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Irvine verrät: „Hatten viele Gespräche“ – warum St. Paulis Kapitän optimistisch ist

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Auch oder gerade ihm merkt man an, was die Stunde geschlagen hat. Seit ein paar Wochen ist die Körpersprache des Jackson Irvine eine andere geworden, der Kapitän des FC St. Pauli nimmt sichtbar Anteil an jedem Fehlpass seiner Mannschaft, jedem falschen Laufweg, jedem hergeschenkten Zweikampf – und natürlich auch an jeder Entscheidung der Schiedsrichter. Das war auch am Freitagabend gegen Köln nicht anders. Vor allem nach der entscheidenden Szene.

Irvine hatte Redebedarf, das war eindeutig. Er diskutierte mit Dr. Matthias Jöllenbeck, doch der hatte eine andere Sicht der Dinge und gab Elfmeter für die Gäste. „Ich habe es noch nicht im Fernsehen gesehen, aber es sah im Spiel nach sehr wenig aus“, sagte der 33-Jährige zur Aktion von Karol Mets gegen Jakub Kaminski. „Wenn du heutzutage jemanden im Strafraum berührst, ist es mittlerweile so, wie es ist.“ Dann gebe es Strafstoß, ob nun wirklich Foul oder nicht, ob spielentscheidend oder nicht. Diesmal war es „herzzerreißend“, gab Irvine unumwunden zu. Und trotzdem überwog bei St. Paulis Routinier der Optimismus.

Jackson Irvine lobt St. Pauli-Leistung

„Die Leistung war sehr gut“, lobte der Kapitän des FC St. Pauli. „Ich denke, letzte Woche, auch wenn es gegen Bayern war, da stimmte die Leistung nicht, die Einstellung war nicht gut genug. Und jetzt waren wir wieder die Mannschaft, die wir sein müssen, um diese letzten vier Spiele gewinnen zu können, mit der richtigen Körpersprache. Wir haben nur auf uns geschaut.“

Kiezklub-Kapitän hofft auf Fujita, Smith und Co.

Und das nicht ganz zufällig, wie Irvine verriet. „Wir hatten viele Gespräche diese Woche als Gruppe, nur wir Spieler untereinander, um die Verbindung untereinander wiederzufinden“, erklärte er St. Paulis Diskussionsbereitschaft. „Das hat man gegen Köln gesehen. Manchmal braucht man diesen Reality Check in einer Saison. In den letzten vier Spielen müssen wir genau so zusammenhalten.“ Große Stücke setzt er auch darauf, „dass jetzt hoffentlich ein paar Jungs zurückkommen. Es macht einen Unterschied, ob wir alle Mann an Bord haben. Nicht nur für die erste Elf, sondern für den gesamten Kader“.

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Tatsächlich wird St. Pauli am kommenden Samstag in Heidenheim sehr wahrscheinlich deutlich verstärkt auflaufen können. Manolis Saliakas wurde gegen Köln eingewechselt, wäre gewiss genauso ein Startelf-Kandidat wie Joel Chima Fujita, der gegen Köln seine Gelb-Sperre abgesessen hat. Und dann ist da ja noch Eric Smith, gegen Köln fehlender wichtiger Baustein und dicker Freund von Irvine, der sich trotzig und zuversichtlich gab: „Wir haben unser Schicksal selbst in der Hand.“ Es gibt in der Tat schlechtere Ausgangspositionen.

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