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Ungarn: der frühreife Péter-Magyar-Zirkus

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Aktuell sind soziale Medien voll von Vermutungen und Theorien zu Péter Magyar und dem künftigen Kurs von Ungarn. Während die einen eine Marionette der Europäischen Union unter von der Leyen vermuten, gibt es Gerüchte, die inzwischen in allen Ländern der Welt verbreitet werden, dass es sich bei seiner Wahl um einen Trick der Ungarn gehandelt habe und der harte Orban-Kurs nun unverändert weitergehe. Eines ist klar: Solange die Machtübergabe nicht stattgefunden hat, bleibt nur großes Rätselraten.

Von Florian Machl

Bis zur Übergabe der Amtsgeschäfte werden noch zwei bis drei Wochen vergehen. Die meisten Berichte beziehen sich auf das Datum des 5. Mai 2026, an dem dies geschehen soll. Bis dahin regieren Viktor Orbán und die Partei Fidesz, dann wird alles anders. Oder auch nicht.

Fakt ist: Der Demokrat Orbán hat dem Wahlsieger gratuliert und verhält sich genau so, wie man es in einer rechtsstaatlichen Demokratie erwarten kann. Damit zeigt sich einmal mehr, dass herkömmliche Medien außer der Verbreitung von Hass und Lügen nichts zustande bringen, denn auch jetzt wird immer noch von einem „Diktator“, „Antidemokraten“ und mehr berichtet.

Dass der künftige Amtsinhaber schlechte Manieren hat, bewies er nach einem Treffen mit dem bisherigen Präsidenten, den er danach wüst in sozialen Medien beschimpfte. Eine unnötige Handlung, die viel über seinen Charakter aussagt. Denn nach dem überragenden Wahlsieg gibt es keine wie auch immer geartete Notwendigkeit mehr, sich so zu benehmen. Man könnte sich auch in der Rolle eines Staatsmanns einfinden – wenn man denn könnte.

Die Europäische Union wäre bereits mit einer Forderungsliste mit 27 Punkten an Magyar herangetreten. Nüchterne Betrachter sehen das als Erpressung. Die EU hatte schon Viktor Orbán erpresst, beispielsweise mit der Zurückhaltung von Milliarden, die Ungarn eigentlich zustünden. Er stand dem gegenüber wie ein Fels in der Brandung gegen den globalistischen Wahn der von der Leyen. Wie wird sich Magyar verhalten? Es kursieren Berichte, Magyar habe die Forderungen zurückgewiesen, Ungarn wolle nur vier der Forderungen erfüllen. Prüft man genauer, sieht es eher so aus, als wolle Magyar so gut wie alle Punkte erfüllen. Das Gerücht mit den „vier Punkten“ stammt von Reuters, wo allerdings „vier Bereiche“, die erfüllt werden sollen, definiert wurden. Diese decken die meisten Forderungen ab.

Das größte Problem hatten die kriegsgeilen Globalisten mit Orbán, weil er mit seinem Veto die Auszahlung von 90 Milliarden Euro an den Warlord Wolodymyr Selenskyj stoppte. Dieses Geld soll Magyar nun angeblich durchwinken – allerdings ohne einen Cent aus dem ungarischen Haushalt beizutragen. Das könne man sich in Ungarn nicht leisten. Ein großer Schaden für die partizipierenden Länder bleibt übrig, den Großteil werden die Deutschen übernehmen, 2,5 Milliarden Euro steuert Österreich bei – wo man zeitgleich überall Leistungen für die Bevölkerung streicht und das Pensionsalter anheben will. Magyar habe auch gesagt, er würde einen EU-Beitritt der Ukraine nicht zulassen, solange sich das Land im Krieg befindet.

Auch der ungezügelten illegalen Massenmigration wolle sich Ungarn nicht anschließen. Im Gegenteil, die Grenzen sollen angeblich noch dichter gemacht werden als unter Orbán, so Magyar. Große Ankündigungspolitik – die Zukunft wird zeigen, was dahinter ist.

Als Fakt gilt: Alle Berichte darüber, was Magyar angeblich will oder nicht will, sind völlig verfrüht. Zum jetzigen Zeitpunkt ist alles nur Theorie. Man wird an seinen Taten sehen, ob er wirklich Ungarn und dem ungarischen Volk dient – oder den Globalisten.

Gemessen an Magyars Vorgeschichte – als Höhepunkt die heimlichen Aufzeichnungen von Gesprächen mit seiner Ehefrau, mit denen er diese dann erpresste, sollte man sich charakterlich von diesem Mann nicht allzu viel erwarten. Es wäre schon wunderlich, wenn jemand, der aussieht wie ein gecastetes Mitglied einer Boyband (analog zu Selenskyj, Macron, Trudeau, Kurz) und sich bisher wie ein Narzisst mit schlechten Umgangsformen verhalten hat, plötzlich zum seriösen Kämpfer gegen Korruption mutiert.

Legendär ist der Desinformations-Bericht durch den linksglobalistisch ausgerichteten Staatsfunk ORF. Dort berichtete man am 13. April, Magyar wolle die Nachrichtensendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aussetzen. Zwischen den Zeilen ist klar: So eine Maßnahme setzt man, bis man den Rundfunk komplett unter Kontrolle hat und nur noch im eigenen Sinn berichtet wird. Doch wie interpretiert es der ORF? Orbán habe Eingriffe in die Pressefreiheit vorgenommen. Das ist Orwell vom Feinsten – und der ORF beweist einmal mehr, die zwangsgebührenfinanzierte Schande der Nation zu sein.

Bildquelle: Artikel im ORF, 13. April 2026

Was die Wahrheit ist – und was nur Ankündigungspolitik oder Gerüchte waren -, wird sich ab dem 5. Mai zeigen. Wer vorab behauptet, zu wissen, was unter Garantie geschehen werde, lügt. Es steht viel auf dem Spiel. Zuerst für Sicherheit und Wohlstand der Ungarn. Für die vielen Firmen, die aus anderen EU-Ländern abgewandert sind, um in Ungarn politische Stabilität zu finden. Zentral wichtig sind die Entwicklungen auch für die vielen Auswanderer nach Ungarn, die gehofft haben, dort ein sicheres, konservatives Leben führen zu können – im Vergleich zu den wahnsinnig gewordenen Nationen Deutschland und Österreich. Lassen Sie uns beobachten und abwarten.

Der Vollständigkeit halber, hier die 27-Punkte-Erpressung der EU an Magyar und Ungarn:

  1. Einrichtung einer Integritätsbehörde
  2. Einrichtung einer Antikorruptions-Task-Force
  3. Einführung eines besonderen Verfahrens zur Überprüfung von Entscheidungen bei Amtsmissbrauch und Umgang mit öffentlichem Vermögen
  4. Erweiterte und strengere Vermögenserklärungen für Amtsträger
  5. Strengere Kontrolle von Stiftungen öffentlichen Interesses (inkl. Umgang mit EU-Mitteln)
  6. Erhöhte Transparenz bei öffentlichen Ausgaben
  7. Monitoring-System für Einbieter-Vergaben im öffentlichen Beschaffungswesen
  8. Öffentliche Datenbankfunktion für Zuschlagsdaten (Suche und Export)
  9. Öffentliche Datenbankfunktion für Subunternehmerdaten (Suche und Export)
  10. Leistungsbewertungssystem für öffentliche Beschaffung
  11. Umsetzung und Betrieb dieses Bewertungssystems
  12. Stärkung des Landesjustizrats gegenüber dem Justizverwaltungsamt
  13. Stärkung der Unabhängigkeit der obersten Gerichtsinstanz (Kúria)
  14. Beseitigung von Hindernissen für Vorlagen an den Europäischen Gerichtshof
  15. Einschränkung staatlicher Eingriffe in rechtskräftige Gerichtsentscheidungen
  16. Klare Rechtsgrundlage für Umsetzung, Kontrolle und Audit des Aufbauplans
  17. Anpassung der Kontroll- und Auditregeln für EU-Fonds
  18. Leitlinien zur Vermeidung und Erkennung von Interessenkonflikten
  19. Umfassende Anti-Betrugs- und Antikorruptionsstrategie
  20. Konkreter Aktionsplan zur Umsetzung dieser Strategie
  21. Nutzung des EU-Risikobewertungssystems „Arachne“
  22. Nachweis der wirksamen Anwendung dieses Systems
  23. Einrichtung einer unabhängigen internen Revisions- und Integritätsstelle
  24. Sicherstellung ausreichender Kapazitäten der Kontrollbehörden (EUTAF)
  25. Nationale Stelle zur Unterstützung von OLAF-Ermittlungen inkl. Sanktionsmöglichkeiten
  26. System zur Überwachung der Umsetzung des Aufbauplans
  27. Sicherstellung wirksamer Prüfung und Kontrolle der Umsetzung
(Auszug von RSS-Feed)

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Ungarische Fidesz-Ministerialkommissarin kritisiert Fidesz-Verräter

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Die bekannte ungarische Wissenschaftlerin für Geophysik und Weltraumwissenschaften sowie gleichzeitig Fidesz-Mandatarin im 8. Budapester Bezirk, Ferencz Orsolya, ließ mit ihrer Kritik aufhorchen: Zunächst stellte sie noch konstruktiv die Erfolge der ungarischen National-konservativen in den Vordergrund:

Wir haben einen fantastischen Kampf hinter uns, aber nicht ein paar Wochen oder Monate. Wir sind durch Jahre und Jahrzehnte verbunden. Erfolge und Misserfolge, Niederlagen und Siege. Der heutige Tag ist nur eine Etappe, aber diese Niederlage ist nicht unser Ende.

Sie verteidigt dabei zunächst noch diejenigen, die national-konservative und christliche Werte verteidigten:

Aber diese Niederlage richtet sich nicht an uns. Diese Niederlage richtet sich auch nicht an die nationale Seite…, die als nationale, christlich-konservative Gemeinschaft daran arbeiten, dass Ungarn ein ungarisches Land bleibt.

„Geld, Heuchelei, leere Phrasen“

Diese Niederlage richtet sich an diejenigen, die dachten, dass Christentum, Moral, Talent und Vaterlandsliebe durch Geld und Heuchelei ersetzt werden könnten. Diese Niederlage richtet sich an diejenigen, die Professionalität über Bord geworfen und stattdessen Gewalt und leere Phrasen gewählt haben.

Weiterhin steht sie zu ihren Werten:

Moral und Christentum, die bürgerliche Idee – das sind keine leeren Worte, keine politischen Parolen und keine Marketingprodukte, denn für uns ist dies unser Vaterland und dies ist unser Glaubensbekenntnis, für uns ist dies unser Leben.

Verräter in den eigenen Reihen

Diese Niederlage richtet sich an diejenigen, die unsere Vaterlandsliebe, unseren Glauben ausgenutzt haben, für die das nichts bedeutet, und ich weiß in diesem Moment ehrlich gesagt nicht, ob es für jemals etwas bedeutet hat.

Ferencz gesteht aber auch offen ihre Enttäuschung über den Verlust der Macht ein:

Die Niederlage tut natürlich weh und darf wehtun. Und sie tut gerade deshalb weh, weil wir einen Glauben und eine Mission haben. Aber gerade aus diesem Schmerz heraus wissen wir, dass wir leben und niemals aufgeben werden. Wir wirklich nicht.

„Klartext reden“

Zunächst einmal müssen wir jetzt reinen Tisch machen. Wir müssen Klartext reden! Wann denn sonst, wenn nicht heute Abend? Die Gründe für die Niederlage kennen wir alle, wir ahnen sie. Und diejenigen, die dafür verantwortlich sind, müssen wir endlich aus den Reihen der Nationalen ausmerzen. Anders wird es ganz einfach nicht gehen. Anders hätte es auch nicht funktioniert, glaube ich, selbst wenn wir gewonnen hätten.

Abgrenzung von der Ideologie der Linken

Denn ich bin Optimist. Denn wir sind nicht die Linke… Und wir sind keine verwirrte Gemeinschaft, die sich selbst nicht definieren kann.,.

Wir stützen uns auf die ewigen Werte der nationalen Seite; in der Tat sind Gott, das Vaterland und die Familie für uns keine Schlagworte, sondern unser Leben… Unser Leben, unsere Jahrzehnte, und das hat Sinn, denn es ist keine Frage der Mode, sondern weil es in der ungarischen Gesellschaft einen Bedarf dafür gibt.

Die ungarische Gesellschaft ist nämlich von Grund auf familienorientiert, christlich und konservativ. Und das sind felsenfeste Grundlagen.

„Nepotismus, Reichtum, Karrieristen“

Wofür es keinen Bedarf gibt, ist der unerklärliche märchenhafte Reichtum, der Nepotismus, die Dutzenden und Horden von kontrasektierten, auf ihren Lebensunterhalt ausgerichteten Karrieristen der Rechten. Von ihnen müssen wir uns endlich verabschieden.

„Ungarn bleibt Bollwerk gegen Liberal-Totalitarismus“

Frencz richtet den Blick nach vorne. Sie ist auch stolz darauf, dass die ungarischen Minderheiten im Ausland Teil der ungarischen Nation geworden ist.

Der Schutz der Familie steht in diesem Land außer Frage, der „Woke“-Trend ist weltweit bereits am Abklingen, und wir haben überlebt; wir haben diesen Wert zwischen den Zähnen über die Kluft getragen. In Ungarn wird der „Woke“-Trend niemals wieder Fuß fassen können. Und wir haben Ungarn vor der Migration geschützt, und das ist bereits ein unbestreitbarer Erfolg, auf den wir stolz sein können!

Frau Frencz zieht dabei einen historischen Bogen:

Denn die Geschichte hat niemals ein Ende, und wenn wir zusammenhalten und uns zusammenschließen – wir, die wir mehr sind als eine einfache politische Partei, die wir ein untrennbares Bündnis aus Freundschaft und familiären Bindungen sind –, dann werden wir bald wieder feiern.

Denn uns Ungarn auf der nationalen Seite halten Werte zusammen, an denen wir festhalten und mit denen wir Ungarn wieder aufrichten werden.

Sie beendete ihre Rede mit Worten der Hoffnung:

Ich bitte euch, all das in euch zu stärken, woran ihr glaubt.

Ich stehe hier felsenfest, gelassen und mutig. Ich hatte bisher keine Angst, das ist nicht meine Art. Wenn es sein muss, werde ich von nun an noch härter kämpfen. Ich hatte nie Angst und werde auch in Zukunft keine haben.

Mit aufrichtigem Herzen, aufrechtem Rücken und im Wissen, dass wir im Recht sind, bitte ich euch, mit mir zu kommen und das wieder aufzubauen, was eine nationale, christliche Rechte ist und was dieses Land wirklich braucht.

Ich danke euch.

Ungarn an das untergegangene Abendland: „Wenn die Liebenden fallen. Die Liebe fällt nicht.“ (Video)

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Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, verteidigt in seinem Buch „Ungarn Freiheit und Liebe – Plädoyer für eine verleumdete Nation und ihren Kampf um Wahrheit“ seine Wahlheimat gegen die westlichen Verleumdungskampagnen. Der amazon-Bestseller ist für “UME”-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) direkt beim Autor bestellbar unter <[email protected]>

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