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ZUERST!-Hintergrund: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg – Raketen-Wettrüsten im Nahen Osten

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Teheran/Tel Aviv. Die Sicherheitsarchitektur des Nahen Ostens ist fragil. Sie wird zunehmend durch ein komplexes Wettrüsten im Raketenbereich geprägt. Aktuelle Konflikte in der Region verbinden […]

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Jugendliche mit Antifa-Pullovern treten auf Neunjährigen ein

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Im Augsburger Stadtteil Lechhausen kam es am Donnerstag gegen 12:30 Uhr zu einem brutalen Angriff auf einen neunjährigen Jungen durch ...

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Wie geht es nach dem Beginn eines neuen Iran-Kriegs weiter?

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Israel und die USA bombardieren Ziele im Iran. Teheran schlägt zurück. Die Nahost-Region steht vor einer gefährlichen weiteren Eskalation.

Israel und die USA haben am frühen Morgen koordinierte Luft- und Raketenangriffe gegen Ziele im Iran gestartet. Teheran meldete als Reaktion Angriffe auf Ziele in Israel sowie auf mehrere US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Israel nennt seine Operation „Brüllen des Löwen“, die USA sprechen vom „Einsatz gewaltiger Zorn“. Anbei ein Überblick:

Was wurde angegriffen?

Anders als beim zwölf Tage langen Krieg im vergangenen Juni begannen die Angriffe am Morgen und nicht in der Nacht. Außerdem koordinierten Israel und die USA ihre Angriffe.

Explosionen wurden außer in der Millionenmetropole Teheran unter anderem aus Ghom, Lorestan, Kermanschah, Karadsch und Tabris gemeldet. Auch nahe der Kulturmetropole Isfahan gab es Explosionen – dort befindet sich ein zentrales Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr Ziel von US-Bombardierungen war. Getroffen wurden Berichten zufolge Raketendepots, Luftverteidigungsanlagen und Ziele nahe Regierungsgebäuden.

Die iranischen Streitkräfte attackierten nach eigenen Angaben als Reaktion Ziele in Israel sowie vier US-Militärstützpunkte in der Region. Darunter waren die Stützpunkte Al-Udeid in Katar, Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die US-Flotte in Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete. Luftalarm gab es Berichten zufolge auch im Irak.

Welche Angriffsziele verfolgt Israel?

Israels Ministerpräsident Netanjahu begründet die Angriffe auf Iran mit dem Schutz vor einer existenziellen Bedrohung durch Teheran. Gemeint ist damit Irans Atom- und Raketenprogramm. Es dürfe „nicht zugelassen werden, dass sich das mörderische Terrorregime mit Atomwaffen ausrüstet, die es ihm ermöglichen würden, die gesamte Menschheit zu bedrohen“, sagte Netanjahu weiter.

Die „New York Times“ berichtete, Israel lege den Schwerpunkt seiner Angriffe auf Raketenlagerstätten, Produktionsanlagen und Abschussvorrichtungen.

Was ist das Ziel der USA?

US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben Amerikanerinnen und Amerikaner verteidigen – vor einer Bedrohung durch die iranische Führung. Er zielte zudem in einer Videobotschaft auf das iranische Atomprogramm ab: „Sie dürfen nie eine Atomwaffe besitzen.“ Zudem ermutigte Trump die Iraner zu einem Machtwechsel. „Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen“, sagte er. „Das wird wahrscheinlich für Generationen eure einzige Chance sein.“ Er fügte hinzu: „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung.“ Er forderte die Revolutionsgarden, Streitkräfte und auch Polizei auf, ihre Waffen niederzulegen.


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Iran-Experten sehen die Aussichten auf einen Sturz der iranischen Führung kritisch. Als Gründe führen sie an, dass die iranische Opposition nicht geeint sei und keine Risse in der Elite oder den Revolutionsgarden erkennbar seien.

Wie ist die Lage im Iran?

Die Regierung und auch das Militär äußerten sich bislang nicht zu den Angriffen. Lediglich das Außenministerium und der Sicherheitsrat veröffentlichten Mitteilungen, in denen sie das Vorgehen der USA und Israels verurteilten und die Weltgemeinschaft zum Handeln aufforderten.

Nur wenige Informationen dringen nach außen. Die Behörden verhängten eine Internetsperre. Die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks berichtete, es sei ein „fast vollständiger Internetausfall“.

Ein Video der Nachrichtenagentur Mehr zeigte große Zerstörung mitten in der Hauptstadt Teheran. Auf der Aufnahme war ein völlig zerstörtes Gebäude zu sehen. Mehrere Rettungskräfte waren am Rande der Trümmer zu sehen.

Augenzeugen berichteten per SMS, dass sich in der Millionenmetropole lange Schlangen an Tankstellen gebildet hätten. Viele Menschen versuchten, die Hauptstadt zu verlassen. Viele Geschäfte waren geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrschte gespenstische Stille. 

Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass bei einem Raketenangriff im Südiran mindestens 57 Schülerinnen einer Grundschule getötet worden seien. Diese Angabe lässt sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der Staat dürfte dessen Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt.

Warum haben sich die USA und Israel gerade jetzt zu einem Angriff entschlossen?

Die Verhandlungen in Genf über das iranische Atomprogramm brachten bislang keinen Durchbruch. Die USA zogen in den vergangenen Wochen massiv Marine- und Luftstreitkräfte im Persischen Golf zusammen. US-Präsident Trump hatte Teheran ein Ultimatum bis Anfang März gestellt. Die Angriffe begannen am Morgen des 28. Februar.

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Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz schrieb auf X, die Arbeitshypothese, die der Operation zugrunde liege, laute: Das iranische „Regime“ sei schwach und brüchig. Daher könne eine gezielte, schlagkräftige und breit angelegte israelisch-amerikanische Kampagne es erheblich untergraben und vielleicht sogar die Voraussetzungen für einen internen Wandel schaffen. Das zentrale Problem sei: Was passiert, wenn diese Annahme falsch ist?

Wie geht es weiter?

Der Iran warnte seit Wochen vor einem Angriff und drohte mit einer „vernichtenden Antwort“. US-Regierungsmitarbeiter sprechen laut US-Fernsehsender CNN von einer Operation, die über Tage oder Wochen andauern könne. Es sei „kein kleiner Schlag“.

Es besteht die Gefahr eines „umfassenden Regionalkriegs“, vor dem Irans Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei bereits gewarnt hat. 

Der Iran-Experte Ali Vaez der Denkfabrik Crisis Group schrieb auf X, Vergeltungsmaßnahmen des Irans würden wahrscheinlich nicht nur direkt, sondern asymmetrisch erfolgen und möglicherweise mehrere Fronten gleichzeitig entfachen. „Wenn die Hisbollah aus dem Libanon heraus voll einsteigt, wenn Milizen US-Stützpunkte im Irak und in Syrien angreifen oder wenn die Huthi im Roten Meer eskalieren, ist dies kein bilateraler Konflikt mehr, sondern ein regionaler Krieg, der sich über den gesamten Nahen Osten ausbreitet“

Vaez wies auch auf mögliche Folgen für die Weltwirtschaft hin. „Der Iran liegt an der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt. Selbst eine begrenzte Störung könnte zu einem Anstieg der Energiepreise, einer Beschleunigung der Inflation und einer Verunsicherung der globalen Märkte führen.“ (dpa)

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Unfall in Rostock-Lütten Klein: Radfahrer bei Kollision mit Pkw schwer verletzt

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Im Rostocker Stadtteil Lütten Klein wurde ein Radfahrer (79) von einem Auto angefahren und schwer verletzt. (Symbolbild). Heike Hiltrop

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Fischreiher aus Baum gerettet: Polizei und Feuerwehr im Einsatz in Malchin

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Vorschau ansehen In Malchin retten Polizei und Feuerwehr einen Fischreiher aus einer Baumkrone. Der Vogel hatte sich verfangen und konnte nicht entkommen.

Kann wieder abheben: Polizei und Feuerwehr haben einen Fischreiher in Malchin befreit. (Symbolbild). Christine Blatt

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„Demokratisches Problem“: Julia Klöckner kritisiert geringen Frauenanteil in Parlamenten

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Die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) empfindet den geringen Frauenanteil in Parlamenten als problematisch. „Ich halte das für ein Problem – ...

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„Tatsächlich egal“: Trainer-Überraschung in der Bundesliga?

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Manuel Baum hat erstmals ein Engagement beim FC Augsburg als Trainer über den Sommer hinaus nicht ausgeschlossen. „Wir hatten ja so eine ähnliche Situation vor Weihnachten, wo wir gesagt haben: die drei Spiele. Am Ende der Saison werden wir uns sicher wieder zusammensetzen, und dann geht es immer darum, was sind die besten Rollen im Verein“, sagte Baum nach dem 2:0 (1:0) gegen den 1. FC Köln im 500. Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte.

Unter Baum befindet sich der FCA im Höhenflug. Aus den letzten sechs Spielen holten die Schwaben fünf Siege. Er freue sich einfach, so der 46-Jährige, „da zu sein, egal in welcher Rolle es ist. Es macht natürlich jetzt gerade mega Spaß, weil wir wieder gewonnen haben“.

Manuel Baum schließt Rückkehr in alten Job nicht aus

Baum war im Dezember zunächst für drei Spiele als Nachfolger von Sandro Wagner eingesprungen. Noch vor Weihnachten wurde das Engagement bis Saisonende ausgedehnt. Und jetzt? Es wäre durchaus überraschend, wenn es langfristig auf dem Trainerstuhl weitergeht. Denn vorgesehen war bislang, dass Baum ab Sommer wieder als „Leiter Entwicklung & Fußballinnovation“ beim FCA tätig sein wird. Auch diese Rolle sei „herausragend“, sagte Baum am Freitagabend. Wenn es dieser Job wieder sein sollte, „ist es mir tatsächlich egal. Hauptsache, wir können in der Konstellation weiter arbeiten“.


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Noch vor der Partie gegen Köln hatte FCA-Geschäftsführer Michael Ströll von einer „klaren Absprache“ berichtet, „dass es bis Sommer geht“. Baum wolle „gerne wieder in seine Rolle zurück. Wir tun, glaube ich, ganz gut daran, einfach den Moment mit ihm zu nutzen, dass wir Woche für Woche idealerweise punkten. Dann schauen wir, wie weit es uns bringt“, sagte Ströll bei Sky.

„Nicht zu viel träumen“: FCA vor Duellen mit Spitzenteams

Mit inzwischen 31 Punkten hat der FCA sein Minimalziel Klassenerhalt fast schon geschafft. Von höheren Zielen will Baum aber (noch) nichts wissen. „Wir haben mit der Mannschaft eines vereinbart, dass wir jetzt nicht auf die Tabelle schauen. Wir ziehen einfach die Saison durch und dann schauen wir mal, was dabei rauskommt“, sagte der Coach. Man sollte „nicht zu viel träumen“, betonte auch Kapitän Keven Schlotterbeck, fügte aber an: „Wir möchten angreifen. Wir sind extrem stabil.“

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Wo die Reise des FCA hingehen wird, dürften die kommenden drei Spiele zeigen: Da geht es gegen die Topteams Leipzig, Dortmund und Stuttgart. (sid/ea)

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SPD stellt Bedingung für Heizungsgesetzreform: „Haben Eckpunkte gesetzt“

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Mieter sollen vor hohen Heizkosten geschützt werden – doch wie viel Sicherheit bringt das neue Gesetz? Die Details sind entscheidend und zugleich hochumstritten.

Die SPD macht den Mieterschutz zu einer zentralen Bedingung für das geplante neue Heizungsgesetz der Regierungskoalition. „Mit mir wird es kein Gesetz geben, das Mieterinnen und Mieter auf den Kosten sitzen lässt. Der Mieterschutz ist für mich zentral“, erklärte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch dem Magazin „Stern“. „Wir haben Eckpunkte vorgelegt, jetzt beginnt die Detailarbeit“, sagte er zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz. 

CDU-Ministerin verteidigt Biogas

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wies die Kritik am geplanten verstärkten Einsatz von weniger klimaschädlichem Biogas zurück. Größere Mengen davon könnten aus der Ukraine importiert werden. Die oppositionellen Grünen sehen die schwarz-rote Koalition dagegen auf einem Irrweg. Biogas sei schon heute teurer als Erdgas, weil kaum verfügbar, sagte die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner. „Und es wird ja nicht günstiger werden“, fügte sie hinzu.

SPD-Fraktionschef Miersch machte klar: „Die Förderung für klimafreundliche Heizungen muss verlässlich bleiben, damit der Austausch zu klimafreundlichen Heizungen weiter angereizt wird.“ Er erinnerte daran, dass es beim CO2-Preis bereits eine klare soziale Lenkung gebe, sodass Vermieter steigende Kosten nicht einfach an Mieter durchreichen könnten. „Daran werden wir uns in den parlamentarischen Beratungen zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz orientieren“, kündigte der SPD-Fraktionschef an.

Einbau von Öl- und Gasheizungen soll erlaubt bleiben

Seit Anfang 2023 müssen Vermieter in Deutschland einen Teil der CO2-Kosten beim Heizen mit fossilen Brennstoffen mittragen. Nach einem Stufenmodell werden die Kosten zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt. Je schlechter die Energieeffizienz des Gebäudes, desto höher der Anteil des Vermieters. Der Mieterbund hält die Regelung jedoch für fehleranfällig und sie enthalte zu viele Ausnahmen für Vermieter. Aus Sicht von Eigentümerverbänden fehlt ein Anreiz für Mieter, sparsam zu heizen. 

Nach den Reformplänen von Union und SPD sollen Immobilienbesitzer weiterhin Öl- und Gasheizungen in ihre Wohnhäuser einbauen dürfen. Die pauschale Pflicht entfällt, dass jede neu eingebaute Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Allerdings müssen nun neue Gas- und Ölheizungen ab Januar 2029 mit einem wachsenden Anteil klimafreundlicher Brennstoffe betrieben werden. 

Ministerin Reiche: Biomethan ist verfügbar

Zwar sagen Union und SPD, Mieter, die nicht selbst über ihre Heizung entscheiden könnten, sollten „vor überhöhten Nebenkosten durch den Neueinbau unwirtschaftlicher Heizungen“ geschützt werden. Aber Details müssen noch ausgehandelt werden.

Wirtschaftsministerin Reiche widersprach der Einschätzung von Kritikern, wonach „grüner Brennstoff“ knapp und teuer sei. „Biomethan ist verfügbar, wird hierzulande produziert und schon jetzt im Markt vertrieben. Wo eine Nachfrage ist, wird sich ein Markt bilden“, sagte Reiche den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Ukraine etwa biete Biogas in großen Mengen an. 

Es gebe noch regulatorische Herausforderungen aufseiten der Ukraine und der EU. „Aber wenn diese gelöst sind, können wir mit signifikanten Biomethanimporten rechnen“, sagte Reiche. 

Modell für Beimischung von Biogas soll bis Sommer kommen

Kritik am neuen Heizungsgesetz wies Reiche zurück. „Wir wollen die Verbraucher zu einer Investitionsentscheidung ermuntern, indem wir ihnen die Angst vor Überforderung nehmen und ihnen beim Umstieg auf ein modernes Heizungssystem helfen“, sagte sie. „In vielen Fällen werden sich die Verbraucher für eine Wärmepumpe entscheiden. Dort, wo das nicht möglich ist, können auch neue Gasthermen zum Einsatz kommen.“ Ein Modell für die Beimischung „grüner Gase“ werde bis zum Sommer entwickelt.

Reiche will zudem die Förderung von heimischem Gas ausweiten: „Wir haben eigene Reserven in Deutschland.“ Entscheidend sei, ob das Gas zu guten Bedingungen förderfähig sei. „Darüber müssen wir sprechen – gerade wenn man nicht so viele Rohstoffe hat, gerade in so herausfordernden geopolitischen Zeiten.“ Hierbei müsse „sehr sensibel zwischen Umweltinteressen und Rohstoffversorgung abgewogen werden“.

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Grünen-Chefin Franziska Brantner warnte vor einer stärkeren Abhängigkeit Deutschlands von US-Präsident Donald Trump. „Donald Trump kann morgen schon auf die Idee kommen, uns kein LNG-Gas mehr zu liefern“, sagte Brantner der „Rheinischen Post“. „Dass wir uns mit Reiches Heizhammer in eine neue Abhängigkeit von den USA begeben, ist verrückt.“ Die nötige Energie könne Deutschland mit mehr Wind und Sonne, Speichern und optimierten Netzen selbst produzieren. (dpa/mp)

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Affenbaby Punch und sein Plüschtier: Besucheransturm auf Zoo

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Das zum Internetstar avancierte Affenbaby Punch, das in einem Zoo nahe Tokio nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen wurde und Trost bei einem Spielzeug-Orang-Utan fand, sorgt in Japan für einen ununterbrochenen Besucheransturm. „Bitte halten Sie sich an die 10-Minuten-Regel für die erste Reihe“ um das Affengehege, schrieb der Ichikawa City Zoo auf X. Das Affenbaby wurde von seinen Artgenossen „gemobbt“ und findet bei seinem Plüschtier Halt.

Affenbaby Punch geht es demnach gut und spielt nun öfter mit anderen Makaken. „Schade für alle, die ihn mit seinem Kuscheltierfreund sehen wollten“, hieß es. Die Tierpfleger freuten sich sehr, dass die Affen einander näherkommen.

Seit der Zoo Punch kürzlich mit seinem Plüschtier auf X vorgestellt hatte, geht der Hashtag „#HangInTherePunch“ und seine japanische Entsprechung viral. Frühe herzzerreißende Aufnahmen zeigen, wie Punch von anderen Makaken weggestoßen oder aggressiv im Kreis herum geschleift wurde, bevor er hinter einen Felsen rannte und sich an sein Stofftier klammerte.

Affenbaby Punch von Artgenossen „gemobbt“ – Plüschtier gibt ihm Halt

Seither nehmen Millionen zu Tränen gerührte Menschen in aller Welt Anteil am Schicksal des kleinen Japanmakaken. In unzähligen Memes wurde er zum Sinnbild für die Krisen unserer Zeit, für Vereinsamung, aber auch für Widerstandskraft gemacht.

Punch, der im Juli vergangenen Jahres zur Welt kam, lebe weiterhin mit seinem Stofftier zusammen, teilte der Zoo mit. Japanische Makakenbabys würden normalerweise ab einem Alter von etwa sechs Monaten mehr Zeit frei und ohne ihre Mütter verbringen. Sie kehrten in diesem Alter aber noch routinemäßig zur Mutter zurück, wenn sie Trost suchen oder gesäugt werden möchten.

2/28(土)12:05
正午のごはんタイムはご覧の人だかり
【最前列10分ルール】ご協力お願いします‍♂

当園はいつからこんなインターナショナルな園に
パンチは今日もぬいぐるみから離れています
一緒のところ見たかったお客様には残念ですが
群れ入れが順調で飼育員は喜んでいますよ#市川市動植物園 pic.twitter.com/yEeBTMsKqA

— 市川市動植物園(公式) (@ichikawa_zoo) February 28, 2026

„Punch klammert sich an sein Stofftier, um Trost oder Schutz zu finden, wenn er Gefahr wittert. Die Pfleger geben ihm dann Milch und helfen bei der Fütterung“, so der Zoo. Das Hauptziel sei es, den kleinen Makaken in die Truppe zu reintegrieren.

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Alle Mitarbeiter würden ihr Bestes tun, um sicherzustellen, dass Punch „ein gesundes und erfülltes Leben als ein Mitglied der Truppe und als ein japanischer Makake leben kann“, versicherte der Zoo in einer Mitteilung. Derweil kann sich die Einrichtung kaum retten vor Massen an Besuchern. «Seit wann ist unser Zoo so international?», hieß es am Samstag scherzhaft auf X. (dpa)

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Immer mehr Deutsche beantragen Waffenschein – Polizei besorgt

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Die Zahl sogenannter Kleiner Waffenscheine in Deutschland ist weiter gestiegen. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren im Nationalen Waffenregister 906.141 Kleine Waffenscheine gespeichert, wie das Bundesverwaltungsamt der „Rheinischen Post“ mitteilte. Dies sei ein Höchstwert. Ende 2021 lag die Zahl der gespeicherten Kleinen Waffenscheine demnach bei 740.038 – ein Anstieg um gut 22 Prozent in fünf Jahren. Polizei und Sicherheitsbehörden sehen die Entwicklung mit Sorge.

Der Kleine Waffenschein erlaubt es Inhabern, bestimmte Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen in der Öffentlichkeit bei sich zu führen. Allerdings darf die Waffe nur verdeckt mitgeführt werden, ein sichtbares Tragen ist nicht erlaubt. Auch bei öffentlichen Veranstaltungen ist das Tragen nicht erlaubt. 

Um einen Kleinen Waffenschein zu erhalten, muss man mindestens 18 Jahre alt sein und seine persönliche Eignung sowie Zuverlässigkeit nachweisen – man darf etwa nicht vorbestraft sein. Laut Bundesverwaltungsamt ist die Benutzung der Waffen außerhalb von Schießständen und dem eigenen Grundstück verboten – sie dürfen nur bei Notwehr oder Notstand benutzt werden.

Zahl kontinuierlich gestiegen

Die Zahl der Kleinen Waffenscheine ist kontinuierlich gestiegen. Das Bundesverwaltungsamt beziffert sie laut der „Rheinischen Post“ Ende 2022 auf 781.186, 2023 auf 833.870 und Ende 2024 auf 871.838 Waffenscheine.

Über die Gründe für die Zunahme wird nur gemutmaßt. Die höhere Nachfrage nach solchen Waffen deute auf ein wachsendes Sicherheitsbedürfnis der Bürger hin, heißt es teils in Innenministerien der Länder. Die Gewerkschaft der Polizei sah in der Zunahme ein Indiz für die zunehmende Angst der Bevölkerung, dass der Staat ihren Schutz nicht mehr gewährleisten könne.

Kritik von Polizei und Sicherheitsbehörden

Sicherheitsbehörden und die Gewerkschaft der Polizei sehen die Entwicklung mit Sorge. Die Polizei warnt, dass es sich nur um eine scheinbare Sicherheit handele und solche Anscheinswaffen eher gefährlich seien. Die größte Gefahr bestehe darin, dass Schreckschusswaffen äußerlich meist baugleich mit scharfen Schusswaffen seien, was die Arbeit der Polizei enorm erschwere.

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Aus polizeilicher Sicht könnten Waffen zur Selbstverteidigung zudem oft gegen denjenigen eingesetzt werden, der sich schützen möchte. In Konfliktsituationen könnten sie zu einer Gewalteskalation führen. Zudem können diese Waffen bei unsachgemäßem Gebrauch oder aus nächster Nähe Verletzungen verursachen. (dpa)

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Susi Dahlmeier hat ihren Frieden gemacht: „Schönster Friedhof, den es für Laura gibt“

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Laura Dahlmeier war mehrfache Biathlon-Olympiasiegerin und liebte das Bergsteigen. Im Juli 2025 kam sie bei einer Tour in Pakistan ums Leben. Ihr Leichnam konnte nicht geborgen werden, doch darin sehen ihre Eltern kein Problem, sondern die perfekte Ruhestätte für ihre Tochter.

Die Eltern der in Pakistan tödlich verunglückten Laura Dahlmeier haben Frieden damit geschlossen, dass der Leichnam ihrer Tochter in den Bergen fernab der Heimat geblieben ist und nicht geborgen werden konnte. „Ich glaube, das ist der schönste Friedhof, den es für die Laura gibt. Verschmolzen mit dem Herzen der Berge. Das war sie und das ist sie“, sagt Mutter Susi Dahlmeier. 

Mutter: Menschen wollen sich von Laura verabschieden

„Wenn sie geborgen oder gefunden worden wäre, dann hätte ich das auch akzeptiert. Aber für mich ist es auch ganz fein, dass sie da dort ihre Ruhestätte einfach hat“, sagte Susi Dahlmeier weiter. Ähnlich hatte sich früher schon auch Lauras Vater Andreas Dahlmeier geäußert. 


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Für sie sei wichtig, dass es einen Erinnerungsort in der Heimatgemeinde Garmisch-Partenkirchen gebe, die gerade den Kurpark Patenkirchen in Laura-Dahlmeier-Park umbenannt hat. „Ich empfinde es als große Ehre, dass die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen den Park jetzt praktisch der Laura widmet. Das ist eine unheimlich schöne Geste“, sagt sie. 

„Es gibt ja keinen Friedhof, wo man hingehen kann. Sie hat einfach so viele Menschen bewegt und begeistert. Wir haben gemerkt, dass es ganz wichtig ist für die Menschen, dass es einen Ort gibt, wo sie Abschied nehmen können, wo sie vielleicht noch mal sich erinnern an die besonderen Erlebnisse, die sie mit ihr hatten.“ 

Laura-Dahlmeier-Park: Ihre Mutter suchte Felsen aus

Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin und siebenmalige Weltmeisterin war im Juli vergangenen Jahres im Alter von 31 Jahren am Laila Peak im pakistanischen Karakorum-Gebirge ums Leben gekommen. Wahrscheinlich war die ausgebildete Bergführerin sofort tot, nachdem sie auf 5700 Metern Höhe von einem Steinschlag am Kopf getroffen wurde. 

Das Gebirge um den Laila Peak, wo Laura Dahlmeier tödlich verunglückte (Archivbild). picture alliance / robertharding | George Robertson
Das Gebirge um den Laila Peak, wo Laura Dahlmeier tödlich verunglückte
Das Gebirge um den Laila Peak, wo Laura Dahlmeier tödlich verunglückte (Archivbild).

Schon kurz nach dem Unglück richtete die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen zusammen mit der Familie in dem Park einen Erinnerungsort ein: Ein Foto und eine an einem Felsen angebrachte Tafel. Den Felsen hat ihre Mutter Susi Dahlmeier ausgesucht, er ist aus dem Ferchenbach unweit der Partnachklamm. 

Beim Bergsteigen wurde Dahlmeier von Steinen verschüttet

Trotz einer aufwendigen Hilfsaktion sowie einer zweiten Suche, an der unter anderem der bayerische Extremkletterer Thomas Huber beteiligt war, konnte Dahlmeiers Leiche nicht geborgen werden. Sie wurde mutmaßlich unter herabgefallenen Steinen begraben.

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„Laura ist abgestürzt und ist von vielen Steinen verschüttet worden“, sagte Andreas Dahlmeier, der selbst Einsatzleiter bei der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen ist. Es sei alles abgesucht worden am Berg. „Laura kann man nicht bergen, sonst hätten wir sie nach Hause geholt.“ (dpa/mp)

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Nach Vorjahres-Flop: Stefan Raab nicht beim ESC-Vorentscheid

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Deutschland wählt am Samstagabend (20.15 Uhr, ARD) seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 aus. Beim ESC-Vorentscheid in Berlin gehen insgesamt neun Acts ins Rennen um das Ticket nach Österreich. Das Finale des internationalen Musik-Wettbewerbs findet am 16. Mai in Wien statt. Stefan Raab wird nicht wieder federführend sein.

Wer am Ende dort für Deutschland singen wird, lässt sich allerdings noch schwer prognostizieren. Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Den bekanntesten Namen hat Sarah Engels (33), die mal im Finale der Casting-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ stand und viel Show-Erfahrung mitbringt. Weitere Bewerberinnen sind die Sängerinnen Malou Lovis (26), Molly Sue (25) und Laura Nahr (25). Bei den Männern treten der Deutsch-Amerikaner Myle (25), Songwriter Bela (23) und der Liechtensteiner Musiker Wavvyboi (27) an.

Neben den Einzelkünstlern haben es zudem zwei Formationen in den Vorentscheid geschafft – das Duo Ragazzki und die Gruppe Dreamboys The Band. Das auffälligste Lied wird wohl Ragazzki präsentieren – die beiden Musiker Marti Fischer (35) und David Starosciak (33) mischen Italo-Disco-Sound mit Beats aus Osteuropa und deutschem Text.

NDR und Raab weg – SWR übernimmt

Einen Wechsel gibt es hinter den Kulissen: Nachdem die ESC-Federführung innerhalb der ARD jahrzehntelang Sache des Norddeutschen Rundfunks (NDR) war, ist von diesem Jahr an der Südwestrundfunk (SWR) zuständig. Überdies ist Entertainer Stefan Raab nicht mehr Teil der Auswahlmaschinerie. Er war im vergangenen Jahr noch einmal für eine ESC-Mission reaktiviert worden. Das unter seiner Ägide ausgewählte Pop-Duo Abor & Tynna fuhr mit Platz 15 einen Mittelfeldrang beim ESC in Basel ein.

Um einen Nachfolger für das Geschwister-Duo zu finden, hat es bereits einen mehrstufigen Auswahlprozess gegeben. Der SWR setzte unter anderem auf sogenannte Songwriting-Camps, in denen Künstler mit erfahrenen Songwritern und Producern Titel für den ESC entwickelten. Anschließend bewerteten Experten die Ergebnisse.

ESC-Vorentscheid: Zwei Runden bis zum Sieg

Auch beim Vorentscheid wird es zwei Runden geben. Zunächst hat eine 20-köpfige Jury aus 20 ESC-Teilnehmerländern das Sagen. Sie soll aus den neun Bewerbern nur noch drei machen. Danach entscheidet das Publikum, wen es von den drei Acts für Deutschland zum ESC schicken will.

Moderiert wird die Show „Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale“ von Barbara Schöneberger (51) und Hazel Brugger (32). Als prominente Gäste werden unter anderem Schlagersängerin Paola Felix (75), Komikerin Carolin Kebekus (45) und „Der Bergdoktor“-Schauspieler Hans Sigl (56) erwartet.

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Deutschland hat beim ESC in den zurückliegenden zehn Jahren viele Tiefschläge einstecken müssen – oft gab es letzte oder vorletzte Plätze. Eine Top-Platzierung konnte nur Michael Schulte im Jahr 2018 (4. Platz) erzielen. Er wird beim Vorentscheid 2026 ebenfalls zu Gast sein. (dpa)

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„Schwerer Völkerrechtsbruch“: Linke und BSW empört über Trumps Präventivschlag gegen das Mullah-Regime

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Führende Vertreter der Partei Die Linke und andere linke Akteure in Deutschland haben den Präventivschlag der USA und Israels gegen ...

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„Was hat er gesagt?“ NBA-Star Schröder an Chaos-Abend von Fan beleidigt

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Eine dauerhaft dröhnende Sirene, hitzige Gespräche am Spielfeldrand – und am Ende die nächste Niederlage für Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers: Der deutsche Basketball-Weltmeister hat mit seinem NBA-Team an einem wilden Abend das Top-Duell der Eastern Conference verloren. Im schwierigen Auswärtsspiel bei den Detroit Pistons hieß es am Ende 119:122 nach Verlängerung, Schröder stand in der Startformation und kam auf 12 Punkte und 9 Assists.

Es war ein enges Duell auf Augenhöhe. Mit dem Sieg festigte Detroit die Führung im Osten, für die eigentlich seit Wochen starken Cavaliers war es die dritte Niederlage aus den vergangenen vier Spielen – der Abend bleibt aber auch aus anderen Gründen in Erinnerung. Im dritten Viertel musste die Begegnung für mehr als 10 Minuten unterbrochen werden, weil die Hallensirene dauerhaft ertönte.

Dennis Schröder offenbar aus der ersten Reihe beschimpft

Ursache war offenbar eine Störung der Anzeigetafel unter dem Hallendach, die Sirene sollte eigentlich nur das Ende der Auszeit signalisieren, doch sie dröhnte immer weiter. Letztlich wurde die Anzeigetafel abgeschaltet, um das Problem zu lösen.


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  • 400 Jahre Reeperbahn: Hier lebt der alte Kiez weiter
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Im vierten Viertel stand dann Schröder unfreiwillig im Mittelpunkt. Es wirkte, als sei der Deutsche von einem Fan in der ersten Reihe beleidigt worden, Schröder jedenfalls suchte das Gespräch mit Pistons-Coach J.B. Bickerstaff, der immer wieder „tell me what he said“ („Sag‘ mir, was er gesagt hat“) rief. Wenig später wurde der Fan vom Sicherheitsdienst aus der Halle gebracht, das Spiel lief weiter. Was genau vorgefallen war, teilten die Teams nicht mit.

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Die Cavaliers mussten zum zweiten Mal in Folge auf James Harden (gebrochener Daumen) und Donovan Mitchell (Leiste) verzichten. Schon am kommenden Dienstag treffen beide Mannschaften in Cleveland wieder aufeinander.
Auch das Topspiel der Western Conference ging in die Overtime, Spitzenreiter Oklahoma City Thunder gewann gegen die Denver Nuggets 127:121. Der deutsche Center Isaiah Hartenstein steuerte für OKC 9 Punkte und 8 Rebounds bei. (sid/trh)

„Was hat er gesagt?“ NBA-Star Schröder an Chaos-Abend von Fan beleidigt wurde gefunden bei mopo.de

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27.000 Personen wegen Grenzkontrollen zurückgewiesen

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Vom 8. Mai letzten Jahres bis Ende Januar dieses Jahres wurden rund 27.000 Personen an den deutschen Grenzen zurückgewiesen beziehungsweise ...

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„Absolute Vollkatastrophe“: Zweitliga-Topklub attackiert den Schiri

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Darmstadt 98 hat im Aufstiegsrennen der 2. Liga überraschend gepatzt. Beim Abstiegskandidaten Dynamo Dresden verlor die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt 1:3 (0:2) und verpasste nach dem Ende der Serie von 13 Ligaspielen ohne Niederlage den Sprung an die Tabellenspitze. Riesigen Frust gab es aufgrund der Schiedsrichter-Leistung. Es fielen deutliche Worte.

Vincent Vermeijs Doppelschlag (45./45.+2) ließ die Dresdner letztlich jubeln, nachdem Darmstadts Patric Pfeiffer (42.) aufgrund einer strittigen Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Nach Gelb-Rot gegen Jakob Lemmer (53.) spielten auch die Sachsen, die mit dem dritten Heimsieg der Saison vorerst aus der Abstiegszone kletterten, zu zehnt. Christoph Daferner (81.) erhöhte, Yosuke Furukawa (90.) traf spät für die Lilien.

Dresden-Stürmer Vermeij mit Doppelpack vor der Pause

Die beiden Teams boten einen munteren Beginn. Die erste gute Chance erarbeiteten sich die Gäste, die unter anderem auf den erkrankten Fraser Hornby verzichten mussten, doch Dynamo-Keeper Tim Schreiber parierte gegen Niklas Schmidt (21.).

Dynamo Dresden gewann gegen Darmstadt um Ex-HSV-Profi Marco Richter (l.) mit 3:1. imago/Jan Huebner
Marco Richter und Claudio Kammerknecht im Duell um den Ball
Dynamo Dresden gewann gegen Darmstadt um Ex-HSV-Profi Marco Richter (l.) mit 3:1.

Kurz vor der Pause überschlugen sich die Ereignisse: Erst rutschte Pfeiffer weg und holte dann Ben Bobzien von den Beinen. Schiedsrichter Lars Erbst stellte den Verteidiger vom Platz – sehr zum Unmut von Kohfeldt, der sich an der Seitenlinie echauffierte. Der Ex-Werder-Coach war vor allemddeshalb so sauer, weil Dynamo-Verteidiger Thomas Keller bei einer ähnlichen Situation in der siebten Spielminute zuvor nur die Gelbe Karte gesehen hatte. Keller hatte Darmstadt-Stürmer Isac Lidberg als letzter Mann umklammert und hätte aus Kohfeldts Sicht dafür vom Platz gemusst, statt nur verwarnt zu werden.

„Falsch“: Darmstadt-Trainer Kohfeldt kritisiert Rote Karte

„Es ist ein Halten. Uns wird immer gesagt: Halten ist viel schlimmer, als wenn die Aktion zum Ball geht“, so der 43-Jährige, den Pfeifers Platzverweis umso mehr aufregte: „Wie kann man da auf die Idee kommen, eine Rote Karte zu geben?“ Kohfeldt legte nach: „Wir hatten letzte Woche schon ein großes Problem mit dem Schiedsrichter, jetzt haben wir das Gefühl, es ist einfach zu viel. Heute ist es so offensichtlich falsch, das kann nicht ohne Kommentar bleiben.“ Zustimmung erhielt er sogar von Dresdens Trainer Thomas Stamm, der sagte: „Ich kann den Unmut verstehen, zu 100 Prozent. Es geht um eine einheitliche Linie. Die fehlt mir oft, heute auch.“

SVD-Keeper Marcel Schuhen ging am Sky-Mikrofon noch härter mit Referee Erbst ins Gericht. „Es sind zwei krasse Fehlentscheidungen aufgrund der Atmosphäre, die dieser geile Kessel mit sich bringt“, sagte der 33-Jährige, der die Ansetzung des unerfahrenen Schiris „eine absolute Vollkatastrophe“ nannte. Für Erbst war es erst der 24. Einsatz als Haupt-Unparteiischer in der 2. Liga.

Schuhen: Schiri Erbst hatte beim Spiel „nichts zu suchen“

„Ich glaube, wir brauchen gerade in so einer Situation im Aufstiegskampf Schiedsrichter, die so eine Stimmung auch gewohnt sind. Die wissen, was passiert“, meinte Schuhen. Vor diesem Hintergrund hätte Erbst bei einem Duell wie dem am Freitag im Rudolf-Harbig Stadion „nichts zu suchen“. Durch die Pleite verpasste Darmstadt den Sprung an die Tabellenspitze, während sich Dresden im Abstiegskampf Luft verschaffte.

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Nach dem Platzverweis für Pfeifer, den Schuhen als „eine Frechheit“ bezeichnete“, schlug Vermeij eiskalt zu: erst per Kopf, dann per Volleyschuss. Der zweite Durchgang begann mit dem nächsten Platzverweis. Nach zwei Fouls direkt nacheinander war die Partie für Lemmer vorzeitig beendet. Die Gastgeber konzentrierten sich danach stärker auf die Defensive, ehe noch Joker Daferner per Abstauber und auf der Gegenseite der ebenfalls eingewechselte Furukawa trafen. (sid/mp)

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Polizeieinsatz in Bad Kleinen: Mann mit Schreckschusswaffe festgenommen

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Vorschau ansehen Ein bewaffneter Betrunkener löst am Bahnhof Bad Kleinen einen Einsatz der Polizei aus. Die Beamten nehmen den Mann fest. Welche Konsequenzen ihm jetzt drohen.

Auf dem Bahnhof von Bad Kleinen ist es zu einem Polizeieinsatz gekommen, weil ein Mann mit einer Waffe hantierte. (Symbolbild). Martin Börner

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Von wegen Migrationswende: Zahl der Ausweisungen sinkt

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Berlin. Die Behörden in Deutschland haben 2025 deutlich weniger Ausweisungen verfügt als im Vorjahr. 8.232 Ausländer verloren ihr Aufenthaltsrecht, wie aus einer Antwort der Bundesregierung […]

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Messi fällt zu Boden: Fans stürmen den Platz und schocken Superstar

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Erst Trikot-Ärger, dann Messi-Wirbel: Turbulente Szenen haben ein Testspiel von Inter Miami mit Superstar Lionel Messi in Puerto Rico geprägt. In der Schlussphase beim 2:1‑Sieg der US‑Amerikaner gegen Independiente del Valle (Ecuador) stürmten mehrere Fans den Platz und brachten den Argentinier kurz zu Fall.

Ein Zuschauer verlangte ein Selfie, ein weiterer wollte eine Unterschrift. Ein dritter Fan lief von hinten auf den Weltmeister zu und umklammerte ihn, ehe ein Sicherheitsmann den Eindringling zu Boden riss – dabei fiel auch Messi. Der 38‑Jährige blieb unverletzt und stand schnell wieder auf.

Trotz Vorfall: Lionel Messi erzielt Siegestreffer für Miami

Schon vorher war es zu Irritationen gekommen: Wegen eines Streits über die Trikotfarben verzögerte sich der Anpfiff um rund eine Stunde. Eine Lösung wurde nicht gefunden, beide Mannschaften spielten schließlich in Schwarz.


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Messi, zur Pause eingewechselt, erzielte den Siegtreffer per Strafstoß in der 70. Minute. Zuvor hatte Santi Morales für Miami getroffen (16.), Patrik Mercado glich im Gegenzug aus (17.). Rund 20.000 Zuschauer in Bayamón feierten Messi bei seiner Einwechslung mit Standing Ovations.

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Die Partie war ursprünglich für den 13. Februar angesetzt, war aber wegen einer Verletzung des achtmaligen Weltfußballers verschoben worden. (sid/trh)

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Jetzt LIVE im Ticker: Hält die Ungeschlagen-Serie des VfL Osnabrück auch in Aue?

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Vorschau ansehen Der VfL Osnabrück ist im Jahr 2026 in der 3. Liga weiter ungeschlagen und will diese Serie auch am Samstag, 28. Februar, auswärts beim FC Erzgebirge Aue ausbauen. Anstoß der Partie ist um 14 Uhr. Wir berichten hier im Liveticker.

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Musk: 70.000 Vergewaltigunegn in GB, 477 in Ungarn

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Elon Musk hat via „X“-Social-Media-Plattform die jährlichen Vergewaltigungsfälle in Ungarn und Großbritannien gegenüberstellt. Demnach werden in Ungarn 477 solcher Straftaten und im Vereinigten Königreich 70.000 registriert.

Musk behauptet zudem: Ziel der EU wäre es, Viktor Orbán zu stürzen und Ungarn mit Vergewaltigern zu überschwemmen.

Big difference https://t.co/RKFlOqhdNe

— Elon Musk (@elonmusk) February 26, 2026

Ungarn – Mon amour: Resilienter Gegen-entwurf zur österreichischen Political Correctness – Eine Mentalitätskritik

Migranten-Gewalt: (K)ein Sommer wie damals – außer Ex-Polen, Ungarn, Rumänien, Moskau (Videos) +UPDATE 09.06.+

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Spiele verschoben: XXL-Sperre für Tennisspieler

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Ein Tennisspieler aus Argentinien hat gleich mehrmals gegen Wettbestimmungen im Tennis verstoßen. Jetzt darf er bis 2032 keine Spiele bestreiten.

Der argentinische Tennisspieler Leonardo Aboian ist wegen mehrerer Wettvergehen zu einer Sperre von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Diese Entscheidung teilte die zuständige International Tennis Integrity Agency (ITIA) mit. Der 27 Jahre alte Aboian hatte zugegeben, zwischen 2018 und 2025 mehrere seiner Einzel- und Doppel-Matches auf der ITF World Tennis Tour und auf ATP-Challenger-Ebene verschoben zu haben.

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Der Argentinier muss zudem 40.000 Dollar Strafe zahlen, von denen 25.000 Dollar auf Bewährung ausgesetzt wurden.  Als beste Platzierung hatte Aboian im April 2025 Platz 229 erreicht. Der Argentinier war seit dem 19. September 2025 bereits vorläufig gesperrt, der Südamerikaner darf nun bis zum 18. Juni 2032 keine Spiele bestreiten. (dpa/trh)

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Weiterhin kein Geld für AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung

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Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung bekommt weiterhin kein Geld vom Bund. Nach Informationen von WDR, NDR und der SZ prüft das dafür ...

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Aktuelle UPDATES zum Angriff auf den Iran

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Zur aktuellen Entwicklung des neuen Nahostkrieges bringt UNSER MITTELEUROPA laufend Updates. Der Ordnung halber sei noch erwähnt, dass, wie in unserem Artikel vom vorgestern (26.02.2026) befürchteten Israel vorgepreschen und dann USA beispringen wird (muß) und genauso ist es gekommen:

Reuters berichtet, dass Israel explizit erklärte, einen präventiven Angriff begonnen zu haben: „Israel said it launched a pre-emptive attack against Iran on Saturday… pushing the Middle East into a renewed military confrontation…“  [Übersetzung: „Israel erklärte, es habe am Samstag einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet… und damit den Nahen Osten in eine erneute militärische Konfrontation getrieben…“

UPDATES

15.15 Uhr: Autobahn bei Teheran wird zur Einbahn

Aufrgund der massenhaften Flucht haben iranischen Behörden haben eine Autobahn in Teheran zu einer Einbahn gemacht. Alle Fahrspuren der Autobahn, die Teheran mit dem Norden des Landes verbindet, seien nur in eine Richtung geöffnet, nachdem zuvor hatte der iranische Sicherheitsrat der Bevölkerung geratenhat, aus Teheran zu fliehen.

15.00 Uhr: Irans Verteidigungsminister sowie Kommandeur angeblich getötet

Bei den israelischen Angriffen sind angeblich der iranische Verteidigungsminister Amir Nasirsadeh und der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, getötet worden, wie drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters mitteilten.

14.50 Uhr: Gezielte Angriffe auf iranische Führung bestätigt

Israel hat bei seinen Angriffen auf den Iran gezielt die Führung der islamischen Republik attackiert. Wie zwei mit der Militäroperation vertraute Personen der Nachrichtenagentur AP bestätigten hat Israel hat bei seinen Angriffen auf den Iran gezielt die Führungspersonen der islamischen Republik attackiert, ohne zu sgen ob dabei auch eine dieser Personen getötet wurde, sagten sie nicht.

14.45 Uhr: Merz, Macron, Starmer – Iran muss Angriffe stoppen

Offensichtlich wissen Merz, Macron, Starmer nicht wer die Angriffe begonnen hat. Andernfalls hätten Frankreich, Deutschland und Großbritannien in einer gemeinsamen Erklärung die jüngsten iranischen nicht nur die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region scharf verurteilt. Die drei Regierungen fordern Teheran auf, sofort von willkürlichen militärischen Aktionen abzusehen und umgehend zu diplomatischen Gesprächen zurückzukehren, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Friedrich Merz und Premierminister Keir Starmer.

14.30 Uhr: Brand in Bahrain nach iranischen Angriffen

Auch Bahrein ist betroffen: Bei einem Angriff ist es zu einem Brand gekommen. An einem Lagerhaus neben dem wichtigen US-Marinestützpunkt im Land stiegen dunkle Rauchwolken auf. Auf Videos war ein großes Feuer in einem Hafengelände zu sehen.

14.15 Uhr: Weitere Gegenangriffe des Iran – Raketenabwehr in Dubai 

Der Angriff Israels gegen den Iran hat auch in der Metropole Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten für Panik gesorgt. Über Dubai sei am Samstagnachmittag das Donnern der Raketenabwehr zu hören gewesen, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AP.

Wie die staatliche NachrichtenAgentur WAM von Abu Dhabi bwerichter ist eine Person bei einem iranischen Raketenangriff von Trümmerteilen getötet worden.

14:00 Uhr Uhr: Weitere Raketenwelle und Drohen auf Israel gefeuert

Erneut seien ballistische Raketen auf die Israel gefeuert worden. Der staatliche Rundfunk spricht von einer zweiten Welle. Irans Armee teilte mitunterdessen mit, Dutzende Kampfdrohnen in Richtung Israel geschickt zu haben. „Diese Operation wird bis zur vollständigen Bestrafung der aggressiven Feinde fortgesetzt werden“, hieß es in der Mitteilung, die iranische Staatsmedien verbreiteten.

13.45 Uhr: Irans spricht von illegalem Krieg

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat die Angriffe auf sein Land auf X scharf verurteilt. Es handele sich um einen Krieg, der „völlig unprovoziert, illegal und unrechtmäßig“. Man sei auf diesen Tag vorbereitet und werde den „Aggressoren die Lektion erteilen, die sie verdienen“.

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat mit seinen Amtskollegen aus der Region über die Lage nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran. Fidan habe unter anderem mit den Ministern aus dem Iran, dem Irak, Saudi-Arabien, Katar, Syrien und Ägypten telefoniert, sagt ein Insider aus dem aus dem Außenministerium in Ankara. Auch mit dem indonesischen Außenminister habe er gesprochen. Ziel sei es, Schritte zur Beendigung der Kampfhandlungen zu finden.

13.40 Uhr: Ölkonzerne stoppen Lieferungen durch Straße von Hormus 

Große Ölkonzerne und Handelshäuser setzen ihre Öl- und Treibstofflieferungen angriffsbedingt durch die Straße von Hormus berichtet Reuters. „Unsere Schiffe werden für mehrere Tage stillliegen“, sagte ein leitender Manager eines großen Handelshauses der Agentur

13.30 Uhr: Macron fordert Sitzung des UN-Sicherheitsrats

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert angesichts der Angriffe auf den Iran eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Das iranische Regime habe nun keine andere Wahl mehr, als ernsthafte Verhandlungen über sein Atom- und Raketenprogramm sowie seine destabilisierende Rolle in der Region aufzunehmen, behauptet Macron auf der Plattform X. Diese Behauptung passt mit dem Kriegsziel der Angreifer nicht zusammen, denn die wollen ja das Regime loswerden.

13.35 Uhr: Chaos im Luftverkehr

Die Kriegshandlungen haben im Nahen Osten und auch darüber hinaus für Chaos im Luftverkehr gesorgt. Die Vereinigten Arabischen Emirate, in denen mit Emirates und Etihad zwei große Fluggesellschaften ihren Sitz haben, schlossen ebenso ihren Luftraum wie zahlreiche andere Staaten, darunter Syrien und der Irak sowie Katar. Auch Qatar Airways, ein weiterer wichtiger Anbieter von Langstreckenflügen, teilte mit, er könne sein Drehkreuz in der Hauptstadt Doha derzeit nicht mehr anfliegen. Flugzeuge, die auf dem Weg nach Israel waren, wurden zu anderen Flughäfen umgeleitet. Passagiere, die am Ben Gurion International Airport bei Tel Aviv auf ihre Flüge warteten, wurden zurückgebracht. Mehrere Airlines, darunter Lufthansa, Air France, Transavia und Pegasus setzten Flüge in den Nahen Osten aus, berichten verschieden Medien.

13.20 Uhr: Iran greift US-Stützpunkte in verschiedenen Ländern an

Israel setzt nach eigenen Angaben ihre Angriffe auf militärische Ziele im Iran fort. Man habe „hunderte iranische Militärziele, darunter Raketenabschussvorrichtungen im Westen Irans, angegriffen“, teilten die Streitkräfte mit. Der Iran wiederum feuerte Raketen auf Israel ab sowie auf US-Stützpunkte in anderen Ländern der Region.

ERSTBERICHT VON HEUTE MORGEN

Nach zuletzt offenbar gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm, unmittelbar vor der neuen Eskalation haben heute am frühen Morgen die USA und Israel einen koordinierten Militärangriff auf den Iran gestartet.

Details zu den Angriffen

  • Die Angriffe richteten sich gegen Ziele im ganzen Land, darunter Teheran und mehrere weitere Städte wie Isfahan, Ghom, Karadsch und Kermanschah.

  • Laut israelischem Verteidigungsminister Katz war es ein Präventivschlag, um angebliche Bedrohungen für Israel auszuschalten.

  • US-Präsident Donald Trump bestätigte, dass die USA an „großen Kampfoperationen“ beteiligt seien, und nannte das Vorgehen als Antwort auf eine „existenzielle Bedrohung“.

Laut aktuellen Berichten zielten die Angriffe vor allem auf:

  • militärische Infrastruktur und Raketenstellungen

  • iranische Führungseinrichtungen (u. a. Gebiet nahe dem Büro von Großayatollah Ali Khamenei)

  • Strategisch wichtige Städte und Einrichtungen im ganzen Iran
    Ziele wurden teils über Luft- und Seeangriffe getroffen.

Wie reagiere bis jetzt der Iran?

Der Iran hat unmittelbar Raketen und Drohnen gegen Israel und US-Stützpunkte in der Region gestartet.

  • Ziele waren u. a. US-Militärbasen in Bahrain, Kuwait, Katar und den VAE.

  • Es gab Berichte über Explosionen über der Golfregion, z. B. in Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Was passiert gerade vor Ort

  • Sirenen und Luftalarm in Israel sowie Luftraumsperrungen wurden ausgelöst.

  • Internationale Fluggesellschaften und Botschaften ändern Reisehinweise; z. B. rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Israel ab.

  • Die Lage wird als massive Eskalation im Nahen Osten beschrieben, mit Risiken einer noch größeren regionalen Ausweitung.

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Laura Dahlmeier: Heimatgemeinde setzt bewegendes Zeichen – „Große Ehre“

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Gekommen, um zu bleiben: Ukrainer wollen nicht mehr zurück

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Kopenhagen. Vier Jahre nach Kriegsbeginn wollen immer mehr ukrainische Flüchtlinge dauerhaft in Dänemark bleiben. Das geht aus einer Studie der Universität Kopenhagen und der ROCKWOOL […]

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„Meine Familie leidet auch“: Harte Zeiten für Trainer von Bundesliga-Kellerkind

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Auch Trainer Daniel Bauer bekommt derzeit die angespannte Lage beim abstiegsbedrohten Bundesligisten VfL Wolfsburg zu spüren. „Die Fans leiden, viele Familien von Fans leiden – meine Familie leidet auch, weil aktuell jetzt wirklich nur der VfL zählt“, sagte der 43-Jährige am Freitag. 

Sorgen um seine eigene Position macht sich Bauer trotz Platz 15 dennoch eher weniger. „Mir geht es um den Klub, mir geht es um den Verein und ich gebe mit meinem Trainerteam hier jeden Tag das Beste.“ Mehr könne er nicht tun, er sei trotz der jüngsten Rückschläge vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) „total davon überzeugt, dass wir gut gearbeitet haben mit den Jungs“ und dass man in der Lage sei, dem Tabellenvierten „Paroli zu bieten“.

Bauer nach 2:3-Niederlage: „Wie eine Schülermannschaft“

Zuletzt hatte Bauer, der den Job erst im November von Paul Simonis übernommen hatte, noch Rückendeckung von Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen erhalten. Doch nach dem sechsten Spiel in Folge ohne Sieg stecken die Wölfe tief im Abstiegskampf. Nach dem bitteren 2:3 gegen den FC Augsburg war Bauer in der vergangenen Woche mit seinen Spielern hart ins Gericht gegangen, man verhalte sich „zum Teil wie eine Schülermannschaft“.

Die Wortwahl habe ihm „keiner krumm genommen, sonst wäre das Verhältnis auch nicht mehr intakt. Punkt“, stellte Bauer klar. Fakt sei, dass man im Moment „immer wieder Fehler“ mache, „die in der Bundesliga brutal bestraft werden“. Doch die „Mannschaft lebt, die Mannschaft brennt“, versicherte der VfL-Coach: „Das wollen wir am Sonntag in Stuttgart auch auf den Platz bringen, auch konstant.“

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Dabei muss Bauer erneut auf Patrick Wimmer verzichten, auch für Kapitän Maximilian Arnold kommt die Partie in Stuttgart noch zu früh. Zudem fallen Pavao Pervan (Sprunggelenk) und Kevin Paredes (Muskelverletzung) aus. (sid/ea)

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Flugzeug zerquetscht Autos in Bolivien: Mindestens 15 Tote

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Bei einem Flugzeugunglück in Bolivien sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Militärmaschine der bolivianischen Luftwaffe sei bei der Landung von der Piste abgekommen und vollständig zerstört worden, berichtete unter anderem die Tageszeitung „El Deber“ unter Berufung auf die Feuerwehr. Dutzende Verletzte seien in Krankenhäuser gebracht worden. Nach ersten Berichten wurden zudem etwa 15 Fahrzeuge am Unglücksort beschädigt oder zerstört.

„Unter den betroffenen Fahrzeugen befinden sich Kleinbusse, Privatwagen und sogar ein Sattelzug, die beim Absturz des Flugzeugs in der Gegend getroffen wurden. Einige Fahrzeuge wurden zu einem Haufen Schrott zerquetscht, und unter den Trümmern befinden sich Tote“, zitierte „La Razón“ den nationalen Feuerwehrdirektor Pavel Tovar. Er schloss demnach nicht aus, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte. Die Ursache des Unglücks war zunächst unbekannt.

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Den Berichten zufolge transportierte das Flugzeug vermutlich Bargeld. Am Unglücksort versammelte sich eine große Menschenmenge und versuchte, Geldscheine an sich zu nehmen. Einsatzkräfte setzten demnach Wasser und chemische Mittel ein, um die Menge zu zerstreuen und die Kontrolle wiederherzustellen. (dpa)

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Sachsens Innenminister nennt AfD-Hochstufung einen „politisch motivierten Schnellschuss“

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„Mit einem politisch motivierten Schnellschuss aus der Hüfte hat die alte Ampelregierung den deutschen Sicherheitsbehörden einen Bärendienst erwiesen“, kritisierte Sachsens ...

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