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Manipulation? Hipp ruft Babynahrung in Österreich zurück – Polizei ermittelt

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Lebensgefahr durch manipulierte Babynahrung? Hipp ruft in Österreich Gläschen zurück. Was Eltern wissen müssen – und warum die Polizei noch wenig bekannt gibt.

Der Babynahrungshersteller Hipp hat in Österreich sein gesamtes Sortiment aus den Spar-Supermärkten zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Gläser mit Karotte und Kartoffel manipuliert worden seien, teilte das Unternehmen mit. „Der Verzehr eines solchen Gläschens kann lebensgefährlich sein“, warnte es. „Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um einen externen kriminellen Eingriff“, sagte ein Sprecher von Hipp.

Hipp ruft Babynahrung in Österreich zurück

Die Produktions-, Qualitäts- und Kontrollprozesse des Unternehmens seien nicht berührt. Er könne wegen der laufenden Ermittlungen keine weiteren Details nennen, so der Sprecher. 

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Die Supermarktkette habe inzwischen alle Gläschen aus den Regalen genommen, sagte der Polizeisprecher im Burgenland südöstlich von Wien, Helmut Marban. Dabei sei kein verdächtiges Produkt gefunden worden. Möglich sei aber, dass vor der Räumung möglicherweise manipulierte Gläser gekauft worden seien. Deshalb seien Eltern aufgerufen, ungenutzte Gläschen in den Supermarkt zurückzubringen und sich bei der Polizei zu melden, falls ihnen etwas Verdächtiges aufgefallen sei. Dies sei auch nötig, um gegebenenfalls ein Beweismittel zu haben. Die Ermittlungen liefen mit Hochdruck, sagte Marban.

Manipulierte Hipp-Gläschen? Hintergrund noch unklar 

Weitere Angaben will die Polizei aus taktischen Gründen nicht machen. Es ist deshalb unklar, ob Erpressung im Spiel ist, wie viele Gläschen betroffen sind oder welcher Art die Manipulation ist. Für besorgte Eltern in Österreich stand am Wochenende ein telefonischer Hipp-Beratungsdienst zur Verfügung. 

Die Ursprünge des in Pfaffenhofen in Bayern gegründeten Familienunternehmens gehen mehr als 120 Jahre zurück. Sitz der Hipp Holding AG ist in Sachseln im Schweizer Kanton Obwalden. (dpa/mp)

Manipulation? Hipp ruft Babynahrung in Österreich zurück – Polizei ermittelt wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

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Céline Dion: Comeback mit neuem Song – so feiert Google die Sängerin

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Vor ihrem geplanten Bühnen-Comeback hat Céline Dion am Freitag ihren ersten Originalsong seit mehr als sechs Jahren veröffentlicht. Google nahm das zum Anlass, um die schwer erkrankten Kanadierin zu feiern.

Wer den Namen der 58-jährigen Sängerin in die Google Suchleiste eingibt, bei dem erscheint plötzlich ein blauer Ballon. „Welcome back Céline“ – Willkommen zurück Céline – steht dort.

Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt. Screenshot Google
Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt.
Wer nach Céline Dion googlet, bekommt diesen Gruß von Google angezeigt.

2022 hatte die Kanadierin öffentlich gemacht, dass sie am Stiff-Person-Syndrom leidet, einer seltenen Autoimmunerkrankung. Seitdem war sie nur noch selten aufgetreten. Ob sie verreisen oder auftreten konnte, hing jeweils von ihrer Tagesform ab. Einen großen Auftritt hatte sie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris, bei der sie vor dem Eiffelturm „Hymne à l’amour“ von Édith Piaf sang.

Céline Dion: Google feiert Comeback der Sängerin

Jetzt meldete sich Dion mit ihrer neuen Single „Dansons“ (Lasst uns tanzen) zurück. In der Ballade geht es um Lebensfreude, Resilienz und das Überwinden von schwierigen Zeiten durch Tanz und Liebe.

Ihr Bühnen-Comeback will sie im Herbst in der „La Défense“ Arena in Paris feiern. Auch das greift Google auf, in einer kleinen Notiz, die unter dem Ballon erscheint. „Bon Retour Paris 2026“ steht dort – Willkommen zurück. Und weiter: „The high note we’ve all been waiting for“ – eine Anlehnung an die hohen Noten, die Dion traditionellerweise immer trifft. Ihre Stimme ist aufgrund der Autoimmunerkrankung allerdings auch in Mitleidenschaft gezogen. (aba)

Céline Dion: Comeback mit neuem Song – so feiert Google die Sängerin wurde gefunden bei mopo.de

(Auszug von RSS-Feed)

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Gigantische Pläne, neue Gebäude: So schick soll Altonas Trostlos-Bahnhof werden

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Der Bahnhof Altona ist ein liebloser Betonklotz, der mit seinem Vorgänger, einem eindrucksvollen Backsteinbau, noch nie viel gemein hatte. Letzterer wurde in den 70er Jahren trotz massiver Proteste abgerissen und durch das heutige Gebäude ersetzt. Jetzt steht nicht nur für den Bahnhof, sondern für das gesamte Umfeld erneut eine riesige Veränderung an: Zwei Architekturentwürfe konnten die Jury in einer ersten Runde überzeugen. Die MOPO stellt die gigantischen Visualisierungen und Pläne vor.

Wer die beiden vorläufigen Siegerentwürfe anschaut, dem wird klar: Rund um den Altonaer Bahnhof soll kein Stein auf dem anderen bleiben. Vielleicht fällt es deshalb sogar täglichen Nutzern des Bahnhofs auf den ersten Blick schwer, die Visualisierungen sofort ins bestehende Stadtbild einzuordnen.

Diese Bedingungen gab es für den Umbau des Bahnhof Altona

Für die fünf Architekturbüros gab es im Vorfeld einige Rahmenbedingungen: So musste unter anderem ein neuer und größerer Busbahnhof in den Planungen mitgedacht werden. Der muss aber nicht zwingend an seinem alten Standort am Paul-Nevermann-Platz bleiben. Außerdem wird die Rampe, die vom S-Bahnhof in Richtung Platz der Republik führt, auf jeden Fall verschwinden.

Mitgedacht werden musste statisch auch der denkmalgeschützte Schellfischtunnel, der vom Bahnhof Altona bis zu den unterhalb des Geesthangs an der Elbe gelegenen Gleisanlagen der ehemaligen Altonaer Hafenbahn führt. Unberührt von den Planungen sollten die S-Bahn-Gleise und das Intercity-Hotel bleiben.

Das ist der erste Gewinner-Entwurf für den neuen Bahnhof Altona

Der erste Entwurf, der die Jury unter Vorsitz des renommierten Architekten Stefan Behnisch überzeugt hat, stammt vom dänischen Architekturbüro „C.F. Møller Architects“ in Zusammenarbeit mit den Züricher Landschaftsplanern von „Vogt Landschaft“. Dieser Entwurf setzt auf mehrere Neubauten und einen Boden in Rotklinker-Optik.

So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt. C.F.Möller und Vogt Landschaft
So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt.
So könnte Altonas Bahnhof und der Umfeld einmal aussehen. Der Busbahnhof wird in diesem Entwurf neben die S-Bahn-Gleise verlegt.

Der neue Busbahnhof soll hier direkt neben die S-Bahn-Gleise verlegt werden, wo heute noch ICE und Regionalzüge halten. Letztere sollen (wenn alles klappt) ab Ende 2029 zum neuen Fernbahnhof am Diebsteich umziehen. Dieser Termin wurde allerdings schon mehrfach verschoben. Direkt neben dem neuen Busbahnhof sehen die Architekten eine riesige, parkähnliche Grünfläche vor.

  • C.F.Möller und Vogt Landschaft Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
    Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
    Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs und des davor gelegenen Parkplatzes soll in diesem Entwurf ein neuer Platz mit Bäumen entstehen.
  • C.F.Möller und Vogt Landschaft Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.
    Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.
    Auf den heutigen Gleisanlagen planen die Architekten eine große Parkanlage. Rechts zu erkennen: Der neue Busbahnhof.

Auf der Fläche des heutigen Busbahnhofs am Paul-Nevermann-Platz soll stattdessen ein großer Platz mit Cafés, Bäumen und einer Wasserstelle in der Mitte entstehen. Rechts und links davon stehen zwei große Neubauten mit Platz für zum Beispiel Wohnungen, Sport und Freizeit, Bildungseinrichtungen, Kitas, Gastro, Büros oder Einzelhandel.

Das ist der zweite Gewinner-Entwurf für den Bahnhof Altona

Die Jury entschied sich ebenfalls für den Entwurf des Architekturbüros „Team Noto“ aus Hamburg in Zusammenarbeit mit den Berliner Landschaftsarchitekten von „Studio Erde“. Diese setzen weniger auf Neu-, sondern auf Umbau der bestehenden Gebäude. Das heutige Bahnhofsgebäude wird zu einem bislang nicht näher definierten „Stadthaus“ inklusive einem Vorplatz mit Sitzmöglichkeiten.

Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau. NOTO Studio Erde
Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau.
Dieser Gewinner-Entwurf setzt vor allem auf Umwandlung der bestehenden Gebäude als auf Abriss und Neubau.

Der Busbahnhof bleibt hier an seinem ursprünglichen Platz, wird aber saniert und nach Süden erweitert, wo sich heute noch die Fußgänger-Rampe von der S-Bahn in Richtung Platz der Republik befindet. Das Auto-Parkhaus neben dem Bahnhofsgebäude wird ebenfalls umgestaltet: Auf der Visualisierung ist auf dem obersten Deck ein Markt mit Ständen zu erkennen. Dort, wo heute noch die Regios und ICEs halten, haben die Architekten einen großen Park eingeplant.

Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof. NOTO Studio Erde
Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof.
Das bestehende Bahnhofsgebäude soll in ein „Stadthaus“ umgebaut werden (links). Rechts zu sehen: Der neue/alte Busbahnhof.

„Aus fünf guten Beiträgen werden wir zwei sehr unterschiedliche Arbeiten vertiefen, die beide das Potenzial haben, dem Zentrum Altonas eine neue Identität zu geben“, sagt Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, der ebenfalls in der Jury saß. Laut Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) werden die beiden Entwürfe jetzt auf Umsetzbarkeit geprüft. „Hierbei sollen auf meinen Vorschlag hin in beiden Entwürfen mindestens 400 Wohnungen direkt am Zentrum ermöglicht werden“, kündigt er an.

So geht es jetzt weiter – Arbeiten werden öffentlich ausgestellt

Sicher ist bislang, dass auf dem frei werdenden Gleisfeld des heutigen Kopfbahnhofs in Altona ab 2030 der zweite Teil des Quartiers Neue Mitte Altona entsteht. Rund 1900 Wohnungen sind dort geplant. Der unterirdische S-Bahnhof bleibt erhalten, während die Regional- und Fernzüge ab Ende 2029 am neuen Fernbahnhof Diebsteich halten sollen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass so ab den 2030er-Jahren mit dem Umbau des Altonaer Zentrums begonnen werden kann.

Lesen Sie auch: „Wie viele Parkplätze sind ein Menschenleben wert?“ Arzt wendet sich direkt an Tschentscher

Alle Wettbewerbsarbeiten werden in den kommenden Wochen öffentlich ausgestellt: Zum einen im Rathaus Altona vom 18. Mai bis zum 5. Juni, montags bis freitags jeweils von 8 bis 20 Uhr. Zum anderen an drei ausgewählten Tagen im „Mitmachladen“. Dieser befindet sich im Erdgeschoss des Altonaer Bahnhofsgebäudes, gegenüber Gleis 11/12 (ehemalige „Arko“-Filiale) und ist geöffnet am Dienstag, den 21. April (15 bis 19 Uhr), am Donnerstag, den 23. April (15 bis 19 Uhr) und am Samstag, den 25. April (11 bis 15 Uhr).

Gigantische Pläne, neue Gebäude: So schick soll Altonas Trostlos-Bahnhof werden wurde gefunden bei mopo.de

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