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Riesen-Wut auf den Schiri: Für welche Worte es beim HSV Rot gegeben haben soll

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Wenn ein Schiedsrichter beim Fußball während des Spiels zu sehr im Mittelpunkt steht und auch nach dem Abpfiff noch ein großes Streitthema ist, dann ist das in der Regel kein gutes Zeichen. So war es bei der 1:3-Derbypleite der Hamburger in Bremen. Gleich vier Rote Karten verteilte Referee Florian Exner. Hinterher wurde auf beiden Seiten mit dem Kopf geschüttelt.

Richtig wild wurde es im Weserstadion zu Beginn der Nachspielzeit. Cameron Puertas hatte gerade das 3:1 für Werder geschossen. Zum Jubeln ging es auch vor die Gästekurve. Das gefiel den Hamburgern gar nicht. Es folgte eine Rudelbildung, in die auch beide Trainerbänke involviert waren. Die Folge: Exner zeigte beim HSV dem Physiotherapeuten Tim Roussis und kurz darauf auch Co-Trainer Loic Favé die Rote Karte. Bei Werder erwischte es Co-Trainer Jan Hoepner.

Auch Werder-Coach Thioune sieht den Referee kritisch

„Ich war mittendrin, habe aber wenige Dinge in dieser Rangelei gesehen, wo eine Rote Karte nötig gewesen wäre. Ich fand es ein Stück weit übertrieben, auch dann noch mal die Karten zu verteilen“, sagte Merlin Polzin. Werder-Coach Daniel Thioune war ebenfalls nicht einverstanden. Sein Kommentar: „Es ist sicherlich streitbar, wie man mit so einer Situation umgeht. Es war ein wenig überhöht. Vielleicht lässt sich das auch anders lösen.“

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Pikant: Favé soll zu dem Referee lediglich gesagt haben: „Du bist nervös, wie auf Pauli.“ Der Co-Trainer spielte damit auf Exners Auftritt zum Ende der vergangenen Saison bei einer 0:1-Niederlage der Kiezkicker gegen den VfB Stuttgart an. Damals hatte der Schiedsrichter gleich zwei St.-Pauli-Profis vom Platz gestellt und reichlich Kritik für seinen Auftritt bekommen. Dass diese Aussage nun direkt zu einer Roten Karte geführt haben soll, wirft Fragen auf. Zu sehen war, dass Exner nach Favés Worten keine Sekunde zögerte, sondern sofort Rot zückte.

Ärger über Rote Karte gegen HSV-Profi Philip Otele

Für den HSV war es im Nordderby nicht der einzige Schiri-Ärger. Auch dass vor Werders 2:1 kein Foul gegen Warmed Omari gepfiffen wurde, machte die Hamburger wütend. Hinter vorgehaltener Hand sprach man beim HSV von einer Konzessionsentscheidung, weil es auch vor dem HSV-Tor zum 1:1 einen härteren Zweikampf gegeben hatte. Auch die Rote Karte gegen Philip Otele, die es erst nach VAR-Einsatz gab, war diskutabel. Die Entscheidung sei „zu 100 Prozent“ falsch, sagte Polzin und hatte auch den Sky-Experten Martin Harnik auf seiner Seite, während mit Didi Hamann ein anderer Sky-Experte von einer klaren Rote Karte sprach.

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„Diese Situationen und Entscheidungen haben sicherlich nicht dazu beigetragen, dass wir heute als Sieger vom Feld gehen können“, sagte Polzin, der allerdings auch betonte, dass die Gründe für die Niederlage in erster Linie in den eigenen Reihen gesucht werden müssen. Denn klar ist auch: Der HSV kassiert in dieser Saison viel zu viele Platzverweise.

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HSV-Noten nach der bitteren Derby-Pleite in Bremen: Eine Handvoll Fünfen

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Das 1:3 (1:1) bei Werder Bremen wird für viele HSV-Fans eines der bittersten Erlebnisse dieser Saison gewesen sein. Drei Rote Karten kassierte der HSV, zwei davon gegen die Bank. Aber nicht nur daran lag es, dass die Hamburger verdient beim Erzrivalen verloren. Viele HSV-Profis kamen nicht an ihre Normalform heran. Die MOPO-Noten:

Heuer Fernandes: Lange Zeit sicher und ohne Probleme. Bei den ersten beiden Gegentoren war nichts zu halten. Vor dem 1:3 patzte dann auch der Torhüter und ging so am Ende mit unter. Note 4,5

Capaldo: Zurück in der Startelf. Brauchte ein bisschen Zeit, um das richtige Energielevel zu finden. Danach wurde geliefert. Hinten und vorn sehr aktiv. Starke Vorlage zum 1:1. Note 3

83. Downs: Kam für die Schlussphase, hatte aber kaum Einfluss auf das Spiel.

Torunarigha: Begann stabil und gewann viele Zweikämpfe. Beim 0:1 fehlte dem Abwehrchef im Zentrum der Überblick. Note 4

Omari: Rückte auf die linke Seite in der Dreierabwehrkette. Konzentrierte sich vor allem auf die Abwehrarbeit. Überzeugte erneut nicht. Vor dem 1:2 erst hart attackiert, danach kann er entschlossener verteidigen. Auch andere Szenen kann er besser lösen. Weiterhin nicht in Topform. Note 5

Mikelbrencis: Kam ganz schwer in die Partie. Fehlerhaft in der Defensive und auch auf dem Weg nach vorn wollte zunächst kaum etwas gelingen. In der zweiten Halbzeit etwas besser unterwegs. Note 5

Remberg: Ordentlich am Ball, vernünftig in den Zweikämpfen. Seinen Stempel konnte er dem Spiel allerdings nicht aufdrücken. Note 3,5

Vieira: In diesem Derby war mehr Kampf als spielerische Klasse gefragt. Entsprechend gering war auch der Einfluss des Portugiesen auf das Spiel. Holte ein paar Freistöße heraus. Mit dem Ball am Fuß kann er deutlich mehr bewegen. Note 5

Grønbæk: Hatte ein paar Standprobleme und konnte die Flanke vor dem 0:1 nicht verhindern. Im Spiel nach vorn bemüht, aber ohne entscheidende Akzente. Note 5

66. Otele: Sollte für Schwung in der Offensive sorgen und flog 13 Minuten nach seiner Einwechslung mit Rot vom Platz. Eine harte Entscheidung.

Muheim: Feierte sein Comeback nach Rot-Sperre. Defensiv immer wieder gefordert und zum Teil auch überfordert. So auch vor dem 0:1, als er mit seinem Fehler den Gegentreffer einleitete. Musste verletzt den Platz verlassen. Note 4,5

75. Jatta: Auch er sah wie Otele nur kurz nach seiner Einwechslung Rot. Diese Entscheidung wurde allerdings vom VAR zu Recht zurückgenommen. Zumindest der Einsatz stimmte.

Königsdörffer: Viel Laufarbeit, aber in 74 Minuten nur mit 18 Ballkontakten. Auch nur an einem Torschuss beteiligt. Ein schwacher Auftritt. Note 5

75. Stange: Kurz nach seiner Einwechslung spielte der HSV nur noch in Unterzahl. Bewegen konnte er auf dem Platz nichts mehr.

Glatzel: Haute sich von der ersten Minute an voll rein und musste teilweise ordentlich einstecken. Gewann sehr viele Zweikämpfe. Knallte den Ball mit 117 km/h zum zwischenzeitlichen 1:1 ins Netz. Sein drittes Tor im dritten Nordderby. Gereicht hat es diesmal allerdings nur zum Ehrentreffer. Note 3

HSV-Noten nach der bitteren Derby-Pleite in Bremen: Eine Handvoll Fünfen wurde gefunden bei mopo.de

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