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Peter Kurth und Peter Schneider über ihr Ende beim „Polizeiruf 110“
Hamburg (ots) – Peter Kurth und Peter Schneider, die Hauptdarsteller des Krimis „Polizeiruf 110“, sprechen in einem Interview über ihre letzten Dreharbeiten und die Zukunft der Reihe.
Hintergrund der Entscheidung
Die Krimireihe „Polizeiruf 110“ feierte 2021 ihr 50-jähriges Bestehen, als der MDR das ostdeutsche Ermittlerduo mit Peter Kurth und Peter Schneider einführte. Ihr erster Fall erreichte 7,8 Millionen Zuschauer. Der zweite Fall erzielte sogar einen Marktanteil von 26,6 Prozent. Am 15. Februar ist der letzte Fall mit den beiden Schauspielern geplant.
Gründe für das Ende
Peter Schneider äußert sich zu den Hintergründen: „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht so richtig. Ich habe im Januar 2025 aus der Presse erfahren, dass es wohl so geplant war: nur drei Filme.“ Dies überrascht ihn, da er ursprünglich für eine Reihe angefragt worden war. Er betont die Bedeutung, dass Geschichten über den Osten von Menschen erzählt werden, die dort sozialisiert sind.
„Eigentlich könnte der MDR stolz sein.“ – Peter Schneider
Peter Kurth merkt an: „Von der Kommunikation her lag da einiges im Argen.“ Er erinnert sich an eine Ankündigung, nach drei oder vier Fällen erneut zu sprechen, was jedoch nicht stattfand.
Über die Zukunft
Auf die Frage, ob die Entscheidung endgültig sei, antwortet Schneider: „Der Käse ist nie gegessen! Es ist Gott sei Dank ein öffentlich-rechtliches System.“ Er erklärt, dass keine politischen Vorgaben den MDR zwingen können, die Reihe abzusetzen.
Finanzielle Aspekte
Bezüglich möglicher finanzieller Gründe für die Entscheidung erklärt Schneider: „Für den ‚Polizeiruf‘ arbeiten wir zu üblichen ARD-Tagessätzen.“ Er weist darauf hin, dass das Budget ihrer Fälle nicht signifikant höher war als andere Produktionen.
Marktsituation
Schneider führt weiter an: „Das ist vor allem nicht logisch, weil wir es nie als Trilogie empfunden haben.“ Es gab Pläne für vier Fälle, doch der dritte wurde nicht umgesetzt, was die Schauspieler verwundert.
„Wir haben die Reihe nie unter den Aspekt gemacht, eine Trilogie zu drehen.“ – Peter Schneider
In Bezug auf die politische Relevanz des Standorts Halle sagte Schneider: „Es ist total wichtig, in Halle vor Ort zu bleiben, die Stimmung dort einzufangen.“ Er betont, dass auch politische Gründe eine Rolle spielen sollten.
Perspektive auf eine Fortsetzung
Beide Schauspieler bekunden ihr Interesse an einer Fortsetzung, sollte der MDR sich entscheiden, die Reihe fortzuführen. Schneider erklärt: „Auf jeden Fall! Ich würde alles dafür tun, damit wir weitermachen können.“ Kurth ergänzt: „Bei ‚alles‘ zucke ich ein bisschen – aber ja. Fast alles!“
Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash
Original-Content: news aktuell
Der Artikel Peter Kurth und Peter Schneider über ihr Ende beim „Polizeiruf 110“ in Halle erschien zuerst auf Nordische Post




























