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Aufatmen bei Werder: Erster Sieg nach 13 Spielen

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Bremen (dpa) –

Der SV Werder kann doch noch in der Fußball-Bundesliga gewinnen. Nach 13 Spielen gelang den abgestürzten Bremern im Abstiegsduell gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim ein erlösendes 2:0 (0:0). 

Der dritte Saisontreffer der Stuttgarter Winter-Leihgabe Jovan Milosevic (57.) und ein Eigentor von Hennes Behrens (90.+7) beendeten die Negativserie und bescherten Daniel Thioune in dessen vierten Spiel als Werder-Trainer den ersten Sieg nach drei Niederlagen. Der Erfolg hätte höher ausfallen müssen, doch die Bremer Chancenauswertung war erneut schwach. 

Für die Heidenheimer wird die Situation indes nach dem elften Spiel ohne Sieg immer hoffnungsloser. Das Team von Trainer Frank Schmidt hat bei noch zehn Saisonspielen nun schon acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, auf den sich die Bremer durch den Erfolg verbesserten. 

Appell der Werder-Ultras an Mannschaft und Fans 

Vor dem Anpfiff hatte ein Sprecher der Werder-Ultras im Stadion einen dramatischen Appell an die Mannschaft und die Fans gerichtet und den Zusammenhalt zwischen Spielern und Anhänger beschworen. 

Es war auch eine Reaktion auf die Szenen nach dem 1:2 der Bremer beim FC St. Pauli, als die Spieler von Fans weggeschickt worden waren. «Es gibt keinen Riss», betonte der Sprecher. «Wir wollen jetzt den Schulterschluss mit der Mannschaft.» 

Werder von Beginn an überlegen

Die Gastgeber schienen den Appell erhört zu haben und waren von Beginn an vor 40.000 Zuschauern die überlegene Mannschaft. Die Heidenheimer warteten ab, zeigten kaum Initiative für die Offensive. Die Bremer wussten spielerisch zu gefallen, klare Möglichkeiten erspielten sie sich lange nicht. 

Erst Jens Stage (19.) sorgte mit einem Kopfball für einen Aufreger. Doch Heidenheims Torwart Frank Feller, der erstmals in dieser Saison für den erkrankten Stammkeeper Diant Ramaj spielte, war auf dem Posten. Sieben Minuten später gab es die vermeintliche Werder-Erlösung: Doch der Treffer von Olivier Deman wurde wegen Abseits von Milosevic nach Videobeweis zurecht wieder einkassiert.

Die Bremer steckten die Enttäuschung weg, machen weiter Druck gegen die beinahe nur in der Defensive stattfindenden Gäste. Milosevic (36.) vergab aus vier Metern nach schöner Vorarbeit vom Romano Schmid. 

Turbulente Phase vor der Pause

Erst fünf Minuten vor der Pause meldeten sich die Gäste in der Offensive an – und es begann eine turbulente Phase. Arijon Ibrahimovic (41.) verpasste mit einem Schuss nur knapp das Werder-Tor, Omar Traoré verfehlte wenig später per Kopf ebenso knapp die Führung. 

Aber auch Werder war mit dem Vergeben von Chancen noch nicht durch: Schmid schaffte es, in der Nachspielzeit frei stehend erst den Pfosten und anschließend nur das Außennetz zu treffen. 

Heidenheim nach der Pause zunächst besser, doch Werder trifft

Nach dem Wechsel wurden die Heidenheimer zunehmend stärker. Werder wirkte in den ersten Minuten unerklärlich passiv, fand erst langsam wieder ins Spiel – und ging in Führung. Nach Flanke von Schmid stand Mittelstürmer Milosevic an der richtigen Stelle und nickte den Ball ins Tor. 

Die Heidenheimer reagierten, versuchten, Druck zu machen. Doch die Bremer ließen lange Zeit kaum etwas zu, überzeugten kämpferisch und suchten ihr Heil in einigen Kontern. Der eingewechselte Justin Njinmah (87.) hätte noch erhöhen können. In der Nachspielzeit erledigte das der Heidenheimer Behrens. Danach folgte der Abpfiff – und pure Erleichterung im Weserstadion.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-750197/1

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Coup im Kraichgau: St. Pauli ärgert Hoffenheim

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Sinsheim (dpa) –

Ein frecher FC St. Pauli hat ausgerechnet bei der heimstarken TSG 1899 Hoffenheim einen überraschenden Auswärtssieg gelandet. Mit dem 1:0 (1:0) beendete die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin die Serie des Champions-League-Kandidaten von acht Erfolgen im Sinsheimer Stadion. Vor 27.786 Zuschauern schockte Mathias Pereira Lage mit seinem ersten Bundesliga-Tor (45.+4 Minute) die Kraichgauer unmittelbar vor der Pause.

Eine Woche nach dem 2:1 gegen Werder Bremen hielten die Hamburger danach dem Druck der TSG stand. Dabei hatte der Abstiegskandidat in dieser Saison der Fußball-Bundesliga bis dato außer im Hamburger Stadtderby (2:0 beim HSV) auf fremdem Platz nicht gewonnen und nur zwei Punkte (1:1 in Köln und 0:0 in Mainz) gesammelt. 

«Nur allein von diesen Heimspielen sich zu ernähren, das wird wahrscheinlich nicht reichen.» So hatte Blessin schon vor der Partie gewarnt. Das nahmen sich seine Profis sichtlich zu Herzen.

«Kies gegen Kiez» in Sinsheim

Mit der Schlagzeile «Kies gegen Kiez» warb der Gastgeber-Verein von Mäzen und Milliardär Dietmar Hopp selbstironisch für die Partie. Im Hinspiel hatten die Hoffenheimer die Hamburger mit 3:0 geschlagen. Ein paar Tage später schieden sie dann im DFB-Pokal im Elfmeterschießen bei St. Pauli aus. 

Das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison begann aufregend mit Chancen praktisch im Minutentakt. Die dickste vergaben bei einem Konter erst Andrej Kramaric und dann Grischa Prömel allein vor Paulis Torwart Nikola Vasilj (8.). 

Pauli hält unerschrocken dagegen 

Aber auch die Gäste trauten sich was: Danel Sinani prüfte Nationalkeeper Oliver Baumann und ein Schuss von Manolis Saliakas wurde im letzten Moment von Ozan Kabak noch abgefälscht. Wie schon vor einer Woche beim 2:2 in Köln zeigte die in dieser Saison so starke Hoffenheimer Viererkette, dass sie auch ihre Schwächen hat. 

Vasilj holt sich eine blutige Nase

Als dem bis dahin gut beschäftigten Vasilj ein Zuspiel misslang und Prömel dazwischenging, wäre die Führung der TSG eigentlich fällig gewesen. Doch der starke bosnische Schlussmann rettete nach seinem Patzer auf Kosten einer blutigen Nase (28.).

Als die Hoffenheimer ganz offensichtlich mit den Gedanken schon in der Pause waren, schlugen St. Pauli zu. Nach Saliakas‘ Flanke schraubte sich Pereira Lage hoch und köpfte zum 1:0 ein. Wild entschlossen, aber zu hektisch und zerfahren begann die TSG den zweiten Durchgang. 

Bernardo köpft an die Latte

Immer wieder dirigiert von ihrem australischen Kapitän Jackson Irvine hielten die Pauli-Profis ihre Defensive dicht. Nicht einmal Stürmerstar Kramaric fiel an diesem Tag ein, wie der Gegner noch zu knacken ist. Der Kroate wurde in der 74. Minute durch Tim Lemperle ersetzt. Kabak köpfte noch an die Latte (80.) – mehr hatte die TSG nicht zu bieten.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-750158/1

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Iraner demonstrieren mit US- und Israel-Fahnen

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Hamburg (dpa/lno) –

Stunden nach Bekanntwerden der Angriffe auf den Iran sind tausende Menschen aus der iranischen Community mit Flaggen des Iran, der USA, Israels und Deutschlands durch die Hamburger Innenstadt gezogen. Die Demonstration war schon vor längerer Zeit angemeldet worden. 

Es gab Trommeln und auch «USA, USA»-Rufe. Einigen Demonstranten standen Tränen in den Augen. Redner betonten die Bedeutung eines Machtwechsels in Teheran. Entscheidend sei aber, wie es danach weitergehe. 

Nach Polizeiangaben verlief die Veranstaltung bis zum Nachmittag friedlich und ohne größere Vorkommnisse. Die genaue Teilnehmerzahl wollte die Polizei nach Abschluss der Veranstaltung am Abend mitteilen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-750140/1

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Reederverband: Iran-Krieg trifft deutsche Handelsschifffahrt

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Hamburg (dpa) –

Von dem Krieg gegen den Iran sind deutsche Reedereien mit zahlreichen Schiffen und Besatzungen direkt betroffen. In vielen Unternehmen liefen Krisensitzungen, teilte der Verband Deutscher Reeder (VDR) mit. Schiffe würden – wo immer möglich – aus Gefahrenzonen herausgeführt, umgeleitet oder warteten außerhalb der Risikogebiete auf neue Anweisungen.

«Die aktuelle Eskalation trifft das Herz globaler Seehandelsrouten und auch die Schiffe deutscher Reedereien, vor allem aber die Menschen an Bord, unmittelbar», sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder. «Für viele unserer Mitgliedsunternehmen ist dies eine akute operative Krise, keine abstrakte geopolitische Entwicklung.»

Handelsachsen gefährdet

Rund um den Iran liegt die Meerenge Straße von Hormus. Für die globale Energieversorgung sowie den Container- und Tankerverkehr sei sie weltweit einer der kritischsten Engpässe. Nach aktuellen Lageeinschätzungen sei die Passage derzeit erheblich eingeschränkt bis gar nicht nutzbar.

Westlich davon verliefen – zwischen Israel, der arabischen Halbinsel und Nordostafrika – die stark frequentierten Seewege durch das Rote Meer mit der Meerenge Bab al-Mandab und dem Suezkanal, so der Verband. Diese Verbindung zähle zu den wichtigsten Handelsachsen zwischen Europa und Asien.

Die Kombination aus militärischer Eskalation im Umfeld des Persischen Golfs und anhaltenden Bedrohungen im südlichen Roten Meer schaffe ein durchgehendes Risikoband entlang zentraler Seehandelsrouten zwischen Europa und Asien. Es drohe eine weitere Ausweitung des Konflikts mit erheblichen Risiken für die Handelsschifffahrt in der gesamten Region.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-750124/1

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86-Jähriger tot aus Mittellandkanal geborgen

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Bramsche (dpa/lni) –

Die Feuerwehr hat im Landkreis Osnabrück eine Leiche aus dem Mittellandkanal geborgen. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 86-Jährigen feststellen, wie die Polizei mitteilte. Ein Passant hatte den Mann in Bramsche von einer Brücke aus im Wasser treiben sehen und die Einsatzkräfte alarmiert. 

Die genauen Umstände des Todes sind laut Polizei unbekannt, es gibt keine Zeugen. Es gibt demnach auch keine Anzeichen für Gewalteinwirkung. Die Staatsanwaltschaft gab die Leiche frei. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749950/1

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Schienen-Ersatzverkehr: DB warnt Ecovista vor Vertragsbruch

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Schwerin (dpa) –

Die Deutsche Bahn (DB) hat das Unternehmen Ecovista als Betreiber des Schienenersatzverkehrs auf der Strecke Berlin-Hamburg aufgefordert, bei den eingesetzten Bussen die vertraglich vereinbarten Vorgaben einzuhalten. Hintergrund ist ein von Ecovista für morgen angekündigter Austausch der Busflotte, der wegen Änderungen beim Fahrzeugleasing notwendig sei. 

Die DB kritisierte, dabei würden klar geregelte und mit Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen abgestimmte Qualitätskriterien in Bezug auf Fahrzeugdesign, Ausstattung der Busse und Reisenden-Information nicht eingehalten. «Dieses Vorgehen werden die DB InfraGO sowie die Aufgabenträger und Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht tolerieren. Die DB InfraGO hat den Auftragnehmer Ecovista aufgefordert, unmittelbar zum vertraglich vereinbarten Zustand zurückzukehren und behält sich rechtliche Schritte vor», sagte Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO, der Deutschen Presse-Agentur. 

Die Bahn verwies darauf, dass die DB InfraGO und die zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Rahmen des Schienenersatzverkehrs rund um die Sanierung des Bahnkorridors Hamburg – Berlin klare Standards vorgegeben hätten. Die Busse zeichneten sich unter anderem durch ein einheitliches Design im Farbton Verkehrspurpur, einheitliche Außenanzeigen sowie Systeme zur Reisenden-Information aus.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749959/1

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Osnabrück setzt Siegesserie in Aue fort

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Aue (dpa/lni) –

Der VfL Osnabrück bleibt in der 3. Fußball-Liga die Mannschaft der Stunde. Das 3:1 (1:1) bei Erzgebirge Aue war für das Team von Trainer Timo Schultz schon der fünfte Sieg in einer Serie von sieben Spielen ohne Niederlage. Mit 49 Punkten haben sich die Niedersachsen in der Spitzengruppe festgesetzt und dürfen weiter von der Rückkehr in die 2. Liga träumen.

Ismail Badjie (17. Minute), Tony Lesueur (73.) und Robin Meißner (76.) trafen für den VfL. Für die abstiegsbedrohten Sachsen hatte Julian Günther-Schmidt (42.) zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgeglichen.

In der nun bevorstehenden Englischen Woche gilt es für den VfL, die aufsteigende Form zu bewahren. Am Dienstag kommt Viktoria Köln an die Bremer Brücke, am nächsten Samstag folgt dann die Partie bei Jahn Regensburg.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749910/1

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Großübung in Hamburg – über 300 Einsatzkräfte nehmen teil

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Hamburg (dpa/lno) –

Mehr als 300 Einsatzkräfte der sogenannten Medizinischen Task-Forces haben heute in Hamburg an einer Katastrophenschutzübung teilgenommen. Dabei sei vor allem die Anreise zu einer Einsatzstelle und die Einrichtung einer Notunterkunft an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) geübt worden, teilte ein Sprecher der Malteser mit. Hierfür waren in Hamburg mehrere Fahrzeugkolonnen unterwegs.

Übung wurde geheim gehalten

Am frühen Morgen wurden unter anderem Kräfte der Malteser, der Johanniter, des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zu einem unklaren Einsatz gerufen. Die Alarmierung sei möglichst vage gehalten worden, um zu testen, ob die Strukturen der Task-Forces im Erstfall standhielten. Die geübten Szenarien hätten insgesamt gut funktioniert, berichtete der Sprecher der Malteser. Mittlerweile ist die Übung abgeschlossen.

Einsatz im Katastrophenfall

Normalerweise kommen die Medizinischen Task-Forces im Spannungs- und Verteidigungsfall sowie im bundesländerübergreifenden Katastrophenschutz zum Einsatz. Ziel sei es dann schnellstmöglich ein Krankenhaus ersetzen zu können, so der Sprecher. Im gesamten Bundesgebiet gibt es laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz derzeit 61 dieser Einheiten. Zwei davon sind in Hamburg.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749699/1

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Fahrkartenautomat in Bahnhof in Salzgitter gesprengt

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Salzgitter (dpa/lni) –

Unbekannte Täter haben im Bahnhof Salzgitter-Immendorf einen Fahrkartenautomaten gesprengt. Mehrere Anwohner hörten in der Nacht zum Samstag einen lauten Knall und wählten den Notruf, wie die Polizei mitteilte.

Die Beamten stellten vor Ort fest, dass der Fahrkartenautomat zerstört wurde. Der Schaden wird bislang auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Der oder die Täter flüchteten laut Polizei in unbekannte Richtung. Hinweise auf die Täter gab es zunächst nicht. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sucht Zeugen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749668/1

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Effektive Hannoveraner siegen bei Aufsteiger Bielefeld

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Bielefeld (dpa) –

Hannover 96 bleibt im engen Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf Kurs. Die Niedersachsen siegten mit 1:0 (0:0) bei Aufsteiger Arminia Bielefeld. Durch den verwandelten Handelfmeter von Enzo Leopold (63. Minute) feierte die Mannschaft von 96-Trainer Christian Titz den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen.

In der Tabelle bleibt Hannover Fünfter, ist nun aber punktgleich mit dem Tabellenvierten SV Elversberg und dem Dritten Darmstadt 98. Auch der FC Schalke 04, der erst am Samstagabend bei Schlusslicht Greuther Fürth spielt, und der SC Paderborn sind lediglich einen Zähler entfernt.

Doch die Leistung der Hannoveraner war schwach: nur wenig Spielanteile, kaum Spielideen und keinerlei Torgefahr. Dafür hatte Bielefeld direkt nach dem Anpfiff (2.) und nach der Pause (46.) Möglichkeiten durch Monju Momuluh.

Per Handelfmeter zum Sieg 

Bezeichnend, der einzige Torschuss der Hannoveraner war der Handelfmeter von Leopold. Zuvor hatte Stefano Russo den Ball im Strafraum an den Arm bekommen.

Bielefeld drängte in einer hektischen der Schlussphase auf den Ausgleich, die beste Chance hatte ausgerechnet Arminia-Torhüter Jonas Kersken in der Nachspielzeit (90. +7). Doch seinem Kopfballtreffer war ein Foulspiel vorausgegangen. Durch die zweite Niederlage in Folge haben die Ostwestfalen noch vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, aber die Konkurrenten spielen erst am Sonntag.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749610/1

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Holstein Kiel mit Punktgewinn bei Walter-Comeback

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Kiel (dpa) –

Holstein Kiel hat beim Comeback von Trainer Tim Walter in der 2. Fußball-Bundesliga zumindest einen Teilerfolg gefeiert. Im Heimspiel gegen die SV Elversberg gab es für die Norddeutschen vor 12.086 Zuschauern ein 1:1 (0:0). Nach zuvor fünf Pflichtspielniederlagen in Serie bleiben die «Störche» mit 25 Punkten auf Platz 14. Elversberg dagegen verpasste mit jetzt 45 Zählern den Angriff auf die Tabellenspitze.

David Mokwa (61. Minute) hatte die Gäste in Führung gebracht. Den verdienten Ausgleich für die stark kämpfenden Kieler erzielte Jonas Therkelsen (63.).

Walter nahm einen Wechsel auf der Torhüterposition vor. Für Jonas Krumrey, der in 22 der bislang 23 Partien gespielt hatte, stand Timon Weiner zwischen den Pfosten. «Die Emotionalität und die Mentalität, die spricht einfach für Timon», sagte Walter vor der Partie bei Sky.

Spiel nimmt nach dem Seitenwechsel Fahrt auf

Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe die Gastgeber die erste Großchance hatten. Die Direktabnahme von Andu Kelati (35.) ging aber knapp am Tor vorbei. Wenig später reagierte SVE-Schlussmann Nicolas Kristof beim nächsten Kelati-Abschluss (41.) stark.

Nach dem Wechsel nahm das Spiel Fahrt auf. Von der Elversberger Führung durch Mokwa zeigten sich die Kieler nicht geschockt. Therkelsen antwortete postwendend mit dem Ausgleich. In der Endphase waren die Gäste das etwas aktivere Team, doch am leistungsgerechten Unentschieden änderte sich nichts mehr.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749595/1

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Anhänger von Werder müssen umplanen – aber kaum Staus

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Bremen (dpa/lni) –

Der Warnstreik im Nahverkehr in Bremen hat die Fußball-Anhänger vor Herausforderungen gestellt. Viele mussten ihre Anreise zur Bundesliga-Heimpartie von Werder Bremen gegen Heidenheim ins Weserstadion umplanen. Busse und Straßenbahnen fielen am Samstag aus. Das führte allerdings nach Angaben der Polizei kaum zu Staus rund um den Osterdeich, obwohl etliche Fans aufs Auto umgestiegen waren. «Wir haben kein Verkehrschaos, es ist relativ normal», sagte ein Polizeisprecher. 

Werder Bremen hatte dazu geraten, Fahrgemeinschaften zu bilden. Über das Mitfahrportal Fan‑Ride könne man sich zusammenschließen. Das Gebiet rund um das Weserstadion war wie bei allen Heimpartien ab zweieinhalb Stunden vor Anstoß (15.30 Uhr) bis kurz nach Spielbeginn für Autos gesperrt.

Niedersachsen und die Stadt Bremerhaven sind vom Streik nicht betroffen. So kamen die Busse aus vielen niedersächsischen Ort am Stadion an. Züge von und nach Bremen sind ebenfalls nicht vom Warnstreik betroffen, Fangruppen machten sich vom nahe gelegenen Hauptbahnhof zu Fuß auf den Weg.

Seit dem frühen Freitagmorgen ist der öffentliche Nahverkehr der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) zum Erliegen gekommen. Alle Busse und Bahnen stehen noch bis Montag, 3.00 Uhr still.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749574/1

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Schnee im Harz schmilzt – Skilifte und Pisten geschlossen

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Braunlage (dpa/lni) –

Frühlingshafte Temperaturen und Tauwetter in Niedersachsen: Skilifte und Pisten im Harz sind geschlossen, Wintersport ist derzeit nicht mehr möglich. Die Wurmbergseilbahn in Braunlage ist für Fußgänger und Wanderer in Betrieb. «Das Rodeln ist von der Bergstation bis zur Mittelstation noch möglich», sagte Betriebsleiter Fabian Brockschmidt. Es seien einige Besucher da, auch mit Schlitten. Es gebe allerdings starke Windböen.

Am Sonntag fährt die Wurmbergseilbahn auch noch. Von Montag an bis voraussichtlich 21. März sei die Seilbahn dann gesperrt und werde gewartet, sagte Brockschmidt. Am Hexenritt in Braunlage sind die Lifte geschlossen.

Anlagen stehen wegen des Tauwetters still

Auch in St. Andreasberg stehen sowohl am Skigebiet Sonnenberg sowie am Matthias-Schmidt-Berg aufgrund des Tauwetters alle Anlagen still, wie die Betreiber mitteilten. Der letzte Schneefall war demnach am 21. Februar.

In den kommenden Tagen erwarten die Meteorologen für Niedersachsen und Bremen weiterhin frühlingshaftes Wetter. «Am Sonntag wird es etwas kühler mit Temperaturen um 13 Grad, an den Küsten etwa 6 bis 10 Grad», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Im Südosten des Landes bleibt es weitestgehend trocken, im Nordwesten können einzelne Schauer durchziehen.

Zum Wochenstart wird es immer sonniger

In den folgenden Tagen wird es laut DWD tagsüber immer sonniger und wärmer. Am Montag steigen die Temperaturen auf rund 16 Grad. Es bleibt in ganz Niedersachsen weitestgehend trocken und sehr frühlingshaft. An den Küsten ist es mit 6 bis 10 Grad deutlich kühler. Am Dienstag gibt es laut DWD noch mehr Sonne bei gleichbleibenden Temperaturen.

Die Nächte bleiben zunächst frostfrei, werden jedoch kälter, wie der Meteorologe weiter mitteilte. In der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen auf rund zwei Grad, in Bodennähe ist demnach auch leichter Frost möglich.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749566/1

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Ersatzverkehr Hamburg-Berlin: Ecovista tauscht Busflotte aus

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Schwerin (dpa) –

Sieben Monate nach dem Start des Ersatzverkehrs wegen der Generalsanierung auf der Zugstrecke zwischen Hamburg und Berlin tauscht der Betreiber seine Busflotte aus. Die neuen Fahrzeuge werden bereits von Sonntag an unterwegs sein. Grund für den Wechsel sei eine Änderung beim Fahrzeugleasing, teilte das Busunternehmen Ecovista mit, das den Schienenersatzverkehr mit rund 200 Bussen und 500 Fahrern betreibt. Nach Angaben der Firma werden im Schnitt rund 30.000 Fahrgäste pro Tag mit den Bussen zwischen Hamburg und Berlin befördert. 

Alle Linien würden wie gewohnt und nach Fahrplan bedient. Da die Fahrzeuge getauscht würden, seien die Busse teils mit anderen als den bekannten Ausstattungsmerkmalen im Einsatz. Das gelte mitunter für die bekannte Folierung im Farbton Verkehrspurpur. Vorübergehend werde es auch bei der Übertragung der Fahrdaten in Echtzeit Einschränkungen geben.

«Wir tun alles dafür, die neue Fahrzeugflotte so schnell und unauffällig wie möglich einzuführen und den Ersatzverkehr weiterhin so stabil wie möglich zu fahren. Die Leitstelle und unser Fahrpersonal arbeiten wie gewohnt, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen – rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche», hieß es bei Ecovista.

Streckensanierung dauert länger 

Der Tausch der Fahrzeugflotte stehe in keinem Zusammenhang mit der länger dauernden Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin. Auch über den 30. April hinaus könne der Schienenersatzverkehr durch Ecovista sichergestellt werden.

Die Sanierung der Strecke dauert länger als geplant – nach Bahn-Angaben eine Folge des frostigen Winters. Die Bahn-Tochter DB InfraGo teilte kürzlich mit, man gehe davon aus, dass die Wiederaufnahme des Betriebs zum 30. April nicht mehr möglich sein werde. Wie lange sich der Abschluss der Bauarbeiten auf der Strecke verzögern wird, blieb zunächst unklar. Einen neuen Zeitplan will die Bahn am 13. März bekanntgeben.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749427/1

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Heiner Wilmer weiht Martin Marahrens zum Bischof

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Hildesheim (dpa/lni) –

Verfolgt von Hunderten Gläubigen hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, seinen ersten Gottesdienst in neuer Funktion in Hildesheim abgehalten. Er spendete Domkapitular Martin Marahrens in dem voll besetzten Hildesheimer Dom die Bischofsweihe. Marahrens soll Wilmer entlasten.

Zu dem Festgottesdienst gab es auch einen Livestream in der Kirche Heilig Kreuz, die vom Dom nur wenige hundert Meter entfernt ist. Auf einer großen Leinwand wurde die feierliche Zeremonie übertragen. 

Zur Diözese Hildesheim zählen mehr als 500.000 Katholiken im östlichen Niedersachsen und im Norden Bremens. Das Bistum reicht von der Nordseeküste bis zu den Ausläufern des Harzes. Wilmer ist seit 2018 Bischof von Hildesheim und wurde am Dienstag zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749253/1

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Mann fährt mit Auto am Fähranleger in Emden ins Wasser

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Emden (dpa/lni) –

Ein 59-Jähriger ist mit seinem Auto in Emden am Fähranleger nach Borkum ins Wasser gefahren. Der Mann konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und kam mit Schürfwunden und einer Unterkühlung ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Eine Spezialfirma hat das Fahrzeug am Mittag mit Tauchern und einem Kran geborgen. Die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr waren vor Ort im Einsatz. 

Der 59-Jährige war zuvor mit seinem Wagen von der gerade angelegten Borkum-Fähre gefahren, wie die Polizei weiter mitteilte. Beim Rangieren auf der Kaianlage sei er dann vorwärts ins Hafenbecken gerollt. Als Grund nannte die Polizei einen technischen Defekt. Das Auto war komplett versunken und lag in einer Tiefe von acht bis zehn Metern.

Wegen des versunkenen Fahrzeugs war die Nesserlander Schleuse im Emder Außenhafen zunächst gesperrt und wurde nach der Bergung gegen 14.15 Uhr wieder freigegeben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749106/3

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43-Jährige stirbt nach Gewaltdelikt – Polizei sucht Täter

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Hildesheim (dpa/lni) –

Eine 43-jährige Frau ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei in einer Hildesheimer Wohnung durch ein Gewaltdelikt ums Leben gekommen. Der Tatverdächtige ist flüchtig, die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Mann.

In der Wohnung, in der sich die Tat am frühen Samstagmorgen abgespielt haben soll, wird nach Spuren gesucht. Die genauen Umstände und Hintergründe seien derzeit noch weitestgehend unklar, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizeiinspektion Hildesheim.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-749041/1

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Innenministerien besorgt über Konflikt in Nahost

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Hannover/Bremen (dpa/lni) –

Angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran nimmt die Besorgnis auch in Niedersachsen und Bremen zu. Das Innenministerium in Hannover und das Innenressort der Hansestadt sind im engen Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden der Länder und des Bundes. 

«Hierbei liegt der Fokus klar auf der Sicherheit jüdischer/israelischer Einrichtungen sowie unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger», sagte Innenministerin Daniela Behrens (SPD). Deren Sicherheit zu gewährleisten, sei in dieser Situation das zentrale Anliegen der Sicherheitsbehörden. 

«Die Bewertung der aktuellen Ereignisse fließt daher kontinuierlich in die Gefährdungsbewertung mit ein, wodurch eine hohe Sensibilisierung der niedersächsischen Polizei garantiert ist», ergänzte sie. Zudem hätte man ein besonderes Auge auf die Versammlungslage. 

Bereits im Anschluss an die Angriffe der terroristischen Vereinigung Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 habe die Polizei umfangreiche Schutzmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen erweitert. Zu konkreten Schutzmaßnahmen könnten öffentlich keine Informationen gegeben werden. 

Bremer Innenressort beobachtet die Lage

Auch Bremens Innensenatorin Eva Högl zeigte sich besorgt: «Die Bremer Sicherheitsbehörden beobachten die internationale Lage sehr genau», sagte die SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): «Wir sind jederzeit in der Lage, auf neue Entwicklungen zu reagieren und unsere Maßnahmen entsprechend anzupassen.» Zu konkreten Schutzmaßnahmen äußere man sich aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht öffentlich.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748893/2

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Polizei findet Softair-Waffe und Schlagring in Auto

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Quakenbrück (dpa/lni) –

Die Polizei hat in einem Fahrzeug im Landkreis Osnabrück eine Softair-Pistole und einen Schlagring sichergestellt. Die Beamten hätten das Auto, in dem drei Männer im Alter zwischen 16 und 25 Jahren saßen, am Freitag in Quakenbrück gestoppt, teilte die Polizei mit. Bei der Kontrolle hätten sie zunächst eine augenscheinlich echte Schusswaffe auf der Rücksitzbank entdeckt.

Die Beamten forderten die Insassen auf, ihren Anweisungen zu folgen. Ein Mann auf der Rücksitzbank habe jedoch nach der Waffe gegriffen. Daraufhin hätten die Polizisten ihre Dienstwaffen gezogen. Die Männer seien anschließend ausgestiegen. Alle drei seien fixiert und durchsucht worden.

Letztlich stellte sich heraus, dass es sich bei der vermeintlichen echten Schusswaffe um eine Softair-Pistole handelte. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz aufgenommen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748775/1

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Warnstreik lähmt Hamburger Nahverkehr weiter

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Hamburg (dpa/lno) –

Durch den Warnstreik bei der Hochbahn und den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) ist der öffentliche Nahverkehr in Hamburg weiterhin stark eingeschränkt. Wie die Verkehrsdienstleister mitteilten, fallen auch heute viele Fahrten aus. Der Warnstreik dauert voraussichtlich bis Sonntagmorgen um 3.00 Uhr. Fahrgäste sollten, wenn möglich, auf die S-Bahn umsteigen.

Verspätungen nach Ende des Warnstreiks zu erwarten

Wegen des Streikaufrufs der Gewerkschaft Verdi sei derzeit kein Betrieb der U-Bahn in Hamburg möglich, teilte die Hamburger Hochbahn AG am Morgen mit. Auf den Buslinien 4, 12, 26 und 43 wird ein Notbetrieb angeboten. Zudem fahren die Linien 16 und 114 unregelmäßig. Die Busse auf den Strecken 5, 7, 23, 24, 37 und 150 fahren mittlerweile wieder «nahezu planmäßig». Die Linien 180, 161 und 561 können normal fahren. Auch nach Beendigung des Warnstreiks sei am Sonntag noch bis in die frühen Morgenstunden mit Verspätungen zu rechnen. 

Eingeschränkter Betrieb bei VHH

Auch alle Betriebshöfe des Verkehrsdienstleisters VHH seien zum Warnstreik aufgerufen worden, so das Unternehmen. Dadurch fallen auch hier die meisten Buslinien bis Sonntagmorgen aus. Vereinzelte Strecken werden jedoch weiterhin eingeschränkt bedient. Fahrgäste werden gebeten, vor der Fahrt zu prüfen, welche Linien fahren.

Die Hamburger S-Bahn, die von der Deutschen Bahn betrieben wird, und die Fähren der Hochbahn-Tochter Hadag sind von dem Warnstreik nicht betroffen. Zudem werde der Stadtverkehr in Ahrensburg und Bargteheide (Kreis Stormarn) nicht bestreikt.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748710/2

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Milde Temperaturen und viele Wolken im Norden am Wochenende

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Hamburg/Kiel (dpa) –

Menschen im Hamburg und Schleswig-Holstein können sich auf ein mildes Wochenende einstellen. Der Himmel bleibe dabei jedoch weitestgehend bedeckt, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. 

Der Tag startet in Hamburg und Schleswig-Holstein mit einem stark bewölkten Himmel. Im Laufe des Tages können vereinzelte Regenschauer hinzukommen. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 16 Grad. Am Abend und in der Nacht wird es dann vor allem im Südwesten der Region windig. Hier kann es zu Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde kommen.

Auch am Sonntag rechnet der DWD auch weiterhin mit einem wolkigen Himmel. In Hamburg und Schleswig-Holstein bleibt es im Tagesverlauf weitestgehend trocken. Zum Abend kann dann vereinzelt Regen auftreten. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 12 Grad.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748413/1

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Dachstuhlbrand in Einfamilienhaus – Hoher Sachschaden

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Berge (dpa/lni) –

Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Berge (Landkreis Osnabrück) ist ein Sachschaden von rund 250.000 Euro entstanden. Der Dachstuhl des Hauses sei vollständig ausgebrannt, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. Auch das Obergeschoss sei durch die Flammen stark beschädigt worden. 

Ein Anwohner bemerkte das Feuer am frühen Morgen und informierte die Bewohner. Insgesamt befanden sich zu dem Zeitpunkt vier Personen in dem Haus. Alle konnten sich unverletzt selbst aus dem Gebäude retten. Wie es zu dem Brand kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748353/1

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Koch ein gutes Jahr vor Landtagswahl zufrieden mit Koalition

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Kiel (dpa/lno) –

Ein gutes Jahr vor der nächsten Landtagswahl im Frühling 2027 hat sich der schleswig-holsteinische CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Koch zufrieden über die Zusammenarbeit in der Koalition mit den Grünen geäußert. Es sei es bei allen inhaltlichen Unterschieden ein gutes, harmonisches Miteinander. «Es ja nicht so, dass wir uns nicht streiten», sagte Koch der Deutschen Presse-Agentur. «Aber das tun wir immer hinter verschlossenen Türen.» Dort werde hart und teilweise auch lange diskutiert. Man finde aber immer gute Ergebnisse. «Das Entscheidende ist, wir vertreten das gemeinsam nach außen.»

Auch die damalige harte Diskussion um den von den Grünen angestrebten Nationalpark Ostsee habe das gute Miteinander nicht beschädigt. Das Thema war mit offenem Ausgang im Koalitionsvertrag vereinbart. Obwohl die Entscheidung gegen einen Nationalpark ausgefallen sei, habe man trotzdem etwas für die Ostsee erreicht.«Wir haben mehr Ostseeschutz realisiert als jemals zuvor. Das erkennen auch die Grünen an, selbst wenn sie ursprünglich mehr wollten.»

«Ansonsten gibt es sicherlich auf beiden Seiten die eine oder andere Unzufriedenheit», sagte Koch. Es sei aber ein großer Wert an sich, zu zeigen, dass es funktioniert, dass es nicht immer nur mit Streit und Widerspruch geht, sondern auch gemeinschaftlich. «Ein großes Maß der Politikverdrossenheit resultiert doch daraus, dass man immer alles schlechtredet, was der andere fordert und es immer besser zu wissen meint, als der andere. Das leben wir hier einfach anders vor», so der Fraktionschef.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748217/1

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Auszeichnung für Autorin Ronya Othmann

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Bremerhaven (dpa) –

Die Autorin Ronya Othmann erhält den mit 10.000 Euro dotierten Bremerhavener Jeanette-Schocken-Literaturpreis. Othmann zeige in ihrer Arbeit, «was Erinnerungsarbeit wirklich leisten» könne, begründete die Jury. In ihrem autobiografisch geprägten Roman «Vierundsiebzig» schreibt die Tochter eines kurdisch-jesidischen Vaters über den Genozid, der 2014 von der Terrorgruppe Islamischer Staat an den Jesiden verübt wurde. Grundlage dafür waren Recherchen im Nordirak und innerhalb der eigenen Familie.

Othmann, die 1993 in München geboren wurde und in Leipzig lebt, gehe es darum, Spuren der begangenen Verbrechen zu sichern und diese Berichte mit ihrer eigenen Geschichte zu verweben.

Der Preis wird ihr am 10. Mai im Historischen Museum in Bremerhaven überreicht. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre in Erinnerung an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten vergeben. Die Bremerhavenerin Jeanette Schocken wurde in einem NS-Vernichtungslager ermordet.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748223/1

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Harter Winter senkt Kormoran-Bestand und treibt gen Süden

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Stralsund (dpa) –

Der harte Winter hat nach Ansicht des Experten Christof Herrmann zeitweise ein Schrumpfen der hiesigen Kormoran-Population zur Folge. «Ich gehe jetzt ganz stark davon aus, dass der Brutbestand im Ostseeraum in diesem Jahr genauso einen Einbruch haben wird wie nach dem kalten Winter 2010», sagt Herrmann, der für das Landesamt für Umwelt-, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern Vogelpopulationen beobachtet und die Beringungszentrale Hiddensee leitet.

Nach dem damaligen Winter sei der Brutbestand etwa in Mecklenburg-Vorpommern um 25 Prozent eingebrochen. Auch anderswo im südwestlichen Ostseeraum, also auch in Schleswig-Holstein, Dänemark und Südschweden sei mit einem Bestandsrückgang und einem veränderten Zugverhalten zu rechnen. So könnten besonders in den kommenden Wintern Kormorane in diesen Regionen teils deutlich seltener sein.

«Wir gehen davon aus, dass die Vögel durchaus von so einem harten Winter, wie wir ihn jetzt hier hatten, lernen und in den nächsten Wintern nur noch in deutlich geringerer Zahl im Ostseeraum bleiben zum Überwintern.»

Verstärktes Zugverhalten erwartet

Das legten Januar-Wintervogelzählungen aus der Vergangenheit nahe. Nach dem kalten Winter 2009/2010 seien im Winter 2011 fast gar keine Kormorane mehr in Mecklenburg-Vorpommern geblieben. Es habe Jahre gedauert, bis der Winter-Rastbestand wieder das vorhergehende Niveau erreichte.

«Das erklärt sich nicht damit, dass die alle gestorben sind und deswegen im nächsten Winter nicht mehr da waren.» Der Brutbestand habe sich viel schneller wieder erholt. Vielmehr wanderten die Tiere wieder weiter Richtung Süden. So seien 2011 zwei beringte hiesige Kormorane im Winter in Tunesien aufgetaucht. Dass Kormorane aus dem Ostseeraum bis nach Nordafrika ziehen, habe es zuvor schon lange nicht mehr gegeben. Auch dieses Mal rechnet Herrmann mit einem Effekt auf das Rastgeschehen an der Ostseeküste für fünf bis sechs Jahre.

Eigentlich blieben Kormorane zunehmend im Norden oder zögen nicht mehr so weit wie in der Vergangenheit. Grund seien strenge Winter seltener. «In den letzten fünf Jahren machten die Vögel, die innerhalb von 500 Kilometern geblieben sind, laut Beringungsdaten 60 Prozent aus. In den 1930er Jahren betrug die kürzeste Entfernung 915 Kilometer.»

Sensibler für kaltes Wasser als andere Vögel

Dieser Winter habe den Kormoranen auf unterschiedliche Weise zugesetzt. Zum einen kamen die auf Fisch spezialisierten Vögel wegen des Eises vielerorts nicht mehr an ihre Beute. Aber auch dort, wo es kein Eis gab, seien Tiere verendet – wegen der Kälte. 

Anders als andere Wasservögel schützten sich Kormorane nicht vor ihr, indem sie ihr Gefieder einfetten. «Wenn sie zu lange im Wasser nach Nahrung tauchen müssen, dann verlieren sie zu viel Wärme, zu viel Energie.» Die Vögel seien darauf angewiesen, möglichst effizient Beute zu machen. So sei etwa nachgewiesen, dass Kormorane im Winter, gezielt größere Fische fressen.

«Das heißt also, der Kormoran kann im kalten Wasser nur leben, wenn die Fischdichte entsprechend hoch ist.» Wenn nicht, könnten die Vögel verenden.

Verendete Tiere, aber auch Abwanderung

Zahlen, wie viele Kormorane dem jüngsten Winter zum Opfer gefallen sind, sind aktuell kaum zu ermitteln. Mit einiger Verzögerung lässt sich laut Herrmann aus Ringfunddaten jedoch die Sterblichkeit berechnen, die in diesem Winter sicherlich höher gewesen sei als in den vergangenen Jahren. Ein Teil der Vögel sei offenbar aber auch während der Kälteperiode abgewandert. 

Auf der kleinen Insel Greifswalder Oie östlich des Greifswalder Boddens wurden laut Herrmann zu Beginn der Kälteperiode etwa 3.000 Kormorane gezählt. «Jetzt waren da noch 700 zum Schluss.» Auch dort seien einige tote Kormorane gefunden worden.

Auswirkung auf Fischbestände unklar

Aussterben wird der Kormoran unterdessen bei uns nicht. Laut Kormoran-Bericht Mecklenburg-Vorpommern von 2024 war der Bestand im südwestlichen Ostseeraum einschließlich Dänemark, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein abgesehen von dem Einbruch nach 2010 weitgehend konstant. Für 2025 geht Herrmann von etwa 46.000 Brutpaaren im südwestlichen Ostseeraum aus. Nach seiner Einschätzung wird sich der Bestand nach den Verlusten dieses Winters in drei bis fünf Jahren wieder erholen.

Dürfen Fischer nun auf mehr Fisch hoffen? So einfach sei es nicht, sagt Herrmann. Einfache Hochrechnungen funktionierten nicht. Fischbestände könnten bestimmte Verluste etwa durch den Kormoran ohnehin kompensieren, weshalb ein direkter Effekt schwer darzustellen sei. Für Fischteiche oder Netzkäfige könne man zwar die Verluste durch den Kormoran ermitteln. Besonders attraktive Gebiete wie Fischteichanlagen würden Kormorane aber auch bei einem niedrigeren Bestand besonders stark aufsuchen.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748195/1

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Dublin-Überstellungen aus Hamburg häufiger erfolgreich

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Hamburg (dpa/lno) –

In Hamburg war im vergangenen Jahr nicht einmal jede Dritte nach dem sogenannten Dublin-Verfahren angestrebte Überstellung eines Asylbewerbers in das für ihn zuständige Mitgliedsland erfolgreich. Mit knapp 30 Prozent liegt die Quote in der Hansestadt aber doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt, wie aus der Senatsantwort auf eine Große Anfrage aus der AfD-Bürgerschaftsfraktion zur Effektivität des Hamburger Dublin-Zentrums hervorgeht.

Dublin-Zentren sollen Überführungen effektiver machen

Asylbewerber, die bereits in einem anderen EU-Land oder in Norwegen, Island, der Schweiz oder in Lichtenstein um Schutz nachgesucht haben, können nach der Dublin-III-Verordnung in diesen für sie zuständigen Staat zurückgebracht werden. Solche Rückführungen sind aber bislang nur in den ersten sechs Monaten nach Einreise möglich. In der Vergangenheit scheiterten sie häufig an der Frist. 

Sogenannte Dublin-Zentren sollen die Verfahren beschleunigen. Das Hamburger Zentrum in Rahlstedt gibt es seit einem Jahr.

Bundesweit deutlich weniger Dublin-Verfahren erfolgreich

Laut der Senatsantwort auf die Große Anfrage wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1.043 Übernahmeersuchen aus Hamburg gestellt, von denen in 656 Fällen die Zustimmung des zuständigen Mitgliedstaates erteilt wurde. «In 312 Fällen konnte anschließend eine Überstellung vollzogen werden», heißt es darin weiter. Daraus ergibt sich in Bezug auf die Ersuchen eine Quote von 29,9 Prozent.

Bundesweit gab es 2025 laut dem von den Hamburger Behörden monatlich herausgegebenen Lagebild «Flüchtlinge» 35.942 Übernahmeersuchen. 23.912 wurden demnach positiv beschieden. 5.377 Mal sei eine Überstellung erfolgt – was einer Quote von 14,9 Prozent entspricht.

«Hamburg befindet sich damit im Bundesvergleich weiterhin auf einem überdurchschnittlichen Niveau bei der Durchführung von Dublin-Überstellungen», schreibt auch der Senat in seiner Antwort an die AfD. 

Viele Asylbewerber zur Überstellung nicht zu finden 

Seit März vergangenen Jahres würden im Hamburger Dublin-Zentrum ausschließlich alleinreisende, volljährige und nicht vulnerable Männer untergebracht. 201 Personen waren es im vergangenen Jahr. Zeitgleich mit der Hamburger Einrichtung war eine zweite im brandenburgischen Eisenhüttenstadt in Betrieb genommen worden.

81 im Rahlstedter Zentrum Untergebrachte hätten im vergangenen Jahr «das Unterkunftsobjekt mit unbekanntem Verbleib verlassen». Insgesamt nennt der Senat als Gründe für gescheiterte Überstellungen häufig «untergetaucht» oder «nicht angetroffen». 

Im Gegensatz zur Abschiebehaftanstalt in Glückstadt handelt es sich beim Dublin-Zentrum nicht um eine geschlossene Einrichtung.

Senat sieht positive Zeichen – Kritik von AfD 

Für eine abschließende Bewertung, inwieweit sich das Zentrum bewährt habe, «ist der bisherige Zeitraum seit der Einrichtung des Dublin-Zentrums noch zu kurz», schreibt der Senat. «Es zeichnen sich jedoch positive Entwicklungen ab, etwa im Hinblick auf verbesserte Abläufe und eine stärkere Koordinierung.»

Die AfD zeigt sich mit der Arbeit des Zentrums indes unzufrieden: «Wer ein spezialisiertes Zentrum betreibt, um Überstellungen effektiver zu gestalten, darf nicht akzeptieren, dass dutzende Asylmigranten schlicht verschwinden», sagte Fraktionschef Dirk Nockemann. 

Die hohe Zahl von untergetauchten oder nicht anzutreffenden Personen zeige: «Das Problem liegt nicht nur bei der Zustimmung anderer EU-Staaten – es liegt beim Vollzug», sagte er. Wenn es dem Senat nicht gelinge, die Durchsetzungsquote deutlich zu erhöhen, bleibe «das Dublin-Zentrum ein kostspieliges und rein symbolpolitisches Instrument mit geringer Wirkung».

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748082/1

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Neue Fernwärmeleitung zum Flughafen – Bauarbeiten beginnen

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Hamburg (dpa/lno) –

Bauarbeiten für eine neue Fernwärmeleitung zum Flughafen werden den Verkehr im Hamburger Norden von diesem Montag an beeinträchtigen. Die 4,7 Kilometer lange Leitung soll entlang der Otto-Wels-Straße im Stadtteil Winterhude über die ehemalige Hindenburgstraße in Alsterdorf bis zum Flughafenareal am Weg beim Jäger (Fuhlsbüttel) gehen. Das gesamte Bauprojekt ist in zehn Abschnitte unterteilt, die teilweise parallel abgewickelt werden. Die Arbeiten sollen bis Ende 2028 dauern. 

Zunächst wird nach Angaben der Hamburger Energiewerke in der Nähe des Flughafens ein Abschnitt der ehemaligen Hindenburgstraße, die seit vergangenem Jahr Traute-Lafrenz-Straße heißt, bis voraussichtlich November gesperrt. Zwei Buslinien (23 und 28) müssen umgeleitet werden. Daran schließt sich die Sperrung eines weiteren Abschnitts der Straße bis zum Frühjahr 2027 an. Außerdem wird der Weg beim Jäger an der Einfahrt zur Lufthansa Technik ab diesem Frühjahr für mehrere Monate voll gesperrt, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion hervorgeht. 

U-Bahnline ab Juli für drei Monate unterbrochen

Mit weiteren Bautätigkeiten von Hamburg Wasser auf der Alsterkrugchaussee und der Hochbahn sei die Maßnahme abgestimmt, erklärten die Energiewerke. Über die Alsterkrugchaussee, die Teil der Bundesstraße B433 ist, verläuft die Umleitungsstrecke. Bis mindestens Mitte April ist an einer Baustelle die rechte Fahrbahn gesperrt, wie eine Sprecherin von Hamburg Wasser sagte. Die U-Bahnlinie U1 soll von Mitte Juli bis Mitte Oktober für Bauarbeiten zwischen den Stationen Lattenkamp und Fuhlsbüttel Nord unterbrochen werden. Die Ersatzbusse müssen die im Bau befindliche Fernwärmetrasse queren. Das Ersatzkonzept befinde sich noch in der Ausarbeitung, erklärte der Senat. 

Ziel des Projekts ist, den Flughafen und die Lufthansa Technik an das Fernwärmenetz anzuschließen. Dadurch können nach Angaben der Energiewerke jährlich rund 17.000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Zum Vergleich: Laut dem Klimaplan des rot-grünen Senats stieß ganz Hamburg im Jahr 2023 gut 11,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus. Das Projekt würde den Ausstoß also um knapp 0,15 Prozent verringern. Bis 2030 sollen die CO₂-Emissionen Hamburgs um 47 Prozent im Vergleich zu 2023 sinken. 

Ab 2030 keine Wärme mehr aus Steinkohle

Um das Ziel zu erreichen, soll bis spätestens 2023 keine Steinkohle mehr zur Wärmeerzeugung verwendet werden. Zwei sogenannte Energieparks im Hafen und am Kraftwerksstandort Tiefstack sollen Abwärme aus Industriebetrieben, der Müllverbrennung und aus Klärwerksprozessen ins Netz speisen. Eine zentrale Funktion wird dabei ein neues Gaskraftwerk im Hafen übernehmen. In Tiefstack soll in der nächsten Woche der Bau eines Wärmespeichers beginnen. In Moorburg dauern die Abrissarbeiten eines vor gut zehn Jahren in Betrieb genommenen großen Steinkohlekraftwerks an. Auch in anderen Stadtteilen werden zurzeit Fernwärmeleitungen gebaut. «Leider können wir nicht verhindern, dass der Verkehrsfluss auch mal beeinträchtigt wird», heißt es dazu auf der Internetseite der Energiewerke.

© dpa-infocom, dpa:260228-930-748100/1

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Fahrten im HVV-Gebiet haben 2025 Allzeithoch erreicht

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Hamburg (dpa) –

Im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) haben Kunden vergangenes Jahr mehr Fahrten absolviert als je zuvor. Der HVV registrierte mehr als 1,1 Milliarden Fahrten, wie der Verbund der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das entspricht einem Plus um 900.000 Fahrten zu 2024. Der HVV setzt in der Statistik Fahrten mit Fahrgästen gleich. 

Der HVV erwartet auch in den nächsten Monaten steigende Fahrgastzahlen. Denn schon im Januar registrierte der Verbund zum Vorjahreszeitraum eine Zunahme um 3,6 auf 95 Millionen Fahrten. 

Im Gebiet des HVV wohnen laut Website mehr als 1,8 Millionen Hamburger, nahezu 1,2 Millionen Schleswig-Holsteiner und mehr als 600.000 Niedersachsen. Laut Website gehören 30 Verkehrsunternehmen des Nah- und Regionalverkehrs dem Verbund an. 

Zwischen 2020 und 2022 gab es wegen der Corona-Pandemie vergleichsweise wenige Fahrten im Verbundgebiet. Seit 2021 steigt die Nutzung stetig an. 

Strecke mit Umstieg zählt als zwei Fahrten

Als eine Fahrt zählt, wenn ein Kunde eine Strecke ohne Umstieg absolviert, wie ein HVV-Sprecher berichtete. Ein Beispiel: Fährt ein Pendler in Hamburg mit der U2 von der Horner Rennbahn zum Jungfernstieg, wo er in die U1 zum Stephansplatz umsteigt, zählt das als zwei Fahrten. Fährt er dieselbe Strecke zurück, hat er insgesamt vier Fahrten absolviert. 

In Schleswig-Holstein gehören die Kreise Steinburg, Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg zum HVV. In Niedersachsen sind die Landkreise Stade, Harburg und Lüneburg regulär Teil des Verbunds.

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Flensburg müht sich zum Sieg gegen Schlusslicht Wetzlar

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Flensburg (dpa/lno) –

Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat einen Arbeitssieg über die HSG Wetzlar gefeiert. Der Tabelle-Zweite aus Schleswig-Holstein setzte sich nach einigen Mühen mit 35:31 (20:17) gegen das Schlusslicht aus Mittelhessen durch. Patrick Volz mit zehn Treffern für Flensburg und Philipp Ahouansou mit neun Toren für Wetzlar waren die besten Werfer der Partie.

Die Gäste spielten in der mit 6.300 Zuschauern ausverkauften Flensburger Arena mutig mit. Auch als die SG von 7:8 (14. Minute) auf 16:10 (23.) davonzog, blieb Wetzlar fokussiert. Beim 21:22 (35.) war der Anschluss wieder hergestellt.

Flensburg verwirft zwei Siebenmeter, gerät aber nicht in Gefahr

Anders als beim 33:33 im Hinspiel, als die HSG einen ihrer bisher nur acht Punkte geholt hatte, behielten die Norddeutschen die Oberhand. Zwar scheiterte Nationalspieler Marko Grgic mit einem Siebenmeterversuch am Wetzlarer Schlussmann Andreas Palicka und setzte einen weiteren Strafwurf weit über das Tor, doch auch diese Fehlversuche brachten den Erfolg der Gastgeber nicht mehr in Gefahr.

Mit dem 33:29 durch einen Volz-Siebenmeter (57.) war alles klar. Stark agierte auch der Flensburger Torhüter Benjamin Buric, der 2018 aus Wetzlar zur SG gekommen war. Der 35 Jahre alte Bosnier kam auf insgesamt 17 Paraden.

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