachigem Kommentator.

Diese Kommentatoren-Duos moderieren die Olympischen Winterspiele

Bei der Moderation gibt es im Vergleich zu den bisher letzten Spielen in Peking gleich mehrere Änderungen. Die ARD setzt bei der Moderation dabei wieder auf ein reines Frauen-Team: Esther Sedlaczek und Stephanie Müller-Spirra sind die Nachfolgerinnen von Jessy Wellmer und Julia Scharf, sie präsentieren das Olympia-Programm des Ersten aus dem gemeinsamen Studio der öffentlich-rechtlichen Sender in Mainz. Für das Zweite moderieren Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer, der Rudi Cerne nachfolgt. Bei Eurosport führen Birgit Nössing, Oliver Sequenz und Fabian Hambüchen durch das Programm.

Alle Sender setzen auf ehemalige Sportler und Trainer als Experten, die teilweise auch als Co-Kommentatoren zum Einsatz kommen. Für das Erste arbeiten Katarina Witt (Eiskunstlauf), Erik Lesser (Biathlon), Arnd Peiffer (Biathlon), Mariama Jamanka (Bob, Rodeln, Skeleton), Sven Hannawald (Skispringen) und Felix Neureuther (Ski Alpin).

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Das Zweite setzt auf Sven Fischer und Denise Herrmann-Wick (Biathlon), Ronja Jenike (Eishockey), Benedikt Mayr (Freestyle Ski), Johannes Ludwig (Rodeln), Marco Büchel (Ski alpin) und Severin Freund (Skispringen). Das größte Expertenteam bietet Warner Bros. Discovery mit rund 30 ehemaligen Athleten. (dpa/vb)

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Deutsche Olympia-Starterin spricht sich gegen Hass aus – das gefällt dem IOC nicht

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Eisschnellläuferin Josephine Schlörb darf bei den am Freitag beginnenden Olympischen Winterspielen in Mailand nicht mit ihren gewohnten Schuhen starten. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) untersagte der 22-Jährigen ihren Angaben zufolge wegen der aufgedruckten Botschaften die Nutzung.

„Auf meinem alten Maßschuh hatte ich relativ viele Statements aufgedruckt. Zum Beispiel: Hass ist keine Meinung. Diskriminierung ist ein Verbrechen“, sagte Schlörb der „Sächsischen Zeitung“. Deshalb hatte die Vize-Europameisterin von 2024 frühzeitig Kontakt zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) aufgenommen.

IOC sprach Verbot für Schuh-Aufdrucke aus

Ein knappes halbes Jahr später kam vom IOC das Verbot mit Verweis auf die Regel 50 der olympischen Charta. Das Wettkampffeld „muss komplett frei von politischen Gedanken sein. Du darfst drumherum alles machen, alles tragen, alles sagen – aber beim Wettkampf selbst darfst du keine politischen Statements bringen“, sagte die Dresdnerin.


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Daraufhin machte Schlörb die Aufschriften unkenntlich, doch diese Version untersagte das IOC ihr zufolge ebenfalls. Es könne ja Nachfragen geben, was darauf gestanden habe, habe es geheißen.

Schlörb musste beweisen, dass der Aufdruck keine Botschaft ist

Schlörb entwickelte ein neues Design, druckte eine Weltkarte aus dem Wort Respekt in verschiedenen Farben auf die Schuhe. Dies wurde vom IOC genehmigt, allerdings steckte für Schlörb viel Arbeit dahinter. Sie musste nachweisen, dass alle Wörter tatsächlich „Respekt“ bedeuten. 

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„Ich habe dafür extra eine Excel-Tabelle erstellt. Mit der wörtlichen Übersetzung, alternativen Übersetzungsmöglichkeiten und welche Quellen ich genutzt habe. Ich wollte wirklich auf Nummer sicher gehen“, sagte die Athletin. Der neue Schuh ist ebenfalls maßgefertigt und Schlörb sagte, sie „liebe diesen Schuh“. In der Teamverfolgung will Schlörb mit Lea Sophie Scholz und Josie Hofmann um die Medaillen mitlaufen. (dpa/vb)

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Siebenjähriges Mädchen stirbt in Fastnacht-Vereinsheim

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In einem Vereinsheim in Baden-Württemberg kommt es zu einem Unglück – ein Mädchen stirbt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Ein siebenjähriges Mädchen ist in einem Fastnacht-Vereinsheim in Baden-Württemberg von einer umstürzenden Theke getroffen und tödlich verletzt worden.

Kind stirbt bei Selbstverteidigungskurs in Vereinsheim

Der Vorfall ereignete sich bereits vergangenen Mittwoch in Sulz (Landkreis Rottweil), wie die Staatsanwaltschaft am Montag auf Anfrage bestätigte. Zuvor hatte der „Schwarzwälder Bote“ berichtet.

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Demnach fand zu dem Zeitpunkt in dem Vereinsheim im Ortsteil Bergfelden ein Selbstverteidigungskurs für Kinder statt. Wie es zu dem Unglück kam, werde ermittelt, so die Staatsanwaltschaft. Weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Sulz am Neckar liegt rund 60 Kilometer südwestlich von Stuttgart. (dpa)

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Zum 50. Geburtstag gibt es den stärksten Golf aller Zeiten

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Pünktlich zum runden Jubiläum legt VW beim Golf GTI noch einmal nach und spendiert dem Breitensportler 325 PS. Das macht ihn zum stärksten GTI – zumindest bislang.

VW feiert den 50. Geburtstag des Golf GTI und macht seinen Fans ein besonderes Geschenk. Denn zum Jubiläum legen die Niedersachsen den Breitensportler jetzt als Edition 50 auf und steigern die Leistung dafür auf bislang unerreichte 239 kW/325 PS. Allerdings hat dieses Geschenk einen Haken – die GTI-Fans müssen tief dafür in die Tasche greifen: Los geht es dem Hersteller zufolge bei 54.540 Euro.

Neuer Golf GTI: Spitzentempo von 270 km/h

Dafür gibt es neben dem um knapp zehn Prozent erstarkten 2,0-Liter-Turbo für einen Sprintwert von 5,3 Sekunden (0-100 km/h) und ein Spitzentempo von 270 km/h auch ein Update fürs Fahrwerk. So hat das Editionsmodell strammere Federn und Dämpfer, mit denen es 15 Millimeter tiefer liegt. Wer zudem das Performance-Paket bestellt, spart mit neuen Rädern und einem Titanauspuff 30 Kilo und bekommt speziell für die Rennstrecke optimierte Reifen.

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Zwar rühmt sich der Geburtstags-GTI als stärkster seiner Art, wird diesen Superlativ aber wohl nicht lange halten können. Denn VW hat schon angekündigt, dass es bald auch einen ID.Golf geben wird – von dem später auch ein GTI-Modell kommt. Und nachdem der aktuelle ID.3 GTX bereits auf bis zu 240 kW/326 PS kommt, müsste der nächste GTI fast schon an der 400-PS-Schwelle kratzen. (dpa)

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Schwerer Unfall am A7-Zubringer in Hamburg – Frau nicht ansprechbar

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Schwerer Unfall an der A7: An der Anschlussstelle Eidelstedt sind am Montagabend zwei Fahrzeuge kollidiert. Eine Frau wurde verletzt.

Die Ampel war grün, als ein Mercedes-Fahrer um 20.50 Uhr von der A23 kommend die Kreuzung zur A7 auf der Holsteiner Chaussee überqueren wollte. Doch da kam von rechts ein Ford – und prallte frontal in den Kotflügel des Mercedes.

Schwerer Unfall an der A7: Rote Ampel missachtet?

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes gegen eine Betonmauer geschleudert. Der Ford kam erst rund zehn Meter weiter auf dem A7-Zubringer zum Stehen.

Zufällig anwesende Feuerwehrleute leisteten umgehend Erste Hilfe. Die Fahrerin des Ford, die in ihrem Fahrzeug eingeklemmt war und erst befreit werden musste, war nicht ansprechbar. Sie wurde mit einem Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Mercedes konnte sein Fahrzeug selbstständig verlassen und erlitt nach ersten Erkenntnissen nur leichte Verletzungen.

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Die Holsteiner Chaussee wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Allem Anschein nach hat die Fahrerin des Ford eine rote Ampel übersehen. (mp)

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„Selbstdarsteller, die uns ans Bein pinkeln“: Gislason geht auf Kretzschmar & Co. los

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Bundestrainer Alfred Gislason hat nach der EM-Silbermedaille mit Deutschlands Handballern gegen seine Kritiker ausgeteilt. „Wir wissen alle, dass die nicht allzu viel Ahnung haben“, wird der Isländer von der „Bild“ zitiert: „Wenn du ein Podcaster bist und du musst eine Stunde die Woche irgendwas erzählen, dann… Keiner von denen war jemals Trainer. Ich kenne deren taktisches Verständnis. Und keiner von denen hat damals in der Abwehr gestanden.

Nach der Vorrunden-Niederlage gegen Serbien (27:30) hatten sich die früheren Handball-Nationalspieler Stefan Kretzschmar, Pascal Hens und Michael Kraus im „Harzblut“-Talk von Dyn kritisch über Gislason geäußert. Es habe „die Führung von außen gefehlt“, monierte 2007er-Weltmeister Hens. Man habe im Angriff „keinen Plan B“. Kraus, ein weiterer WM-Champion von vor 19 Jahren, wählte noch deutlichere Worte: „Alfred, scheiße gecoacht, vercoacht.“

Gislason: „Jeder von diesen Selbstdarstellern ist bereit, uns ans Bein zu pinkeln“

Gut zwei Wochen nach dem drohenden Vorrunden-Aus holte Deutschland am Sonntag die erste EM-Medaille im Handball seit dem Titelgewinn 2016. „Wenn es nur ein klein bisschen ein halbes Dreckspiel ist, dann ist jeder von diesen Selbstdarstellern bereit, uns ans Bein zu pinkeln“, sagte Gislason: „Also kann ich in Ruhe weitermachen.“ Der 66-Jährige freut sich „extrem“ über die Entwicklung seiner Mannschaft. „Es freut mich noch mehr als die Silbermedaille. Und die Entwicklung ist noch nicht vorbei.“ (sid/vb)

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Beim Weltcup in Deutschland: Skisprung-Stars werden bestohlen

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Norwegens Skispringer sind beim Weltcup in Willingen bestohlen worden. Wie ein Sprecher der Polizei Korbach bestätigte, haben Unbekannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus dem Lagerraum des norwegischen Teams Skisprunghelme und anderes Equipment gestohlen.

Angaben zur Schadenshöhe konnte er zunächst nicht machen, da noch nicht klar war, was alles entwendet wurde. Die Ermittlungen laufen demnach.

Norwegens Skispringer beim Weltcup bestohlen

Zuvor hatte der Sportdirektor von Norwegens Skispringern, Jan-Erik Aalbu, der Tageszeitung „Dagbladet“ den Vorfall geschildert. „Eine Menge Ausrüstung ist weg. Sie haben keine Ski und Stiefel mitgenommen. Aber Helme, Jacken, Mützen, Handschuhe und Brillen sind weg“, wurde der bestürzte Aalbu zitiert.

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Unter anderem sollen aus der Garderobe die Helme von Johann Andre Forfang und Halvor Egner Granerud gestohlen worden sein, wie Videoaufnahmen zeigen würden. (mp/dpa)

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Geburtstagsalbum für Udo Lindenberg: Fans sollen ihre Lieblingssongs wählen

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Zu seinem 80. Geburtstag bringt Udo Lindenberg ein prall gefülltes Best-of-Album heraus. Über die Songauswahl darf jeder mitentscheiden. Warum ein Lied aber bereits feststeht.

Der Panikrocker veröffentlicht zu seinem 80. Geburtstag ein Best-of-Album – welche Songs darauf sind, entscheiden Fans. Von jedem seiner 40 Studioalben soll es jeweils ein Lied auf das sogenannte Birthday-Package schaffen, wie die Medienagentur des Künstlers mitteilte. Über die Auswahl können Fans abstimmen. 

Udo Lindenberg: Abstimmung über Lieblingssong bis 8. Februar

Insgesamt sollen 41 Songs in der Compilation enthalten sein. Denn eines der Lieder steht bereits fest: Die Single „Komet“, die der Wahl-Hamburger 2023 gemeinsam mit dem Rapper Apache 207 veröffentlichte, ist demnach auf Lindenbergs persönlichen Wunsch mit dabei. Die Abstimmung läuft bis zum 8. Februar auf der Webseite des Musikers.

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Udo Lindenberg, 1946 im westfälischen Gronau geboren, wird am 17. Mai 80 Jahre alt. Schon zwei Tage vorher, am 15. Mai, soll die Compilation unter dem Titel „Alles unter einem Hut“ in den Handel kommen. (dpa/mp)

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Tschentscher will Abschiebung von gefährlichen Geflüchteten

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Die Tat eines Geflüchteten aus dem Südsudan im Hamburger U-Bahnhof Wandsbek sorgt für Entsetzen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Der Ruf nach Konsequenzen wird lauter – auch beim Bürgermeister.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat sich nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau im U-Bahnhof Wandsbek für die Abschiebung gefährlicher Geflüchteter ausgesprochen. In der vergangenen Woche hatte sich ein Südsudanese zusammen mit einer auf dem Bahnhof wartenden 18-Jährigen vor einen einfahrenden Zug geworfen. Der Fall verdeutliche aus Sicht Tschentschers „die Dringlichkeit rechtlicher Regelungen zur Rückführung von Flüchtlingen, die zu einem Risiko für die Sicherheit werden“, sagte Regierungssprecher Christopher Harms.

„Die Tat wirft aus Sicht des Ersten Bürgermeisters ernste Fragen zur Teilnahme und konkreten Umsetzung von Aufnahmeprogrammen und anderen Regelungen auf, die über das Asylrecht hinausgehen.“ 

Täter war im Rahmen eines Bundesprogramms in Hamburg 

Der 25 Jahre alte Südsudanese befand sich den Angaben zufolge seit Sommer 2024 im Rahmen eines sogenannten Resettlement-Programms der Bundesregierung in Deutschland. Er sei Hamburg durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugewiesen worden, sagte Harms. Laut Staatsanwaltschaft war der Mann bereits vor der Tat am vergangenen Donnerstag strafrechtlich in Erscheinung getreten. 

Am Donnerstagabend hatte er nach bisherigen Erkenntnissen die ihm unbekannte Frau auf dem Bahnsteig gegriffen und sich mit ihr vor die einfahrende U-Bahn gestürzt. Der Südsudanese und die junge Frau mit iranischer Staatsbürgerschaft starben noch im Gleisbett.

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Der Bürgermeister sei „bestürzt über den Tod der jungen Frau“, sagte Harms. Er spreche ihrer Familie und Angehörigen das tief empfundene Beileid des Senats aus. Tschentscher lasse sich fortlaufend über die Aufklärung der Ereignisse und den Stand der Ermittlungen informieren. (mp/dpa)

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Horoskop: So stehen die Sterne am Dienstag für Sie

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Ob Fisch, Löwe, Zwilling oder ein anderes Sternbild – für alle Sternzeichen gibt es jeden Tag einen Blick in die Zukunft. Für viele Menschen ist ein Horoskop eine kleine, wertvolle Entscheidungshilfe. Lesen Sie hier, wie die Sterne für Sie stehen: Das Tageshoroskop gibt’s täglich kostenlos auf MOPO.de!

Horoskop für Dienstag, 3. Februar 2026

Horoskop heute: Widder

Bereiten Sie den Ablauf der kommenden Tage gründlich vor. Sie müssen mit zusätzlichen Arbeiten rechnen, es kann turbulent werden. Sichern Sie sich nachmittags Unterstützung.

Horoskop heute: Stier

Der heutige Tag ist vielversprechend. Sie können berufliche Vorteile erzielen. Gehen Sie am späten Vormittag freundlich auf einen anderen Menschen zu.

Neugierig auf die Entwicklungen des ganzen Monats? Sehen Sie sich hier an, was Ihr aktuelles Monatshoroskop verrät.

Horoskop heute: Zwillinge

Verschießen Sie Ihr Pulver heute nicht zu früh. Überdenken Sie bei einem Vorhaben grundsätzliche Hindernisse noch einmal. Mit Sturheit entfremden Sie sich abends von anderen.

Horoskop heute: Krebs

Nehmen Sie sich heute die Zeit, eine nüchterne Bilanz zu ziehen. Überlegen Sie, in welchen Bereichen Sie erfolgreicher sein könnten. Am späten Abend sollten Sie nicht zweifeln.

Horoskop heute: Löwe

Eine Flaute in Ihrer positiven Entwicklungsphase ist schnell vorbei und vergessen. Bleiben Sie auf Ihrem Kurs und bewahren Sie sich dadurch Ihre kostbaren Freiräume.

Horoskop heute: Jungfrau

Regen Sie sich heute nicht über Menschen auf, die anders handeln, als sie reden. Über Mittag sollten Sie es nicht zu persönlich nehmen, wenn Sie unabsichtlich beleidigt werden.

Horoskop heute: Waage

Soweit Sie die Zeit dazu haben, sollten Sie heute immer wieder für andere einspringen. Vor allem nachmittags behalten Sie den Überblick. Geben Sie abends einen guten Rat.

Horoskop heute: Skorpion

Ihr Tag verläuft in harmonischen Bahnen. Aber Wunschdenken ist heute tabu. Bleiben Sie bei der Realität, sonst geraten Sie mit Ihren hochtrabenden Plänen in eine Sackgasse.

Horoskop heute: Schütze

Hüten Sie sich heute vor Vorurteilen. Richten Sie sich nur danach, wie sich ein anderer Mensch Ihnen gegenüber verhält. Denken Sie abends über einen Neuanfang nach!

Horoskop heute: Steinbock

Vormittags sollten Sie einen Vorteil entschlossen nutzen. Zum Abend hin ist es für Sie ratsam, sich zurückzuhalten. Es könnten unbeherrschbare Turbulenzen entstehen.

Horoskop heute: Wassermann

Treiben Sie vormittags eine offene Forderung ein. Am späten Nachmittag sollten Sie ein interessantes Angebot annehmen. Sie können Ihre finanzielle Situation verbessern!

Horoskop heute: Fische

Gehen Sie heute auf Abstand zu allem, was Sie bedrückt oder belastet. Über Mittag sollten Sie misstrauisch werden, wenn man Ihnen mit übertriebener Freundlichkeit begegnet.

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Kaffee wird teurer! Tchibo erhöht die Preise – andere dürften nachziehen

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Je Pfund sollen die Preise um bis zu einem Euro steigen – Tchibo hebt die Kaffeepreise an. Die Erhöhung wird zum 16. Februar wirksam, wie das Hamburger Handelsunternehmen mitteilte.

„In einem weiterhin angespannten Markt sind die Verkaufspreise für Kaffee im vergangenen Jahr deutlich angestiegen“, sagte der Tchibo-Sprecher. Zuletzt hatte das Unternehmen die Preise vor rund einem Jahr erhöht. Angekündigt war eine Preiserhöhung um 50 Cent bis 1 Euro je Pfund.

Tchibo: Kaffeepreis steigt – letzte Erhöhung war 2025

Das Hamburger Handelsunternehmen berichtet anders als andere Unternehmen über seine Preisgestaltung und gilt als Signalgeber in der Branche. Tchibo verkauft seine Produkte in eigenen Filialen, Flächen in Supermärkten und online an Verbraucher und kann deshalb Endpreise festlegen.

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Laut Marktbericht der Internationalen Kaffee-Organisation ICO lag der durchschnittliche Preis für ein US-Pfund Rohkaffee (etwa 454 Gramm) im Dezember vergangenen Jahres bei ungefähr 3 US-Dollar. Vor mehr als zwei Jahren, zum Dezember 2023, lag der Preis zwischen 1,6 und 1,8 US-Dollar je US-Pfund. (dpa/mp)

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Streit eskaliert, dann fällt ein Schuss: 36-Jähriger verletzt

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Ein 45-Jähriger soll in Bremen einem Mann ins Bein geschossen haben. Der 36-Jährige sei nach dem Schuss am Freitagnachmittag ins Krankenhaus gekommen, Lebensgefahr habe nicht bestanden, sagte die Polizei.

Bremen: Mann schießt 36-Jährigem ins Bein

Zeugen hatten zuvor einen Mann mit einer Schussverletzung gemeldet. Ersten Ermittlungen zufolge kam es in einer Wohnung zu einem Streit zwischen den beiden Männern, der mit einem Schuss ins Bein des 36-Jährigen endete.

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Der Tatverdächtige konnte nach Polizeiangaben schnell ermittelt werden. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar, die Ermittlungen dauern an. (dpa/mp)

Streit eskaliert, dann fällt ein Schuss: 36-Jähriger verletzt wurde gefunden bei mopo.de

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Mit Krebs-Medikament betrogen? Biathletin sorgt für Doping-Schock kurz vor Olympia

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Das italienische Biathlon-Team wird unmittelbar vor Start der Olympischen Winterspiele im eigenen Land von einem Dopingfall erschüttert. Rebecca Passler aus Antholz, wo ab kommendem Sonntag die olympischen Rennen der Skijäger stattfinden, wurde bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs positiv getestet. Laut Italiens Anti-Doping-Behörde seien bei ihr Spuren von Letrozol gefunden worden. 

Mit dem Medikament kann der Östrogenspiegel gesenkt werden, hauptsächlich wird es aber zur Krebsbehandlung eingesetzt. Passler wird als Folge des Verstoßes vorläufig suspendiert, von ihr gab es zunächst keine Reaktion.

Rebecca Passler schaffte es zweimal auf Platz elf

Die 24-jährige Passler startet seit Ende 2021 im Weltcup. Im Januar war sie bei den Wettkämpfen im thüringischen Oberhof Startläuferin der italienischen Frauenstaffel, die in Abwesenheit der Stars Lisa Vittozzi und Dorothea Wierer nur den zehnten Platz belegte. Ihre besten Karriereresultate sind zwei elfte Plätze im Sprint von Oberhof und im Massenstart von Annecy.


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In die Top Ten hat es die ehemalige Junioren-Weltmeisterin mit der Staffel in einem Einzelrennen bislang noch nicht geschafft. Mit der Frauenstaffel Italiens schaffte sie es im Winter 2022/2023 an der Seite von Wierer und Vittozzi zweimal auf den dritten Rang.

Onkel von Biathletin Passler gewann Olympia-Bronze

Passler ist die Nichte des ehemaligen italienischen Biathleten Johann Passler, der 1988 in Calgary zweimal Olympia-Bronze gewann. Johann Passler wird laut italienischen Medien bei den am Freitag beginnenden Winterspielen auch als Logistikhelfer im Stadion von Antholz arbeiten.

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In der Vergangenheit hatte es in Italien schon einen Dopingfall mit Letrozol gegeben. Auch bei der früheren French-Open-Finalistin Sara Errani war im Jahr 2017 das Mittel nachgewiesen worden. Bereits seit 2008 ist der Wirkstoff im Leistungssport nicht mehr erlaubt und steht auf der Liste der verbotenen Substanzen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Tennisspielerin Errani hatte damals bestritten, die Substanz eingenommen zu haben und vermutete eine Nahrungsmittelverunreinigung. (mp/dpa)

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Unglaublicher Zufall rettete ihr Leben: Rentnerin aus eiskaltem Isebekkanal gezogen

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Seit Tagen ist es in Hamburg vielerorts spiegelglatt. Ein Sturz kann speziell älteren Menschen zum Verhängnis werden. Vor allem, wenn dieser im eiskalten Wasser landet! Genau das ist am vergangenen Freitag einer Rentnerin in Eppendorf passiert. Nur ein Zufall rettete ihr das Leben.

Am Freitagabend gegen 18:30 Uhr war eine 84-Jährige in Eppendorf auf dem Hegestieg unterwegs – ein Weg direkt am Isebekkanal. Plötzlich kam die ältere Frau ins Schlittern und fiel in den eiskalten Kanal, wie das „Abendblatt“ zuerst berichtete. Bei den aktuellen Witterungsbedingungen kann so ein Sturz ins Wasser schnell tödlich enden.

Tatsächlich konnte die Frau jedoch umgehend gerettet werden. Ein Anwohner schaute nämlich just in dem Moment aus seinem Fenster und beobachtete das Unglück. Nach Angaben der Polizei eilte der gerade erst 18-jährige Mann umgehend zum Kanal, zog die Frau aus dem Wasser und alarmierte die Feuerwehr.

Leichte Unterkühlung durch Sturz in den Isebekkanal

Diese habe zunächst Schwierigkeiten gehabt, die 84-Jährige die vereiste Böschung hinaufzuziehen, so ein Sprecher der Feuerwehr. Letztlich sei die Frau aber lediglich mit leichten Verletzungen und einer Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht worden.

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Hätte der junge Mann sie nicht zufällig in der Dunkelheit gesehen, oder hätte er einen Moment gezögert, ihr zur Hilfe zu eilen – die Geschichte wäre wohl nicht annähernd so glimpflich ausgegangen. Der 18-Jährige hat seine heldenhafte Tat übrigens ohne Blessuren überstanden. Nach Angaben der Polizei musste er nicht mal rettungsdienstlich begutachtet werden. (kla)

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„Danach fliegen wir nach Mallorca“: Neuer Bundesliga-Trainer mit speziellem „Plan“

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Albert Riera hat keine falschen Erwartungen an das hessische Winterwetter und „plant“ deshalb mit einem Augenzwinkern schon einen Trip auf die Balearen. „Das ist typisches Frankfurter Wetter“, sagte der neue Trainer von Eintracht Frankfurt bei der Ankunft an seiner neuen Wirkungsstätte: „Ich habe auch keine Mallorca-Temperaturen erwartet. Zuerst gewinnen wir oft – danach fliegen wir nach Mallorca.“

Der 43 Jahre alte Spanier übernahm am Montag seine neue Mannschaft als Nachfolger des vor rund zwei Wochen entlassenen Dino Toppmöller. Offiziell vorgestellt wird der neue Coach am Dienstag (14.30 Uhr), sein Debüt feiert er am Freitag beim Auswärtsspiel bei Union Berlin (20.30 Uhr/Sky). Zuletzt betreute Riera NK Celje in Slowenien. Bei Eintracht Frankfurt gibt es für den früheren spanischen Nationalspieler jede Menge zu tun: Seit acht Pflichtspielen wartet der mittlerweile ausgeschiedene Champions-League-Teilnehmer auf einen Sieg.

Eintracht Frankfurt: Trainer Riera will „Vertrauen schenken“

„Beim ersten Treffen geht es nicht um Taktik. Es geht um den Menschen, die Gruppe, Disziplin, Regeln. Sich in die Augen zu schauen, einander zu vertrauen“, sagte Riera der „Bild“: „Es ist wichtig, den Spielern Vertrauen zu schenken. Danach erkläre ich ihnen, wie wir verteidigen und was ich in der Offensive erwarte.“ Es gehe für ihn darum, seine neuen Schützlinge „besser“ zu machen.

Am Sonntagabend war Riera aus dem slowenischen Maribor mit einem Privatjet nach Frankfurt geflogen. „Ich freue mich riesig und will unbedingt wieder Erfolg haben. Im Fußball hast du keine Zeit, das Gestern zählt nicht mehr. Ich denke jetzt an die Eintracht“, sagte er. Über seine Philosophie erklärte der gebürtige Mallorquiner: „Ich muss anfangen, Informationen zu geben, Wissen zu vermitteln, die Dinge zu verbessern. Es ist ein anderes Team, eine andere Gruppe, aber das Konzept bleibt gleich: Stil und Identität, um die Gruppe besser zu machen.“

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Das habe er auch schon als Spieler von einem Trainer erwartet. „Es ist egal, ob ein Trainer hübsch oder hässlich ist, groß oder klein. Wichtig ist: Mach mich besser. Bring mir was bei. Und genau das ist in meinem Kopf: Wie mache ich die Spieler, die ich jetzt haben werde, besser?“ (sid/vb)

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„Es wird ein kleines Känguru“: Alcaraz spricht über privates Detail nach dem Triumph

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Da saß er nun, der jüngste Spieler in der Geschichte des Tennis, der alle vier Grand-Slam-Turniere gewonnen hat. 22 Jahre und 272 Tage alt war Carlos Alcaraz, als er gegen Novak Djokovic im Endspiel der Australian Open den Titel holte, womit er jetzt schon im Besitz aller vier Trophäen der wichtigsten Events in seiner Sportart ist. Was soll da noch kommen? Was soll ihn da noch antreiben?

Die Antwort ist für Alcaraz ganz einfach. „Ich hasse es zu verlieren“, sagte der Spanier. „Das ist meine Motivation. Zu versuchen, so wenig zu verlieren, wie ich kann.“

Djokovic zu Alcaraz: „Es ist historisch und legendär, was du leistest“

Bislang ist ihm das in seiner immer noch jungen Karriere unfassbar gut gelungen. Sieben Grand-Slam-Titel hat der Weltranglistenerste bereits gewonnen. Und so, wie der Spanier aktuell zusammen mit dem Italiener Jannik Sinner das Männer-Tennis dominiert, werden noch viele dazukommen. „Es ist historisch und legendär, was du leistest“, sagte der 38 Jahre alte Djokovic – mit 24 Grand-Slam-Titeln schon längst eine Tennis-Legende.


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Wenn Alcaraz so lange spielt wie Djokovic, ist es nicht vermessen zu prognostizieren, dass der Spanier dem Serben den Titel als Rekord-Grand-Slam-Champion im Laufe seiner Karriere abluchsen wird. „Er wird noch in vielen Endspielen stehen“, prophezeite Djokovic. Für die große spanische Zeitung „El País“ ist schon jetzt klar: „Alcaraz gehört bereits zu den Besten.“ Die Sportzeitung „As“ befand: „Ein irrationaler Triumph.“

Alcaraz hatte sich vor einigen Monaten von seinem Trainer getrennt

Dabei hatte es vor Beginn dieses Tennis-Jahres einige Zweifel an der Verfassung des Spaniers gegeben. Gegen Ende der vergangenen Saison hatte er sich völlig überraschend von seinem Erfolgscoach Juan Carlos Ferrero getrennt. Noch immer ist nicht ganz geklärt, warum es zum Ende der zumindest von außen her betrachtet perfekten Zusammenarbeit gekommen ist. 

Ferrero, der ganz kurz auch mal Alexander Zverev trainiert hat, macht in Interviews keinen Hehl daraus, dass ihn die Trennung enttäuscht hat. Dem Vernehmen nach soll es um Geld und ein paar Eitelkeiten gegangen sein.

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Die große Frage war also, wie Alcaraz mit den vielen Fragen um seine Person und sein neues Trainerteam umgehen würde? „Viele Leute haben über viele Dinge und über meine Verfassung vor dem Turnier gesprochen“, sagte Alcaraz. „Jetzt, wo ich den Titel habe, bin ich glücklich, dass ich sie eines Besseren belehrt habe.“ In Spanien kommentierte „Sport“ das so: „Ein Champion, der auf seine Weise alle Kritiker zum Schweigen bringt.“

Ex-Trainer Ferrero wird von Alcaraz nicht erwähnt

Nach dem verwandelten Matchball in der Rod Laver Arena und einer freundschaftlichen Umarmung mit Djokovic rannte Alcaraz zu seinem Team und fiel besonders seinem neuen Coach Samuel López um den Hals. Den Namen Ferrero, der ihn zu dem dominanten Spieler geformt hat, der er aktuell ist, nahm er an diesem historischen Abend in Melbourne kein einziges Mal in den Mund. Das Thema Ferrero ist Vergangenheit.

Tennis-Star Carlos Alcaraz (l.) mit seinem Ex-Trainer Juan Carlos Ferrero picture alliance / empics | Andrew Matthews
Carlos Alcaraz und Juan Carlos Ferrero
Tennis-Star Carlos Alcaraz (l.) mit seinem Ex-Trainer Juan Carlos Ferrero

Doch was bringt die Zukunft? Abgesehen davon, so wenig Spiele wie möglich zu verlieren, hat Alcaraz natürlich weitere sportliche Ziele. Gehört der Grand Slam, also der Sieg bei allen vier wichtigen Turnieren innerhalb eines Jahres, dazu? „Das ist eine große Herausforderung“, sagte der Spanier. „Ich möchte mich kurz nach diesem tollen Triumph hier in Melbourne nicht zu sehr unter Druck setzen.“

Alcaraz will nach Erfolg erst mal Pause machen

Zunächst wolle er seinen ersten Sieg in Melbourne auch ein bisschen genießen. „Tennis ist ein wunderbarer Sport, aber seine schlechte Seite ist, dass es Woche für Woche Turniere gibt. Und deshalb realisiert man manchmal gar nicht, was man gerade geschafft hat“, sagte Alcaraz. 

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Am Tag nach seinem historischen Triumph konnte er den Titel zumindest noch etwas genießen. Am Royal Exhibition Building posierte Alcaraz mit dem Norman Brookes Challenge Cup. Und dann musste er noch eine ganz wichtige Tradition fortsetzen. Für jeden Grand-Slam-Titel lässt sich der Spanier ein Tattoo stechen. Was also ziert seinen muskulösen Körper in Zukunft als Erinnerung an den historischen Triumph von Melbourne? Auch darauf hatte Alcaraz eine Antwort parat. „Es wird ein kleines Känguru.“ (dpa/vb)

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Hamburger Schulbehörde: „Lehrkräfte sind nie neutral, zeigen Sie Haltung!“

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Warum Hamburgs neue Lehrkräfte laut Bildungsstaatsrätin von Fintel im Schulalltag Haltung zeigen und sich gegen Diskriminierung engagieren sollen.

Hamburgs Schulbehörde hat am Montag 393 neue Lehramts-Referendarinnen und Referendare vereidigt. Bildungsstaatsrätin Katharina von Fintel forderte die angehenden Lehrkräfte zu einem aktiven Eintreten für Demokratie und Menschenrechte auf. „Lehrkräfte sind nie neutral gewesen“, sagte sie laut einer Mitteilung. „Neutral im Sinne von Parteipolitik – ja. Aber nicht neutral gegenüber Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit oder Angriffen auf Demokratie und Rechtsstaat.“

Hamburg: 393 neue Referendare vereidigt

Demokratiebildung sei keine zusätzliche Aufgabe nebenbei, sondern sie sei Bestandteil des pädagogischen Auftrags. Genau das mache Schule zu einem so entscheidenden Ort. „Deshalb, liebe neue Kolleginnen und Kollegen, appelliere ich an Sie: Zeigen Sie Haltung!“, sagte von Fintel am Morgen beim Senatsempfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses.

„Vielleicht haben Sie in letzter Zeit selbst erlebt, wie sich Gespräche verändern und plötzlich Dinge gesagt werden, die früher unaussprechlich schienen“, sagte von Fintel. Viele Menschen seien verunsichert, suchten Halt und landeten manchmal bei denen, die einfache Antworten gäben, weil sie mit komplexen Antworten überfordert seien. „Diese Entwicklungen werden Ihnen begegnen, auf dem Pausenhof, in Elterngesprächen und vielleicht sogar im Lehrerzimmer. Genau da sind Sie gefragt. Als Menschen mit Haltung!“

Mehr als doppelt so viele Bewerbungen wie Plätze

Nach Angaben der Schulbehörde gab es trotz bundesweit steigenden Lehrermangels in Hamburg mehr als doppelt so viele Bewerbungen wie Studienplätze – dabei sei die Zahl bereits von 855 auf 1350 erhöht worden. Um einen der 393 Referendariatsplätze hätten sich diesmal 938 junge Menschen beworben – 43 mehr als im Vorjahr. Die Einstellungsquote liege damit bei rund 42 Prozent. Der Notendurchschnitt aus dem Studium liege derzeit bei 1,66.

Am begehrtesten waren erneut die Plätze für den Vorbereitungsdienst zum Lehramt Sekundarstufe I und II, also für Stadtteilschulen und Gymnasien. Danach folgten die Grundschulen. 

Nur 24,3 Prozent Männer 

Während in anderen Bundesländern nach Angaben der Schulbehörde mangels Bewerbungen inzwischen zum Teil mehr als ein Drittel der Plätze mit Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern besetzt werden, waren es in Hamburg nur 3,4 Prozent – nach 6,6 Prozent vor einem Jahr.

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Das Durchschnittsalter der Nachwuchslehrkräfte, die nun 18 Monate im Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung und in den Schulen ausgebildet werden, liege bei 29,5 Jahren, die älteste Person sei 54, die jüngsten seien 23 Jahre alt. 75,7 Prozent der angehenden Lehrkräfte seien Frauen. Der Männeranteil sei erneut gesunken – im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozentpunkte. (dpa/mp)

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„Selbst Gidsel hat mir zugeflüstert …“: Was Gislason nach dem EM-Finale ärgerte

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Bundestrainer Alfred Gislason hat sich nach dem verlorenen EM-Endspiel der deutschen Handballer gegen Dänemark über die Rote Karte für Tom Kiesler geärgert. „Das war in meinen Augen eine Zwei-Minuten-Strafe, aber kein Rot. Selbst Mathias Gidsel hat mir zugeflüstert, dass das keine Rote Karte war“, sagte Gislason nach der 27:34-Niederlage der DHB-Auswahl. Insgesamt blieb das Turnier-Fazit des 66-Jährigen jedoch durchweg positiv.

Nach dem kurzfristigen Ausfall von Justus Fischer wegen eines Infekts wurde die deutsche Abwehr durch den Ausschluss von Kiesler zusätzlich geschwächt. „Das hat uns viel gekostet“, sagte Gislason. Auch Marko Grgic war nicht glücklich mit der Leistung der Unparteiischen. „Wir haben drei, vier Pfiffe im Angriff nicht bekommen“, sagte der Rückraumspieler in der ARD. „Und wenn Gidsel quer in der Luft liegt, bekommt er einen Siebenmeter.“

Kiesler entschuldigte sich nach Abpfiff für sein Foul

Kiesler selbst haderte nach dem Abpfiff mehr mit sich als mit den Schiedsrichtern. „Ich treffe Gidsel am Hals. Er taucht ein bisschen ab, das war sehr unglücklich. Ich war etwas zu ungestüm“, schilderte der 25-Jährige vom VfL Gummersbach die Aktion nach nicht einmal 15 Minuten.


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Dabei hatte sich Kiesler nach seinem Ausfall in den Spielen gegen Frankreich und Kroatien wegen eines Magen-Darm-Infekts viel vorgenommen. „Ich wollte dem Team helfen. Dass dann so etwas passiert, ist extrem ärgerlich. Ich bin darüber natürlich sehr enttäuscht“, sagte der Abwehrspezialist.

Wolff: „Wir kommen nächstes Jahr wieder“

Nun hoffen Deutschlands Handballer nach ihrer Silbermedaille bei der Europameisterschaft auf eine goldene Zukunft. „Wir kommen nächstes Jahr wieder, spielen bei uns zu Hause. Vielleicht haben wir da die eine oder andere vorteilhafte Situation auf unserer Seite – und schlagen dann die Dänen bei uns zu Hause im Finale“, sagte Torhüter Andreas Wolff im ZDF.

Sowohl Trainer Alfred Gislason (l.) als auch Torwart Andreas Wolff (r.), prophezeien eine rosige Zukunft für das DHB-Team IMAGO/Maximilian Koch
Alfred Gislason und Andreas Wolff klatschen ab
Sowohl Trainer Alfred Gislason (l.) als auch Torwart Andreas Wolff (r.), prophezeien eine rosige Zukunft für das DHB-Team

Auch die Chefetage des Deutschen Handballbundes (DHB) ist ein Jahr vor der Heim-Weltmeisterschaft (13. Januar bis 31. Januar 2027) zuversichtlich. „Das gibt einen super Rückenwind für die Heim-WM im nächsten Januar“, sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes und ergänzte: „Die Mannschaft ist gefestigt. Sie kann fünf, sechs Jahre so zusammenbleiben. Jetzt müssen wir schauen, dass von unten immer welche nachdrücken, dass ein Konkurrenzkampf entsteht, sodass wir über Jahre hinaus konkurrenzfähig sind und um Medaillen spielen können.“

Nach Handball-EM: Gislason sieht Team im kommenden Jahr als „großen Favoriten“

Auch Gislason nach EM-Siegen unter anderem gegen Spanien, Frankreich und Kroatien: „Wir waren von der Rangliste vor vier Jahren auf Platz sechs oder sieben. Nach diesem Turnier ist die Mannschaft auf zwei.“ Die Entwicklung seines Teams freue ihn „extrem – noch mehr als die Silbermedaille“, sagte der 66-Jährige. Wenn sein Team im kommenden Jahr konzentriert zu Werke gehe, „dann ist diese Mannschaft ein sehr großer Favorit, um mit um die Medaillen zu spielen“.

Kapitän Johannes Golla sieht darin allerdings keinen Automatismus, auch wenn die DHB-Auswahl bei den vergangenen vier großen Turnieren dreimal das Halbfinale und zweimal das Finale erreichte. „Um die nähere Zukunft muss man sich keine Sorgen machen – wenngleich natürlich keine Garantie da ist, dass es so weitergeht“, sagte der Kreisläufer, der wie Wolff ins All-Star-Team des Turniers gewählt wurde.

Wolff: „Wir werden noch öfter Finals gegen Dänemark spielen“

Elf Spieler im deutschen EM-Team sind 25 Jahre oder jünger – darunter ein Juri Knorr, Julian Köster oder die Junioren-Weltmeister um Renars Uscins. Team-Oldie Wolff, der mit seinen 34 Jahren noch lange nicht ans Aufhören denkt, formulierte es ganz offensiv. „Die Mannschaft hat so ein Entwicklungspotenzial, dass wir in zwei, drei Jahren vielleicht die Mannschaft sind, die es zu schlagen gilt“, sagte der Schlussmann. Er ist überzeugt: „Wir werden noch öfter Finals gegen Dänemark spielen.“

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Dass das Turnier ein voller Erfolg gewesen ist, zeigen auch die TV-Quoten: Das Endspiel hat dem ZDF die mit Abstand beste TV-Quote im Turnierverlauf beschert. Durchschnittlich 12,82 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen sahen das Spiel am Sonntagabend. Dies entsprach einem Marktanteil von starken 50,8 Prozent – jeder Zweite schaltete beim Handball ein.

Schober: „Handball hat begeistert und inspiriert“

„Das EM-Endspiel war ein Lagerfeuer, vor dem sich die deutschen Fernsehzuschauer versammelt haben – Handball hat begeistert und inspiriert“, sagte Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes: „Mehr als 50 Prozent Marktanteil sind überragend und ein Meilenstein. Diese fantastischen Zahlen, übrigens noch ohne Livestreams und digitale Nachverwertung, sind Komplimente für das gesamte Team. Was unsere Handball-Nationalmannschaft da in den vergangenen Wochen im Doppelpass mit ARD und ZDF geleistet hat, ist Gold wert.“

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Damit lag das Endspiel in absoluten Zahlen knapp unter der TV-Quote vom bis dato letzten deutschen EM-Triumph vor zehn Jahren in Polen. Damals hatten beim Finalsieg gegen Spanien 12,98 Millionen (42 Prozent) in der ARD zugesehen.

Drei DHB-Partien mit mehr als sieben Millionen Zuschauern

Insgesamt drei Partien während des Turniers in Dänemark knackten die Marke von durchschnittlich sieben Millionen Zuschauern. Die bisherige Bestmarke hatte das Erste im Halbfinale gegen Kroatien (7,96/40,3) verbucht. Mehr als sieben Millionen Zuschauer hatte bei dieser EM zudem das Duell mit Frankreich (7,02/34,3) im ZDF. (sid/dpa/vb)

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Hamburger Liebesbetrüger zockte Frau einmal zu viel ab: Jetzt schmort er im Knast

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Ein 35-Jähriger aus Hamburg spielt seinem Opfer eine Liebesbeziehung vor – und erleichtert die Frau dann um eine sechsstellige Geldsumme. Am Landgericht Hannover erhält der Liebesbetrüger dafür seine Strafe.

Mit falschen Liebesversprechen im Internet hat der Mann die Frau um 165.000 Euro gebracht – und muss nun jahrelang ins Gefängnis. Die Gesamtstrafe für den Mann betrage vier Jahre und drei Monate, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Hannover zu dem sogenannten Love-Scamming-Prozess.

Mann aus Hamburg bei fingierter Geldübergabe festgenommen

Verurteilt worden sei er wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs in neun Fällen, wobei es in einem Fall beim Versuch geblieben sei. Im vergangenen Juni war der Mann aus Hamburg der Polizei bei einer fingierten Geldübergabe ins Netz gegangen.

Laut Urteilsbegründung war der 35-Jährige Teil einer perfiden und hoch professionalisierten Bande, die ihre Opfer manipuliert und ihnen psychisch zugesetzt hätten, wie die Sprecherin sagte. Die Geldabflüsse seien oft nach Ghana gegangen. Laut NDR hatte die Staatsanwaltschaft eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren und acht Monaten gefordert, die Verteidigung dagegen auf eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten plädiert.

Liebesbetrüger: Vorspiegelung falscher Notlagen

Das Kriminalitätsphänomen ist als Love-Scamming oder Romance-Scamming bekannt. Die Betrügerinnen und Betrüger suchen ihre potenziellen Opfer meist online, etwa auf Dating-Portalen, und überhäufen sie mit Liebesbekundungen. Dann stellen sie unter Vorspiegelung falscher Notlagen Geldforderungen.

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Nach früheren Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hatte die betrogene Frau den heute 35-Jährigen auf einer Internetplattform kennengelernt. Das Opfer wurde demnach schließlich dazu gebracht, dem angeblichen Liebespartner Bargeld und Geldüberweisungen zukommen zu lassen. Als die Versprechungen ins Leere liefen, bemerkte die Frau den Betrug und erstattete Anzeige. Bei einer Geldübergabe wurde der Mann festgenommen. (mp/dpa)

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Versteckte Asyl-Wende: Tausende Flüchtlinge kehren freiwillig zurück in ihre Heimat

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Mehr als 16.000 Menschen, die in Deutschland Asyl beantragt haben, sind 2025 mit Unterstützung freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt. Der Anstieg hat vor allem mit der Lage in einem Land zu tun.

Die Zahl der in Deutschland nur geduldeten Flüchtlinge, die freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt sind, ist im vergangenen Jahr stark gestiegen. 2024 hatten 10.358 Menschen von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, mithilfe der staatlichen Stellen in Deutschland in ihr Heimatland zurückzukehren. 2025 stieg die Zahl auf 16.576, teilte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg mit. Zuerst hatte die Funke-Mediengruppe berichtet.

„60 Prozent mehr freiwillige Rückkehr als im Vorjahr: Das ist ein wichtiger Baustein in der Migrationswende“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). 

Syrischer Bürgerkrieg zu Ende

Hintergrund für den Anstieg ist vor allem das Ende des Bürgerkriegs in Syrien Ende 2024. Damit wurde das ausgesetzte Rückkehrprogramm dort wieder möglich. Das Plus von gut 6000 Rückkehrern geht mit 3678 zu mehr als der Hälfte auf das Konto von syrischen Flüchtlingen. Auch bei der freiwilligen Rückkehr in die Türkei wurde 2025 ein Anstieg von mehr als 1000 Personen verzeichnet. 

Ende 2024 war das Regime des langjährigen syrischen Machthabers Baschar al-Assad gestürzt worden. Der Sturz markierte das Ende des mehr als ein Jahrzehnt andauernden Bürgerkriegs in dem Land. Allerdings kommt es auch seitdem immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. 

Seit September 2025 entscheidet das BAMF auch wieder über Asylanträge aus Syrien. Bis Ende 2024 waren die allermeisten Anträge von Menschen aus Syrien positiv beschieden worden, nach Bürgerkriegsende wurden die Entscheidungen bis zur Klärung der politischen Situation vorübergehend ausgesetzt. 

Asyl: Anträge aus Syrien stark rückläufig

Syrien war lange Zeit Spitzenreiter unter den Herkunftsländern von Menschen, die in Deutschland um Asyl nachsuchten. 2024 stellten noch 76.765 Menschen aus Syrien einen Erstantrag, 2023 sogar mehr als 104.000 – 2025 waren es mit 23.256 deutlich weniger.

Seit September 2025 wird wieder entschieden – allerdings nur über Anträge von Alleinreisenden, männlichen Antragstellern sunnitischen Glaubens, die nicht einer der ethnischen Minderheiten angehören. Viele dieser Anträge werden abgelehnt, es sei denn, die Antragsteller könnten einen individuellen Grund vorbringen, wie ein Behördensprecher sagte.

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Das Rückkehrsystem sieht vor, dass freiwillige Rückkehrer Bargeld in Höhe von bis zu 1000 Euro bekommen können, dazu Reisekosten und Hilfen für die Reintegration im Heimatland. (mp/dpa)

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Geldwäsche, Nötigung, Intrigen: Urteil gegen AfD-Politiker – was dahinter steckt

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Geldwäsche, Nötigung, politische Intrigen: Was hinter dem Urteil gegen den jüngsten AfD-Landtagsabgeordneten steckt – und was das für seine Partei bedeutet.

Das Amtsgericht Würzburg hat den AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba wegen Geldwäsche und Nötigung zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Schöffengericht entschied auf 160 Tagessätze von je 190 Euro. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, würde der 24-Jährige im umgangssprachlichen Sinn als vorbestraft gelten, da diese Strafe im Führungszeugnis eingetragen wird. Gegen das Urteil sind Rechtsmittel möglich.

Halembas Anwälte hatten in der Vorwoche auf Freispruch plädiert, die Staatsanwaltschaft auf 240 Tagessätze zu je 215 Euro. Ankläger Tobias Kostuch hatte die Vorwürfe der Volksverhetzung, Geldwäsche, der Nötigung und versuchten Nötigung als erwiesen angesehen. Die Jugendkammer verurteilte Halemba wegen Geldwäsche und Nötigung. Vom Vorwurf der Volksverhetzung und der versuchten Nötigung dagegen wurde der 24-Jährige freigesprochen.

AfD-Politiker sieht sich als Opfer politischer Intrigen

Halemba und sein Verteidiger hatten sich in dem Verfahren als Opfer politischer Intrigen inszeniert und nahezu nichts zu den Vorwürfen gesagt – jedenfalls nicht vor Gericht, sondern vielmehr in sozialen Medien und bei Statements etwa im Würzburger Justizzentrum. Erst in den Plädoyers wurde eine Beteiligung Halembas an den angeblichen Taten zurückgewiesen beziehungsweise wurden die Vorfälle als nicht strafrechtlich relevant dargestellt.


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Der 24-Jährige hatte in seinem Schlusswort gesagt: „Es geht hier darum, mit Schmutz zu werfen (…) und eine Nähe zum Nationalsozialismus zu konstruieren.“ Der Prozess fand vor einem Jugendschöffengericht statt, weil Halemba beim Tatkomplex Geldwäsche aufgrund seines damaligen Alters noch unter Jugendstrafrecht fällt.

Halemba-Fall: AfD will Sachverhalt prüfen

Der AfD-Politiker war im Oktober 2023 als damals jüngster Abgeordneter in den bayerischen Landtag gewählt worden. Halemba gilt als Rechtsaußen in der bayerischen AfD. Die AfD-Fraktion im Landtag hat sich bisher mehrheitlich hinter ihren umstrittenen Jung-Parlamentarier gestellt, sein Abgeordnetenmandat nimmt er weiter wahr.

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Der AfD-Landesvorsitzende Stephan Protschka schrieb der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Prozesses: „Der Landesvorstand wird im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung den Sachverhalt satzungsgemäß prüfen. Ob ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet wird, hängt dabei nicht schematisch, sondern vom konkreten Urteil, dem Tatbestand, dem Strafmaß sowie dem Bezug zur Parteitätigkeit ab.“ (dpa)

Geldwäsche, Nötigung, Intrigen: Urteil gegen AfD-Politiker – was dahinter steckt wurde gefunden bei mopo.de

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Ronaldo reicht’s! Warum der Weltstar in Saudi-Arabien in den Streik getreten ist

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Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo ist bei seinem Klub Al-Nassr offenbar in den Streik getreten. Dies berichtete die portugiesische Zeitung „A Bola“ am Montag. Demnach ist der Fußballstar mit dem Management des Saudi Arabian Public Investment Funds (PIF) unzufrieden.

Im Spiel gegen Al-Riyadh wird Ronaldo fehlen, saudische Medien hatten berichtet, dass der 40-Jährige für das Duell mit dem Meister Al-Ittihad am kommenden Freitag geschont werde. Nach Informationen von „A Bola“ hingegen sei Ronaldo der Auffassung, dass andere Klubs, die ebenfalls vom PIF geführt werden, bevorteilt würden. Der Star-Stürmer beklagt dabei vor allem die mangelnden Investitionen in seinen Klub.

Ronaldo kassiert in Saudi-Arabien ein astronomisches Gehalt

Al-Nassr holte in der bisherigen Wintertransferphase nur Haydeer Abdulkareem aus dem Irak. Die direkte Konkurrenz war deutlich aktiver, Al-Hilal gab bereits 32 Millionen Euro aus und steht laut Medienberichten auch noch vor der Verpflichtung des ehemaligen Ballon-d’Or-Siegers Karim Benzema. Im Ligavergleich hat Al-Nassr (133 Mio. Euro) hinter Al-Ittihad (141 Mio. Euro) und Al-Hilal (190 Mio. Euro) den dritthöchsten Kaderwert.

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Ronaldo wechselte im Januar 2023 nach Al-Nassr. In bislang 127 Partien erzielte er 111 Tore. Einen Titel gewann er noch nicht. Sein Jahresgehalt soll bei astronomischen 208,7 Millionen Euro liegen. Hinzu kamen noch 28,7 Millionen Euro für die letzte Vertragsunterzeichnung. Im zweiten Vertragsjahr soll es erneut eine „Signing-Fee“ geben, die sich dann auf 44,5 Millionen Euro erhöht. Auch für die saudische Meisterschaft gibt es Bonuszahlungen, Gleiches gilt für den AFC-Champions-League-Gewinn, geschossene Tore und gegebene Vorlagen. Würde Ronaldo Torschützenkönig der saudischen Pro League werden, dürfte er sich über 4,7 Millionen Euro freuen. In der Torschützenliste liegt er mit 17 Toren in 18 Spielen aktuell auf Platz zwei hinter dem Engländer Ivan Toney (18 Tore). (sid/vb)

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Böller-Skandal in Italien: Täter offenbar gefasst – er wurde selbst schwer verletzt

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Nach dem Skandal beim italienischen Erstligaspiel zwischen US Cremonese und Inter Mailand mit einem Böllerwurf in Richtung von Torwart Emil Audero hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter ausgemacht. Der Anhänger von Inter Mailand habe durch die Explosion eines weiteren Feuerwerkskörpers mehrere Finger verloren und sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nach seiner Entlassung solle er festgenommen werden, teilte die Polizei am Montag mit.

Der Vorfall hatte sich wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit in der Serie-A-Partie zwischen Cremonese und Inter Mailand (0:2) ereignet. Ein aus dem Gästeblock geworfener Knallkörper detonierte in unmittelbarer Nähe von Audero, der kurzzeitig benommen zu Boden ging. Der Torhüter konnte die Partie nach kurzer Unterbrechung fortsetzen.

Klubpräsident Marotta: „Isolierter und inakzeptabler Vorfall“

Spieler von Inter Mailand, darunter der deutsche Nationalspieler Yann Aurel Bisseck, eilten zu Audero und verurteilten den Vorfall deutlich. Giuseppe Marotta, Präsident von Inter Mailand, sprach von einem „isolierten und inakzeptablen Vorfall“, der nichts mit den Werten des Sports zu tun habe.


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Marotta lobte zugleich das Verhalten Auderos, der die Partie trotz des Böller-Vorfalls beendete. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde der mutmaßliche Täter nach seiner Verletzung von anderen Anhängern angegriffen.

Inter Mailand könnte mit einer Geldstrafe und einer Kurvensperrung bestraft werden

Der Vorfall ereignete sich vor den Augen von Ligapräsident Ezio Simonelli und könnte sportrechtliche Konsequenzen haben. Inter droht eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro sowie eine mögliche Teilsperrung der Fankurve. Nach Spielende verzichteten die Mailänder Profis darauf, die eigenen Fans zu grüßen. Verteidiger Alessandro Bastoni erklärte, man habe damit ein klares Zeichen gegen Gewalt setzen wollen. (sid/vb)

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60.000 Kündigungen! ADAC-Chef tritt nach Benzinpreis-Shitstorm zurück

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In einem Interview hatte ADAC-Chef Hillebrand die CO2-Bepreisung, die Sprit verteuert, als „richtiges Instrument“ bezeichnet. Es folgten Empörung und eine Kündigungswelle. Nun kam es zum Rücktritt.

Eine Austrittswelle nach einem Interview kostet den ADAC-Verkehrspräsidenten Gerhard Hillebrand sein Amt. Er lege es nieder und übernehme damit die Verantwortung für den entstandenen Reputationsschaden, teilt der Verkehrsclub mit. 

Hintergrund sind rund 60.000 Kündigungen im Zusammenhang mit einem Interview Ende 2025 in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, in dem sich Hillebrand positiv über die CO2-Bepreisung geäußert hatte, die Benzin und Diesel teurer macht. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über den Rücktritt und die Zahl der Kündigungen berichtet.

Bedauern über Ärger und verlorene Glaubwürdigkeit

Konkret hatte Hillebrand in dem Ende Dezember veröffentlichten Interview mit der „NOZ“ gesagt: „Der ADAC hält die CO2-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen.“ Es sei aber richtig, sich dabei Zeit zu lassen und Preisspitzen zu verhindern, „zumal eine Preiserhöhung nur dann positiv wirkt, wenn auch ausreichend Möglichkeiten bestehen, diese mit alternativen Angeboten zu vermeiden“.

Der ehemalige ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand (Archivbild). picture alliance/dpa/ADAC | Peter Neusser
ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand
Der ehemalige ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand (Archivbild).

Dies führte laut ADAC „zu erheblichen Irritationen bei Mitgliedern sowie zahlreichen Beschwerden und Kündigungen“. Hildebrand bedauere, dass seine Äußerungen Mitglieder verunsichert und verärgert sowie Glaubwürdigkeit gekostet hätten. Er sei zur Überzeugung gekommen, „dass es im Interesse des ADAC und seiner Glaubwürdigkeit richtig ist, daraus persönliche Konsequenzen zu ziehen“. Sein Verantwortungsbereich wird kommissarisch von ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze übernommen.

ADAC gewinnt trotzdem neue Mitglieder

Der Verein bedauere, „dass so viele Mitglieder den ADAC aus Verärgerung verlassen haben“, sagte eine Sprecherin. „Um Mitglieder, die enttäuscht wurden, werden wir intensiv werben.“ Allerdings habe man alleine im Januar auch mehr als 100.000 Mitglieder neu gewinnen können – das entspreche dem Vorjahresniveau. 

Eine Rechnung, ob der ADAC damit aktuell mehr Mitglieder gewinnt, als verliert, ist mit diesen Zahlen allerdings nicht sinnvoll: Zum einen gibt es weitere Kündigungen aus anderen Gründen, zum anderen werden Kündigungen erst nach einer gewissen Frist wirksam. Auf Jahresfrist hatte der ADAC zuletzt stets Zuwächse vermeldet. 

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Der CO2-Preis verteuert Benzin und Diesel. Die zum Jahreswechsel eingetretene aktuelle Stufe sorgt etwa für bis zu drei Cent pro Liter zusätzlich. (mp/dpa)

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Lotto-Glückspilz aus dem Norden sahnt mehr als zwei Millionen Euro ab!

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Lotto meldet für Mecklenburg-Vorpommern gleich drei Großgewinne an drei Tagen. In einem Fall reichte es sogar für über zwei Millionen Euro.

Der erste Millionen-Lotto-Treffer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern ist gleich ein Zwei-Millionen-Gewinn. Der Spieler oder die Spielerin gewann bei der Samstagsziehung der Lotterie „6 aus 49“ exakt 2.178.417,70 Euro. Die Teilnahme sei über das Internet erfolgt, teilte die Landeslotteriegesellschaft mit.

Lotto: Hohe Gewinne in Mecklenburg-Vorpommern

Spielern aus Mecklenburg-Vorpommern war das Glück damit seit Freitag gleich dreimal zugeneigt. Den Auftakt machte den Angaben zufolge ein Eurojackpot-Großgewinn in Höhe von 147.012,90 Euro am Freitag.

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Am Sonntag bescherte dann ein Dreifach-Bingo einem Glückspilz aus dem Nordosten knapp 493.000 Euro. Im vergangenen Jahr wurden drei Menschen in MV zu Lottomillionären. (dpa/mp)

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Sohn von Prinzessin Mette-Marit nach neuen Vorwürfen in U-Haft!

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Am Dienstag beginnt der Prozess gegen Marius Borg Høiby – kurz davor wird der 29-Jährige festgenommen. Es gibt neue Vorwürfe gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin.

Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, muss wegen weiterer Gewaltvorwürfe für mindestens vier Wochen in Untersuchungshaft. Das entschied ein Richter am Nachmittag in Oslo, wie die Nachrichtenagentur NTB berichtete. Høiby war am Sonntagabend festgenommen worden. Der 29-Jährige werde des körperlichen Übergriffs, der Drohung mit einem Messer und des Verstoßes gegen ein Besuchsverbot verdächtigt, teilte die Polizei mit. 

Prozess gegen Marius beginnt am Dienstag

Gegen Høiby beginnt an diesem Dienstag (ab 9.30 Uhr) in Oslo ein auch in Deutschland viel beachteter Prozess. Der Sohn der Kronprinzessin aus einer früheren Beziehung ist bislang in 38 Punkten angeklagt – unter anderem wegen Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen Besuchsverbote. Insbesondere die Vorwürfe der Sexualdelikte weist er zurück.

Die ersten Vorwürfe waren 2024 laut geworden – seitdem ist ihre Zahl stetig gewachsen. Zuletzt kamen erst vor einigen Wochen sechs weitere Anklagepunkte hinzu: So soll Marius Borg Høiby etwa 3,5 Kilo Marihuana aufbewahrt und transportiert haben und mehrfach zu schnell Motorrad gefahren sein.

Sohn von Mette-Marit berichtete von Drogenmissbrauch

Im Sommer 2024 hatte er zugegeben, unter Alkohol- und Kokain-Einfluss gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben. In einer Stellungnahme berichtete er damals von psychischen Problemen und davon, seit längerem mit Drogenmissbrauch zu kämpfen. Die Ermittler sind sicher, dass er sich eine ganze Reihe an Straftaten zuschulden hat kommen lassen, darunter mehrere Sexualstraftaten nach dem norwegischen Vergewaltigungsparagrafen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

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Der Prozess soll bis Mitte März andauern. Nach dem Verlesen der Anklageschrift und der Plädoyers am ersten Tag soll Høiby am zweiten Prozesstag zu den Vorwürfen gegen ihn Stellung nehmen. Außerdem kommen mehrere mutmaßliche Opfer und Zeuginnen zu Wort, darunter Ex-Freundinnen des Angeklagten. Es herrschen strenge Vorgaben für die Berichterstattung über die Frauen. Zahlreiche der Aussagen finden hinter verschlossenen Türen statt. Das Medieninteresse ist immens. (dpa/mp)

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