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Es soll Verhandlungen geben, doch die Lage ist unübersichtlich: Der Iran und die USA stehen sich auch militärisch gegenüber. Das zeigt ein Zwischenfall mit einer Drohne.




Der 74-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. (Symbolbild). Marcel Kusch/dpa



Hannover/Bremen (dpa/lni) –
In großen Teilen Niedersachsens und Bremens warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Glatteins. Das teilte der DWD am Abend mit.
In der Nacht zum Mittwoch wird demnach verbreitet leichter bis mäßiger Frost erwartet. Die Temperaturen sinken auf etwa minus 1 Grad in der Grafschaft Bentheim und im Küstenumfeld sowie bis zu minus 6 Grad im Wendland.
Vor allem im Süden und Westen Niedersachsens ist im weiteren Verlauf gefrierender Regen wahrscheinlich. Dadurch könne sich «unwetterartiges» Glatteis bilden. Wegen des anhaltenden Winterwetters fällt am Mittwoch in Teilen Niedersachsens und in Bremen der Präsenzunterricht in Schulen aus.
© dpa-infocom, dpa:260203-930-638082/1
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Bremen (dpa/lni) –
Wegen des heftigen Winterwetters fällt am Mittwoch der Präsenzunterricht an Schulen in Bremen und Bremerhaven aus. Schülerinnen und Schüler sollen stattdessen von zu Hause aus lernen, wie die Bildungsbehörde mitteilte. Ziel sei es, den Schulbetrieb in sicherer Form aufrechtzuerhalten und das Risiko auf den Schulwegen zu minimieren. Auch in Niedersachsen gibt es vielerorts Schulausfälle.
Die Schulen blieben aber geöffnet, um eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler sicherzustellen, die zu Hause nicht betreut werden könnten. Die jeweiligen Schulen informierten Eltern über konkrete Regelungen und Abläufe, hieß es weiter. Aus Sicherheitsgründen sollen außerdem Sonderfahrten für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen entfallen, die normalerweise von Fahrdiensten gebracht werden.
Die Kindertagesstätten reagierten flexibel auf das Winterwetter: Beim städtischen Träger Kita Bremen solle die Betreuung grundsätzlich stattfinden, teilte die Bildungsbehörde weiter mit. In einzelnen Einrichtungen kann es jedoch zu Einschränkungen oder Notdiensten kommen. Die Leitungen informierten betroffene Eltern direkt. Freie Träger entschieden eigenständig über ihr Vorgehen.
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Hamburg (dpa/lno) –
Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau im U-Bahnhof Wandsbek hat der Hamburger CDU-Landesvorsitzende Dennis Thering die Abschiebung straffällig gewordener Ausländer gefordert. Der 25 Jahre alte Südsudanese, der Ende vergangener Woche eine 18-Jährige mit in den Tod gerissen hatte, als er sich mit ihr vor einen einfahrenden Zug stürzte, sei schon zuvor mit Straftaten in Erscheinung getreten, sagte Thering beim Landesparteitag der CDU in Wandsbek.
Zuletzt sei dies zwei Tage vor der Tat geschehen, als der Mann in einem Bordell auf der Reeperbahn randaliert und einem Polizisten mit einem Handy auf den Kopf geschlagen habe. Dennoch sei der 25-Jährige, der 2024 im Rahmen des humanitären Resettlement-Programms der Bundesregierung nach Deutschland gekommen sei, auf freiem Fuß geblieben.
«Und viele in unserer Stadt, in unserem Land und auch viele von uns hier fragen sich: Wie kann so etwas sein?», sagte Thering vor rund 130 Delegierten in der Berufsschule für Medien und Kommunikation. «Wie kann es sein, dass jemand hier ist, um angeblich Schutz zu suchen, und dann bereits nach so kurzer Zeit polizeibekannt ist? Und wie kann es sein, dass das für die betreffende Person völlig folgenlos geblieben ist?»
So etwas dürfe nicht mehr passieren. «Ausländer, die polizeibekannt sind, die Polizisten tätlich angegriffen haben, müssen abgeschoben werden», forderte der Partei- und Fraktionschef.
Wenn das mit der geltenden Gesetzeslage nicht möglich sei, müsse diese geändert werden. Hier sehe er vor allem die Bundespolitik in der Pflicht. Aber auch in Hamburg könne etwas getan werden, damit sich solche Fälle nicht wiederholen, sagte Thering «Wir können zum Beispiel ganz konkret Bahnsteige deutlich sicherer machen.»
So könnten im Zuge einer Automatisierung von S- und U-Bahnen Sicherheitstüren an den Bahnsteigen für mehr Sicherheit sorgen. «Und Zugangsbeschränkungen, so dass man ohne Ticket gar nicht mehr auf den Bahnhof kommt», sagte Thering.
In seiner Rede stimmte Thering seine Partei auf ein spannendes Wahlkampfjahr «mit gleich fünf wichtigen Landtagswahlen für die Union» ein. «Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wollen wir gewinnen.» Umfragen zeigten, dass das möglich sei. «Berlin wollen wir verteidigen. Und in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern geht es darum, eine AfD-geführte Regierung zu verhindern.»
Er warnte vor vorschnellen Forderungen nach einem Verbot der AfD. «Ein Verbotsverfahren ist keine politische Entscheidung. Es ist eine Rechtliche», sagte er. Die Vorwürfe gegen die AfD müssten sorgfältig geprüft werden. «Und wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, dann muss ein Verfahren eingeleitet werden. Aber eben nur dann», sagte Thering.
Für die Landespolitik stellte er den Umgang der Stadt mit dem Schnee und die Olympiabewerbung in den Mittelpunkt. Er sprach von einem «Schnee- und Eischaos» im Januar. An vielen Stellen sei der Winterdienst zusammengebrochen, «weil Rot-Grün in den vergangenen Jahren massiv Stellen im Winterdienst abgebaut hat.»
Anträge der CDU, den Winterdienst neu aufzustellen, seien von SPD und Grünen in der Bürgerschaft abgelehnt worden. «Das Ergebnis ist absehbar: Beim nächsten Schneefall wird wieder Chaos ausbrechen», sagte er.
Die auch vom Senat angestrebte Bewerbung Hamburgs als Austragungsstätte der Olympischen Spiele bezeichnete Thering als große Chance für die Stadt. Paris habe gezeigt, dass Städte von der Ausrichtung profitieren könnten. «Und genau das kann auch Hamburg erreichen.»
Die Bewerbung dürfe nicht wie 2015 am Bürgervotum scheitern. Dafür brauche es vor allem eines: «Der Senat muss sehr zügig ein transparentes Finanzierungskonzept vorlegen, das klar zeigt, welchen Mehrwert Olympia für unsere Stadt hat», sagte Thering.
© dpa-infocom, dpa:260203-930-637901/2
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Die Obduktion hat den Verdacht bestätigt. (Archivbild). Vincent Kempf/dpa

Ein Autofahrer wurde beim Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt. (Symbolbild). Daniel Karmann/dpa

Auch bei der AWO NRW gibt es einen Tarifkonflikt. (Symbolbild). Robert Michael/dpa
Hamburg (dpa/lno) –
Damit sich Menschen auf der Reeperbahn nachts sicherer und wohler fühlen, hat das Clubkombinat Hamburg in seinem Projekt «WTF -What the Fear» eine ganze Liste an Maßnahmen vorgelegt. Nötig seien Awareness-Teams im öffentlichen Raum, sichtbare, betreute Anlaufstellen für Betroffene sowie Aufklärung, Empowerment und Prävention, teilte das Clubkombinat nach einer ersten Auswertung der Projekte vom vergangenen Jahr mit. Wichtig seien aber auch eine bessere Infrastruktur, etwa bei der Beleuchtung und barrierefreien Wegen, sowie eine stärkere Einbindung von Anwohnenden, Gewerbe und Nachtleben.
Der Tenor der gewonnenen Antworten sei eindeutig: «Sicherheit entsteht nicht allein durch Kontrolle, sondern durch kulturelle Transformation, Solidarität und gemeinsame Verantwortung.» Das Projekt «WTF – What the Fear» hatte von Juni bis September 2025 mit verschiedensten partizipativen Elementen im öffentlichen Raum auf St. Pauli stattgefunden. Im Kern ging es darum, Übergriffe und die Ängste davor sichtbar zu machen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen und Betroffene zu stärken.
Dreh- und Angelpunkt dafür war ein gläserner Container am Spielbudenplatz und eine 90 Meter lange Bauzaun-Fassade. Am Container fanden den Angaben zufolge 183 Gespräche statt. Ein Ergebnis dabei: Es gibt einen Bedarf an niedrigschwelligen Anlaufstellen abseits der Polizei. Und «sensible Erfahrungen benötigen geschützte Räume, professionelle Erstunterstützung und verlässliche Strukturen».
Daneben gab es auch eine digitale Meldestelle, bei der 58 Meldungen
eingingen. Rund 40 Prozent der Meldungen betrafen den Angaben zufolge sexualisierte Grenzüberschreitungen, 32 Prozent sexualisierte körperliche Gewalt. Mehr als 70 Prozent der Teilnehmenden waren weiblich, rund 23 Prozent divers. Die Täter seien fast ausnahmslos als männlich und unbekannt beschrieben worden.
Das Clubkombinat hat sich des Themas angenommen, weil der Wunsch nach Sicherheit eben nicht an der Clubtür ende. «Wir haben 930 Meter voller Nachtleben. Jedes Wochenende kommen durchschnittlich 50.000 Menschen. Das macht uns natürlich zu einem international bekannten Nachtviertel», hatte das Clubkombinat zum Start des Projekts erklärt. Wer sich für Live- und Clubkultur einsetzt, der müsse den öffentlichen Raum mitdenken.
Das Kombinat kündigte an, das Projekt in diesem Jahr auf Grundlage der Ergebnisse auszubauen. «Ziel ist es, Livekulturerlebnisse für alle Menschen zu ermöglichen und den Zugang dazu sicher zu gestalten.» Geplant seien
vertiefende Analysen, interaktive Workshops, bundesweite Praxisbeispiele, sowie die gemeinsame Planung, wie eine geeignete Anlaufstelle für Betroffene aussehen könne.
© dpa-infocom, dpa:260203-930-637677/1
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Lüneburg/Hamburg (dpa) –
Die Gewerkschaft IG Metall hat eine für Donnerstag geplante Pressekonferenz zum Arbeitskampf sowie eine Protestkundgebung beim Gabelstaplerhersteller Jungheinrich in Hamburg abgesagt. Grund sind laufende Verhandlungen über die Zukunft des Werks im niedersächsischen Lüneburg, wie die Gewerkschaft mitteilte.
Heute haben demnach Gespräche zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite über einen Interessenausgleich, einen Sozialplan und einen Sozialtarifvertrag begonnen. Beide Seiten hätten vereinbart, die Verhandlungen in der kommenden Woche von Montag bis Donnerstag fortzusetzen. Jungheinrich bestätigte dies.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen den Angaben zufolge Abfindungsregelungen im Rahmen des Sozialplans und des Sozialtarifvertrags, darunter auch zusätzliche Leistungen für Gewerkschaftsmitglieder. Zu konkreten Inhalten sei Stillschweigen vereinbart worden.
Laut der Gewerkschaft befinden sich die Beschäftigten in Lüneburg seit dem 20. November in einem unbefristeten Streik. Die IG Metall wollte ursprünglich in Hamburg über den Stand des Arbeitskampfes informieren und Eckpunkte eines eigenen Zukunftskonzepts für den Standort vorstellen.
© dpa-infocom, dpa:260203-930-637668/1
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Hannover/Leer (dpa/lni) –
Wegen Warnstreiks im öffentlichen Dienst müssen sich Autofahrer am Mittwoch auf Umwege und schlecht geräumte Straßen einstellen. Nach Angaben von Verdi werden etwa die Jann-Berghaus-Brücke im ostfriesischen Leer komplett sowie der Wesertunnel im Landkreis Wesermarsch teilweise infolge der Warnstreiks für den Verkehr gesperrt.
Weil auch bei Straßenmeistereien zu Warnstreiks aufgerufen wird, ist zudem mit Einschränkungen im Winterdienst zu rechnen. «Wir raten dazu, witterungsangepasst zu fahren und mehr Zeit für die Wege zur Arbeit einzuplanen», sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Vereinbart wurde aber ein Notdienst, damit die wichtigsten Straßen befahrbar blieben.
© dpa-infocom, dpa:260203-930-637555/1
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Bremen (dpa/lni) –
Das Waffen- und Messerverbot am Hauptbahnhof in Bremen und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird deutlich ausgeweitet. Das hat der Senat beschlossen, wie ein Sprecher mitteilte. Die neue Regelung tritt am Mittwoch in Kraft.
Das Waffen- und Messerverbot in der Bahnhofsvorstadt gilt demnach weiterhin von 22 bis 6 Uhr. Neu einbezogen werden jetzt das Bahnhofsgebäude selbst, der Willy-Brandt-Platz sowie die Bereiche Richtweg und Contrescarpe. Im Bahnhofsgebäude gilt das Verbot künftig ganztägig. Ausgenommen sind unter anderem Messer in einem verschlossenen Behältnis oder einer Verpackung, sodass sie nicht unmittelbar greifbar sind.
Erstmals gilt das Waffen- und Messerverbot laut Sprecher auch landesweit rund um die Uhr im Nahverkehr, das heißt in allen Bussen, Bahnen, Straßenbahnen sowie an Haltestellen und Bahnsteigen. Taxen seien von der Regelung ausgenommen. Bei Verstößen drohen demnach Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Waffen und Messer könnten eingezogen werden.
«Mit dem erweiterten Waffen- und Messerverbot am Hauptbahnhof ermöglichen wir Polizei und Ordnungsamt wirksame Kontrollen und stärken damit deutlich die Sicherheit von Reisenden und Gewerbetreibenden», sagte Innensenatorin Eva Högl (SPD).
© dpa-infocom, dpa:260203-930-637291/1
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Hamburg (dpa/lno) –
Der Bau der neuen Hamburger U-Bahnlinie U5 soll in diesem Jahr entscheidende Schritte vorankommen. Die Bauarbeiten laufen bereits an den künftigen Haltestellen Bramfeld und City Nord. An der bestehenden U1-Haltestelle Sengelmannstraße entsteht ein Kreuzungsbauwerk, das nach Angaben der Hochbahn die Linie U1 mit der neuen U5 verbinden soll.
Im Herbst soll der zweite Bahnsteig eröffnet werden, der den Fahrgästen künftig einen schnellen Umstieg zwischen beiden Linien ermöglicht. Während die U5-Züge in Richtung stadtauswärts in einem Tunnel verschwinden, müssen die U1-Züge stadtauswärts über eine neue Brücke über die U5-Gleise geführt werden. Mit der Eröffnung des Bahnsteigs soll die U1 die neue Trasse in Betrieb nehmen.
Die weiter südlich gelegene Nachbarstation City Nord (Stadtpark) werde als erste komplette Haltestelle der U5 noch in diesem Jahr im Rohbau stehen, hieß es. Der Betrieb zwischen dieser Station und der bestehende U3-Haltestelle Borgweg soll als Teilstrecke vorzeitig in Betrieb gehen.
Die Hochbahn U5 Projekt GmbH erwartet in der zweiten Jahreshälfte den Planfeststellungsbeschluss für diesen Abschnitt, der über den Borgweg hinaus bis zur künftigen Station Jarrestraße im Stadtteil Winterhude geht. Dann könnten im Bereich Barmbeker Straße / Wiesendamm vorbereitende Bauarbeiten beginnen.
Im weiter östlich gelegenen Steilshoop soll es schon im Sommer mit dem Aushub einer Baugrube losgehen. Allerdings sind gegen den Bau des ersten Abschnitts der U5 noch zwei Klagen beim Oberverwaltungsgericht anhängig, wie der Senat im Januar auf eine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion mitteilte.
Die U5 soll den nordöstlichen Stadtteil Bramfeld über eine südliche Schleife um Außenalster mit den Arenen am Volkspark verbinden. Auch die westlichen Stadtteile Lurup und Osdorf sollen bis 2040 angeschlossen werden. Die genaue Lage der beiden Haltestellen dort soll bis Jahresende feststehen.
Die rund 29 Kilometer lange U-Bahnlinie soll einmal 24 Haltestellen umfassen und täglich mehr als 315.000 Fahrgäste befördern.
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