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Ein guter zweiter Sprung reicht nicht. Der Gewinner in der Steiermark ist keine Überraschung.




Hamburg (dpa/lno) –
Mehr als 300 Einsatzkräfte der sogenannten Medizinischen Task-Forces haben heute in Hamburg an einer Katastrophenschutzübung teilgenommen. Dabei sei vor allem die Anreise zu einer Einsatzstelle und die Einrichtung einer Notunterkunft an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) geübt worden, teilte ein Sprecher der Malteser mit. Hierfür waren in Hamburg mehrere Fahrzeugkolonnen unterwegs.
Am frühen Morgen wurden unter anderem Kräfte der Malteser, der Johanniter, des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zu einem unklaren Einsatz gerufen. Die Alarmierung sei möglichst vage gehalten worden, um zu testen, ob die Strukturen der Task-Forces im Erstfall standhielten. Die geübten Szenarien hätten insgesamt gut funktioniert, berichtete der Sprecher der Malteser. Mittlerweile ist die Übung abgeschlossen.
Normalerweise kommen die Medizinischen Task-Forces im Spannungs- und Verteidigungsfall sowie im bundesländerübergreifenden Katastrophenschutz zum Einsatz. Ziel sei es dann schnellstmöglich ein Krankenhaus ersetzen zu können, so der Sprecher. Im gesamten Bundesgebiet gibt es laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz derzeit 61 dieser Einheiten. Zwei davon sind in Hamburg.
© dpa-infocom, dpa:260228-930-749699/1
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Salzgitter (dpa/lni) –
Unbekannte Täter haben im Bahnhof Salzgitter-Immendorf einen Fahrkartenautomaten gesprengt. Mehrere Anwohner hörten in der Nacht zum Samstag einen lauten Knall und wählten den Notruf, wie die Polizei mitteilte.
Die Beamten stellten vor Ort fest, dass der Fahrkartenautomat zerstört wurde. Der Schaden wird bislang auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Der oder die Täter flüchteten laut Polizei in unbekannte Richtung. Hinweise auf die Täter gab es zunächst nicht. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sucht Zeugen.
© dpa-infocom, dpa:260228-930-749668/1
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Bielefeld (dpa) –
Hannover 96 bleibt im engen Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf Kurs. Die Niedersachsen siegten mit 1:0 (0:0) bei Aufsteiger Arminia Bielefeld. Durch den verwandelten Handelfmeter von Enzo Leopold (63. Minute) feierte die Mannschaft von 96-Trainer Christian Titz den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen.
In der Tabelle bleibt Hannover Fünfter, ist nun aber punktgleich mit dem Tabellenvierten SV Elversberg und dem Dritten Darmstadt 98. Auch der FC Schalke 04, der erst am Samstagabend bei Schlusslicht Greuther Fürth spielt, und der SC Paderborn sind lediglich einen Zähler entfernt.
Doch die Leistung der Hannoveraner war schwach: nur wenig Spielanteile, kaum Spielideen und keinerlei Torgefahr. Dafür hatte Bielefeld direkt nach dem Anpfiff (2.) und nach der Pause (46.) Möglichkeiten durch Monju Momuluh.
Bezeichnend, der einzige Torschuss der Hannoveraner war der Handelfmeter von Leopold. Zuvor hatte Stefano Russo den Ball im Strafraum an den Arm bekommen.
Bielefeld drängte in einer hektischen der Schlussphase auf den Ausgleich, die beste Chance hatte ausgerechnet Arminia-Torhüter Jonas Kersken in der Nachspielzeit (90. +7). Doch seinem Kopfballtreffer war ein Foulspiel vorausgegangen. Durch die zweite Niederlage in Folge haben die Ostwestfalen noch vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, aber die Konkurrenten spielen erst am Sonntag.
© dpa-infocom, dpa:260228-930-749610/1
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Kiel (dpa) –
Holstein Kiel hat beim Comeback von Trainer Tim Walter in der 2. Fußball-Bundesliga zumindest einen Teilerfolg gefeiert. Im Heimspiel gegen die SV Elversberg gab es für die Norddeutschen vor 12.086 Zuschauern ein 1:1 (0:0). Nach zuvor fünf Pflichtspielniederlagen in Serie bleiben die «Störche» mit 25 Punkten auf Platz 14. Elversberg dagegen verpasste mit jetzt 45 Zählern den Angriff auf die Tabellenspitze.
David Mokwa (61. Minute) hatte die Gäste in Führung gebracht. Den verdienten Ausgleich für die stark kämpfenden Kieler erzielte Jonas Therkelsen (63.).
Walter nahm einen Wechsel auf der Torhüterposition vor. Für Jonas Krumrey, der in 22 der bislang 23 Partien gespielt hatte, stand Timon Weiner zwischen den Pfosten. «Die Emotionalität und die Mentalität, die spricht einfach für Timon», sagte Walter vor der Partie bei Sky.
Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe die Gastgeber die erste Großchance hatten. Die Direktabnahme von Andu Kelati (35.) ging aber knapp am Tor vorbei. Wenig später reagierte SVE-Schlussmann Nicolas Kristof beim nächsten Kelati-Abschluss (41.) stark.
Nach dem Wechsel nahm das Spiel Fahrt auf. Von der Elversberger Führung durch Mokwa zeigten sich die Kieler nicht geschockt. Therkelsen antwortete postwendend mit dem Ausgleich. In der Endphase waren die Gäste das etwas aktivere Team, doch am leistungsgerechten Unentschieden änderte sich nichts mehr.
© dpa-infocom, dpa:260228-930-749595/1
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Die Leiche einer Frau war am Dienstag in diesem Waldstück gefunden worden. (Archivbild). Christoph Reichwein/dpa
Bremen (dpa/lni) –
Der Warnstreik im Nahverkehr in Bremen hat die Fußball-Anhänger vor Herausforderungen gestellt. Viele mussten ihre Anreise zur Bundesliga-Heimpartie von Werder Bremen gegen Heidenheim ins Weserstadion umplanen. Busse und Straßenbahnen fielen am Samstag aus. Das führte allerdings nach Angaben der Polizei kaum zu Staus rund um den Osterdeich, obwohl etliche Fans aufs Auto umgestiegen waren. «Wir haben kein Verkehrschaos, es ist relativ normal», sagte ein Polizeisprecher.
Werder Bremen hatte dazu geraten, Fahrgemeinschaften zu bilden. Über das Mitfahrportal Fan‑Ride könne man sich zusammenschließen. Das Gebiet rund um das Weserstadion war wie bei allen Heimpartien ab zweieinhalb Stunden vor Anstoß (15.30 Uhr) bis kurz nach Spielbeginn für Autos gesperrt.
Niedersachsen und die Stadt Bremerhaven sind vom Streik nicht betroffen. So kamen die Busse aus vielen niedersächsischen Ort am Stadion an. Züge von und nach Bremen sind ebenfalls nicht vom Warnstreik betroffen, Fangruppen machten sich vom nahe gelegenen Hauptbahnhof zu Fuß auf den Weg.
Seit dem frühen Freitagmorgen ist der öffentliche Nahverkehr der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) zum Erliegen gekommen. Alle Busse und Bahnen stehen noch bis Montag, 3.00 Uhr still.
© dpa-infocom, dpa:260228-930-749574/1
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Braunlage (dpa/lni) –
Frühlingshafte Temperaturen und Tauwetter in Niedersachsen: Skilifte und Pisten im Harz sind geschlossen, Wintersport ist derzeit nicht mehr möglich. Die Wurmbergseilbahn in Braunlage ist für Fußgänger und Wanderer in Betrieb. «Das Rodeln ist von der Bergstation bis zur Mittelstation noch möglich», sagte Betriebsleiter Fabian Brockschmidt. Es seien einige Besucher da, auch mit Schlitten. Es gebe allerdings starke Windböen.
Am Sonntag fährt die Wurmbergseilbahn auch noch. Von Montag an bis voraussichtlich 21. März sei die Seilbahn dann gesperrt und werde gewartet, sagte Brockschmidt. Am Hexenritt in Braunlage sind die Lifte geschlossen.
Auch in St. Andreasberg stehen sowohl am Skigebiet Sonnenberg sowie am Matthias-Schmidt-Berg aufgrund des Tauwetters alle Anlagen still, wie die Betreiber mitteilten. Der letzte Schneefall war demnach am 21. Februar.
In den kommenden Tagen erwarten die Meteorologen für Niedersachsen und Bremen weiterhin frühlingshaftes Wetter. «Am Sonntag wird es etwas kühler mit Temperaturen um 13 Grad, an den Küsten etwa 6 bis 10 Grad», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Südosten des Landes bleibt es weitestgehend trocken, im Nordwesten können einzelne Schauer durchziehen.
In den folgenden Tagen wird es laut DWD tagsüber immer sonniger und wärmer. Am Montag steigen die Temperaturen auf rund 16 Grad. Es bleibt in ganz Niedersachsen weitestgehend trocken und sehr frühlingshaft. An den Küsten ist es mit 6 bis 10 Grad deutlich kühler. Am Dienstag gibt es laut DWD noch mehr Sonne bei gleichbleibenden Temperaturen.
Die Nächte bleiben zunächst frostfrei, werden jedoch kälter, wie der Meteorologe weiter mitteilte. In der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen auf rund zwei Grad, in Bodennähe ist demnach auch leichter Frost möglich.
© dpa-infocom, dpa:260228-930-749566/1
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Schwerin (dpa) –
Sieben Monate nach dem Start des Ersatzverkehrs wegen der Generalsanierung auf der Zugstrecke zwischen Hamburg und Berlin tauscht der Betreiber seine Busflotte aus. Die neuen Fahrzeuge werden bereits von Sonntag an unterwegs sein. Grund für den Wechsel sei eine Änderung beim Fahrzeugleasing, teilte das Busunternehmen Ecovista mit, das den Schienenersatzverkehr mit rund 200 Bussen und 500 Fahrern betreibt. Nach Angaben der Firma werden im Schnitt rund 30.000 Fahrgäste pro Tag mit den Bussen zwischen Hamburg und Berlin befördert.
Alle Linien würden wie gewohnt und nach Fahrplan bedient. Da die Fahrzeuge getauscht würden, seien die Busse teils mit anderen als den bekannten Ausstattungsmerkmalen im Einsatz. Das gelte mitunter für die bekannte Folierung im Farbton Verkehrspurpur. Vorübergehend werde es auch bei der Übertragung der Fahrdaten in Echtzeit Einschränkungen geben.
«Wir tun alles dafür, die neue Fahrzeugflotte so schnell und unauffällig wie möglich einzuführen und den Ersatzverkehr weiterhin so stabil wie möglich zu fahren. Die Leitstelle und unser Fahrpersonal arbeiten wie gewohnt, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen – rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche», hieß es bei Ecovista.
Der Tausch der Fahrzeugflotte stehe in keinem Zusammenhang mit der länger dauernden Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin. Auch über den 30. April hinaus könne der Schienenersatzverkehr durch Ecovista sichergestellt werden.
Die Sanierung der Strecke dauert länger als geplant – nach Bahn-Angaben eine Folge des frostigen Winters. Die Bahn-Tochter DB InfraGo teilte kürzlich mit, man gehe davon aus, dass die Wiederaufnahme des Betriebs zum 30. April nicht mehr möglich sein werde. Wie lange sich der Abschluss der Bauarbeiten auf der Strecke verzögern wird, blieb zunächst unklar. Einen neuen Zeitplan will die Bahn am 13. März bekanntgeben.
© dpa-infocom, dpa:260228-930-749427/1
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Gewerkschaftsmitglieder geben sich entschlossen, Busse und Bahnen bleiben im Depot. Benjamin Westhoff/dpa

