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Bergbauindustrie benötigt 1,1 Billionen US-Dollar Investitionen bis 2040 zur Deckung der Nachfrage

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Investitionen in der Bergbauindustrie bis 2040 notwendig

Hamburg (ots) – Die Bergbauindustrie benötigt weltweit 1,1 Billionen US-Dollar (USD) an Investitionen bis 2040, um den wachsenden Bedarf zu decken.

Risiken und Anlass

Etwa 800 Milliarden US-Dollar entfallen auf den Ausbau der Kapazitäten, um den Nachfrage-Boom durch KI und grüne Technologien abzudecken. Weitere rund 450 Milliarden USD sind erforderlich, um die Branche selbst nachhaltiger zu gestalten. Diese Informationen stammen aus einer aktuellen Studie des Kreditversicherers Allianz Trade.

Position und Zitate

„Der Nachfrage nach kritischen Mineralien boomt“, sagt Dr. Markus Zimmer, Senior Volkswirt und ESG-Experte bei Allianz Trade. „Ein doppelter Wandel treibt den Bedarf nach Mineralien in die Höhe, da Dekarbonisierung und Digitalisierung gleichzeitig die industrielle Basis neu gestalten.“

Dr. Zimmer erläutert weiter, dass sich Energiesysteme in Richtung Elektrifizierung und erneuerbare Energien verlagern, während die Investitionen in Rechenzentren und Computerinfrastruktur durch künstliche Intelligenz gesteigert werden.

Anstieg der Nachfrage

Die Internationale Energieagentur prognostiziert, dass die Nachfrage nach Lithium bis 2040 fünffach ansteigen könnte, während Graphit und Nickel sich verdoppeln. Bei Kobalt und Seltenen Erden wird ein Anstieg um 50 bis 60 Prozent erwartet, und bei Kupfer um etwa 30 Prozent. Um diesen Anstieg zu bewältigen, sind neben neuen Minen auch erweiterte Verarbeitungskapazitäten und qualifizierte Arbeitskräfte nötig.

„Die Industrie hat Mühe, mit dieser rasanten Nachfrage Schritt zu halten“, sagt Zimmer.

Nachhaltigkeit als entscheidender Faktor

Neue Projekte stehen vor Herausforderungen in Bezug auf Genehmigung und Finanzierung sowie steigenden ökologischen und sozialen Standards. Dies führt dazu, dass das Wachstum der Förder- und Verarbeitungskapazitäten behindert wird.

„Gleichzeitig ist der Bergbau für etwa 4-7 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sowie für die Abholzung von Waldflächen“, betont Zimmer.

Von 2001 bis 2023 wurden fast 20.000 km² Wald abgeholzt, was zu etwa 0,75 Gigatonnen CO2 führte. Strengere Betriebsvorschriften und Maßnahmen zur Renaturierung könnten helfen, die Auswirkungen zu verringern.

„Es sind erhebliche Investitionen erforderlich“, sagt Zimmer. „Wir schätzen den kumulierten Investitionsbedarf bis 2040 für zusätzlichen und nachhaltigen Bergbau auf rund 1,1 Billionen US-Dollar.“

Eine Unterinvestition könnte dazu führen, dass die Gesellschaft für ausgebliebene Stilllegungsrückstellungen aufkommen muss. Verbesserte nachhaltige Praktiken könnten hier Abhilfe schaffen und die Glaubwürdigkeit der Genehmigungen erhöhen.

Bildunterschrift: Foto von Moritz Kindler auf Unsplash

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Zunahme von Extremismus in Deutschland erfordert verstärkte Ermittlungsressourcen und rechtliche Maßnahmen

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DPolG Niedersachsen: Verfassungsschutz und Polizei im Kampf gegen rechte und linke Gewalt stärken

Hannover – Der Anstieg rechtsmotivierter Gewalt in Deutschland wird von der DPolG Niedersachsen als besorgniserregend angesehen. Er zeigt eine alarmierende Tendenz, die unser gesellschaftliches Klima belastet. Gleichzeitig muss auch die Bedrohung durch linksmotivierte Gewalt im Fokus bleiben, weil beide Formen des Extremismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Werte unserer Demokratie gefährden.

Das kürzlich veröffentlichte Urteil gegen die linksextremistische Lina Engel, das jetzt der Bundesgerichtshof bestätigt hat, verdeutlicht die Notwendigkeit, jegliche Form von Extremismus mit aller Konsequenz zu verfolgen. Der BGH hat klarstellend betont, dass linke und rechte Straftaten gleichermaßen verwerflich sind und eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen.

Patrick Seegers, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Niedersachsen, äußerte: „Die Ränder des politischen Spektrums dürfen nicht die Mitte dominieren und dadurch unsere Demokratie untergraben. Es ist an der Zeit, dass die demokratische Gesellschaft für ihre Werte einsteht, die uns vereinen. Jeglicher Extremismus hat keinen Platz in unserem Land.“ Seegers betonte auch: „Wir müssen den Blick weiterhin schärfen, statt auf beiden Augen blind zu sein.“

Notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung des Extremismus

Um diesen Herausforderungen effektiv begegnen zu können, ist es unerlässlich, dass die Ermittlungsbehörden mehr Personal, Kompetenz und rechtliche Möglichkeiten erhalten. Nur so können wir sowohl auf die akuten Bedrohungen reagieren als auch präventiv gegen diese gefährlichen Ideologien angehen.

Zu den notwendigen Maßnahmen zählen:

  • Erhöhung der personellen Ressourcen in den Sicherheitsbehörden, um intensivierte Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen zu ermöglichen.
  • Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte, um die Sensibilität für extremistische Bedrohungen zu schärfen – sowohl von rechts als auch von links.
  • Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine schnellere und effektivere Verfolgung extremistischer Straftaten sicherzustellen.

Seegers fordert abschließend: „Niemand braucht jetzt politische Moralisten. Was wir benötigen, ist solide Politik, mit dem Willen, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen und dadurch unsere Demokratie zu stärken. Nur durch ein gemeinsames Handeln können wir Extremismus in jeglicher Form entschlossen entgegentreten.“

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Original-Content: news aktuell

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