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„Wegmarken jüdischer Geschichte“: In 14 Etappen zum neuen Museum?

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Auch traurige Jubiläen kann es geben. Solche, die daran erinnern, was in 125 Jahren nicht passiert ist: Schon um 1900 gab es Pläne für ein Jüdisches Museum in Hamburg. Bis heute ist es bei Planungen geblieben. Eine Ausstellung macht nun einen Schritt in Richtung konkrete Umsetzung: „Wegmarken jüdischer Geschichte“ schaut auf 400 Jahre zurück.

Denn so lange ist jüdisches Leben in und um Hamburg dokumentiert. Gesammelt und gezeigt wurden Zeugnisse und Objekte durchaus schon früher an verschiedenen Orten der Stadt, doch bislang nur als Abteilung anderer Museen oder zeitlich befristet.

Ausstellung über 400 Jahre jüdisches Leben in Hamburg

14 Wegmarken – man könnte auch Etappenziele sagen – präsentiert der Ausstellungsraum. Die Chronologie beginnt im Jahr 1611, als portugiesische Kaufleute ein Stück Land erwarben, um auf dem Altonaer Heuberg einen Friedhof anlegen zu können.

Schon damals gab es Streit: Einerseits brauchte Hamburg die Juden aus Portugal wegen des Handels mit der Iberischen Halbinsel, andererseits beschwerten sich christliche Bürger schriftlich beim Rat der Hansestadt über die Fremden.

  • SHMH-Altonaer Museum Die Kreidelithografie von 1842 zeigt Salomon Heine, Bankier und Mäzen (1767–1844). Die Straße Hamburger Berg war nach dem Wohltäter benannt – bis die Nazis kamen.
    Kreidelithografie von Salomon Heine
    Die Kreidelithografie von 1842 zeigt Salomon Heine, Bankier und Mäzen (1767–1844). Die Straße Hamburger Berg war nach dem Wohltäter benannt – bis die Nazis kamen.
  • SHMH-Altonaer Museum Die Postkarte (um 1906) zeigt die frühere Synagoge am Bornplatz.
    Die Postkarte (um 1906) zeigt die frühere Synagoge am Bornplatz.
    Die Postkarte (um 1906) zeigt die frühere Synagoge am Bornplatz.
  • SHMH-Altonaer Museum Löwenskulptur vom Brunnen des Jüdischen Friedhofs in Altona: ein Abguss des Originals von 1736
    Löwenskulptur vom Brunnen des Jüdischen Friedhofs in Altona
    Löwenskulptur vom Brunnen des Jüdischen Friedhofs in Altona: ein Abguss des Originals von 1736

Anfang des 19. Jahrhunderts war Hamburg die Wiege des liberalen Judentums. Die Reformwilligen hatten derart großen Zulauf, dass der israelitische Tempel an der Poolstraße gebaut werden musste; ein Stich aus dem Jahr 1844 zeigt den Neubau.

Bedeutender jüdischer Reeder Albert Ballin

Ein Foto von 1905 porträtiert Albert Ballin, den bedeutenden jüdischen Reeder und Gründer der Schifffahrtslinie HAPAG; er steht stellvertretend für Hamburgs Bedeutung als Zwischenstation osteuropäischer Juden auf dem Weg nach Nordamerika.

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Weitere wichtige Wegmarken: der Neubau der Talmud-Tora-Schule 1911; die Ausgrenzung, zunehmende Entrechtung und Beraubung ab 1933; die systematischen Deportationen und Ermordungen ab 1941; die Verleihung des Lessing-Preises der Stadt Hamburg an Hannah Arendt 1959.

Die letzte Station erzählt vom geplanten Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge, der seit fünf Jahren diskutiert wird. Jüngste Meldung: 2026 formierte sich ein Freundeskreis, der das Vorhaben eines eigenständigen Jüdischen Museums wieder aufgreift. Im Judentum gilt Geduld als eine der wichtigsten Tugenden.  

Altonaer Museum: ab 4.2., Mo/Mi-Fr 10-17 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, Museumstr. 23, 8,50/5 Euro, shmh.de

Der neue Plan7 erscheint am 30. Januar als Teil der WochenMOPO. MOPO
Der Plan7 vom 30. Januar 2026
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Plan International betont Rolle von Männern in der Aufklärung gegen Genitalverstümmelung

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Plan International fördert Einbindung von Männern in die Aufklärungsarbeit gegen FGM/C

Hamburg (ots) – Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) am 6. Februar hebt die Kinderrechtsorganisation Plan International die Bedeutung der aktiven Einbindung von Männern in die Aufklärungsarbeit hervor.

Risikofaktoren und Betroffenheit

Weltweit sind mehr als 230 Millionen Mädchen und Frauen von Beschneidung betroffen. In Deutschland leben Schätzungen zufolge fast 104.000 Betroffene, darunter etwa 20.000 Mädchen, die als gefährdet gelten. Die meisten dieser Frauen leiden ihr Leben lang unter den Folgen des Eingriffs.

Position/Zitate

„Weibliche Genitalverstümmelung ist in den betroffenen Gemeinden ein Tabuthema,“ sagt Edell Otieno-Okoth, Referentin für FGM/C bei Plan International Deutschland. „Wir können das Vertrauen der Menschen dort jedoch nur gewinnen, wenn wir mit ihnen sprechen. Das gilt für Frauen ebenso wie für Männer. Auch sie müssen in der Aufklärung für ihre Verantwortung sensibilisiert werden: Ob Vater, Ehemann, Bruder, religiöser Führer oder Dorfvorsteher – sie alle können ihren Einfluss nutzen und dazu beitragen, die schädliche Praktik in ihren Familien und Gemeinden zu beenden.“

Angebot/Hintergrund

Um in Deutschland gegen weibliche Genitalverstümmelung vorzugehen, arbeitet Plan International in Kooperation mit regionalen Beratungs- und Anlaufstellen am Ausbau eines bundesweiten Netzwerks. Die Paneldiskussion „Männer zwischen Religion und Tradition – gemeinsam gegen FGM/C“ findet am 5. Februar um 14:00 Uhr in Hamburg statt. In der Veranstaltung tauschen sich männliche Podiumsgäste über Herausforderungen im Umgang mit FGM/C in ihren Gemeinden aus. Der Livestream ist für alle Interessierten zugänglich, sodass Fragen an die Panelteilnehmer gestellt werden können.

Plan International setzt sich seit über 20 Jahren weltweit gegen weibliche Genitalverstümmelung ein, unter anderem in Ägypten, Äthiopien und Senegal. Ziel der Informationsveranstaltungen ist es, Eltern und Gemeindemitglieder über die schwerwiegenden Folgen der Menschenrechtsverletzung aufzuklären und sie für ihre Verantwortung zu sensibilisieren. Fachkräfte im Gesundheitsbereich werden zudem im Umgang mit Betroffenen geschult.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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Grüne Planwirtschaft: Heizungsverkauf eingebrochen – Branche bangt ums Überleben

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Nachdem die Politik mit dem Gebäudeenergiegesetz den Heizungsmarkt in die Planwirtschaft gezwungen hat, verzeichnet die deutsche Heizungsindustrie für 2025 einen massiven Einbruch bei den Verkäufen. Der Absatz von Heizsystemen ist auf den niedrigsten Stand seit 2010 abgestürzt. Die Branche fürchtet ums Überleben.

Die deutsche Heizungsindustrie erlebt 2025 ihren schlimmsten Einbruch seit Beginn vergleichbarer Statistiken: Nur noch 627.000 Heizsysteme wurden bundesweit verkauft – ein Minus von 12 Prozent gegenüber dem ohnehin schwachen Vorjahr 2024, in dem der Absatz von Heizanlagen bereits um 25 Prozent eingebrochen war, und der niedrigste Stand seit 2010. Das meldet der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) in seiner Jahresbilanz. Besonders dramatisch trifft es die klassischen Technologien: Ölheizungen brachen um 74 Prozent ein (nur noch 22.500 Geräte) und Gas-Brennwertkessel, die bisherigen Bestseller der Branche, verloren 36 Prozent (229.000 Stück).

Gleichzeitig legten Wärmepumpen um 55 Prozent zu und erreichten 299.000 verkaufte Einheiten – damit waren sie 2025 erstmals die meistverkaufte Heizart. Auch Biomasseheizungen wuchsen um 23 Prozent (29.000 Geräte). Doch selbst dieses Plus reicht bei weitem nicht, um den Gesamteinbruch auszugleichen: Der Markt liegt nach dem Boom-Jahr 2023 (über 1,3 Millionen Geräte) inzwischen bei weniger als der Hälfte.

Die Gründe für den Kaufstreik lassen sich auf einen Nenner bringen: totale Verunsicherung durch die Politik. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) der früheren Ampel-Regierung (umgangssprachlich „Habeck-Heizungsgesetz“) mit seiner 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien sorgte 2023 für einen Vorzieheffekt – viele kauften noch schnell eine Gas- oder Ölheizung. Danach folgte die Ernüchterung bei den gehypten Wärmepumpen: hohe Preise, komplizierte Förderung, lange Handwerker-Wartezeiten und Zweifel an der Wirtschaftlichkeit (insbesondere in unsanierten Altbauten).

Wärmepumpen bleiben ein Flop

Trotz des Zuwachses beim Verkauf bleiben Wärmepumpen ein Flop im Vergleich zu den grünen Träumen, denn die Ampel-Regierung hatte sich den Einbau von jährlich mindestens 500.000 Wärmepumpen als Ziel gesetzt. Das Ergebnis jahrelanger ideologischer Experimente à la Habeck: Viele Hausbesitzer und Vermieter warten ab. BDH-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt fordert “endlich stabile gesetzliche Vorgaben und Förderbedingungen”. Andernfalls sei mit “personellen Maßnahmen” wie Stellenabbau und Kurzarbeit zu rechnen.

Seit der Regierungsänderung 2025 verspricht die neue Koalition (CDU/CSU-SPD) eine grundlegende Reform des GEG. Bis Ende Januar sollen Eckpunkte des neuen “Gebäudemodernisierungsgesetzes” vorliegen. Ob damit Planungssicherheit geschaffen wird, bleibt abzuwarten. Ein Ende des Klimawahns ist jedenfalls nicht absehbar, an dem Irrsinn wird auch ohne die Grünen in der Regierung festgehalten.

Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) will die Regeln des Heizungsgesetzes nicht aufweichen. „Für mich ist entscheidend, dass wir die CO2-Einsparungen erreichen. Das ist nicht nur fürs Klima wichtig, es ist auch fairer für die Haushalte“, so Schneider. „Denn das Verfeuern von Gas und Öl wird immer teurer. Und wenn wir die Leute nicht jetzt dazu bringen, auf erneuerbare Heizquellen umzusteigen, lassen wir sie in die Kostenfalle laufen.“

Die Kostenfalle besteht nach Ansicht der Verbraucher vielmehr im Einbau einer massiv überteuerten Heiztechnologie, die angesichts der Konsequenzen der grünen Energiewende weder Zuverlässigkeit noch preisgünstiges Heizen erwarten lässt. Dass politisch eine Heizart nicht nur gefördert, sondern praktisch vorgeschrieben wird, sorgt natürlich obendrein dafür, dass sich die Preisspirale immer weiter dreht.

Vielleicht erlebt die Branche ja zumindest in Berlin ein wenig Aufwind: Dort befürchtete ein Sachverständiger kürzlich, dass ein hoher Prozentsatz der Wärmepumpen durch den Blackout schweren Schaden genommen haben dürfte. Hier dürften Reparaturen und Ersatzgeräte fällig werden. Als Verkaufsargument für diese Technologie dürfte das dem Rest der Deutschen allerdings nicht dienen. Im Zuge der grünen Transformation steigt die Blackout-Gefahr nämlich nicht nur durch Linksterroristen.

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Super Bowl Watch Party der New England Patriots in Hamburg geplant

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New England Patriots veranstalten Watch Party für Super Bowl 2026 in Hamburg

Hamburg (ots) – Am 8. Februar 2026 findet die offizielle Watch Party der New England Patriots zum Super Bowl im Q21 Gasthaus in Hamburg statt. Fans können dort ein authentisches NFL-Erlebnis erwarten.

Veranstaltungsdetails

Das Q21 Gasthaus öffnet um 21:00 Uhr und bietet Platz für etwa 500 Fans. Die Veranstaltung beinhaltet die Live-Übertragung des Super Bowl auf einer Großleinwand sowie verschiedenen Screens. Während des Spiels wird ein amerikanisches Buffet von 22:00 bis 00:30 Uhr angeboten, ergänzt durch regionales Bier.

Statements

„Die Saison hat gezeigt: die Patriots sind zurück – unabhängig davon, wer im Super Bowl am Ende die Nase vorne hat. Die große Watch Party in Hamburg ist auch ein Dankeschön an die große Fanbase der Patriots in Deutschland, die in den letzten Jahren sportlich nicht gerade verwöhnt wurden. Jetzt bringen wir einen Hauch von Super Bowl-Atmosphäre nach Hamburg – mit einem großen Fan-Fest am 8. Februar,“

– Sebastian Vollmer, Botschafter der Patriots in Deutschland und erfolgreicher NFL-Spieler.

Erlebnisse für Fans

Die Watch Party bietet interaktive Elemente und Live-Schalten ins US-Fernsehen. Der Patriots Championship Container präsentiert Hall-of-Fame-Items, darunter ein von Tom Brady getragener Handschuh und ein Schuh von Drew Bledsoe. Fans können ihre Wurfkünste bei der Quarterback Challenge testen und Erinnerungsfotos in der Patriots-Photobox machen. Das Maskottchen Pat Patriot sorgt für Unterhaltung, während in verschiedenen Gewinnspielen signierte Patriots-Artikel verlost werden. Am Vortag wird der Patriots Championship Container auch im Westfield Shopping Center zugänglich sein.

Karteninformation

Tickets für die Watch Party sind ab sofort erhältlich. Der Preis beträgt 24,90 EUR pro Person, inklusive All-you-can-eat-Buffet. Es gilt freie Platzwahl, und eine limitierte Anzahl an Resttickets wird an der Abendkasse verfügbar sein. Die Buchung ist bis Freitag, dem 6. Februar 2026, möglich.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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Keine Trendwende bei Organspenden – Staatliche Dauerbeschallung zeigt kaum Wirkung

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Berlin – Trotz jahrelanger Aufklärungskampagnen, Gesetzesverschärfungen und massiver staatlicher Einflussnahme bleibt der erhoffte Durchbruch aus: Die Organspendezahlen in Deutschland steigen nicht. Das geht aus einer aktuellen Unterrichtung der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag hervor.

Die Bundesregierung zieht darin ein bemerkenswertes Fazit: Die Informationsarbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sei „umfassend und professionell“. Doch was zwischen den Zeilen steht, ist brisanter – denn trotz aller Maßnahmen bleibt die Bevölkerung zurückhaltend. Die propagierte „Entscheidungsbereitschaft“ lässt sich offenbar nicht beliebig herbeierziehen.

Seit Jahren versucht der Staat, das Thema Organspende zunehmend in den Alltag der Bürger zu drängen – über Schulen, Krankenkassen, Arztpraxen, Behördenkontakte und soziale Medien. Kritiker sprechen längst von systematischer Beeinflussung und moralischem Druck. Der nun vorgelegte Bericht bestätigt indirekt: Selbst diese Dauerbeschallung reicht nicht aus, um den Widerstand zu brechen.

Besonders problematisch ist dabei die Grundlage der gesamten Kampagne: das Hirntodkonzept. Dieses ist bis heute wissenschaftlich und ethisch umstritten. Dennoch wird es in staatlichen Materialien als unumstößliche Tatsache dargestellt. Eine echte Aufklärung über die medizinischen Zweifel, die körperlichen Reaktionen hirntoter Patienten oder die Interessenlage der Transplantationsindustrie findet nicht statt.

Stattdessen empfiehlt der Bericht, die Maßnahmen weiter zu intensivieren: noch mehr Social Media, noch gezieltere Ansprache einzelner Gruppen, noch schnelleres Reagieren auf „Fehlinformationen“. Was die Bundesregierung als Fehlinformation bezeichnet, sind häufig kritische Stimmen, medizinische Einwände oder ethische Fragen – also genau jene Debatte, die in einer aufgeklärten Gesellschaft notwendig wäre.

Auffällig ist auch: Zwar geben rund 85 Prozent der Befragten an, der Organspende grundsätzlich positiv gegenüberzustehen, doch die Mehrheit fühlt sich nicht ausreichend informiert, um eine Entscheidung zu treffen. Offenbar spüren viele Menschen instinktiv, dass hier mehr im Spiel ist als ein simples „Ja oder Nein“.

Die Realität ist unbequem für die Politik: Je stärker der Staat versucht, die Bevölkerung in Richtung Organspende zu lenken, desto größer scheint das Misstrauen zu werden. Die fehlende Trendwende ist kein Kommunikationsproblem – sie ist ein Signal.

Ein Signal dafür, dass viele Bürger den Hirntod nicht akzeptieren, staatliche Erziehungsmaßnahmen ablehnen und sich nicht bereit erklären wollen, ihren Körper nach dem Tod – oder im Zustand schwerster Verletzlichkeit – zur Verfügungsmasse zu machen.

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