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Gletscher wachsen und schrumpfen seit Urzeiten. Während die Klimafanatiker wie üblich dem angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel die Schuld für schmelzende Gletscher in die Schuhe schieben, soll dies nun auch für wachsende Gletscher gelten.
In den letzten Jahrzehnten haben sich weltweit viele Gletscher zurückgezogen. Dabei wurden beispielsweise nicht nur römerzeitliche alpine Wege freigelegt, sondern auch beispielsweise “Ötzi” gefunden. Denn vor ein paar tausend Jahren war es nämlich deutlich wärmer als heute. Doch anstatt froh darüber zu sein, dass die jahrhundertelange Kaltzeit zu Ende geht, sollen der Mensch und das von ihm verursachte CO2 die Schuld daran tragen.
Aber das ist noch lange nicht alles. Denn nicht nur “Jahrhundertsommer”, sondern auch “Jahrhundertwinter” werden dem angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel in die Schuhe geschoben. Und neuerdings auch die wachsenden Gletscher in einigen Weltgegenden. Einige von ihnen – sogenannte Surge-Gletscher – bewegen sich nämlich phasenweise schneller, treiben ihr Eis voran und bauen vorübergehend Masse in Tälern auf. Das ist ein Teil natürlicher Zyklen, die von internen Eis- und Wasser-Fluktuationen gesteuert werden.
Der Hauptantrieb dieser dynamischen Ereignisse sind nicht steigende CO2-Zahlen, sondern hydrologische Schmiermittel im Eis. Schmelzwasser dringt durch Spalten in die Basis und reduziert die Reibung und plötzlich gleitet ein Gletscher schneller als zuvor, ähnlich wie ein Ski auf Glätte. Diese Prozesse finden auch in Zeiten ohne Erwärmung statt, und ihre Intensität hängt von lokalen Topografien, Schneeakkumulationen und Geologie ab.
Doch im Klima-Diskurs werden wissenschaftliche Fakten oftmals gerne absichtlich ignoriert. Jeder Vorstoß einer Eiszunge wird zum angeblichen Beweis für “verstärkte Naturgewalten durch den Menschen”. Und das, obwohl gerade einmal etwa ein Prozent aller Gletscher weltweit davon betroffen sind. Gletscher schrumpfen hier, wachsen dort, stürzen ab oder fließen schneller – all das ohne irgendein globales Drehbuch. Wer daraus einen flächendeckenden Klimaschock destilliert, betreibt jedoch lediglich PR und keine Wissenschaft.
Die Studie “Glacier surging and surge-related hazards in a changing Climate“, veröffentlicht im Fachjournal Nature Reviews Earth & Environment, auf die sich die Mainstreammedien in ihren alarmistischen Meldungen beziehen, versucht zwar auch den Klimawahn-Bogen zu ziehen – doch auch dort werden die klimahistorischen Fakten geflissentlich ignoriert.
Wo man auch hinsieht, scheinen die Klimafanatiker jede Wetteränderung und jede noch so kleine Entwicklung dem (selbstverständlich vom bösen Menschen verursachten) Klimawandel in die Schuhe schieben zu wollen. Dass es auch ohne die Menschheit in den vergangenen zig Millionen Jahren immer wieder zu schwächeren und stärkeren klimatischen Verschiebungen kam, interessiert diese “Wissenschaftler” – und wohl mehr noch deren Auftraggeber – jedoch offensichtlich nicht. Alles muss sich der Agenda unterordnen – selbst wenn ein paar Gletscher wachsen, während andere schrumpfen.

